Kategorie: Vermischtes

  • Lockdown: Deutlich weniger Kontrollen im Jahr 2021

    Lockdown: Deutlich weniger Kontrollen im Jahr 2021

    Wenige Tage vor der erneuten Lockerung der Lockdown-Maßnahmen ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Wurden wir 2020 oder 2021 mehr kontrolliert?  Insgesamt konnten sich die Franzosen im Lockdown 2021 verglichen mit 2020 freier bewegen, zum Teil sogar ohne Vorlage einer Ausgangsbescheinigung. Wie war es aber mit den Kontrollen im Jahr 2021, wurde mehr kontrolliert als im Jahr 2020? Eher nicht. Für viele Bürger fühlte sich der Lockdown 2021 recht unaufdringlich – ja gerade zu frei an. Im April 2021 wurden von den Ordnungskräften etwa 1.300.000 Kontrollen, also 49.000 pro Tag, durchgeführt. Letztes Jahr zur gleichen Zeit waren es mit 370.000 Kontrollen pro Tag fast achtmal so viele. Damals waren die Reisebeschränkungen strenger und die Kontrollen häufiger. So mussten die Bewohner Frankreichs damals für jedes Verlassen des Hauses eine Ausgangsbescheinigung ausfüllen und anfangs in Papierform, später auch als QR-Code auf dem Handy, mit sich führen. In manchen Gegenden wurden diese…

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  • Rambouillet: Ehrung und Emotionen für getötete Polizistin

    Rambouillet: Ehrung und Emotionen für getötete Polizistin

    Am Montag, dem 26. April, fand in Rambouillet (Yvelines) in Anwesenheit von Ministern, Politikern und Hunderten von Franzosen eine Gedenkfeier zu Ehren der getöteten Polizistin Stéphanie Monfermé statt. Zu den Klängen der Marseillaise wurde der von einem Islamisten getöteten Polizistin Stéphanie Monfermé am Montag, 26. April, ein emotionaler Tribut gezollt. Die Polizeibeamtin wurde am Freitag, den 23. April in Rambouillet (Yvelines) getötet. Anwesend waren Innenmisnister Gérald Darmanin, Marlène Schiappa, Valérie Pécresse, die Präsidentin der Region Île-de-France, Gérard Larcher, der Präsident des Senats, aber auch Hunderte von anonymen Personen, die gekommen waren, um die Getötete zu ehren. „Die Stadt Rambouillet hat einen Teil von sich selbst verloren. Die Nation hat eine außergewöhnliche Frau verloren“, sagte Véronique Matillon, Bürgermeisterin von Rambouillet. „Er hat die Botschaft des Islam verraten.“Ihre beiden Töchter und ihr Ehemann waren ebenfalls anwesend, ebenso wie religiös…

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  • Anschlag von Rambouillet: Ein erst kürzlich radikalisierter Terrorist, der an psychischen Störungen litt

    Anschlag von Rambouillet: Ein erst kürzlich radikalisierter Terrorist, der an psychischen Störungen litt

    Die Ermittler fanden im Telefon von Jamel Gorchane, dem Mörder einer Polizistin in Rambouillet (Yvelines), religiöse Lieder, die den Dschihad verherrlichen und die er vor seiner Tat gehört haben soll.

    Der Angreifer, der am Freitag, 23. April in Rambouillet (Yvelines) eine Polizistin tötete, war den Nachrichtendiensten bisher unbekannt. Jamel Gorchane, 36, scheinte sich nicht zu einer terroristischen Gruppe bekannt zu haben, aber er hatte bereits Anzeichen einer Radikalisierung gezeigt. In seinem Mobiltelefon entdeckten die Ermittler Videos mit religiösen Liedern, die den Märtyrertod und den Dschihad verherrlichen und die er vor der Tat gehört haben soll. Fast täglich postete er religiöse Inhalte in seinen sozialen Netzwerken und folgte radikalen Predigern.

