Kategorie: Vermischtes

  • Die französische Dschihadistin Emilie König und 15 andere Frauen mit Kindern aus syrischen Lagern zurückgeführt

    Die französische Dschihadistin Emilie König und 15 andere Frauen mit Kindern aus syrischen Lagern zurückgeführt

    Die aus Lorient (Morbihan) stammende Frau hatte sich 2012 dem Islamischen Staat angeschlossen. Sie wurde von den Vereinten Nationen auf die schwarze Liste der gefährlichsten Kämpfer gesetzt. Emilie König, eine der bekanntesten französischen Dschihadistinnen, ist eine von 16 Müttern, die mit ihren Kindern aus dschihadistischen Gefangenenlagern in Syrien nach Frankreich zurückgeführt wurden, wie Franceinfo am Dienstag, dem 5. Juli, berichtete. Die 37-jährige Frau aus Lorient (Morbihan) war 2012 nach Syrien gereist. Ihr wird vorgeworfen, für die Gruppe Islamischer Staat (IS) rekrutiert und zu Anschlägen im Westen aufgerufen zu haben. Emilie König hatte unter anderem mehrere Propagandavideos in sozialen Netzwerken veröffentlicht, in denen sie Schießübungen machte. Gegen sie liegt ein Haftbefehl vor und sie wird voraussichtlich in Frankreich angeklagt und inhaftiert werden und nach ihrer Rückführung den Richtern vorgeführt werden. Sie war von den Vereinten Nationen auf die schwarze Liste de…

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  • Hautes-Pyrénées: Ein Mann und eine Frau in Pouyastruc erschossen

    Hautes-Pyrénées: Ein Mann und eine Frau in Pouyastruc erschossen

    Ein Mann und eine Frau wurden am Montag, dem 4. Juli, in Pouyastruc durch Schüsse getötet. Der mutmaßliche Täter wird aktiv gesucht. Die Gendarmerie nationale hat umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. Es geschah am späten Montagnachmittag, 4. Juli, in einem Haus in Cami dou pichou in Pouyastruc (Hautes-Pyrénées). Ein 55-jähriger Sportlehrer am Collège Desaix in Tarbes, der in Pouyastruc wohnte, wurde in seinem Haus mit einer Schusswaffe getötet. Eine Frau, seine 32-jährige Kollegin, Französischlehrerin an derselben Schule, die sich in seiner Begleitung befand, wurde durch Schüsse schwer verletzt und erlag kurz darauf ihren Verletzungen, wie der Staatsanwalt des Departements Hautes-Pyrénées, Pierre Aurignac, mitteilte. „Es war eine Nachbarin, die die schwer verletzte junge Frau außerhalb des Hauses entdeckte“, erklärte der Staatsanwalt bei einem Pressetermin in der vergangenen Nacht. Unmittelbar nach der Entdeckung des Verbrechens, setzte die Gendarmerie nationale umfangreiche Such- und Ermittlungsmaßnahmen ein, um den Urheber der tödlichen Schüsse zu finden. Der Mann, der Opfer der Schüsse wurde, war in Pouyastruc sehr bekannt und wurde von allen geschätzt wurde. Dorf herrscht völliges Unverständnis und der Schock ist groß. Ein Mann auf der Flucht Nach derzeitigen Informationen wurde zum Zeitpunkt der Tat ein Mann in der Nähe des Hauses des Sportlehrers gesehen. Er soll in das Haus gegangen sein, dort das Feuer auf die beiden Lehrer eröffnet haben und anschliessend geflüchtet sein. Die Gendarmerie in Pouyastruc und Umgebung mit einem Hubschrauber nach dem Mann. Staatsanwalt Pierre Aurignac begab sich an den Tatort, um die ersten von den Ermittlern zusammengetragenen Informationen entgegen zu nehmen. Die Familien der Opfer wurden psychologisch betreut. Der mutmaßliche Täter befindet sich weiterhin auf der Flucht.
  • Französische Polizei verhaftet Betrüger, die gefälschten Bordeaux-Wein in Umlauf brachten

    Französische Polizei verhaftet Betrüger, die gefälschten Bordeaux-Wein in Umlauf brachten

    Eine Sonderkommission der Polizei, die im Südwesten Frankreichs gegen den Drogenhandel ermittelt, hat nach achtmonatigen Ermittlungen einen Fälscher-Ring für gefälschten Bordeaux-Wein zerschlagen.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren 100 Gendarmen an einer Operation beteiligt, bei der 20 Verdächtige in sieben Departements festgenommen wurden, nachdem der Betrug mit gefälschten Weinetiketten von Beamten entdeckt worden war, die gegen einen Drogenring ermittelten. Bei den Durchsuchungen wurden ein Dutzend Fahrzeuge und „eine große Menge Wein“ beschlagnahmt.

