Schlagwort: Applikation

  • Sicherheitsleck durch Sport-App: Wie Jogging die Geheimhaltung von U-Boot-Patrouillen gefährdet

    Sicherheitsleck durch Sport-App: Wie Jogging die Geheimhaltung von U-Boot-Patrouillen gefährdet

    Geheime Militärbasen – ein Ort, an dem man höchste Sicherheitsstandards erwarten würde. Doch selbst in der wohl geheimsten Einrichtung Frankreichs, der Île Longue im Finistère, hat eine unscheinbare App Sicherheitslücken offengelegt. Was ist passiert? Ein paar harmlose Joggingrunden mit Fitness-Trackern brachten militärische Geheimnisse ans Licht. Eine unsichtbare Bedrohung: Fitness-Tracker auf der Laufstrecke Die Île Longue ist das Zuhause der französischen nuklearen U-Boot-Flotte – ein Ort, an dem Diskretion und Sicherheit oberste Priorität haben. Hier gibt es strenge Vorschriften: Keine Mobiltelefone, keine unautorisierten Geräte. Und dennoch gelang es, die Patrouillen der U-Boote zu kartieren – dank der beliebten Sport-App Strava. Was zunächst wie eine harmlose Gewohnheit schien, entpuppte sich als erhebliches Risiko: Sechzehn Marinesoldaten nutzten Fitnessuhren, um ihre Laufstrecken zu tracken und auf Strava hochzuladen. Die App, die sportliche Aktivitäten öffentlich auf einer Kar…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Bernic&Clic: Die Bretagne und eine digitale Revolution am Meer

    Bernic&Clic: Die Bretagne und eine digitale Revolution am Meer

    Die Küsten der Bretagne bieten eine einzigartige Vielfalt an marinem Leben. Nun gibt es eine clevere App, die das Entdecken dieser vielen Arten für Jung und Alt zum Kinderspiel macht. „Bernic&Clic“ heißt die Anwendung, die uns dabei hilft, die Geheimnisse der Küstenbewohner zu entschlüsseln.

    Der digitale Meeresforscher

    Mit „Bernic&Clic“ kann man spielerisch und interaktiv 130 verschiedene Arten von Krabben, Fischen, Algen und Mollusken kennenlernen. Die App wurde von Nathalie Delliou entwickelt und beschreibt sich selbst als ein „Frage-Spiel“, das die Nutzer durch die Welt der Meeresbewohner führt. „Es gibt so viele spannende Details zu entdecken“, schwärmt Delliou.

    Die App ist nicht nur ein Tool für wissbegierige Kinder – auch Erwachsene können damit ihre Kenntnisse über die maritime Flora und Fauna erweitern. Man stelle sich vor: Ein Tag am Strand, das Handy in der Hand und plötzlich erkennt man den grünen Krabbenkollegen, der sich am Ufer tummelt. Ein Click und man lernt, dass dieser kleine Kerl über mehrere Jahre hinweg wächst und eine beachtliche Größe erreichen kann.

    Lernen vor Ort: Ein Erlebnisbericht

    Die praktische Anwendung von Bernic&Clic zeigt sich eindrucksvoll in Schulen. So testen Schüler aus dem Finistère die App, indem sie den grünen Krabben und anderen Meeresbewohnern wie den stacheligen Krabben, sternförmigen Botryllen und Anemonen auf die Spur kommen. Eine Schülerin berichtet begeistert: „Die App gibt uns so viele Informationen – Größe, Lebensdauer und vieles mehr.“

    Innovation und Umweltbewusstsein

    Doch nicht nur die Wissensvermittlung steht im Fokus. Die App ist Teil eines größeren Engagements für die Umweltbildung in der Bretagne, unterstützt durch das lokale „Netzwerk für Umweltbildung“. Besonders beeindruckend: Bernic&Clic funktioniert auch ohne Internetverbindung. So kann man selbst an den entlegensten Stränden die Meereswelt erkunden.

