Schlagwort: Alpen

  • Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Zwei Personen kamen am Donnerstag nach einem Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben, eine dritte Person stürzte im Ecrins-Massiv im Departement Isère in den Tod.

    Es gibt immer ein Risiko, wenn man abseits der Pisten unterwegs ist. Zwei Personen kamen am Donnerstag, dem 28. Dezember, durch einen Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben. Die Lawine löste sich am frühen Nachmittag in einem Bereich in der Nähe des Skigebiets von Saint-Gervais-les-Bains im Mont-Blanc-Massiv, wie die Präfektur des Departements Haute-Savoie mitteilte.

    Eine Lawine, die in einer Höhe von 2.300 m abging, stürzte 400 m in die Tiefe und erfasste acht Personen, wie die Präfektur berichtete. Die Bilanz lautete auf „zwei Todesopfer, ein Leichtverletzter und fünf weitere Personen, die unverletzt geblieben sind“. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.

    Tödliche Wanderung im Departement Isère
    Etwa zur gleichen Zeit stürzte im Departement Isère ein 31-jähriger Mann, der mit einem Freund „abseits der Wege unterwegs war, um die Gämse zu sehen“, 500 Meter tief von einem Felsriegel in der Gemeinde Chantepérier im Ecrins-Massiv ab, wie die Gendarmerie de haute montagne in Grenoble mitteilte. Der andere Wanderer, ein 26 Jahre alter Mann, konnte evakuiert werden und blieb unverletzt.

  • Sintflutartige Regenfälle: Schlammlawinen isolieren ein Dorf im Departement Haute-Savoie

    Sintflutartige Regenfälle: Schlammlawinen isolieren ein Dorf im Departement Haute-Savoie

    Der Weiler Le Tour im Departement Haute-Savoie ist seit über fünf Tagen praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Die sintflutartigen Regenfälle der letzten Woche haben den Wildbach Nantet über die Ufer treten lassen, und seither ergießt sich Schlamm über die einzige Straße, die in das Dorf führt.

    Es handelt sich um einen breiten, schwarzen Strom, dessen Aussehen an vulkanisches Material erinnert. Dieses geologische Phänomen nennt man Murgang. Ein Murgang führt Tausende von Kubikmetern Gestein mit sich. In dem Bergmassiv in Hochsavoyen fließt ein solcher Murgang seit über fünf Tagen und folgt dem Verlauf eines Bergbachs. Ein Murgang entsteht bei starken Regenfällen auf wassergetränkten Böden. Steine lösen sich, vermischt mit Erde und Sand und stürzen als kompakter Schlamm ins Tal hinab.

    In den Bergen kommt ein solches Ereignis von Zeit zu Zeit vor, aber diesmal ist das Ausmaß des Phänomens besonders. „Es ist eine Kumulation zwischen dem geologischen und dem hydrologischen Aspekt. Hier wird ein Teil des Berges bewegt, der bis dahin nicht betroffen war. Mit einem größeren Gefälle und einem größeren Schiefervolumen. Das erklärt das etwas ungewöhnliche Phänomen“, erläutert Eric Fournier, Bürgermeister von Chamonix auf dem Sender France 2.

  • Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Die Überwachung der italienischen Grenze wurde in den vergangenen tagen deutlich verstärkt, aber man kann ein Land nicht hermetisch abzuriegeln.

    Für viele Exilanten, die in Italien angekommen sind, ist das Erreichen von Frankreich die nächste oder sogar letzte Etappe ihrer langen Reise. Sie legen viele Kilometer zurück, oft nachts, um der Polizei zu entgehen. Nahe der Grenze ist eine italienische Notunterkunft der einzige Ruhepunkt. Jeden Tag kommen hier 150 Personen an. Der Start der gefährlichen Wanderung erfolgt von dem italienischen Dorf Claviere aus. Für eine Gruppe von Migranten aus Guinea ist es inzwischen der dritte Versuch.

    Für sie beginnt ein langer Marsch durch den Nebel. Es ist 5 °C kalt und die einzige Orientierungshilfe ist ein GPS-Gerät. Nach drei Stunden sehen sie in der Ferne die Lichter von Montgenèvre (Hautes-Alpes). Aufgrund der Anwesenheit des französischen Militärs ist dies die riskanteste Passage. Polizisten und Gendarmen patrouillieren um das Dorf herum und haben die Anweisung, keinen Migranten passieren zu lassen.

