Schlagwort: Autofahren

  • Wenn ein Griff zum Handy den Führerschein kostet: Auch Charente-Maritime verschärft die Regeln

    Wenn ein Griff zum Handy den Führerschein kostet: Auch Charente-Maritime verschärft die Regeln

    Ein kurzer Blick aufs Display, eine hastig getippte Nachricht, ein Anruf, der vermeintlich keinen Aufschub duldet – was viele Autofahrer als lässliche Nachlässigkeit abtun, kann jetzt auch in diesem französischen Département drastische Folgen haben. Seit dem 1. Mai 2026 greift in der Charente-Maritime eine deutlich strengere Praxis: Bereits das Manipulieren eines Mobiltelefons am Steuer reicht aus, um den Führerschein auf der Stelle zu suspendieren.

    Bis zu sechs Monate.

    Das ist kein theoretischer Höchstwert, sondern eine reale Drohkulisse, die nach einer kurzen Sensibilisierungsphase im April nun greift. Die Präfektur setzt damit ein klares Zeichen – und zwar nicht nur symbolisch. Wer erwischt wird, muss neben der Suspendierung auch finanziell tiefer in die Tasche greifen. Statt der bislang üblichen Pauschalstrafe von 135 Euro fällt nun eine sogenannte „contribution citoyenne“ in Höhe von 200 Euro an, die direkt an eine Opferhilfeorganisation geht. Ein Betrag, der nicht nur sanktionieren, sondern auch sensibilisieren soll.

    Man könnte sagen: Das tut weh. Und genau das ist beabsichtigt.

    Dabei handelt es sich keineswegs um eine neue landesweite Vorschrift, die automatisch überall in Frankreich gilt. Vielmehr nutzt die Charente-Maritime bestehende rechtliche Spielräume konsequenter aus als bisher. Ähnliche Maßnahmen existieren bereits in anderen Départements wie Landes, Lot-et-Garonne oder Pas-de-Calais. Eine Art föderaler Flickenteppich, könnte man meinen – doch einer mit klarer Stoßrichtung.

    Der Hintergrund ist ernüchternd.

    Im Jahr 2025 verloren 45 Menschen auf den Straßen der Charente-Maritime ihr Leben. In etwa 15 Prozent dieser tödlichen Unfälle spielte das Handy eine Rolle. Zahlen, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Ablenkung am Steuer ist längst kein Randphänomen mehr, sondern eine der zentralen Gefahrenquellen im Straßenverkehr. Wer fährt und gleichzeitig Nachrichten liest oder schreibt, bewegt sich blind für entscheidende Sekunden – und genau diese Sekunden entscheiden oft über Leben und Tod.

    Die Behörden reagieren darauf mit einer Mischung aus Härte und Prävention. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer sein Handy während der Fahrt nutzt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern verliert unter Umständen unmittelbar die Fahrerlaubnis. Kein langwieriges Verfahren, kein Aufschub – die Konsequenz folgt direkt.

    Das verändert das Fahrgefühl.

    Plötzlich reicht ein Moment der Unachtsamkeit, und man steht ohne Führerschein da. Für Pendler, Berufskraftfahrer oder Familien kann das gravierende Folgen haben. Und vielleicht liegt genau darin der Kern der Maßnahme: Sie zwingt zum Umdenken. Weg von der Selbstverständlichkeit, ständig erreichbar sein zu müssen, hin zu einer klaren Priorität – der Sicherheit.

    Oder, um es salopp zu sagen: Handy weg, Augen auf die Straße. Alles andere ist schlicht keine gute Idee.

    Autor: C.H.

