Schlagwort: Alter

  • 64 Stunden auf dem Gang: Der stille Skandal in Rouen, der Frankreich wachrütteln sollte

    64 Stunden auf dem Gang: Der stille Skandal in Rouen, der Frankreich wachrütteln sollte

    Man stelle sich das einmal vor: Eine 99-jährige Frau, geschwächt durch ein akutes Lungenödem, verbringt fast drei volle Tage auf einem Notfall-Bett auf dem Flur – ohne Zimmer, ohne Privatsphäre, umgeben von hektischem Klinikbetrieb und Mitpatient:innen in ähnlicher Lage. Keine Szene aus einem Katastrophenfilm. Sondern Realität, mitten in Frankreich. Im Oktober 2025, im Universitätsklinikum von Rouen. 64 Stunden. Das sind fast drei Tage ohne Ruhe, ohne Intimität, ohne Gewissheit, wann und ob eine angemessene Versorgung folgt. Erst am Montagmittag, nachdem sie freitags abends eingeliefert worden war, wurde die Patientin auf eine reguläre Station verlegt. Die Tochter der Frau brachte es gegenüber den Medien auf den Punkt: „Der Korridor war voll, es gibt keine Intimität – weder für die Patienten auf dem Gang noch für die in den Boxen. So kann das nicht weitergehen.“ Einzelereignis? Nein. Symbol eines Systems, das ächzt. Wenn Geduld zur Gefahr wird Die Klinikleitung entschuldigte sich öffen…

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  • Tragödie hinter verschlossenen Türen – Wie eine 91-Jährige in ihrer Seniorenresidenz verschwand und starb

    Tragödie hinter verschlossenen Türen – Wie eine 91-Jährige in ihrer Seniorenresidenz verschwand und starb

    Fünf Tage lang herrschte Ungewissheit. Fünf Tage lang suchten Familie, Polizei, Feuerwehr und sogar Spürhunde nach einer 91-jährigen Frau, die aus ihrer Seniorenresidenz in Colmar verschwunden war. Was dann geschah, wirft nicht nur ein Schlaglicht auf einen erschütternden Einzelfall – sondern auf die grundsätzliche Frage: Wie sicher sind alte Menschen in den Einrichtungen, die ihnen eigentlich Schutz bieten sollen? Die Alarmuhr – und das große Versagen Es ist der 26. Juli, als die Bewohnerin der Anlage „Les Jardins d’Arcadie“ nicht mehr gesehen wird. Ihre Uhr – ein modernes Gerät mit Alarmfunktion – schlägt Alarm. Doch sie hat keinen GPS-Tracker. Was wie ein kleines technisches Detail klingt, wird bald zum tragischen Knackpunkt. Denn trotz intensiver Suche bleibt die Frau verschwunden. Tagelang. Die Polizei durchkämmt das Gebäude, Feuerwehr und Familie schließen sich an, eine Hundestaffel wird hinzugezogen. Ergebnislos. Und dann, am 31. Juli, findet ein Nachtwächter die Leiche. In eine…

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  • Tragödie im Baskenland: 80-jährige Wanderin stürzt in die Tiefe und stirbt

    Tragödie im Baskenland: 80-jährige Wanderin stürzt in die Tiefe und stirbt

    Ein sonniger Tag in der Natur, gemeinsames Wandern in vertrauter Runde – und plötzlich bricht alles auseinander. Im französischen Baskenland ist eine 80-jährige Frau bei einer geführten Wanderung tödlich verunglückt. Sie stürzte am Nachmittag des 2. Mai auf dem spektakulären, aber auch anspruchsvollen Wanderweg „Peñas d’Itsusi“ bei Bidarray rund 100 Meter in die Tiefe. Ein Unglück, das alle tief erschüttert.

