Kategorie: Vermischtes

  • Elon Musk vor französischer Justiz: Warum seine Vorladung mehr ist als ein PR-Coup

    Elon Musk vor französischer Justiz: Warum seine Vorladung mehr ist als ein PR-Coup

    Mit der offiziellen Einbestellung von Elon Musk zur Anhörung vor französischen Strafverfolgern erreicht ein vielschichtiger Konflikt zwischen europäischem Rechtsverständnis und US-amerikanischer Tech-Logik eine neue Eskalationsstufe. Es geht dabei nicht nur um mögliche Gesetzesverstöße durch Inhalte auf X, der Plattform im Besitz von Musk – sondern um die Grundsatzfrage, ob sich globale Plattformbetreiber einer nationalen Strafverfolgung entziehen können. Ein ungewöhnlicher Schritt mit Signalwirkung Am 3. Februar durchsuchten Ermittler die Pariser Büros von X im Rahmen einer laufenden Voruntersuchung. Zeitgleich wurden Elon Musk und die ehemalige X-Chefin Linda Yaccarino für den 20. April nach Paris geladen – zur sogenannten „audition libre“, einer freiwilligen Anhörung, bei der keine unmittelbare Zwangsmaßnahme greift, jedoch die Möglichkeit weiterer Schritte besteht, sollte eine Aussage verweigert werden. Was diese Einbestellung besonders macht, ist ihr Adressat: Elon Musk ist nicht …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Auge, sieben Jahre, ein Gerichtssaal – warum der Prozess um Jérôme Rodrigues mehr ist als ein Einzelfall

    Ein Auge, sieben Jahre, ein Gerichtssaal – warum der Prozess um Jérôme Rodrigues mehr ist als ein Einzelfall

    Paris, Anfang Februar 2026.Manchmal braucht die Justiz in Frankreich einen langen Atem, manchmal wirkt sie wie ein schwerfälliger Dampfer, der erst nach Jahren den Kurs korrigiert. In diesen Tagen aber ist Bewegung in einen Fall geraten, der zu den symbolträchtigsten der jüngeren französischen Protestgeschichte zählt. Sieben Jahre nach den Ereignissen wird ein Polizeibeamter vor einem Strafgericht erscheinen müssen, angeklagt wegen vorsätzlicher Gewalt mit dauerhaften Folgen. Im Zentrum steht der Verlust eines Auges. Und der Name Jérôme Rodrigues. Die Entscheidung der Ermittlungsrichter beendet eine lange Phase juristischer Scharmützel, Einsprüche, Verzögerungen. Der Versuch, die Anklage zu kippen, ist gescheitert. Damit steht fest: Der mutmaßlich verantwortliche Beamte wird sich wegen eines Verbrechens verantworten müssen, das mit bis zu fünfzehn Jahren Haft geahndet werden kann. Für viele Beobachter wirkt dieser Moment überfällig, für andere problematisch, für alle politisch aufgelad…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verbotener Sprung – warum Base-Jumper Paris trotzdem nicht widerstehen

    Verbotener Sprung – warum Base-Jumper Paris trotzdem nicht widerstehen

    Paris liebt Ordnung, zumindest über weite Strecken. Der Verkehr folgt festen Regeln, der Luftraum ebenso. Wer hier abhebt, braucht Genehmigungen, Zeitfenster, Sicherheitskonzepte. Und doch gibt es Menschen, die sich über all das hinwegsetzen, die ihre Freiheit nicht auf dem Asphalt suchen, sondern im freien Fall. Base Jumping heißt die Disziplin, und sie ist in der französischen Hauptstadt strikt verboten. Die Rechtslage ist eindeutig. Ein kommunaler Erlass untersagt Sprünge mit Fallschirm oder Wingsuit von festen Bauwerken innerhalb von Paris. Gebäude, Antennen, Türme oder andere urbane Strukturen gelten als Tabuzonen. Begründet wird das mit dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und der Kontrolle des sensiblen Luftraums über der Metropole. Wer sich nicht daran hält, riskiert straf- und verwaltungsrechtliche Konsequenzen. Das klingt klar. In der Praxis jedoch zeigt sich: Das Verbot schreckt nicht jeden ab. Ein Vorfall im Januar 2026 machte das erneut deutlich. Zwei Base-Jumper kletter…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wenn der Preis zur Gewissensfrage wird – ein solidarischer Markt in Bergerac stellt den Handel auf den Kopf

    Wenn der Preis zur Gewissensfrage wird – ein solidarischer Markt in Bergerac stellt den Handel auf den Kopf

    Hinter dem Bahnhof von Bergerac, dort, wo man sonst eilig den Koffer über den Asphalt zieht, geschieht einmal pro Woche etwas Ungewöhnliches. Keine Sonderangebote, kein grelles Preisschild, kein hektisches Abwiegen an der Kasse. Stattdessen eine stille Frage, die jeder Besucher für sich beantworten muss: Was bin ich heute bereit – oder in der Lage – zu zahlen?