  • Spannungen auf der „Autoroute du Soleil“ – Wie die Gendarmerie für Sicherheit sorgt

    Spannungen auf der „Autoroute du Soleil“ – Wie die Gendarmerie für Sicherheit sorgt

    Sommerferien in Frankreich – für viele klingt das nach Sonne, Meer und Freiheit. Doch wer sich auf die A7 begibt, die berühmte „Autoroute du Soleil“, spürt schnell: Ganz so unbeschwert ist die Reise nicht. Zwischen Staus, hitzigen Autofahrern und langen Fahrtzeiten liegen oft spürbare Spannungen in der Luft. Und genau hier treten die Gendarmen von Salon-de-Provence auf den Plan.

    50 Männer und Frauen in Uniform, die Tag und Nacht im Einsatz sind, um das zu verhindern, was niemand erleben will: schwere Unfälle.

    Ein Highway voller Risiken

    Die A7 ist eine Lebensader Frankreichs. Sie verbindet Lyon mit Marseille und zieht sich wie ein langes Band durch die Provence. Millionen Urlauber rollen hier jeden Sommer gen Süden – Richtung Côte d’Azur, Richtung Spanien, Richtung Ferienparadies.

    Doch dort, wo die Dichte an Autos wächst, steigt auch die Gefahr. Überhöhte Geschwindigkeit, Übermüdung, Alkohol oder Drogen am Steuer, riskante Überholmanöver, ein kurzer Blick aufs Handy – Kleinigkeiten, die sich im falschen Moment in Katastrophen verwandeln können.

    Die Gendarmerie kennt diese Szenarien nur zu gut.

    Kontrolle statt Chaos

    Das Peloton autoroutier von Salon-de-Provence hat seine Wachsamkeit in der Ferienzeit hochgefahren. Ihre Patrouillen mischen sich unauffällig unter den Verkehr oder warten auf Rastplätzen, um auffällige Fahrer herauszufischen. Das Ziel ist klar: präventiv eingreifen, bevor das Schlimmste geschieht.

    Radarkontrollen sind dabei nur ein Baustein. Auch Drogentests, Alkoholkontrollen und gezielte Stopps bei Verdachtsmomenten gehören zum Alltag. Für viele Autofahrer ist der kurze Moment an der Kontrollstelle lästig, für andere aber lebensrettend.

    Nationale Strategie mit klarer Mission

    Die verstärkten Kontrollen sind kein lokales Einzelprojekt, sondern Teil eines größeren Plans. Frankreich verfolgt seit Jahren eine konsequente Strategie in der Verkehrssicherheit: weniger Tote, weniger Schwerverletzte.

    Die Gendarmen sind dabei die ausführende Kraft auf der Straße. Sie erinnern die Autofahrer daran, dass Urlaub nicht heißt, den Verstand am Rastplatz abzugeben. Und sie tun das mit Nachdruck – manchmal streng, manchmal mahnend, immer mit dem Ziel, Leben zu schützen.

    Zwischen Disziplin und Menschlichkeit

    Wer die Gendarmen bei der Arbeit beobachtet, merkt: Es geht nicht nur um Regeln und Paragrafen. Oft sind es kleine Szenen, die zeigen, wie nah die Realität an den Menschen ist. Da wird ein übermüdeter Familienvater freundlich, aber bestimmt gebeten, eine Pause einzulegen. Oder ein Fahrer, der mit dem Handy in der Hand erwischt wird, bekommt einen klaren Hinweis: „Das hier ist keine Spielkonsole. Ein Fehler – und Sie gefährden sich und andere.“

    Genau in diesen Momenten zeigt sich, dass Verkehrssicherheit kein abstraktes Gesetz ist, sondern eine Frage der Verantwortung – für sich selbst und für die Gemeinschaft auf der Straße.

    Ein Sommer zwischen Freiheit und Pflicht

    Wer im Stau auf der A7 schwitzt, träumt von Strand und kaltem Rosé. Doch währenddessen überwachen die Gendarmen in ihren blau-weißen Fahrzeugen und Motorrädern die Fahrbahn, stets wachsam. Ihr Job ist es, die Balance zu halten zwischen der Sehnsucht nach Freiheit und der Notwendigkeit von Sicherheit.

