Kategorie: Vermischtes

  • Überfall auf orthodoxen Priester in Lyon: „Das Gebiet ist völlig abgeriegelt“ und „jeder sucht nach dem Täter“, so die Gewerkschaft der Poilzei

    Überfall auf orthodoxen Priester in Lyon: „Das Gebiet ist völlig abgeriegelt“ und „jeder sucht nach dem Täter“, so die Gewerkschaft der Poilzei

    Ludovic Cassier, Vertreter der Gewerkschaft Unité SGP Police auf Departement-Ebene, beschreibt die polizeilichen Vorkehrungen, die getroffen wurden, um den Verdächtigen zweier Schüsse auf einen orthodoxen Priester ausfindig zu machen.

    „Ein Individuum, das wir als mediterran anmutend beschreiben, etwa 1,80m groß. Er war in einen langen schwarzen Mantel mit schwarzer Mütze gekleidet. Er schien eine abgesägte Schrotflinte unter seinem Mantel zu verbergen. Er feuerte seine Waffe in Richtung des orthodoxen Pfarrers ab und floh“, schildert am Samstag, dem 31. Oktober, Ludovic Cassier, Departementsvertreter der Gewerkschaft Unité SGP Police gegenüber Franceinfo. Das Attentat wurde in Lyon im 7. Arrondissement auf einen orthodoxen Priester verübt, der gerade dabei war, seine Kirche zu schließen. Das Opfer ist schwer verletzt.

    „Der Sektor wird vollständig von den von Einheiten der BAC (Anti-Kriminalitäts-Brigade), und den Kollegen der Polizeidienststellen abgedeckt. Alle suchen nach ihm“.

    Seit dem Angriff in Nizza vor zwei Tagen „haben wir Spannungen und vor allem Angst gespürt. Wir haben Anweisungen vom Generaldirektor der nationalen Polizei erhalten, die uns zu äußerster Wachsamkeit in Gotteshäusern auffordern. Der Beweis: Die Anweisungen wurden nicht umsonst gegeben. Man kommt nicht umhin, die Verbindung zum aktuellen Geschehen herzustellen. Ob es Nizza ist oder die diplomatischen Auseinandersetzungen mit der Türkei. Von einigen ausländischen Führern wurden Erklärungen abgegeben, die sich gegen Frankreich und insbesondere gegen die christliche Gemeinschaft richteten“.

    „Religiöse Orte sind immer Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit gewesen. Jetzt, da die Zahl der Angriffe zunehmen, scheint dies Teil eines konkreteren Plans zu sein“, sagt Ludovic Cassier, bevor er zum Schluss kommt: „Wir brauchen viel mehr Polizei. Die technischen Mittel sind gut, aber sie ersetzen nicht die Polizeipräsenz“.

  • Anschlag in Nizza: Eine vierte Person in Polizeigewahrsam – ein 29-jähriger Tunesier in Grasse verhaftet

    Anschlag in Nizza: Eine vierte Person in Polizeigewahrsam – ein 29-jähriger Tunesier in Grasse verhaftet

    Der Polizeigewahrsam für die ersten drei Verdächtigen wurde verlängert.

    Nach dem Anschlag auf die Basilika von Nizza am Donnerstag, dem 29. Oktober, wurde eine vierte Person in Gewahrsam genommen, erfuhr franceinfo am Samstag, dem 31. Oktober, von einer Justizquelle. Es ist ein 29-jähriger Tunesier, der in Grasse verhaftet wurde. Er wird verdächtigt, ein Bekannter des Täters zu sein.

    Der Polizeigewahrsam für die ersten drei im Zusammenhang mit dem Anschlag vom Donnerstag Verhafteten wurde verlängert, meldet franceinfo.