    Der solidarische Markt von Bergerac, entstanden im Umfeld des Tiers-Lieux La Traverse, setzt auf ein Prinzip, das in Zeiten von Inflation, Kaufkraftverlust und wachsender sozialer Ungleichheit beinahe revolutionär wirkt. Hier bestimmt nicht der Verkäufer den Preis, sondern der Kunde selbst. Nicht willkürlich, sondern eingebettet in ein fein austariertes System aus Vertrauen, Verantwortung und sozialer Rückkopplung.

    Das Konzept ist schnell erklärt und entfaltet gerade deshalb seine Wirkung. Anstelle eines festen Preises existieren drei Tarifstufen, symbolisiert durch farbige Glasmurmeln. Blau steht für den „fairen Preis“, jenen Betrag, der dem Produzenten ein auskömmliches Einkommen sichert. Gelb markiert einen reduzierten Tarif, etwa zehn bis zwanzig Prozent darunter, gedacht für Menschen mit knappem Budget. Grün schließlich signalisiert Solidarität: Wer mehr geben kann, zahlt bewusst zehn bis zwanzig Prozent über dem Richtwert.

    Der Moment der Entscheidung bleibt privat. Die Murmel verschwindet in einem undurchsichtigen Becher, anonym, ohne Rechtfertigung, ohne neugierige Blicke. Würde ist hier kein großes Wort, sondern Teil der Architektur des Marktes. Niemand muss erklären, warum er weniger zahlt. Niemand muss demonstrativ zeigen, dass er mehr gibt.

    Getragen wird dieses System von einer gemeinsamen Kasse. Die solidarischen Aufschläge gleichen die reduzierten Verkäufe aus, sodass die Produzenten am Ende ihren fairen Preis erhalten. „Wir sind nicht im Bereich der Almosen“, sagt Martine Lacour, eine der freiwilligen Helferinnen, mit der nüchternen Klarheit jahrelanger Vereinsarbeit. „Es geht um Solidarität, nicht um Abhängigkeit.“ Jeder trägt seinen Teil, abhängig von den eigenen Möglichkeiten – und manchmal auch abhängig von der Woche.

    Wer den Markt beobachtet, sieht keine einheitliche Kundschaft, sondern ein soziales Querschnittsbild. Corinne, Rentnerin, greift zur gelben Murmel. Sie spricht offen darüber, fast erleichtert. Günstiger, sagt sie, und zugleich besser als im Supermarkt. Murielle, berufstätig, wechselt von Woche zu Woche. Mal blau, mal grün. „Es hängt vom Portemonnaie ab“, meint sie und zuckt mit den Schultern. Ganz normal, eben.

    In diesem beiläufigen Umgang mit Preis und Wert liegt die eigentliche Sprengkraft des Modells. Der klassische Fixpreis, lange Zeit das Rückgrat des Handels, verliert seine Unantastbarkeit. An seine Stelle tritt eine kollektive Regulierung, getragen von sozialem Bewusstsein und gegenseitigem Vertrauen. Für die Initiatoren bedeutet das: hochwertige, lokale Lebensmittel bleiben für alle zugänglich, ohne die Arbeit der Erzeuger zu entwerten.

    Ganz ohne Reibung funktioniert das Experiment allerdings nicht. Seit einigen Monaten überwiegen die Einkäufe zu reduziertem Tarif. Die solidarischen Beiträge reichen nicht immer aus, um das Gleichgewicht der Kasse zu sichern. Der Markt bleibt verletzlich, abhängig vom Mitmachen, vom guten Willen, von einer Solidarität, die sich nicht erzwingen lässt. Auch das gehört zur Wahrheit dieses Projekts.

    Gleichzeitig fügt sich der Markt von Bergerac in eine größere Bewegung ein. Überall in Frankreich entstehen alternative Modelle, die mit Preisen, Eigentum und Verteilung neu umgehen. Kooperativen, solidarische Landwirtschaft, partizipative Preisgestaltung. Sie alle reagieren auf dieselbe Erfahrung: Dass viele Menschen sich gutes Essen kaum noch leisten können, während Produzenten unter Kostendruck leiden. Ein ziemlich schiefer Zustand.

