Schlagwort: 14. Juli

  • Militärparade am 14. Juli: Die große Zeremonie auf den Champs-Elysées

    Militärparade am 14. Juli: Die große Zeremonie auf den Champs-Elysées

    Die Parade am 14. Juli auf den Champs Elysées hat in diesem Jahr einen besonderen Hintergrund: Während der Krieg seit der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 nach Europa zurückgekehrt ist, ist eines der Ziele der Parade, die Verbundenheit Frankreichs und die strategische Solidarität mit seinen Verbündeten in den Vordergrund zu stellen. In diesem Jahr ist Indien Ehrengast des französischen Nationalfeiertags. Der indische Premierminister Narendra Modi nimmt ab Freitagmorgen gemeinsam mit Emmanuel Macron an den Feierlichkeiten teil. Die Parade wird von 240 Mitgliedern der indischen Streitkräfte eröffnet und bei der Luftparade werden drei indische Rafale-Jets mitfliegen. Insgesamt wird die Parade des Jahres 2023 6.500 Teilnehmer umfassen, davon 5.100 zu Fuß. Mehr als 60 Flugzeuge, darunter auch ausländische Maschinen, 28 Hubschrauber, 157 Fahrzeuge und 62 Motorräder werden zusammen mit den 200 Pferden der Garde Républicaine über die Champs-Elysées marschieren. Der Zeitplan:…

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  • 14. Juli: Viele Städte sagen das traditionelle Feuerwerk ab

    14. Juli: Viele Städte sagen das traditionelle Feuerwerk ab

    Zwei Wochen nach den gewalttätigen Ausschreitungen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel häufen sich die Absagen der traditionellen Feuerwerke zum französischen Nationalfeiertag. Viele Städte wollen große Menschenansammlungen vermeiden. Zerbrochene Fensterscheiben und ein teilweise abgebrannter Festsaal: Das ist die Bilanz zwei Wochen nach den Unruhen in Mons-en-Barœul (Nordfrankreich). Der Bürgermeister traf jetzt die radikale Entscheidung, das Feuerwerk zum 14. Juli in der Gemeinde abzusagen. „Die Feuerwerkskörper waren eines der verheerenden Instrumente dieser Unruhen, also werden wir auf dieses Feuerwerk verzichten. Wir haben auch die Befürchtung, dass einige die Gelegenheit nutzen könnten, um am Abend des 13. Juli erneut zu zündeln“, so Rudy Elegeest, Bürgermeister von Mons-en-Barœul. Eine Entscheidung, die von den Einwohnern getragen wird Die Entscheidung wird von den Einwohnern verstanden und getragen. „Wir verstehen das Rathaus, da so viel Schaden angerichtet wurde“, sagt ein Anwo…

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  • Feierlichkeiten zum 14. Juli: Innenminister Darmanin spricht von 130.000 Sicherheitskräften

    Feierlichkeiten zum 14. Juli: Innenminister Darmanin spricht von 130.000 Sicherheitskräften

    Der französische Innenminister stellte am Mittwochmittag die Sicherheitsvorkehrungen für den Nationalfeiertag vor. Busse und Straßenbahnen werden in allen größeren städtischen Gebieten Frankreichs um 22 Uhr den Betrieb einstellen. Bei einer Pressekonferenz im Innenministerium am Mittwoch, 12. Juli, stellte Innenminister Gérald Darmanin seinen Plan für die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen vor, die während der Feierlichkeiten am 13. und 14. Juli umgesetzt werden sollen. Insgesamt werden „130.000 Polizisten und Gendarmen“ mobilisiert, „sowie die Sondereinsatzgruppen GIGN und Raid“. „Die Feierlichkeiten im Zusammenhang mit unserem Nationalfeiertag sind leider traditionell von Gewalttaten geprägt“, bedauerte der Innenminister. In Vilnius (Litauen), zum Abschluss des NATO-Gipfels, versprach Emmanuel Macron seinerseits, im Falle von „Ausschreitungen“ „mit größter Entschlossenheit“ zu handeln. Darmanin kündigte außerdem ein Demonstrationsverbot bis zum 15. Juli und eine „große Entschlossenheit…

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  • Nationalfeiertag 14. Juli: Grenzkontrollen wegen Feuerwerksverbot

    Nationalfeiertag 14. Juli: Grenzkontrollen wegen Feuerwerksverbot

    Seit dem Wochenende des 8. und 9. Juli sind Feuerwerkskörper in Frankreich verboten. Die Regierung befürchtet am 14. Juli neue Ausschreitungen.