    Bis zu vier Tage in Polizeigewahrsam
    Bei Terrorismus-Verdacht kann der Polizeigewahrsam bis zu vier Tage dauern. Der Angriff auf die Basilika von Notre Dame fand am Donnerstag, 29. Oktober, gegen 9 Uhr morgens statt. Der Angreifer, Brayim A., ein 21-jähriger tunesischer Staatsangehöriger, wurde von der Polizei bei der Festnahme schwer verletzt. Unter den drei Opfern waren ein 54-jähriger Mann, der Sakristan der Pfarrei und zwei Frauen im Alter von 44 und 70 Jahren.

  • Polizei: Schütze verletzt griechisch-orthodoxen Priester im französischen Lyon und flieht

    Polizei: Schütze verletzt griechisch-orthodoxen Priester im französischen Lyon und flieht

    In der französischen Stadt Lyon ist eine Menschenjagd im Gange, nachdem ein Schütze einen griechisch-orthodoxen Priester in einer Kirche angeschossen und verletzt hat und dann vom Tatort floh.

    Das französische Innenministerium hat in einem Alarm auf Twitter eine „andauernde Situation“ im Gebiet des Place Jean-Macé im 7. Arrondissement von Lyon beschrieben. Sicherheitskräfte seien am Tatort, hieß es. Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, das Gebiet zu meiden und den Anweisungen der Behörden zu folgen

    Der Priester wurde angeschossen, als er gegen 16 Uhr die Kirche schloss, wie Polizeiquellen Reuters und BFMTV mitteilten. Er erlitt zwei Schussverletzungen, die als „lebensbedrohlich“ bezeichnet wurden, und wurde vor Ort behandelt. Le Parisien hat berichtet, dass der Schütze mit einem abgesägten Jagdgewehr bewaffnet war.

  • Lockdown: Die Wiedereinführung der Kontrollen von Ausgangsbescheinigungen

    Lockdown: Die Wiedereinführung der Kontrollen von Ausgangsbescheinigungen

    Frankreich ist seit Freitag, dem 30. Oktober, wieder im Lockdown. Mit der Wiedereinführung der Bescheinigungen über die Art und Länge von Ausgängen, werden auch die Ordnungskräfte wieder angewiesen, die Bevölkerung zu kontrollieren.

    Die Kontrolle von Zertifikaten; wie ein Déjà-vu in den Straßen von Montpellier (Hérault), Samstag, 31. Oktober morgens. Während des Lockdowns muß jeder einen guten Grund haben, um draußen zu sein. „Ich habe gerade meinen Fuß röntgen lassen“, sagte ein Passant. „Ich besichtige Wohnungen“, erklärt eine junge Frau. Ob in Papier- oder digitaler Form, das Mitführen von sogenannten Ausgangsbescheinigungen scheint im Allgemeinen von allen respektiert zu werden.

    „Man weiß, wann man großzügig sein kann“
    Dennoch zeigt die Polizei bis Sonntag, den 1. November, zum Allerheiligenwochenende, eine gewisse Toleranz. „Ich weiß sehr gut, dass es Menschen gibt, die aus dem Urlaub zurückkommen, andere, die in Kirchen oder auf Friedhöfe gehen: Wir wissen, wie man großzügig sein kann“, sagt Lionel, ein Polizeimajor. Aber ab Montag, dem 2. November, wird eine Geldstrafe von 135 Euro für die Nichteinhaltung der Lockdown-Maßnahmen verhängt, genauso wie im März.

  • Anschlag in Nizza: Dritte Person am Freitagabend in Gewahrsam genommen

    Anschlag in Nizza: Dritte Person am Freitagabend in Gewahrsam genommen

    Der 33-jährige Mann war in der Wohnung der zweiten inhaftierten Person angetroffen worden. Letzterer wird verdächtigt, am Vorabend des Anschlags auf die Basilika Notre-Dame in Nizza mit dem Täter in Kontakt gestanden zu haben.

