Schlagwort: Allergien

  • Pollenalarm in Frankreich: 30 Départements auf roter Warnstufe

    Pollenalarm in Frankreich: 30 Départements auf roter Warnstufe

    Die Nase läuft, die Augen tränen und das Niesen nimmt kein Ende – klingt nach Frühling, oder? Aber nein, wir haben noch Februar! Trotzdem sind die Pollenallergien schon in vollem Gange. Der Grund? Ein ungewöhnlich milder Winter mit Temperaturen, die eher an April erinnern.

    Besonders betroffen sind der Süden und Südwesten Frankreichs. In 30 Départements wurde bereits die rote Warnstufe ausgerufen. Experten rechnen damit, dass sich das Problem in den nächsten Tagen noch ausweiten wird. Aber warum ist das so extrem, und was kann man dagegen tun?


    Warum gibt es schon so viele Pollen?

    Normalerweise beginnt die Pollensaison erst im März oder April. Doch durch die ungewöhnliche Wärme der letzten Tage haben viele Pflanzen den Startschuss für die Blüte verfrüht gegeben. Besonders problematisch sind Bäume wie Hasel, Erle und Zypresse – echte Allergie-Schleudern!

    Aber das ist noch nicht alles: Durch die warme Witterung bleiben die Pollen länger in der Luft und verteilen sich großflächiger. Dazu kommt, dass wenig Regen fällt, sodass die Pollen nicht aus der Luft gewaschen werden. Ein perfekter Sturm für Allergiker.


    Wie kann man sich schützen?

    Wenn man nicht gerade in einen hermetisch abgeriegelten Raum ziehen möchte (was wohl kaum realistisch ist), gibt es einige Tricks, um die Pollenbelastung zu minimieren:

    1️⃣ Haare waschen – jeden Abend!

    Pollen setzen sich nicht nur auf der Kleidung, sondern auch in den Haaren fest. Wer abends die Haare wäscht, verhindert, dass die Pollen nachts ins Kopfkissen gelangen und so für eine unruhige Nacht sorgen.

    2️⃣ Kleidung nicht drinnen ausziehen

    Die Klamotten von draußen sind wahre Pollenmagneten. Am besten wechselt man sie direkt nach dem Heimkommen und bewahrt sie nicht im Schlafzimmer auf.

    3️⃣ Fenster richtig öffnen

    Lüften ist wichtig – aber bitte nicht tagsüber, wenn die Pollenkonzentration am höchsten ist. Am besten früh morgens oder spät abends lüften, wenn weniger Pollen in der Luft sind.

    4️⃣ Sport clever planen

    Wer gerne joggt oder Rad fährt, sollte das nicht bei strahlendem Sonnenschein tun, denn dann ist die Pollenbelastung besonders hoch. Ideal ist Sport nach einem Regenschauer oder in den Abendstunden.

    5️⃣ Sonnenbrille tragen

    Klingt simpel, hilft aber: Eine Sonnenbrille schützt die Augen vor Pollen und kann so das Brennen und Tränen deutlich reduzieren.


    Was kommt noch auf uns zu?

    Meteorologen erwarten, dass die warmen Temperaturen anhalten – was bedeutet, dass sich das Pollenproblem weiter verschärfen könnte. Falls kein Regen kommt, könnte sich die rote Warnstufe bald auch auf andere Regionen Frankreichs ausweiten.

    Allergiker müssen sich also schon jetzt auf eine lange und intensive Pollensaison einstellen. Aber mit den richtigen Maßnahmen kann man zumindest die schlimmsten Symptome abmildern.

    Bleibt nur die Frage: Wann gibt’s endlich Regen? 🌧

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Pollenalarm in Frankreich: Rote Warnstufe ausgerufen

    Pollenalarm in Frankreich: Rote Warnstufe ausgerufen

    In großen Teilen Frankreichs wurde am Sonntag, dem 12. Mai, die rote Warnstufe für Pollenallergie ausgerufen. Etwa ein Drittel der Franzosen leidet unter Allergien, und das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt brachte nicht nur Sonnenschein, sondern auch eine weniger erfreuliche Begleiterscheinung: eine starke Zunahme von Pollenallergien.

    In einer Apotheke in Le Mans (Sarthe) herrscht Hochbetrieb, da viele Menschen nach Antihistaminika fragen. Besonders im Südwesten, Zentrum und Südosten Frankreichs wurde eine rote Pollenwarnung ausgelöst. Der Rest des Landes befindet sich noch in mäßiger Alarmbereitschaft, wird aber voraussichtlich bald ähnliche Bedingungen erleben.

    Doch wie kommt es zu einer solchen Pollenexplosion? Der reichliche Regen im April hat das Wachstum von Gräsern begünstigt, die nun ihren Pollen freisetzen. „Damit Pollen freigesetzt werden, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein. Zuerst muss die Pflanze ausgewachsen sein, was der Fall ist, es hat viel geregnet, also sind die Pflanzen stark gewachsen. Es braucht eine bestimmte Temperatur und Wind, um die Pollenkörner in der Luft zu verteilen“, erklärt die Allergologin Dr. Isabelle Bossé.

