Kategorie: Wirtschaft

  • Emmanuel Macron wird sich am Mittwoch zur Rentenreform äußern

    Emmanuel Macron wird sich am Mittwoch zur Rentenreform äußern

    Emmanuel Macron wird sich zu Wort melden. Der Präsident wird sein erstes Interview nach der endgültigen Verabschiedung der Rentenreform am Mittwoch, dem 22. März um 13 Uhr im Elysée-Palast gegenüber den Sendern France 2 und TF1 geben. Ein Tag der Konsultationen im Elysée-Palast. Am Tag nach den anhaltenden Protesten auf der Straße wird der Präsident der Republik am Dienstag Konsultationen in alle Richtungen führen. Um 9 Uhr wird er Elisabeth Borne, die Vorsitzenden seiner Partei Renaissance und seine wichtigsten Minister empfangen. Um 13 Uhr wird er dann mit Yaël Braun-Pivet und Gérard Larcher, den Präsidenten der Nationalversammlung und des Senats, zu Mittag essen, bevor am Abend ein Treffen mit den Parlamentariern des Präsidentenlagers stattfindet. Polizei meldet 234 Festnahmen in Paris. In der Hauptstadt fanden mehrere spontane Demonstrationen gegen die Reform statt. Insgesamt wurden 234 Personen festgenommen, wie Franceinfo am Dienstag unter Berufung auf Polizeiquellen meldete. Dar…

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  • Rentenreform: Wie geht es jetzt weiter?

    Rentenreform: Wie geht es jetzt weiter?

    Werden die Proteste gegen die Rentenreform anhalten? Wird sich der Protest verhärten oder kann man andere Wege gehen? Das Gesetz zur Rentenreform ist verabschiedet. Bedeutet das, dass es zwangsläufig auch angewendet wird? „Die Rentenfrage ist noch nicht abgeschlossen, Abgeordnete und Senatoren haben bereits angekündigt, Klagen beim Verfassungsrat einzureichen“, erklärt der Journalist Hugo Capelli am Montag, dem 20. März, in der 20 Uhr Nachrichtensendung des Senders France 2. „Es müssen mindestens 60 Parlamentarier den Verfassungsrat anrufen, der theoretisch die Rentenreform teilweise oder insgesamt zensieren kann“. Referendum Der Verfassungsrat hat dann einen Monat Zeit, um den Antrag der Abgeordneten zu prüfen, „die bestimmte Teile des Textes im Visier haben“. Die Regierung ihrerseits kann den Verfassungsrat auch bitten, das Verfahren innerhalb von nur acht Tagen zu beschleunigen, erklärt Hugo Capelli. Die Linke versucht ausserdem, eine Volksabstimmung zu initiieren, um sicherzustelle…

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  • Atomkraft: Greenpeace kritisiert „skandalöse“ Uranlieferungen aus Russland an Frankreich

    Atomkraft: Greenpeace kritisiert „skandalöse“ Uranlieferungen aus Russland an Frankreich

    Es handelt sich, ebenfalls laut Greenpeace, um die siebte Uranlieferung aus Russland an Frankreich seit Beginn der Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022. „Greenpeace Frankreich prangert die Fortsetzung eines skandalösen Atomhandels mit Russland an“. Die NGO weist am Montag, dem 20. März, auf den Empfang einer umfangreichen Ladung angereicherten Urans aus Russland in Frankreich hin. „Heute Morgen hat in Dünkirchen der russische Frachter Baltiyskiy 202, der aus St. Petersburg kam, 25 zylindrische Container mit russischem angereichertem Uran für den französischen Konzern Orano (ehemals Areva) entladen“, so Greenpeace in einer Erklärung. Diese Lieferungen belegen die „Abhängigkeit“ Frankreichs von der russischen Atomindustrie, einem Sektor, der immer noch nicht von internationalen Sanktionen betroffen ist, die in dem Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine verhängt wurden. „Dies ist eine weitere Illustration, dass die französische Atomindustrie weiterhin mit Rosatom, dem sta…

