Schlagwort: Ahmed al-Shara

  • Ahmed al-Shara: Vom Dschihadisten zum Staatsmann – und weitere World-News

    Ahmed al-Shara: Vom Dschihadisten zum Staatsmann – und weitere World-News

    Syriens neuer Präsident Ahmed al-Shara hat gestern als erster syrischer Staatschef seit 1967 an die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gesprochen – damals war Lyndon B. Johnson US-Präsident, und Leonid Breschnew führte die Sowjetunion.

    Für al-Shara, einen ehemaligen Rebellenführer mit früheren Verbindungen zu Al-Qaida, markiert dieser Auftritt eine bemerkenswerte Kehrtwende. Noch immer wird er offiziell von den USA und den Vereinten Nationen als Terrorist eingestuft.

    In seiner Rede schilderte al-Shara die jahrzehntelange Unterdrückung Syriens unter dem früheren Präsidenten Baschar al-Assad und betonte seine Bemühungen, das internationale Ansehen des Landes neu zu gestalten.

    „Syrien hat sich von einem Exporteur der Krise zu einer Chance für Frieden – für Syrien und die ganze Region – gewandelt“, sagte al-Shara, der im Dezember 2024 die Oppositionskräfte anführte, die die jahrzehntelange Herrschaft der Assad-Familie beendeten.

    Er erneuerte seinen jüngsten Aufruf zu Gesprächen mit Israel, das seit seinem Machtantritt Hunderte Luftangriffe in Syrien durchgeführt hat.

    „Die israelischen Angriffe auf mein Land halten an, und Israels Politik widerspricht der internationalen Haltung zugunsten Syriens – das bedroht die Region mit neuen Krisen und Konflikten“, sagte al-Shara.

    „Angesichts dieser Aggression“, fügte er hinzu, „setzt Syrien auf Dialog.“

    Zum Abschluss seiner nur etwa achtminütigen Rede – eine der kürzesten der diesjährigen UN-Versammlung – drückte al-Shara seine Solidarität mit der Bevölkerung im Gazastreifen aus: „Das Leid, das Syrien durchlebt hat, wünschen wir niemandem. Deshalb stehen wir fest an der Seite der Menschen in Gaza.“


    Selenskyjs Appell an die Welt

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte bei der UN-Versammlung die internationale Gemeinschaft auf, seine Streitkräfte mit weiterer militärischer Unterstützung gegen Russland auszustatten.

    „Völkerrecht funktioniert nicht, wenn es keine mächtigen Freunde gibt, die bereit sind, es zu verteidigen“, sagte er. „Und selbst Freunde reichen nicht – man braucht Waffen. Die einzige Sicherheitsgarantie sind Freunde und Waffen.“

    Selenskyjs Appell, den er mit Warnungen vor einer neuen Ära der drohnengestützten Kriegsführung verband, erfolgte nur einen Tag nach einer Kehrtwende von Präsident Trump, der plötzlich erklärte, die Ukraine könne ihr gesamtes Territorium von Russland zurückerobern. Viele Ukrainer reagierten verunsichert auf Trumps plötzlichen Meinungswechsel.


    Weitere Entwicklungen bei den Vereinten Nationen

    Chinas Präsident Xi Jinping kündigte erstmals konkrete Zielvorgaben zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen seines Landes an.

    Irans Präsident Masoud Pezeshkian verurteilte die Angriffe Israels und der USA und betonte, dass sein Land keine Atombombe anstrebe.


    Weitere wichtige Meldungen

    – In der südchinesischen Provinz Guangdong mussten eine Million Menschen evakuiert werden, bevor Taifun Ragasa auf Land traf. Mindestens 18 Menschen kamen durch den Sturm ums Leben. In Taiwan geb es heftige Zerstörungen nach dem Bruch eines Staudamms.

    – Ein bewaffneter Angreifer eröffnete das Feuer in einer US-Einwanderungseinrichtung in Texas, tötete einen Inhaftierten und verletzte zwei weitere. Der Täter erschoss sich danach selbst.