    Die Situation wird durch Luftverschmutzung weiter verschärft, was am vergangenen langen Wochenende zu einer deutlichen Zunahme der Beschwerden geführt hat. In Frankreich sind 20% der Bevölkerung allergisch auf Pollen.

    Wie kann man sich schützen? Hier einige Tipps:

    • Fenster schließen: Um zu verhindern, dass Pollen ins Haus gelangen, ist es ratsam, während der Hochphasen der Pollenflugzeiten Fenster und Türen geschlossen zu halten.
    • Pollenfilter: Für diejenigen, die auf ein Auto angewiesen sind, kann der Einbau von Pollenfiltern helfen, die Belastung während der Fahrt zu reduzieren.
    • Kleidung wechseln: Nach dem Aufenthalt im Freien ist es sinnvoll, die Kleidung zu wechseln und zu duschen, um Pollen zu entfernen, die sich an Stoffen oder in den Haaren festgesetzt haben.

    Diese Maßnahmen können helfen, die Beschwerden zu lindern, aber sie bieten keine Garantie für eine vollständige Entlastung. Die Pollensaison zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie stark die Natur unseren Alltag beeinflussen kann. Warum also nicht mehr Forschung in präventive Behandlungen investieren?

    Während viele Menschen die warmen Frühlingstage genießen, bleibt für Allergiker die Herausforderung bestehen, diese Zeit ohne größere Beschwerden zu überstehen. Wie gehen Sie mit dieser jährlichen Herausforderung um? Haben Sie vielleicht eigene Tipps und Tricks, die Ihnen helfen? Die Diskussion ist eröffnet, und jedes neue Wissen kann dazu beitragen, das Leben mit Allergien ein wenig einfacher zu gestalten.

  • Impfstoff gegen Katzenallergie befindet sich derzeit in der Testphase

    Impfstoff gegen Katzenallergie befindet sich derzeit in der Testphase

    Ein französisch-kanadisches Biotechnologieunternehmen entwickelt derzeit einen therapeutischen Impfstoff gegen Katzenallergie. Das frankokanadische Unternehmen Angany gab am Montag, dem 9. Oktober, in einer Pressemitteilung bekannt, dass die klinischen Tests zur Entwicklung eines therapeutischen Impfstoffs für Patienten mit Katzenallergie soeben begonnen haben. Der Impfstoff mit dem Namen ANG-101 wird aus einem „Bioteilchen gebildet, das die Form und Größe eines Virus nachahmt und dessen Oberfläche mit Tausenden von Kopien des Hauptallergens der Katze, dem Fel d1-Protein, bedeckt ist“. Bei ersten Tests an Tieren löste es „eine sehr starke Produktion von Antikörpern aus, die die allergische Reaktion blockieren können“, so der Mitbegründer von Angany Loïc Faye. Nach den erfolgreichen Tests an Tieren wurde der Impfstoff jetzt für die Testphase am Menschen zugelassen. Die derzeit entwickelte Behandlung von Allergien, besteht aus der Injektion steigender Dosen von Allergenextrakten. Dies is…

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  • Pollenallergie: Über 40 französische Departements in Alarmstufe Rot

    Pollenallergie: Über 40 französische Departements in Alarmstufe Rot

    In mehr als 40 Departements wurde am Freitag, dem 5. Mai, das Risiko für Pollenallergien auf „hoch“ gesetzt. Alle anderen befinden sich derzeit in der Alarmstufe „mittel“. Betroffen ist insbesondere der Südwesten mit Ausnahme von Lozère. Niesen, Kratzen im Hals, juckende Augen… Diese Anzeichen kennt jeder, der gegen Pollen allergisch ist. Für Allergiker in Frankreich, werden die kommenden Wochen „kompliziert“. Das französische nationale aerobiologische Überwachungsnetz hat am Freitag, dem 5. Mai, seinen letzten Bericht veröffentlicht. In mehr als 40 Departements wurde das Allergierisiko als „hoch“ eingestuft. https://twitter.com/rnsa_pollen/status/1654507135680512008 Die Departements im französischen Südwesten und rund um das Mittelmeer sind am stärksten betroffen. Der Rest befindet sich momentan in mittlerer Alarmstufe. Diese Warnung betrifft insbesondere die Gräserpollen, die von den Kräutern stammen, „die entlang der Straßen, auf den Feldern und manchmal auf den Kreisverkehren wa…

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  • Pollenflug: Halb Frankreich unter Alarmstufe Rot