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  • Tote Delfine: Staatsrat weist Regierung an, Fischfanggebiete im Atlantik zu schließen

    Tote Delfine: Staatsrat weist Regierung an, Fischfanggebiete im Atlantik zu schließen

    Ende Februar hatte auch Emmanuel Macron gesagt, dass Frankreich „seine Praktiken verbessern“ müsse, um Delfine besser zu schützen, deren Strandungen im Golf von Biskaya deutlich zugenommen haben. Der Staatsrat ordnete am Montag, dem 20. März, an, dass die Regierung innerhalb von sechs Monaten bestimmte Fischfanggebiete im Golf von Biskaya schließen muss. Ziel ist es, „den Beifang von Kleinwalen zu begrenzen“ und die Erhaltung der Delfine in dem Gebiet zu gewährleisten. Die „akustischen Abschreckungsvorrichtungen“, mit denen die Fischerboote ausgestattet sind, „ermöglichen es nicht, einen günstigen Erhaltungszustand der Kleinwalarten zu gewährleisten“, so der Staatsrat. Zwei Arten, der Gemeine Delfin und der Gemeine Schweinswal, seien „zumindest regional“ vom Aussterben bedroht. Hinter der Klage, die bereits 2021 eingereicht wurde, stehen drei Verbände: FNE (France Nature Environnement), Sea Shepherd France und die Vereinigung zur Verteidigung der aquatischen Umwelt (DMA). https://twitt…

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  • Raffinerieblockade: An 50% der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt Benzin

    Raffinerieblockade: An 50% der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt Benzin

    Die Blockade der Raffinerien hat bereits unmittelbare Folgen für etwa 8% der Tankstellen in ganz Frankreich. An der Hälfte der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt mindestens ein Kraftstoff. Eine Warteschlange von mehr als einem Kilometer. Tanken am Montag, den 20. März, in Marseille (Bouches-du-Rhône) gleicht für die Autofahrer einem Hindernislauf. „Es sind zwei Stunden vergangen. Also fahre ich in ganz Marseille herum, um Benzin zu finden“, sagt eine Autofahrerin auf dem Sender France 2. Die Angst, dass das Benzin ausgeht, sorgt für Spannungen. In Bouches-du-Rhône streiken drei Raffinerien, 50 % der Tankstellen sollen von Treibstoffknappheit betroffen sein. Die Regierung will in den Raffinerien streikende Arbeiter zwangsverpflichtenDie Situation ist in 11 Departements angespannt, die meisten davon in Südfrankreich. Angesichts der Gefahr eines Versorgungsengpasses beschlossen die Präfekturen der Departements Gard und Vaucluse, den Verkauf von Kraftstoffen zu beschränken. …

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  • Banque de France verdoppelt Wachstumsprognose für das Jahr 2023 auf 0,6%

