Kategorie: Wirtschaft

  • Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Die CGT Energie verstärkt ihre Drohungen. In einer Pressemitteilung droht die Gewerkschaft damit, im Mai anstehende Großveranstaltungen empfindlich zu stören. Angesichts der 100 Aktionstage, die Emmanuel Macron in seiner Rede am 17. April angekündigt hat, schlägt die CGT Energie 100 Tage der Aktionen und des Zorns vor. Und mit ihren Aktionen will die Gewerkschaft kräftig zuschlagen. In einem Kommuniqué, das der Sender BFMTV einsehen konnte, drohen die Gewerkschafter damit, die für Mai geplanten Großveranstaltungen zu stören. Ganz oben auf der Liste steht das weltberühmte Festival von Cannes, das vom 16. bis 27. Mai stattfindet. Auch Roland-Garros und das Festival von Avignon im Visier Die dunklen Kinosäle des größten Filmfestivals der Welt könnten tatsächlich in vollständige Dunkelheit getaucht werden. „Wir sind weit davon entfernt, zu resignieren“, sagt die Gewerkschaft. Die roten Teppiche in Cannes sind aber durchaus nicht die einzigen Ziele. „Die Filmfestspiele von Cannes, der Große…

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  • Morbihan: 14.000 Haushalte ohne Telefon und Internet

    Morbihan: 14.000 Haushalte ohne Telefon und Internet

    Im Departement Morbihan waren Tausende Einwohner von Quiberon und Belle-Île-en-Mer von einem großen Telefon- und Internetausfall betroffen. Auch die Rettungskräfte waren mehrere Stunden lang nicht erreichbar.

    Die Gemeinden Belle-Île-en-Mer und Quiberon (Morbihan) waren ohne jegliche Kommunikationsmittel. Festnetztelefon, Mobiltelefon und Internet waren am Freitag, dem 21. April, komplett ausgefallen. Der Ausfall dauerte mehr als neun Stunden. 14.000 Haushalte waren ohne Telefon und Internet. Auch die Rettungsdienste waren nicht erreichbar. Die Feuerwehr musste sich organisieren. „Wir haben einen physischen Empfang für Notfallpatienten im Rettungszentrum eingerichtet“, erklärt Feuerwehr-Leutnant Bago auf dem Sender France 2.

    Defektes Glasfaserkabel
    Selbst in den Bäckereien war es ohne Glasfasernetz schwierig, sein Baguette zu bezahlen. Die Bezahlterminals waren außer Betrieb. „Am Anfang haben wir die Leute zu den Automaten geschickt, die in der Gegend stehen. Aber sie kamen zurück und sagten uns: ‚Die Automaten sind auch alle kaputt.‘ Da wurde es also ein bisschen kompliziert“, erzählt die Bäckerin Julie Carzon. Der Ausfall soll mit einem defekten Glasfaserkabel zusammenhängen. Bis zum Nachmittag konnte das Netz dank des sofortigen Einsatzes von Technikern wieder hergestellt werden.

  • Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Anlässlich seiner Reise in das Departement Hérault machte Emmanuel Macron in einem Restaurant eine Pause und trank ein Bier. Aufgrund des Besuchs des Staatschefs sank anschliessend die Google-Bewertung des Lokals drastisch. Staatspräsident Emmanuel Macron war am Donnerstag, dem 20. April, im Departement Hérault unterwegs. Nachdem er das Collège Louise-Michel in Ganges besucht hatte, um Ankündigungen zu den Lehrergehältern zu machen, machte der Staatschef einen Überraschungsabstecher in das baskische Restaurant Peña Pil Pil in Pérols, um auf der Terrasse ein Bier zu trinken. Innerhalb weniger Stunden brach die Google-Bewertung des Lokals danach dramatisch ein, wie der Sender France Bleu berichtete. Sie fiel am Freitagnachmittag von 5/5 auf 1,6/5. Das Restaurant wurde als „sehr schlecht, die Tyrannen Frankreichs wurden dort gesehen“, „zu viele Topfgeräusche“ oder „das Essen ist gut, aber der Moment wurde von diesem Nervensägen ruiniert“ bewertet. „Wir wussten nicht, dass der Präsident ko…

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  • UNO: „Das Spiel ist bereits verloren“ – Gletscherschmelze bricht alle Rekorde

    UNO: „Das Spiel ist bereits verloren“ – Gletscherschmelze bricht alle Rekorde

    Die Gletscher schmelzen so stark wie nie zuvor, warnte die UNO am Freitag, dem 21. April. Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat „das Meereis der Antarktis den niedrigsten je gemessenen Stand erreicht und die Schmelze einiger europäischer Gletscher hat buchstäblich alle Rekorde übertroffen“.

