Schlagwort: Amsterdam

  • Kurs Nord! Wie Dunkerque zum neuen Hotspot für Kreuzfahrten wird

    Kurs Nord! Wie Dunkerque zum neuen Hotspot für Kreuzfahrten wird

    Dunkerque – ein Name, der bislang eher mit Industrie, Hafenbetrieb und geschichtsträchtiger Vergangenheit verbunden war. Doch nun hebt sich der Vorhang für ein neues Kapitel: Die nordfranzösische Hafenstadt wird zum frischen Kreuzfahrtzentrum im Norden Europas. Abfahrten Richtung Großbritannien, Norwegen, Schweden oder gar Island stehen auf dem Fahrplan. Und mit ihnen die Hoffnung auf wirtschaftlichen Rückenwind – für Stadt, Hafen und Region. Ein erstes Schiff hat bereits abgelegt. An einem frischen Herbsttag war es soweit: Die ersten Passagiere betraten in Dunkerque das Kreuzfahrtschiff „Renaissance“ für eine dreitägige Reise über den Ärmelkanal nach London, anschließend weiter nach Amsterdam. Ein Moment voller Vorfreude – besonders für jene, die bisher nur staunend am Kai standen. Wie etwa Éric, ein waschechter Dunkerquois, der sich mit glänzenden Augen erinnert: „Jahrelang hab ich die großen Schiffe hier im Hafen gesehen – und jetzt steh ich selbst auf einem. Das ist schon was!“ Er …

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  • Trump zu Putin: „Wladimir, HÖR AUF!“ – und weitere World-News

    Trump zu Putin: „Wladimir, HÖR AUF!“ – und weitere World-News

    Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Kiew wurden gestern mindestens 12 Menschen getötet und 90 weitere verletzt. Dieser Angriff veranlasste Ex-Präsident Trump zu einer seltenen Missbilligung Moskaus.

    „Wladimir, HÖR AUF!“, schrieb Trump auf sozialen Medien, direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. „Ich bin nicht glücklich über die russischen Angriffe auf KIEW. Unnötig und sehr schlechtes Timing.“

    Der Angriff ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem Trump und seine engsten Berater den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dazu gedrängt hatten, einen von den USA entworfenen Friedensplan zu akzeptieren, der Russland stark begünstigen würde.

    Gestern erklärte Trump im Oval Office, er habe „keine Loyalität“ gegenüber einer der beiden Seiten, sein einziges Ziel sei es, den Krieg zu beenden und Leben zu retten. Gleichzeitig behauptete er jedoch, Putin habe ein „ziemlich großes Zugeständnis“ gemacht, um den Konflikt zu beenden. Auf Nachfrage, worin dieses Zugeständnis bestehe, antwortete Trump: „Aufhören, das ganze Land zu übernehmen.“

    Krim: Trump zeigt sich bereit, Russlands Anspruch auf die Krim anzuerkennen. Dies würde zehn Jahre US-Außenpolitik über Bord werfen und ein gefährliches Signal senden – nämlich, dass die USA gewaltsame Grenzverschiebungen akzeptieren. In der Ukraine ist dieser Vorschlag indiskutabel.

    Europäische Länder betrachten die Zukunft der Ukraine als entscheidend für ihre eigene Sicherheit. Offizielle Stellen betonen, dass sie Kiew weiterhin unterstützen werden, auch falls sich die USA aus den Friedensverhandlungen zurückziehen.

    Ein General verurteilt: Der russische Generalmajor Iwan Popow, der entlassen wurde, nachdem er die russische Armeeführung wegen Problemen auf dem Schlachtfeld kritisiert hatte, wurde wegen Korruption zu fünf Jahren Haft verurteilt.


    Eskalation zwischen Indien und Pakistan

    Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan haben sich gestern drastisch verschärft. Pakistan kündigte Vergeltungsmaßnahmen gegen Indien an, einen Tag nachdem Indien Sanktionen gegen Pakistan verhängt hatte – Hintergrund war ein Anschlag in Kaschmir, bei dem 26 Touristen starben.

