Kategorie: Vermischtes

  • Emmanuel Macron räumt „Polizeigewalt“ ein, prangert aber „einen politisierten Slogan“ an.

    Emmanuel Macron räumt „Polizeigewalt“ ein, prangert aber „einen politisierten Slogan“ an.

    In einem Interview mit Brut sagte das Staatsoberhaupt am Freitag, der Ausdruck „Polizeigewalt“ sei „ein Slogan für Menschen geworden, die ein politisches Ziel verfolgen“. „Ich kann Ihnen sagen, dass es Polizeibrutalität gibt, wenn Sie wollen, wir werden kein Spiel von Ja oder Nein spielen.“ In einem Interview mit dem Online-Medium ‚Brut‘ am Freitag, 4. Dezember, räumte Emmanuel Macron die Existenz von Polizeigewalt in Frankreich ein. Das Staatsoberhaupt war aber der Ansicht, dass der Ausdruck Polizeibrutalität „ein Slogan für Menschen, die ein politisches Ziel verfolgen“ geworden sei. „Ich habe kein Problem damit, den Begriff Polizeigewalt zu wiederholen, aber ich dekonstruiere ihn“, sagte er. Er sagte, dass „wir Gewalt nicht nur in einem negativen Licht betrachten sollten“. Es gibt Polizeibeamte, die gewalttätig sind und dafür bestraft werden sollten. Emmanuel Macron gegenüber ‚Brut‘. Der Präsident der Republik prangerte aber auch die Gewalt gegen eine Polizistin an, die während der D…

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  • COVID-19: Interpol ist besorgt

    COVID-19: Interpol ist besorgt

    Aktuelle Kurzmeldung:

    Interpol ist besorgt, dass das organisierte Verbrechen von der Einführung von Covid-19-Impfstoffen auf dem Markt profitieren könnte. Die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation hat eine globale Warnung herausgegeben, in der die Staaten auf die Notwendigkeit hingewiesen werden, „die Sicherheit der Lieferkette zu gewährleisten“ und „illegale Websites, die gefälschte Produkte verkaufen, zu identifizieren“.

  • 18:00 Uhr: Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages

    18:00 Uhr: Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages

    Aktuelle Kurzmeldung:

    COVID-19: Emmanuel Macron hofft auf eine Massenimpfkampagne „zwischen April und Juni“. Das Staatsoberhaupt plant für Anfang 2021 eine erste Impfkampagne, die angesichts der Frankreich zur Verfügung stehenden Dosen eine feste Zielgruppe hat. ANNE SYLVESTRE: Anne Sylvestre, eine führende Persönlichkeit des französischen Chansons und der Kindermusik, starb gestern an einem Schlaganfall. Sie war 86 Jahre alt. Trier: Mindestens zwei Menschen wurden getötet und mehrere andere verletzt, nachdem sie in Trier, Westdeutschland, von einem Auto angefahren worden waren, sagte die örtliche Polizei. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde verhaftet….

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  • Brand an einem Standort von Télédiffusion de France: 3,5 Millionen Menschen ohne Fernsehen und Radio im Südosten

    Brand an einem Standort von Télédiffusion de France: 3,5 Millionen Menschen ohne Fernsehen und Radio im Südosten