    Ein Blick über die Bretagne hinaus

    Die Bretagne ist nicht allein in ihrem Streben nach innovativen Lösungen. In Marseille zum Beispiel hat die Initiative „Le grand bleu“ ein Schwimmbecken am Meer errichtet, um den Kindern in den nordöstlichen Vierteln Schwimmunterricht zu ermöglichen – eine Notwendigkeit, da es an öffentlichen Schwimmbädern mangelt. In den letzten 20 Jahren haben dadurch 15.000 Kinder das Schwimmen gelernt.

    Nachhaltige Mobilität und Recycling

    Auch in anderen Bereichen wird an innovativen Lösungen gearbeitet. Auf den bretonischen Inseln pendelt der Saona, ein Segelkatamaran, zwischen Quiberon und der Insel Belle-Île-en-Mer und bietet damit eine umweltfreundliche Transportmöglichkeit. Und eine Studentin aus La Rochelle geht noch einen Schritt weiter: Sie stellt Sandformen für Kinder aus recyceltem Kaugummi her – eine kreative Lösung, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren.

    Fazit

    Bernic&Clic ist mehr als nur eine App – sie ist ein Beispiel dafür, wie digitale Innovation und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Die Bretagne zeigt uns, dass Technik nicht nur unseren Alltag erleichtern, sondern auch unser Verständnis und unsere Wertschätzung für die Natur fördern kann. Wenn die nächste Generation am Strand spaziert und dank einer App die Namen der Meeresbewohner kennt, dann hat sich der Aufwand gelohnt.

  • In Lyon können Passanten mit dem Smartphone Geld an Obdachlose spenden

    In Lyon können Passanten mit dem Smartphone Geld an Obdachlose spenden

    Franzosen haben immer weniger Bargeld bei sich. Das ist besonders schlecht Obdachlose, die auf der Strasse um Geld betteln. Studenten einer Ingenieurschule und ein Unternehmen aus Lyon haben jetzt ein bargeldloses Spendensystem mit dem Namen Vagadons entwickelt.

    Der Obdachlose Alexandre sitzt auf einer Fußgängerbrücke im Stadtzentrum von Lyon, die über die Saône führt. Er spricht Spaziergänger an. „Guten Tag, haben Sie schon von dem Vagadons-System für kontaktlose Spenden für Obdachlose gehört?“, fragt er. Auf einem Schild, das zu seinen Füßen liegt, steht der QR-Code, den die großzügigen Spender einscannen sollen. Der QR-Code ist mit einem Online-Pool verbunden und individualisiert. Jeder Obdachlose, der an diesem Test teilnimmt, hat seinen eigenen Code. Innerhalb einer Woche hat Alexandre auf diese Weise 150 Euro gesammelt. „So können auch Leute spenden, die kein Kleingeld haben. Abends kann ich eine Pizza oder einen guteEssen zu mir nehmen“, freut er sich gegenüber France Télévisions.

    Das Vagadons-System wurde von elf Studenten der ECAM LaSalle mit Hilfe des Unternehmens Dynergie, das auf Innovationsberatung spezialisiert ist, entwickelt. Vier Obdachlose erklärten sich sofort bereit, das System zu testen. Zurzeit verteilen noch die Studenten das gesammelte Geld an die Obdachlosen. Ziel ist es, in Zukunft eine autonomere Nutzung zu ermöglichen. „Das Ziel ist, dass der Obdachlose eine Prepaid-Karte oder ein Zahlungs-Armband hat, damit er in Geschäfte gehen und das gesammelte Geld ausgeben kann“, erklärt Angélique Gemeto, Studentin im fünften Jahr an der ECAM LaSalle.

    Die erste Experimentierphase war für die Initiatoren sehr lehrreich. „Wir haben in einer Woche sehr viel gelernt. Erstens: Die Menschen sind bereit, bargeldlos zu spenden. Zweitens: Die durchschnittliche Spende wird höher. Sie liegt bei Vagadons bei vier Euro. Mit Bargeld liegt sie weit darunter“, erklärt Emmanuel Théry von der Firma Dynergie. Vor der endgültigen Einführung von Vagadons sind noch einige Experimente erforderlich. In den nächsten Monaten soll eine eigene App entwickelt werden.