    Am Montag, dem 10. Juli, kontrollieren die Grenzpolizei und der Zoll Autofahrer an einer Mautstelle in der Nähe von Forbach (Moselle). Sie suchen nach Böllern und Feuerwerkskörpern, die auf französischem Staatsgebiet zur Zeit verboten sind. „Bei dieser Operation geht es darum, die Kofferräume von Reisenden zu kontrollieren, die möglicherweise ins Ausland, insbesondere nach Deutschland, gefahren sind, um Feuerwerkskörper zu kaufen“, erklärt Kommandant Marc-Olivier Leick, Leiter der Abteilung der territorialen Grenzpolizei in Forbach, auf dem Sender France 3.

    In Paris verschwanden alle Böller und Feuerwerkskörper aus dem Schaufenster eines Fachgeschäfts. Nach den Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel befürchten die Behörden neue Ausschreitungen am 14. Juli. Das von der Regierung erlassene Dekret sieht ein Verbot des Verkaufs, des Besitzes und des Transports von pyrotechnischen Gegenständen bis zum 15. Juli vor. Man befürchtet, dass die Feuerwerkskörper gegen die Ordnungskräfte eingesetzt werden könnten. Die Polizeigewerkschaften befürworten ausdrücklich diese Maßnahme. Das Dekret gilt nicht für Fachleute und Gemeinden, die zum Nationalfeiertag Feuerwerke veranstalten.

  • Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Aufgrund der Dürre und der Brandgefahr im Süden des Landes haben viele Gemeinden inzwischen beschlossen, ihre traditionellen Feuerwerke zum 14. Juli abzusagen. Dies ist auch in Perpignan der Fall. Das traditionelle Feuerwerk zum Nationalfeiertag erleuchtet jedes Jahr den Himmel über Perpignan (Pyrénées-Orientales). Dieses Jahr wird es jedoch nicht stattfinden, es wurde zum ersten Mal wegen Trockenheit abgesagt. Die Entscheidung wurde von der Stadtverwaltung getroffen. Es wird befürchtet, dass in dem Park, der den Bereich für das Feuerwerk umgibt, ein Feuer ausbrechen könnte. Stattdessen soll eine Lasershow stattfinden. Die Maßnahme wird von den Einwohnern unterschiedlich beurteilt. „Es ist trostlos, weil es ein Moment der Geselligkeit ist“, bedauert ein Mann gegenüber dem Sender France 2. „Ich finde es normal, weil es vorsichtig ist“, meint eine Frau. Argelès-sur-Mer hofft, sein Feuerwerk beibehalten zu können. Perpignan dürfte nicht die einzige Stadt sein, die das Feuerwerk absagt, de…

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  • Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Endlich findet nun auch der Prozess zu dem Anschlag vom 14. Juli auf der Promenade des Anglais in Nizza statt. Der Attentäter und Fahrer des LKWs starb durch Schüsse der Polizei noch vor Ort. Jetzt stehen acht Personen wegen ihrer Verbindung zu dem schrecklichen Anschlag vor Gericht.

    86 Tote, mehr als 300 Verletzte und chaotische Szenen. Weniger als ein Jahr nach dem Attentat vom 13. November 2015 in Paris wurde Frankreich am 14. Juli 2016 in Nizza (Alpes-Maritimes) erneut in Angst und Schrecken versetzt. Ein Datum und Bilder, die die Opfer, die den Anschlag überlebt haben, nicht vergessen können. Hager Ben Aouiffi tritt als Nebenklägerin auf, sie und ihre 4-jährige Tochter sind damals zwischen die Räder des Lastwagens geraten und haben wir durch ein Wunder überlebt. „Das Bild, das ich in mir trage, ist der Blick meiner Tochter, als sie mir sagte, Mama, da ist ein Lastwagen, ich sehe ihren erschrockenen Blick und spüre das Gefühl der Ohnmacht, das ich hatte, als ich sah, wie meine Tochter vor meinen Augen hätte sterben können, zerquetscht unter den Rädern eines Lastwagens“, sagt sie aus.