    Die Gletscher schmelzen mit spektakulärer Geschwindigkeit, ohne dass man daran etwas ändern könne, warnten die Vereinten Nationen am Freitag, dem 21. April. Die Indikatoren für den Klimawandel stellen neue Rekorde auf – ein Trend, der sich voraussichtlich bis mindestens in die 2060er Jahre fortsetzen wird.

    In ihrem jährlichen Bericht über den Zustand des Weltklimas hebt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen die globalen Veränderungen auf dem Land, in den Ozeanen und in der Atmosphäre hervor, die durch die Rekordwerte der Treibhausgase in der Atmosphäre verursacht werden.

    „Das Spiel ist bereits verloren“
    Der Bericht bestätigt, dass die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2022 um 1,15°C höher lag als in der vorindustriellen Zeit (1850-1900) und dass die letzten acht Jahre die wärmsten jemals beobachteten Jahre waren, trotz einer Abkühlung durch das Klimaphänomen La Niña in drei aufeinanderfolgenden Jahren.

    Laut WMO hat „das Meereis der Antarktis den niedrigsten je gemessenen Stand erreicht und das Abschmelzen einiger europäischer Gletscher hat buchstäblich alle Rekorde übertroffen“. Und „das Spiel ist für die Gletscher bereits verloren, da die CO2-Konzentration bereits sehr hoch ist und der Anstieg des Meeresspiegels in den kommenden Tausenden von Jahren wahrscheinlich weitergehen wird“, sagte der Generalsekretär der WMO, Petteri Taalas, der Nachrichtenagentur AFP. Die Schmelze könne nicht gestoppt werden, „es sei denn, wir schaffen eine Möglichkeit, das CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen“.

    Europäische Gletscher
    Die Referenzgletscher in Europa haben im vergangenen Jahr einen viel größeren Verlust erlitten als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Der kumulierte Verlust an Gletscherdicke seit 1970 betrug fast 30 m. Die europäischen Alpen haben aufgrund einer Kombination aus schneearmen Wintern, der Ankunft von Saharastaub im März 2022 und Hitzewellen zwischen Mai und Anfang September neue Rekorde in der Gletscherschmelze aufgestellt.

    Die Situation der Schweizer Gletscher ist besonders dramatisch. Sie verlieren zwischen 2021 und 2022 etwa 6 % ihres Eisvolumens, verglichen mit einem Drittel zwischen 2001 und 2022. Zum ersten Mal überlebte selbst an den höchstgelegenen Messorten kein Schnee die sommerliche Schmelzsaison, sodass sich kein frisches Eis bilden konnte. Auch der Meeresspiegel und die Wärme der Ozeane erreichten Rekordwerte.

    Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen betreffen weite Teile der Welt und die damit verbundenen Kosten steigen immer weiter an. „Die Treibhausgasemissionen steigen weiter an, das Klima verändert sich weiter und die Menschen auf der ganzen Welt sind immer hart von extremen Wetter- und Klimaereignissen betroffen“, warnt Petteri Taalas.

    Auf einer Pressekonferenz betonte Taalas, dass „dieser negative Trend beim Wetter und all diesen Parametern bis in die 2060er Jahre anhalten könnte, unabhängig davon, wie erfolgreich wir bei der Eindämmung des Klimawandels sind“.

    „Wir haben bereits so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben, dass es mehrere Jahrzehnte dauern wird, bis dieser Negativtrend gestoppt ist. Bei der Gletscherschmelze und dem Anstieg des Meeresspiegels ist das Spiel bereits verloren, daher sind das schlechte Nachrichten“, sagte er. Aber es gibt dennoch einige Hoffnungsschimmer.

    Und zwar vor allem, weil grüne Energien billiger werden als fossile Brennstoffe, so Petteri Taalas, der betont, dass die Erde nicht mehr auf eine Erwärmung von 3 bis 5°C zusteuert, wie 2014 vorhergesagt, sondern eher auf eine Erwärmung von 2,5 bis 3°C. „Im besten Fall könnten wir immer noch eine Erwärmung von 1,5°C erreichen, was sowohl für das Wohlergehen der Menschheit, der Biosphäre und der Weltwirtschaft das Beste wäre“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und betonte, dass bereits 32 Länder ihre Treibhausgasemissionen reduziert hätten, ohne dass sie dadurch am Wirtschaftswachstum gehindert worden wären.

    „Die Länder haben begonnen zu handeln, ebenso wie der Privatsektor“, stellte Talaas fest, bedauerte jedoch, dass nur etwa die Hälfte der 193 UN-Mitgliedstaaten über entsprechende Frühwarndienste verfüge.