    Etwa 260 Migranten wurden allein in der vergangenen Woche nach Italien zurückgebracht. Der Grenzpolizei gelang es jedoch nicht, diese Gruppe abzufangen, die nach einem sechsstündigen Marsch endlich in Briançon (Hautes-Alpes) ankam. Jeden Tag kommen etwa 50 Personen nach Briançon. „Im August hatten wir 2.000 Ankünfte. Normalerweise ist das die Zahl der Ankünfte für sechs Monate“, sagt Jean Gaboriau, Verwalter des Vereins Refugees solidaires in Briançon (Hautes-Alpes) gegenüber dem Sender France 2. Viele der in Frankreich angekommenen Migranten werden nun hier Asyl beantragen. „Ich will nach Lyon, und danach bin ich bereit, überall zu arbeiten“, sagt ein junger Mann.

  • Wegen der globalen Erwärmung häufen sich die Felsstürze in den Alpen

    Wegen der globalen Erwärmung häufen sich die Felsstürze in den Alpen

    Im Alpenmassiv kam es in letzter Zeit zu mehreren spektakulären Erdrutschen. Der letzte ereignete sich am Sonntag in der Gegend von Saint-André in Savoyen und führte zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Die Felswände in den Alpen sind brüchig geworden.

    Nach der großen Hitze der letzten Sommer kam es im Hochgebirge der Alpen zu mehreren Felsstürzen. Der letzte ereignete sich am Sonntagnachmittag, 27. August, in der Gemeinde Saint-André in Savoyen und führte dazu, dass der Verkehr auf der Autobahn A43 unterbrochen wurde und der Zug-Verkehr zwischen Frankreich und Italien zum Erliegen kam.

    Die Bilder vom Sonntag sind beeindruckend und zeugen von einer neuen Gefahr. Etwa 700 Kubikmeter Felsbrocken, die sich direkt über der Autobahn vom Berg lösen, man sieht zwei Fahrzeuge vorbeifahren, Sekunden bevor eine riesige Staubwolke die Sicht nimmt.

    Zuvor hatten sich am Mittwoch, dem 23. August, bereits 10.000 Kubikmeter Gestein von einem Berg an der Nordseite der Aiguille du Midi gelöst. Es war, als hätten 1.000 Kipplaster ihre Ladung Schutt gleichzeitig in 3.500 Metern Höhe abgeladen. Beide Vorfälle forderten glücklicherweise keine Todesopfer – was sicherlich nur dem Zufall geschuldet ist. Einige Tage zuvor starb ein Bergsteiger infolge von Steinschlag im Goûter-Korridor, als er zum Mont Blanc aufsteigen wollte. Der Grund für diese Felsstürze ist im schwindenden Permafrost zu suchen. Unter dem Einfluss der globalen Erwärmung taut das Eis im alpinen Boden, das früher das ganze Jahr über gefroren blieb, im Sommer auf. Dadurch werden die Felswände brüchig.

    Laut Ludovic Ravanel, Geomorphologe und Forschungsdirektor des CNRS haben sich die Bergstürze und Felsabbrüche in den letzten 30 Jahren vervielfacht – vor 1990 wurden fast gar keine festgestellt.

    Es ist noch zu früh, um eine Bilanz des Sommers 2023 zu ziehen, da die Risikoperiode noch nicht vorbei ist. Aber im Jahr 2022 zählten Wissenschaftler fast 250 größere Bergstürze allein in den französischen Alpen. Hochgebirgsspezialisten versuchen gerade herauszufinden, wie man solche Bergstürze vorhersagen kann. Es ist durchaus möglich, dass der Fels knirscht bevor er bricht, oder Wasser aus Rissen läuft.

    Glücklicherweise ist die Zahl der Todesopfer durch solche Erdrutsche bislang sehr niedrig. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der Gipfel des Mont Blanc im Jahr 2050 zwar noch weiß sein wird und auf 4.000 Metern wird noch Schnee liegen, aber das Hochgebirge wird grauer, felsiger und die Zahl der Felsstürze wird stark ansteigen.

    Das Hochgebirge könnte im Frühling oder Herbst weitaus weniger gefährlich sein als im Sommer.