    Der letzte Schritt – eine fatale Sekunde

    Die Gruppe aus Bayonne war auf dem Fernwanderweg GR10 unterwegs, einer beliebten Route durch die Pyrenäen. Die erfahrene Wandergruppe war früh am Morgen aufgebrochen, doch gegen 15 Uhr, als der Rückweg begann, verlor die Frau plötzlich das Gleichgewicht – ausgerechnet auf einem felsigen Abschnitt mit steilem Abhang. Ihre Kameradinnen und Kameraden mussten das Entsetzliche mitansehen.

    Die alarmierten Rettungskräfte waren schnell zur Stelle. Spezialisten für Einsätze in schwierigem Gelände wurden per Helikopter eingeflogen – doch es war zu spät. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.

    Wanderlust kennt kein Alter – aber auch keine Garantie

    Die Verstorbene war keine Anfängerin. Sie galt in ihrem Verein als routinierte und leidenschaftliche Wanderin, die die Berge liebte und regelmäßig unterwegs war. Doch auch Erfahrung schützt nicht vor dem Risiko, das mit steilen, rutschigen und unvorhersehbaren Wegen einhergeht. Besonders für ältere Menschen kann eine falsche Bewegung dramatische Folgen haben.

    Man fragt sich unweigerlich: Wäre dieser Unfall vermeidbar gewesen?

    Wenn die Natur zur Herausforderung wird

    Die Route „Peñas d’Itsusi“ ist berühmt für ihre Ausblicke – und berüchtigt für ihre heiklen Passagen. Felsige Steige, abrupte Gefälle und schnell wechselnde Wetterlagen machen sie zu einer Strecke für Geübte. Auch wenn sie offiziell als zugänglich gilt, wird regelmäßig vor den Eigenheiten der Strecke gewarnt.

    An genau solchen Punkten ist Achtsamkeit gefragt – nicht nur im Umgang mit sich selbst, sondern auch in der Gruppendynamik. Wer trägt Verantwortung, wer hilft im Notfall, wer erkennt Überforderung rechtzeitig? Viele Wandergruppen bereiten sich gut vor, doch gerade bei scheinbar vertrauten Routen sinkt oft die Wachsamkeit.

    Vorsicht ist kein Zeichen von Schwäche

    Ein sicherer Wandertag beginnt nicht erst auf dem Weg – er beginnt bei der Vorbereitung. Wettervorhersagen, passende Ausrüstung, Trittsicherheit, Pausenmanagement – das alles gehört dazu. Besonders bei Seniorinnen und Senioren sollten Streckenwahl und Tempo individuell angepasst werden. Wer Erschöpfung oder Schwindelgefühle ignoriert, riskiert mehr als nur Muskelkater.

    Und nein, das hat nichts mit Übervorsicht zu tun – es ist schlichtweg klug.

    Die Ermittlungen laufen

    Die französischen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet. Ziel ist es, die genauen Umstände des Unglücks aufzuklären – auch um daraus Konsequenzen für künftige Touren zu ziehen. Fragen nach der Streckenfreigabe, der Gruppensicherung und dem genauen Hergang stehen im Raum. Klar ist: Jede Erkenntnis hilft, künftige Tragödien zu verhindern.

    Eine letzte Wanderung – ein bleibendes Vermächtnis

    Die Verstorbene war nicht einfach nur ein Vereinsmitglied. Sie war eine jener Menschen, die mit ihrer Begeisterung für die Natur andere mitriss. Ihre Lebensfreude, ihr Engagement, ihr offener Blick für die Schönheit der Landschaft – das alles bleibt in Erinnerung. Vielleicht ist es ihr größtes Vermächtnis, dass ihr tragisches Ende dazu führt, dass andere künftig vorsichtiger unterwegs sind.

    Denn die Berge bleiben – schön, wild, gnadenlos. Und sie verdienen unseren Respekt.

    Von M.A.B.

  • Geburtsmonat entscheidet über schulischen Erfolg – Ein Vorteil für Januar-Kinder?

    Geburtsmonat entscheidet über schulischen Erfolg – Ein Vorteil für Januar-Kinder?