    Und Hand aufs Herz: Wollen wir nicht alle lieber zehn Minuten später ankommen, dafür aber gesund?

    Autor: C.H.

  • Autofahren wird zum Luxus: Höhere Kosten für Sprit, Maut und Zulassung

    Autofahren wird zum Luxus: Höhere Kosten für Sprit, Maut und Zulassung

    Autofahrer müssen 2025 noch tiefer in die Tasche greifen. Wie jedes Jahr steigen am 1. Februar die Mautgebühren – doch damit nicht genug. Auch die Spritpreise klettern weiter nach oben, und in manchen Regionen explodieren die Kosten für die Kfz-Zulassung.

    Tanken? Lieber in kleinen Portionen

    „Ich tanke nie voll – das ist einfach zu teuer“, sagt eine Mutter an einer Tankstelle. Und sie ist nicht allein. Viele Autofahrer haben Strategien entwickelt, um die steigenden Preise irgendwie auszugleichen. Doch an den Grundfakten ändert das nichts: Autofahren wird immer teurer.

    Ein Blick auf die Zapfsäulen macht es deutlich: Diesel kostete im Dezember 2024 noch 1,65 Euro pro Liter, im Januar 2025 sind es schon 1,72 Euro. Beim Super E5 ging es von 1,71 auf 1,77 Euro – ein Anstieg, der sich Monat für Monat fortsetzen könnte. Die Ursache? Wie so oft: Schwankungen auf dem Ölmarkt, geopolitische Spannungen und hohe Steuern.

    Maut: Ein weiterer Griff ins Portemonnaie

    Als wäre das nicht genug, steigen auch die Mautgebühren. Zum 1. Februar erhöhen sich die Preise auf französischen Autobahnen um durchschnittlich 0,92 %. Ein scheinbar kleiner Prozentsatz – aber bei Viel- und Langstreckenfahrern summieren sich die Kosten schnell.

    Wer regelmäßig pendelt oder beruflich viel unterwegs ist, merkt solche Erhöhungen besonders stark. Alternativen? Die gibt es, aber sie sind oft nicht wirklich praktisch: Landstraßen kosten zwar keine Maut, dafür aber mehr Zeit und oft auch mehr Sprit.

    Kfz-Zulassung: In manchen Regionen ein echter Schock

    Ein Auto zu fahren wird nicht nur im Betrieb teurer, sondern schon bei der Anmeldung. In mehreren französischen Regionen steigen die Gebühren für die Kfz-Zulassung 2025 drastisch:

    • Bretagne und Île-de-France: +9 %
    • Grand Est: +25 %
    • Korsika: stolze +59 %

    Wer also in Korsika ein neues Auto anmeldet, muss fast 60 % mehr zahlen als noch im Vorjahr – ein enormer Sprung. Da bleibt nur die Frage: Wird das Geld in bessere Straßen oder Infrastruktur investiert?

    Und jetzt? Spartipps und Zukunftsaussichten

    Was können Autofahrer tun, um die höheren Kosten abzufedern? Ganz verzichten kommt für viele nicht infrage, also bleibt nur, den Verbrauch zu optimieren:

    • Gleichmäßiges Fahren spart Sprit – also nicht zu schnell beschleunigen und vorausschauend bremsen.
    • Fahrgemeinschaften bilden – das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Nerven im Berufsverkehr.
    • Günstige Tankstellen suchen – oft sind Preise an Autobahnen besonders hoch, in kleineren Ortschaften dagegen niedriger.

    Doch ganz ehrlich: Wer jeden Cent beim Tanken dreimal umdrehen muss, wird an diesen Maßnahmen wenig Freude haben. Langfristig bleibt nur die Hoffnung, dass die Politik Lösungen findet – oder Elektroautos irgendwann wirklich günstiger werden.