    Eine depressive Episode
    Nach den Anschlägen 2015 postete er in sozialen Netzwerken eine französische Flagge, um die Opfer zu unterstützen. Im Oktober 2020 dann der Richtungswechsel: Nach dem Mord an Samuel Paty veröffentlicht er in den sozialen Netzwerken ein Bild, das zum Respekt vor dem Propheten Mohammed aufruft und die Muslime auffordert, „auf die Übergriffe Frankreichs und Macrons zu reagieren“. Sein Vater, der sich derzeit in Polizeigewahrsam befindet, erwähnte eine depressive Phase. Der Attentäter soll zweimal einen Psychiater aufgesucht haben. Hatte er einen Auftraggeber? Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

  • Anne Hidalgo kündigt an, dass eine Pariser Straße „den Namen von Sarah Halimi tragen wird“

    Anne Hidalgo kündigt an, dass eine Pariser Straße „den Namen von Sarah Halimi tragen wird“

    Nach der Entscheidung des Kassationsgerichts über die Schuldunfähigkeit des Mörders der jüdischen Frau fordert die sozialistische Bürgermeisterin von Paris „ein neues Gesetz“. „Es wird eine Möglichkeit sein, ihr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.“ Anne Hidalgo verkündete am Sonntag, 25. April, während der Kundgebung auf dem Trocadero-Platz, die sich gegen die jetzt erfolgte Ablehnung eines Prozesses durch das Gericht nach dem Mord an der jüdischen 60-Jährigen im Jahr 2017 richtete: „In Paris wird eine Straße nach Sarah Halimi benannt.“ „Das ist ein Projekt, an dem wir mit ihrer Familie arbeiten werden“, erklärte die Pariser Bürgermeisterin. Anne Hidalgo rief ebenfalls dazu auf, „dieses Verbrechen“ zu „verurteilen“ und forderte die Schaffung eines „neuen Gesetzes“ und „dieses Gesetz soll Sarah Halimi heißen.“ „Antisemitismus ist eine Plage, eine Geißel, die die Grundlagen unserer Republik und unserer Demokratie untergräbt“, fügte sie hinzu.

    https://twitter.com/BFMTV/status/138632063…

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  • Emmanuel Macron besuchte am Samstag die Familie der in Rambouillet getöteten Polizistin

    Emmanuel Macron besuchte am Samstag die Familie der in Rambouillet getöteten Polizistin

    Emmanuel Macron besuchte am Samstag, 24. April, die Familie der in Rambouillet getöteten Polizistin. Emmanuel Macron fuhr am Samstag nach Thoiry (Yvelines) in die Bäckerei des Ehemannes der Polizistin, die am Vortag bei einem Messerangriff in Rambouillet starb, um ihrer Familie seine Bestürzung und seine Unterstützung zu auszudrücken, teilte der Elysée-Palast mit. Zuvor hatte er sich am Morgen mit dem Divisionskommandeur von Rambouillet, Thierry Roznowski, getroffen, um „seine ganze Unterstützung ihm und seinen Polizeikollegen“ zu bekunden, so das Büro des Präsidenten gegenüber der Agentur AFP. Am Samstag um 15:30 Uhr fand ein Treffen zur Bestandsaufnahme der Situation mit den betroffenen Diensten und Ministern (Inneres, Justiz, Streitkräfte) um Premierminister Jean Castex statt, der einen Besuch in Toulouse abgebrochen hat. An dem Treffen nehmen auch Vertreter der Geheimdienste, der nationale Anti-Terror-Staatsanwalt Jean-François Ricard, der nationale Geheimdienstkoordinator Laurent …

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  • Anschlag in Rambouillet: Das Profil des Angreifers wird klarer

    Anschlag in Rambouillet: Das Profil des Angreifers wird klarer

    Eine Polizeibeamtin wurde am Freitag, 23. April, gegen 14:30 Uhr in Rambouillet, in den Yvelines, getötet. Der Angreifer, der die tunesische Staatsangehörigkeit besitzt, wurde von der Polizei erschossen. Drei Personen befinden sich inzwischen in Gewahrsam.

