Schlagwort: Abschaltung

  • Rentenreform: CGT droht Befürwortern der Reform mit „gezielten Stromabschaltungen“

    Rentenreform: CGT droht Befürwortern der Reform mit „gezielten Stromabschaltungen“

    Die CGT-Gewerkschaft für die Branchen Bergbau und Energie droht mit „gezielten Abschaltungen“, die sich gegen die Befürworter der Rentenreform und „Milliardäre“ richten. Die CGT-Gewerkschaft für Bergbau und Energie droht mit möglichen gezielten Stromabschaltungen bei Abgeordneten und „Milliardären“, die die Rentenreform befürworten. Diese Möglichkeit soll am Montag, dem 23. Januar, auf einer Generalversammlung der Gewerkschaft diskutiert werden. Generalsekretär Sébastien Menesplier bestätigte die Machbarkeit solcher Abschaltungen.

    „Streiken ist gut, aber es reicht nicht mehr. Man muss handeln. Man muss Aktionen ergreifen und Aktionen, die sichtbar sind, die eine Wirkung haben gegenüber denen, die die Regierung und diese Gesetze des sozialen Rückschritts unterstützen“, sagte Generalsekretär Sébastien Menesplier im Gespräch mit dem Sender BFMTV. Die Versorgungsunterbrechungen könnten in Form von „kleinen, gezielten Abschaltungen“ von e…

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  • So werden französische Haushalte im Winter vor Stromausfällen gewarnt

    So werden französische Haushalte im Winter vor Stromausfällen gewarnt

    In diesem Winter könnte es zu Stromabschaltungen im französischen Netz kommen, um die Gefahr eines Blackouts abzuwenden. Der Netzbetreiber RTE behält sich das Recht vor, als letztes Mittel punktuell den Strom abzuschalten, wenn die Belastung im Netz zu hoch wird. RTE verspricht, dass Unternehmen und Privatpersonen rechtzeitig gewarnt werden. Es soll keine überraschenden Stromausfälle geben. Das französische Stromnetz könnte in diesem Winter starken Belastungen ausgesetzt sein. Ein strenger Winter könnte zu einem deutlichen Anstieg des Strombedarfs führen. Auch wenn der aktuelle Trend auf relativ milde Temperaturen hindeutet, bleibt die Prognosesicherheit über die ersten Novemberwochen hinaus gering. Um das Risiko von Überbelastungen zu vermeiden, plant der Stromnetzbetreiber RTE Entlastungsmaßnahmen, d. h. lokalisierte und präventive zweistündige Stromabschaltungen. Enedis und RTE (Réseau de transport d’électricité), erklärten wie die Entlastungsabschaltungen in diesem Winter ablaufen könnten. Der Strom wird nicht abgeschaltet, ohne dass die Verbraucher rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt werden. Dank Ecowatt, dem „Wetterbericht für das Stromsystem„, der mit Beginn des Winters eingeführt wurde, können die Franzosen das Spannungsniveau, dem das Stromnetz ausgesetzt ist, mitverfolgen. Grün bedeutet, dass alles in Ordnung ist, Orange ist ein Aufruf zu sparsamen Verhaltensweisen, Rot bedeutet, dass der Stromverbrauch dringend gesenkt werden muss. Im letzten Fall, wenn der Verbrauch nicht sinkt, kann der Netzbetreiber RTE als letztes Mittel Maßnahmen zur Entlastung einleiten. „Wenn wir bei der RTE eine potenzielle Situation mit extrem hoher Belastung vorhersehen, die uns dazu veranlassen könnte, den Strom abzuschalten, würden wir ein rotes Ecowatt-Signal aussenden“, wird Jean-Paul Roubin, Exekutivdirektor für Kunden und Betrieb des Stromsystems bei der RTE, von der Zeitung Midi-Libre zitiert. Eine gefährlich hohe Belastung soll soll drei Tage vor Eintritt der Situation festgestellt, zwei Tage vorher bestätigt und am Tag vor einer möglichen Abschaltung bekannt gemacht werden. Im Laufe des Abends, nachdem die Warnung von RTE ausgesandt wurde, werden die Zonen, die zu einem bestimmten Zeitraum abgeschaltet werden sollen, definiert. „Wir legen dann ein Programm für die Abschaltung fest, das um 21.30 Uhr auf der Website Mon Ecowatt zur Verfügung gestellt wird“, erklärt Thierry Sudret, Direktor für Betrieb und Systeme bei Enedis. Die Informationen sind im Fernsehen und im Internet verfügbar. Die Ecowatt-Warnungen werden auf den Sendern der France-Télévisions-Gruppe ausgestrahlt. So erfahren die Verbraucher auch auf diesem Weg, ob ein rotes Warnsignal ausgelöst wurde. Die Information ist in Echtzeit und rund um die Uhr auf der Ecowatt-Website verfügbar. Dort wird eine Frankreichkarte angezeigt, auf der man sehen kann, welche Departements betroffen sind. Für den Fall also, dass eine mögliche Überlastung drei Tage lang bestätigt wird, werden die Verbraucher ab 21:30 Uhr am Vorabend einer möglichen Abschaltung auf der Website erkennen können, ob sie betroffen sind oder nicht. Verbraucher haben auch die Möglichkeit, sich für den roten Warnhinweis „Abschaltung“ anzumelden, dann werden sie per SMS automatisch benachrichtigt.
  • EDF muss drei weitere Atomreaktoren wegen Korrosionsverdachts abschalten

    EDF muss drei weitere Atomreaktoren wegen Korrosionsverdachts abschalten

    Fünf Reaktoren sind bereits wegen erkannter oder vermuteter Korrosionsprobleme an einem Sicherheitsschaltkreis abgeschaltet.

    der französische Stromerzeuger EDF wird demnächst drei weitere Atomreaktoren abschalten müssen, um „Kontrollen“ wegen des Verdachts auf Korrosionsprobleme durchzuführen. Dies gab der Konzern am Dienstag, 8. Februar, bekannt, nachdem bereits fünf Reaktoren der insgesamt 56 Reaktoren des französischen Atomparks abgeschaltet sind. Die EDF wird außerdem die Abschaltung einiger Reaktoren verlängern, was die Situation für die Stromversorgung erschweren könnte.

    Am Montag hatte die EDF ihre Prognose für die Atomproduktion für 2022 gesenkt und bereits auf die Korrosionsprobleme hingewiesen, die das Sicherheitssystem einiger Reaktoren beeinträchtigen. „Wir haben die Untersuchungen an den Reaktoren fortgesetzt“ und „dies veranlasst uns, einige Abschaltungen vorzuziehen und andere zu verlängern“, hatte ein EDF-Sprecher gegenüber der Agentur AFP erklärt, ohne den Ort und die Dauer dieser Abschaltungen zu präzisieren.

    In einer kurzen Pressemitteilung des Konzerns heißt es, dass „EDF ihre Schätzung der Nuklearproduktion 2022 von 300-330 TWh auf 295-315 TWh anpasst“, „im Rahmen seines Kontrollprogramms für den Kernkraftwerkspark“. Der Energieversorger hatte ursprünglich eine Produktion von 330 bis 360 TWh im Jahr 2022 anvisiert.