    Pakistan schloss seinen Luftraum für indische Fluggesellschaften und forderte, dass Indien sein diplomatisches Personal in Islamabad reduziert sowie den Handel zwischen beiden Ländern aussetzt. Indien hat offiziell noch keine Gruppe für den Anschlag nahe der Stadt Pahalgam verantwortlich gemacht, während Pakistan jegliche Verwicklung abstreitet.

    Gleichzeitig wächst in Pakistan die Sorge – indische Offizielle deuten mögliche Militärschläge an. Im Fernsehen warnen Verteidigungsexperten vor unvorhersehbaren Folgen einer Eskalation.

    Details: Nachdem Indien ein wichtiges Wasserabkommen ausgesetzt hat, erklärte Pakistan, jede Blockade der Flüsse werde als „Kriegserklärung“ betrachtet. Pakistan ist auf das Wasser des Indus-Flusssystems, das durch Indien fließt, für etwa 90 Prozent seiner Landwirtschaft angewiesen.


    Papst Franziskus wird morgen beigesetzt

    Der Vatikan veröffentlichte gestern das erste Bild des Grabes von Papst Franziskus – schlicht, ungeschmückt und seinem Willen entsprechend. Das Grab besteht aus Marmor und trägt die Inschrift „Franciscus“.

    Zehntausende Katholiken haben dem verstorbenen Papst die letzte Ehre erwiesen, dessen Leichnam im Petersdom aufgebahrt ist. Die Beisetzung findet morgen statt.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Frankreich: Ein Schüler in Nantes erstach während der Mittagspause vier Mitschüler, einer starb. Das Motiv ist unklar.

    Klima: Trump unternahm einen großen Schritt zur Erschließung von Rohstoffen auf dem Meeresboden – eine Praxis, die von fast allen anderen Staaten abgelehnt wird.

    Israel: Das Militär Israels gab zu, im vergangenen Monat ein Gästehaus der UN in Gaza mit Panzern beschossen zu haben. Ein UNO-Mitarbeiter starb.

    Südkorea: Der ehemalige Präsident Moon Jae-in wurde wegen Korruption angeklagt – der nächste Ex-Staatschef vor Gericht.

    Amsterdam: Die Bürgermeisterin entschuldigte sich für die Rolle der Stadt bei der Verfolgung jüdischer Bürger während des Holocaust.

    Syrien: Großbritannien hob Sanktionen gegen mehrere syrische Regierungsbehörden unter Assad auf.

    Kanada: Die Polizei erschoss einen Mann am Flughafen Toronto Pearson, was zur teilweisen Schließung eines Terminals führte.

    Äthiopien: Kaffeebauern kämpfen darum, neuen EU-Vorgaben zu genügen, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Bohnen verlangen.

    USA: Trump glaubt, seine Zölle würden Unternehmen dazu zwingen, Fabriken in den USA zu bauen – ob das tatsächlich eintritt, bleibt höchst zweifelhaft.

    Israel: Ein Expertenteam arbeitet seit über einem Jahr an einem Leitfaden für die Unterstützung von Geiseln nach ihrer Freilassung.

    USA: Ein indonesischer Student, verheiratet mit einer Amerikanerin, wartet auf eine Green Card. Nun droht ihm die Abschiebung wegen einer Verhaftung im Jahr 2022.

  • Messerangriff in Amsterdam: Fünf Menschen verletzt – Motiv unklar

    Messerangriff in Amsterdam: Fünf Menschen verletzt – Motiv unklar

    Mitten im Herzen Amsterdams wurde am Donnerstagnachmittag eine brutale Messerattacke verübt, die fünf Menschen verletzte und die Stadt in Schock versetzte. Der Angriff ereignete sich kurz vor 15:30 Uhr in der Sint Nicolaasstraat, nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt.

    Die Polizei rückte sofort aus und fand mehrere Verletzte an verschiedenen Punkten der Straße. Passanten leisteten Erste Hilfe – und einer von ihnen griff sogar ein, als der Täter flüchtete.

