Schlagwort: Atomwaffen

  • Europäische Staats- und Regierungschefs beraten über Ukraine und Verteidigung – und weitere World-News

    Europäische Staats- und Regierungschefs beraten über Ukraine und Verteidigung – und weitere World-News

    Bei einem Treffen in Brüssel diskutierten die EU-Staats- und Regierungschefs über eine Stärkung der europäischen Verteidigung und die weitere Unterstützung der Ukraine. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, bezeichnete dies als einen „Wendepunkt“.

    Das Ziel Europas ist es, sich besser gegen Russland zu wappnen – mit weniger Rückhalt aus den USA. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht ein Plan der Kommission Kredite in Höhe von 150 Milliarden Euro für Investitionen in Raketenabwehr, Anti-Drohnen-Systeme und andere Verteidigungstechnologien vor.

    Zudem prüften die Staats- und Regierungschefs einen Friedensplan für die Ukraine sowie finanzielle und mögliche militärische Unterstützung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der auch an dem Treffen teilnahm, erklärte: „Wir sind sehr dankbar, dass wir nicht allein sind.“

    Gespräche:

    US-amerikanische und ukrainische Beamte planen für nächste Woche ein Treffen in Saudi-Arabien, um die ersten Schritte für ein mögliches Ende des Krieges zu besprechen.

    Nukleare Abschreckung:

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte erneut, sein Land sei bereit, mit europäischen Verbündeten über eine mögliche Ausweitung des französischen nuklearen Schutzschirms zu sprechen.

    Lage an der Front:

    Ein russischer Raketenangriff traf gestern ein Hotel in Selenskyjs Heimatstadt in der Zentralukraine und tötete mindestens vier Menschen.


    Trump setzt Zölle für Kanada und Mexiko vorübergehend wieder aus

    Ex-Präsident Donald Trump kündigte gestern eine einmonatige Aussetzung seiner neuen Zölle auf Exporte aus Mexiko und Kanada in die USA an. Er erklärte, dass Produkte, die unter das US-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) fallen, ausgenommen würden.

    Diese Entscheidung kam nur einen Tag, nachdem Trump der Autoindustrie eine 30-tägige Atempause gewährt hatte. Die Unternehmen hatten sich über die geplanten 25-Prozent-Zölle beschwert, da diese ihnen erheblichen Schaden zufügen würden.

    Trumps Vorgehen gleicht einem Spiel mit dem Feuer für die nordamerikanische Wirtschaft: Die Aktienmärkte gerieten ins Wanken, und zahlreiche Branchen, die auf den Handel mit Kanada und Mexiko angewiesen sind, reagierten mit Verunsicherung.

    Auswirkungen:

    Die hohen Zölle hätten Mexiko und Kanada – langjährige US-Verbündete – möglicherweise in eine Rezession gestürzt. Auch für die USA wären die wirtschaftlichen Folgen drastisch gewesen.


    „Letzte Warnung“ an die Hamas

    In einem scharfen Social-Media-Post richtete Trump eine direkte Drohung an die Hamas und forderte die sofortige Freilassung aller Geiseln im Gazastreifen.

    „Lasst alle Geiseln sofort frei – nicht später – und gebt unverzüglich die Leichen der Ermordeten zurück, oder es ist AUS für euch“, schrieb er und fügte hinzu: „Dies ist eure letzte Warnung.“

    Trotz dieser scharfen Worte hielten US-Regierungsvertreter und Hamas-Vertreter direkte Gespräche in Katar über die Geiseln ab. Diese fanden unabhängig von den Verhandlungen zwischen Hamas und Israel über eine mögliche Fortsetzung der Waffenruhe statt.

    Zahlen:

    Die israelische Regierung gibt an, dass sich noch etwa 25 Geiseln sowie die sterblichen Überreste von mehr als 30 weiteren Personen in Gaza befinden.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Großbritannien:

    Nigel Farages rechtsgerichtete Partei Reform U.K. sammelte im vergangenen Jahr 4,75 Millionen Pfund – ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu weniger als 160.000 Pfund im Jahr 2023.

    Australien:

    Der tropische Wirbelsturm Alfred wird voraussichtlich heute Abend oder morgen früh in der Nähe von Brisbane auf Land treffen.

    Südkorea:

    Bei einer Militärübung nahe der nordkoreanischen Grenze bombardierten zwei Kampfjets versehentlich ein Dorf. 15 Menschen wurden verletzt.