    Banque de France verdoppelt Wachstumsprognose für das Jahr 2023 auf 0,6%

    Die Banque de France gab am Montagmorgen ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2023 bekannt. Die ursprüngliche Prognose lag bei 0,3 %. Die Banque de France verdoppelt jetzt die Prognose auf 0,6 % des Bruttoinlandsprodukts. Die Banque de France verdoppelte am Montag ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2023 und rechnet nun mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6%, während sie in ihren vorherigen, im Dezember veröffentlichten Projektionen noch von einem Wachstum von 0,3% ausgegangen war. An der Inflationsfront senkt die Zentralbank ihre Prognose für 2023 und erwartet einen Höhepunkt des Anstiegs der Lebensmittelpreise „gegen Ende des ersten Halbjahres“, so Matthieu Lemoine, einer der Autoren der makroökonomischen Projektionen 2023-2025 der Zentralbank, die am Montag veröffentlicht wurden. Danach könnten die Preise langsamer steigen, dank der „erwarteten Entspannung bei den Preisen für landwirtschaftliche Betriebsmittel (…) und den internationalen Preisen für landwirtschaftliche Rohstoffe“, erklärt die Banque de France. Diese Prognosen für die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation sind jedoch von „zahlreichen Unwägbarkeiten“ abhängig. „Die indirekten Auswirkungen der jüngsten Banken- und Finanzvolatilität sind genau zu beobachten, wie die jüngsten Ereignisse, die durch die Schließung der Silicon Valley Bank in den USA oder die Unsicherheit um die Credit Suisse ausgelöst wurden, in Erinnerung gerufen haben“. Die Schwierigkeiten der amerikanischen und schweizerischen Banken führten zu chaotischen Reaktionen an den europäischen Finanzplätzen, darunter auch an der Pariser Börse. Abgesehen von diesen Unwägbarkeiten rechnet die Banque de France für 2024 (1,2 % wie in ihrer vorherigen Prognose) und 2025 (1,7 % gegenüber 1,8 %) mit einem deutlichen Wachstumsanstieg. Wie erklärt sich die Verdoppelung der Wachstumsprognose? Für das Jahr 2023 begründet die Zentralbank die Verdoppelung ihrer Wachstumsprognose mit einer geringer als erwarteten Inflation (insbesondere Energieinflation) und „einem höheren Wachstum der an Frankreich gerichteten weltweiten Nachfrage“. Diese positiven Überraschungen werden jedoch durch das „finanzielle Umfeld“ des Landes gedämpft, da Anleihezinsen weniger günstig sind als im Dezember. Auch nach der Anhebung bleibt die Wachstumsprognose für 2023 hinter den Prognosen der OECD (0,7%, am Freitag um 0,1 Punkte angehoben) und der Regierung (1%) zurück. „Die Erholungsphase wird 2024 wieder deutlich anlaufen“, dank der Wiederbelebung des Haushaltskonsums. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) – das Inflationsbarometer, das auf europäischer Ebene als Referenz dient und das die Banque de France in ihren Projektionen verwendet – solle 2023 im Jahresdurchschnitt 5,4% betragen, gegenüber den bisher erwarteten 6%. Danach würde der HVPI auf 2,4% im Jahr 2024 und 1,9% im Jahr 2025 zurückgehen und damit unter die 2%-Marke fallen, die dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) entspricht.
  • Kraftstoffe: „Die Knappheit wird sich verschärfen“ – warnt die Gewerkschaft CGT

    Kraftstoffe: „Die Knappheit wird sich verschärfen“ – warnt die Gewerkschaft CGT

    Angesichts der Streiks und Arbeitsniederlegungen gegen die Rentenreform warnt der Generalsekretär des Nationalen Verbands der chemischen Industrie der Gewerkschaft CGT am Montag im Gespräch mit Franceinfo, dass die Treibstoffknappheit „zunehmen wird“. „Die Treibstoffknappheit wird sich verschärfen“, warnt Emmanuel Lépine, Generalsekretär der Fédération nationale des industries chimiques de la CGT (FNIC-CGT), als Gast am Montag, dem 20. März 2023, auf dem Sender Franceinfo. Zum jetzigen Zeitpunkt erleben etwa 4% der Tankstellen in Frankreich aufgrund der Streikbewegungen gegen die Rentenreform eine Versorgungsunterbrechung bei Diesel und Bleifrei. „Kein Produkt verlässt heute irgendeine Raffinerie“, fasste der Gewerkschaftsfunktionär zusammen und nannte insbesondere die TotalEnergies-Raffinerie in Feyzin in der Region Auvergne-Rhône-Alpes, wo die Produktion zwar läuft, aber der Versand am Montagmorgen wegen eines Streiks der Versandabteilung eingestellt wurde, und die ExxonMobil-Raffine…

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  • Die Franzosen schnallen wegen der steigenden Preise den Gürtel enger – erste Zahlen belegen das

    Die Franzosen schnallen wegen der steigenden Preise den Gürtel enger – erste Zahlen belegen das

    Bis zum Sommer sollen die Preise in Frankreich erneut um etwa 10 % steigen. Mehrere Einzelhändler haben inzwischen ihren eigenen Anti-Inflationswarenkorb eingeführt. Wie die ersten Zahlen zum Konsumverhalten jetzt belegen, schränken die Franzosen ihre Ausgaben drastisch ein.

