Schlagwort: 11. November

  • Warum steht heute Frankreich still?

    Warum steht heute Frankreich still?

    Am 11. November steht in Frankreich das öffentliche Leben still. Schulen und Behörden bleiben geschlossen, vielerorts auch Geschäfte. Und wer durch die Städte des Landes schlendert, begegnet Kranzniederlegungen, Trikoloren auf Halbmast und dem Klang von Marseillaise und Schweigeminuten. Frankreich begeht seinen nationalen Gedenktag – den „Jour d’Armistice“.

    Doch was steckt hinter diesem Tag, der hierzulande eine besondere Stellung genießt, in Deutschland hingegen als Beginn der fünften Jahreszeit bekannt ist?

    Die Antwort führt zurück in das Jahr 1918, genauer gesagt: zur elften Stunde des elften Tages des elften Monats. In einem Eisenbahnwagen bei Compiègne wurde damals der Waffenstillstand unterzeichnet, der das Ende der Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg markierte. Um Punkt 11 Uhr verstummten die Gewehre an der Westfront – nach mehr als vier Jahren blutiger Auseinandersetzungen, Millionen Toten und tiefen seelischen Wunden.

    Frankreich, das schwer unter den Gräueln des Krieges gelitten hatte, erklärte diesen Tag bald zum nationalen Feiertag. Offiziell eingeführt wurde er bereits 1922. Was zunächst als Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs gedacht war, hat sich über die Jahrzehnte zu einem Tag des Erinnerns an alle Soldaten gewandelt, die „für Frankreich gestorben sind“. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Verdun 1916, Algier 1957 oder Mali 2021 handelt.

    Die offiziellen Zeremonien folgen einem festen Ablauf. In Paris führt der Präsident der Republik persönlich die Gedenkfeier unter dem Arc de Triomphe an, wo die Flamme des unbekannten Soldaten entzündet und ein Kranz niedergelegt wird. Überall im Land finden kleinere, aber nicht minder feierliche Veranstaltungen statt – mit Veteranen, Schülern, Bürgermeistern, Trompetenfanfaren und dem Ruf nach Frieden.

    Warum aber ist dieser Tag bis heute ein gesetzlicher Feiertag? Warum räumt ein Staat wie Frankreich einem historischen Ereignis derart viel Raum ein?

    Die Antwort liegt weniger im Pathos, sondern vielmehr in der tiefen Verwurzelung des kollektiven Gedächtnisses. Frankreich versteht sich als Republik der Erinnerung. Die Erinnerung an die Opfer – nicht nur des Krieges, sondern auch der Repression, der Kolonialgeschichte, der Shoah – ist Teil des nationalen Selbstverständnisses. Der 11. November ist dabei ein Ankerpunkt. Ein Tag, an dem die Nation selbst in den Spiegel schaut.

    Er dient nicht der Verklärung des Militärs, sondern der Mahnung. Nie wieder Krieg – das ist die leise Botschaft, die aus dem Takt der Trommeln und der Stille der Schweigeminuten spricht. In einer Welt, die derzeit alles andere als friedlich ist, klingt diese Botschaft lauter denn je.

    Gleichzeitig funktioniert der Tag als Kitt in einer Gesellschaft, die sich zunehmend polarisiert. Die gemeinsame Erinnerung an den Schmerz des Krieges, an die Verluste und das Leid, schafft einen selten gewordenen Moment der Einheit. Zwischen Jung und Alt, Stadt und Land, Links und Rechts. Zumindest für einen Tag.

    Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Manche halten den Feiertag für ein Relikt, das mehr mit militärischer Nostalgie als mit gelebtem Friedenswillen zu tun habe. Andere beklagen die mangelnde Beteiligung junger Menschen an den Gedenkfeiern. Wieder andere wünschen sich einen europäischeren Fokus – weniger Nationalflagge, mehr gemeinsame Reflexion.

    Und doch: Der 11. November bleibt. Als Tag der Erinnerung. Als Mahnmal. Und als Ausdruck eines tiefen französischen Bedürfnisses: das Leid der Vergangenheit nicht zu vergessen – und die Lektionen daraus nicht zu verlieren.

    Was sagt uns dieser Tag heute?

