Schlagwort: Algenbefall

  • Giftige Algenblüte legt Muschelfischerei an Frankreichs Atlantikküste lahm

    Giftige Algenblüte legt Muschelfischerei an Frankreichs Atlantikküste lahm

    Kaum kündigt sich der Frühling an, geraten an Frankreichs Atlantikküste die gewohnten Rhythmen aus dem Takt. In gleich mehreren Départements wurde die Muschelfischerei fast vollständig gestoppt – der Grund: eine toxische Mikroalge, die derzeit in Massen auftritt und ernste gesundheitliche Risiken birgt.

    Die Rede ist von Pseudo-nitzschia australis, einer Alge, die ein starkes Nervengift produziert – Domoinsäure. Gelangt dieses Toxin über Muscheln in den menschlichen Körper, kann es nicht nur Magen-Darm-Beschwerden verursachen, sondern im schlimmsten Fall zu neurologischen Ausfällen und Gedächtnisverlust führen. Klingt gruselig? Ist es auch. Denn in besonders schweren Fällen kann die sogenannte amnesische Muschelvergiftung sogar tödlich enden.

    Ein Albtraum für Fischerei und Freizeitangler

    Entlang der Küsten von Loire-Atlantique, Vendée und Morbihan greifen die Behörden derzeit hart durch. In Loire-Atlantique gilt seit dem 27. März ein absolutes Verbot – Muscheln dürfen dort weder gesammelt noch verkauft oder transportiert werden. Ob professioneller Fischfang oder Hobby-Sammler: Alle müssen die Finger davon lassen.

    In der Vendée sind besonders die Inseln Noirmoutier und Yeu sowie der Küstenabschnitt bei Fromentine betroffen. Auch dort – rote Karte für jegliche Muschelaktionen.

    Und Morbihan? Dort zieht sich die Liste der gesperrten Gebiete ebenfalls lang: Plouharnel, die Flussmündung von Étel, die Reede von Lorient, Belle-Île – überall gelten die gleichen Einschränkungen.

    Ironischerweise passiert das alles kurz vor den sogenannten „großen Gezeiten“. Diese Frühjahrsphänomene locken Jahr für Jahr unzählige Muschelsucher an die Strände – ganze Familien, die mit Eimern und Rechen bewaffnet ihr Abendessen aus dem Sand holen. Doch dieses Jahr bleibt’s bei der Vorstellung. Die Warnungen sind eindeutig: Wer jetzt Muscheln isst, geht ein Risiko ein, das schlicht nicht vertretbar ist.

    Was steckt dahinter?

    Natürlich taucht Pseudo-nitzschia australis nicht zum ersten Mal auf – Mikroalgen gibt’s schon, seit es Meere gibt. Aber die Heftigkeit dieser aktuellen Blüte hat eine neue Qualität. Die Bedingungen im Ozean haben sich verändert. Und viele Meeresbiolog*innen sind sich einig: Die Erwärmung des Wassers durch den Klimawandel ist ein zentraler Treiber für solche Ausbrüche.

    Ist das ein Zufall, dass schon im Dezember 2023 ebenfalls Teile der französischen Küste dichtgemacht wurden – damals wegen Noroviren in Austern? Wohl kaum. Besonders rund um Arcachon, wo jährlich über 8.000 Tonnen Austern geerntet werden, sorgte der Vorfall für Aufsehen. Das Muster ist zu deutlich, um es zu ignorieren: Die Risiken in unseren Küstengewässern nehmen zu – und sie tun es schnell.

    Was bedeutet das für die Menschen vor Ort?

    Für die betroffenen Fischer*innen ist das nicht nur eine Umweltmeldung – es ist ein wirtschaftlicher Schlag. Viele leben direkt von der Schalentierernte, haben keine großen Rücklagen und erleben solche Sperrungen als existenzielle Bedrohung. Und die Freizeitangler? Die fühlen sich oft übergangen – dabei geht es schlicht um Gesundheitsschutz. Domoinsäure wirkt schnell, oft schon eine Viertelstunde nach dem Verzehr. Die Symptome? Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen. In seltenen Fällen sogar Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit.

