Kategorie: Wirtschaft

  • Benzinpreise: Nach zweiwöchigem Anstieg sinken die Preise an den Zapfsäulen wieder

    Benzinpreise: Nach zweiwöchigem Anstieg sinken die Preise an den Zapfsäulen wieder

    Nach den letzten Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang sind die Preise für Kraftstoffe im Straßenverkehr in der vergangenen Woche im Durchschnitt wieder gesunken.

    Nach einem starken Anstieg in der Vorwoche sind die Preise für Kraftstoffe in der vergangenen Woche im Durchschnitt wieder gesunken, wie aus Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang hervorgeht. So wurde der Liter SP95 im Durchschnitt mit 1,632 Euro verkauft, gegenüber 1,6665 Euro sieben Tage zuvor. Der Liter Dieselkraftstoff blieb allerdings auf einem hohen Niveau: 1,905 Euro pro Liter im Durchschnitt, gegenüber 1,921 in der Vorwoche.

    Landesweit fehlte an rund 20,9% der Tankstellen noch immer mindestens eine Kraftstoffart. Diese Berechnungen wurden auf der Grundlage von Daten durchgeführt, die um 9.45 Uhr am Montag, dem 24. Oktober, auf der Website prix-carburants.gouv.fr verfügbar waren und rund 9.300 Verkaufsstellen umfassten.

    Die Durchschnittswerte verdecken jedoch die unterschiedlichen Realitäten vor Ort: In 58,3% der Tankstellen im Departement Puy-de-Dôme und in 55,1% der Tankstellen im Departement Ain fehlte mindestens ein Kraftstoff. Im Departement Indre-et-Loire lag der Anteil bei 51%, in Seine-Saint-Denis bei 49,4 % und im Departement Nièvre bei 48,3%.

  • WhatsApp Opfer eines weltweiten Ausfalls: Internetnutzer berichten von anhaltenden Problemen

    WhatsApp Opfer eines weltweiten Ausfalls: Internetnutzer berichten von anhaltenden Problemen

    Am Dienstag, dem 25. Oktober, ist das soziale Nachrichtennetzwerk WhatsApp von einem weltweiten Ausfall betroffen.

    WhatsApp ist ausgefallen… Das soziale Netzwerk für Instant Messaging, eine Tochtergesellschaft des US-Konzerns Meta (ehemals Facebook), ist seit Dienstagmorgen Opfer eines weltweiten Ausfalls. Dies geht aus zahlreichen Berichten hervor, die von der Referenzwebsite DownDetector.com erfasst wurden, sowie aus Beschwerden von Nutzern in anderen sozialen Netzwerken.

    „Nutzerberichte deuten darauf hin, dass Whatsapp seit 9.17 Uhr“ europäischer Zeit Probleme hat, berichtete die Website DownDetector.com, die mehrere Tausend Meldungen von Internetnutzern gesammelt hat. Meta, das im vergangenen Jahr Opfer eines beispiellosen Riesenausfalls wurde, hat am Morgen noch nicht mit einer Erklärung auf den Ausfall seines Messenger Dienstes reagiert.

    Android, iOS oder auch die App für Computer und Suchbrowser sind betroffen. Meta bestätigte den Ausfall und versicherte, daran zu arbeiten, den Dienst „so schnell wie möglich“ wiederherzustellen.

  • Kernkraft: Lohnvereinbarung nach wochenlangem Streik in den EDF-Atomkraftwerken

