Kategorie: Wirtschaft

  • Mobilisierung gegen die Rentenreform: Die Verkehrsprognosen von RATP und SNCF für Mittwoch

    Mobilisierung gegen die Rentenreform: Die Verkehrsprognosen von RATP und SNCF für Mittwoch

    Die SNCF kündigt weiterhin einen „gestörten“ Zugverkehr an. Die RATP rechnet mit „fast normalem“ Verkehr für die Metro und „normal“ für Busse und Straßenbahnen. Ein neuer Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform. Die Störungen im öffentlichen Transport für Mittwoch, den 15. März, werden je nach Netz unterschiedlich ausfallen, so die Prognosen der SNCF und der RATP, die am Dienstagabend bekannt gegeben wurden. Die SNCF rechnet für Mittwoch mit einem „gestörten“ Verkehr. Der Verkehr wird „im Großen und Ganzen ähnlich sein wie am Montag, dem 13. und Dienstag, dem 14. März, d.h.: 2 von 5 TER im Landesdurchschnitt, 3 von 5 TGV Inoui und Ouigo, 1 von 3 Intercités am Tag und kein Verkehr der Intercités in der Nacht“, so die Bahngesellschaft in einer Pressemitteilung. Auch im Transilien-Netz geht die SNCF davon aus, dass der Verkehr am Mittwoch „gestört“ bleiben wird. Auf der RER E rechnet sie mit 3 von 4 Zügen; auf der RER D kündigt sie durchschnittlich 2 von 5 Zügen an. Für die RER C, di…

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  • Stromabschaltung in der Innenstadt von Toulouse am Dienstag: 30.000 Haushalte betroffen

    Stromabschaltung in der Innenstadt von Toulouse am Dienstag: 30.000 Haushalte betroffen

    Im Zuge der Proteste gegen die Rentenreform wurde in der Innenstadt von Toulouse am Dienstag, dem 14. März, gegen 12.15 Uhr der Strom ausgeschaltet. Eine absichtliche Unterbrechung – wahrscheinlich durch streikende CGT-Mitglieder herbeigeführt. Der Stromversorger Enedis, der den Strom gegen 13.20 Uhr wieder einschalten konnte, schätzt die Zahl der betroffenen Kunden auf etwa 30.000. Nach dem Stromausfall vom vergangenen Donnerstag, von dem etwa 8.000 Nutzer in Blagnac und Beauzelle und insbesondere der Flughafen Toulouse-Blagnac betroffen waren, kam es am Dienstag gegen 12.10 Uhr zu einem weiteren „Blackout“, diesmal im Stadtzentrum von Toulouse. Enedis bestätigte die Stromunterbrechung und schätzte die Zahl der betroffenen Haushalte auf etwa 30.000. Die Gewerkschaft CGT ihrerseits bekennt sich zu der Unterbrechung und behauptet, man habe nur die Präfektur abschalten wollen. „Bei den Generalversammlungen, die am Dienstagmorgen im Departement Midi-Pyrénées stattfanden, wurde über eine V…

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  • Rentenreform: Gewerkschaft CGT Energie schaltet Strom der Präfektur der Alpes-Maritimes ab

    Rentenreform: Gewerkschaft CGT Energie schaltet Strom der Präfektur der Alpes-Maritimes ab

    Die Gewerkschaft hat im Rahmen der Streiks gegen die Rentenreform der Präfektur am Dienstag für eine Stunde den Strom abgestellt, das berichtet der Sender France Bleu Azur. Die CGT Energie des Departements Alpes-Maritimes behauptet gegenüber France Bleu Azur, am Dienstagmorgen, dem 14. März, die Stromversorgung der Präfektur des Departements unterbrochen zu haben. Rund 100 Personen versammelten sich zunächst vor den Toren des Verwaltungszentrums des Departements (Cadam), bevor sie den Strom abstellten. Die CGT Energie 06 wollte nach eigenen Angaben die Präfektur nur eine Stunde lang von der Stromversorgung abkoppeln.

    Diese Aktion ist Teil der Mobilisierung gegen die anstehende Rentenreform. Seit Beginn der Mobilisierung kam es bereits in verschiedenen französischen Städten zu mehreren anderen „wilden“ Stromabschaltungen….

