Schlagwort: Amazon Frankreich

  • Frankreich zwischen Gedenken, Golfkrise und sozialer Nervosität

    Frankreich zwischen Gedenken, Golfkrise und sozialer Nervosität

    Frankreich steht am heutigen 8. Mai ganz im Zeichen eines dichten politischen und gesellschaftlichen Nachrichtenzyklus. Während die Republik des Kriegsendes von 1945 gedenkt, wächst zugleich die Sorge über die geopolitische Eskalation im Nahen Osten und deren direkte Folgen für Energiepreise, Kaufkraft und soziale Stabilität im Inland. Hinzu kommen wirtschaftspolitische Debatten über industrielle Investitionen, Landwirtschaft und die Belastungen des langen Feiertagswochenendes.

    Republik und Erinnerungskultur prägen den 8. Mai

    Der 8. Mai bleibt einer der wichtigsten symbolischen Feiertage der französischen Republik. In Paris stehen die traditionellen Zeremonien rund um den Arc de Triomphe im Mittelpunkt. Präsident Emmanuel Macron nimmt an der Kranzniederlegung teil, entzündet die ewige Flamme neu und erinnert an Résistance, Befreiung und nationale Einheit.

    Der Gedenktag besitzt in Frankreich weiterhin eine außergewöhnliche politische Bedeutung. Anders als in vielen anderen europäischen Staaten ist die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg eng mit dem republikanischen Selbstverständnis verbunden. Die Résistance gilt bis heute als identitätsstiftender Mythos der Fünften Republik. Schulen, Rathäuser und Veteranenverbände organisieren landesweit Zeremonien, während Fernsehsender historische Dokumentationen und Zeitzeugenberichte ausstrahlen.

    Gleichzeitig bleibt die Erinnerungspolitik nicht frei von Spannungen. Historiker und Kommentatoren diskutieren zunehmend über die Rolle der Kolonialsoldaten bei der Befreiung Frankreichs sowie über die ambivalente Erinnerung an das Vichy-Regime. Der 8. Mai ist deshalb nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch ein Spiegel aktueller Debatten über nationale Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Die Straße von Hormus entwickelt sich zur strategischen Bewährungsprobe

    Außenpolitisch richtet sich der Blick Frankreichs weiterhin auf die Krise rund um die Straße von Hormus. Die französische Regierung versucht, zwischen Washington und Teheran eine diplomatische Vermittlerrolle einzunehmen. Paris drängt auf eine internationale Absicherung der Schifffahrtswege, lehnt jedoch eine direkte militärische Eskalation ausdrücklich ab.

    Besonders aufmerksam verfolgt wird die Verlegung des Flugzeugträgers Charles de Gaulle in Richtung Golfregion. Für Frankreich besitzt die Lage erhebliche strategische Bedeutung: Rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels passiert die Meerenge zwischen Iran und Oman. Bereits geringe Störungen wirken sich unmittelbar auf Energiepreise und Transportkosten in Europa aus.

    Frankreich sieht sich traditionell als eigenständige diplomatische Macht zwischen den USA und den regionalen Akteuren des Nahen Ostens. Die aktuelle Krise erinnert viele Beobachter an frühere französische Vermittlungsversuche im Irakkrieg oder während der Iran-Verhandlungen der vergangenen Jahre. Paris versucht dabei, seine Rolle als europäische Nuklearmacht und als Sicherheitsgarant im Indopazifik hervorzuheben.

    In Regierungskreisen wächst zugleich die Sorge, dass eine längere Blockade der Schifffahrtswege eine neue Inflationswelle auslösen könnte. Besonders empfindlich reagiert Frankreich auf Energiepreisschocks, da Kaufkraftfragen politisch außerordentlich sensibel bleiben.

    Angst vor einer neuen Kraftstoffkrise

    Die Auswirkungen der internationalen Spannungen werden inzwischen im französischen Alltag deutlich diskutiert. Steigende Ölpreise dominieren Wirtschafts- und Verbrauchersendungen. Tankstellenpreise gelten erneut als politischer Frühindikator für soziale Unruhe.