    Wenn es um schulischen Erfolg geht, scheint der Geburtsmonat eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen. Laut einer aktuellen Studie des französischen Statistikamts Insee haben Kinder, die zu Beginn des Jahres geboren wurden, bessere Chancen in der Schule als ihre Altersgenossen, die am Jahresende geboren sind. Unterschiede in den schulischen Leistungen sind sogar noch im Alter von 15 Jahren spürbar.

    Älter = Besser?

    Stell dir vor, du bist in einer Klasse, und du bist fast ein Jahr älter als einige deiner Mitschüler. Diese zusätzliche Reife könnte dir in der Schule einen Vorteil verschaffen. Das Insee hat die Ergebnisse von PISA-Tests – einer international anerkannten Untersuchung der schulischen Fähigkeiten 15-jähriger Schüler in der OECD – aus 15 Ländern ausgewertet. Das Fazit: Kinder, die älter in die Schule kommen, schneiden in Fächern wie Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen besser ab.

    Im Durchschnitt sinken die schulischen Leistungen in diesen Bereichen um etwa 20 Punkte, wenn ein Kind ein Jahr jünger ist als seine Klassenkameraden bei Schulbeginn. In Frankreich zeigt sich dieser Unterschied in der weiterführenden Schule besonders deutlich: Jüngere Kinder liegen in Mathematik 14 Punkte, in den Naturwissenschaften 17 Punkte und im Lesen 18 Punkte zurück. Klingt nach einem kleinen Unterschied? Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche PISA-Score in Mathematik 2022 in Frankreich bei 474 Punkten lag, sind diese Abweichungen alles andere als unerheblich.

    Ein internationales Phänomen?

    Die Studie zeigt, dass dieser Effekt in verschiedenen Ländern unterschiedlich stark ausgeprägt ist. In Italien zum Beispiel bringt das Ältersein beim Schulstart einen Vorteil von 29 Punkten in Mathematik, während dieser Unterschied in Estland und Finnland nur 10 Punkte und in den Niederlanden 9 Punkte beträgt. Aber was bedeutet das konkret für die betroffenen Schüler?

    Das Risiko des Wiederholens und des Mobbings

    Jüngere Schüler sind nicht nur in Gefahr, in der Schule schlechter abzuschneiden – sie laufen auch eher Gefahr, ein Schuljahr wiederholen zu müssen oder Mobbing ausgesetzt zu sein. Laut der Insee-Studie haben jüngere Kinder oft schwächere soziale und emotionale Kompetenzen und weniger Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten. Das schlägt sich darin nieder, dass sie weniger oft daran denken, ein Studium anzustreben.

    In Frankreich beginnt die Schulpflicht im Alter von 6 Jahren, und der Unterschied zwischen einem Kind, das im Januar geboren wurde, und einem, das im Dezember auf die Welt kam, beträgt stolze 16% in Bezug auf das Alter. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, kann aber langfristig erhebliche Auswirkungen haben.

    Kleine Unterschiede, große Wirkung

    Warum verschwinden diese Unterschiede nicht mit der Zeit? Das Insee vermutet sogenannte „kumulative Effekte“. Ein Kind, das jünger ist, wird möglicherweise zu Beginn seiner Schulzeit schlechtere Ergebnisse erzielen und daher als „schwächer“ eingestuft. Dieses Label kann sich negativ auf das Selbstwertgefühl und die Motivation des Kindes auswirken – ein Teufelskreis beginnt.

    Die Tatsache, dass das Alter beim Schuleintritt so starken Einfluss auf den späteren schulischen Erfolg hat, stellt das derzeitige Bildungssystem infrage. Ist es wirklich in der Lage, mit der Vielfalt der Schüler umzugehen? Oder fällt ein Teil der Schüler bereits frühzeitig durch das Raster, weil sie einfach ein paar Monate zu spät geboren wurden?