    Die Ermittler schätzen, dass mehrere hunderttausend Flaschen spanischen Weins als Qualitätswein aus der französischen Weinregion Médoc umetikettiert wurden.

    Die Ermittlungen deckten „einen groß angelegten Betrug auf, der von dem Besitzer eines Weinbergs im Médoc organisiert wurde“, so die Polizei, der den Wein über „spanische Kontakte“ beschaffte, ihn nachts in Flaschen abfüllte und die Flaschen mit falschen Etiketten versah. Die umetikettierten Weine wurden dann „palettenweise“ in mehreren Gebieten über „ein Netz von offiziellen und inoffiziellen Händlern, bestehend aus Unternehmen, Rentnern und Selbstständigen“ verkauft, so die Staatsanwaltschaft.

    Bestellungen in Höhe von mehreren Tausend Flaschen wurden ins Ausland verschickt, wobei die Kunden glaubten, sie kauften Bordeaux-Chateauweine zu Schnäppchenpreisen, so die Staatsanwaltschaft, während die Flaschen in Wirklichkeit minderwertige Weine enthielten.

    Drei Verdächtige erschienen am Mittwoch vor einem Untersuchungsrichter und wurden wegen einer Reihe von Straftaten im Zusammenhang mit Betrug angeklagt.

  • In der Nähe von Toulouse wird eine 20-jährige Frau mit einem Messer getötet und ihr Partner schwer verletzt

    In der Nähe von Toulouse wird eine 20-jährige Frau mit einem Messer getötet und ihr Partner schwer verletzt

    Ein 27-jähriger Mann griff am Freitagabend in Saint-Orens (Haute-Garonne) ein junges Paar an. Eine 20-jährige Frau starb. Ihr 22-jähriger Begleiter wurde schwer verletzt. Der Angreifer konnte festgenommen werden.

    Am Freitag, dem 1. Juli, spielte sich ein blutiges Drama ab. Es war ungefähr 22:30 Uhr, als ein 27-jähriger Mann in Saint-Orens, südöstlich von Toulouse (Haute-Garonne), mit einem Messer auf eine junge Frau einstach. Der Angreifer verletzte die 20-jährige junge Frau tödlich. Anschließend griff er den 22-jährigen Lebensgefährten seines Opfers an.

    Als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen, konnte nur noch der Tod der jungen Frau festgestellt werden. Ihr schwer verletzter Freund wurde versorgt und ins Krankenhaus Rangueil gebracht. Der Angreifer konnte festgenommen werden. Über die Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt.

  • Der „Vergewaltiger der Sambre“ wird wegen 54 Vergewaltigungen zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der „Vergewaltiger der Sambre“ wird wegen 54 Vergewaltigungen zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der 61-jährige Dino Scala wurde in 54 der 56 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, für die er vor Gericht stand, für schuldig befunden. Die Taten ereigneten sich zwischen 1988 und 2018.

    Auch die Entschuldigung, die er seinen Opfern gegenüber ausgesprochen hatte, konnte das Gericht nicht milder stimmen. Dino Scala, der als „Vergewaltiger der Sambre“ bekannt ist, wurde am Freitag, dem 1. Juli, zu 20 Jahren Zuchthaus mit einer Mindesthaftzeit von zwei Dritteln seiner Strafe verurteilt. Er wurde in 54 der 56 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, deren er angeklagt war, für schuldig befunden.

    Das Gericht folgte der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe für den 61-jährigen Mann, der wegen 17 Vergewaltigungen, 12 versuchten Vergewaltigungen und 27 sexuellen Übergriffen oder versuchten sexuellen Übergriffen vor Gericht stand. Die Staatsanwaltschaft hatte seine Verurteilung für alle Taten gefordert, die zwischen 1988 und 2018 in der Nähe des Wohnorts von Dino Scala, rund um den Fluss Sambre an der französisch-belgischen Grenze, begangen wurden.

    Von den 56 Opfern, die zur Tatzeit zwischen 13 und 48 Jahre alt waren, war fast die Hälfte nicht beim Prozess anwesend. Drei von ihnen sind bereits gestorben, die meisten wollten ihrem Angreifer nicht noch einmal begegnen. Die Anwältin von Dino Scala kritisierte am Donnerstag eine „schlampige Untersuchung“ und „grobmaschige“ Vergleiche zwischen tatsächlichen und unbewiesenen Fakten.