  • Savoyen: Weitere beeindruckende Bilder des gewaltigen Erdrutsches in Maurienne

    Savoyen: Weitere beeindruckende Bilder des gewaltigen Erdrutsches in Maurienne

    Der Auto- und Zugverkehr zwischen Frankreich und Italien ist für eine unbekannte Dauer unterbrochen. In der Gemeinde Saint-André, zwischen Saint-Michel-de-Maurienne und Modane in Savoyen, ereignete sich am Sonntag, dem 27. August, gegen 17.15 Uhr ein beeindruckender Felssturz, wie die Präfektur des Departements bestätigte. Etwa 700 m3 Felsblöcke lösten sich vom Berg. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

    View this post on Instagram

    A post shared by franceinfo (@franceinfo)

    Landstraßen und die Autobahn A43 sind an der Stelle des Erdrutsches „auf unbestimmte Zeit“ in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

    Der Frejus-Straßentunnel wurde am Sonntag ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beide Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. LKWs und Reisebusse werden durch den Mont-Blanc-Tunnel oder über die Autobahn A8 umgeleitet. Laut der amtli…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    In Savoyen nur knapp vor einer großen Tragödie bewahrt worden. Am Sonntag, dem 27. August, kam es in der Gemeinde Saint-André zu einem sehr enormen Erdrutsch. Augenzeugen haben alles gefilmt.

    Die Bilder des Erdrutsches, der sich am Sonntagnachmittag, dem 27. August, in Savoyen ereignet hat, sind erschreckend. Sie zeigen, wie ein Teil des Berges auf die Bahngleise und eine darunter liegende Straße stürzt, auf der gerade einige Autos und Lastwagen fahren. Dieser Erdrutsch hätte für viele Menschen tödlich enden können, doch wie durch ein Wunder gab es keine Opfer.

    Der Felssturz ereignete sich auf der RD1006 in Höhe des Ortes Saint-André, berichtet die Wochenzeitung La Maurienne auf ihrer Fabebook-Seite. Nach Angaben der Präfektur von Savoyen sind „mehrere Felsblöcke mit einem Volumen von etwa 700 m³ auf die Schutzwand gestürzt, die von den Straßenbauämtern des Departementsrats in diesem besonders überwachten Bereich präventiv aufgestellt worden war“.

    https://twitter.com/actus_meteo/status/1695882126065852735

    Mehrere Straßen wurden auf unbestimmte Zeit gesperrt, darunter ein Teil der Autobahn A43 zwischen den Anschlüssen Nr. 29 und Nr. 30 in beiden Fahrtrichtungen (Saint-Michel-de-Maurienne und Le Freney). Der Fréjus-Straßentunnel ist ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beiden Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. Auch der Zugverkehr bleibt zwischen Frankreich und Italien auf auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

    Das Bahnunternehmen Trenitalia kündigte auf X (ehemals Twitter) an, dass alle Züge zwischen Paris und Mailand für Montag, 28. August, ausfallen.

  • bergunfall: In den Alpen starben 3 Männer im Alter von etwa 30 Jahren

    bergunfall: In den Alpen starben 3 Männer im Alter von etwa 30 Jahren

    Bei einem tödlichen Bergsteigerunfall im Massif des Écrins an der Grenze zwischen den Departements Isère und Hautes-Alpes kamen am Samstag zwei Menschen ums Leben. Ein dritter Mann kam bei einem Wingsuit-Sprung in der Region Trièves ums Leben.

    Drei etwa dreißigjährige Männer kamen am Samstag, dem 17. Juni, in den französischen Alpen ums Leben, berichtet France Bleu Isère. Der erste tödliche Unfall betraf zwei erfahrene Bergsteiger, die sich auf eine sehr anspruchsvolle Route in der Nordwand des Dôme des Neiges des Ecrins begeben hatten.

    Die beiden Bergsteiger im Alter von etwa 30 Jahren stürzten mehrere hundert Meter in die Tiefe, ihre Leichen wurden von einem Wanderer entdeckt. Laut Informationen von France Bleu Isère brachte ein Hubschrauber des Zivilschutzes die Leichen zurück nach La Bérarde, einem Weiler der Gemeinde Saint-Christophe-en-Oisans (Isère).

    Der andere Unfall betraf einen Wingsuit-Flieger, eine Extremsportart, bei der man sich mit einem speziellen Anzug, der Flügel unter den Armen hat, in die Tiefe stürzt. Der 30-jährige Mann aus dem Departement Ain startete von der Nordostwand des Grande Tête de l’Obiou (Isère) im Dévoluy-Massiv. Er prallte gegen eine Felswand, was er nicht überlebte.

  • Isère: eine seit Donnerstag im Haut-Bréda-Tal vermisste Skifahrerin wurde gefunden

    Isère: eine seit Donnerstag im Haut-Bréda-Tal vermisste Skifahrerin wurde gefunden

    Die Skifahrerin, die am Mittwoch, den 12. April, zu einer dreitägigen Skiwanderung aufgebrochen war, hatte seit Donnerstag nichts mehr von sich hören lassen. Die Wetterbedingungen hatten sich in der Region deutlich verschlechtert.