    Besonders betroffen zeigen sich Berufsgruppen mit hohem Kraftstoffverbrauch: Taxi- und VTC-Fahrer, Fischer, Logistikunternehmen sowie Landwirte warnen vor steigenden Betriebskosten. Viele kleine Unternehmen beklagen, dass staatliche Hilfen und Steuererleichterungen nicht ausreichen würden, um neue Preissprünge aufzufangen.

    Die Erinnerung an die Protestbewegung der Gelbwesten-Proteste bleibt dabei allgegenwärtig. Die damaligen Demonstrationen hatten ursprünglich als Protest gegen höhere Kraftstoffsteuern begonnen und entwickelten sich rasch zu einer breiteren Revolte gegen Kaufkraftverluste und soziale Ungleichheit.

    Entsprechend vorsichtig agiert die Regierung heute bei allen Fragen rund um Energiepreise. Innenpolitisch gilt die soziale Stabilität inzwischen fast ebenso wichtig wie die außenpolitische Positionierung Frankreichs in der Golfkrise.

    Amazon-Investitionen sorgen für politische Kontroversen

    Parallel dazu beherrscht auch die Wirtschaftspolitik die öffentliche Debatte. Die angekündigten Milliardeninvestitionen von Amazon in Frankreich werden von der Regierung als Erfolg der Standortpolitik präsentiert. Paris verweist auf neue Arbeitsplätze, den Ausbau von Rechenzentren und die zunehmende Attraktivität Frankreichs für internationale Technologiekonzerne.

    Kritiker sehen die Entwicklung jedoch deutlich skeptischer. Gewerkschaften und Teile der Opposition warnen vor wachsender wirtschaftlicher Abhängigkeit von globalen Plattformunternehmen. Besonders lokale Einzelhändler befürchten zusätzliche Konkurrenz durch den Onlinehandel.

    Die Debatte berührt ein zentrales Dilemma der französischen Wirtschaftspolitik: Einerseits versucht der Staat, internationale Investoren anzuziehen und Frankreich als modernen Technologiestandort zu etablieren. Andererseits bleibt die Sorge groß, traditionelle Wirtschaftsstrukturen und mittelständische Unternehmen könnten dadurch weiter unter Druck geraten.

    Auch Fragen der digitalen Souveränität spielen zunehmend eine Rolle. Frankreich bemüht sich seit Jahren um eine stärkere europäische Kontrolle über Cloud-Infrastruktur, Künstliche Intelligenz und digitale Datenströme. Die Präsenz amerikanischer Konzerne wird deshalb sowohl als wirtschaftliche Chance als auch als strategische Herausforderung wahrgenommen.

    Die Landwirtschaft bleibt ein permanenter Krisenherd

    Innenpolitisch bleibt die Landwirtschaft eines der sensibelsten Themen der Regierung. Premierminister Sébastien Lecornu drängt auf eine rasche Verabschiedung eines landwirtschaftlichen Notstandsgesetzes.

    Die Ursachen der Krise sind vielfältig: steigende Produktionskosten, verschärfter internationaler Wettbewerb, bürokratische Auflagen und zunehmende Wetterextreme. Viele Betriebe kämpfen weiterhin mit sinkenden Margen und hoher Verschuldung.

    Zwar haben die großen Bauernproteste der vergangenen Monate etwas an Intensität verloren, doch die Unzufriedenheit bleibt erheblich. Insbesondere kleinere Familienbetriebe beklagen, dass sie sich zwischen Umweltauflagen, Preisdruck des Einzelhandels und globalem Wettbewerb zunehmend eingeengt fühlen.

    Die Landwirtschaft besitzt in Frankreich traditionell eine hohe politische Bedeutung. Kaum ein anderer Berufsstand verfügt über vergleichbare symbolische Wirkung in der öffentlichen Debatte. Entsprechend aufmerksam verfolgt die Regierung jede neue Protestbewegung auf dem Land.

