Schlagwort: Ausbildung

  • Wenn die Lehre länger dauert: Zwei Drittel der Auszubildenden leisten Überstunden

    Wenn die Lehre länger dauert: Zwei Drittel der Auszubildenden leisten Überstunden

    Eine aktuelle Untersuchung des französischen Arbeitsministeriums wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsrealität vieler Auszubildender im Land. Das Ergebnis überrascht in seiner Deutlichkeit: Rund 67 Prozent der Lehrlinge leisten regelmäßig Überstunden. Für viele junge Menschen gehört das Arbeiten über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus längst zum Alltag. Auf den ersten Blick mag dies wie ein Zeichen von Engagement erscheinen. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart die Studie eine weniger erfreuliche Entwicklung. Denn nicht jede zusätzlich geleistete Stunde wird auch korrekt vergütet. Obwohl das französische Arbeitsrecht klare Regelungen vorsieht, erhalten zahlreiche Auszubildende weder die gesetzlich vorgesehenen Zuschläge noch einen angemessenen finanziellen Ausgleich. Die Vorschriften sind eigentlich eindeutig. Für die ersten acht Überstunden gilt ein Zuschlag von 25 Prozent auf den regulären Stundenlohn. Jede weitere Überstunde muss sogar mit einem Aufschlag von 50 Prozent vergütet we…

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  • 500 Fahrschulautos blockieren Paris – warum Frankreichs Führerschein-System vor dem Kollaps steht

    500 Fahrschulautos blockieren Paris – warum Frankreichs Führerschein-System vor dem Kollaps steht

    Paris, 29. September 2025. Ein hupender Konvoi aus rund 500 Fahrschulwagen rollt in diesen Minuten in Richtung Place de la Nation. Was auf den ersten Blick wie eine kuriose Parade wirkt, ist in Wahrheit ein Hilfeschrei: Fahrschulen und Fahrprüfer machen mobil gegen eine Krise, die längst zum Dauerproblem geworden ist – die dramatische Knappheit an Prüfungsterminen für den Führerscheinerwerb. Warten, warten, warten Das Kernproblem ist seit Jahren dasselbe: Wer in Frankreich die praktische Fahrprüfung ablegen will, muss Geduld mitbringen. In manchen Départements vergehen mittlerweile sechs bis acht Monate, bis ein Termin frei wird. Der gesetzlich vorgeschriebene Höchstwert liegt eigentlich bei 45 Tagen – auf dem Papier. Die Lage hat sich seit Anfang 2024 weiter zugespitzt. Damals wurde das Mindestalter für die Führerscheinprüfung auf 17 Jahre gesenkt, was zu einem regelrechten Kandidatenansturm geführt hat. Doch die Zahl der Prüfer blieb nahezu gleich. Fachverbände fordern 150 bis 200 zu…

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  • Restaurants in Frankreich: Braucht es einen Numerus Clausus für die Gastronomie?

    Restaurants in Frankreich: Braucht es einen Numerus Clausus für die Gastronomie?

    Frankreich, das Land der Croissants, der Bistros und der Sterne-Küche, steckt in einem Dilemma. Ausgerechnet die Gastronomie, die zu seiner Identität gehört wie der Eiffelturm zu Paris, erlebt eine paradoxe Entwicklung: Sie boomt – und leidet gleichzeitig. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Restaurants um satte 13 Prozent gestiegen, von 361.000 auf 407.000. Klingt nach Erfolg, nach Unternehmergeist, nach Vielfalt auf den Speisekarten. Doch hinter der glänzenden Fassade lauert ein Problem: Die Branche droht an ihrer eigenen Fülle zu ersticken. Wenn Wachstum zur Belastung wird In Städten wie Bordeaux reiht sich Lokal an Lokal, teilweise eines pro 170 Einwohner. Vor zehn Jahren waren es noch 210. Klingt nach paradiesischen Zuständen für Gäste – doch für Gastronomen bedeutet es knallharte Konkurrenz. Die Folge: Im Sommer 2025 sank die Besucherzahl um 15 bis 20 Prozent, etwa 25 Restaurants schließen täglich. Man könnte sagen: Die Tische sind gedeckt, aber niemand kommt mehr zum Ess…

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  • Allocation de rentrée scolaire 2025: 5 Fälle, in denen Eltern Anspruch haben könnten – ohne es zu wissen