    Warum sollten wir also leichtsinnig handeln?

    Vorsicht ist keine Panikmache

    Die Gesundheitsbehörden rufen dazu auf, in den betroffenen Regionen auf das Sammeln und Essen von Muscheln zu verzichten. Auch nach starken Regenfällen sollte man mindestens zwei Tage abwarten, bevor man wieder ans Muschelsammeln denkt. Denn Regen spült viele Stoffe ins Meer – darunter auch Nährstoffe, die Algen zum Wachsen bringen. Klingt paradox? Ist aber Realität.

    In diesen Tagen heißt es also: Lieber auf Nummer sicher gehen. Und bei jeder geplanten Aktivität an der Küste: kurz online checken, was erlaubt ist und was nicht. Niemand hat was davon, wenn aus dem Muschelgericht ein Notfall im Krankenhaus wird.

    Ein Symptom eines größeren Problems

    So beunruhigend einzelne Ereignisse wie diese Algenblüte auch sind – sie sind mehr als bloße Ausnahmen. Sie zeigen, wie eng unsere Ökosysteme mit dem Klima verknüpft sind. Und sie legen offen, wie schnell sich Verhältnisse ändern können, wenn die Temperatur nur ein wenig steigt.

    Kann man solche Entwicklungen stoppen? Nicht komplett. Aber man kann sich besser vorbereiten – mit besserer Überwachung, schnellerer Kommunikation, technologischen Innovationen. Und mit dem Bewusstsein, dass Klimawandel kein fernes Szenario mehr ist, sondern längst Realität. Für Fischer, für Behörden, für uns alle.

    Gleichzeitig drängt sich eine unbequeme Frage auf: Wie lange können fragile Küstenregionen solche Belastungen noch aushalten, ohne dass ganze Lebensmodelle kippen?

    Mehr Zusammenarbeit, weniger Verdrängung

    Klar ist: Die Bekämpfung solcher Algenblüten kann nicht allein Sache der Küstenwache sein. Es braucht eine Zusammenarbeit – zwischen Klimaforscherinnen, Ozeanografinnen, Epidemiologinnen, Politikerinnen. Denn nur mit einem breiten Blick lassen sich diese Entwicklungen wirklich begreifen – und Lösungen finden, die nicht nur kurzfristig wirken.

    Vielleicht braucht es auch ein Umdenken im Tourismus. Vielleicht sogar eine neue Idee davon, wie wir Küsten nutzen – und schützen. Klingt nach viel? Ist es auch. Aber die Zeit drängt.

    Und am Ende? Hoffnung. Trotz allem.

    Trotz der düsteren Nachrichten: Es gibt Fortschritte. Die Erkennung solcher Algen ist präziser geworden. Labore analysieren täglich Wasserproben. Behörden reagieren schneller als noch vor zehn Jahren. Und immer mehr Menschen verstehen, dass der Schutz unserer Meere kein Nischenthema ist – sondern ein zentrales Element unserer Zukunft.

    Vielleicht ist genau das der Silberstreif an diesem toxischen Horizont.

    Von Andreas M. Brucker

  • Loire-Atlantique: Wegen giftiger Alge Angeln und Sammeln von Muscheln an der Küste verboten

    Loire-Atlantique: Wegen giftiger Alge Angeln und Sammeln von Muscheln an der Küste verboten