  • Eine in Grenoble entwickelte App soll den Energieverbrauch von Privatpersonen senken

    Eine in Grenoble entwickelte App soll den Energieverbrauch von Privatpersonen senken

    Im Zeitalter der Energieeinsparung hat das Start-up-Unternehmen Survoltage eine Anwendung für die breite Öffentlichkeit herausgebracht, die Privatpersonen bei ihrem Energieverbrauch begleiten soll. Ziel ist es, die Anwender dazu zu bewegen, bestimmte energieintensive Gewohnheiten zu ändern.

    Jeff und Joris, zwei Unternehmer aus Grenoble, haben sich gemeinsam eine App ausgedacht, mit der jeder seine Stromrechnung senken kann. In Zeiten explodierender Energiepreise soll ihre Anwendung Privatpersonen auf ihre täglichen Stromverbrauchsspitzen aufmerksam machen, die in der Regel um 12 Uhr und 19 Uhr auftreten. Das Ziel ist einfach: Anreize schaffen, energieintensive Gewohnheiten zu ändern, die die Umwelt stark belasten. „Warum man sich von den Stromverbrauchsspitzen absetzen muss. Weil der zu hohe Stromverbrauch zu diesen Zeiten zehnmal so umweltschädlich ist. Das ist nicht unbedingt jedem bewusst. Das ist es, was Survoltage den Privatpersonen nahe bringen will: eine Verschiebung des Verbrauchs“, erläutert Mitbegründer Jeff Knoepfli.

    Die kostenlose Survoltage-App ist mit dem Linky-Zähler des Nutzers verbunden und schlägt ihm in Echtzeit vor, die Nutzung eines bestimmten Geräts zu verschieben. „Nach der Installation werden Sie über Verbrauchsspitzen benachrichtigt und ermutigt, zu Hause etwas zu unternehmen. Wie zum Beispiel den Sollwert Ihrer Heizung zu senken.“

    Christian und Delphine, ein Paar aus dem Pays Voironnais, überwachen die Warnungen von Survoltage auf ihrem Handy. „Jeder sieht, dass eine globale Erwärmung kommt, in unserem kleinen Maßstab haben wir ein Interesse daran, dazu beizutragen, dass weniger Strom verbraucht wird, um an der gemeinsamen Anstrengung teilzunehmen“, ist Christian überzeugt. Survoltage will sogar die Bemühungen der Anwender belohnen: Sie können mit EWatt-Punkten in der App belohnt werden, so Mitbegründer Joris. Langfristig möchte das Start-up diese Punkte in Geld umwandeln.

    Anfang 2023 hat die App bereits 50.000 Nutzer. Personen, die durch kleine Gesten im Alltag und einen kontrollierten Verbrauch bis zu 8% ihrer Stromrechnungen einsparen können.

  • 6 Apps helfen beim Stromsparen in Frankreich

    6 Apps helfen beim Stromsparen in Frankreich

    Dank der staatlichen Preisstopps sind die Gas- und Stromrechnungen in Frankreich nicht so stark gestiegen wie in anderen Ländern – aber für 2023 ist eine spürbare Preiserhöhung geplant, und die Regierung appelliert an alle Einwohner, ihren Energieverbrauch zu senken, um den Winter ohne russisches Gas zu überstehen. Und es gibt einige Apps, die dabei helfen sollen.

    Die Gaspreise in Frankreich sind auf dem Stand von 2021 eingefroren und die Strompreiserhöhungen auf vier Prozent begrenzt. Dies wird sich jedoch Ende des Jahres ändern, dann dürfen die Versorgungsunternehmen die Preise um bis zu 15 Prozent erhöhen – das sind 20 Euro mehr pro Monat für einen durchschnittlichen Haushalt.

    Die französische Regierung hat außerdem einen Energiesparplan (sobriété enérgetique) aufgelegt, mit dem die Haushalte aufgefordert werden, ihren Energieverbrauch zu senken, um das Risiko von Stromausfällen in diesem Winter zu vermeiden.

    Nach den Richtlinien der französischen Regierung, die für die Haushalte nicht verpflichtend sind, sollte die Heizung nicht höher als auf 19 °C und in den Schlafzimmern nicht höher als auf 16 °C eingestellt werden. Das könnte allerdings für ältere Menschen oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen schwierig werden.

