Kategorie: Vermischtes

  • Weingüter in Asche – und im Wartestand

    Weingüter in Asche – und im Wartestand

    Die Hitze war gnadenlos. Der Wind trug Feuer wie ein Flammenwerfer durch die Reben, über die Hügel, hinein in die Seele einer ganzen Region. Anfang August 2025 verwandelte ein verheerender Waldbrand große Teile des Corbières-Massivs in ein rauchendes Trümmerfeld. Zurück blieben verkohlte Rebstöcke – und Hoffnung, die sich nun an Zahlen, Formularen und Versprechen festklammert. Doch selbst zwei Monate später warten viele Betroffene auf das, was ihnen zusteht: konkrete Hilfe. Verbrannt, verraucht, vergessen? Am 5. August fraß sich das Feuer durch das Département Aude, das Corbières-Gebiet traf es besonders hart. Über 1.000 Hektar Rebfläche wurden zerstört oder schwer beschädigt – entweder direkt durch die Flammen oder indirekt durch Rauchbelastung und Löschmittel. Was wie eine Naturkatastrophe klingt, ist für viele Winzer ein juristischer Graubereich. Denn: Der Brand wurde nicht als „landwirtschaftliche Katastrophe“ eingestuft. Das hat Folgen. Ohne diesen offiziellen Status bleibt der Zu…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Familiendrama in Nizza: Als das Zuhause zur tödlichen Falle wurde

    Familiendrama in Nizza: Als das Zuhause zur tödlichen Falle wurde

    Es war Dienstag, der 4. November 2025, mitten am Tag, als sich im Viertel Les Moulins in Nizza eine Tragödie ereignete, die unter die Haut geht. In einem Wohnblock, wo Kinder auf dem Hof spielen und der Duft von Mittagessen durch die Gänge zieht, rief jemand um Hilfe – zu spät. Ein Mann erstach seine 39-jährige Partnerin. Ihre gemeinsame Tochter, 17 Jahre alt, wurde dabei ebenfalls schwer verletzt. Ein tödliches Familiendrama, das tiefe Wunden hinterlässt – in einer Familie, in einer Nachbarschaft, in einer ganzen Gesellschaft. Tatort Alltag Es war kurz nach 13 Uhr, als der Notruf einging. Die Polizei rückte aus und fand eine Szene vor, wie sie sich keiner wünscht. Die Frau war nicht mehr zu retten, die Tochter rang mit dem Tod. Der Täter? Der Vater selbst, geboren 1978, Vater von sieben Kindern. Er wurde noch vor Ort festgenommen. Die Familiengeschichte, die sich hinter verschlossenen Türen abspielte, wirft Fragen auf. Nicht zum ersten Mal war der Mann mit der Justiz in Berührung geko…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Terrorfinanzierung im Namen der Zementproduktion: Der Lafarge-Prozess in Paris

    Terrorfinanzierung im Namen der Zementproduktion: Der Lafarge-Prozess in Paris

    Am 4. November 2025 beginnt vor der Cour d’assises spéciale in Paris ein Gerichtsverfahren von historischer Tragweite: Zum ersten Mal steht in Frankreich ein multinationales Unternehmen, Lafarge SA (heute Teil des Schweizer Konzerns Holcim Ltd.), wegen des Vorwurfs der Terrorismusfinanzierung vor Gericht. Der Zementhersteller soll in den Jahren 2012 bis 2014 mehrere Millionen Euro an bewaffnete Gruppen in Syrien gezahlt haben – darunter mutmaßlich auch an den sogenannten Islamischen Staat (IS) –, um den Weiterbetrieb seiner Zementfabrik in Jalabiya zu sichern.

    Geschäfte inmitten des Bürgerkriegs

    Die Fakten, wie sie durch französische Untersuchungsrichter zusammengetragen wurden, sind bemerkenswert. Lafarge betrieb über seine Tochtergesellschaft Lafarge Cement Syria ein Werk im Nordosten Syriens – in einem Gebiet, das zunehmend unter Kontrolle jihadistischer Gruppen geriet. Um die Zementproduktion trotz Bürgerkrieg aufrechtzuerhalten, soll das Unternehmen Vereinbarungen mit verschiedenen bewaffneten Akteuren getroffen und Zahlungen für sichere Transportwege sowie den Erwerb von Rohstoffen geleistet haben. Gleichzeitig soll Lafarge gegen ein EU-Embargo verstoßen haben, das jegliche wirtschaftliche Kontakte mit als terroristisch eingestuften Gruppen untersagte.