    Soziale Herkunft bleibt ein ein entscheidende Faktor

    Allerdings sollten wir eines nicht vergessen: Trotz des nachweislichen Einflusses des Geburtsmonats bleiben die sozialen Unterschiede in den Leistungen viel größer. In der gesamten OECD schnitten die sozial benachteiligtesten 25% der Schüler im Durchschnitt 92 Punkte schlechter in Mathematik ab als die privilegiertesten 25%. Dieser Unterschied ist also viel gravierender als die Auswirkungen des Geburtsmonats.

    Was lernen wir daraus? Das Alter beim Schuleintritt spielt eine Rolle – aber die soziale Herkunft hat den viel größeren Einfluss. Dennoch bleibt die Frage: Sollte das Bildungssystem nicht besser darauf vorbereitet sein, Altersunterschiede der Kinder auszugleichen?

  • Altwerden in Frankreich: Ein Land voller Lebensfreude für den Ruhestand?

    Altwerden in Frankreich: Ein Land voller Lebensfreude für den Ruhestand?

    Warum zieht es so viele Menschen in ihren goldenen Jahren nach Frankreich? Diese Frage mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, doch die Antwort ist so vielschichtig wie ein guter Bordeaux. Frankreich, mit seiner reichen Kultur, der exzellenten Küche und den malerischen Landschaften, bietet zweifellos einen verlockenden Rahmen für einen erfüllten Ruhestand. Aber wie sieht […]

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  • Frankreich verzeichnet steigende Anzahl von Hundertjährigen

    Frankreich verzeichnet steigende Anzahl von Hundertjährigen

    In Frankreich nimmt die Zahl der Menschen, die das 110. Lebensjahr überschreiten, rapide zu. Dies verkündete das nationale Institut für demografische Studien (INED) am Mittwoch. Besonders Frauen dominieren die Riege dieser sogenannten Supercentenarians.

    Bis in die späten 1980er Jahre war dieses Phänomen in Frankreich nahezu unbekannt. Doch im Jahr 2022 verzeichneten die Behörden 39 Menschen, die 110 Jahre oder älter wurden. Die Zahl der Hundertjährigen hat sich ebenfalls „spektakulär“ erhöht. Waren es 1970 noch etwa 1.000, stieg ihre Zahl bis zum Jahr 2000 auf 8.000 und zu Beginn dieses Jahres auf 31.000.

    Nach aktuellen Prognosen könnte die Zahl der über Hundertjährigen in Frankreich bis zum Jahr 2070 auf 200.000 ansteigen. „Wir erleben einen spektakulären Anstieg bei den sehr alten Menschen“, erklärte France Mesle, eine der Autorinnen des Berichts, obwohl sie betonte, dass ihre Zahl im demografischen Vergleich immer noch „vernachlässigbar“ sei. Frankreichs Gesamtbevölkerung beläuft sich auf etwa 68 Millionen, wovon über 20 Prozent 65 Jahre oder älter sind.

    Diese Statistiken bestätigen frühere Erkenntnisse, wonach die Wahrscheinlichkeit, 100 Jahre oder älter zu werden, in Frankreich höher ist als in anderen europäischen Ländern.

    Französische Frauen haben die höchste Lebenserwartung in der Europäischen Union mit durchschnittlich 85,2 Jahren im Jahr 2022. Frankreich verzeichnete auch die höchste Zahl von Hundertjährigen in der EU im vergangenen Jahr, so das nationale Statistikinstitut Insee.

    Zwei der weltweit vier anerkannten Personen, die mehr als 118 Jahre lebten, sind französische Frauen: Jeanne Calment, die mit 122 Jahren und 5 Monaten als älteste jemals dokumentierte Person gilt, und Lucile Randon, die kurz vor ihrem 119. Geburtstag verstarb.

    Im Jahr 2023 gab es in Frankreich rund 2.000 Menschen, die 105 Jahre oder älter waren. Von den 39 Personen, die 2022 110 Jahre oder älter wurden, waren 38 Frauen. Sie waren überwiegend in handwerklichen Berufen wie der Landwirtschaft tätig und ernährten sich gesund, so Laurent Toussaint, ein Experte für Hochaltrige.