    Kernkraft: Lohnvereinbarung nach wochenlangem Streik in den EDF-Atomkraftwerken

    Die Arbeiter in den französischen Kernkraftwerken kehren allmählich wieder an ihre Arbeitsplätze zurück, nachdem mit der EDF-Führung eine Einigung über Lohnerhöhungen erzielt wurde. Die Streiks hatten am 13. September begonnen. Nach den Raffinerien nun die Atomkraftwerke: Die Geschäftsleitung des Stromversorgers EDF und die Gewerkschaften haben sich darauf geeinigt, dass die Arbeit in den Kraftwerken, die bestreikt wurden, wieder aufgenommen wird. Die Beschäftigten erhalten Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen. Diese Streikbewegung hatte weniger Aufsehen erregt als die der Raffineriebeschäftigten, war aber auch sehr real: Bis zu 12 der Kernkraftwerke in Frankreich waren betroffen. Die ersten Beschäftigten, die die Arbeit wieder aufnahmen, waren am vergangenen Freitag die Arbeiter in Gravelines, wo sich das leistungsstärkste Kraftwerk Westeuropas befindet. Die von der CGT als Bedingung für die Beendigung des Arbeitskampfes geforderte Erhöhung von mindestens 200 Euro pro Monat für alle wur…

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  • Renault bringt den 4L und den R5 wieder auf den Markt- in neuem Look

    Renault bringt den 4L und den R5 wieder auf den Markt- in neuem Look

    Renault wollte zwei seiner größten Erfolge neu aufleben lassen, aber treffen der neue 4L und der R5 wirklich den Geschmack der Kunden?

    Am 3. August 1961 verließ der erste Renault 4, der zukünftige Star der Marke, der den kleinen 4 CV ersetzen und mit dem 2 CV aus dem Haus Citroen konkurrieren sollte, die Fabrik in Billancourt unter den Klängen von André Verchurens „fiancés d’Auvergne“. Zehn Jahre später geht es bei der Taufe des R5 im Winter 1972 geht es mit „Avventura“ von Stone & Charden schon viel rockiger zu. Man darf gespannt sein mit welcher Musik der vollelektrische R5 (ab nächstem Jahr) und dann der 4 L (etwa 2025) auf die Straße kommen werden. Auf dem Pariser Autosalon jedenfalls kann man bereits die Konzepte der neuen Modelle bewundern.

    In der Autowelt ist die Retro-Mode ungebrochen. Viele Hersteller wagen sich mit großem Erfolg (Mini, Alpine, Fiat 500) oder etwas weniger Erfolg (der Cox von Volkswagen, der Mehari von Citroën) auf die Pfade der Vergangenheit. Die modernen „Interpretationen“ der Hits von gestern geben natürlich Anlass zu Diskussionen.

    Jean-Pierre Biffi, Vorsitzender das Fan-Clubs „4L passion 32“ in Maignaut-Tauzia im Departement Gers, wird von der Zeitung La Dépêche du Midi zitiert: „Ich finde den Neuen gar nicht so hässlich. Natürlich sind wir in der Welt von heute, aber man erkennt den Kühlergrill, die Scheinwerfer, bestimmte Teile der Fenster… Beim R5 bin ich da etwas zurückhaltender“. Der eingefleischte 4L-Fan weiß, wovon er spricht. Er besitzt einen 4L, und auch einen Renault 5 und einen Super 5!

    Luca de Meo, Chef von Renault, bestätigte in Paris auch die Produktion eines großen R 5 Turbo 3, natürlich auch elektrisch.

    20 bis 25.000 € für den neuen R5
    Vor einem Jahr hatte Gilles Le Borgne, Renaults Direktor für Entwicklung und Technik, auf der Münchner Auto-Messe die Preise für den R5 angedeutet und gehofft, eine Spanne zwischen 20.000 und 25.000 € einhalten zu können. Angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Marken bei der Herstellung ihrer Fahrzeuge derzeit zu kämpfen haben, wird man aber wohl mit mehr rechnen müssen.

    Der R5 der Neuzeit, der bereits im Februar bei den Argus-Trophäen geehrt wurde – Designchef Laurens van den Aker erhielt den Sonderpreis der Jury – wird sich bald einer anderen, viel wichtigeren Jury stellen müssen: dem Publikum. Die Vermarktung der Automobile und die Mobilität von morgen wird gerade neu erfunden und jede Neuheit wird genauestens geprüft.

    Die Rückkehr dieser beiden Bestseller der französischen Autoindustrie ist nicht nur eine spannende Sache, sondern auch eine große Herausforderung. Wenn man bedenkt, dass neben dem Preis die Ästhetik das Hauptargument für die Wahl des Kunden ist, kann man nur hoffen, dass diese beiden ehrgeizigen Entwürfe die Stimmen einer Mehrheit gewinnen.