    Während das Unternehmen in den USA bereits 2022 ein Schuldeingeständnis abgelegt und eine Strafe von 778 Millionen Dollar akzeptiert hatte, steht in Frankreich nun die juristische und moralische Verantwortung auf dem Prüfstand. Zentral ist dabei die Frage, inwieweit multinationale Unternehmen in Konfliktzonen operieren können, ohne sich der Komplizenschaft mit Kriegsverbrechern schuldig zu machen.

    Verantwortung auf mehreren Ebenen

    Der Pariser Prozess geht über die persönliche Verantwortung einzelner Führungskräfte hinaus. Er ist ein Präzedenzfall für die strafrechtliche Haftung von Unternehmen als juristische Personen. Frankreich betritt damit juristisches Neuland: Zwar wurde in der Vergangenheit immer wieder über ethische Standards in der Geschäftstätigkeit von Konzernen diskutiert, doch selten kam es zu einer formellen Anklage wegen Terrorismusfinanzierung.

    Die Ankläger argumentieren, dass Lafarge nicht nur fahrlässig gehandelt, sondern bewusst Risiken eingegangen sei, um seine wirtschaftlichen Interessen zu wahren – auch um den Preis der Zusammenarbeit mit jihadistischen Gruppen. Die Verteidigung hingegen verweist auf die chaotischen Zustände im syrischen Bürgerkrieg, die Notwendigkeit zum Schutz der Angestellten und eine dezentrale Entscheidungsstruktur, die das Wissen der Pariser Konzernzentrale über die Vorgänge vor Ort in Frage stellt.

    Unternehmen zwischen Recht und Realität

    Der Fall Lafarge wirft ein Schlaglicht auf die Grauzonen globalisierter Wirtschaftstätigkeit. Immer mehr Unternehmen agieren in geopolitisch fragilen Regionen – sei es aus strategischem Kalkül, sei es infolge von Fehleinschätzungen. Die internationale Rechtsordnung hinkt der Entwicklung oftmals hinterher: Weder das internationale Strafrecht noch die handelsrechtlichen Normen bieten bisher klare Leitlinien für das Verhalten von Unternehmen in Kriegsgebieten.

    Gleichzeitig wird der Ruf nach Rechenschaftspflicht lauter. Organisationen wie Sherpa und das European Centre for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die im Fall Lafarge als Nebenkläger auftreten, fordern seit Jahren, dass Unternehmen zur Einhaltung menschenrechtlicher und völkerrechtlicher Standards gezwungen werden. Der Prozess könnte damit auch ein Signal an andere multinationale Akteure senden: ökonomisches Überleben darf nicht zur Rechtfertigung für Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden.

    Ein Präzedenzfall mit offenem Ausgang

    Der Prozess, der bis Mitte Dezember 2025 angesetzt ist, wird nicht nur juristisch, sondern auch politisch aufmerksam verfolgt. Frankreichs Justiz betritt mit der Anklage Neuland – mit potenziell weitreichenden Folgen für Compliance-Systeme, Risikomanagement und Konzernverantwortung. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, könnte dies eine Neubewertung der unternehmerischen Tätigkeit in Krisenregionen weltweit nach sich ziehen.

    Unabhängig vom Urteil hat der Fall bereits eines gezeigt: Die Zeit der straflosen Geschäftstätigkeit in Kriegsgebieten neigt sich dem Ende zu. Der globale Süden – oft zugleich Rohstoffquelle und Konfliktherd – wird zunehmend zum Prüfstein für die Glaubwürdigkeit westlicher Unternehmen. Lafarge steht in Paris nicht nur vor Gericht. Es steht symbolisch für ein ganzes Wirtschaftsmodell.

    Autor: P. Tiko

  • Mord an einem Anwalt – und ein Prozess, der viel mehr ist als nur ein Strafverfahren

    Mord an einem Anwalt – und ein Prozess, der viel mehr ist als nur ein Strafverfahren