    Die Präfektur des Départements Loire-Atlantique verbietet seit Donnerstag in sechs Regionen das Fischen und Sammeln von Muscheln. In den Muscheln befindet sich eine Alge, die nach dem Verzehr zu Verdauungsstörungen führt. Das Fischen und Sammeln von Muscheln ist in mehreren Gebieten des Départements Loire-Atlantique erneut verboten, berichtete der Sender France Bleu Loire Océan am Donnerstag, dem 26. Oktober. Der Grund: die in den Muscheln vorkommende Alge Dinophysis. Der am Donnerstag, den 26. Oktober, veröffentlichte Erlass der Präfektur verbietet „das Fischen, das Sammeln, den Transport, die Lagerung und die Vermarktung von Muscheln“ an einem Teil der Küste für Privatpersonen und Gewerbetreibende. Die Präfektur erklärt, dass dieses Verbot „auf die Ausbreitung der Alge Dinophysis zurückzuführen ist“. Dieser Organismus produziert nämlich ein Toxin, das beim Verbraucher zu Verdauungsstörungen wie Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen führt. Die Alge wird beim Kochen nicht abgetötet….

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  • Bouches-du-Rhone: Grünalgen werden zu Biokunststoff recycelt

    Bouches-du-Rhone: Grünalgen werden zu Biokunststoff recycelt

    Im Département Bouches-du-Rhône stellt das Unternehmen Eranova Bioplastik aus Grünalgen her, die an den Ufern des Étang de Berre angespült werden. Durch dieses innovative Verfahren kann die fossile Kunststoffproduktion reduziert werden.

    Seit Jahren schon vergiften grüne Algenteppiche den Alltag von Anwohnern der französischen Küste. Zehntausende Tonnen Algen werden jedes Jahr an den Stränden der Bretagne und des Mittelmeers gesammelt. Diese ekelerregenden und giftigen Abfälle müssen mit Hilfe von Baggern vergraben werden. Dieser Prozess ist aufwendig und kostet die Gemeinden viel Geld. Das junge Unternehmen Eranova aus dem Departement Bouches-du-Rhône hat für dieses Problem jetzt eine Lösung gefunden. Nach mehrjähriger Forschung haben die Ingenieure eine Technik entwickelt, mit der die Algen in biologisch abbaubaren und recycelbaren Kunststoff umgewandelt werden können. Ein weltweit einzigartiges Verfahren, das gleichzeitig die Attraktivität der Strände verbessert. „Wir arbeiten mit gestrandeten Algen, die man in der Bretagne, aber auch im Mittelmeer findet. Aus diesen Abfällen haben wir Granulat hergestellt“, erklärt Philippe Lavoisier gegenüber France Télévisions. Er ist Chemieingenieur und war Berater bei mehreren großen Kunststoffherstellern, bevor er die Leitung von Eranova gemeinsam mit seinem Partner Philippe Michon übernahm.

    Echte Alternative zu herkömmlichem Plastik

    Die Algen aus dem Étang de Berre werden kostenlos von den Gemeinden gesammelt. Sie werden anschliessend in einem speziellen Becken gereinigt, bevor sie „ausgehungert“ werden. Dabei werden ihnen Nährstoffe entzogen, um ihre Eigenproduktion von Stärke, dem Rohstoff für das Bioplastikgranulat, zu steigern. Die Algen werden anschliessend zerkleinert, getrocknet und weiterverarbeitet. „Das Problem bei Algen ist der Geruch und die Farbe. Wenn man eine Verpackung braucht, will man diese grüne Farbe nicht mehr. Also bleichen wir sie. Wir haben ein natürliches Bleichverfahren entwickelt, das ganz ohne Chemikalien auskommt“, erklärt Philippe Lavoisier. Verpackungen, Flaschen, Plastikfolien – aus der Stärke der Grünalgen lassen sich mehrere Arten von Kunststoffen herstellen, die recycelbar, kompostierbar und natürlich biologisch abbaubar sind.