  • Nizza: 5-jähriges ukrainisches Flüchtlingskind stirbt nach Zusammenstoss mit Elektroroller auf der Promenade des Anglais

    Nizza: 5-jähriges ukrainisches Flüchtlingskind stirbt nach Zusammenstoss mit Elektroroller auf der Promenade des Anglais

    Ein kleiner ukrainischer Junge starb am Donnerstag in Nizza, nachdem er von einem Elektroroller erfasst worden war, der mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Er war mit seiner Mutter vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen.

    Ein fünfjähriges Kind aus der Ukraine wurde am Mittwoch, dem 29. Juni, von einem zu schnell fahrenden Elektroroller erfasst, als es mit seiner Mutter auf der Promenade des Anglais in Nizza unterwegs war, berichtet die Zeitung Nice Matin. Der kleine Junge starb am darauffolgenden Tag.

    Das Opfer überquerte mit seiner Mutter die berühmte Strandpromenade in Nizza auf einem Zebrastreifen, als sich der Unfall ereignete. Ein 40-jähriger Rollerfahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, konnte dem Kind nicht ausweichen. „Trotz seiner Verletzungen nach seinem Sturz hat sich der Fahrer des Tretrollers sofort um das Kind gekümmert“, erklärte die Polizei.

    Die Familie war nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine nach Frankreich gekommen, wird die Präsidentin der französisch-ukrainischen Vereinigung Côte d’Azur in der Zeitung Nice Matin zitiert. Eine Zeit lang war die Flüchtlingsfamilie bei einer Gastfamilie untergebracht, inzwischen hatten Mutter und Sohn eine eigene Wohnung gefunden.

    Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi sagte, dass die Stadtverwaltung „alle Vorkehrungen treffen werde, um sich um die Mutter zu kümmern“. Auf Twitter drückte Estrosi, seine große Betroffenheit aus und sprach sich gegen die in Nizza verbreiteten Selbstbedienungs-Roller aus: „Wir prüfen alle möglichen Lösungen, um solche Dramen zu verhindern: Ampeln auf Radwegen, städtische Verordnungen für Fußgängerbereiche…“.

    Der Vater des Kindes, der in der Ukraine bleiben musste, kann mit Hilfe der französischen Botschaft in der Ukraine zu der trauernden Mutter nach Nizza reisen.

    Nach Angaben der Polizei in Nizza ereignen sich immer häufiger Unfälle mit Elektrorollern. Abgesehen davon, dass sie vor allem nachts schlecht sichtbar sind, halten sich die Nutzer dieser Geräte oft nicht an die Verkehrsregeln.

  • Einbrüche: Zehn Tipps für beruhigte und sichere Sommerferien

    Einbrüche: Zehn Tipps für beruhigte und sichere Sommerferien

    Wenn die großen Ferien bevorstehen und man sein Zuhause für eine oder mehrere Wochen verlässt, dann machen wir uns alle Sorgen, weil wir Angst vor einem Einbruch haben. Wie kann man das Risiko mindern und böse Überraschungen vermeiden?

    Einige Tage oder Wochen vor dem grossen Sommerurlaub haben viele von uns Angst vor einem Einbruch. Niemand will aus dem Urlaub nach Hause kommen und feststellen, dass die Wohnung auf den Kopf gestellt wurde, die Schubladen offen stehen und der Schmuck verschwunden ist. Hier einige praktische Tipps, die helfen können, Einbrecher abzuschrecken.

    1 – Sichern Sie die Zugänge zu Ihrer Wohnung.
    Die Haustür, die Fenster und das Garagentor gut zu verschließen, ist eine Selbstverständlichkeit. Es wird auch dringend empfohlen, die Fenster während Ihrer Abwesenheit zu sichern. Laut französischer Polizei dringen Einbrecher in 64% der Fälle durch die Eingangstür ein, 22% durch ein Fenster. Nach drei Minuten geben 80% der Einbrecher den Versuch, einzusteigen, wieder auf. Daher ist es ratsam, in ein Mehrfachverriegelungsschloss (Dreipunktschloss) zu investieren, das schwerer zu knacken ist.