    – Bei einem israelischen Luftangriff in der Nähe eines Marktes in Gaza-Stadt wurden laut einem palästinensischen Rettungsdienst fast zwei Dutzend Menschen getötet. Die israelische Armee erklärte, zwei „Hamas-Terroristen“ getroffen zu haben.

    – Die US-Regierung unter Donald Trump plant, Visa zu entziehen und Menschen auszuweisen, die sich aus ihrer Sicht abschätzig über die Ermordung des rechten Aktivisten Charlie Kirk äußern.

    Deutschland bemüht sich verstärkt um indische Fachkräfte, die durch die neuen US-Visagebühren abgeschreckt sein könnten.

    Dänemarks Premierministerin reiste nach Grönland, um sich persönlich bei grönländischen Frauen für jahrzehntelange Zwangsverhütungspraktiken ihres Landes zu entschuldigen.

    Malawis Präsident Lazarus Chakwera erkannte seine Wahlniederlage an und machte damit den Weg frei für eine Rückkehr von Peter Mutharika an die Macht.

    – Nachdem chinesische und thailändische Behörden Druck auf ein Museum in Thailand ausübten, um eine regierungskritische Kunstausstellung zu zensieren, floh der Kurator nach London.

    – Der chinesische Architekt Kongjian Yu, bekannt für das Konzept der „Schwammstädte“, kam bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien ums Leben – zusammen mit drei weiteren Personen.

    – Die NASA hat eine neue Mission gestartet, um die gigantische Magnetblase zu erforschen, die unser Sonnensystem umgibt.

    Autor: P. Tiko

  • Leserbrief zur Ankündigung des Besuchs von Ahmed al-Scharaa in Paris

    Leserbrief zur Ankündigung des Besuchs von Ahmed al-Scharaa in Paris

    Assyrischer Kulturverein e.V 

    Charli Kanoun 

    66740 Saarlouis 

    Hauptstraße Nr. 84 

    Mit großem Entsetzen haben wir – der Assyrische Kulturverein e.V. und die Assyrische Autonomie Bewegung e.V. – von dem geplanten Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Frankreich erfahren. Wir lehnen diesen Besuch entschieden ab.

    Ahmed al-Scharaa, ehemals Führer der radikalislamistischen Al-Nusra-Front, trägt direkte Verantwortung für schwere Verbrechen an der christlichen und assyrischen Bevölkerung in Syrien. Unter seiner Führung wurden Kirchen zerstört, Geistliche verschleppt, unschuldige Zivilisten gefoltert oder getötet. Auch die Alawiten und andere religiöse Minderheiten wurden unter seiner Herrschaft systematisch verfolgt. Die blutige Vergangenheit seiner Miliz kann nicht durch politische Rhetorik reingewaschen werden.

    Wir Assyrer sind eines der ältesten Völker des Nahen Ostens – mit einer über 6000-jährigen Geschichte und tiefen christlichen Wurzeln. In Syrien waren wir über Jahrhunderte hinweg Teil des kulturellen und religiösen Mosaiks, haben in Bildung, Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitgewirkt – stets friedlich, stets offen für Koexistenz. Doch gerade wir wurden in den letzten Jahrzehnten Opfer von Diskriminierung, Vertreibung und Gewalt – besonders unter der Herrschaft extremistischer Gruppen wie jener, die Ahmed al-Scharaa mit aufgebaut hat.

    Dass nun ein Mann, der einst auf der EU-Terrorliste stand, in Paris empfangen wird, ist für viele Opfer seiner Gewalt ein Schlag ins Gesicht. Es ist eine gefährliche Normalisierung eines radikalen Akteurs, dessen Loyalität zur Demokratie und zu den Werten Europas höchst zweifelhaft bleibt.

    Wir Assyrer sprechen uns auch klar gegen die von al-Scharaa unterstützte neue syrische Verfassung aus. Sie ignoriert die kulturellen und religiösen Rechte unserer Gemeinschaft und anderer Minderheiten und zementiert die politische Vormachtstellung einer bestimmten Gruppe.