  • Atomkraft: Regierung sucht 100.000 Auszubildende

    Atomkraft: Regierung sucht 100.000 Auszubildende

    Mit mindestens sechs zu bauenden EPR-Kraftwerken und älteren Kraftwerken, die gewartet und überholt werden müssen, steht die Atomindustrie, die 2022 über 60% des Stroms in Frankreich lieferte, vor immensen Herausforderungen.

    Die französische Regierung sucht Ingenieure, Kesselschmiede und Schweißer für den Nuklearsektor. Die Branche muss innerhalb von 10 Jahren 100.000 Personen finden und ausbilden, um die Wiederbelebung der Atomenergie in Frankreich zu unterstützen, heißt es in einer Mitteilung, die der Regierung am Freitag, dem 21. April, übergeben wurde. Mit mindestens sechs zu bauenden EPR-Kraftwerken und älteren Reaktoren, die gewartet und repariert werden müssen, steht die französische Atomindustrie vor riesigen Herausforderungen, sowohl bei industriellen und menschlichen Ressourcen.

    Die im Februar 2022 von Emmanuel Macron angekündigte Wiederbelebung der Kernenergie verspricht „eines der wichtigsten Industrieprogramme für unser Land seit den 1990er Jahren“ zu werden, betont der Verband der französischen Kernenergieindustrie (Gifen) in einer Studie, die der Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, und ihrem Kollegen für Industrie, Roland Lescure, übergeben wurde.

    Alle Ebenen von Personalmangel betroffen
    Die Branche, die derzeit 220.000 Arbeitsplätze bietet, rechnet damit, dass das erforderliche Arbeitsvolumen in den nächsten zehn Jahren in etwa 20 Bereichen um 25 % steigen wird. Im Einzelnen wird die Branche mit „60.000 vollzeitäquivalenten Einstellungen“ in ihren Kernberufen rechnen müssen, wovon „die Hälfte auf Abgänge in den Ruhestand oder in andere Wirtschaftssektoren entfällt“, heißt es in dem Bericht.

    Der Großteil der Bemühungen um dieses Beschäftigungswachstum wird sich vor allem auf die Zulieferer konzentrieren, und das, obwohl diese nicht immer die gleiche Attraktivität wie die großen Konzerne genießen, wie Olivier Bard, Generaldelegierter des Gifen, vor der Presse sagte. „Wir werden auf allen Ebenen einstellen müssen, vom Fachabitur bis zum Ingenieur“, betonte auch das Ministerium für Energiewende.

  • Wirtschaftsminister Bruno Le Maire: Der Preisdeckel für Strom wird bis Anfang 2025 beibehalten

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire: Der Preisdeckel für Strom wird bis Anfang 2025 beibehalten

    Der im Oktober 2021 eingeführte Preisdeckel soll den Anstieg der Energierechnungen französischer Haushalte begrenzen. Der Preisdeckel für Gas soll dagegen in diesem Jahr fallen. Noch zwei weitere Jahre. Der Preisdeckel für Strom, den die französische Regierung seit Oktober 2021 eingeführt hat, um den Anstieg der Stromrechnungen zu begrenzen, wird noch zwei weitere Jahre aufrechterhalten, wie Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag, dem 21. April, auf dem Sender LCI ankündigte. „Ich gebe uns zwei Jahre, bis Anfang 2025, bevor wir den Preisdeckel für Strom abschaffen“. Er habe sich aufgrund der Tarife, die im Vergleich zur Situation vor der Krise immer noch „sehr hoch“ seine, so entschieden. Die Stromerzeugung des Kraftwerksbetreibers EDF bleibe „ein bisschen unter dem, was wir erwarten konnten, also sind die Tarife noch zu hoch“, sagte Wirtschaftsminister Le Maire. Die Abschaffung des Preisdeckels werde schrittweise erfolgen, „um die Franzosen nicht zu beunruhigen“. Der Anstieg de…

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  • Frankreich: Donnerstag gab es erneut Demonstrationen und Protest-Aktionen gegen die Rentenreform

    Frankreich: Donnerstag gab es erneut Demonstrationen und Protest-Aktionen gegen die Rentenreform

    Am Donnerstag fanden in mehreren französischen Städten erneut Aktionen gegen die Rentenreform statt, im Vorfeld eines weiteren großen Mobilisierungstages am 1. Mai, zu dem die Gewerkschaften aufgerufen haben. Die Proteste gegen die Rentenreform wurden am Donnerstag, 20. April, in mehreren Städten Frankreichs, sozusagen als „Aufwärmrunde“ vor dem 1. Mai, fortgesetzt. Es wurden Straßensperren errichtet, Bahnstrecken besetzt und Demonstrationen abgehalten. Im Verkehrsbereich hatten die vier repräsentativen Gewerkschaften der SNCF zu einem „Tag des Ausdrucks des Zorns der Eisenbahner“ aufgerufen. Die Störungen hielten sich jedoch in Grenzen. In Rennes marschierten nach Angaben der Gewerkschaften rund 5.000 und nach Angaben der Präfektur 1.200 Demonstranten gegen die Reform. „Man kann diese Demonstration als eine kleine Aufwärmrunde vor dem 1. Mai betrachten, wo wir hoffentlich sehr, sehr, sehr zahlreich sein werden. Durch Wellen, die klein erscheinen mögen, und durch Wiederholungen sendet …