    Der Markt hinter dem Bahnhof liefert dafür keine perfekte Lösung, aber einen Vorschlag. Einen, der nicht von oben kommt, sondern aus der Nachbarschaft. Einen, der den Bürgern zutraut, verantwortungsvoll zu handeln. Und einen, der eine unbequeme Frage stellt: Wie viel ist uns Nahrung wirklich wert?

    Vielleicht liegt genau darin seine größte Leistung. Nicht im Umsatz, nicht in der Skalierbarkeit, sondern im Perspektivwechsel. Der Preis als Gespräch, nicht als Befehl. Klingt ein bisschen idealistisch, klar. Aber manchmal braucht es genau das, um festgefahrene Routinen aufzubrechen. Oder anders gesagt: Es fühlt sich überraschend gut an, selbst zu entscheiden – und dabei an andere zu denken.

    Andreas M. B.

  • Der Tod von Tyah: Was über das Schicksal einer 16-Jährigen aus der Gironde bekannt ist

    Der Tod von Tyah: Was über das Schicksal einer 16-Jährigen aus der Gironde bekannt ist

    Es ist ein stiller Park oberhalb der Garonne, ein Ort, an dem Spaziergänger normalerweise Luft holen, den Blick schweifen lassen, den Kopf frei bekommen. Am 29. Januar jedoch endet ein solcher Spaziergang im Parc de l’Ermitage in Lormont mit einem Schock, der weit über die Region hinaus nachhallt. Ein Mann entdeckt dort den leblosen Körper einer 16-jährigen Schülerin. Es ist Tyah, mit vollem Namen Hatyce Tyah Halidi Selemani, seit Mitte Januar vermisst. Die Staatsanwaltschaft von Bordeaux teilt kurz darauf mit, dass das Mädchen erhängt aufgefunden wurde. Eine Autopsie soll klären, was genau in den Tagen zwischen ihrem Verschwinden und dem Fund geschehen ist. Noch herrscht Zurückhaltung, die Ermittlungen laufen, jedes Wort wird abgewogen. Doch für Familie, Freunde und Mitschülerinnen ist bereits jetzt nichts mehr wie zuvor. Tyah war Schülerin der Première am Lycée Pape-Clément in Pessac. Am 12. Januar kehrte sie mittags nach Hause zurück, um zu essen. Danach verliert sich ihre Spur. Sie…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Getötet wegen einer Keksdose – ein Mord vor einem Wohnheim erschüttert die Normandie

    Getötet wegen einer Keksdose – ein Mord vor einem Wohnheim erschüttert die Normandie

    Manchmal genügt ein Augenblick. Ein falsches Wort, ein Griff zu viel. In der Nacht vom 28. auf den 29. Januar 2026 verwandelte sich vor einem Wohnheim in Vernon ein banaler Streit in tödliche Gewalt – mit Folgen, die weit über den Tatort hinausreichen. Gegen 1.30 Uhr ging bei Feuerwehr und Polizei ein Notruf ein. Vor dem Adoma-Wohnheim in der Rue de la Grosse Borne lag ein Mann reglos am Boden. Die Einsatzkräfte fanden einen 40-jährigen Tunesier, der an zwei Messerstichen in den Brustkorb gestorben war. Einer der Stiche hatte das Herzgetroffen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Was den Ermittlern der Kriminalpolizei aus Évreux kurz darauf bekannt wurde, wirkt wie eine bittere Groteske. Auslöser der Auseinandersetzung, so die Staatsanwaltschaft, war der Streit um den Besitz einer einfachen Keksdose. Zwei Männer, die sich kannten, saßen zuvor gemeinsam im Gemeinschaftsraum des Wohnheims. Worte wurden lauter, Gesten aggressiver. Dann kippte die Situation. Der mutmaßliche Täter, ein 47-…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Messerstich im Klassenzimmer – und das Entsetzen danach

    Ein Messerstich im Klassenzimmer – und das Entsetzen danach

    Es ist ein ganz normaler Dienstagnachmittag, 3. Februar 2026, kurz nach 14 Uhr, als im Collège La Guicharde im südfranzösischen Sanary-sur-Mer der Schulalltag zerreißt wie dünnes Papier. Eine 60-jährige Lehrerin für Bildende Kunst steht vor ihrer Klasse, rund zwanzig Jugendliche hören zu oder tun zumindest so. Dann erhebt sich ein 14-jähriger Schüler. Sekunden später ist nichts mehr normal. Der Junge greift zum Messer und sticht drei- bis viermal auf seine Lehrerin ein, in den Bauch, in den Unterarm. Schreie, Panik, Erstarrung. Kollegen eilen herbei, überwältigen den Schüler, bringen ihn in den Schulhof, wo er wenig später festgenommen wird. Die Tat geschieht mitten im Unterricht, vor den Augen von Kindern, die diesen Moment wohl nicht so schnell vergessen werden. Die Lehrerin wird schwer verletzt ins Militärkrankenhaus Sainte-Anne in Toulon gebracht und noch am Abend operiert. Stunden des Bangens folgen, dieses quälende Warten, das sich in solchen Momenten endlos anfühlt. Schließlich …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Justiz gegen Plattform – Frankreichs Razzia bei X als Signal für Europas digitalen Rechtsstaat