    Ein Täter, fünf Opfer, viele Fragen

    Unter den Verletzten sind zwei US-Amerikaner im Alter von 67 und 69 Jahren, eine 73-jährige Belgierin, ein 26-jähriger Mann aus Polen und eine 19-jährige Einheimische aus Amsterdam. Wie schwer ihre Verletzungen sind, blieb zunächst unklar.

    Der Angreifer? Ein bislang nicht identifizierter Mann, der offenbar wahllos auf Menschen einstach. Nach seiner Flucht durch die belebte Gravenstraat wurde er von einem mutigen Passanten überwältigt – mit bloßen Händen. Ein auf Social Media verbreitetes Video zeigt die Szene: Der Mann liegt am Boden, fixiert vom Knie eines Zivilisten.

    Suche nach dem Motiv

    Was bringt jemanden dazu, mitten am Tag in einer belebten Straße auf Unschuldige loszugehen? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht nur die Ermittler, sondern auch eine ganze Stadt. Die Polizei schließt derzeit kein Motiv aus. Eine politische oder religiöse Motivation? Eine psychische Ausnahmesituation? Alles wird geprüft.

    Sicher ist nur: Es hätte noch schlimmer kommen können.

    Rasches Handeln, couragierte Hilfe

    Die Reaktion der Menschen vor Ort verdient Respekt. In Sekunden entschlossen zu handeln, anstatt wegzusehen – das ist keine Selbstverständlichkeit. Genau das jedoch taten die Helfer und der mutige Passant, der den Täter zu Boden brachte. Ein Moment, der Mitgefühl, aber auch Mut sichtbar machte.

    Amsterdams Bürgermeisterin reagiert betroffen

    Nach Bekanntwerden des Vorfalls zeigte sich die Bürgermeisterin der Stadt tief erschüttert. Sie unterbrach eine laufende Sitzung, um sich über die Lage zu informieren, und bekundete den Opfern sowie ihren Angehörigen ihre Anteilnahme. Gleichzeitig kündigte sie an, dass der Vorfall mit höchster Priorität untersucht werde.

    Ein wiederkehrendes Phänomen?

    Nicht zum ersten Mal ist Amsterdam Schauplatz einer solchen Tat. Immer wieder kommt es in europäischen Großstädten zu ähnlichen Angriffen, oft ohne erkennbares Muster. Manchmal stecken psychische Erkrankungen dahinter, manchmal pure Verzweiflung, manchmal etwas ganz anderes. Doch wie soll man mit solchen unvorhersehbaren Taten umgehen?

    Verunsicherung trifft auf Zusammenhalt

    Klar ist: Solche Ereignisse hinterlassen Spuren. Bei den Betroffenen sowieso – aber auch im kollektiven Sicherheitsgefühl der Stadt. Gerade in beliebten Touristenzentren wie Amsterdam wächst die Sorge. Und dennoch zeigen Ereignisse wie dieses auch, dass die Gesellschaft zusammensteht, wenn es darauf ankommt.

    Blick nach vorn

    Noch sind viele Fragen offen. Doch die laufenden Ermittlungen sollen schon bald mehr Licht ins Dunkel bringen. Für die Verletzten und ihre Familien bleibt zu hoffen, dass sie sich schnell und vollständig erholen. Für die Stadt gilt es, wachsam zu bleiben – ohne in Angst zu verfallen.

    Denn trotz allem darf eines nicht verloren gehen: das Vertrauen ins Miteinander.

    Von C. Hatty

  • Gewalt gegen israelische Fans in Amsterdam: Was man über die Ereignisse weiss

    Gewalt gegen israelische Fans in Amsterdam: Was man über die Ereignisse weiss

    Am Rande des Europa-League-Spiels zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel-Aviv kam es zu heftigen Angriffen auf israelische Fans, die teils schwere antisemitische Übergriffe beinhalteten. Die niederländische Polizei meldete fünf Verletzte, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Videos zeigen Angreifer, die palästinensische Slogans riefen, während Israels Präsident Isaac Herzog die Angriffe als „antisemitisches Pogrom“ verurteilte.

    Ein geplanter Angriff auf israelische Fans?