    Die seit Donnerstag, dem 13. April, vermisste Skiwanderin wurde nach Informationen des Senders France Bleu Isère am Sonntagmorgen von der Bergwacht Grenoble gefunden. Sie hatte sich in eine vom Schnee zugedeckte Hütte geflüchtet.

    Aurélie Dutertre, eine 46-jährige Skifahrerin aus der Region Grenoble, war am Mittwoch allein zu einer dreitägigen Skiwanderung aufgebrochen. Vom Fond de France aus erreichte sie am Mittwochabend die Sept-Laux-Hütte, von wo aus sie ihre letzten Nachrichten übermittelte. Anschließend wollte sie über den Col de Mouchillon zur Combe-Madame-Hütte gelangen, bevor sie im Laufe des Freitags wieder absteigen wollte. Nach Mittwochabend hatte die Skifahrerin jedoch nichts mehr von sich hören lassen.

    Die Wetterbedingungen erschwerten die von der Bergwacht durchgeführte Suchaktion stark. Nachdem die Retter wegen des Wetters nicht weiterkamen, fanden sie die Skifahrerin am Sonntag gegen 9.30 Uhr in einer verschütteten Berghütte. Wahrscheinlich müssen die Frau und die Rettungskräfte noch eine Weile an Ort und Stelle ausharren, bis das Wetter es zulässt, die Frau mit dem Hubschrauber zu bergen.

  • Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Die Wintersaison hat am Samstag, dem 3. Dezember, im Ski-Ort Les Deux Alpes offiziell begonnen. Ein vielversprechender Auftakt mit Schnee und vielen Skifahrern.

    Kälte und Wind schreckten am Samstag, dem 3. Dezember, die ersten Skitouristen nicht ab. Bei der Saisoneröffnung war Les Deux Alpes (Isère) voll ausgebucht. „Ich bin mit meinen Freunden hier, wir haben eine tolle Zeit“, schwärmt ein Mann auf dem Sender France 3. Die Saison verspricht in den Alpen vielversprechend zu werden, mit hervorragenden Buchungszahlen: durchschnittlich +20% im Vergleich zum Winter 2021.

    Sechsfach höhere Stromkosten
    „Wir spüren, dass die Leute aus ihrem Alltag ausbrechen wollen, der im Moment nicht immer sehr rosig ist“, meint Eric Bouchet, Direktor des Tourismusbüros von Les Deux Alpes. Im Bergrestaurant von Quentin Durant sind die Vorräte aufgefüllt. 15.000 Liter Bier warten auf die Touristen, und die Angestellten stehen bereit. 1.000 Essen können hier jeden Mittag serviert werden. Die Inflation bleibt jedoch der grösste Sorgenfaktor. In Les Deux Alpes steigt die Stromrechnung in diesem Jahr um das Sechsfache. Die Skipässe werden dennoch nicht teurer.

  • Tödlicher Absturz: Leichen von zwei französischen Bergsteigern in einer Gletscherspalte gefunden

    Tödlicher Absturz: Leichen von zwei französischen Bergsteigern in einer Gletscherspalte gefunden

    Zwei Bergsteiger, ein 25-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau, die in der Region Hautes-Alpes wohnten, wurden nach einem Sturz tot gefunden.

    Zwei französische Bergsteiger im Alter von 25 und 27 Jahren, die seit Dienstag, dem 2. August, vermisst wurden, wurden am späten Abend des folgenden Tages im Écrins-Massiv (Hautes-Alpes) tot aufgefunden, wie am Donnerstag, dem 4. August, mitgeteilt wurde. „Es war eine Seilschaft von Amateuren, die beim Aufstieg zu einem Gipfel des Olan abrutschte und in die Rimaye, eine Spalte am Fuße eines Gletschers, fiel“, erklärte die Compagnie Républicaine de Sécurité und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Dauphiné Libéré.

    Ein Sturz aus 100 bis 150 Metern.
    Die beiden Bergsteiger, ein 25-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau, wohnten laut der Polizei in der Region. Die Berghütte Refuge de l’Olan (in der Gemeinde La Chapelle-en-Valgaudemar), von der aus die beiden Opfer am frühen Dienstag aufgebrochen waren und wo sie am Abend wieder erwartet wurden, alarmierte die Behörden nach ihrem Verschwinden.

    Vier Helfer der CRS Alpes aus Briançon hatten sich mit einem Hubschrauber und einem Arzt auf die Suche nach den Vermissten gemacht, bis sie am späten Mittwochnachmittag „am Boden der Gletscherspalte“ gefunden wurden. „Sie sind zwischen 100 und 150 Meter abgestürzt“ und „die Ursache ist ein Unfall“, meldeten die Behörden.