Schlagwort: Alkoholkonsum

  • Steuer auf Energydrink‑Alkohol‑Mix: Ein sinnvoller Schritt — aber kein Allheilmittel

    Steuer auf Energydrink‑Alkohol‑Mix: Ein sinnvoller Schritt — aber kein Allheilmittel

    Am Freitag, dem 7. November 2025, verabschiedete die französische Nationalversammlung ein neues Gesetz zur Finanzierung der sozialen Sicherheit: Darin wurde eine gezielte Steuer auf alkoholische Energydrinks beschlossen. Konkret geht es um Produkte, in denen starker Alkohol mit stimulierenden Wirkstoffen wie Koffein oder Taurin sowie oft mit viel Zucker oder süßem Aroma kombiniert wird – sogenannte Premixes, die gerade unter jungen Menschen via soziale Medien eine starke Verbreitung gefunden haben. Die Intention: Diese Mischgetränke gelten als besonders riskant, weil der Alkohol‑Effekt durch die stimulierenden Zusätze verschleiert werden kann – mit erhöhter Gefahr für Überkonsum, Unfälle und Abhängigkeit. Gleichzeitig richtet sich die Werbung oft direkt an ein junges Publikum, die Preise sind niedrig und das Image „Spaß‑drinkig“.Die Steuer wird im Haushalt der Caisse nationale de l’assurance maladie (CNAM) angesiedelt – ein klassisch fiskalisches Instrument mit gesundheitspolitischem B…

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  • Leberkrebs – eine stille Epidemie, die sich aufhalten lässt

    Leberkrebs – eine stille Epidemie, die sich aufhalten lässt

    60 Prozent aller Leberkrebserkrankungen wären vermeidbar. Das zeigt eine neue internationale Studie, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Die Zahlen sind alarmierend – und zugleich ein Hoffnungsschimmer: Mit gezielter Prävention könnten bis 2050 rund 15 Millionen Menschenleben gerettet werden. Denn Leberkrebs ist auf dem Vormarsch. Bereits heute gehört er zu den tödlichsten Krebsarten weltweit – Platz drei auf der Liste der krebsbedingten Todesursachen. Und dabei wird es nicht bleiben: Innerhalb der nächsten 25 Jahre dürfte sich die Zahl der Erkrankungen verdoppeln. Doch woran liegt das? Und viel wichtiger: Was lässt sich dagegen tun? Die unsichtbare Gefahr in unserem Alltag Die Ursachen für Leberkrebs sind bekannt – und sie liegen oftmals in unserem Alltag. Drei Hauptfaktoren sind laut den Forschenden entscheidend: chronische Virushepatitis, übermäßiger Alkoholkonsum und die sogenannte Fettlebererkrankung, medizinisch „Metabolisch assoziierte Steatosehepatitis“ …

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  • Wenn Politik die Wissenschaft ignoriert: Die Alkohol-Debatte um Marine Le Pen

    Wenn Politik die Wissenschaft ignoriert: Die Alkohol-Debatte um Marine Le Pen

    Die Aussage von Marine Le Pen, Alkohol sei bei maßvollem Konsum „nicht gesundheitsgefährdend“, hat in Frankreich eine breite Debatte ausgelöst – und sie steht im klaren Widerspruch zum Stand der wissenschaftlichen Forschung. Die Vorsitzende der Rassemblement National wollte offenbar beruhigen, verharmloste dabei jedoch nachweislich die gesundheitlichen Gefahren des Alkoholkonsums. Ihre Worte sind nicht nur medizinisch unhaltbar, sondern werfen auch Fragen auf über das Verhältnis der Politik zur wissenschaftlichen Evidenz. Alkohol und Gesundheit: Ein toxischer Irrtum Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in den letzten Jahren mehrfach betont, dass kein Maß an Alkoholkonsum als sicher für die Gesundheit gelten kann. Alkohol ist eine psychoaktive Substanz mit suchtgefährdendem Potenzial, und darüber hinaus ein karzinogener Stoff, der mit mehreren Krebsarten in Verbindung gebracht wird – darunter Darmkrebs, Speiseröhrenkrebs sowie Brustkrebs bei Frauen. Diese Einschätzung stützt sich a…

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  • Dry January in Frankreich: Zwischen wachsendem Zuspruch und Lobbydruck

    Dry January in Frankreich: Zwischen wachsendem Zuspruch und Lobbydruck

    Mit jedem neuen Jahr kommen die guten Vorsätze. Einer davon, der zunehmend Anklang findet, ist der Dry January – ein alkoholfreier Januar. In Frankreich, wo das Weintrinken tief in der Kultur verwurzelt ist, bleibt diese Initiative jedoch umstritten. Während Millionen Menschen die Herausforderung annehmen, verweigert die Regierung bislang ihre Unterstützung. Grund dafür: der massive Einfluss von Alkohol-Lobbyisten und die symbolische Rolle des Weins in der französischen Identität.