    Viele ältere Heizungsanlagen haben keinen Thermostat oder Temperaturanzeige, so dass es schwierig sein kann, die Temperatur im Zimmer zu ermitteln. In diesem Fall kann man eine App verwenden, die die Raumtemperatur misst.

    Room Temperature“ ist eine kostenlose App, die die Temperatur in einem Raum misst und außerdem aktuelle Wetterdaten für die Region liefert.

    Edf & Moi

    Wer Kunde bei Edf ist, kann auf der Website edf.fr unter der Rubrik Mon compte eine detaillierte Aufschlüsselung seines monatlichen Energieverbrauchs in Kilowatt oder Euro finden.

    Hier kann man sehen, wie viel Strom man pro Monat verbraucht und wie der aktuelle Verbrauch im Vergleich zu den Vormonaten oder zum letzten Jahr aussieht. Die Website gibt auch einen Überblick über die größten Energieverbraucher – für die meisten Haushalte sind dies vor allem Heizung und Warmwasser.

    Die App „Edf & Moi“ bietet weitgehend dieselben Informationen, jedoch in einem detaillierteren Format. Wer beispielsweise einen Linky-Stromzähler hat, kann sehen, wieviel Strom täglich verbraucht werden. Das kann helfen, Verhaltensmuster oder den Einsatz von Geräten zu identifizieren, die den Energieverbrauch in die Höhe treiben. Die App gibt auch Tipps zum Energiesparen (auch wenn die meisten davon ziemlich offensichtlich sind, wie z. B. die Verwendung von Energiesparbirnen).

    Die App ist kostenlos, aber nur auf Französisch verfügbar.

    Eficia

    Diese App ist ähnlich aufgebaut wie „Edf & Moi“, kann aber von jedem genutzt werden, der einen Linky-Stromzähler besitzt, und ist nicht auf Edf-Kunden beschränkt.

    Der Zugriff auf die App erfolgt über die Website eficia.com. Sie ist kostenlos und auch in englischer Sprache verfügbar.

    Eficia bietet eine detaillierte Aufschlüsselung des Energieverbrauchs sowie Tipps zum Energiesparen. Es ist auch möglich, einen Alarm für den Fall eines plötzlichen Verbrauchsanstiegs einzurichten, so dass man frühzeitig erkennen kann, ob ein technisches Problem mit einem Gerät auftritt.

    Hello Watt

    Diese App bezeichnet sich selbst als „Energiecoach“ und kann von jedem genutzt werden, der einen Linky- oder Gazpar-Stromzähler besitzt.

    Wie die anderen Apps zeigt „Hello Watt“ an, wie viel Gas oder Strom verbraucht werden, und gibt Tipps zum Energiesparen. Hello Watt verspricht jedoch, präziser zu sein als andere Apps und kann eine Aufschlüsselung für jeden einzelnen Raum im Haus bieten, sowie Vorhersagen darüber, wie viel Geld eingespartb werden kann, wenn bestimmte Maßnahmen ergriffen werden, z. B. die Heizung um 1 Grad herunterdrehen.

    Hello Watt ist kostenlos und wird durch Provisionen finanziert, die durch den Wechsel des Energieversorgers erzielt werden, so dass die Anwender mit Vorschlägen zum Wechsel des Energieversorgers rechnen können. Nur auf Französisch verfügbar.

    Mon Pilotage Elec

    Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Energiemonitor und ferngesteuertem Heizsystem, mit dem man den Energieverbrauch überwachen und die Heizung aus der Ferne regeln kann.

    Mon Pilotage Elec wird vom Gasversorger Engie angeboten, und Anwender müssen zunächst eine Smartbox für das Heizsystem kaufen. Diese muss von einem Elektriker installiert werden. Das Unternehmen verspricht, dass die Smartbox mit 90 Prozent aller Zentralheizungssysteme kompatibel ist.

    EcoWatt

    EcoWatt ist keine Energiespar-App im eigentlichen Sinne, aber eine, die zeigen soll, wie dringend notwendig das Energiesparen ist.