    Ein Justizdrama, das über ein Jahrzehnt alt ist, entfaltet sich nun vor den Augen der Öffentlichkeit: Der Mord an dem korsischen Anwalt Antoine Sollacaro wird seit dem 3. November 2025 vor dem Schwurgericht der Bouches-du-Rhône in Aix-en-Provence verhandelt. Dreizehn Jahre nach der Tat. Und die Spannungen sind mit Händen zu greifen. Die Geschichte beginnt mit einer Hinrichtung. Am 16. Oktober 2012, einem Dienstagmorgen in Ajaccio, wird Antoine Sollacaro erschossen – kaltblütig, am Steuer seines Porsche, vor einer Tankstelle. Der Täter kam auf einem Motorrad, feuerte aus nächster Nähe und verschwand. Der Tod des prominenten Strafverteidigers erschütterte ganz Frankreich. Es war der erste Mord an einem Anwalt seit zwanzig Jahren. Doch Sollacaro war nicht irgendein Jurist. Er war eine Institution: ehemaliger Präsident der Anwaltskammer von Ajaccio, Verteidiger von Größen der korsischen Nationalisten-Szene wie Yvan Colonna oder Alain Orsoni. In seinen Plädoyers verband sich Justiz mit Poli…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tragödie bei Tagesanbruch: Wie der Tod eines jungen Studenten die Stadt Lille erschüttert

    Tragödie bei Tagesanbruch: Wie der Tod eines jungen Studenten die Stadt Lille erschüttert

    Es war eine dieser frühen Morgenstunden, in denen die Stadt noch schläft, das Leben leise anläuft – und doch alles kippen kann. In Lille, mitten im Herzen der nordfranzösischen Metropole, wurde der 19-jährige Mathis am Samstag, dem 1. November 2025, gegen 4:50 Uhr von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Er überquerte die Strasse an einer Fußgängerampel, bei Grün. Und doch hatte er keine Chance. Der Fahrer? Auf der Flucht vor der Polizei. Unter dem Einfluss von Lachgas. 31 Jahre alt. Er fuhr mit so hoher Geschwindigkeit, dass Mathis noch vor Ort verstarb. Die Sanitäter kamen schnell – aber das reichte nicht. Was bleibt, ist Fassungslosigkeit. Mitten in der Stadt Boulevard de la Liberté – ein Name, der jetzt in bitterem Kontrast zu den Ereignissen steht. Dort querte Mathis die Straße. Als Fußgänger, als Anwohner, als junger Mensch, der auf dem Heimweg war. Und genau dort raste der Wagen durch die Kreuzung, missachtete die Ampel und riss Mathis aus dem Leben. Der Fahrer hatte sich zu…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mord in Mouans-Sartoux: Als das eigene Zuhause zum Tatort wurde

    Mord in Mouans-Sartoux: Als das eigene Zuhause zum Tatort wurde

    Ein kleiner Ort, eine ruhige Straße, ein unscheinbares Wohnhaus. Nichts deutete darauf hin, dass sich hinter einer Wohnungstür in Mouans-Sartoux – dieser kleinen südfranzösischen Gemeinde in den Alpes-Maritimes – ein Drama abspielen würde, das am Ende mit einem grausamen Mord endet. Doch am Sonntagmittag, dem 2. November 2025, kurz nach 13 Uhr, bricht hier der Alltag jäh auseinander. Ein Mann um die 60 wird im Eingangsbereich des Wohnhauses mit mehreren Messerstichen getötet. Der mutmaßliche Täter? Sein eigener Sohn. Ein Verbrechen mit Zeugen Die Szene ist brutal. Mehrere Nachbarn werden Augenzeugen, als sich die Tat mitten in den gemeinschaftlich genutzten Fluren des Hauses ereignet. Laut Bürgermeister Pierre Aschieri soll der Sohn seinen Vater direkt vor der Familienwohnung attackiert haben – mit solcher Wucht, dass der zuständige Staatsanwalt später von einer „ungewöhnlichen Gewalt“ spricht. Minuten nach dem Angriff zieht sich der Täter in die elterliche Wohnung zurück, wo ihn die G…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Lille im Wandel: Wie Fast-Food-Ketten den Brasserien den Rang ablaufen

    Lille im Wandel: Wie Fast-Food-Ketten den Brasserien den Rang ablaufen

    Lille ist stolz auf seine Brasserien – doch leise, fast unbemerkt, zieht ein kulinarischer Paradigmenwechsel durch die Straßen der nordfranzösischen Metropole. Die Gastronomieszene erlebt eine Mutation, die nicht nur den Speiseplan betrifft, sondern auch tief in die Stadtkultur eingreift. Immer mehr Fast-Food-Konzepte – digitalisiert, urban, schnell – erobern den Markt und drängen das traditionsreiche Modell der Brasserie an den Rand. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Und können die Brasserien überhaupt noch gegenhalten?