    Pollenflug: Halb Frankreich unter Alarmstufe Rot

    Die Rückkehr der schönen Tage markiert auch die Rückkehr der Pollen, die bei einem Drittel der Bevölkerung Allergien auslösen. Seit letzter Woche herrscht in halb Frankreich Alarmstufe Rot. Inmitten der Birken und Eschen der Zitadelle von Lille (Nordfrankreich) wird der tägliche Spaziergang von Philippe und Nathalie durch den Pollenflug mpfindlich gestört. Wie einer von drei Franzosen ist auch Philippe gegen Pollen allergisch. „In der Nase fühlt es sich ein bisschen wie ein Schnupfen an, aber bei mir ist das Problem vor allem der Hals“, erklärt Philippe. Die Rückkehr der schönen Tage begünstigt die Verbreitung der Pollen in der Luft. Seit letzter Woche herrscht in halb Frankreich wieder Alarmstufe Rot. Empfehlungen, wie man sich schützen kannIn einer Arztpraxis in der Region Île-de-France nehmen die Anrufe im Zusammenhang mit den Pollen-Allergien zu. Um sich zu schützen, empfiehlt die regionale Gesundheitsagentur verschiedene Vorkehrungen. Dr. Pascal Chaussard von SOS Médecins Paris 14…

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  • Pollenallergie: Warnstufe Rot in Frankreich erreicht

    Pollenallergie: Warnstufe Rot in Frankreich erreicht

    In Frankreich werden die Menschen bereits Ende Februar von Allergien geplagt. Grund dafür ist der frühe Pollenflug.

    Die Pollen treten mit voller Wucht und sehr früh im Jahr 2023 auf. Der Journalist und Arzt Damien Mascret zieht am Montag, dem 27. Februar, in der Sendung 12/13 auf dem Sender France 3 Bilanz. „Es ist noch nicht Frühling und trotzdem ist fast ganz Frankreich laut dem nationalen aerobiologischen Überwachungsnetz bereits im hohen Risiko für Pollenallergien“, so Damien Mascret. „Das überrascht die Asthma- und Allergieexperten nicht wirklich, da die Baumpollen jetzt schon ab Februar fliegen“.

    Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich
    Laut dem Arzt und Journalisten begünstigen mehrere Faktoren diesen frühen Pollenflug: „die Klimaerwärmung“ und „die Umweltverschmutzung, denn das ausgestoßene CO2 fördert das Wachstum der Pollen“. Das Ergebnis ist eindeutig: „Fast einer von drei Franzosen leidet unter Allergien und im Jahr 2050 wird es wahrscheinlich einer von zwei sein“, schließt Damien Mascret.

  • Pollen und Allergien: In ganz Frankreich herrscht Alarmstufe Rot – und das wird auch so bleiben

    Pollen und Allergien: In ganz Frankreich herrscht Alarmstufe Rot – und das wird auch so bleiben

    Wer Frühling sagt, sagt auch Pollenflug. Seit dem 20. Mai schätzt das nationale aerobiologische Überwachungsnetz Frankreichs das Risiko einer Pollenallergie für den größten Teil Frankreichs als hoch ein. Das gesamte Land ist betroffen und es wird nicht erwartet, dass die Warnung in den nächsten Wochen aufgehoben werden kann. Eine laufende Nase, ständiges Niesen, ein gereizter Hals, tränende, juckende und stechende Augen, asthmaähnliche Atembeschwerden… Mit der Rückkehr des Frühlings hustet Frankreich und sieht rot. In seinem letzten Bulletin, das am 20. Mai veröffentlicht wurde, hat das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (RNSA) – das die Risikokarte für Pollenallergien in Frankreich festlegt – 90 der 96 Departements in Alarmstufe Rot versetzt. Die große Hitze in den letzten zwei Wochen hat das Phänomen noch verschlimmert. Die kurze Rückkehr der kühleren Temperaturen und des Regens zu Beginn dieser Wochen hat zwar gut getan, aber die Niederschlagsmenge reichte nicht a…

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  • Pollenallergie: In einem Teil Südwestfrankreichs herrscht Alarmstufe Rot

    Pollenallergie: In einem Teil Südwestfrankreichs herrscht Alarmstufe Rot

    Ein Teil der Region Okzitanien wurde vom nationalen aerobiologischen Überwachungsnetz wegen der Cupressaceae (Zypressen, Wacholder, Thujen) auf die rote Alarmstufe für Pollenallergien gesetzt. Mit der Rückkehr der warmen Tage kammen auch die Pollen wieder. Diesmal sind die Cupressaceae (Zypressen, Wacholder, Thujen) schuld, warnt das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (Réseau national de surveillance aérobiologique). Am Dienstag, dem 8. März 2022, verhängte das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung für einen Teil der Region Okzitanien die Alarmstufe Rot für Pollenallergien. „Das Allergierisiko wird im Mittelmeerraum und in einigen Departements des Südwestens für die Pollen von Cupressaceae (Zypressen, Wacholder, Thujen…) hoch sein“, schreibt das RNSA in seinem neuesten Bulletin. https://twitter.com/rnsa_pollen/status/1500886515404136459 In Okzitanien sind die Departements Haute-Garonne, Ariège, Aude, Hérault, Pyrénées-Orientales und Gard besonders betrof…

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