    In der Nacht von Montag auf Dienstag ereignete sich ein Brand in einer Verteilerstelle von Télédiffusion de France in den Bouches-du-Rhône. Der Standort ermöglicht nicht weniger als 3,5 Millionen Menschen den Empfang von Fernseh- und Radiosendern. Es ist noch nicht bekannt, ob das Feuer durch Brandstiftung verursacht wurde. Dreieinhalb Millionen Menschen wurden am Dienstag im Südosten des Landes von Fernsehen und Radio abgeschnitten, nachdem ein Brand einen Verteiler bei Marseille, den zweitgrößten Frankreichs, beschädigt hatte. Das Feuer brach Montagnacht um 3.30 Uhr im Übertragungsraum aus und breitete sich auch auf Kabel aus, meldete die Feuerwehr von Bouches-du-Rhône. Die Gendarmerie betonte, dass „keine Spur ausgeschlossen werde“ und erklärte, dass die Ermittler vor Ort noch dabei seien, ihre Feststellungen zu treffen: „Bei einem Brand dauert es lange, den Ursprung des Ausbruchs zu bestimmen“. Das Feuer wurde nach Angaben der Feuerwehr mit vier Feuerlöschzügen gelöscht. Die Gendarmerie entsandte kriminalpolizeiliche Ermittler zur Untersuchung  vor Ort. Nach dem Brand wurde die Ausstrahlung von 25 TNT-Kanälen und 19 FM-Radiosendern für das südöstliches Viertel des Frankreichs unterbrochen, meldete TDF. Mehrere Departements sind betroffen Auf dem Gelände, dessen eine Fassade nach einem Foto der Gendarmerie schwarze Rauch- und Flammenspuren zeigte, befinden sich auch Mobilfunk-Relaisantennen. Betroffen waren die Kunden der Betreiber Bouygues Télécom, Orange, Free und SFR, allerdings in geringerem Umfang aufgrund der Präsenz anderer Antennen in der Nähe. Allein die TV- und Radioantenne deckt 2,6 Millionen Einwohner ab und speist andere Sender in der Region, was sich auf eine noch größere Bevölkerungszahl auswirkt. Die Departements Bouches-du-Rhône, Alpes-de-Haute-Provence, Vaucluse, Gard und Hérault sind teilweise betroffen, sowie ein kleiner Teil des Var.
  • Pyrénées-Orientales : An diesem Sonntag wurde in Collioure eine Leiche aus dem Meer geborgen.

    Pyrénées-Orientales : An diesem Sonntag wurde in Collioure eine Leiche aus dem Meer geborgen.

    Am Samstag war im Meer vor Collioure die Leiche eines Mannes entdeckt worden: Aufgrund der Wetterbedingungen konnte er von den Gendarmen und SNSM-Rettern nicht sofort geborgen werden. An diesem Sonntag wurde die Leiche auf den Felsen der Küste geborgen, wo sie angespült worden war.

    Am späten Samstag war vor Collioure in den Pyrénées-Orientales eine im Meer schwimmende Leiche entdeckt worden. Die Gendarmen und Retter des SNSM, die zum Einsatzort geschickt wurden, konnten die Leiche aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen nicht sofort bergen.

    An diesem Sonntagmorgen begab sich die Gendarmerie von Port-Vendres erneut auf die Suche: Sie stellte fest, dass die Leiche in den Felsen angespült worden und daher sehr schwer zugänglich war. Ein spezialisten-Team der Gendarmerie wurde zu Hilfe gerufen, das an die Arbeit in steilen Abhängen gewöhnt ist und das am frühen Nachmittag mit Seilen und einem Hubschrauber die Leiche endlich aus dem schwierigen Gelände bergen konnte.

    Die Leiche wurde in ein Krankenhaus überführt. Mitte der Woche soll eine Autopsie stattfinden, die wichtige Informationen über das Alter oder den Hautton des Körpers liefern könnte. Nach Angaben der Gendarmerie befand sich der wahrscheinlich schwergewichtige Mann vermutlich mehrere Wochen lang im Wasser.

  • Michel Zecler: Die Pariser Staatsanwaltschaft fordert die Anklageerhebung gegen vier Polizeibeamte

    Michel Zecler: Die Pariser Staatsanwaltschaft fordert die Anklageerhebung gegen vier Polizeibeamte

    Die Pariser Staatsanwaltschaft fordert die Anklageerhebung gegen vier Polizeibeamte, die an der Straftat gegen den Musikproduzenten Michel Zecler beteiligt waren, wie Staatsanwalt Rémy Heitz ankündigte, und die Einweisung von drei von ihnen in Untersuchungshaft.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft forderte auch, dass der vierte Polizist, „mutmaßlicher Werfer der Tränengasgranate“, unter richterliche Aufsicht gestellt wird. „In diesem Fall wird die Justiz alles tun, um die Tatsachen gemäß den für sie geltenden Grundsätzen vollständig aufzuklären“, sagte Staatsanwalt Remy Heitz.

