Schlagwort: Autobahngebühren

  • Höhere Mautgebühren: Zu hohe Gewinnspannen für die Autobahngesellschaften?

    Höhere Mautgebühren: Zu hohe Gewinnspannen für die Autobahngesellschaften?

    Die Autobahngesellschaften haben angekündigt, dass die Mautgebühren 2023 im Durchschnitt um 4,75 % steigen werden. Ein vom Wirtschaftsministerium 2021 in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt jedoch, dass diese Gesellschaften eine deutlich höhere Rentabilität aufweisen, als bei der Privatisierung der Autobahnen im Jahr 2006 angenommen worden war. Jedes Jahr Anfang Februar erhöhen die privaten Autobahngesellschaften (SCA) die Preise an den französischen Mautstellen. Und auch 2023 werden die Autofahrer nicht davon verschont bleiben. Die Kosten für die Benutzung des Autobahnnetzes werden auf dem privaten Autobahnnetz um durchschnittlich 4,75 % steigen, wie die Gesellschaften ankündigten. Das hat es seit der Privatisierung der Autobahnen im Jahr 2006 noch nie gegeben… Solch eine Tariferhöhung rechtfertigt zum Beispiel die Gesellschaft Vinci Autoroutes mit dem allgemeinen Preisanstieg. Um die Auswirkungen der Inflation auf die Kaufkraft der regelmäßigen Straßenbenutzer zu begrenzen, will Vinc…

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  • Was sich am 1. Februar 2023 in Frankreich ändern wird

    Was sich am 1. Februar 2023 in Frankreich ändern wird

    Neubewertung der Autobahn-Mautgebühren, Covid-Regeln, höhere Stromtarife… am 1. Februar 2023 ändert sich einiges in Frankreich. Einige der neuen Massnahmen bringen Einsparungen mit sich, andere sind weniger erfreulich. Hier eine Zusammenfassung dessen, was sich am 1. Februar alles ändern wird. Covid-19 Ab Mittwoch, dem 1. Februar, wird es nicht mehr möglich sein, bei einem positiven Covid-Test automatisch eine Krankschreibung zu bekommen. Dies geht aus einem Dekret hervor, das am Samstag, dem 28. Januar, im Amtsblatt veröffentlicht wurde. Die obligatorische Isolierung von Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, und „die Durchführung eines Tests“ nach zwei Tagen für ihre Kontaktpersonen ist nicht mehr obligatorisch. Geld und Konsum Der Zinssatz für das Sparbuch A wird ab dem 1. Februar von 2% auf 3% steigen. Das höchste Zinsniveau seit 2009, das aber immer noch weit unter der Inflationsrate liegt. Das Sparbuch für nachhaltige und solidarische Entwicklung (LDDS) profitiert …

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  • Frankreichs erste „positive“ Mautstelle in Lille: Wie funktioniert der neue Ökobonus?

    Frankreichs erste „positive“ Mautstelle in Lille: Wie funktioniert der neue Ökobonus?

    Die Maßnahme wird als „Anti-Stau-Bonus“ beworben, um insbesondere die A1 und die A23 morgens und abends zu entlasten. Autofahrer, die darauf verzichten, während der Hauptverkehrszeiten auf den am meisten verstopften Straßen allein mit dem Auto zu fahren, erhalten einen Bonus.

    Die Verwaltung von Lille stimmte am Freitagabend für die Einführung eines Bonus, der an Autofahrer gezahlt wird, die während der Hauptverkehrszeiten auf den staureichsten Strecken mit anderen im Auto fahren. Für den Bonus von zwei Euro pro Fahrt kommen diejenigen in Frage, die auf Fahrgemeinschaften umsteigen und ihre Fahrten auf weniger intensive Zeiten verlegen.