    2 – Beleuchten Sie die Zugänge zu Ihrem Haus.
    Ein Einbrecher versucht am liebsten, in eine Wohnung oder ein Haus einzubrechen, wo der Zugang nicht von der Straße oder den Nachbarn eingesehen werden kann. Schon das Anbringen von Außenbeleuchtungen mit Bewegungsmeldern kann einen Einbrecher davon abhalten, in Ihr Haus einzudringen.

    3 – Bitten Sie die Polizei, vorbeizukommen.
    Die in Frankreich seit vielen Jahren bekannte Aktion „Ruhige Ferien“ erlaubt es besorgten Anwohnern, die Polizei oder Gendarmerie zu bitten, das Haus regelmäßig zu überwachen, wenn man nicht zu Hause ist. Dieser Service ist völlig kostenlos und kann direkt auf der Polizeiwache, in einer Gendarmeriebrigade oder – neu in diesem Jahr – online über service-public.fr gebucht werden.

    4 – Installieren Sie eine Alarmanlage.
    Der nächst höhere Schritt besteht darin, eine Alarmanlage zu installieren. Entweder eine unabhängige Alarmanlage, die Sie auf Ihrem Smartphone benachrichtigt, oder ein Abonnement, das die Alarmanlage mit einer Fernüberwachungszentrale koppelt. Diese Anlagen werden in der Regel durch Live-Kameras ergänzt, mit denen Sie Ihre Wohnung in Echtzeit überwachen können, oft auch mit Ton. Die Fernüberwachungszentrale kann über die Anlage direkt mit einem Einbrecher sprechen und natürlich die Polizei verständigen. Die Angebote für französische Fernüberwachungsdienste wie Verisure, Securitas direct, Homiris, Home by SFR oder Maison protégée Orange liegen zwischen 10 € und 60 € pro Monat, Miete des Materials inbegriffen.

    5 – Räumen Sie Ihre Wertsachen weg.
    Auch wenn Ihr Zuhause ausreichend geschützt zu sein scheint, sollten Sie Ihre Wertgegenstände sicher verstauen. Eines der besten Verstecke ist das Kinderzimmer, da es für einen Teil der Diebe ein „heiliger“ Ort zu sein scheint, den sie nicht berühren. Bevorzugen Sie ungewöhnliche Verstecke: in einer Flasche inmitten anderer Flaschen, in Alufolie im Kühlschrank, in einem Blumentopf… Machen Sie Fotos von Ihren Wertgegenständen und heben Sie die Rechnungen auf. Ihre Versicherung wird sie im Falle eines Einbruchs von Ihnen verlangen.

    6 – Geben Sie keine Anzeichen für Ihre Abwesenheit.
    Lassen Sie Ihre Mülltonnen nach Ihrer Abreise nicht auf der Strasse stehen. Bitten Sie, wenn möglich, einen Nachbarn, Ihre Post zu holen, damit sie nicht aus Ihrem Briefkasten quillt. Geben Sie auch nicht auf Ihrem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken bekannt, wann Sie im Urlaub sind. Wenn ein Einbrecher ein Foto von Ihnen sieht, auf dem Sie weit weg von zu Hause planschen, weiß er, dass Sie nicht zu Hause sind.

    7 – Machen Sie es den Einbrechern nicht zu leicht.
    Lassen Sie vor Ihrer Abreise keine leicht zugänglichen Leitern, Werkzeuge in der Nähe Ihres Hauses herumliegen. Das ist die beste Möglichkeit, dem Einbrecher „zu helfen“, in Ihr Haus einzubrechen.

    8 – Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Abwesenheit.
    Zögern Sie nicht, Ihrem Nachbarn oder Ihrer Nachbarin mitzuteilen, wann Sie abwesend sind. Sie oder er kann dann ab und zu die Augen offen halten und bei ungewöhnlichen Vorgängen im Zweifel die Polizei alarmieren.

    9 – Simulieren Sie Ihre Anwesenheit.
    Mithilfe von Zeitschaltuhren können Sie Ihren Fernseher oder ein Radio in Ihrer Wohnung einige Stunden am Tag einschalten und so während Ihres Urlaubs Ihre Anwesenheit simulieren.

    10 – Warnen Sie Einbrecher mit einem Schild.
    „Haus unter Video-Überwachung“, „Alarm“, „bissiger Hund“: Auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht, können Sie solche Schilder an Ihrem Tor oder Ihrer Eingangstür anbringen. Ebenso gibt es im Handel falsche Alarmkästen und Kameras, die Sie gut sichtbar an Ihrer Hauswand anbringen können.