    Finanzen:

    Die Europäische Zentralbank senkte ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 2,5 Prozent.

    Raumfahrt:

    Der Luftverkehr in Florida wurde beeinträchtigt, nachdem ein Prototyp des SpaceX-Raumschiffs – das Elon Musk für Marsflüge nutzen will – bei einem Testflug zerbrach.

    Neuseeland:

    Das Land rief seinen ranghöchsten Diplomaten in Großbritannien zurück, nachdem dieser Trumps Geschichtsverständnis infrage gestellt hatte.

    Terrorismus:

    Pakistan benötigt Unterstützung im Kampf gegen Terroristen. Die Rolle des Landes bei der Ergreifung eines von den USA gesuchten Verdächtigen könnte zu einer engeren Zusammenarbeit führen.

    Iran:

    Ein inhaftierter populärer Musiker wurde ausgepeitscht – laut Aktivisten als Vergeltung für seine Unterstützung eines Aufstands.

  • Macrons Atomschirm für Europa – Schutzversprechen oder geopolitische Illusion?

    Macrons Atomschirm für Europa – Schutzversprechen oder geopolitische Illusion?

    Die europäische Sicherheitsarchitektur steht vor einer potenziellen Neuausrichtung. Emmanuel Macron, Frankreichs Präsident, hat vorgeschlagen, den französischen Nuklearschirm auf die Europäische Union auszudehnen. Ein Angebot mit weitreichenden Konsequenzen – strategisch, politisch und nicht zuletzt auch psychologisch. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist es ein ernst gemeinter Schutzversuch für Europa oder ein geschickter Schachzug in Zeiten wachsender Unsicherheit?

    Frankreichs nukleare Sonderstellung

    Frankreich ist die einzige Atommacht der EU. Nach dem Brexit fiel Großbritanniens Nuklearpotenzial aus der Gleichung, was Frankreichs Rolle als militärische Führungsmacht in Europa verstärkte. Doch anders als die USA, die im Rahmen der NATO einen expliziten nuklearen Schutz für ihre Verbündeten bieten, hat Frankreich seinen Atomschirm traditionell als nationale Abschreckungswaffe betrachtet.

    Macrons Angebot, diesen Schutzschild auf europäische Partner auszudehnen, markiert einen möglichen Paradigmenwechsel. Doch wie genau soll das aussehen? Eine automatische Sicherheitsgarantie wie bei der NATO, wo ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle gewertet wird? Oder eine vage strategische Kooperation, die im Ernstfall erst ausgehandelt werden müsste? Genau hier liegt die Unsicherheit.

    Geopolitische Motive – Sicherheit oder Selbstprofilierung?

    Macrons Vorstoß kommt nicht zufällig. Russland führt Krieg gegen die Ukraine, die USA sind politisch unberechenbar geworden – besonders mit Blick auf die Möglichkeit einer zweiten Trump-Präsidentschaft. Die Frage, ob Europa sich militärisch stärker unabhängig aufstellen muss, wird immer drängender.

    Frankreich positioniert sich als zentrale Sicherheitsmacht in einem Europa, das sich nicht mehr bedingungslos auf Washington verlassen kann. Doch ist Macrons Angebot wirklich selbstlos? Ein französisch dominierter Atomschutzschirm könnte auch als Instrument dienen, Frankreichs Einfluss in Europa weiter auszubauen. Schließlich wäre Paris der letzte Entscheidungsträger über den Einsatz dieser ultimativen Waffe – eine Macht, die in Krisenzeiten enorm an Gewicht gewinnen würde.

    Die Rolle der NATO – eine Konkurrenz oder Ergänzung?

    Die NATO bietet derzeit den einzigen formellen Atomschutz für Europa, vor allem durch das US-gestützte Prinzip der „nuklearen Teilhabe“. Deutschland, Belgien, Italien und die Niederlande beherbergen amerikanische Atomwaffen auf ihren Stützpunkten. Sollte Frankreich eine eigene, von den USA unabhängige Abschreckung für Europa etablieren, könnte das entweder als Ergänzung zur NATO gesehen werden – oder als ein Schritt in Richtung einer europäischen Alternative zur US-dominierten Sicherheitsarchitektur.

    Doch genau hier wird es heikel. Würde ein französischer Nuklearschirm innerhalb der EU funktionieren, ohne die NATO zu untergraben? Oder würde er Misstrauen säen, insbesondere in osteuropäischen Staaten, die sich lieber auf die USA als auf Frankreich verlassen?