    Allocation de rentrée scolaire 2025: 5 Fälle, in denen Eltern Anspruch haben könnten – ohne es zu wissen

    Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Schultüten stehen bereit, und für viele Familien in Frankreich bedeutet Mitte August nicht nur Vorfreude auf den ersten Schultag – sondern auch eine kleine finanzielle Verschnaufpause. Am Dienstag, dem 19. August 2025, überweist die Familienkasse (CAF) die Allocation de rentrée scolaire (ARS) an Millionen Haushalte in Frankreich, Guadeloupe, Martinique und Guyana. Auf La Réunion und Mayotte wurde die Unterstützung sogar schon am 5. August ausgezahlt. Die Beträge sind klar festgelegt:

    423,48 € für Kinder von 6 bis 10 Jahren 446,85 € für 11- bis 14-Jährige 462,32 € für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren

    Insgesamt profitieren in diesem Jahr knapp 5 Millionen Kinder. Doch obwohl die Beihilfe für viele Familien automatisch fließt, gibt es einige Sonderfälle, die oft übersehen werden – und die bares Geld bedeuten können. Hier sind fünf Situationen, in denen in Frankreich lebende Familien möglicherweise Anspruch auf die ARS haben, ohne es bisher zu wisse…

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  • Frankreichs Gesundheitsminister will Zugang zum Medizinstudium weiter liberalisieren

    Frankreichs Gesundheitsminister will Zugang zum Medizinstudium weiter liberalisieren

    Frankreich steht vor einem strukturellen Mangel an medizinischem Personal – ein Problem, das nicht nur ländliche Regionen betrifft, sondern sich zunehmend auch in städtischen Ballungsräumen bemerkbar macht. Gesundheitsminister Yannick Neuder hat nun eine weitreichende Reform angekündigt: Die letzten Reste der Zulassungsbeschränkung zum Medizinstudium – bekannt unter dem Begriff „numerus apertus“ – sollen abgeschafft werden. Ziel ist es, mehr Ärztinnen und Ärzte im Land auszubilden und insbesondere französische Studierende, die gegenwärtig im Ausland Medizin studieren, zur Rückkehr zu bewegen. Von numerus clausus zu numerus apertus Über Jahrzehnte hinweg war das französische Medizinstudium durch den numerus clausus geprägt – eine strikte Zugangsbeschränkung, die ab 1971 eingeführt wurde. Die Zahl der Studierenden, die nach dem ersten Studienjahr in die zweite Phase übergehen durften, war staatlich festgelegt. Dieses System wurde 2020 durch den numerus apertus ersetzt, der die Zahl der S…

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  • Macron stärkt Unterstützung für die Ukraine: Besuch bei Soldaten und diplomatische Treffen

    Macron stärkt Unterstützung für die Ukraine: Besuch bei Soldaten und diplomatische Treffen

    Emmanuel Macron hat am Mittwoch, dem 9. Oktober, in einem militärischen Ausbildungslager im Osten Frankreichs ukrainische Soldaten besucht. Diese werden von der französischen Armee auf den bevorstehenden Einsatz an der Front vorbereitet. Das besondere Augenmerk liegt auf der Ausbildung der Brigade „Anne de Kiev“, einem symbolischen Namen, der die historische Verbindung zwischen Frankreich und der Ukraine unterstreicht.

    Die Unterstützung Frankreichs für die Ukraine: Mehr als nur Worte Frankreich hat sich seit Beginn des Ukraine-Krieges solidarisch gezeigt, aber Macrons Besuch bei den ukrainischen Soldaten geht über diplomatische Gesten hinaus. Bereits im Juli hatte Frankreich zugesagt, nicht nur die Brigade „Anne de Kiev“ mit militärischem Gerät auszustatten, sondern auch 2.200 der insgesamt 4.500 Soldaten der Brigade zu trainieren. Der Besuch Macrons in diesem militärischen Lager verdeutlicht diese Verpflichtung und zeig…

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  • Gehälter, Personalstärke, Ausbildung – wie schneidet die französische Polizei im europäischen Vergleich ab?

    Gehälter, Personalstärke, Ausbildung – wie schneidet die französische Polizei im europäischen Vergleich ab?