    Das Unternehmen sammelt jedes Jahr 500 Tonnen Grünalgen, um 300 Tonnen Kunststoff und Verbundstoffe herzustellen. Zu den Kunden von Eranova gehören Le Slip Français, Handelsketten wie Carrefour sowie mehrere große Bauunternehmen. Doch das Start-up will es nicht dabei belassen und strebt nun den internationalen Markt an. Eranova hat eine erste Lizenz für den Bau einer Fabrik in Indonesien vergeben. Das junge Unternehmen plant natürlich auch, in Frankreich zu expandieren. „Wir arbeiten gerade an einem Standort mit einer Fläche von 100 Hektar, der uns die 100-fache Produktion ermöglichen wird. Wir werden 30.000 Tonnen Algen verarbeiten können. 120 bis 130 Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen werden an diesem Standort beschäftigt sein“, kündigt Philippe Michon, Elektronikingenieur und Mitgeschäftsführer von Eranova, an.

  • Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Die Anzahl der Schwefelwasserstoffsensoren an den bretonischen Stränden hat sich verdreifacht. Diese Geräte sind sehr nützlich, um die Giftigkeit dieses Gases zu messen, das in zerfallenden Grünalgen entsteht, und ermöglichen es, Maßnahmen zu ergreifen, wenn aktuelle Gefahr droht.

    Es ist eine wahre Plage in der Bretagne, die zu einem weiteren komplizierten Sommer führen könnte. Die Ausdünstungen von verrottenden Grünalgen an den Stränden. Sie verbreiten nicht nur einen sehr starken Geruch, der die Touristen stört, sondern das Gas, das sie ausstoßen, ist auch noch hochgiftig. Eine Plage auch für die Gemeinde Hillion im Departement Côtes-d’Armor, die schon mehrmals gezwungen war, den Zugang zum Strand von Saint-Guimond zu sperren.

    Schwefelwasserstoff kann tödlich sein
    Behörden weisen immer wieder darauf hin, dass die Gase, die durch die Zersetzung der Algen entstehen, sehr gesundheitsgefährdend sind. Schwefelwasserstoff kann laut der Agence Régionale de Santé (Regionale Gesundheitsagentur) Beschwerden verursachen, die von einfachem Unwohlsein bis sogar zum Tod reichen können, je nachdem, welche Konzentration des Gases freigesetzt wird. In betroffenen Regionen soll das Gas bereits den Tod von Pferden, Hunden und Wildschweinen verursacht haben.

    Wirksame Überwachungsinstrumente an 12 Stränden
    Zwölf Strände in den Departements Côtes d’Armor und Finistère, die diesem Phänomen am stärksten ausgesetzt sind, haben sich für die Installation von Sensoren entschieden, um den mit den grünen Fluten verbundenen Schwefelwasserstoffausstoss zu messen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit zu informieren und zu schützen und vor allem, im Falle einer Gefahr die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die von den Sensoren gelieferten Daten sind auf der Website von Air Breizh abrufbar.

    Der Verein, der die Luftqualität misst, hat bereits früher staatliche Stellen gewarnt, wenn der Schwefelwasserstoffgehalt zu hoch war. Der Schwellenwert für eine Überschreitung liegt bei 1 ppm (parts per million), wie vom Hohen Rat für öffentliche Gesundheit empfohlen. Bei diesem Schwellenwert nimmt der menschliche Körper in der Regel bereits einen Geruch nach faulen Eiern wahr.

  • Umwelt: Große Waldbrände verursachen Algenblüten in Tausenden Kilometern Entfernung

    Umwelt: Große Waldbrände verursachen Algenblüten in Tausenden Kilometern Entfernung

    Die gigantischen Feuer, die Australien im Jahr 2020 verwüsteten, verursachten eine Phytoplanktonblüte und einen Algenfleck, der sich über 9 Millionen km2 erstreckt.

    Mit der globalen Erwärmung werden große Waldbrände, wie die, die Australien im Jahr 2020 verwüsteten, voraussichtlich immer häufiger auftreten. ADiese Brände können unerwartete Auswirkungen haben. Sie können Algenteppiche in Tausenden von Kilometern Entfernung wachsen lassen.