    Während ihres Polizeigewahrsams erklärten die ersten drei Polizisten, die in das Aufnahmestudio Zeclers eingedrungen waren, die Schläge „durch die Panik in diesem Raum“, sagte der Pariser Staatsanwalt Rémy Heitz. Sie gaben schlussendlich zu, dass die Schläge „ungerechtfertigt“ waren. Sie „bestritten aber die rassistischen Äußerungen“, die ihnen von Zecler und einem Zeugen vorgeworfen werden.

    Der Pariser Staatsanwalt Remy Heitz sagte, die vorläufige in Haftnahme der drei Polizisten, die verdächtigt werden, den Produzenten Michel Zecler tätlich angegriffen zu haben, sei beantragt worden, um „die Gefahr von Absprachen zwischen den Tätern oder der Einflussnahmes auf die Zeugen zu vermeiden“. Es wird ein Untersuchungsrichter ernannt, der die Untersuchung fortsetzen soll.

  • Eine Leiche wurde vor der Küste von Collioure gesichtet und dann vom Meer weggespült

    Eine Leiche wurde vor der Küste von Collioure gesichtet und dann vom Meer weggespült

    Eine Leiche wurde vor Collioure in den Pyrénées-Orientales gesichtet. Rettungskräfte versuchten, sie zu bergen. Vergeblich: Das Mittelmeer war zu unruhig.

    Es waren Wanderer, die an diesem ersten Tag des gelockertem Lockdowns Alarm schlugen. Sie entdeckten eine Leiche, die 50 Meter vor der Küste von Collioure, unter dem Fort Miradou, im Meer trieb. Die Leiche wurde von der sehr rauen See herumgeschleudert.

    Acht Retter und zwei Beamte der Schifffahrtspolizei von Saint-Cyprien waren vor Ort.

    „Wir haben zwar etwa 150 Meter von den Felsen entfernt eine Leiche im Wasser gefunden, die sichtlich sehr beschädigt war“, erklärte Jean-Marie Boada vom SNSM gegenüber unseren Kollegen vom Indépendant, „aber die Gefahr war mit einer Dünung von 3 bis 4 Metern zu groß, um das Leben von Tauchern zu riskieren“. Die Besatzung kehrte daher gegen 17.00 Uhr in den Hafen zurück.

    Die Leiche könnte in den nächsten Stunden an den Strand gespült werden. Der Körper befand sich laut unseren Kollegen in einem fortgeschrittenen Stadium der Zersetzung. Natürlich konnte der Körper noch nicht identifiziert werden.

  • Gesetz zur „globalen Sicherheit“: Ein Fotograf in Paris verletzt – RSF prangert „Polizeigewalt“ an.

    Gesetz zur „globalen Sicherheit“: Ein Fotograf in Paris verletzt – RSF prangert „Polizeigewalt“ an.

    Er „wurde mit einem Polizeiknüppel ins Gesicht geschlagen“, sagte der Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen, Christophe Deloire.

    Reporter ohne Grenzen verurteilte heute „inakzeptable“ Polizeigewalt gegen einen syrischen Fotografen, der bei einer Demonstration in Paris gegen das geplante Gesetz zur „globalen Sicherheit“ und Polizeigewalt verletzt wurde.

    Ameer Al Halbi, 24, ein Mitarbeiter des Magazins Polka und der AFP, berichtete als freischaffender Fotograf über die Demonstration auf der Place de la Bastille. Er „wurde durch einen Knüppelhieb im Gesicht verwundet“, sagte RSF-Generalsekretär Christophe Deloire auf Twitter. Deloire veröffentlichte ein Foto des Fotografen auf einem Krankenhausbett mit bandagiertem Kopf und noch blutiger Nase.