    Staus, Tourismus und das lange Maiwochenende

    Zusätzlich prägt der Reiseverkehr das aktuelle Nachrichtengeschehen. Durch den Feiertag und das verlängerte Wochenende melden die Verkehrsbehörden starke Belastungen auf zahlreichen Autobahnen. Besonders die Routen Richtung Mittelmeer, Atlantikküste und Alpenregion gelten als überlastet.

    Der Verkehrsdienst „Bison Futé“ warnt vor erheblichen Verzögerungen rund um Ballungsräume und Ferienregionen. Gleichzeitig profitieren Hotels, Gastronomie und Küstenorte von einem frühen touristischen Andrang.

    Der starke Binnenreiseverkehr unterstreicht zugleich die Bedeutung des Tourismus für die französische Wirtschaft. Nach den Krisenjahren der Pandemie setzt die Branche weiterhin auf stabile Feiertagssaisons und hohe Inlandsnachfrage.

    Frankreich erlebt damit einen Nachrichtenmix, der für das Land typisch ist: republikanische Symbolpolitik, geopolitische Spannungen mit unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen und eine anhaltende Debatte über Kaufkraft, soziale Stabilität und die Rolle des Staates in Zeiten internationaler Unsicherheit.

    Christine Macha

  • Amazon investiert Milliarden in Frankreich – und baut an Europas digitaler Zukunft

    Amazon investiert Milliarden in Frankreich – und baut an Europas digitaler Zukunft

    15 Milliarden Euro. Solche Zahlen klingen nach Schwerindustrie, nach rauchenden Schloten und Fabrikhallen am Stadtrand. Doch Amazons neuer Großplan für Frankreich riecht eher nach Serverräumen, Algorithmen und kilometerlangen Lagerregalen. Der amerikanische Konzern kündigt an, zwischen 2026 und 2028 massiv im Land zu investieren – verbunden mit mehr als 7.000 unbefristeten Arbeitsplätzen. Für die französische Regierung kommt diese Nachricht wie bestellt. Seit Jahren bemüht sich Paris darum, Frankreich als Magnet für internationale Investoren zu präsentieren. Besonders die Themen künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastruktur und Rechenzentren stehen inzwischen ganz oben auf der politischen Speisekarte. Emmanuel Macron inszeniert Frankreich gern als europäischen Gegenpol zu den Tech-Giganten aus den USA und China – auch wenn ausgerechnet ein amerikanischer Konzern nun besonders kräftig zugreift. Amazon verfolgt dabei zwei Ziele zugleich. Zum einen soll das Logistiknetz dichter und schnelle…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Amazon lockt mit 3.000 Jobs bei Lyon – und entfacht eine alte Debatte neu

    Amazon lockt mit 3.000 Jobs bei Lyon – und entfacht eine alte Debatte neu

    Wenn Amazon ein neues Logistikzentrum eröffnet, rollen selten nur ein paar zusätzliche Lieferwagen auf die Straße. Meist verändert sich gleich eine ganze Region. Genau das zeichnet sich nun östlich von Lyon ab. In Colombier-Saugnieu, direkt neben Flughafen, TGV-Bahnhof und Autobahnkreuz, entsteht eines der größten Amazon-Projekte Frankreichs. 3.000 unbefristete Stellen. 200 Millionen Euro Investition. Und ein Signal, das weit über die Region Rhône hinausreicht. Der US-Konzern plant die Eröffnung des neuen Distributionszentrums für Juni 2026. Gesucht werden vor allem Lager- und Kommissionierkräfte – Menschen also, die Waren annehmen, sortieren, verpacken und versenden. Auffällig: Der Bewerbungsprozess soll fast vollständig digital ablaufen. Kein klassischer Lebenslauf, kein langes Vorstellungsgespräch. Ein paar Klicks genügen. Für viele Arbeitssuchende klingt das erst einmal unkompliziert. Fast schon verdächtig unkompliziert. Amazon verkauft das Projekt als moderne Logistik der nächsten…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Amazon landet in Beauvais – 1.000 neue Jobs und ein Logistikriese vor den Toren von Paris