    Für diejenigen kämpfen, die nicht mehr da sind
    Insgesamt treten über 800 Personen als Nebenkläger auf, so auch die Familie Borla, die den Tod der 13-jährigen Laura betrauert. „Wir kämpfen für die Menschen, die leider gegangen sind und die nicht hätten gehen dürfen, das ist unser Kampf, unsere Art, uns für sie einzusetzen“, sagt ihre Schwester vor der Kamera von France 3. Marc Falip hingegen wurde selbst weder körperlich verletzt noch trauerte er um Angehörige. Als freiwilliger Feuerwehrmann hat er sterbende Menschen ins Krankenhaus gebracht und kann die Bilder nicht vergessen, wie sein Fahrzeug im Slalom zwischen leblosen Körpern fahren muss. „Das sind Bilder, die nicht mehr weggehen, das ist wie eine Narbe“. Ein Prozess, auf den die Opfer seit sechs Jahren warten. Er wird am Montag, den 5. September, eröffnet und soll bis zum 16. Dezember dauern.

  • Interview mit Emmanuel Macron anlässlich des Nationalfeiertags zum 14-Juli

    Interview mit Emmanuel Macron anlässlich des Nationalfeiertags zum 14-Juli

    Nach der traditionellen Militärparade stellt sich Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag dem 14-Juli einem TV-Interview. Der Staatschef will versuchen, Perspektiven für seine zweite und letzte Amtszeit aufzuzeigen. Er stellt sich ab 13.10 Uhr den Fragen von Caroline Roux und Anne-Claire Coudray. Emmanuel Macron wird in seinem Interview zum 14. Juli versuchen, nach einem schwierigen Beginn seiner zweiten Amtszeit wieder in die Spur zu kommen, aber auch Perspektiven für seine zweite und letzte Amtszeit aufzuzeigen. Unmittelbar nach der Militärparade wird der Präsident ab 13.10 Uhr etwa 30 Minuten lang „den Kurs und die großen Linien der Politik, die geführt werden muss, vorgeben“, indem er auf Fragen von Caroline Roux und Anne-Claire Coudray auf TF1 und France 2 antwortet. Dies ist erst das zweite Mal nach 2020, dass der Staatschef Tradition des 14. Juli-Interviews wieder aufnimmt. Es ist auch und vor allem sein erstes Fernsehinterview seit seiner Wiederwahl im April und den Parlamentsw…

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  • Parade zum 14. Juli: Sängerin Candice Parise interpretiert „F.R.A.N.C.E“

    Parade zum 14. Juli: Sängerin Candice Parise interpretiert „F.R.A.N.C.E“

    Das Original wurde von Rick Allison und Thierry Sforza geschrieben. Die Parade zum 14. Juli endete mit Musik. Auf dem Programm stand der Song F.R.A.N.C.E, gesungen von Candice Parise, die seit 2018 die offizielle Sängerin der Pariser Feuerwehr ist. Der Originaltitel wurde von Rick Allison komponiert und der Text von Thierry Sforza geschrieben. Es sei als „eine Überraschung für den Präsidenten“ gedacht, der den Song noch nie gehört habe, erklärte die Sängerin. Candice Parise wurde bekannt, als sie 2017 an der Show „The Voice“ teilnahm. Sie hatte zuvor in Musicals wie „Notre Dame de Paris“ und „Romeo und Julia“ mitgewirkt. Für das Finale der Parade zum 14. Juli 2022 sang Candice Parise außerdem die Marseillaise, zusammen mit dem Chor der französischen Armee und 150 Jugendlichen….