    Am Freitag, dem 23. April, kostete ein Messerangriff in Rambouillet, in den Yvelines, einer Polizistin das Leben. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen, drei Personen befinden sich in Gewahrsam. „Es haben zwei Durchsuchungen stattgefunden. Die erste im Haus des Angreifers, die zweite in Val-de-Marne im Haus der Person, die dem Angreifer 2009 Unterschlupf gewährte, als er nach Frankreich kam“, berichtet die Journalistin Cassandre Mallay. „Dieser Mann wurde zusammen mit zwei weiteren Personen, die zum Umfeld des Angreifers gehörten, in Gewahrsam genommen.“

    10 Jahre illegal in Frankreich
    Der mutmaßliche Terrorist befand sich 10 Jahre lang illegal in Frankreich, erhielt wohl aber im Jahr 2020 eine Aufenthaltserlaubnis. Nach ersten Informationen war er unauffällig und der Polizei unbekannt. Der 36-jährige Angreifer hat die tunesische Staatsangehörigkeit. Er war im Jahr 2009 nach Frankreich gekommen. Die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen „Mordes an einer Person des öffentlichen Lebens im Zusammenhang mit einem terroristischen Anschlag“ und „krimineller terroristischer Vereinigung“ eingeleitet.


    Jamel G., 36, war ein tunesischer Staatsbürger aus der Region Sousse im Osten des Landes. Nach ersten Informationen war er 2009 irregulär nach Frankreich gekommen, erhielt aber im vergangenen Jahr eine Aufenthaltsgenehmigung, so eine Polizeiquelle. Nach Angaben der nationalen Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft erhielt er 2019 eine Ausnahmegenehmigung für den Aufenthalt im Angestelltenverhältnis, 2020 dann eine Aufenthaltsgenehmigung. Der Jamel G., der zuletzt als Lieferfahrer arbeitete, lebte seit mehreren Jahren in einem abgelegenen Haus in Rambouillet. In der Vergangenheit hatte er im Val-de-Marne, in Thiais, gelebt.

    Laut einem von der Agentur AFP befragten ehemaligen Nachbarn, war Jamel G. ein Mann muslimischen Glaubens, der aber „nicht praktizierte“, der allein lebte und damals auf dem Bau arbeitete. Er war der Polizei und den Geheimdiensten unbekannt, wie mehrere Polizeiquellen gegenüber der AFP bestätigten. Laut einem Verwandten in Tunesien, der auch von der AFP interviewt wurde, lebte er vor seiner Flucht nach Frankreich bei seiner Tante und hatte mindestens zwei Brüder, darunter einen Zwilling.

    Radikalisiert während des Lockdowns?
    In sozialen Netzwerken veröffentlichte Jamel G. immer wieder Posts, um Islamfeindlichkeit anzuprangern. Doch seit April 2020 veröffentlichte er nur noch Gebete und Verse aus dem Koran. Das Zeichen für eine mögliche Radikalisierung in dieser Zeit? Wenige Tage nach dem Mord an dem Lehrer Samuel Paty in den Yvelines hatte er sein Profilbild geändert und sich einer virtuellen Kampagne mit dem Titel „Respect Mohamed, Prophet of God“ angeschlossen.

  • Wer war die Polizistin und Mutter von zwei Kindern, die in Rambouillet bei einem Messerangriff getötet wurde?

    Wer war die Polizistin und Mutter von zwei Kindern, die in Rambouillet bei einem Messerangriff getötet wurde?

    Die Frau, die am Freitagnachmittag auf der Polizeiwache in Rambouillet von einem Mann mit einem Messer getötet wurde, war eine 49-jährige Polizistin. Ihr Mörder ist tot, erschossen von einem Polizeibeamten. Die nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ist mit den Ermittlungen betraut. Ihr Name war Stephanie. Stéphanie M.. Die Polizistin wurde am Freitagnachmittag Opfer eines Messerangriffs auf der Polizeiwache von Rambouillet im Departement Yvelines. Die 49-jährige Polizistin nutzte ihre Pause, um ihre Parkscheibe zu wechseln. Als sie wieder auf der Polizeiwache ankam, stach Jamel G., ein 36-jähriger tunesischer Staatsangehöriger, mit einem Messer auf sie ein und verletzte sie zweimal am Hals. Laut Zeugenaussagen rief er „Allah Akbar“ (Gott ist groß). Ein Polizeibeamter eröffnete das Feuer und erschoss den Terroristen. Mit einer tiefen Wunde an der Halsschlagader wurde Stéphanie M. zwar schnell von herbeigeeilten Feuerwehrsanitätern versorgt, starb aber wegen des hohen Blutverlustes no…