    Wer entscheidet im Ernstfall?

    Angenommen, Europa akzeptiert Macrons Angebot – wer hätte dann das letzte Wort über einen möglichen Atomwaffeneinsatz? Theoretisch ist die französische Nukleardoktrin klar: Die Entscheidung liegt beim Präsidenten Frankreichs. Wenn also ein osteuropäischer EU-Staat unter nuklearen Druck geriete – könnte Paris wirklich garantieren, dass es bereit wäre, für Tallinn oder Warschau ins atomare Risiko zu gehen?

    Die NATO bietet hier einen klareren Mechanismus: Artikel 5 des Bündnisses verpflichtet alle Mitglieder zur kollektiven Verteidigung. Frankreichs Angebot hingegen bleibt vage – es fehlen belastbare vertragliche Verpflichtungen oder ein konkreter Verteidigungsmechanismus.

    Deutschlands Dilemma

    Deutschland spielt in dieser Debatte eine Schlüsselrolle. Bisher hat Berlin sich stets auf den US-Atomschirm verlassen, selbst aber bewusst auf eigene Atomwaffen verzichtet. Ein französisches Angebot könnte Deutschland in eine Zwickmühle bringen: Soll es sich enger an Frankreichs nukleare Strategie binden und möglicherweise auch finanziell beitragen? Oder bleibt es lieber bei der bewährten NATO-Struktur, trotz aller Unsicherheiten über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen?

    Bislang hat die Bundesregierung auf Macrons Vorschlag verhalten reagiert – kein klares Ja, aber auch kein klares Nein. Die Zurückhaltung zeigt, wie kompliziert das Thema ist.

    Ein Schritt Richtung europäischer Autonomie?

    Macrons Angebot berührt eine fundamentale Frage: Muss Europa lernen, sich selbst zu verteidigen, ohne sich auf die USA zu verlassen? Gerade in einer Welt, in der geopolitische Spannungen zunehmen, ist das keine abstrakte Debatte mehr. Die Vorstellung, dass Europa einen eigenen Nuklearschirm entwickelt, erscheint vielen als logische Weiterentwicklung der EU-Sicherheitsstrategie.

    Doch die Realität ist komplexer. Ein glaubwürdiger Atomschutz erfordert nicht nur Waffen, sondern auch eine gemeinsame strategische Kultur und Entscheidungsstrukturen. Und genau hier liegt das Problem: Die EU ist in sicherheitspolitischen Fragen tief gespalten. Während Frankreich für strategische Autonomie plädiert, halten andere Länder an der transatlantischen Partnerschaft fest.

    Fazit: Eine Idee mit großen Fragezeichen

    Macrons Vorstoß ist kühn, vielleicht sogar visionär – aber voller offener Fragen. Eine europäische Atommacht unter französischer Führung könnte einerseits die Unabhängigkeit Europas stärken, andererseits neue Konflikte innerhalb der EU und mit der NATO erzeugen.

    Wäre Europa wirklich bereit, in einem Krisenfall die Entscheidungshoheit über nukleare Vergeltung einem einzigen Land – Frankreich – zu überlassen? Oder bleibt das Ganze am Ende nur eine politische Idee, die in den Mühlen der europäischen Uneinigkeit zerrieben wird?

    Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Macrons Vorschlag ein echtes Sicherheitskonzept oder doch nur ein geschicktes geopolitisches Manöver war.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Kann Emmanuel Macron die französischen Atomwaffen zur Verteidigung Europas einsetzen?

    Kann Emmanuel Macron die französischen Atomwaffen zur Verteidigung Europas einsetzen?

    Inmitten der geopolitischen Spannungen und der Rückkehr des Krieges nach Europa hat die Diskussion um die französische Nuklearstrategie und ihre Rolle in der Verteidigung des Kontinents neuen Auftrieb erhalten. Präsident Emmanuel Macron hat kürzlich Vorschläge gemacht, die darauf hindeuten, dass Frankreich bereit sein könnte, seine nukleare Abschreckung im Rahmen einer europäischen Verteidigungsstrategie zu erweitern. Was sagt die französische Doktrin? Seit General de Gaulle hat sich die französische Nukleardoktrin weiterentwickelt. François Mitterrand führte den Begriff der „vitalen Interessen des Landes“ ein, was eine gewisse Flexibilität in der Anwendung dieser Waffen impliziert. Die Website Vie Publique erläutert, dass das Territorium, die Bevölkerung und die Souveränität Frankreichs als Kern dieser Interessen angesehen werden. Macron hat diese Sichtweise um eine europäische Dimension erweitert. Am 7. Februar 2020 erklärte er gegenüber den Teilnehmern eines Lehrgangs an der franzö…