    Nach dem Anschlag, bei dem drei Menschen in der Notre-Dame-Basilika in Nizza ums Leben kamen, wurde am Abend des Freitags, dem 30. Oktober, eine dritte Person verhaftet und in Gewahrsam genommen, erfuhr franceinfo am Samstagmorgen von einer Justizquelle. Der 33-jährige Mann war in der Wohnung der zweiten in Gewahrsam genommenen Person angetroffen worden.

    Bei letzterem handelt es sich um einen 35-jährigen Mann, der am Freitagabend in Gewahrsam genommen wurde. Der Mann, der in Nizza lebt, wird verdächtigt, am Vortag mit dem Täter in Kontakt gestanden zu haben. Am Donnerstagabend wurde aus den gleichen Gründen ein 47-jähriger Mann verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Im Zusammenhang mit dieser Terrorismusuntersuchung kann der Polizeigewahrsam bis zu vier Tage dauern. Der Angriff auf die Basilika von Notre Dame fand am Donnerstag, 29. Oktober, gegen 9 Uhr morgens statt. Der Angreifer, Brayim A., ein 21-jähriger tunesischer Staatsangehöriger, wurde von der Polizei durch Schüsse schwer verletzt und festgenommen. Unter den drei Opfern befanden sich ein Mann, Vincent Loquès, 55 Jahre alt, der Sakristan der Pfarrei, und zwei Frauen im Alter von 44 und 70 Jahren.

  • Messerattacke in Nizza: Wer ist der Angreifer, Brahim A.?

    Messerattacke in Nizza: Wer ist der Angreifer, Brahim A.?

    Franceinfo: Drei Menschen wurden am Donnerstag in Nizza bei einem Messerangriff getötet und mehrere verletzt. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen. Es handelt sich um Brahim A, einen 21-jährigen Mann.

    Die Stadt Nizza ist erneut Schauplatz eines islamistischen Angriffs geworden. Drei Menschen, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Morgen des Donnerstag, dem 29. Oktober, im Stadtzentrum, in der Basilika Notre-Dame, durch einen Messerangriff getötet. Zwei Menschen starben innerhalb der Kirche auf „schrecklichste“ Weise, erklärte der Bürgermeister der Stadt, Christian Estrosi. Das dritte Opfer ist eine Frau in den Vierzigern. Sie starb außerhalb der Basilika, nachdem sie in ein Café geflüchtet war, wo sie ihren Verletzungen erlag. Der Täter wurde um 9.10 Uhr morgens von der städtischen Polizei verhaftet. Über den Angreifer ist zu diesem Zeitpunkt Folgendes bekannt.

    Er durchlief ein Migrantenzentrum in Italien
    Durch Polizeikugeln schwer verletzt, wurde er laut Nice Matin in das Krankenhaus Pasteur in Nizza gebracht. Er gab den Ermittlern seine Identität und seine Fingerabdrücke wurden genommen, so franceinfo. Er wurde als Brahim A., 21 Jahre alt, identifiziert. Er behauptet, allein gehandelt zu haben, wie franceinfo von einer Polizeiquelle erfuhr.

    In seiner Pressekonferenz sagte der Anti-Terrorismus-Ankläger Jean-François Ricard am Donnerstagabend, dass der Angreifer „ein Papier des Italienischen Roten Kreuzes“ bei sich trug, aus dem hervorgeht, dass er ein „tunesischer Staatsbürger, geboren 1999“ ist. Er sagte, er sei „in der nationalen Fingerabdruckdatei unbekannt“. Seine Zustand sei ernst, fügte er hinzu.

    Brahim A. kam am 20. September in Lampedusa, Italien, an und wurde nach Angaben der italienischen Behörden am 4. Oktober verhaftet. Am 9. Oktober wurde er in einem Migrantenzentrum in Bari registriert, wo er vom italienischen Roten Kreuz unterstützt wurde.

    Estrosi nannte es einen „Terroranschlag“, nachdem der Täter immer wieder ‚Allah Akbar‘ rief, während er medizinisch behandelt wurde, nachdem er von der Polizei niedergeschossen worden war.

