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  • Heute in der Geschichte: Der 14. März – Wendepunkte der Weltgeschichte

    Heute in der Geschichte: Der 14. März – Wendepunkte der Weltgeschichte

    Der 14. März – ein Datum, das in der Weltgeschichte mehrfach Spuren hinterlassen hat. Von bahnbrechenden wissenschaftlichen Entdeckungen über bedeutende politische Ereignisse bis hin zu Schicksalstagen großer Persönlichkeiten: An diesem Tag spielte sich einiges ab.

    Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass vor allem Wissenschaft, Politik und Kultur immer wieder mit diesem Datum verknüpft sind. Doch welche Ereignisse sind besonders bemerkenswert?


    Weltweite Ereignisse am 14. März

    1879: Die Geburt eines Genies – Albert Einstein

    Ein Datum, das die Welt der Physik für immer prägen sollte: Am 14. März 1879 wurde in Ulm Albert Einstein geboren. Seine Relativitätstheorie revolutionierte das physikalische Weltbild des 20. Jahrhunderts. E=mc² – diese Formel dürfte wohl eine der bekanntesten der Wissenschaftsgeschichte sein. Doch Einstein war nicht nur ein brillanter Theoretiker, sondern auch ein politisch engagierter Mensch. Er setzte sich für den Frieden ein, warnte vor den Gefahren der Atombombe und war maßgeblich an der Gründung Israels beteiligt.


    1883: Karl Marx stirbt in London

    Am selben Tag, an dem Einstein geboren wurde, verstarb ein anderer Denker, der die Welt nachhaltig beeinflusste: Karl Marx. Der deutsche Philosoph, Ökonom und politische Theoretiker erlangte durch seine Werke Das Kapital und Das Kommunistische Manifest weltweite Bekanntheit. Seine Ideen legten den Grundstein für den Marxismus und beeinflussten zahlreiche politische Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Sein Tod in London bedeutete jedoch keineswegs das Ende seines Einflusses – ganz im Gegenteil.


    1939: Die Zerschlagung der Tschechoslowakei

    Am 14. März 1939 nahm das Unheil in Europa weiter Fahrt auf. Adolf Hitler ließ das restliche Gebiet der Tschechoslowakei besetzen, nachdem sich die Slowakei unter Jozef Tiso am selben Tag unabhängig erklärte. Ein klarer Bruch des Münchner Abkommens von 1938, das eigentlich den Frieden in Europa sichern sollte. Wenige Monate später begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg.


    2018: Der Tod von Stephen Hawking

    Exakt 139 Jahre nach Einsteins Geburt verstarb einer der größten Physiker der Neuzeit: Stephen Hawking. Trotz seiner schweren Erkrankung (ALS) revolutionierte er unser Verständnis des Universums, insbesondere durch seine Arbeiten zu Schwarzen Löchern und der Quantengravitation. Ein Genie, das – wie Einstein – weit über die Grenzen der Wissenschaft hinaus bekannt war.


    Frankreich am 14. März – Meilensteine einer Nation

    1590: Die Schlacht von Ivry – Heinrich IV. triumphiert

    Frankreich steckte Ende des 16. Jahrhunderts mitten in den Religionskriegen. Am 14. März 1590 kam es zur entscheidenden Schlacht von Ivry, in der Heinrich IV. von Navarra gegen die katholische Liga kämpfte. Mit seinem berühmten Schlachtruf „Rallié-vous à mon panache blanc!“ („Sammelt euch um meine weiße Feder!“) führte er seine Truppen zum Sieg. Diese Schlacht ebnete seinen Weg zur französischen Krone, die er schließlich 1594 bestieg.


    1885: Die Gründung des Pasteur-Instituts

    Ein Meilenstein für die Wissenschaft und die Medizin: Am 14. März 1885 wurde in Paris das renommierte Pasteur-Institut gegründet. Benannt nach dem berühmten Wissenschaftler Louis Pasteur, sollte es zu einem der führenden Forschungszentren der Welt werden. Bis heute sind seine Arbeiten zur Mikrobiologie und Immunologie von unschätzbarem Wert – Impfstoffe, Sterilisationsmethoden und die Bekämpfung von Infektionskrankheiten wären ohne ihn nicht denkbar.


    2004: Verbot religiöser Symbole in französischen Schulen

    Ein heiß diskutiertes Gesetz trat am 14. März 2004 in Kraft: das Verbot auffälliger religiöser Symbole in staatlichen Schulen. Frankreich, mit seiner strikten Trennung von Kirche und Staat, zog damit eine klare Grenze. Das Gesetz richtete sich vor allem gegen das Tragen von Kopftüchern, Kruzifixen oder jüdischen Kippas – und führte zu heftigen Debatten über Religionsfreiheit und Integration.


    Der 14. März – Ein Tag der Genies und Umbrüche

    Ob Geburt und Tod großer Denker wie Einstein und Marx, dramatische politische Wendepunkte oder wissenschaftliche Errungenschaften – der 14. März hat in vielerlei Hinsicht Geschichte geschrieben. Wer weiß, welche Ereignisse in Zukunft noch an diesem Datum stattfinden?

  • Paris: Seltenes Einstein-Manuskript soll Millionenpreis erzielen

    Paris: Seltenes Einstein-Manuskript soll Millionenpreis erzielen

    Ein seltenes Manuskript des theoretischen Physikers Albert Einstein kommt am Dienstag in Paris unter den Hammer, wobei das Auktionshaus einen astronomischen Verkaufspreis anstrebt.

    Das Manuskript, das Vorarbeiten zu Einsteins wichtigster veröffentlichung – der Relativitätstheorie – enthält, wird laut dem Auktionshaus Christie’s auf zwei bis über drei Millionen Euro geschätzt.

    „Dies ist zweifelsohne das wertvollste Einstein-Manuskript, das jemals versteigert wurde“, so Christie’s in einer Erklärung.

    Das 54-seitige Dokument wurde in den Jahren 1913 und 1914 in Zürich von Einstein und seinem Kollegen und Vertrauten, dem Schweizer Ingenieur Michele Besso, handschriftlich verfasst. Laut Christie’s ist es Besso zu verdanken, dass das Manuskript für die Nachwelt erhalten blieb. Es sei „fast wie ein Wunder“, da das in Deutschland geborene Genie Einstein selbst wohl kaum etwas aufbewahrt hat, was er für ein einfaches Arbeitsdokument hielt.

    Das Papier biete „einen faszinierenden Einblick in den Geist des größten Wissenschaftlers des 20. Jahrhunderts“, heißt es bei Christie’s.

    Einstein, der 1955 im Alter von 76 Jahren starb und als einer der größten Physiker aller Zeiten gilt, revolutionierte die moderne Physik mit der Relativitätstheorie und leistete wichtige Beiträge zur Theorie der Quantenmechanik.

    Albert Einstein gewann 1921 den Nobelpreis für Physik und wurde später in der Popkultur als Symbol des genialen Wissenschaftlers dargestellt, wozu ganz sicher auch seine widerspenstigen Haare, sein Schnurrbart und seine buschigen Augenbrauen beitrugen.