    Was ist der Dry January? Der Dry January, in Frankreich als Janvier Sobre bekannt, entstand im Vereinigten Königreich. Ziel ist es, einen Monat lang vollständig auf Alkohol zu verzichten, um die Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden zu beobachten. Nach den oft feucht-fröhlichen Feiertagen bietet dieser Verzicht eine Gelegenheit, Körper und Geist eine Pause zu gönnen. Historisch gesehen hat sogar Finnland während des Zweiten Weltkriegs eine ähnliche Kampagne initiiert – damals als Beitrag zur Kriegsans…

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  • Dry January: Bier, Wein und Spirituosen ohne Alkohol gewinnen in Frankreich immer mehr Fans

    Dry January: Bier, Wein und Spirituosen ohne Alkohol gewinnen in Frankreich immer mehr Fans

    Dry January: Bier, Wein und Spirituosen ohne Alkohol gewinnen in Frankreich immer mehr Fans. Mitten im alkoholfreien Januar (dry january) steigt der Verkauf von alkoholfreien Getränken in Frankreich sprunghaft an. In den letzten Jahren hat sich die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier und Wein insgesamt deutlich erhöht. 33 % der französischen Haushalte sollen laut einer Umfrage des Instituts KantarWorldpanel vom Oktober 2023 bereits mindestens einmal alkoholfreie Biere oder Spirituosen gekauft haben. Eine hohe Zahl, die sich durch verschiedene Faktoren erklären lässt. Zunächst einmal gibt es immer mehr Menschen, die ihren Alkoholkonsum reduzieren möchten, da sie sich der gesundheitlichen Risiken bewusst sind, die ein regelmäßiger Konsum von Bier oder Wein mit sich bringt. Sie sind es auch, die sich dem Motto des „dry january“ stellen und versuchen, sich selbst zu beweisen, dass weniger Alkohol im Alltag möglich ist. Es gibt darüber hinaus in Frankreich auch immer mehr Menschen, die nie Al…

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  • „Dry January“: Gesundheitsminister Aurélien Rousseau fordert die Franzosen zu weniger Alkoholkonsum auf

    „Dry January“: Gesundheitsminister Aurélien Rousseau fordert die Franzosen zu weniger Alkoholkonsum auf

    Auf den sogenannten „Dry January“ angesprochen, fordert der französische Gesundheitsminister „die Franzosen auf, Alkohol in Maßen zu konsumieren, auch vor Januar“. Er erklärt, dass die Feiertage zum Jahresende eine Gelegenheit sein können, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken.

    Für den französischen Gesundheitsminister ist Wein „keine Droge“. Er sagt jedoch, dass „sein Konsum süchtig machen kann“. Er fügt hinzu, dass man „vernünftig“ bleiben müsse. Außerdem äußerte sich Aurélien Rousseau zur Legalisierung von Cannabis. Er gesteht, dass er „keine endgültige Einstellung in dieser Frage“ habe, aber „heute nicht dafür“ sei. Er erinnert an die Folgen, die der Konsum von Cannabis mit sich bringen kann: „Ich kenne mit Sicherheit seine neurologischen Auswirkungen“.

    https://twitter.com/franceinfo/status/1735725596066328801…

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  • Weihnachten und Neujahr: 70% der Franzosen lassen ihre Teenager gerne ein Glas Alkohol trinken

    Weihnachten und Neujahr: 70% der Franzosen lassen ihre Teenager gerne ein Glas Alkohol trinken

    Laut einer Umfrage der französischen Krebsliga sehen 70 % der Franzosen kein Problem darin, ihren Teenagern zu erlauben, während der Festtagsmahlzeiten ein Glas Alkohol zu konsumieren. Dennoch kann schon das erste Glas Alkohol zu einem regelmäßigeren Konsum mit sehr gefährlichen Auswirkungen führen. Die Feiertage zum Jahresende sind für Teenager oft der Anlass für das allererste Glas Alkohol mit dem Segen der Eltern. Laut einer Umfrage der Krebsliga sehen 70 % der Franzosen darin kein Problem. In Frankreich gab es erst 1956, als Wein in den Kantinen verboten wurde, die ersten Präventionskampagnen über die schädlichen Auswirkungen des Alkohols. Damals waren sie noch für Kinder unter 14 Jahren bestimmt. Die Gefahr des ersten Glases Alkohol besteht insbesondere darin, dass es den Konsum bei Jugendlichen normalisiert und zu regelmäßigerem Konsum mit verheerenden Auswirkungen führen kann. „Das Risiko von Alkohol besteht zuerst im Kopf. Man weiß, dass das Gehirn enthemmt wird, d. h. das Kind…