  • Wurstwaren, Käse … Supermarktkette Système U warnt vor möglichen Lebensmittelengpässen

    Wurstwaren, Käse … Supermarktkette Système U warnt vor möglichen Lebensmittelengpässen

    In einem Interview mit dem Journal du Dimanche am Sonntag, dem 23. Oktober, sagte Dominique Schelcher, CEO der Supermarktkette Système U, dass er Lebensmittelengpässe befürchte. Grund dafür seien die Inflation und die Explosion der Energiekosten. Es könnte sein, dass einige Produkte in den nächsten …

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  • Darf man nach der Ernte die übrig gebliebenen Reste auf den Feldern einfach einsammeln?

    Darf man nach der Ernte die übrig gebliebenen Reste auf den Feldern einfach einsammeln?

    Das Auflesen auf abgeernteten Feldern ist eine Praxis, die bis in die französische Monarchie zurückreicht; es erfordert jedoch eine klare Einhaltung der Gesetze, um Konflikte mit Landwirten zu vermeiden.

    In öffentlichen Wäldern in Frankreich ist das Einsammeln zwar grundsätzlich erlaubt, bei Obst und Pilzen ist die Menge jedoch begrenzt. Bei landwirtschaftlichen Grundstücken ist die Situation aber ganz anders: In der Praxis sollte der Eigentümer um Erlaubnis gefragt werden.

    Es ist zwar generell erlaubt, tagsüber auf den Feldern zu sammeln, d. h. nach einer Ernte landwirtschaftliche Überreste mit der Hand aufzulesen. Laut einer Antwort des Landwirtschaftsministers aus dem Jahr 2017 auf eine parlamentarische Anfrage zu diesem Thema ist „das Sammeln nach der Ernte, tagsüber und wenn es ohne Werkzeug durchgeführt wird, erlaubt“. Der Minister erklärte allerdings, dass „das Sammeln auf eingezäuntem Gelände verboten ist. Um Konflikte zu vermeiden, kann es ratsam sein, sich vorab mit dem Eigentümer des Grundstücks in Verbindung zu setzen, insbesondere um zu überprüfen, ob die Ernte wirklich abgeschlossen ist“.

    Der Minister unterscheidet Sammeln übrigens von drei anderen verbotenen Praktiken: „Diebstahl von angebautem Obst und Gemüse, wenn es nicht vom Boden gelöst ist, Sammeln nach der Ernte von dem, was an Obstbäumen oder Weinstöcken übrig bleibt und eine zweite Ernte darstellen könnte und die Verwendung von Werkzeugen wie dem Rechen zum Ernten“.

    Es ist jedoch zu beachten, dass die Gemeinden nach Artikel 19 des Strafgesetzes vom 9. Juli 1888 über die ländliche Polizei das Sammeln auf den Feldern mit einem Gemeindeerlass verbieten können. Es ist also ratsam, sich zunächst an seine Gemeindeverwaltung und dann an den Eigentümer des Feldes zu wenden, um sicherzugehen, dass das Auflesen erlaubt ist, auch wenn es in der Regel vom Gesetzgeber toleriert wird.

  • Carrefour, Leclerc, Intermarché… Granola-Kekse werden in ganz Frankreich zurückgerufen

    Carrefour, Leclerc, Intermarché… Granola-Kekse werden in ganz Frankreich zurückgerufen