    Inspiriert von einer holländischen Maßnahme
    Dieser „Ökobonus“, der auch als „Anti-Stau-Bonus“ bezeichnet wird, um insbesondere die A1 und die A23 morgens und abends zu entlasten, wurde von einer Maßnahme inspiriert, die 2015 in Rotterdam eingeführt wurde, und ist laut der Regionalverwaltung von Lille eine „Premiere in Frankreich“. Die Maßnahme, die auf einem System zur automatischen Erkennung von Nummernschildern beruht, scheiterte lange Zeit am Datenschutz, der die Speicherung der Nummern ohne die Zustimmung der Autobesitzer verhinderte. Die Autofahrer sollen sich daher ab dem Frühjahr 2023 freiwillig melden und der Speicherung ihrer täglichen Fahrten anhand der Nummernschilder zustimmen. Anschliessend werden 5.000 von ihnen im Sommer 2023 für ein erstes, neunmonatiges Testprogramm ausgesucht.

    Bonus von zwei Euro pro Fahrt
    Für jede Mitfahrt in einer Fahrgemeinschaft und somit jede vermiedene Fahrt mit dem eigenen Wagen, was über eine App gemeldet wird, gibt es einen Bonus von zwei Euro bis zu einer Obergrenze von 80 Euro pro Monat. Die Regionalverwaltung erhofft sich so eine Verringerung des Verkehrsaufkommens zu den Hauptverkehrszeiten auf der A1, wie sie in einer Pressemitteilung erläuterte. Die neue Regelung hat vorerst eine Laufzeit von drei Jahren und soll rund neun Millionen Euro kosten. Die grünen Mitglieder des Regionalrats fordern jedoch, stattdessen eher „wirksame Alternativen“ zum Auto zu entwickeln.

  • Mautgebühren: Die Tarife werden am 1. Februar auf französischen Autobahnen um durchschnittlich 4.75% steigen

    Mautgebühren: Die Tarife werden am 1. Februar auf französischen Autobahnen um durchschnittlich 4.75% steigen

    Die Mautgebühren, die jedes Jahr neu bewertet werden, waren bereits Anfang 2022 um 2% gestiegen.

    Die Mautgebühren für die wichtigsten Autobahnnetze werden am 1. Februar 2023 um durchschnittlich 4,75% steigen, wie das Verkehrsministerium am Freitag, dem 2. Dezember, bekannt gab. Die Mautgebühren werden jedes Jahr nach einer Neuberechnung angehoben, bei der mindestens 70% der Inflation (ohne Tabak) über zwölf Monate bis Oktober sowie eventuelle Erhöhungen aufgrund der von den verschiedenen Autobahnbetreibern geplanten Arbeiten berücksichtigt werden.

    Die für Anfang 2023 vorgesehene Erhöhung sei aber „deutlich geringer“ als die vom Statistikinstitut Insee bis Ende Oktober gemessene Inflation von 6,33%, betont das Ministerium. Anfang 2022 waren die Mautgebühren bereits um 2% gestiegen.

    Mehrere Autobahngesellschaften flankieren diese Tarifentwicklung mit kommerziellen Maßnahmen. Der Rabatt, der seit Anfang 2019 Autofahrern gewährt wird, die mindestens 10 Mal pro Monat auf derselben Strecke hin- und herfahren, wird von 30 auf 40% erhöht. Darüber hinaus erhalten Elektrofahrzeuge ein Jahr lang einen Rabatt von 5%, und zwar auf den Netzen von Sanef/SAPN (Société des autoroutes du Nord et de l’Est de la France) und APRR/AREA (Autoroutes Paris-Rhin-Rhône).

  • Autobahnen: Barrierefreie Mautstellen bald auch in Frankreich

    Autobahnen: Barrierefreie Mautstellen bald auch in Frankreich

    Es ist eine kleine Revolution, die sich am Freitag, dem 4. November, mit der Eröffnung von Free-Flow-Maut auf einem ersten Autobahnabschnitt im Departement Allier ankündigte. 

    Eine einfache Eisenbrücke, keine Schranken oder Kassen mehr. Die erste Mautstelle der Zukunft befindet sich auf der A79 im Departement Allier. Kameras scannen die Nummernschilder und erkennen alle Arten von Fahrzeugen. Ein Anhalten ist nicht mehr nötig. „Das kann tatsächlich etwas bringen“, sagt ein Autofahrer auf dem Sender France 2. Um die Maut zu entrichten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Diejenigen, die eine elektronische Mautbox besitzen, werden automatisch belastet. Die anderen müssen die Zahlung im Internet über einen Computer oder ein Telefon oder an einem der entlang der Autobahn aufgestellten Terminals vornehmen.