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  • Frankreich: Autofahrerin will Alkoholtest umgehen und simuliert eine Geburt

    Frankreich: Autofahrerin will Alkoholtest umgehen und simuliert eine Geburt

    Bei einer Verkehrskontrolle täuschte eine Autofahrerin eine Geburt vor, um nicht ins Röhrchen pusten zu müssen. Erst die Feuerwehr entdeckte die Täuschung. Manche Autofahrer lassen sich viel einfallen, um nicht bestraft zu werden, wenn sie sich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten. So auch eine Frau, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 1. Oktober, in Taden, nördlich von Dinan, von den Gendarmen des Departements Côtes-d’Armor zu einer Verkehrskontrolle angehalten wurde, als sie alkoholisiert am Steuer ihres Fahrzeugs saß. Wie der Sender France Bleu berichtet, hat die Autofahrerin, um nicht in das berühmte Röhrchen pusten zu müssen, begonnen, eine Geburt zu simulieren. Die Ordnungskräfte nahmen die Sache zunächst natürlich sehr ernst und riefen einen Krankenwagen der Feuerwehr an den Ort des Geschehens. Die Feuerwehrleute stellten jedoch schnell fest, dass es sich um eine Täuschung handelte, da die Frau überhaupt nicht schwanger war… Die Feuerwehr erinnert in diesem Zusammnehnag daran, dass „Rettungskräfte, die wegen eines Fehlalarms eingesetzt werden, nicht verfügbar sind oder länger brauchen, um anderswo zu helfen“, nämlich dort, wo es wirklich nötig ist.
  • Paris: Zwei amerikanische Touristen verbringen betrunken die Nacht im Eiffelturm

    Paris: Zwei amerikanische Touristen verbringen betrunken die Nacht im Eiffelturm

    Laut Franceinfo hielten sich die beiden Personen die Nacht von Sonntag auf Montag in einem für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich zwischen dem zweiten und dritten Stock des Eiffelturms auf.

    Sie wurden am frühen Montagmorgen schlafend von Sicherheitsbeamten entdeckt. Zwei amerikanische Touristen, die über Eintrittskarten verfügten, verbrachten die Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Eiffelturm. Dies meldete Franceinfo am Dienstag, dem 15. August, unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft.

    Die beiden Personen hielten sich die ganze Nacht über in einem normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich des Turms auf, zwischen der zweiten und dritten Etage. Sie wurden am Montagmorgen gegen 8.30 Uhr schlafend gefunden und von der Feuerwehr aus dem Turm geholt.

    Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft sollen die amerikanischen Touristen „aufgrund ihrer Alkoholisierung an dieser Stelle steckengeblieben sein“. Die Staatsanwaltschaft erklärt weiter, dass keine Schäden am Turm festgestellt wurden und dass ein Strafverfahren wegen Eindringens in einen historischen oder kulturellen Ort somit ohne weitere Maßnahmen eingestellt wurde.

    Der Vorfall ereignete sich in einem ganz besonderen Kontext. Am Samstag zuvor erst hatten zwei falsche Bombendrohungen zu zwei Evakuierungen des Eiffelturms geführt. Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Auch am Montagmorgen erhielten drei verschiedene Polizeistationen in Paris per E-Mail eine Bombendrohung, die sich gegen den Eiffelturm richteten, wie Franceinfo berichtet.

  • Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Ein Mann fuhr in der falschen Richtung, weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Auf seiner Flucht stiess er mit einem anderen Auto zusammen. In diesem Auto befanden sich eine Mutter und ihre Tochter, die zum Glück nur leicht verletzt wurden. Der Raser wurde festgenommen.

    Wie die Zeitung La Provence berichtete, fuhr am Dienstag, dem 1. August, gegen 22.30 Uhr in Marseille ein Auto in die falsche Richtung, bevor es die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich zog. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren und schalteten ihr Blaulicht ein, um den Fahrer zum Anhalten aufzufordern.

    Das Auto beschleunigte daraufhin abrupt, um den Ordnungskräften zu entkommen und überfuhr dabei eine Ampel. Seine Fahrt wurde allerdings gestoppt, als der Flüchtende mit einem anderen Auto zusammenstiess. In dem anderen Fahrzeug befanden sich eine junge Mutter und ihre neunjährige Tochter.

    Sie wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und von den herbeigerufenen Sanitätern versorgt. Der 36-jährige Mann blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wo er die Polizisten auch noch bedrohte. Bei der durchgeführten medizinischen Kontrolle wurden erhebliche Mengen Alkohol und Drogen in seinem Blut festgestellt.