  • Angriff in Nizza: Was man über den Angreifer weiß

    Angriff in Nizza: Was man über den Angreifer weiß

    Bei dem Angreifer handelt es sich vermutlich um einen 21-jährigen Mann tunesischer Nationalität. Nach Ansicht des Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, gibt es „keinen Zweifel“ an seinen terroristischen Beweggründen.

    Angesichts der Gefahr eines Angriffs nach der Messerattacke, bei der am Donnerstag, dem 29. Oktober, in einer Basilika im Herzen von Nizza drei Menschen ums Leben kamen, wurde die Überwachung in ganz Frankreich auf das höchste Niveau angehoben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind nur wenige Informationen über den Angreifer bestätigt worden.

    Ein 21-jähriger Mann
    Unseren Kollegen von Nice-Matin zufolge ist der Angreifer tunesischer Nationalität und der Polizei bisher unbekannt. Er ist 21 Jahre alt. Durch Kugeln neutralisiert, wurde er an Ort und Stelle medizinisch behandelt.

    Laut einer „lokalen Quelle, die dem Fall nahe steht“, heißt der Mann Brahim Aoussaoui. Er war Ende September über Lampedusa in die EU gelangt, wo er von den italienischen Behörden unter Quarantäne gestellt worden war, bevor ihm befohlen wurde, das italienische Territorium zu verlassen, und er freigelassen wurde. Anfang Oktober kam er nach Frankreich.

    Motive, an denen kein Zeifel herrscht
    Nach Ansicht des Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, gibt es „keinen Zweifel“ an den terroristischen Beweggründen des Angreifers: „Der Täter hat nie aufgehört, ‚Allah Akbar‘ (Gott ist der Größte) zu rufen, während er an Ort und Stelle medizinisch behandelt wurde“. „Genug ist genug, es ist jetzt an der Zeit, dass Frankreich alle Anstrengungen unternimmt, um den Islamo-Faschismus in unserem Land endgültig zu vernichten“, fügte er hinzu.

  • Anschlag in Nizza: Emmanuel Macron sprach am Donnerstagnachmittag vor der Basilika Notre-Dame de l’Assomption und prangerte einen „islamistischen Terroranschlag“ an.

    Anschlag in Nizza: Emmanuel Macron sprach am Donnerstagnachmittag vor der Basilika Notre-Dame de l’Assomption und prangerte einen „islamistischen Terroranschlag“ an.

    Nach dem Messerangriff, bei dem in der Basilika Notre-Dame de l’Assomption im Zentrum von Nizza drei Menschen ums Leben kamen, wird der Anti-Terrorismus-Staatsanwalt Jean-François Ricard am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr eine Pressekonferenz abhalten. Kurz zuvor hatte Emmanuel Macron von Nizza aus einen „islamistischen Terroranschlag“ angeprangert und eine Erhöhung der Zahl der auf französischem Boden eingesetzten Soldaten von 3.000 auf 7.000 angekündigt. Premierminister Jean Castex gab seinerseits bekannt, dass der Plan Vigipirate höchste Alarm-Ebene, angehoben worden sei.

    Zwei Frauen und ein Mann sind tot. Zwei Menschen starben innerhalb der Basilika auf „schrecklichste“ Weise, „wie der Lehrer Samuel Paty“, erklärte Christian Estrosi, der Bürgermeister von Nizza, auf einer improvisierten Pressekonferenz. Das dritte Opfer hatte sich in eine nahe gelegene Bar geflüchtet, wo es seinen schweren Verletzungen erlag.

    Ein Verdächtiger wurde verhaftet. Um 9.10 Uhr wurde ein Mann von der städtischen Polizei verhaftet. Schwer verletzt wurde er nach Angaben einer Polizeiquelle in das Krankenhaus Pasteur in Nizza gebracht. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, sagte, der Täter habe „immer wieder ‚Allah Akbar‘ gerufen, während er vor Ort behandelt wurde“.