    Zwei Produktreihen von Granola-Keksen sind von den Rückrufen betroffen. Sie enthalten möglicherweise feine Metallpartikel. Kunden sollten kürzlich in Frankreich gekaufte Granola-Packungen genau untersuchen. Der Hersteller Mondelez, Eigentümer der Marke LU, ruft zwei Produktreihen dieser Kekse zurück, berichtet die Website Rappel Consommateur: Granola Milchschokolade im 2er-Pack (2X200 Gramm) und Granola Zartbitterschokolade 195 Gramm. Seit dem 3. Oktober wurden diese Produkte in den meisten großen französischen Einzelhandelsketten verkauft: Carrefour, Leclerc, Système U, Auchan, Simply Market, Casino, Intermarché, Monoprix, Franprix, Segurel, Teldis. Das Mindesthaltbarkeitsdatum für die ersten betroffenen Chargen reicht bis zum 30. Juni 2023 und für die Schachteln mit Keksen aus Zartbitterschokolade bis zum 31. Mai 2023. Der Grund für den Rückruf durch den Granola-Hersteller ist das potenzielle Vorhandensein einer geringen Anzahl feiner Metallpartikel. Daher besteht die Gefahr von Verl…

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  • Streik in Atomkraftwerken: Lohnvereinbarung mit Gewerkschaften erzielt

    Streik in Atomkraftwerken: Lohnvereinbarung mit Gewerkschaften erzielt

    Die Vereinbarung, die am zweiten Tag der landesweiten Lohnverhandlungen getroffen wurde, muss noch von den Gewerkschaften ratifiziert und der Belegschaft an jedem Standort zur Abstimmung vorgelegt werden. Der EDF-Konzern bestätigte über einen Sprecher, dass die Verhandlungen „abgeschlossen“ seien.

    Die Gewerkschaften CGT und FO gaben bekannt, dass am Freitag bei der EDF nach wochenlangen Streiks in Kernkraftwerken eine landesweite Lohnvereinbarung zwischen der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften getroffen wurde. Auf diese Ankündigung hin stimmten die Beschäftigten des Kernkraftwerks Gravelines (Nord), dem leistungsstärksten in Westeuropa, für die Aussetzung ihres Streiks bis Montag.

    Die EDF-Leitung hat eine Lohnerhöhung von 5% für Geringverdiener angeboten. Den Führungskräften wurde eine Erhöhung um 2,5% angeboten, die von Prämien begleitet wird, deren Höhe noch festgelegt werden muss. Diese allgemeinen Lohnerhöhungen werden von individuellen Lohnerhöhungen von 2,45% begleitet. „Diese Vereinbarung entspricht in hohem Maße den Forderungen der CGT, indem sie eine Erhöhung für alle um 120 Euro brutto pro Monat vorsieht“, erklärt Julien Lambert, Sekretär der zuständigen Gewerkschaft FNME-CGT.

    „Die Verhandlungen sind abgeschlossen, eine Vereinbarung wird den Gewerkschaften vorgelegt, die sie dem Personal unterbreiten werden“, erklärte ein Sprecher von EDF.

    Im Atomkraftwerk Gravelines soll am Montag eine weitere Abstimmung über die Beendigung des Streiks entscheiden, falls die Vereinbarung bis dahin ratifiziert wird. „Wenn die Vereinbarung am Montag bestätigt wird, ist für uns die Angelegenheit abgeschlossen, alle gehen wieder an die Arbeit und wir strengen uns an, um die Kraftwerke für die Franzosen wieder sicher an das Netz anzuschließen“, so Franck Redondo, CGT-Funktionär. Auch in Saint-Laurent-des-Eaux (Loir-et-Cher) setzte die CGT den Streik aus, um die Abstimmung der Mitglieder abzuwarten. Im Atomkraftwerk an der Mosel, Cattenom, jedoch „geht die Bewegung vorerst weiter, die Beschäftigten wollen einen gewissen Druck aufrechterhalten, solange das Abkommen nicht unterzeichnet ist“, so eine Gewerkschaftsquelle.

    Der Streik begann am 13. September und weitete sich im Laufe der Wochen aus, bis am Freitagmorgen 12 der französischen Atomkraftwerke betroffen waren.

    Der Streik führt zu Verzögerungen im Zeitplan der Wartungsarbeiten im französischen Kernkraftwerkspark und lässt Spannungen im Stromnetz im Winter befürchten.