    Vielleicht das: Dass Frieden nichts ist, was einfach vom Himmel fällt. Sondern etwas, das gepflegt, verteidigt, erinnert werden muss. Auch – und gerade – wenn man in einem Land lebt, das seit Jahrzehnten in Frieden ist. Die Geschichte zeigt: Das kann sich schneller ändern, als man denkt.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • 11. November – Ein Tag zwischen Waffenstillstand und Erinnerung

    11. November – Ein Tag zwischen Waffenstillstand und Erinnerung

    Der 11. November. Kaum ein anderes Datum ist so tief im europäischen, ja im weltweiten kollektiven Gedächtnis verankert. Es steht für das Ende eines Krieges, für nationale Trauer, aber auch für Neubeginn und Hoffnung. In Frankreich ist dieser Tag zugleich Feiertag und Mahnung – ein Datum, das Geschi…

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  • Paris: 11. November-Gedenkfeier im Zeichen Europas

    Paris: 11. November-Gedenkfeier im Zeichen Europas

    Die Gedenkfeiern zum 11. November fanden in diesem Jahr in einem besonderen Kontext statt – mit dem Krieg, der wieder auf europäischem Boden wütet. Präsident Emmanuel Macron und Michel Barnier nutzten die Gelegenheit, um wichtige Botschaften über die Rolle und Notwendigkeit eines geeinten Europas zu vermitteln. Die französisch-britische Freundschaft im Mittelpunkt Emmanuel Macron beging die Zeremonie gemeinsam mit dem britischen Premierminister Keir Starmer am Arc de Triomphe in Paris. Dort legten sie zusammen einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten nieder und entzündeten die ewige Flamme der Erinnerung. Ein symbolischer Akt, der die enge Verbindung zwischen Frankreich und Großbritannien unterstreicht – gerade in einem Jahr, in dem das 120. Jubiläum der Entente cordiale, des historischen Freundschaftsabkommens zwischen den beiden Ländern, gefeiert wird. Das Élysée erklärte, das Thema der Zeremonie sei die „französisch-britische Freundschaft“, ein Zeichen für die fortdauernde Solid…

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  • Gedenken am 11. November in Paris: Macron und Starmer ehren die Gefallenen des 1. Weltkriegs

    Gedenken am 11. November in Paris: Macron und Starmer ehren die Gefallenen des 1. Weltkriegs

    Zum 106. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918 kamen der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer auf den Champs-Élysées in Paris zusammen, um die Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs zu ehren. Gleichzeitig feierten sie den 120. Jahrestag der Entente Cordiale – eines Abkommens zwischen Frankreich und Großbritannien, das am 8. April 1904 zur Beilegung kolonialer Streitigkeiten unterzeichnet wurde und den Grundstein für die heutige enge Partnerschaft legte. Neben der offiziellen Gedenkzeremonie bot das Treffen auch Raum für aktuelle politische Themen. Die beiden Staatschefs sprachen über die Lage in der Ukraine sowie über die Situation im Nahen Osten. In Bezug auf die Ukraine bekräftigten Macron und Starmer laut französischer Präsidentschaft ihre „Entschlossenheit, Kiew bedingungslos und so lange wie nötig zu unterstützen“. Diese Aussage gewinnt an Gewicht angesichts der unsicheren Zukunft der US-Militärhilfe unter einem möglichen e…

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  • Warum der 11. November in Frankreich ein Feiertag ist: Gedenken, Geschichte und Symbole

    Warum der 11. November in Frankreich ein Feiertag ist: Gedenken, Geschichte und Symbole

    Der 11. November ist seit 1922 ein Feiertag in Frankreich. Dieser Tag erinnert an die Unterzeichnung des Waffenstillstands am 11. November 1918, der das Ende des Ersten Weltkriegs markierte. Es ist ein Tag des Gedenkens und der Anerkennung für die Millionen von Soldaten und Zivilisten, die in diesem weltweiten Konflikt ihr Leben verloren oder verletzt wurden. Doch der 11. November dient heute nicht nur dazu, das Ende der Kampfhandlungen zu feiern – er ist auch ein Tag des Respekts und der Erinnerung an all jene, die in Kriegen und Konflikten für Frankreich gestorben sind, damals wie heute. Der 11. November 1918: Das Ende des Ersten Weltkriegs Am 11. November 1918, um 5:15 Uhr, unterzeichneten die Vertreter der Alliierten (darunter Frankreich, das Vereinigte Königreich, die USA und Russland) und die Vertreter der deutschen Armee den Waffenstillstand in einem Eisenbahnwagen des Oberkommandos von Marschall Foch im Wald von Compiègne in Nordfrankreich. Dieser Waffenstillstand beendete offi…

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  • Der 11. November, Feiertag in Frankreich

    Der 11. November, Feiertag in Frankreich

    Am gestrigen Freitag habe ich in nachrichten.fr darüber geschrieben, warum der 11. November in Frankreich ein Feiertag ist. Ich möchte also darauf nicht mehr eingehen, sondern hier ein paar weitergehende Bemerkungen und Überlegungen mit dir teilen. In ganz Frankreich werden an diesem Tag Gedenkfeier…