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  • Müll-Streik: „Geduldet euch und seid solidarisch mit der Bewegung“, appelliert die CGT an die Franzosen

    Müll-Streik: „Geduldet euch und seid solidarisch mit der Bewegung“, appelliert die CGT an die Franzosen

    „Das ist die einzige Möglichkeit, die Stimme der Arbeitnehmer zur Rentenreform zu hören“, das sagte Fabrice Michaud, Generalsekretär der CGT Transports, am Dienstag im Gespräch mit Franceinfo. Dieser Streik der Müllabfuhr betrifft Paris, Nantes, Le Havre oder auch Saint-Brieuc. „Gedulden Sie sich und seien Sie solidarisch mit der Bewegung“, forderte Fabrice Michaud, Generalsekretär der CGT Transports, der den Streik der privaten Müllarbeiter gegen die Rentenreform koordiniert, am Dienstag, dem 14. März, auf dem Sender Franceinfo die Franzosen auf. Die Folgen der Bewegung werden in einigen Städten, insbesondere in der Hauptstadt Paris, immer deutlicher sichtbar. In Paris stapeln sich inzwischen über 5.600 Tonnen Müll auf den Bürgersteigen. Auch in Nantes, Le Havre oder Saint-Brieuc quellen die Mülltonnen über. „Unser Ziel ist es, die Abfallbranche zum Stillstand zu bringen, denn das ist das einzige Mittel, um die Stimme der Arbeitnehmer zur Rentenreform hörbar zu machen“. Fabrice Michau…

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  • Etwa 130 Europaabgeordnete fordern internationale Steuer auf „Ultrareiche“

    Etwa 130 Europaabgeordnete fordern internationale Steuer auf „Ultrareiche“

    Rund 130 Europaabgeordnete und mehrere Wirtschaftswissenschaftler forderten in einem in der Zeitung Le Monde veröffentlichtem Beitrag von der OECD und den Vereinten Nationen, eine internationale Steuer für „Ultrareiche“ einzuführen. Eine Petition für die Einführung einer Vermögenssteuer für „Ultrareiche“ auf internationaler Ebene wurde von mehr als 130 Europaabgeordneten unterzeichnet. „Was wir für multinationale Konzerne erreicht haben, müssen wir nun auch für große Vermögen erreichen“, so Aurore Lalucq (Fraktion der Sozialisten und Demokraten) und der Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman, die die Kampagne initiiert haben, in einem in der Zeitung Le Monde veröffentlichten Gastbeitrag. Beispiel Elon Musk „Unser Vorschlag ist einfach: Einführung einer progressiven Steuer auf das Vermögen der Ultrareichen auf internationaler Ebene, um die Ungleichheiten zu verringern und sich gleichzeitig an der Finanzierung der für den ökologischen und sozialen Übergang notwendigen Investitionen zu…

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  • Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Philippe Goujon meinte am Montag auf Franceinfo, dass zwar ein Recht auf Streik gebe, die fehlende Müllentsorgung aber „die Hygiene der gesamten Hauptstadt“ bedrohe. Der Bürgermeister des 15. Arrondissements von Paris, Philippe Goujon, forderte am Montag, den 13. März, auf dem Sender Franceinfo „einen Mindestdienst“ bei der Müllabfuhr und „die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern“. Die Müllmänner der Stadt Paris streiken seit einer Woche gegen die Rentenreform. Bisher wurden über 5.600 Tonnen Müll in der franzosischen Hauptstadt nicht abgeholt und liegen in den Straßen. „Ich wünsche mir, dass der Staat die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern in den Verbrennungsanlagen oder Abfallzentren ermöglicht“, um „die Blockade der Depots zu lösen“, forderte Philippe Goujon. Er ruft dazu auf, dass „die Polizei die Mülldepots freimacht“. „Es geht hier um die Hygiene der gesamten Hauptstadt“. „Es handelt sich um eine wesentliche öffentliche Dienstleis…

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  • Ukraine-Krieg: TotalEnergies zieht sich aus Fabrik für Industrieschmierstoffe in Russland zurück

    Ukraine-Krieg: TotalEnergies zieht sich aus Fabrik für Industrieschmierstoffe in Russland zurück

    Die Fabrik soll die Produktion in den kommenden Monaten unter einem anderen Markennamen und ohne Einbringung von Produkten oder Technologien von TotalEnergies wieder aufnehmen.