    Artikel: C. Hatty

  • Auto: Das Handy als Autoschlüssel der Zukunft

    Auto: Das Handy als Autoschlüssel der Zukunft

    Haben die Fernbedienung und der Zündschlüssel bald ausgedient? Die JUMPWG arbeitet an einem Standard, der die Automobil-, Telekommunikations- und Mobilfunkbranche zusammenbringt. Künftig wird man von seinem Telefon aus die Autotüren öffnen oder die Zündung einschalten.

    Nach der Kurbel, dem Zündschlüssel und der Fernbedienung ist es nun das Telefon, das unsere Autos in Zukunft öffnen und starten wird. Seltsamerweise könnte der gute alte physische Schlüssel zu einer kostenpflichtigen Option werden, die man extra bestellen muss. Ansonsten wird alles mit dem Telefon erledigt, sei es das Öffnen der Türen oder das Einschalten der Zündung.

    Das wird genau so funktionieren wie heute: entweder indem man das Handy neben den Schalthebel legt, um den Motor zu starten, oder indem man es in der Tasche mit sich führt. Möglich wird dies durch einen Standard, der von der Joint ultra-wideband mac phy working group (JUMPWG) festgelegt wurde, in der alle Giganten der Automobil-, Telekommunikations- und Mobilfunkbranche vertreten sind. Ihr Ziel ist es, alle Hersteller an einen Tisch zu bringen, um sich auf einen einzigen, für alle gültigen Standard zu einigen. Denn heute machen zwar Tesla, Apple, Ford, Samsung et cetera alle etwas. Aber jeder kocht sein Süppchen in seiner eigenen Ecke.

    Sicherer als ein kontaktloser Schlüssel
    Wenn man sein Telefon verliert oder es einem gestohlen wird, wird es leider so sein wie heute, wenn einem die Autoschlüssel gestohlen werden. Mit einer Nuance: Man wird den Schlüssel sehr schnell in ein anderes Telefon umprogrammieren können (ähnlich wie man es mit Bankkarten tun kann).

    Man hat sich allerdings für das Telefon entschieden, weil es schwerer zu hacken ist als ein Schlüssel. Es ist ein echter Computer, es hat einen Code, Gesichtserkennung oder Fingerabdrücke. Fast jeder Autobesitzer kennt die Autohack-Wettbewerbe auf TikTok und hat schon mal von all den Geräten gehört, die die Signale von kontaktlosen Schlüsseln abfangen können. Bei Telefonen ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, wesentlich geringer.

    Funktioniert auch bei leerem Akku.
    Sogar wenn der Akku des Telefons leer ist, funktioniert es immer noch, aber nicht mehr aus der Ferne. Man wird das Telefon auf die Tür legen müssen, um zu öffnen, und auf das Armaturenbrett, um zu starten. Im Grunde wird dann nur von der drahtlosen Technologie auf die NFC-Technologie (bekannt von der kontaktlosen Bezahlung mit Bankkarten) umgestellt. Das bedeutet, dass man keinen Strom für die Übertragung des Signals braucht.

    Es gibt noch viele weitere Vorteile, die sich aus der Digitalisierung von Autoschlüsseln ergeben. Man denke nur an Autovermieter oder Carsharing-Dienste, die es einfacher haben, zeitlich begrenzte Schlüssel zu vergeben oder Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Beschränkungen für den Bereich, in dem sich das Auto bewegen darf, einzuführen. Ein Problem, das jedoch nicht vergessen werden sollte, ist ine verstärkte Abhängigkeit von unseren Telefonen.

  • Baum fällt auf Auto: Großvater stirbt vor den Augen seiner Enkel und seiner Frau

    Baum fällt auf Auto: Großvater stirbt vor den Augen seiner Enkel und seiner Frau

    Ein 61-jähriger Mann wurde am Mittwochmittag in Chancelade in der Dordogne von einem umstürzenden Baum am Steuer seines Wagens erschlagen. Seine Enkelkinder und seine Frau mußten die schreckliche Szene miterleben.