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  • „Es ist nicht das Töpfeklappern, das Frankreich voranbringen wird“ – sagt Emmanuel Macron im Elsass

    „Es ist nicht das Töpfeklappern, das Frankreich voranbringen wird“ – sagt Emmanuel Macron im Elsass

    Der Staatschef wurde am Mittwoch bei seinem Besuch einer Fabrik im Département Bas-Rhin recht unfreundlich empfangen, unter anderem mit Topfkonzerten. Der Staatschef hoffte eigentlich, ein neues Kapitel aufschlagen zu können. Während er eine Fabrik in Muttersholtz (Bas-Rhin) besuchte, antwortete Staatspräsident Emmanuel Macron am Mittwoch, den 19. April, auf die Demonstranten, die in den Stunden vor seiner Reise Töpfe und Slogans gegen die Regierung erklingen ließen. „Es sind nicht die Töpfe, die Frankreich voranbringen werden“, sagte der Präsident vor Journalisten und versicherte, dass „die Realität des ganzen Landes nicht nur diejenigen sind, die mit Töpfen Lärm machen oder die schimpfen“. Die Lage vor dem ersten Besuch in einer französischen Region seit der Verabschiedung der Rentenreform und der Ansprache des Staatspräsidenten am Montagabend, war sehr angespannt. Die Gendarmen drängten insbesondere eine Gruppe von etwa 100 Demonstranten zurück, die gegen den Besuch von Emmanuel Mac…

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  • Emmanuel Macron bei einem Bad in der Menge in Sélestat ausgepfiffen und beschimpft

    Emmanuel Macron bei einem Bad in der Menge in Sélestat ausgepfiffen und beschimpft

    Der Präsident der Republik wurde am Mittwochnachmittag bei seinem Besuch im Elsass mit Pfiffen und Rücktrittsforderungen empfangen. Es war ein sehr aufgeheiztes Empfangskomitee. Präsident Emmanuel Macron wurde am Mittwoch, dem 19. April, in den Straßen von Sélestat (Bas-Rhin) ausgebuht, als er zum ersten Mal seit der Verabschiedung der umstrittenen Rentenreform in der Öffentlichkeit auftrat. Pfiffe und Aufforderungen zum Rücktritt ertönten aus einer kompakten Menschenmenge, die sich vor dem Rathaus der Stadt versammelt hatte. „Wir sind hier, wir sind hier!“, riefen Demonstranten aus der Menge. „Sie haben eine korrupte Regierung“, rief ihm unter anderem ein Mann zu. Der Präsident antwortete: „Sie verteidigen Ideen, die nicht richtig sind“, und erklärte den Gewerkschaftern, die ihn aufforderten, seine Rentenreform zurückzuziehen, erneut seine Pläne für die Renten. Früher am Tag hatte Emmanuel Macron eine Fabrik in Muttersholtz (Bas-Rhin) besucht. Bei diesem Besuch war die Stromversorgung…

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  • Normandie: Ein Dorf verkauft sein Rathaus – um Geld zu sparen

    Normandie: Ein Dorf verkauft sein Rathaus – um Geld zu sparen

    Der Anstieg der Energiepreise hat manche kleine Gemeinde in Schwierigkeiten gebracht. Um den Bankrott abzuwenden, musste inzwischen mehr als ein Bürgermeister die schmerzhafte Entscheidung treffen, das Rathaus zu verkaufen. In der Normandie traf die Verwaltung des Dorfes Maisoncelles-la-Jourdan eine radikale Entscheidung. Angesichts der hohen Energiekosten schaltete man eine Anzeige, um das Rathaus zu verkaufen. 160 m2 für 148.700 Euro. Der Verkäufer ist Monsieur le Maire, Guy Vélény. Die Gemeinde hat mit ihren Nachbargemeinden fusioniert. Das Gebäude zu behalten wurde zu teuer. Schluss mit den Nebenkosten, der Instandhaltung des Gebäudes und der Heizung. Der Verkauf würde den Gemeindehaushalt um 7.000 Euro pro Jahr entlasten. Das Rathaus zieht nur 150 Meter entfernt in ein halb so großes, bescheideneres Gebäude um. Für die Bewohner des Dorfes ist es von entscheidender Bedeutung, ein Rathaus zu behalten. Durch Fusionen oder Zusammenlegungen sind in Frankreich innerhalb von zehn Jahren …

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