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  • Ukraine-Krieg: Putin will Atomwaffen nur als Antwort auf einen Angriff einsetzen

    Ukraine-Krieg: Putin will Atomwaffen nur als Antwort auf einen Angriff einsetzen

    In einer Fernsehsendung versichert Wladimir Putin, dass er Atomwaffen nur als Antwort auf einen ukrainischen Schlag einsetzen werde. Der russische Präsident Wladimir Putin deutete am Mittwoch an, dass Russland Atomwaffen nicht offensiv einsetzen werde, sondern nur „als Antwort“ auf einen möglichen feindlichen Schlag auf russisches Territorium. „Wir betrachteten Massenvernichtungswaffen, Atomwaffen, als ein Mittel der Verteidigung. Wir werden sie nur für einen sogenannten ‚Vergeltungsschlag‘ einsetzen: Wenn man uns schlägt, schlagen wir als Antwort zurück“, sagte Wladimir Putin in der Fernsehsendung. „Wir sind nicht verrückt geworden, wir wissen, was Atomwaffen sind“, fügte Putin hinzu. Angesichts der Konfrontation zwischen Russland und dem Westen um die Ukraine stellte er jedoch fest, dass „die Gefahr eines Atomkriegs wächst“, und machte dafür die Amerikaner und Europäer verantwortlich. Der russische Präsident, der stets bestritten hat, neue Gebiete in der Ukraine erobern zu wollen, re…

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  • Ukraine-Krieg: Hinter dem Rücken von Wladimir Putin sollen russische Militärführer den Einsatz von Atomwaffen diskutieren

    Ukraine-Krieg: Hinter dem Rücken von Wladimir Putin sollen russische Militärführer den Einsatz von Atomwaffen diskutieren

    Aufgrund der Rückschläge im Krieg gegen die Ukraine hätten hochrangige russische Militärs nach Angaben des US-Geheimdienstes in letzter Zeit Gespräche darüber geführt, wann und wie Moskau taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen könnte.

    Die New York Times meldete am Mittwoch, dem 2. November, dass laut Informationen des US-Geheimdienstes „hochrangige russische Militärs vor kurzem Gespräche darüber geführt haben, wann und wie Moskau taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen könnte“. Wladimir Putin soll von den Gesprächen ferngehalten worden sein.

    Diese Gespräche der russischen Generäle alarmierten die Biden-Administration, die Mitte Oktober über den Austausch informiert worden war. Sie würden veranschaulichen, wie frustriert diese hohen Beamten über ihre Misserfolge vor Ort seien und legten nahe, dass sich Wladimir Putins verschleierte Drohungen, Atomwaffen einzusetzen, als sehr ernst zu nehmend erweisen könnten.

    Dennoch entdeckte der US-Geheimdienst keine Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Einsatz von Atomwaffen und versicherte, er habe „keine Beweise dafür, dass die Russen Atomwaffen in Stellung bringen oder andere taktische Maßnahmen ergreifen, um sich auf einen Atomschlag vorzubereiten“.

    Bereits im April dieses Jahres erklärte der ehemalige CIA-Chef William Burns, dass man in Betracht ziehen müsse, dass „Präsident Putin und die russische Führung angesichts der Rückschläge, die sie bisher aus militärischer Sicht erlitten haben, sich verzweifelt wehren“. Diese Verzweiflung könnte sie nach Ansicht des Experten auch dazu veranlassen, taktische Atomwaffen einzusetzen.

    Das Pentagon schätzt, dass Russland über einen Bestand von nicht weniger als 2.000 taktischen Atomwaffen verfügt, die für den Einsatz in einem lokalen Krieg konzipiert sind.

  • Atomschlag auf Cherson ist „nicht auszuschließen“ – so der ukrainsche Botschafter in Paris

    Atomschlag auf Cherson ist „nicht auszuschließen“ – so der ukrainsche Botschafter in Paris

    Laut dem ukrainischen Botschafter in Paris, Vadym Omelchenko, ist „ein taktischer Nuklearschlag auf Cherson“ nicht auszuschließen.