    Frankreich hat historisch eine besondere Verantwortung gegenüber Syrien und seinen Minderheiten. Gerade deshalb fordern wir: Keine Bühne für Extremisten – keine Anerkennung für Täter.

    Assyrischer Kulturverein e.V.

    Charli Kanoun 

    Assyrische Autonomie Bewegung e.V.

    Mayed Bahi 


    Disclaimer:
    Die in diesem Leserbrief geäußerten Meinungen und Ansichten stammen ausschließlich von der jeweiligen Verfasserin bzw. dem Verfasser und spiegeln nicht zwangsläufig die Haltung der Redaktion von Nachrichten.fr wider. Für den Inhalt des Beitrags ist allein der Autor oder die Autorin verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen und sprachlich zu überarbeiten.

  • Kanada bekommt einen neuen Regierungschef – und andere World-News

    Kanada bekommt einen neuen Regierungschef – und andere World-News

    Die Liberale Partei Kanadas hat gestern Mark Carney, einen erfahrenen Finanzexperten, zum neuen Parteivorsitzenden und damit zum Nachfolger von Justin Trudeau als Premierminister gewählt. Er soll sich auch der Herausforderung durch Präsident Trump stellen.

    Carney, der während der globalen Finanzkrise 2008 Kanadas Zentralbank als Chef der leitete und später die Bank of England durch den Brexit führte, hat bisher noch nie ein politisches Amt bekleidet. Dennoch konnte er sich mit 85,9 Prozent der Stimmen von mehr als 150.000 Parteimitgliedern durchsetzen.

    Carney wird voraussichtlich Anfang dieser Woche als Premierminister vereidigt, womit offiziell das Ende der Trudeau-Ära besiegelt wird. Da er jedoch kein Parlamentsmandat besitzt, wird er wohl bald Neuwahlen ausrufen. Sein Hauptgegner dabei: Pierre Poilievre, der Vorsitzende der Konservativen Partei.

    Klares Statement gegen Trump

    „Amerika ist nicht Kanada“, erklärte Carney in seiner Antrittsrede mit Blick auf Trumps Drohungen, das Land zu annektieren. „Und Kanada wird niemals, in keiner Weise, Teil Amerikas sein. Wir haben uns diesen Kampf nicht ausgesucht, aber Kanadier sind immer bereit, wenn jemand die Fehde-Handschuhe wirft.“


    Syriens Übergangspräsident ruft zur Einheit auf

    Nach heftigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Anhängern des gestürzten Machthabers Baschar al-Assad hat Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Shara gestern zur Ruhe und Geschlossenheit aufgerufen. „Wir rufen die Syrer dazu auf, besonnen zu bleiben – das Land hat alle Grundlagen für ein Überleben“, erklärte al-Shara.

    Die Gewalt, die letzte Woche ausbrach, ist die schlimmste seit dem Sturz der Assad-Regierung Anfang Dezember. Laut der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bereits mehr als 1.000 Menschen getötet, darunter etwa 700 Zivilisten – vor allem durch Regierungstruppen. Diese Zahlen konnten jedoch nicht unabhängig überprüft werden.

    Proteste gegen die neue Regierung

    Tausende Menschen gingen auf die Straße, um gegen die Übergangsregierung zu demonstrieren – die ersten Massenproteste seit Assads Sturz. Die Sicherheitskräfte versuchten unterdessen, die Unruhen unter Kontrolle zu bringen, während die Bevölkerung angewiesen wurde, in ihren Häusern zu bleiben.


    Friedensmission in der Ukraine? Neue Pläne für eine Waffenruhe

    Ein neues Papier von zivilen und militärischen Experten legt dar, wie eine Waffenruhe entlang der 700 Meilen (über 1.100 Kilometer) langen Frontlinie in der Ukraine überwacht und durchgesetzt werden könnte.