    Grüne Flecken auf dem Ozean, die zusammengenommen eine Fläche so groß wie die Sahara (mehr als 9 Millionen km2) haben, tauchten Anfang letzten Jahres auf Satellitenbildern zwischen Australien und der südamerikanischen Küste auf. Diese grünen Teppiche entsprachen in der Tat einer überraschenden Vermehrung des Phytoplanktons, also von Mikroalgen. In einer in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie wurde erstmals festgestellt, dass dieses Auftreten von Algen in direktem Zusammenhang mit den australischen Waldbränden steht, die mehrere tausend Kilometer entfernt stattfanden.

    Die Mikroalgen konnten sich auf außergewöhnliche Weise vermehren, indem sie sich von der Asche des Feuers ernährten. Offensichtlich haben die Rauchschwaden, die reich an eisenhaltigen Partikeln sind, die bei der Verbrennung der Bäume entstehen, den Ozean gedüngt und in dem normalerweise eisenarmen Gebiet diese außergewöhnliche Entwicklung von Mikroalgen ermöglicht.

    Algen, die Kohlenstoff absorbieren
    Die Geschichte ist damit noch nicht zu Ende. Die andere Erkenntnis ist, dass diese Mikroalgen durch ihre Entwicklung mittels Photosynthese einen Teil des durch die Brände freigesetzten Kohlenstoffs absorbiert haben, erklärt Morgane Perron, Mitautorin der Studie. Durch die Brände wurden 700 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt, so die Forscherin vom Institute of Marine and Antarctic Studies (IMAS) an der Universität von Tasmanien in Australien. Die Algen nahmen das meiste davon auf und verschwanden nach vier Monaten wieder, als die Rauchasche sie nicht mehr ernährte.

    So etwas geschieht jedoch nicht systematisch. Wir wussten bereits, dass der Ozean eine Kohlenstoffsenke ist, da er ein Drittel des durch menschliche Aktivitäten verursachten CO2 absorbiert, aber in diesem Fall gab es außergewöhnliche Umstände für das Auftreten der Algen: Wind, Temperaturen, Jahreszeit. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Rauchwolken auch Schwermetalle wie Blei, Zink und Quecksilber mit sich führten, die ebenfalls im Wasser des Pazifiks landeten.

    Lesen Sie auch:

    Als Beispiel: Phytoplanktonblüte vor der Küste Gotlands
  • Baskenland: Die Strände von Biarritz wegen giftiger Algen für das Baden gesperrt

    Baskenland: Die Strände von Biarritz wegen giftiger Algen für das Baden gesperrt

    Die Stadt Biarritz hat beschlossen, ihre Strände ab Sonntag, dem 8. August, zu schließen. Seit mehreren Tagen breitet sich dort eine für Badegäste giftige Alge aus. Für heute ist ein Krisentreffen geplant. Vorerst kein Strandspass mehr. Die Stadt Biarritz hat gestern Abend, Sonntag, 8. August, auf ihrem Facebook-Account die Schließung ihrer Strände für Badegäste bekannt gegeben. Die Ursache: die Alge Ostreopsis ovata, die sich nach den jüngsten Regenfällen an baskischen Stränden angesiedelt hat.

    Grippeähnliche ErkrankungenWenn die Stadt beschlossen hat, ihre Strände „als Vorsichtsmaßnahme“ zu schließen, dann deshalb, weil die Ostreopsis für den Menschen giftig ist. Sie verursacht „epidermale Reaktionen und einen grippeähnlichen Zustand“, erklärt das Rathaus von Biarritz. Denjenigen, die mit diesen Algen in Kontakt gekommen sind, rät die Stadt, einen Arzt aufzusuchen. In den Netzwerken häufen sich die Berichte von Badegästen und Surfern. „Ich war vor drei Wochen in Bidart schwimmen. Am…

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