  • Frankreich zieht sich aus der Energiecharta zurück – weil diese die fossilen Brennstoffe bevorzugt

    Frankreich zieht sich aus der Energiecharta zurück – weil diese die fossilen Brennstoffe bevorzugt

    Präsident Emmanuel Macron kündigte am Freitag zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel an, dass Frankreich aus der 1994 ratifizierten Energiecharta aussteigen werde. Dieses von Klimaaktivisten kritisierte Abkommen sollte die Versorgung Westeuropas mit fossilen Energieträgern sichern.

    Frankreich segelt im Windschatten von Spanien und den Niederlanden. Paris will sich aus dem Energiechartavertrag (ECT) zurückziehen, einem 30 Jahre alten internationalen Abkommen, das private Investitionen in fossile Brennstoffe stark unterstützt, wie Präsident Emmanuel Macron am Freitag, dem 21. Oktober, bekannt gab.

    „Frankreich hat beschlossen, aus dem Vertrag über die Energiecharta auszusteigen, was von vielen gefordert wurde“, sagte der Staatschef am Rande des EU-Gipfels in Brüssel.

    Der Vertrag wird jedoch noch 20 Jahre nach dem Austritt eines Unterzeichnerlandes gelten.

    In seiner Stellungnahme vom Mittwoch hatte der Hohe Rat für Klimafragen (HCC) festgestellt, dass der Text der Charta die Verpflichtung der Unterzeichnerländer und ihrer jeweiligen Energiesektoren, bis 2030 so weit wie möglich CO2-neutral zu werden, behindert.

    Die Energiecharta wurde 1994 nach dem Ende des Kalten Krieges unterzeichnet, um Investoren in den Ländern Osteuropas und der ehemaligen UdSSR Sicherheiten zu bieten.

    Der Vertrag, an dem die EU und etwa 50 andere Länder beteiligt sind, ermöglicht es Unternehmen, vor einem privaten Schiedsgericht Entschädigungen von einem Staat zu fordern, dessen Entscheidungen die Rentabilität ihrer Investitionen beeinträchtigen, selbst wenn es sich um Entscheidungen für eine klimaschonende Politik handelt.

  • CGT ruft zu Streiks und Demonstrationen am 27. Oktober und 10. November auf

    CGT ruft zu Streiks und Demonstrationen am 27. Oktober und 10. November auf

    Die französischen Beschäftigten sind von der Gewerkschaft CGT für den 27. Oktober und den 10. November zu Streiks und Demonstrationen aufgerufen, um für höhere Löhne und Gehälter zu kämpfen.

    Die Gewerkschaft CGT ruft für den 27. Oktober und den 10. November zu zwei landesweiten und branchenübergreifenden Streik- und Demonstrationstagen auf, um höhere Löhne zu fordern, wie die Gewerkschaftssekretärin Céline Verzeletti bekannt gab.

    Der Streiktag am Dienstag, dem 18. Oktober, an dem nach Gewerkschaftsangaben fast 300.000 Demonstranten teilnahmen und es zu Streiks im Ölsektor, in der Atomindustrie und im öffentlichen Nahverkehr kam, zeigt laut Céline Verzeletti, dass „eine Dynamik vorhanden ist“. „Wir wollen nicht nachlassen“, bekräftigte die Gewerkschaftsführerin und meint, die CGT sei „im Einklang mit den Erwartungen der Arbeitnehmer“.

    Diese Streiktage sollen die Gelegenheit bieten, eine Erhöhung des Mindestlohns, eine Anpassung aller Löhne an die Inflation und eine Aufwertung des Indexlohnes für Beamte zu fordern. Die Gewerkschaften Solidaires und FSU könnten sich am 10. November an der Mobilisierung beteiligen.

    Obwohl der Arbeitskampf in den Raffinerien nach der Unterzeichnung eines Lohnabkommens bei TotalEnergies abnehme, nehme der Streik „auf der Ebene der Energiewirtschaft an Fahrt auf“, versicherte die Gewerkschaftsführerin. Darüber hinaus gebe es auch einen Streikaufruf bei den Pariser Verkehrsbetrieben (RATP) für den 10. November.