    Das Foto wurde von der freiberuflichen Fotojournalistin Gabrielle Cezard signiert, die neben Ameer Al Halbi in einer kleinen Straße stand. „Wir waren als Fotografen erkennbar und standen alle an einer Wand“, sagt sie. „Es wurden Geschosse auf die Demonstranten geworfen. Dann führte die Polizei mit dem Schlagstock in der Hand eine Attacke aus. Ameer war der einzige Fotograf, der weder einen Helm noch eine Armbinde trug. Ich verlor ihn aus den Augen und fand ihn umgeben von Menschen, sein Gesicht ganz blutig und in Bandagen gewickelt“.

    „Er weinte und sagte, er verstünde nicht, ‚Warum ist es falsch, Fotos zu machen?’“.

    Nach Angaben von Dimitri Beck, einem Kameramann von Polka, der Ameer Al Halbi seit seiner Ankunft in Frankreich vor fast drei Jahren begleitete, hat der Fotograf eine gebrochene Nase und wurde am Augenbrauenbogen verletzt. Er wurde ins Krankenhaus Lariboisière gebracht.

    Ameer Al Halbi hat mehrere internationale Preise gewonnen, darunter den 2. Preis in der Kategorie „Spot News“ bei World Press Photo im Jahr 2017. Er berichtete für die AFP über die Kämpfe und Verwüstungen in seiner Stadt Aleppo, wo er sich mitten im syrischen Bürgerkrieg befand.

  • Cahors: Molotow-Cocktails auf die Polizeiwache geworfen setzten ein Auto in Brand

    Cahors: Molotow-Cocktails auf die Polizeiwache geworfen setzten ein Auto in Brand

    An diesem Freitag, dem 27. November, gegen 22.00 Uhr wurden Molotow-Cocktails von bisher nicht identifizierten Personen in Richtung des Polizeireviers von Cahors geworfen.

    Die Geschosse setzten das persönliche Auto eines Polizisten in Brand, das vollständig ausbrannte. Außerdem verursachten sie Schäden an der Gebäudekante und beschädigten ein Polizeiauto und das persönliche Auto eines anderen Polizeibeamten. Da der Hof und die Fahrzeuge zu dieser Zeit verlassen waren, wurde bei dem Brand niemand verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    „Eine Premiere in Cahors“

    Die Gewerkschaft Alliance Police Nationale ihrerseits prangert einen wachsenden „Anti-Polizei-Hass“ an. „Die Kollegen sind zutiefst schockiert. Cahors ist eine eher ruhige Stadt. Auch wenn wir traurigerweise inzwischen an solche Angriffe gewöhnt sind, ist es eine Premiere in dieser ländlichen Gegend“, sagte Philippe Lavenu, der Regionalsekretär der Gewerkschaft.

  • Klage gegen den Pariser Polizeipräfekten

    Klage gegen den Pariser Polizeipräfekten

    Reporter ohne Grenzen meldete, man habe eine Klage gegen den Pariser Polizeipräfekten Didier Lallement wegen „Polizeigewalt gegen Journalisten während einer Evakuierungsaktion von Migranten“ am Montag am Place de la République eingereicht. „Mehrere Journalisten und Fotografen waren ungerechtfertigter Gewalt durch die Polizei ausgesetzt“, erklärte RSF.

    Die Organisation reichte eine Klage wegen „vorsätzlicher schwerer Körperverletzung“, sowie wegen „Behinderung der Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung“ ein.

    Auch heute setzen sich die Proteste gegen das neue Sicherheitsgesetz und die neuesten Fälle von Polizeibrutalität in ganz Frankreich fort.

    Viele Menschen sind bereits in Lyon versammelt!

    Start des Protestmarsches in Paris:

    Vor dem Beginn der Pariser Demonstration forderte Jean-Luc Mélenchon noch einmal den Rücktritt des Polizeipräfekten Didier Lallement. „Es ist Zeit für eine verstärkte Kontrolle der Polizei und, um noch deutlicher zu werden, für eine Reorganisation der Polizei“, sagte Jean-Luc Mélenchon gegenüber Journalisten.