    Der Vorschlag sieht eine sechs Meilen (etwa zehn Kilometer) breite Pufferzone zwischen den russischen und ukrainischen Streitkräften vor. Rund 5.000 zivile Beobachter und Polizisten sollen das Gebiet patrouillieren – unterstützt von bis zu 10.000 ausländischen Soldaten.

    Drei Jahre lang schien eine Waffenruhe in weiter Ferne. Viele vermieden es sogar, das Thema anzusprechen, da die ukrainische Regierung und ihre Verbündeten den Fokus eher auf die Kämpfe legten. Doch Präsident Trumps Wunsch, den Krieg rasch zu beenden, hat die Frage nach einer Nachkriegsordnung wieder in den Mittelpunkt gerückt.

    Internationale Truppen in der Ukraine?

    Frankreich und Großbritannien haben vorgeschlagen, nach einem möglichen Waffenstillstand tausende Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Noch ist unklar, welche Aufgaben diese Truppen übernehmen würden. Russland zeigt bisher keinerlei Bereitschaft, eine solche Mission zu akzeptieren und Trump hat sich negativ dazu geäußert, dass die USA Unterstützung leisten würden.


    WEITERE TOP-NEWS

    • Handelskrieg: China verhängt Zölle von bis zu 100 Prozent auf kanadische Produkte wie Rapsöl und Schweinefleisch.
    • Kroatien: Die Regierung versucht, die steigenden Preise in den Griff zu bekommen – Boykotte nehmen zu.
    • Diplomatie: Die Trump-Administration verhandelt über die Rückkehr russischer Diplomaten in die USA – einige könnten Spione sein.
    • Deutschland: Der Hamburger Flughafen hat wegen eines eintägigen Streiks des Bodenpersonals alle Flüge gestrichen.
    • USA: Der Secret Service hat nahe des Weißen Hauses einen Mann erschossen, nachdem es zu einer „bewaffneten Konfrontation“ kam.
    • Kanada: Drei maskierte Männer, bewaffnet mit Handfeuerwaffen und einem Sturmgewehr, eröffneten in einer Bar in Toronto wahllos das Feuer – mindestens zwölf Menschen wurden verletzt.
  • USA und Ukraine schließen Rohstoffabkommen – und weitere World-News

    USA und Ukraine schließen Rohstoffabkommen – und weitere World-News

    Die Ukraine hat zugestimmt, Einnahmen aus einigen ihrer Rohstoffvorkommen an die USA zu übergeben, teilten gestern ein US-amerikanischer und ein ukrainischer Beamter mit. Das Abkommen kam nach intensivem Druck von Präsident Trump zustande.

    Unklar blieb zunächst, was – wenn überhaupt – die Ukraine im Gegenzug erhalten würde. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor mindestens einen Entwurf abgelehnt, da dieser keine konkreten Sicherheitsgarantien der USA enthielt und Trump Rohstoffrechte im Wert von 500 Milliarden Dollar forderte. Einige der umstrittensten Klauseln wurden inzwischen entfernt.

    Ein US-Beamter erklärte, dass gestern eine endgültige, übersetzte Version des Abkommens an die Ukraine gesendet wurde. Es soll zunächst vom US-Finanzminister und seinem ukrainischen Amtskollegen unterzeichnet werden, bevor Trump und Selenskyj es in Washington besiegeln.

    Die Details: Der Entwurf sieht vor, dass die Ukraine die Hälfte der Einnahmen aus der zukünftigen Monetarisierung ihrer Rohstoffvorkommen in einen Fonds einzahlt. Die USA würden dabei den maximal zulässigen finanziellen Anteil gemäß amerikanischem Recht besitzen. Ein Teil der Gelder soll wiederum in die Ukraine reinvestiert werden.

    Neue Allianzen: Während des Ukraine-Krieges hat Trump ungewöhnliche Bündnisse gesucht – darunter mit Belarus, Nordkorea und Russland – und sich zunehmend gegen traditionelle Verbündete der USA gestellt.