    „Wir werden nichts aufgeben“, sagte Macron. Das Staatsoberhaupt sprach am Donnerstagnachmittag vor der Basilika Notre-Dame de l’Assomption in Nizza, wenige Stunden nach dem Angriff. „Ich möchte die Unterstützung der gesamten Nation für die Katholiken in Frankreich und anderswo zum Ausdruck bringen“, sagte er und prangerte „einen islamistischen Terroranschlag“ an. „Wenn wir wieder einmal angegriffen werden, dann wegen der Werte, die uns am Herzen liegen, wegen unseres Gefühls für Freiheit, wegen der Möglichkeit auf unserem Boden, frei zu glauben und keinem Geist des Terrors nachzugeben“, fuhr er fort. „Und ich sage dies mit großer Klarheit, wir werden uns auf nichts einlassen“.

    Die Nationale Antiterror-Staatsanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen in dieser Sache. Eine flagrante delicto Untersuchung wurde eingeleitet wegen „Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen, versuchtem Mord in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen und einer kriminellen terroristischen Vereinigung“. Die Untersuchung wurde der Zentraldirektion der Kriminalpolizei und der DGSI anvertraut.

    Verstärkung der Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen. Das Innenministerium befürchtet nach dem Messerangriff in Nizza „jede Handlung, die durch Nachahmer begangen werden könnte“. Franceinfo

  • Messerangriff in Nizza: Emmanuel Macron besucht den Tatort

    Messerangriff in Nizza: Emmanuel Macron besucht den Tatort

    Drei Menschen starben nach einem Messerangriff in der Notre-Dame-Basilika in Nizza (Alpes-Maritimes) am Donnerstag, 29. Oktober.

    „Nur wenige Minuten nach dem Angriff wurde in Paris ein Krisenstab eingerichtet“, sagt Diane Schlienger, Journalistin bei France Télévisions, die sich in einem Doppelhaus in Nizza (Alpes-Maritimes) aufhält. „Die gesamte Agenda der Regierungsmitglieder war durcheinander“, fügte sie hinzu.

    Emmanuel Macron in Nizza
    Jean Castex, der sich in der Nationalversammlung aufhielt, um über den neuen Lockdown zu sprechen, „verließ nach einer Schweigeminute in Eile den Plenarsaal“. Emmanuel Macron und Gerald Darmanin sind ihrerseits „nach Nizza abgereist und werden am frühen Nachmittag in Begleitung des Vorsitzenden der französischen Bischofskonferenz am Ort des Angriffs sein“ berichtet franceinfo. Vor dem Hintergrund einer „konstanten und hohen“ terroristischen Bedrohung wird die Sicherheit an den religiösen Festen zu Allerheiligen „rund um die Gotteshäuser verstärkt“.

  • Messerattacke in Nizza: Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen verstärkt

    Messerattacke in Nizza: Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen verstärkt

    Das Innenministerium befürchtet nach dem Messerangriff in Nizza weitere Taten, die durch Nachahmer begangen werden könnten, meldet franceinfo.

    Innenminister Gérald Darmanin forderte die Präfekten am Donnerstag, dem 29. Oktober 2020, auf, die Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen nach dem Messerangriff in Nizza „sofort“ zu verstärken, laut Informationen von franceinfo.

    Insbesondere ruft Gérald Darmanin zu erhöhter Wachsamkeit auf, um „jede Handlung, die durch Nachahmer begangen werden könnte“, zu verhindern. Die Präfekten werden auch aufgefordert, Bürgermeister zu alarmieren, um die städtische Polizei und die städtischen Videoüberwachungssysteme zu mobilisieren.

    Der Innenminister möchte auch, dass die Präfekten mit allen Verantwortlichen für Kultstätten Kontakt aufnehmen, um die sensibelsten Orte „und die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen“ zu ermitteln.