    In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien, das am Samstag veröffentlicht wurde, ging der ukrainische Botschafter in Frankreich, Vadym Omelchenko, erneut auf die russische Militärstrategie ein, die durch die Gegenoffensive der ukrainischen Armee geprägt ist. Dem Botschafter zufolge sei ein „taktischer Atomschlag auf Cherson“ nicht auszuschließen, ebenso wie eine Zerstörung des Kachowka-Damms, um Dutzende Ortschaften zu überfluten.

    Nachdem Russland im Süden und Osten des Landes immer mehr an Boden verliert, hat sich der Kreml für Schläge gegen die ukrainische Energieinfrastruktur entschieden, und das, obwohl der Winter immer näher rückt.

    Für Vadym Omelchenko ist die Strategie Russlands eine direkte Folge des ukrainischen Vorstoßes. Nachdem die ukrainische Armee die russischen Truppen „eingekesselt“ habe, verlören die Russen „jeden Tag ein Bataillon“. Der Botschafter schloss eine starke Reaktion Moskaus nicht aus, insbesondere „einen taktischen Atomschlag auf Cherson“, die erste größere ukrainische Stadt, die von den russischen Streitkräften zu Beginn ihrer am 24. Februar begonnenen Offensive eingenommen wurde.

    Eine weitere Befürchtung Kiews ist die „Zerstörung“ des Kachowka-Staudamms, „um die Gebiete zu überfluten“. Der Staudamm am Dnepr, liegt etwa 60 km Luftlinie von Cherson entfernt.

    Am Donnerstag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij die russischen Streitkräfte bereits beschuldigt, „den Damm und die Einheiten des Wasserkraftwerks von Kakhovka vermint“ zu haben.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich wird taktischen Nuklearangriff Putins in der Ukraine nicht mit Atomwaffen erwidern

    Ukraine-Krieg: Frankreich wird taktischen Nuklearangriff Putins in der Ukraine nicht mit Atomwaffen erwidern

    Auf die Frage: „Würde ein taktischer Nuklearschlag Russlands von Frankreich als Atomangriff betrachtet werden?“, antwortete Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 12. Oktober, während seines Interviews auf France 2 eindeutig. Emmanuel Macron sagte am Mittwoch, dem 12. Oktober, dass Frankreich nicht mit Atomwaffen auf einen taktischen Atomschlag Wladimir Putins in der Ukraine reagieren würde. Auf die Frage der Journalistin Caroline Roux, wie Frankreich „auf einen taktischen Schlag Russlands in der Ukraine“ reagieren würde, sagte Emmanuel Macron: „Ein Atomschlag ist heute nicht unsere Doktrin.“ Zuvor hatte der Staatschef erklärt: „Russland verfügt über Atomwaffen. Frankreich hat eine nukleare Doktrin, die auf den grundlegenden Interessen der Nation beruht, die sehr klar definiert sind. Da steht überhaupt nicht zur Debatte, wenn es einen nuklear-ballistischen Angriff in der Ukraine gäbe.“ Der Präsident war jedoch der Ansicht, dass ein solcher Angriff „eine historische Verantwortung Russlands fü…

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  • Ukraine-Krieg: Im Falle eines Atomangriffs Putins wird die NATO die russischen Streitkräfte „eliminieren“

    Ukraine-Krieg: Im Falle eines Atomangriffs Putins wird die NATO die russischen Streitkräfte „eliminieren“

    Der ehemalige Generaldirektor der CIA, David Petraeus, hat sich zu einer möglichen nuklearen Eskalation geäußert. Im Falle eines Atomangriffs versichert er, dass die NATO in der Lage sei, die russischen Streitkräfte „zu eliminieren“.

    Könnten die Russen, die von den ukrainischen Streitkräften derzeit stark unter Druck gesetzt werden, bald Atomwaffen einsetzen? Der ehemalige Direktor der Central Intelligence Agency (CIA), David Petraeus, nimmt diese erschreckende Aussicht sehr ernst. Wenn Wladimir Putin zu solchen Extremen greif, „würden wir mit einer NATO-Aktion reagieren, die alle konventionellen russischen Streitkräfte in der Ukraine und auf der Krim eliminieren wird“, so der ehemalige General im Interview mit dem Sender ABC.