    Syriens neuer Anführer ruft zur nationalen Einheit auf

    Ahmed al-Scharaa, der neue Übergangspräsident Syriens, rief gestern bei einer zweitägigen Konferenz zur Einheit des Landes auf. Das Treffen in Damaskus sollte die Zukunft Syriens nach Jahrzehnten der Diktatur gestalten. Hunderte Vertreter verschiedener religiöser und ethnischer Gruppen, Journalisten, Gemeindevorsteher und Aktivisten nahmen daran teil.

    Ein bedeutender Akteur fehlte jedoch: Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) – die von den USA unterstützte, kurdisch geführte Miliz, die große Teile des Nordostens Syriens kontrolliert. Die derzeitige Regierung forderte die SDF auf, ihre Waffen niederzulegen und sich einer einheitlichen nationalen Armee anzuschließen, wenn sie am Dialog teilnehmen wolle.

    Ein ungewöhnlicher Werdegang: Al-Scharaa galt einst als Dschihadist, präsentiert sich nun aber als pragmatischer Nationalist. Viele Syrer fragen sich, welchen Kurs er tatsächlich verfolgen wird.

    Neue Spannungen: Kurz nach al-Scharaas Appell zur Einheit griff Israel Ziele im Süden Syriens an – nur wenige Stunden, nachdem seine Regierung den Rückzug Israels aus besetzten Gebieten gefordert hatte.


    Großbritannien plant Erhöhung der Militärausgaben

    Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte gestern an, dass Großbritannien seine Militärausgaben bis 2027 erheblich steigern wird. Die Ankündigung erfolgte kurz vor seinem Treffen mit Präsident Trump im Weißen Haus und sollte ein Signal zur Lastenverteilung innerhalb der NATO senden.

    Die Erhöhung beläuft sich auf 13,4 Milliarden Pfund (etwa 17 Milliarden Dollar) jährlich und soll durch Kürzungen in der Entwicklungshilfe finanziert werden. Starmer bedauerte diese Einschnitte, betonte jedoch, dass sie angesichts der aktuellen Sicherheitslage notwendig seien.

    Hintergrund: Trumps jüngste Äußerungen zur Ukraine schüren Befürchtungen, dass sich die USA aus ihrer jahrzehntelangen Sicherheitsverantwortung für Europa zurückziehen könnten. NATO-Generalsekretär Mark Rutte forderte kürzlich, dass die Mitgliedsstaaten „deutlich mehr“ als 3 Prozent ihres BIP für Verteidigung ausgeben sollten.


    Weitere wichtige Nachrichten:

    • Vatikan: Fast zwei Wochen nach der Einlieferung von Papst Franziskus (88) ins Krankenhaus häufen sich Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Gebete für seine Genesung nehmen die Form einer Mahnwache an.
    • Wirtschaft: Die deutsche Zentralbank meldete erstmals seit über 40 Jahren einen Jahresverlust.
    • Taiwan: Angesichts eines möglichen Konflikts mit China versucht Taiwans Präsident, sich nicht mit Trump zu überwerfen – vor allem nach dessen Kurswechsel gegenüber der Ukraine.
    • Weltraum: Gute Nachrichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid 2024 YR4 die Erde trifft, ist laut NASA nahezu auf null gesunken.
    • Demokratische Republik Kongo: Eine unbekannte Krankheit hat bereits Dutzende Menschen getötet und Hunderte infiziert, berichtet die WHO.
    • Südkorea: Beim Einsturz eines Brückenteils nahe der Stadt Cheonan kamen vier Arbeiter ums Leben.
    • Kanada: Eine Frau mit früh einsetzender Alzheimer-Krankheit kämpfte für ihr Recht auf assistierten Suizid.
  • Syrien: Neuer Führer fordert Aufhebung der Sanktionen – und weitere World-News

    Syrien: Neuer Führer fordert Aufhebung der Sanktionen – und weitere World-News

    Ahmed al-Shara, der Anführer der Rebellenkoalition, die nun Syrien regiert, hat die internationale Gemeinschaft – darunter die USA – aufgefordert, seine Organisation nicht länger als Terrorgruppe zu behandeln und die gegen Syrien verhängten Sanktionen zu beenden. Diese seien, so al-Shara, ein Hindernis für den Wiederaufbau des Landes nach 13 Jahren Bürgerkrieg.