    Wie viele Großeltern hat auch ein Ehepaar aus der Dordogne während der Herbstferien seine Enkelkinder zu Besuch. Am Mittwochmittag, dem 25. Oktober, wollten sie einen Ausflug machen. Der Großvater setzte sich ans Steuer und hat seinen siebenjährigen Enkel auf dem Rücksitz. Seine Frau folgt ihm mit einem zweiten Auto und zwei weiteren Enkelkindern.

    Kurz vor 13 Uhr fuhren die beiden Fahrzeuge auf der Route des Carrières in der Gemeinde Chancelade (Dordogne), als plötzlich eine etwa 20 Meter hohe Eiche auf das Auto des Großvaters stürzte. Der 61-jährige Mann ist auf der Stelle tot. Der siebenjährige Enkel auf dem Rücksitz wird schwer verletzt. Im zweiten Fahrzeug sitzen seine Frau und die beiden Enkelkinder, die das Drama hilflos miterleben.

    Der Großvater war bereits tot, als die Feuerwehrleute aus Périgueux und Brantôme eintrafen. Der siebenjährige Enkel wurde aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in die Notaufnahme des Klinikums in Bordeaux gebracht.

    Der umgestürzte Baum stand auf einem Privatgrundstück. Vor einigen Wochen hatte der Bürgermeister der Gemeinde dem Besitzer des Grundstücks per Einschreiben geschrieben, dass es nicht wie vorgeschrieben ausreichend gepflegt werde, berichtet der Sender France Bleu Périgord. Der Baum war offensichtlich ohne äussere Einwirkungen, wie etwa eine starke Windböe, einfach umgefallen.

    Die Staatsanwaltschaft von Périgueux hat beschlossen, eine Untersuchung einzuleiten, um zu prüfen, ob ein strafrechtliches Fehlverhalten des Grundstückseigentümers vorliegt. Sollte dies der Fall sein, könnte der Straftatbestand der fahrlässigen Tötung erfüllt sein.

  • Französische Autofahrer telefonieren viel zu oft am Steuer

    Französische Autofahrer telefonieren viel zu oft am Steuer

    Eine kürzlich von der Autobahnbetreibergesellschaft Vinci durchgeführte Umfrage über das Verhalten der Autofahrer zeigt, dass diese weiterhin viel zu oft ihr Handy am Steuer benutzen. Dies gilt insbesondere für junge Menschen, von denen jeder Vierte angibt, während der Fahrt sogar Videos anzuschauen.

    Eine Hand am Lenkrad, die andere am Telefon. Der Sender France 2 konnte diese Verhaltensweisen auf der Autobahn A67 beobachten. Die meisten Autofahrer geben zu, während der Fahrt zu telefonieren. „Man neigt dazu, jederzeit ins Internet zu gehen, auch während der Fahrt“, erklärt eine Autofahrerin. Laut einer vom Autobahnbetreiber Vinci in Auftrag gegebenen Studie geben 62 % aller Autofahrer an, während der Fahrt zu telefonieren. Das betrifft vor allem junge Fahrer, die besonders vernetzt sind.

    3 Punkte
    23 % der unter 35-Jährigen geben an, dass sie sogar Videos ansehen, wenn sie am Steuer sitzen. Diese Feststellung ist für den Autobahnbetreiber und die Gendarmerie sehr beunruhigend. Jede auf frischer Tat ertappte Person riskiert 3 Punkte auf dem Führerschein und eine Geldstrafe von 135 Euro. Während des gesamten Himmelfahrtswochenendes wollen die Gendarmen auf den französischen Autobahnen besonders auf die Handy-Nutzung achten. 

  • Var: Streit zwischen Autofahrern endet in einer Tragödie

    Var: Streit zwischen Autofahrern endet in einer Tragödie

    Ein Mann wurde am Sonntag bei einem Streit mit einem anderen Autofahrer niedergestochen.