    Rasant, effizient – und überall: Der Siegeszug der Schnellgastronomie Wer in Lille mittags durch die Innenstadt läuft, merkt es sofort: Zwischen Baguetterien, Pizzerien und Bistros schieben sich zunehmend moderne Fast-Food-Läden ins Straßenbild. Tacos, Poké-Bowls, Burger auf Streetfood-Niveau, manchmal vegan, oft regional – aber immer schnell, unkompliziert und mit digitalem Bestellsystem. Die Zahlen sprechen Bände: Die Marke Nachos etwa eröffnet in Frankreich der…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gestorben für ein Like: Wenn aus Mutproben tödlicher Wahnsinn wird

    Gestorben für ein Like: Wenn aus Mutproben tödlicher Wahnsinn wird

    Am Anfang stand ein vermeintlicher Spaß – ein harmloser Adrenalinkick unter Freunden. Doch für Macéo, 14 Jahre alt, endete dieser Ausflug in den Tod. In den Fluten der Durance nahe Briançon, einer ruhigen Bergstadt in den französischen Alpen, wurde sein lebloser Körper geborgen. Der Grund: ein gefährlicher Trend aus den sozialen Netzwerken, bei dem Jugendliche sich auf Matratzen oder Bettgestelle binden lassen, um sich dann von einem Auto über Straßen, Schnee oder Sand ziehen zu lassen. Dieses sogenannte „Car Surfing“ ist kein neues Phänomen. In den USA und Großbritannien ist es seit Jahren als riskante Mutprobe unter Jugendlichen bekannt. Doch mit der rasanten Verbreitung über Plattformen wie TikTok oder Instagram hat der Trend eine neue Dimension erreicht – und nun auch Frankreich. Macéo wurde bei Einbruch der Dunkelheit auf eine alte Matratze geschnallt, befestigt an einem Fahrzeug, das ihn durch die Kurven von Briançon ziehen sollte. Eine Szene, wie sie in unzähligen Online-Videos …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Cannes im Schockzustand: Wie ein betrunkener Fahrer das Leben einer Familie zerstörte

    Cannes im Schockzustand: Wie ein betrunkener Fahrer das Leben einer Familie zerstörte

    Es ist ein milder Herbstabend in Cannes. Menschen gehen einkaufen, die Straßen sind belebt, Stimmen vermischen sich mit dem Schein der Straßenlaternen. Nichts deutet auf das hin, was wenige Minuten später das Leben dreier Menschen – und die Ruhe einer ganzen Stadt – erschüttern wird. Ein SUV rast durch die Stadt. Auf dem Boulevard Carnot, einer der meistbefahrenen Straßen der Küstenmetropole, steigt eine 35-jährige Mutter gerade aus dem Auto. Sie lädt ihre Einkäufe aus. Neben ihr: ihre zwölfjährige Tochter und die 14-jährige Nichte. Dann geschieht das Unfassbare. Mit brutaler Wucht erfasst der SUV alle drei. Die Szene, die sich kurz vor 21 Uhr am 31. Oktober abspielt, ist so heftig, dass selbst massive Straßenbegrenzungen meterweit weggeschleudert werden. „Man hörte einen gewaltigen Knall, dann Schreie – so laut, dass ich sofort losrannte“, berichtet ein Zeuge. „Als ich das Ausmaß sah, holte ich mein Handy und rief sofort die Feuerwehr.“ Die Mutter wird in den Kofferraum ihres Fahrzeug…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tödliche Schüsse in Clermont-Ferrand: Eine Stadt zwischen Angst und Abrechnung

    Tödliche Schüsse in Clermont-Ferrand: Eine Stadt zwischen Angst und Abrechnung

    Es war ein lauer Freitagabend, wie ihn Clermont-Ferrand zu dieser Jahreszeit gut kennt. Doch gegen 20:30 Uhr zerriss ein scharfes Knattern die Stille im Norden der Stadt – Schüsse fielen im Viertel Croix-de-Neyrat. Zurück blieben zwei Verletzte, einer davon mit lebensgefährlichen Verletzungen. Wenige Stunden später war klar: Für diesen jungen Mann endete der Abend tödlich. Ein 20-Jähriger, bereits bekannt bei der Polizei wegen Drogenhandels, wurde mit Schussverletzungen im Brust- und Bauchbereich ins Krankenhaus gebracht. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte konnte sein Leben nicht gerettet werden. Er starb kurz nach seiner Einlieferung. Ein zweiter Mann, 53 Jahre alt, erlitt eine Verletzung am Arm – er konnte das Krankenhaus am Samstagmorgen wieder verlassen. Was bleibt, ist ein Stadtteil im Schockzustand. Croix-de-Neyrat: Zwischen Alltagsleben und latenter Gewalt Das Viertel Croix-de-Neyrat ist in polizeilichen Berichten nicht unbekannt. Wie viele sogenannte „quartiers sensibles…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…