    Obwohl sich die Zahl der Supercentenarians gleichmäßig über das französische Festland verteilt, findet man durchschnittlich achtmal so viele in den französischen Überseegebieten Guadeloupe und Martinique.

    Der Bericht liefert keine klare Erklärung für dieses Phänomen, jedoch könnte die robustere genetische Veranlagung der Inselbewohner, die größtenteils Nachkommen von Sklavereiüberlebenden sind, zu ihrer Langlebigkeit beitragen.

    Marie-Rose Tessier, die vermutlich älteste Person in Frankreich, ist 113 Jahre und 11 Monate alt.

    Die älteste lebende Person der Welt ist Maria Branyas Morera mit 117 Jahren, die in Spanien lebt, laut der US-amerikanischen Gerontologie-Forschungsgruppe.

    Warum glauben Sie, dass die Zahl der Hochaltrigen gerade in Frankreich so stark ansteigt? Liegt es vielleicht an der französischen Küche oder doch an der Lebensweise?

  • Laut WHO wird es 2024 in Europa mehr Menschen in einem Alter über 65 als unter 15 Jahren geben

    Laut WHO wird es 2024 in Europa mehr Menschen in einem Alter über 65 als unter 15 Jahren geben

    Um die Auswirkungen der Bevölkerungsüberalterung abzumildern, ruft die WHO die Behörden dazu auf, Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit älterer Menschen einzuleiten. Schon im Jahr 2024 wird es in Europa mehr Menschen über 65 Jahre als unter 15 Jahre geben, warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch, dem 11. Oktober. Weltweit dürfte dieser Umbruch erst um das Jahr 2064 herum stattfinden, so die Prognosen des Instituts Our World in Data. „Dieser Trend bringt neue soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Herausforderungen mit sich“, stellte die europäische Zweigstelle der WHO fest, der 53 Länder angehören. In der gesamten Europäischen Region ist eine höhere Lebenserwartung oft gleichbedeutend mit einer schlechteren Gesundheit im Alter. Um die Auswirkungen der Bevölkerungsalterung abzumildern, fordert die WHO daher die Behörden und Regierungen auf, Maßnahmen zu ergreifen, die „ältere Menschen in die Lage versetzen, ihre körperliche und geistige Gesundheit, ihre Unabhä…

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  • Gesundheit: Korsika ist die Region in Europa, in der die Menschen am längsten leben

    Gesundheit: Korsika ist die Region in Europa, in der die Menschen am längsten leben

    Korsika ist die Region in Europa, in der die Menschen am längsten leben. Gibt es ein Geheimnis für diese Langlebigkeit? Korsika bietet idyllische und abwechslungsreiche Landschaften, aber die sogenannte „Insel der Schönheit“ ist auch die Insel der Langlebigkeit. 84 Jahre Lebenserwartung für Männer und 87 Jahre für Frauen – das ist laut einer europäischen Studie ein Rekord auf dem alten Kontinent. der Sender France 2 befragt eine Gruppe von Wanderern und jeder hat seine eigene Erklärung. Ernährung, Natur, aktive Großeltern… Es werden viele Gründe angeführt. 7 bis 10 km pro Woche wandern. Das idyllische Lebensumfeld hat viele Rentner dazu veranlasst, nach Korsika zu ziehen. „Das Glück, es ist hier, zu 150 %. Wenn ich es noch einmal tun müsste, würde ich es wieder tun“, erklärt eine Rentnerin gegenüber France 2. Um in Form zu bleiben und die Statistiken nicht Lügen zu strafen, legt diese Gruppe von Wanderern 7 bis 10 km pro Woche zurück. Ein Zeichen dafür, dass Langlebigkeit mit Insella…

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  • Korsika: Hier leben die Menschen in Europa am längsten