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  • Messerattacke in Rambouillet: Polizistin getötet, mutmaßlicher Angreifer erschossen

    Messerattacke in Rambouillet: Polizistin getötet, mutmaßlicher Angreifer erschossen

    Eine Polizeibeamtin wurde am Freitag bei einem Messerangriff in Rambouillet getötet. Der mutmaßliche Täter wurde erschossen. Der Premierminister und der Innenminister begeben sich an den Ort des Geschehens.

    Eine Polizeibeamtin wurde am frühen Freitagnachmittag bei einem Messerangriff getötet, meldet der Sender BFM-TV.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Untersuchung wurde die Verwaltungsbeamtin mit einem Messerstich in den Hals getötet.

    Polizeiquellen sagen, der mutmaßliche Mörder, ein tunesischer Staatsangehöriger, der ebenfalls verletzt wurde, sei seinen Verletzungen erlegen.

    Die Polizei sagt, ein Motiv sei noch nicht bekannt, aber terroristischer Akt sei nicht ausgeschlossen.

    Der Premierminister, Jean Castex, begibt sich zusammen mit dem Innenminister, Gérald Darmanin, zur Polizeistation in Rambouillet (Yvelines).

  • Paris: Ein Amerikaner erstattet Anzeige gegen die Polizei wegen „verschärfter Gewalt und Diskriminierung“

    Paris: Ein Amerikaner erstattet Anzeige gegen die Polizei wegen „verschärfter Gewalt und Diskriminierung“

    Das mutmaßliche Opfer erstattete Anzeige gegen X, für Vorfälle, die sich vor zehn Tagen in der Polizeistation des Vᵉ arrondissement von Paris ereigneten.

    Ein 28-jähriger Amerikaner erstattete am Dienstag, dem 13. April, Anzeige wegen „schwerer Gewalt und Diskriminierung“, nachdem er auf der Polizeiwache im Vᵉ Arrondissement von Paris in einer Ausnüchterungszelle gesessen hatte, berichtete France Bleu Paris und bestätigte damit einen Bericht in Le Parisien.

    Gewalttätigkeiten in der Ausnüchterungszelle
    Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Gewalt durch eine Person des öffentlichen Lebens“ eingeleitet. Der 28-jährige Amerikaner, der am 9. April nach einer Party verhaftet wurde, sagte, er sei im betrunkenen Zustand Opfer von Gewalt geworden. Daraufhin reichte er eine Klage gegen X ein.

    Die Ermittlungen wurden an die Ethik-Abteilung der Pariser Polizei übergeben.

  • Emmanuel Macron spricht mit Polizisten und Eltern

    Emmanuel Macron spricht mit Polizisten und Eltern

    Eine Reihe von Polizeibeamten in Montpellier erzählte Emmanuel Macron am Montag von ihren Schwierigkeiten, als er kam, um seine Politik der inneren Sicherheit vor Ort zu verteidigen. Der Staatschef sprach am Montagmorgen in der Polizeistation von Montpellier mit einem Dutzend Polizeibeamten, die die verschiedenen Abteilungen repräsentierten. Einige Demonstranten, die sich in einiger Entfernung hielten, buhten ihn bei seiner Ankunft aus.

    „Wir haben es mit Wiederholungstätern zu tun, immer die gleichen““Unsere wesentliche Arbeit ist der Kampf gegen den Drogenhandel. Wir haben es mit jungen Leuten zu tun, die organisierter sind als früher, die bewaffneter sind, die sich auch unter dem Lockdown besser organisiert haben“, sagt Ludivine, die einzige weibliche Polizistin. „Wir haben es mit Wiederholungstätern zu tun, immer die gleichen, etwa fünfzig in Montpellier“.Die „Gewalt hat sich“ während der Proteste der „Gelbwesten“ entwicke…

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