    Ein Mann wurde lebensgefährlich verletzt, nachdem er am Sonntag bei einem Streit zwischen Autofahrern mehrere Messerstiche in den Rücken erhielt, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr in Bandol im Departement Var.

    Das Opfer befand sich gestern Abend noch immer in Lebensgefahr. Zwei Verdächtige wurden von der Polizei identifiziert und festgenommen. Sie befinden sich zur Zeit in Polizeigewahrsam. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen der blutigen Auseinandersetzung zu ermitteln.

  • Bürgermeister in Südfrankreich verbietet das Rauchen im Auto

    Bürgermeister in Südfrankreich verbietet das Rauchen im Auto

    Der Bürgermeister einer südfranzösischen Stadt hat das Rauchen in Autos verboten, um Waldbrände zu verhindern, die häufig durch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel verursacht werden. Der heiße und trockene Sommer in Frankreich hat in einigen Gebieten bereits zu gefährlichen Waldbränden geführt und in vielen anderen Gebieten im Süden des Landes herrscht höchste Alarmbereitschaft. es ist kaum zu glauben, aber eine der Hauptursachen für die oft verheerenden Brände sind achtlos weggeworfene Zigarettenkippen. Deshalb hat der Bürgermeister der Gemeinde Langlade im Département Gard im Südosten Frankreichs ein spezielles Dekret zum Rauchverbot in Autos erlassen. Auch in einer Reihe von Außenbereichen wird das Rauchen verboten, darunter das Fußballstadion, der städtische Schießstand, der Bogenschießplatz und die Tennisplätze der Stadt. Die Verordnung gilt für das gesamte Gemeindegebiet von Langlade. Die Verordnung gilt bis zum 31. Juli und Zuwiderhandelnde riskieren ein Bußgeld in Höhe von 1…

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  • Benzinpreise: Diese Autos verbrauchen am wenigsten Kraftstoff

    Benzinpreise: Diese Autos verbrauchen am wenigsten Kraftstoff

    Angesichts von Preisen an der Zapfsäule von über 2 € pro Liter bieten einige sparsamere Automodelle deutliche Vorteile.

    Neuere Autos, Umstieg auf Superethanol-E85, Hybrid- oder Elektrofahrzeuge oder sogar Flüssiggas (LPG): Alles ist möglich, um weniger für den nötigen Kraftstoff auszugeben. Das Inkrafttreten des Treibstoffrabatts der Regierung von 18 Cent pro Liter am 1. April wird den Preisanstieg nur vorübergehend dämpfen können.

    Wenn Sie den Kauf eines Neuwagens planen, sollten Sie sich Modelle, die weniger Kraftstoff verbrauchen als andere, genauer anschauen. Die französische Zeitschrift Auto Plus hat verschiedene günstige Modelle ermittelt, indem sie die Kosten für 1.000 km auf der Grundlage ihres durchschnittlichen Verbrauchs mit den am 18. März 2022 geltenden Kraftstoffpreisen berechnet hat.

    Hier ein Überblick über die Kraftstoffkosten für 1.000 Kilometer – suchen Sie sich das billigste passende Modell aus:

    • Stadtautos
      Dacia Spring Confort plus – 44 PS – elektrisch : 31 €/1000 km
      Ford Fiesta 1.0 Flexifuel Cool & connect – 95 bhp – E85 : 63 €/1000 km
      Dacia Sandero, 1.0 Eco G-Komfort – 100 PS – LPG : 76 €/1000 km
      Renault Clio 1.O TCe GPL Intens – 100 PS – LPG : 78 €/1000 km
      Toyota Yaris Hybridge design – 116 PS – Hybrid : 93 €/1000 km
    • Kleinwagen
      Citroën C4 1.5 BlueHDI feel pack – 110 PS – Diesel : 97 €/1000 km
      Toyota Corolla 1.8 Hybrid Sport Design – 122 PS – Hybrid : 106 €/1000 km
      Peugeot 308 1.2 puretech active pack – 110 PS – Benzin: €118/1000 km
      Mercedes A-Klasse 250e AMG line – 218 PS – Hybrid : 127 €/1000 km
      Volkswagen Golf 1,5 eTSI DSG7 style – 150 PS – Benzin : 118 €/1000 km
    • Familienautos
      Tesla model 3 standard plus – 325 PS – elektrisch : 27 €/1000 km
      Skoda Octavia 2.O TDI ambition – 116 PS – Diesel : 89 €/1000 km
      Dacia Jogger 1.0 Eco-G Komfort 7 Sitze – 100 PS – LPG : 92 €/1000 km
      Peugeot 508 1.5 BlueHDI ETA8 allure – 130 bhp – Diesel : 102 €/1000 km
      Mercedes C-Klasse 220 avant-garde line – 200 PS – Diesel : 106 €/1000 km
    • Stadt SUVs
      Ford Puma flexifuel titanium X – 125 PS – E85 : 66 €/1000 km
      Dacia Duster 1.5 blue dCI 4*2 confort – 115 PS – Diesel : 102 €/1000 km
      Toyota Yaris cross hybrid 2WD – 116 PS – Hybrid : 110 €/1000 km
      Suzuki Vitara 1.4 boosterjet privilege – 129 PS – Benzin : 118 €/1000 km
      Renault Captur 1.6 E-tech RS line – 145 PS – Hybrid : 124 €/1000 km
    • Kompakte SUVs
      BMW X1 18d sDrive BVA8 Lounge – 150 PS – Diesel : 112 €/1000 km
      Renault Arkana 1.6 E-Tech RS line – 145 PS – Hybrid : 122 €/1000 km
      Ford Kuga 2.5 duratec PHEV eCVT ST – 225 PS – Hybrid : 129 €/1000 km
      Toyota RAV4 2.5 hybrid 2WD dynamic – 218 PS – hybrid : 129 €/000 km
      Peugeot 3008 PHEV 225 PS – Hybrid : 147 €/1000 km
  • Verkehrssicherheit: In Frankreich fahren 770.000 Menschen ständig ohne Führerschein

    Verkehrssicherheit: In Frankreich fahren 770.000 Menschen ständig ohne Führerschein

    770.000 Franzosen sind dauerhaft ohne Führerschein unterwegs. Diese Zahl steigt ständig und ist wenig beruhigend, zumal fast 10% der tödlichen Unfälle von Autofahrern verursacht werden, die ihren Führerschein nicht oder nicht mehr besitzen.

    In Lunel (Hérault) wurde ein Autofahrer kontrolliert, der ohne Sicherheitsgurt, alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs war. Er wurde zu einer Geldstrafe von 150 Euro, vier Monaten Gefängnis auf Bewährung und vier weiteren Monaten Führerscheinentzug verurteilt. Wie er fuhren im Jahr 2019 etwa 770.000 Autofahrer ohne gültigen Führerschein. Die Folge: 220 Menschen wurden 2020 bei Unfällen getötet, an denen ein Fahrer ohne Führerschein beteiligt war. Es sind die Kosten und auch die Fristen, die nötig sind, um den Führerschein nach einer Suspendierung erneut zu beantragen, die die meisten dazu verführen, ohne Führerschein zu fahren.

    Es gibt aber auch einen Zusammenhang zwischen dem fehlenden Führerschein und dem gefährlichen Verhalten dieser Fahrer. Mehr als andere konsumieren sie Betäubungsmittel und Alkohol. Einem Fahrer ohne Führerschein droht eine Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro und eine Freiheitsstrafe von einem Jahr. Bei einem Unfall muss er den gesamten Schaden selbst begleichen.