    Korsika: Hier leben die Menschen in Europa am längsten

    Die neuen Statistiken von Eurostat geben Aufschluss darüber, in welchen Regionen Frankreichs und Europas die Lebenserwartung am höchsten ist.  Wo wird man in Frankreich am ältesten? In welchen Regionen ist die Lebenserwartung in Europa am höchsten? Der Südwesten Frankreichs gehört zu den Regionen, in denen die Menschen am längsten leben. Dies geht aus den neuen Statistiken von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervor. In Korsika ist die Lebenserwartung in Frankreich am höchsten: 84 Jahre im Durchschnitt und sogar 87 Jahre für Frauen gegenüber 81 Jahren für Männer. Korsika wird bis 2050 sogar mehr als 1.500 Hundertjährige auf seinem Gebiet zählen. Midi-Pyrénées steht mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 83,6 Jahren (86,4 Jahre für Frauen, 80,7 Jahre für Männer) an zweiter Stelle. Aquitanien liegt mit durchschnittlich 83,5 Jahren (86,2 Jahre für Frauen, 80,6 Jahre für Männer) auf dem dritten Platz. Eurostat hat die alten französischen Regionen in se…

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  • In Clermont-Ferrand macht ein Generationen-Dorf die Menschen glücklich

    In Clermont-Ferrand macht ein Generationen-Dorf die Menschen glücklich

    „Le Clos des Vignes“ wurde eingeweiht, ein Jahr nach dem ersten Einzug. Dieses Generationen-Dorf bringt ältere Menschen, Familien und Studenten zusammen. Eine großartige Lösung, um die Einsamkeit der Senioren zu durchbrechen und soziale Kontakte zu schaffen.

    Le Clos des Vignes sieht aus wie eine Oase der Ruhe. In diesem generationenübergreifenden Dorf in Clermont-Ferrand sind 30 Wohnungen für ältere Menschen und 10 für Familien oder Studenten reserviert. Dieser schöne Ort wurde am 16. Oktober 2021 eingeweiht, ein Jahr nachdem die ersten Bewohner eingezogen waren. Und offensichtlich funktioniert die Formel und macht die Leute glücklich: „Das ist toll! Seit ich hier bin, lebe ich wieder. Wir haben uns in der Nachbarschaft angefreundet“. Sagte Marie-Chantal, eine Einwohnerin, auf Franceinfo.

    Lesen sie dazu auch: Im Jahr 2020 leben fast eine Million ältere Menschen in sozialer Isolation.

    Eine große Familie
    Ziel ist es in der Tat, ältere Menschen besser zu begleiten und ihre Einsamkeit zu durchbrechen. Letztlich ist aber für jeden etwas dabei, für die Senioren ebenso wie für die Studenten, die das Glück hatten, hier eine Unterkunft zu bekommen.

    „Wir sind alle zusammen. Wir fühlen uns wie eine Familie. Als Student ist man oft weit weg von seinen Lieben, man sieht sie nicht oft, da ist es gut, wenn man Menschen hat, auf die man zählen kann. Wir haben auch einen Gemeinschaftsgarten, und ich glaube, das ist für Studenten sehr selten“, schwärmt Cassandra Fournier, eine junge Bewohnerin.

    Eine Animateurin im Herzen des Dorfes
    Eine Animateurin lebt vor Ort und spielt eine zentrale Rolle, da sie für das Funktionieren des Dorfes verantwortlich ist. Sie erleichtert die Arbeit der Bewohner, überwacht die Räumlichkeiten und stärkt die Verbindungen und die Solidarität zwischen den Bewohnern.

    Im Rückblick auf das erste Jahr scheint das Konzept zu funktionieren. Die Bewohner sagen alle, sie seien glücklich, dort zu leben, und der Bürgermeister freut sich über die Schaffung dieses Ortes, an dem Jung und Alt in Harmonie leben.

    In Frankreich gibt es mehrere Mehrgenerationendörfer. Informationen sind auf der Website der Regierung zu finden.