    Die ersten Nutzer am Freitag, dem 4. November, empfanden das als kompliziert. Die Autofahrer haben nur drei Tage Zeit, um zu zahlen, ansonsten beträgt das Bußgeld 90 Euro. das neue System bedeute „weniger Kraftstoffverbrauch, weniger CO2-Emissionen und schließlich weniger Bodenüberbauung“, versichert Véronique Tallon, Kundenbetreuerin der Autobahngesellschaft APRR. Das System soll auf ganz Frankreich ausgeweitet werden. Dadurch können allerdings auch Daten abgerufen werden, zu denen die Autobahngesellschaften bisher keinen Zugang hatten.

  • Die erste Autobahn Frankreichs ohne Schranken – aber mit Mautgebühren

    Die erste Autobahn Frankreichs ohne Schranken – aber mit Mautgebühren

    Seit Freitag, dem 4. November, ist die Autobahn A79 im Departement Allier die erste Autobahn in Frankreich, die ohne Mautschranken auskommt, aber gebührenpflichtig ist. Das soll bald auf das ganze Land ausgeweitet werden.

    Im Ausland gibt es das schon lange, nun kommt es auch nach Frankreich. Wie die Zeitung SudOuest berichtet, werden gebührenpflichtige Autobahnen ohne Mautschranken in Frankreich nach und nach zur Norm werden. Die erste gibt es ab Freitag, dem 4. November. Es ist die A79 im Departement Allier. Zu den nächsten Strecken gehören die Autobahn in der Normandie oder die künftige A69 zwischen Toulouse und Castres.

    Die Nutzer können mit normaler Geschwindigkeit fahren, ohne zu verlangsamen oder anzuhalten. Portale mit Kameras und Sensoren identifizieren die Fahrzeuge.

    Wie wird die Mautgebühr bezahlt?
    Die Autofahrer haben dann mehrere Möglichkeiten zu bezahlen: über ein herkömmliches elektronisches Mautgerät, über die Website der Autobahn oder an einem der am Rand der Autobahn aufgestellten Automaten. Fahrer haben 72 Stunden Zeit, um ihre Fahrt zu bezahlen, andernfalls droht ein Bußgeld von 90 Euro, nach 60 Tagen sogar von 375 Euro.

    Fachleute sind der Meinung, dass die Abschaffung der Mautschranken die Zahl der Staus auf den Autobahnen verringern wird. Es soll auch dazu führen, dass grosse Flächen an die Natur zurückgegeben werden können. Beispielsweise soll durch die Einführung der neuen Regelung ab Mitte 2024 eine Fläche von 40 Fußballfeldern frei wird, die derzeit durch Mautstellen auf der A13 und der A14 zugebaut ist.

  • Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Die Einzelhandelskette Casino bietet ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, bei dem Mauttickets gegen Gutscheine eingetauscht werden können, die anschliessend in den Supermärkten eingelöst werden können.

    Hinweis an alle Autofahrer. Vor dem Hintergrund einer galoppierenden Inflation in Frankreich, testet Casino ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, das den Geldbeutel von Urlaubern entlasten soll. Casino bietet die Möglichkeit, Mauttickets (Autobahngebühren) gegen Gutscheine im Wert von bis zu 40 Euro einzutauschen, die bei einem Mindesteinkauf von 100 Euro in den angeschlossenen Supermärkten eingelöst werden können.

    Die Aktion, die am Freitag, dem 29. Juli beginnt, endet bereits am nächsten Tag. Es wird jedoch bis Sonntag einschliesslich möglich sein, die Gutscheine in den Geschäften einzulösen.

    Weitere Aktionen dieser Art könnten in Kürze folgen. „Wir könnten solche Aktionen an allen Wochenenden der Sommerferien wiederholen, je nachdem, welche Rückmeldungen von den Kunden erhalten“, erklärt ein Sprecher der Gruppe gegenüber der Presse.

    „Es ist unser Wille, unsere Kunden so nah wie möglich bei ihren Sorgen um die Kaufkraft zu begleiten. Die Mautgebühren erhöhen die Rechnung für die Fahrt in den Urlaub und können die Kosten einer Reise sogar verdoppeln“, so Casino.