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  • 14-Juli: Grosse Militärparade auf den Champs-Elysées mit deutlichem Hinweis an Russland

    14-Juli: Grosse Militärparade auf den Champs-Elysées mit deutlichem Hinweis an Russland

    Emmanuel Macron führt den Vorsitz bei der traditionellen Militärparade zum 14. Juli. Startschuss für die Feierlichkeiten zum 14. Juli ist gefallen. Die Militärparade unter dem Vorsitz von Emmanuel Macron begann, nachdem die Patrouille de France über die Avenue des Champs-Elysées geflogen war. Die Militärparade begann mit den Flaggen und Soldaten von neun eingeladenen ausländischen Staaten, von denen die meisten an Russland oder die Ukraine grenzen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

    Die Militärparade wird der Flamme der Résistance sowie der Flamme vor dem Grab des Unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen huldigen. Auch der Flamme der Olympischen und Paralympischen Spiele, die Paris 2024 ausrichten wird, ist dieser Nationalfeiertag gewidmet. An der diesjährigen Parade nehmen auch Soldaten teil, die bereits olympische Medaillen gewonnen haben. 6.300 Personen wurden für die …

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  • 14-Juli: Der Präsident der französischen Feuerwehr ruft dazu auf, alle Feuerwerke abzusagen

    14-Juli: Der Präsident der französischen Feuerwehr ruft dazu auf, alle Feuerwerke abzusagen

    Grégory Allione ruft zu höchster Wachsamkeit auf und plädiert für die Aktivierung von freiwilligen Feuerwehrleuten. „Verantwortlich wäre es, das Feuerwerk abzusagen“, sagt Oberst Grégory Allione, Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Donnerstag auf franceinfo, da die Feierlichkeiten zum 14. Juli stattfinden werden, während tausende Feuerwehrleute unter trockenen und heißen Bedingungen schon mehrere grosse Brände bekämpfen müssen. Bei seinem Besuch in der Gironde rief Innenminister Gérald Darmanin die Franzosen zur Wachsamkeit angesichts der Brandgefahr auf. Grégory Allione mahnt: „Wir sollten uns die Worte des Ministers nur zu eigen machen“. Seit Jahren mahnt die Feuerwehr, dass es eine echte Präventionspolitik in Frankreich geben müsse, denn die Bevölkerung ist ein potenzieller Brandstifter. Es wurde ein auffälliger Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdichte, der Frequentierung der Straßen und dem Ausbruch von Bränden festgestellt. Das bedeutet, dass prinzipiell jeder zu einem potenziellen Brandstifter werden kann. Vor allem aber, warnt Allione, dass diese Brände zum Tod von Menschen führen können. Die Zerstörung menschlichen Lebens ist die „wirklich gefürchtete Folge“. Und jetzt, am 14. Juli erlebt Frankreich Bedingungen, die eher an Mitte August erinnern. Die Trockenheit und der Klimawandel führen dazu, dass es sehr viele Brandausbrüche gibt. Und die Bevölkerung ist leider kaum darauf eingestellt, sich an die derzeit sehr gefährliche Situation anzupassen. Der Klimawandel findet nicht erst im Jahr 2030 statt, sondern bereits jetzt. Deshalb fordert der Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs zusätzliche Mittel, um mehr Feuerwehrleute einzustellen. Die Berufsfeuerwehr müsse gestärkt werden, da sie das Rückgrat des französischen Modells der zivilen Sicherheit darstellt. Und vor allem fordert Allione mehr Ehrgeiz, was die Rekrutierung, Verteidigung und Anerkennung von freiwilligen Feuerwehrleuten angeht. Derzeit gibt es 198.000 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr in Frankreich. Allione will diese Zahl bis 2027 auf 250.000 freiwillige Feuerwehrleute anheben. Für den 14. Juli haben einige Gemeinden wie Nîmes oder Saint-Rémy-de-Provence ihre Feuerwerke abgesagt. Andere halten an ihnen fest. Verantwortlich wäre es für Grégory Allione, alle Feuerwerke abzusagen, weil sich das Land in einer Dürre- und Hitzeperiode befindet. Ein besonderes Problem stellen Feuerwerkskörper dar, die am Abend und in der Nacht von Privatpersonen abgefeuert werden. Wenn die öffentliche Gewalt keine Feuerwerke abschießt, könnte das vielleicht ein Beispiel für die Bevölkerung sein, auch privat keine Feuerwerkskörper abzuschießen.