    EcoWatt wird von der französischen Regierung angeboten und zeigt an, wie stark das Stromnetz in Frankreich belastet ist. Grün bedeutet, dass alles in Ordnung ist, orange bedeutet, dass das Netz unter Druck steht und Energiesparen angeraten ist, und rot bedeutet, dass das Netz stark belastet ist und Stromausfälle drohen, wenn der Energieverbrauch nicht sofort gesenkt wird. Die App ist sehr einfach gehalten: Sie zeigt die Warnstufe für den aktuellen Tag und die kommenden drei Tage an und enthält einen Abschnitt mit Energiespartipps, die jedoch alle allgemein gehalten und nicht auf den Nutzer persönlich zugeschnitten sind.

    EcoWatt gibt die Möglichkeit, Warnmeldungen einzurichten, die im Falle eines orangen oder roten Alarms an das Smartphone des Nutzers gesendet werden. Die App ist nur auf Französisch verfügbar.

  • Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Der Verfassungsrat war im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage befasst worden, nachdem ein Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen einen entsprechenden Antrag gestellt hatte.

    Autofahrer dürfen Verkehrsinformationen, auch über Geschwindigkeitskontrollen, auf dem gesamten französischen Straßennetz austauschen, entschied der Verfassungsrat am Mittwoch, dem 24. November. Eine Ausnahme gilt für Kontrollen der Ordnungskräfte, die das Anhalten von Fahrzeugen beinhalten.

    Die Verfassungsweisen waren im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage (QPC) befasst worden, nachdem der Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen Coyote System einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Das Unternehmen focht einen noch nicht umgesetzten Artikel der Straßenverkehrsordnung (Gesetz vom 24. Dezember 2019) an, der das vollständige Verbot vorsah, „die von den Nutzern dieses Dienstes gesendeten Nachrichten und Hinweise weiterzuverbreiten“, auch wenn diese Hinweise keinen Bezug zur Kontrolle haben. Dieses Verbot galt nur auf Landstraßen. Aufgrund einer EU-Bestimmung durften die Präfekten den Austausch von Informationen zwischen Autofahrern auf Autobahnen und Nationalstraßen nämlich nicht verhindern.

    Die Anwälte von Coyote System hatten diesen Bestimmungen vorgeworfen, „die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit zu beeinträchtigen“, „ein Eingriff, der weder notwendig noch geeignet noch verhältnismäßig im Hinblick auf das vom Gesetzgeber verfolgte Ziel wäre“. In seiner Entscheidung erinnerte der Verfassungsrat an Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789: „Die freie Mitteilung von Gedanken und Meinungen ist eines der wertvollsten Rechte des Menschen“. „Dieses Recht beinhaltet die Freiheit, auf diese Dienste zuzugreifen und sich darin zu äußern“, stellte der Verfassungsrat in einer Pressemitteilung fest.

    Lesen Sie dazu auch: Das Ende der Warnungen vor Polizeikontrollen: Was sich am 1. November ändert

  • Eine App soll Husten diagnostizieren und Krankheiten feststellen

    Eine App soll Husten diagnostizieren und Krankheiten feststellen

    Dank künstlicher Intelligenz kann eine neue, vom amerikanischen Start-up-Unternehmen Hyfe entwickelte App Ihren Husten diagnostizieren und damit Art und den Schweregrad einer Krankheit feststellen. Unser Husten wird von einer App diagnostiziert? Das amerikanische Start-up-Unternehmen Hyfe entwickelt derzeit zwei Anwendungen, die anhand des Hustens die Art und den Schweregrad einer Krankheit erkennen können. Laut Wall Street Journal ist eine der Anwendungen für die breite Öffentlichkeit, d. h. für Patienten, und die andere für Forscher bestimmt. Laut dem Tuberkuloseexperten Peter Small, der auch medizinischer Leiter des Start-ups ist, gibt es für jede Krankheit ein bestimmtes Hustengeräusch und eine bestimmte Hustenfrequenz, die so genannte „epidemiologische Akustik“. Das bedeutet, dass es nicht nur feuchten und trockenen Husten gibt. Menschen, die sich eine Lungenentzündung zugezogen haben, haben zum Beispiel einen Husten, der sich wie ein Knistern in der Lunge anhört. Künstliche Intel…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…