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Tschetschenenführer Kadyrow fordert von Russland, “Atomwaffen mit geringer Sprengkraft” einzusetzen

    Erst vor einigen Tagen hat der russische Präsident Wladimir Putin angekündigt, dass jeder Schlag gegen die vier von Russland annektierten Gebiete – Saporischschja, Donezk, Luhansk und Mariupol – als Aggression betrachtet würde. Eine nukleare Bedrohung könne „unter keinen Umständen akzeptiert werden“, so der ehemalige CIA-Chef. Aber, so räumt David Petraeus ein, wird der Einsatz von Atomwaffen die NATO nicht dazu bewegen, direkt gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Dann wäre jedoch eine angemessene „Antwort der USA und der NATO“ erforderlich, so der General.

    „Wladimir Putin ist verzweifelt“, sagt Petraeus. „Die Realität des Schlachtfelds, mit dem er konfrontiert ist, ist unumkehrbar“, und „keine Annexion, keine noch so verschleierte nukleare Drohung kann ihn aus einer solchen Situation herausholen“, bekräftigt der ehemalige General der US-Armee. „Wir werden uns aber nicht auf eine nukleare Eskalation einlassen“, so David Petraeus.

    Am Samstag, dem 1. Oktober, hatte der Führer der russischen Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, die russische Armee dazu aufgerufen, „Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“ in der Ukraine einzusetzen, nachdem sich die Russen aus der strategisch wichtigen Stadt Lyman zurückziehen mussten. „Meiner Meinung nach müssen drastischere Maßnahmen ergriffen werden, bis hin zur Ausrufung des Kriegsrechts in den Grenzgebieten und dem Einsatz von Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“, hatte Ramzan Kadyrow in einer auf Telegram geposteten Nachricht erklärt. Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, bezeichnete den Aufruf als emotional.

  • Ukraine-Krieg: Tschetschenenführer Kadyrow fordert von Russland, „Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“ einzusetzen

    Ukraine-Krieg: Tschetschenenführer Kadyrow fordert von Russland, „Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“ einzusetzen

    Der Anführer der russischen Region Tschetschenien fordert Atomwaffen im Krieg gegen die Ukraine, nachdem Kiew mit der Rückeroberung von Lyman einen weiteren wichtigen Sieg gegen die russischen Streitkräfte errungen hat. Der Führer der russischen Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, forderte am Samstag, dem 1. Oktober, die russische Armee auf, „schwache Atomwaffen“ in der Ukraine einzusetzen, nachdem sich die Russen aus der strategisch wichtigen Stadt Lyman zurückziehen mussten. „Meiner Meinung nach müssen drastischere Maßnahmen ergriffen werden, bis hin zur Ausrufung des Kriegsrechts in den Grenzgebieten und dem Einsatz von Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“, sagte Ramsan Kadyrow in einer auf Telegram geposteten Nachricht. „Man muss die militärische Sonderoperation im vollen Sinne des Wortes durchführen und darf sich nicht mit Spielen vergnügen“, äusserte sich der Kremlgetreue, der am Freitag in Moskau anwesend war, als die Annexion der ukrainischen Gebiete an Russland formalisie…

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  • Ukraine-Krieg: Russisches Fernsehen sieht Menschheit in den letzten Tagen vor „nuklearer Apokalypse“

    Ukraine-Krieg: Russisches Fernsehen sieht Menschheit in den letzten Tagen vor „nuklearer Apokalypse“

    Das russische Fernsehen hat die Menschheit dazu aufgefordert, ihre „letzten Tage vor der nuklearen Apokalypse“ zu geniessen. In einer Zeit der Unsicherheit, in der Präsident Wladimir Putin die Annexion von vier ukrainischen Provinzen angekündigt hat, provoziert das russische Fernsehen und droht sogar mit Atomwaffen. in den vergangenen Wochen schwärmten russische Fernsehstars von der Idee, ausländische Staatsoberhäupter auf ihrem Weg nach Kiew zu entführen, doch dieses Mal gehen die Drohungen noch weiter. „Wir sind in einer Spirale gefangen und ich finde kein einziges Szenario für einen Ausweg aus der Krise […] Die Menschen sollten ihre letzten Tage oder Wochen normal leben. Vielleicht ist das alles, was uns noch bleibt. Es wäre eine Schande, für unsere letzten Tage auf der Erde pessimistisch zu sein“, sagte Maxim Yusin, Kolumnist der Zeitung Kommersant, vor den Kameras.

    Ein „Bär mit Atomraketen“Für die Teilnehmer der Sendu…

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