    Weniger ausgeben, Entscheidungen treffen, die Ausgaben überwachen. Dieses Verhalten scheinen sich Millionen von französischen Verbrauchern zu eigen gemacht zu haben. Grund dafür ist, dass die Preise in den großen Einzelhandelsketten in den letzten Monaten bereits stark gestiegen sind. Bis zum Sommer ist ein weiterer Preisanstieg von durchschnittlich 10 % angekündigt.

    Jede Supermarktkette (mit Ausnahme von E.Leclerc, Lidl und Aldi) hat ihren Anti-Inflations-Warenkorb eingeführt. Zwischen 150 und 500 Produkte – mehr oder weniger essentiell – zu Preisen, die je nach Marke zwischen drei Monaten und auf unbestimmte Zeit blockiert sind. Es handelt sich vergleichsweise dabei um eine sehr kleine Auswahl, denn jeder Supermarkt hat etwa 10.000 Podukte in seinen Regalen.

    Angesichts des starken Preisanstiegs haben die Franzosen den Rotstift angesetzt und wählen kritischer aus. Eine am vergangenen Wochenende veröffentlichte Nielsen-Studie, zeigt, dass die Ausgaben für Lebensmittel im Vergleich zum Vormonat um 2,2 % und die Ausgaben für Nicht-Lebensmittel um 12 % zurückgegangen sind. Im Supermarkts verzichten die Verbraucher insbesondere auf:

    • Traditionelle Frischeprodukte: – 7,9 %.
    • Tiefkühlkost : – 7 %
    • Wein: – 6 %.
    • Frische Lebensmittel in Selbstbedienung: – 1,2 %.
    • Konsumgüter* : – 0,4 %

    Als Folge des verändert Kaufverhaltens gingen innerhalb eines Monats die Ausgaben für Textilien in ganz Frankreich um 10 % zurück, die Ausgaben für Freizeitaktivitäten um 12 % und die Ausgaben für Hausrat um 15 %.

    Die Banque de France sagt, dass der Höhepunkt der Lebensmittelinflation „gegen Ende des ersten Halbjahres“ 2023 erwartet wird.

    * Konsumgüter umfassen die Abteilungen Lebensmittel, Sahne, Frische, Haushalt oder Hygiene.

  • Streiks: An Tankstellen in mehreren südfranzösischen Departements fehlt Benzin

    Streiks: An Tankstellen in mehreren südfranzösischen Departements fehlt Benzin

    An vielen Tankstellen in Marseille bildeten sich wegen der Blockade der Raffinerien lange Schlangen.

    Im Département Bouches-du-Rhône, speziell in Marseille, wird die Situation „immer komplizierter“. Am Sonntag, dem 19. März, ist es „fast unmöglich, sich mit Treibstoff zu versorgen, da viele Tankstellen inzwischen leer sind“, berichtet die Journalistin Claire Pain für den Sender France 2.

    Vaucluse und Gard ebenfalls betroffen
    „Bereits am Sonntagmittag waren 25 % der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône teilweise oder ganz von der Treibstoffversorgung abgeschnitten“, berichtete Claire Pain. „In den meisten anderen französischen Departements sind nur etwa 3 % der Tankstellen in einer ähnlichen Situation“. Auch die Departements Vaucluse und Gard waren stark betroffen, und es bildeten sich lange Warteschlangen. Die Behörden riefen die Autofahrer dazu auf, nicht an die Zapfsäulen zu stürmen, wenn das Tanken nicht dringend erforderlich sei.

  • Burgunderweine dieses Jahr im Ausland immer gefragter

    Burgunderweine dieses Jahr im Ausland immer gefragter

    Einige Weinbaugebiete bleiben von der Weinkrise verschont. Die Nachfrage nach Burgunderweinen ist nach wie vor groß – und steigt diese Jahr sogar noch weiter an. Von Mercurey (Saône-et-Loire) aus bereiten sich Kartons mit Weinen darauf vor, Tausende von Kilometern zu reisen. „Es geht ein bisschen üb…

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