    Der französische Konzern TotalEnergies gab am Montag, dem 13. März, bekannt, dass er sich von einer wichtigen Fabrik für Auto- und Industrieschmierstoffe südwestlich von Moskau zurückziehen werde. Damit setzte der Konzern seinen schrittweisen Rückzug aus Russland fort, den er im Zuge der Militäroffensive des Kremls gegen die Ukraine angekündigt hatte. „In Übereinstimmung mit unseren am 22. März 2022 dargelegten Handlungsgrundsätzen hat TotalEnergies eine Vereinbarung über die Veräußerung der Schmierstofffabrik und der Tochtergesellschaft TotalEnergies Marketing Russia an eine Gesellschaft getroffen, die von der russischen Führungsmannschaft der Tochtergesellschaft gegründet wurde“, teilte der Konzern mit.

    „Die Finalisierung der Veräußerung wurde gerade abgeschlossen, nachdem die russischen Behörden die Genehmigung erteilt haben, die die effektive und endgültige Umsetzung des Verkaufs ermöglicht“. TotalEnergies wollte den Betrag der Transaktion nicht bekannt geben. Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Fabrik in den kommenden Monaten die Produktion unter einer anderen Marke und ohne Einbringung von Produkten oder Technologien von TotalEnergies wieder aufnehmen werde.

    Der Konzern setzt seinen „schrittweisen Rückzug“ aus Russland fort.
    Die im Oktober 2018 in Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden von TotalEnergies, Patrick Pouyanné, eingeweihte Fabrik für Auto- und Industrieschmierstoffe in der Region Kaluga südwestlich von Moskau ermöglichte es dem französischen Konzern bis dahin, diese für den russischen Markt bestimmten Produkte lokal in Russland herzustellen. Der französische Konzern setzt mit dem Verkauf seinen „schrittweisen Rückzug“ aus seinen russischen Aktivitäten fort, „während er gleichzeitig darauf achtet, die Versorgung Europas mit LNG über das Megaprojekt Jamal in der russischen Arktis fortzusetzen“, so eine Quelle bei TotalEnergies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Laut der russischen Nachrichtenagentur TASS wurde am 2. März „ein neuer Eigentümer registriert“ und die Fabrik werde ab dem 15. März ihren „normalen Betrieb“ wieder aufnehmen. Bei der Eröffnung der Fabrik im Jahr 2018 hatte TotalEnergies angegeben, dass der Standort zunächst über eine jährliche Produktionskapazität von 40.000 Tonnen Schmierstoffen verfüge, mit der Möglichkeit, auf 70.000 Tonnen zu erhöhen.

    Ende April 2022, vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, hatte TotalEnergies einen schrittweisen Rückzug aus Russland angekündigt, einem Land, das für die Aktivitäten von TotalEnergies bisher von strategischer Bedeutung war. Insgesamt schrieb TotalEnergies im Jahr 2022 russische Vermögenswerte im Wert von 15 Mrd. USD ab und verkaufte insbesondere seine Aktivitäten im Kharyaga-Ölfeld und im Termokarstovoye-Gasfeld.

    Die einzige große Ausnahme sind die Aktivitäten im Jamal-Gasfeld, einem Mammutprojekt, das nicht von den EU-Sanktionen gegen Moskau betroffen ist.

  • Landes: 51 tote Delphine und Kleinwale an französischen Atlantik-Stränden gefunden

    Landes: 51 tote Delphine und Kleinwale an französischen Atlantik-Stränden gefunden

    An derselben Küste wurden am Wochenende bereits rund 20 tote Delfine entdeckt. NGOs und Wissenschaftler vermuten, dass die Fischerei für die vielen Todesfälle der Kleinwale verantwortlich ist.

    Achtundzwanzig Meeressäuger, hauptsächlich Delfine, wurden allein am Montag, dem 13. März, an den Stränden des Departements Landes tot aufgefunden, wie France Bleu Gascogne meldete. Auch ein Schweinswal wurde in der Nähe von Hossegor entdeckt.