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  • Zeremonien zum 11. November: zum ersten Mal wird es eine öffentliche Mahnwache in Paris geben

    Zeremonien zum 11. November: zum ersten Mal wird es eine öffentliche Mahnwache in Paris geben

    Diese Mahnwache, die für alle offen ist, findet am Abend des 11. November um 18:30 Uhr statt, dem Zeitpunkt, an dem die Flamme 1923 am Grabmal des unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen in Paris zum ersten Mal entzündet wurde. In diesem Jahr wird es zum ersten Mal eine „patriotische Mahnwache“ bei den Gedenkfeiern zum 11. November geben, wie Franceinfo unter Berufung auf den Elysée-Palast meldete. Diese neuartige Mahnwache wurde angesetzt, weil es sich um den 100. Jahrestag der ersten Entzündung der Flamme des Gedenkens am Grab des unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen in Paris handelt. Diese „patriotische und volkstümliche“ Mahnwache findet am Abend um 18.30 Uhr statt, dem Zeitpunkt, an dem die Flamme 1923 zum ersten Mal entzündet wurde. Die Mahnwache „mit Ton und Licht auf dem Triumphbogen“ wird etwa 45 Minuten dauern und ist für alle offen. Der Élysée-Palast gab bekannt, dass auch die offiziellen Fahnenträger anwesend sein werden. Ausserdem wird Präsident Emmanuel Macron …

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  • 11. November: Gedenkfeiern zum Waffenstillstand des 1. Weltkriegs in ganz Frankreich

    11. November: Gedenkfeiern zum Waffenstillstand des 1. Weltkriegs in ganz Frankreich

    Emmanuel Macron leitet am Freitag die Zeremonie zum 11. November am Fuße des Arc de Triomphe. Hundertvier Jahre nach dem Waffenstillstand von 1918 gedenkt Frankreich am Freitag, dem 11. November, des Endes des Ersten Weltkriegs. Im ganzen Land finden vor allem am Vormittag zahlreiche Zeremonien statt, um den für Frankreich Gefallenen zu gedenken. Die Pariser Zeremonie unter dem Vorsitz von Emmanuel Macron begann um 10:40 Uhr. Das Staatsoberhaupt leitet persönlich die Gedenkfeier zum 104. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918. Er wird zunächst einen Kranz am Fuße der Statue von Georges Clemenceau auf den Champs-Elysées niederlegen, bevor er sich zum Fuß des Triumphbogens begibt, um der französischen Flagge zu huldigen. Jordan Bardella, der neue Vorsitzende des Rassemblement National, nahm in Villers-Cotterêts im Departement Aisne an einer Zeremonie teil. Jean-Luc Mélenchon nimmt um 11 Uhr in Chauny an der offiziellen Zeremonie zum 11. November teil und will um 14 Uhr eine Rede vor de…

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  • 11. November: Das Grab des unbekannten Soldaten am Triumphbogen wird an diesem Mittwoch 100 Jahre alt

    11. November: Das Grab des unbekannten Soldaten am Triumphbogen wird an diesem Mittwoch 100 Jahre alt

    Anlässlich der Hundertjahrfeier der Beerdigung des Unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen in Paris werden die Feierlichkeiten zum Gedenken an den Waffenstillstand, der dem Ersten Weltkrieg ein Ende setzte, auch durch den Einzug des Schriftstellers und Autors von „Ceux de 14“, Maurice Genevoix, in das Pantheon geprägt sein.

    Nach der traditionellen Waffenstillstandszeremonie wird Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 11. November, den Einzug des Schriftstellers Maurice Genevoix in das Pantheon leiten, eine Gelegenheit, alle Kämpfer des Ersten Weltkriegs hundert Jahre nach der Beerdigung des Unbekannten Soldaten zu ehren.

    Aufgrund der beengten Platzverhältnisse werden beide Zeremonien in kleinen Gruppen abgehalten, wobei maximal 30 Personen anwesend sein dürfen. Der erste Höhepunkt dieses Gedenktages ist um 11.00 Uhr das Gedenken an den 102. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918, der zugleich der hundertjährige Jahrestag der Beerdigung des Unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen ist.

    Am 11. November 1920 wurde der Sarg dieses Soldaten, dessen sterbliche Überreste nicht identifiziert werden konnten, mit großem Pomp unter dem Triumphbogen aufgebahrt, wo er zwei Monate später beigesetzt wurde. Seit dem 11. November 1923 wird die Flamme seines Grabes jeden Abend neu entzündet.

