Schlagwort: Archäologie

  • Sensationeller Fund: Archäologen entdecken Grab von Pharao Thutmosis II.

    Sensationeller Fund: Archäologen entdecken Grab von Pharao Thutmosis II.

    Nach über 100 Jahren ist es Forschern erstmals wieder gelungen, das Grab eines Pharaos nahe dem Tal der Könige zu entdecken. Die Grabstätte gehört Thutmosis II., dem Ehemann der legendären Pharaonin Hatschepsut. Eine königliche Ruhestätte aus der 18. Dynastie Ein Team aus ägyptischen und britischen …

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  • Bettwanzen: Studentin macht entscheidende Entdeckung über die Geschichte ihrer Verbreitung in Europa

    Bettwanzen: Studentin macht entscheidende Entdeckung über die Geschichte ihrer Verbreitung in Europa

    Eine Studentin der Archäoentomologie, der Lehre von Insekten in der Archäologie, hat herausgefunden, wie Bettwanzen durch Europa gereist sind und vor allem wer sie transportierte.

    Nach Monaten der Psychose wegen allgegenwärtiger Bettwanzen scheint eine Studie den Grund für ihre Ausbreitung in Europa gefunden zu haben. Wie der Guardian berichtete, sind ursprünglich die Römer für die Verbreitung dieses unangenehmen Insekts verantwortlich. Die Römer verbreiteten diese Schädlinge bei ihren Eroberungen überall in Europa. Laut unseren englischen Kollegen waren die Römer auch dafür verantwortlich, dass die Bettwanzen auf die britischen Inseln gelangten.

    Diese Entdeckung ist das Ergebnis der Arbeit von Katie Wyse Jackson, einer Studentin der Archäoentomologie, dem Studium von Insekten in der Archäologie. Katie Wyse Jackson grub Überreste von Bettwanzen aus, die auf knapp 100 Jahre nach Christus datiert wurden. Die Insekten wurden in Vindolanda, dem Ort eines römischen Lagers in der Nähe des Hadrianswalls, aus der Erde geholt. „Solche Dinge zu finden, hilft dabei, die Menschen der Vergangenheit besser zu kennen“, erklärte die Studentin gegenüber dem Guardian. Sie erklärte außerdem, dass diese Insekten damals zur Behandlung von Ohrinfektionen verwendet wurden. „Die Leute hatten damals alle möglichen Ideen, was man mit Insekten machen könnte“, sagte Katie Wyse Jackson.

    Lesen Sie dazu auch: Bettwanzenkrise in Frankreich: Regierungssprecher Olivier Véran kündigt für Freitag “interministerielles Treffen” an

    Es ist nicht das erste Mal, dass Bettwanzen in römischen Lagern gefunden wurden, aber es ist die bislang älteste bekannte Spur. Die Bettwanzen seien in den Strohbetten der Römer transportiert worden. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wanzen mit dem Gepäck kamen, das die Römer mitbrachten“, so Katie Wyse Jackson.

  • La Seyne-sur-Mer: Bergung von Schätzen aus dem Wrack eines vor zweihundert Jahren gesunkenen Schiffes

    La Seyne-sur-Mer: Bergung von Schätzen aus dem Wrack eines vor zweihundert Jahren gesunkenen Schiffes

    Archäologen erforschen derzeit ein Schiffswrack vor der Küste von La Seyne sur Mer im Departement Var. Sein Untergang soll mindestens drei Jahrhunderte zurückliegen. Bei ersten Tauchgängen wurden Schätze gehoben, die bisher in 75 Meter Tiefe verborgen waren.

    Es handelt sich um das Wrack eines Schiffes, das zwei Jahrhunderte lang in 75 Metern Tiefe verborgen war und nun von Archäologen untersucht wird.

    Der Untergang soll sich zwischen 1800 und 1850 ereignet haben. Aber erst 2005, während einer Ausfahrt vor der Küste von Les Sablettes in La Seyne-sur-Mer, wurde das Wrack durch das Echolot des Bootes von Eric Alberola entdeckt. Neugierig geworden, taucht Alberola in die Tiefe und entdeckt ein Wrack, das fast unversehrt geblieben ist. Eric Alberola meldet seinen Fund dem Drassm (Le département des recherches archéologiques subaquatiques et sous-marines). Da es damals noch an technischen Mitteln fehlte, um das Wrack zu inspizieren, wird es dem Vergessen überlassen. Doch das letzte Wort wurde noch nicht gesprochen.