    Die zahlreichen Krankmeldungen bei der Polizei als Reaktion auf die Untersuchungshaft eines Polizisten in Marseille scheinen Alarmzeichen zu sein, die zeigen, dass dieser Beruf in Schwierigkeiten steckt. Wo aber steht Frankreich im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn? Nach der Polemik um die Inhaftierung eines wegen Gewalttätigkeiten in Marseille angeklagten Polizisten ist die Frage nach den Arbeitsbedingungen der Polizeibeamten in Frankreich in den Mittelpunkt der Debatten gerückt. Sie seien zu wenig ausgebildet und werden sehr jung in die sensibelsten Gebiete des Landes geschickt, so die Kritik. Sieht es in anderen europäischen Ländern besser aus als in Frankreich? In Frankreich dauert die Ausbildung von Polizisten 8 Monate in einer speziellen Schule und 16 Monate im Einsatz. Nach den Anschlägen von 2015, als der Bedarf vor Ort sehr hoch war, wurde die Ausbildungszeit verkürzt. Eine Ausbildung, die zu kurz und zu sehr auf Stärke ausgerichtet ist, so wird der Soziologe Sébastan …

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  • Schauspieler Forest Whitaker bei der Einweihung eines Ausbildungszentrums in Seine-Saint-Denis

    Schauspieler Forest Whitaker bei der Einweihung eines Ausbildungszentrums in Seine-Saint-Denis

    Der amerikanische Schauspieler besuchte in Aubervilliers ein Ausbildungszentrum, das von seiner Stiftung Whitaker Peace & Development Initiative finanziert wird. Dort werden rund 60 Unternehmensgründer*innen kostenlos geschult und betreut. Der amerikanische Schauspieler Forest Whitaker, der für …

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  • Emmanuel Macron kündigt 700 Millionen Euro für die Ausbildung von Industrie-Fachkräften an

    Emmanuel Macron kündigt 700 Millionen Euro für die Ausbildung von Industrie-Fachkräften an

    Der Präsident der Republik enthüllte am Donnerstagnachmittag die Grundzüge des neuen Gesetzentwurfs „Grüne Industrie“, der am Dienstag im Ministerrat vorgestellt werden soll. Emmanuel Macron hat am 11. Mai vor Vertretern der französischen Industrie die Schwerpunkte des Gesetzentwurfs „grüne Industrie“, der am kommenden Dienstag im Ministerrat vorgestellt werden soll, und die Unterstützungsmaßnahmen mit öffentlichen Mitteln bekannt gegeben. In seiner Strategie zur „Beschleunigung“ der „Reindustrialisierung“ Frankreichs kündigte Macron am Donnerstag an, dass 700 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen, um die notwendige Ausbildung so nah wie möglich zu den Schülern zu bringen, insbesondere in kleineren Städten und für Berufe mit ausgeprägtem Fachkräftemangel. Der Umweltbonus soll stärker auf in Europa hergestellte Fahrzeuge ausgerichtet werden. Der Umweltbonus für den Kauf eines Elektroautos soll reformiert werden, um „den CO2-Fußabdruck“ der Produktion zu berücksichtigen und so in E…

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  • Ukraine-Krieg: Ukrainische Mediziner werden in Frankreich ausgebildet

    Ukraine-Krieg: Ukrainische Mediziner werden in Frankreich ausgebildet

    In der Ukraine besteht ein großer Bedarf an Ärzten, die für militärische Konflikte ausgebildet sind. Jetzt kamen ukrainische Mediziner nach Frankreich, um sich in Kriegsmedizin ausbilden zu lassen, damit sie anschließend in ihrer Heimat Leben retten können. Als Patient dient eine Puppe, bei der es sich angeblich um einen 28-jährigen Mann handelt, der bewusstlos ist. Er hat Granatsplitter abbekommen. Ein ukrainischer Intensivmediziner und eine Krankenschwester, sind gerade in Metz (Moselle) angekommen, um sich in Kriegsmedizin ausbilden zu lassen. Im Nebenraum beobachten andere ukrainische Ärzte die Szene. Die aus Kiew stammenden Mediziner hatten bereits mit dem Krieg zu tun. Ohne entsprechende Ausbildung ist es für sie jedoch unmöglich, kriegstypische schwere Verletzungen zu behandeln. Das Ziel der Ausbildung ist es, sich an extreme Bedingungen anzupassen und mit dem Stress eines Einsatzes wie diesem umgehen zu können. „Natürlich gibt es Stress, das ist normal, aber man muss das alles …

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