    Am Samstag, dem 11. und Sonntag, dem 12. März waren bereits 23 Delfinkadaver an derselben Küste entdeckt worden, womit sich die Zahl der Meeressäuger, die innerhalb von drei Tagen tot an den Stränden des Departements aufgefunden wurden, auf 51 erhöht hat. Kadaverfunde von Kleinwalen sind nicht ungewöhnlich, aber ihre Anzahl innerhalb eines so kurzen Zeitraums ist ungewöhnlich. Der stark wehende Westwind könnte die toten Tiere an die Küste getrieben haben.

    51 Kadaver in drei Tagen gefunden
    Laut Pelagis, der Beobachtungsstelle für Meerestiere, die solche Strandungen in Frankreich zählt, hatten die am Wochenende gefundenen Delfine gebrochene Rippen und abgetrennte Flossen. Die Kadaver waren jedoch zu stark beschädigt, um endgültige Schlüsse über ihren Tod zu ziehen. „Es handelt sich um gesunde Exemplare“, erklärte Pascal Ducasse, ehrenamtlicher Korrespondent für Pelagis, gegenüber France Bleu Gascogne. „Erfahrungsgemäß sind kranke Tiere sehr mager. Hier handelt es sich um Delfine, die einen vollen Magen hatten, also gerade gefressen hatten und gesund waren“, erläutert er.

    Tierschutzorganisationen machen die Hochseefischerei verantwortlich. Die Delfine könnten getötet worden sein, weil sie versehentlich Fischtrawlern in die Netze gerieten. Sea Shepherd hat bereits mehrfach Klage eingereicht und beschuldigt die großen Trawler, für den Tod von mehreren hundert Delfinen pro Jahr verantwortlich zu sein. NGOs und Wissenschaftler fordern eine vorübergehende Unterbrechung der Fischerei. Im Moment bevorzugt die französische Regierung jedoch technische Lösungen, wie Kameras an Bord oder Geräte, die die Tiere von den Schiffen fernhalten.

  • Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Der sogenannte Energiescheck 2023 wird ab dem 21. April ausgezahlt, wie die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Montag, dem 13. März, bekannt gab. Diese für das Jahr 2023 erneuerte Maßnahme kommt zu mehreren bereits eingeführten staatlichen Hilfen hinzu, um den allgemeinen Preisanstieg zu begrenzen. Da die Lebensmittel- und Energiepreise seit einigen Monaten stetig steigen, hat die französische Regierung mehrere Hilfen eingeführt, um die Haushalte in Frankreich zu unterstützen. Hier ein paar Details dazu: Energiescheck Der Energiescheck, dessen Betrag zwischen 48 Euro und 277 Euro liegt, kann bis zum 31. März 2024 beantragt werden. „Der Versand wird ab dem 21. April dieses Jahres beginnen, ohne dass die Begünstigten irgendwelche Schritte unternehmen müssen“, erklärte das Ministerium für den Energiewandel in einer Pressemitteilung. Er wird automatisch per Post „an die 20 % der einkommensschwächsten Haushalte, deren steuerliches Referenzeinkommen pro Verbraucher…

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  • Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt – vor allem bei den Müllmännern in Paris

    Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt – vor allem bei den Müllmännern in Paris

    Die Streiks gegen die Rentenreform wurden auch am Sonntag, dem 12. März, fortgesetzt. In den Straßen von Paris haben sich aufgrund der Streiks bei der Müllabfuhr inzwischen 5.400 Tonnen Abfall in den Straßen angesammelt. Einige Abgeordnete sind besorgt über die Gesundheitsrisiken, die durch den Streik verursacht werden. In den Straßen von Paris türmten sich am Sonntag, dem 12. März, riesige Berge von Müll. Am siebten Tag des Streiks der Müllmänner gegen die Rentenreform liegen 5.400 Tonnen nicht abgeholter Müll herum. Die Bewegung, die mindestens bis Mittwoch fortgesetzt werden soll, spaltet die eher verständnisvollen Anwohner. „Abgesehen von den Touristen versteht wohl jeder die Situation und warum der Müll auf der Straße liegt“, erklärt eine Frau gegenüber France Télévisions. „Ich verstehe die soziale Bewegung auf Seiten der Müllabfuhr. Auf der anderen Seite herrscht jetzt Unordnung auf den Straßen“, zeigt sich ein Passant eher kritisch. Politiker sind über den Streik der Müllmänner …

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