    Justiz gegen Plattform – Frankreichs Razzia bei X als Signal für Europas digitalen Rechtsstaat

    Die Durchsuchung der französischen X-Büros durch die Pariser Staatsanwaltschaft ist mehr als nur ein spektakulärer Schlag gegen einen Techkonzern. Sie markiert den vorläufigen Höhepunkt eines tiefgreifenden regulatorischen Konflikts zwischen Europa und der Plattformökonomie aus dem Silicon Valley – zwischen staatlicher Rechtsdurchsetzung und digitaler Selbstermächtigung. Der Fall X steht exemplarisch für eine neue Phase europäischer Souveränitätsbestrebungen im Netz. Ein Fall, viele Baustellen – Die juristische Gemengelage Frankreichs Ermittlungen gegen X beruhen auf einem komplexen Geflecht strafrechtlicher Vorwürfe, die sowohl technologiebezogene als auch inhaltliche Aspekte umfassen:

    Automatisierte Datenverarbeitung (§ 323-3-1 Code pénal): Der Verdacht einer algorithmischen Verzerrung fällt unter diesen Straftatbestand, wenn automatisierte Systeme manipulierend oder diskriminierend auf Daten einwirken. Die Frage, ob Xs „For You“-Algorithmus systematisch Inhalte bevorzugt oder benac…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein historischer Aufstand gegen die „ewige Verschmutzung“ – Lyon zieht vor Gericht

    Ein historischer Aufstand gegen die „ewige Verschmutzung“ – Lyon zieht vor Gericht

    Manchmal kippt ein Gefühl, erst leise, dann unumkehrbar. In den südlichen Vororten von Lyon, dort, wo die Rhône träge an Schornsteinen und Tanks vorbeizieht, hat sich aus jahrelanger Sorge nun offener Widerstand geformt. Knapp zweihundert Anwohner der sogenannten Vallée de la chimie haben Klage eingereicht – gegen zwei der mächtigsten Industriekonzerne der Region. Es ist ein Schritt, der in dieser Form in Frankreich bislang ohne Beispiel ist. Vor dem Zivilgericht von Lyon geht es um mehr als juristische Feinheiten. 192 Klägerinnen und Kläger, darunter zahlreiche Familien mit Kindern, verlangen Entschädigung in Millionenhöhe. Sie werfen den Unternehmen vor, über Jahre hinweg Böden, Wasser und Luft mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen belastet zu haben, kurz PFAS. Stoffe, die kaum abbaubar sind, sich im Körper anreichern und inzwischen den Beinamen „ewige Chemikalien“ tragen. Wer hier lebt, so der Tenor, habe unfreiwillig an einem Langzeitexperiment teilgenommen. Die Zahlen, die …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Rückruf von Säuglingsmilch: Zwischen Alarm, Vorsicht und der Frage nach Vertrauen

    Rückruf von Säuglingsmilch: Zwischen Alarm, Vorsicht und der Frage nach Vertrauen

    Es beginnt, wie solche Nachrichten fast immer beginnen: mit einem nüchternen Satz aus einem Ministerium. Und endet doch bei den sensibelsten Adressaten überhaupt – bei Eltern, die ihrem Neugeborenen morgens die Flasche reichen. Nach den jüngsten Rückrufen von Säuglingsmilch zieht das französische Ministère de la Santé erstmals Bilanz. Rund vierzig Meldungen seien bislang eingegangen, elf davon führten zu Krankenhausaufenthalten. Zahlen, die sachlich klingen. Und dennoch schwer wiegen. Zwischen dem 7. und dem 31. Januar wurden diese elf Säuglinge stationär aufgenommen. Fünf von ihnen hatten zuvor tatsächlich Milch konsumiert, die später zurückgerufen wurde. Ein direkter Zusammenhang mit der verdächtigen Toxinsubstanz Céréulide ließ sich bislang jedoch nicht bestätigen. Das betont das Krisenzentrum des Ministeriums mit Nachdruck. Alle betroffenen Babys seien inzwischen wieder zu Hause. Gesund entlassen. Ein Satz, der beruhigt – ein wenig zumindest. Denn die Verunsicherung bleibt. Wer Kin…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…