    Seit einigen Tagen nun finden vor der Küste von Cap Sicié ganz besondere Unterwassererkundungen statt. Das Objekt der Untersuchungen stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Es sind Krüge aus Biot.

    „Der Krug von Biot ermöglicht den Transport von Lebensmitteln und uns interessiert der Handel mit diesen Krügen, da sie von ihrem Produktionsort in den Alpes-Maritimes nach Marseille verschifft wurden, um nach überall hin verkauft zu werden“, erklärt Marine Sadania, Archäologin und wissenschaftliche Leiterin der Untersuchungen. Das Schiff hatte insgesamt eine Fracht von 133 Krügen und einer Vielzahl von keramischen Küchengeräten an Bord.

    Die geborgenen Schätze werden anschließend zum Hauptsitz des Département des Recherches archéologiques subaquatiques et sous-marines in Marseille gebracht. Ihre Analyse könnte einige unbekannte Aspekte des lokalen Handels und des Warentransports der damaligen Zeit aufdecken.

    In jedem Fall ist es nicht jedermanns Sache, so schwere Gegenständen aus einer solchen Tiefe Heraufzuholen. Um diese Aufgabe zu meistern, befehligt Leutnant zur See Vianney ein Dutzend Minentaucher der französischen Marine. Die Tiefe und das Gasgemisch machen die Arbeiten zur Hebung der Ladung sehr schwierig.

    Die Operation ist heikel und wird von Robotern unterstützt. „Zuerst geben sie dem Taucher den Hinweis, wo er arbeiten muss, dann bringen sie Licht, weil es auf dem Grund stockdunkel ist. Es hilft ach zu wissen, wann ein Taucher den Grund berührt und wann er wieder auftauchen muss. Das macht die Tauchgänge für die Menschen sicherer“, erklärt Denis Dégez, der für das Roboterprogramm zuständige Archäologe.

    „Eine Wanderausstellung ist in Planung“, verspricht der Direktor des Drassm. Sie wird es ermöglichen, dieses außergewöhnliche lokale Erbe einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

  • Mindestens 57.000 Jahre alte Neandertaler-Höhlenbilder in der Nähe von Tours identifiziert

    Mindestens 57.000 Jahre alte Neandertaler-Höhlenbilder in der Nähe von Tours identifiziert

    Dank der langjährigen Arbeit des Teams von Professor Jean-Claude Marquet im Departement Indre-et-Loire weiß man heute, dass die Zeichnungen an den Wänden der Höhle von La Roche-Cotard mindestens 57.000 Jahre alt sind. Sie stammen aus einer Zeit, in der der Homo sapiens noch nicht in Europa lebte. Ne…

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  • Dordogne: zwei prähistorische Stätten für 2.200.000 Euro zu verkaufen

    Dordogne: zwei prähistorische Stätten für 2.200.000 Euro zu verkaufen

    Zwei weltweit einzigartige prähistorische Stätten in der Nähe der Höhlen von Lascaux in der Dordogne werden für etwas mehr als 2 Millionen Euro zum Verkauf angeboten. Der Eigentümer ist gezwungen, sich von ihnen zu trennen. Er hofft, dass der zukünftige Käufer wie er selbst ein leidenschaftlicher En…

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  • Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Im Herzen von Paris begleiten die Geräusche des Verkehrs und der Fußgänger die Arbeit der Archäologen. Die Ausgrabungen begann am 6. März nach Untersuchungen, die im Vorfeld der Bauarbeiten für die Zuglinie RER B durchgeführt worden waren. Sie enthüllten etwa fünfzig Gräber aus dem 2. Jahrhundert na…

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  • Ein Archäologe fand den Grund für die abgebrochene Nase der Sphinx von Gizeh

    Ein Archäologe fand den Grund für die abgebrochene Nase der Sphinx von Gizeh

    Der Sphinx von Gizeh, der größten monolithischen Monumentalskulptur der Welt, wurde aus religiösen Gründen die Nase abgebrochen… Dass die Sphinx von Gizeh ihre Nase verloren hat, liegt nicht an ihrer Zerbrechlichkeit oder sogar an einer abgefeuerten Kanonenkugel während des Ägyptenfeldzugs unter N…

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