    In einer öffentlichen Erklärung kritisierte al-Shara vorsichtig Israels wiederholte Angriffe auf syrisches Territorium und betonte, dass das Hauptziel seiner Organisation, Hayat Tahrir al-Sham (HTS), der Aufbau eines Staates und von Institutionen sei, die allen Syrern dienen.

    „Syrien ist müde vom Krieg. Wir wollen einen Staat und Institutionen aufbauen, die frei von Konflikten sind“, sagte al-Shara. Er fügte hinzu, dass das Land in seinem derzeitigen Zustand logistisch nicht bereit sei, Wahlen abzuhalten.


    Trump: Erste Pressekonferenz nach der Wahl

    In seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl sorgte Donald Trump erneut für Kontroversen. Er zitierte bereits widerlegte Daten, die Impfstoffe mit Autismus in Verbindung bringen, versprach massive Steuersenkungen, die Fortsetzung des Baus der Grenzmauer und warf der Biden-Regierung vor, Informationen über jüngste Drohnensichtungen zu verheimlichen.

    Trump verkündete zudem eine 100-Milliarden-Dollar-Investition des japanischen Technologieunternehmens SoftBank in US-Projekte.

    In einem separaten Urteil wies ein Richter Trumps Argument zurück, dass ein Urteil des Obersten Gerichtshofs sein Strafverfahren in New York ungültig gemacht hätte. Damit bleibt seine Verurteilung wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen bestehen – ein historisches Urteil, das Trump bei gescheiterten Berufungen zum ersten verurteilten Straftäter im Amt des US-Präsidenten machen könnte.


    Weitere wichtige Nachrichten

    USA: Eine 15-jährige Schülerin eröffnete das Feuer in einer christlichen Schule in Madison, Wisconsin. Zwei Menschen wurden getötet, sechs verletzt. Die Schützin starb vermutlich durch Suizid.

    Myanmar: Nach fast vier Jahren Bürgerkrieg liegt die Wirtschaft in Trümmern. Der wachsende finanzielle Druck zwingt manche Frauen aus qualifizierten Berufen in die Prostitution.

    Mayotte: Auf der afrikanischen Insel steigt die Zahl der Opfer des Zyklons Chido. Die Behörden vermuten weitaus mehr als die bisher bestätigten 14 Toten.

    Kanada: Chrystia Freeland, Kanadas stellvertretende Premierministerin, trat unerwartet zurück. Beobachter werten dies als herben Schlag für Premierminister Justin Trudeau.

    Großbritannien: Die Verteidigung von Lucy Letby, der wegen Mordes an Babys verurteilten Krankenschwester, fordert ein Berufungsverfahren. Ein Gutachter hat seine Einschätzung im Fall revidiert.

    Recht: Carlos Watson, Mitgründer der mittlerweile eingestellten Ozy Media, wurde zu fast 10 Jahren Haft verurteilt. Er hatte Investoren und Kreditgeber betrogen.

    Bangladesch: Ein vorläufiger Regierungsbericht beschuldigt die ehemalige Premierministerin Sheikh Hasina, ein System von Massenverschleppungen orchestriert zu haben.

    Georgien: Zwölf Menschen wurden in einem Skigebiet im Kaukasus tot aufgefunden. Die Behörden gehen von einer Kohlenmonoxidvergiftung aus.

    TikTok: Die Plattform, die von einer chinesischen Firma kontrolliert wird, bat den Obersten Gerichtshof der USA, ein Gesetz vorübergehend zu blockieren, das ihre App in den kommenden Wochen effektiv verbieten könnte.

    New Jersey: Die Behörden haben mehr als 5.000 Hinweise zu Drohnensichtungen erhalten, beteuern jedoch, dass „nichts Ungewöhnliches“ vor sich gehe.