    Israelische Behörden sprechen von einer „geplanten antisemitischen Attacke“. Laut Augenzeugen und Videos waren die israelischen Anhänger nach Spielende Ziel einer Gruppe maskierter Angreifer, die „Befreit Palästina“ riefen und mehrere Menschen verletzten. Am Freitagmorgen bestätigte die Amsterdamer Polizei die Festnahme von 62 Personen und die Entsendung israelischer Flugzeuge zur Unterstützung der israelischen Staatsangehörigen. Diese Angriffe geschehen vor dem Hintergrund der aktuellen Konflikte in Gaza und im Libanon, was die Spannungen weiter verschärft.

    Massive Polizeipräsenz und dennoch Eskalationen

    Bereits vor Spielbeginn sicherte ein massives Polizeiaufgebot die Ankunft der israelischen Fans in Amsterdam, um Ausschreitungen zu verhindern. Nach einem pro-palästinensischen Protest am Stadion kam es nach dem Spiel zu Eskalationen in den Straßen. Die Polizei verzeichnete mehrere gewaltsame Zwischenfälle, darunter eine Gruppe maskierter Männer, die Fans von Maccabi Tel-Aviv verfolgten und teils brutal angriffen. Ein Zeuge schilderte gegenüber dem israelischen Kanal Channel 13: „Sie haben angefangen, uns zu schlagen, mir ins Gesicht geschlagen, mir eine Lippe aufgeschlitzt.“ Auch sein Sohn sei mehrfach ins Gesicht geschlagen worden.

    Einige Videos zeigen jedoch auch Vorfälle auf Seiten israelischer Fans, die während des Spiels antiarabische und rassistische Parolen riefen, wie „Laßt uns die Araber besiegen“. Dies schürte die Spannungen zusätzlich an und führte zu einer extrem polarisierten Stimmung rund um das Stadion.

    Reaktionen und Verurteilungen: Antisemitische Gewalt wird international verurteilt

    Die Gewalt wurde rasch von niederländischen und internationalen Politikern sowie israelischen Behörden scharf verurteilt. Der niederländische Premierminister Dick Schoof erklärte, die Angriffe seien „antisemitisch und inakzeptabel“. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu verlangte in einem Gespräch mit Schoof eine harte Verfolgung der Täter und forderte zudem verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für die jüdische Gemeinschaft in den Niederlanden.

    Geert Wilders, rechter niederländischer Politiker und Vorsitzender der Partei für die Freiheit, sprach von einer „Hetzjagd auf Juden in den Straßen Amsterdams“. Auch das französische Judentum verurteilte die Angriffe. Yonathan Arfi, Präsident des Crif (Vertreterrat der jüdischen Institutionen Frankreichs), kritisierte die Übergriffe als „antisemitische Lynchjustiz“.

    Israel organisiert Hilfe für seine Staatsbürger

    Angesichts der erschütternden Szenen in Amsterdam ordnete Premierminister Netanjahu an, Flugzeuge zur Unterstützung und Heimholung der betroffenen Fans nach Amsterdam zu schicken. Ein erstes Flugzeug startete am Freitagmorgen von Tel Aviv aus, um die israelischen Bürger sicher zurückzubringen. Das israelische Außenministerium bestätigte zudem, dass Sicherheitskräfte zur Unterstützung vor Ort seien. Auch medizinische Notfallteams wurden vorbereitet, um verletzten Fans zu helfen.

    Ein Vorfall, der Antisemitismus in Europa beleuchtet

    Die Ausschreitungen in Amsterdam werfen ein grelles Licht auf die antisemitische Gewalt, die jüdische Gemeinschaften in Europa immer wieder bedroht. Die Vorfälle zeigen, wie die Spannungen im Nahen Osten zunehmend auch europäische Städte erreichen. Während die Konflikte in Israel und Gaza die emotionale Lage weiter aufheizen, sieht sich Europa mit der Herausforderung konfrontiert, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten und gleichzeitig die Sicherheit aller ethnischen Gruppen zu gewährleisten.

    Die Reaktionen zeigen deutlich, wie tief die Sorge über antisemitische Gewalt mittlerweile in den westlichen Ländern verankert ist.