     

    Maurice Genevoix

    Soldat und Schriftsteller

    Diese Zeremonie schließt den langen Zyklus des hundertjährigen Jubiläums des Großen Krieges ab, dessen Höhepunkt die einwöchige Reise war, die Emmanuel Macron 2018 zu den Schauplätzen der großen Schlachten im Osten und Norden des Landes führte.

    Es war während eines Zwischenstopps in Les Éparges, einem kleinen Dorf in der Nähe von Verdun, als er den Eintritt von Maurice Genevoix in das Pantheon ankündigte, der dort am 25. April 1915 während gewaltsamer Kämpfe schwer verwundet worden war.

    Der kämpferische Schriftsteller war der Sänger des Gedenkens an den Poilus, dessen Leben in den Schützengräben er in seiner Sammlung „Ceux de 14“ erzählte. „Durch ihn hört ihre Stimme nie auf, uns zu drängen, in unserer Wachsamkeit nicht nachzulassen und unsere Wachsamkeit aufrechtzuerhalten, wenn das Schlimmste wieder kommt“, sagte das Staatsoberhaupt am 6. November 2018.

    Emmanuel Macron wird die Zeremonie mit einer Rede abschließen, in der er sich voraussichtlich auf die „Widerstandsfähigkeit“ konzentrieren wird, die Fähigkeit der Franzosen, Tragödien zu überwinden, als roter Faden zwischen 1914 und den aktuellen „Prüfungen“ der Coronavirus-Epidemie und den Terroranschlägen der letzten Wochen.

    „Der Präsident ist sehr daran interessiert, dass Männer geehrt werden, die in der Tortur nie ins Wanken geraten sind und zusammengehalten haben“, eine Gelegenheit, „eine Geschichte, eine gemeinsame Vorstellung zu schaffen“, erklärt sein Büro.

    Diese Ehrungen wurden trotz der Pandemie beibehalten, denn „es ist wichtig, die großen Momente der nationalen Gemeinschaft beizubehalten und die Franzosen als Nation zusammenzuführen“, so das Fazit des Élysée.

    Seit Beginn der Pandemie hat Emmanuel Macron angesichts der Kritik im Zusammenhang mit seiner Krisenbewältigung und angesichts eines nach wie vor sehr hohen Maßes an Misstrauen auf der Botschaft der Einheit bestanden.

  • Die Feierlichkeiten am 11. November werden in ganz Frankreich ohne die Öffentlichkeit stattfinden.

    Die Feierlichkeiten am 11. November werden in ganz Frankreich ohne die Öffentlichkeit stattfinden.

    Die Covid-19-Pandemie wird den Tribut, der am 11. November denjenigen gezollt wirde, die für Frankreich gekämpft haben, verändern. Die Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten wird im Fernsehen übertragen. In den verschiedenen Departements Frankreichs werden Ehrungen organisiert, die für die Öffentlichkeit gesperrt sind.

    Frankreich wird in diesem Jahr 2020 einige ganz besondere Gedenkfeiern zum Waffenstillstand erleben. Das Ministerium der Streitkräfte hat an diesem Mittwoch, dem 4. November, das Gesundheitsprotokoll vorgestellt, das den Tag des 11. November deutlich verändern wird.

    Die Gesundheitskrise zwingt in erster Linie dazu, dass das traditionelle Garbendepot am Grab des Unbekannten Soldaten, eine Veranstaltung, die normalerweise eine große Zahl von Menschen in der Nähe des Triumphbogens zusammenführt, in diesem Jahr „in Anwesenheit einer sehr kleinen Zahl von zivilen und militärischen Würdenträgern“ stattfindet, erklärt das Ministerium. Die Zeremonie ist nicht öffentlich zugänglich, wird aber live im Fernsehen übertragen. Dies ist besonders wichtig, da 2020 der 100. Jahrestag des Unbekannten Soldaten gefeiert wird. Der Präsident der Republik wird an der Zeremonie teilnehmen.

    Für die Öffentlichkeit verbotene Zeremonien
    Was wird jedoch mit den in ganz Frankreich organisierten Feierlichkeiten geschehen? Auch hier brachte Covid-19 die Dinge ins Wanken. In allen Departements können nur Zeremonien mit eingeschränkter Teilnehmerzahl und „unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln“ abgehalten werden. Sie werden jedoch nicht öffentlich zugänglich sein.

    In jeder Gemeinde werden die Bürgermeister eine Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal durchführen. Auch diese Veranstaltungen sind nicht öffentlich.

    Das Ministerium weist darauf hin, dass französische Männer und Frauen, die den Toten des Ersten Weltkriegs die Ehre erweisen wollen, eine Spende an die Bleuets de France machen können.