  • Ein Mann in Grenoble erschossen und ein weiterer verletzt

    Ein Mann in Grenoble erschossen und ein weiterer verletzt

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 29. auf den 30. Juni, wurde ein 25-jähriger Mann im Stadtteil Eaux Claires in Grenoble erschossen, als er sich in seinem Fahrzeug befand. Weniger als zwei Stunden später wurde ein 23-jähriger Mann am Boulevard Jean Pain ebenfalls durch Schüsse verletzt.

    Gegen 1 Uhr morgens am Donnerstag, den 30. Juni, waren in der Rue Louis le Cardonnel in Grenoble Schüsse zu hören. Ein Mann soll mit einer Handfeuerwaffe auf einen anderen Mann geschossen haben, der sich in seinem Fahrzeug befand. Das 25-jährige Opfer erlitt tödliche Schussverletzungen im Kopf- und Brustbereich.

    Das Opfer wurde vor Ort vom Rettungsdienst der Feuerwehr reanimiert und mit lebensbedrohlichen Verletzungen in das Krankenhaus von Grenoble gebracht. Dort ist der junge Mann kurz darauf verstorben. Der Täter flüchtete – nach ihm wird gefahndet.

    Ein weiterer Verletzter durch Schüsse
    Später in der Nacht, gegen 2.20 Uhr, wurde die Polizei zum Boulevard Jean-Pain in Grenoble gerufen. Eine 23-jährige Person war durch Schüsse an der Wade verletzt.

    Der Mann gab an, mehrmals beschossen worden zu sein, als er ein Restaurant in der Rue Hoche verließ. Im Auto des Opfers wurde unter dem Beifahrersitz eine 9-mm-Kugel gefunden.

    Bisher gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Angriffen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

  • In Nizza wurde eine eingemauerte Leiche in einem Restaurant entdeckt

    In Nizza wurde eine eingemauerte Leiche in einem Restaurant entdeckt

    Eine nicht identifizierte, in eine Mauer eingegossene Leiche wurde am Mittwoch, dem 29. Juni, in Nizza im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen „Entführung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge“, entdeckt.

    „Es wurden mehrere Personen in Polizeigewahrsam genommen“, sagte Parvine Derivery, stellvertretende Staatsanwältin von Nizza, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Laut einer Polizeiquelle entdeckten die Beamten im Rahmen der Ermittlungen bei einer Durchsuchung des Cafés l’Atrium im Stadtzentrum von Nizza, unweit der Promenade des Anglais, Blutspuren. Der Betreiber des Cafés soll zugegeben haben, einen Streit mit einem Mann gehabt, ihn getötet und dann „kürzlich in frischem Beton versenkt“ zu haben.

    Daraufhin wurde die Feuerwehr gerufen, die in einer frisch gegossenen Betonplatte die Leiche eines Mannes freilegte. Das Opfer konnte bisher noch nicht identifiziert werden.

  • Das Urteil im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 ist gefällt

    Das Urteil im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 ist gefällt

    Das Urteil im Prozess vom 13. November fiel am Mittwoch, 29. Juni, nach zehnmonatigen Anhörungen. 

    Zwanzig Männer standen im Mittelpunkt des zehnmonatigen Prozesses vor dem Pariser Sonderschwurgericht, um die genauen Umstände der Anschläge vom 13. November 2015 und die Rolle, die jeder von ihnen in dieser Schreckensnacht gespielt hatte, zu ermitteln. Neunzehn der 20 Angeklagten wurden jetzt für schuldig befunden, alle ihnen vorgeworfenen Taten begangen zu haben.

    Unwiderrufliche lebenslange Haft für Salah Abdeslam
    Der Hauptangeklagte und einzige Überlebende der Terror-Kommandos der Anschläge vom 13. November 2015 in Paris, Salah Abdeslam, stand während des Prozesses im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bei ihrem Schlussplädoyer am 10. Juni forderte die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft lebenslange Haft mit unbeschränkter Sicherheitsverwahrung. Salah Abdeslam wird das Gefängnis wohl nie mehr lebend verlassen.

    Abdeslam wurde der uneingeschränkten Mitschuld an den Anschlägen vom 13. November, vielfachen Mordes und weiteren Anklagepunkten für schuldig befunden.

    Eine lebenslange Strafe ohne die Möglichkeit einer Entlassung nach Verbüssung der Mindeststrafzeit ist die höchst Strafe, die das französische Rechtssystem kennt.

    Weitere 19 Angeklagte wurden zu Haftstrafen zwischen 2 Jahren und Lebenslänglich verurteilt. Ein Angeklagter wurde freigesprochen.