    Amazon landet in Beauvais – 1.000 neue Jobs und ein Logistikriese vor den Toren von Paris

    Amazon drückt in Frankreich weiter aufs Tempo. Der US-Konzern eröffnet im September 2026 in Beauvais im Département Oise sein zehntes französisches Distributionszentrum – samt 1.000 unbefristeter Stellen und einer Investition von mehr als 200 Millionen Euro. Für die Region nördlich von Paris klingt das wie ein wirtschaftspolitischer Jackpot. Der neue Standort entsteht im Gewerbegebiet Novaparc nahe des Flughafens Beauvais-Tillé. Geplant ist ein hochmodernes Logistikzentrum mit rund 110.000 Quadratmetern Fläche und umfangreicher Robotik-Technologie. Zwischen Förderbändern, automatisierten Sortiersystemen und digitalen Lagerprozessen soll künftig ein erheblicher Teil der französischen Amazon-Logistik abgewickelt werden. Die Rekrutierung startet laut Unternehmen bereits Mitte Juni – gemeinsam mit France Travail und regionalen Arbeitsmarktpartnern. Beauvais hatte die Ansiedlung schon im Herbst 2025 öffentlich gemacht. Damals sorgte nicht nur die Zahl der Arbeitsplätze für Aufmerksamkeit, s…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich zieht die Reißleine: Illegale Inhalte auf Online-Marktplätzen vor Gericht

    Frankreich zieht die Reißleine: Illegale Inhalte auf Online-Marktplätzen vor Gericht

    Frankreich hat genug. Nach Jahren der Diskussion über mangelnde Produktsicherheit, ausbleibende Herkunftsnachweise und fragwürdige Verkaufspraktiken auf globalen Online-Marktplätzen hat die französische Regierung nun eine drastische Entscheidung getroffen: Sechs große Plattformen wurden offiziell der Justiz gemeldet – wegen gravierender Verstöße, die weit über fehlende CE-Kennzeichnungen hinausgehen. Darunter: AliExpress, Joom, eBay, Temu, Wish und Amazon. Was genau wird den Plattformen vorgeworfen? Die Vorwürfe lesen sich wie ein Thriller aus dem digitalen Untergrund: AliExpress und Joom sollen Puppen mit eindeutig pädokriminellem Charakter verkauft haben. Wish, Temu, AliExpress und eBay boten Waffen der verbotenen Kategorie A an – darunter Schlagringe und Macheten. Und Wish, Temu sowie Amazon müssen sich dafür verantworten, pornografische Inhalte ohne ausreichende Altersverifikation zugänglich gemacht zu haben. Besonders brisant: In mehreren Fällen geschah das über französischsprachi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Amazon bringt das Gigantische nach Boves – doch nicht so, wie man denkt

    Amazon bringt das Gigantische nach Boves – doch nicht so, wie man denkt

    In der französischen Provinz sind große Investitionen selten ein stilles Ereignis. Schon gar nicht, wenn der Name „Amazon“ fällt und von einem „neuen Mega-Logistikzentrum“ die Rede ist. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Das, was in Boves in der Somme gerade entsteht, ist kein Neubau im klassischen Sinn – sondern eine radikale Verwandlung. Und zwar von innen. Die Fakten: Amazon investiert über 100 Millionen Euro in die Modernisierung seines bestehenden Standorts. Was dabei herauskommt, ist ein Hightech-Logistikzentrum, das als größtes robotisiertes Lager Europas auf nur einer Ebene gilt. Beeindruckend? Absolut. Doch das eigentliche Thema ist nicht nur Technik – es ist Transformation.

    Evolution auf einem Hektar Stahl und Sensorik Was früher ein klassisches Verteilzentrum war, ist heute eine vollautomatisierte Infrastruktur mit über 2.000 Robotern, die sich geschäftig zwischen Regalen und Mitarbeitenden bewegen. Statt Menschen, die durch kilometerlange Regalreihen laufen, übernehmen nu…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…