Kategorie: Vermischtes

  • Aude: Sohn schießt aus nächster Nähe auf seinen Vater und tötet ihn

    Aude: Sohn schießt aus nächster Nähe auf seinen Vater und tötet ihn

    Am späten Vormittag des Donnerstags, dem 5. Januar, ereignete sich in der kleinen Gemeinde Laurac ein schreckliches Familiendrama, das die Nachbarschaft in Trauer versetzt.

    Um 11 Uhr am Donnerstag, dem 5. Januar, ereignete sich in der kleinen Gemeinde Laurac im Lauragais, einem kleinen Dorf mit 171 Einwohnern, eine schreckliche Tragödie. Der Sohn Nicolas schoss aus nächster Nähe auf seinen Vater Régis und verletzte ihn schwer. Das Opfer starb eine halbe Stunde später trotz des sofortigen Eingreifens der Rettungskräfte. Die Lebensgefährtin des Vaters und die Schwester des Schützen waren Zeuginnen des Geschehens. Der Sohn flüchtete zunächst.

    Gemeindearbeiter fanden ihn in der Nähe des Stadions, außerhalb seines Fahrzeugs, leblos am Boden liegend und alarmierten die Gendarmerie. Er hatte sich in die Brust geschossen. der Sohn des Opfers und mutmassliche Schütze wurde in ernstem Zustand mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum Toulouse geflogen.

    Ein alter Streit um ein Erbe
    Das 65-jährige Opfer war Rentner, er hatte in einer Fabrik in Ségala gearbeitet. Gleichzeitig besass er einen Bauernhof in Laurac, den er bewirtschaftete und auf den er sich in den letzten Jahren zurückgezogen hatte. Der Rentner hatte drei Kinder, einen Sohn und zwei Töchter. Mit dem Sohn war er seit vielen Jahren wegen eines Erbschaftsstreits und der Trennung der Eltern zerstritten.

    Der Sohn und mutmassliche Täter, selbst Vater von zwei Kindern, wohnt in Ségala und arbeitet im Großraum Toulouse in einem Bauunternehmen. Er ist ein aktives Mitglied im Vereinsleben seines Wohnortes, wo alle von einem sehr netten Paar sprechen und von der Tat des bisher unbescholtenen Mannes überrascht und entsetzt sind.

  • Auf der Suche nach einem seit Wochen vermissten Paar im Department Deux-Sèvres

    Auf der Suche nach einem seit Wochen vermissten Paar im Department Deux-Sèvres

    Die Familien eines jungen Paares haben seit dem 26. November letzten Jahres nichts mehr von ihnen gehört. Am Donnerstag, dem 5. Januar, organisierten die Angehörigen zusammen mit etwa 100 Freiwilligen eine Suchaktion, in der Hoffnung, Hinweise zu finden.

    Den ganzen Tag über durchstreiften die Suchenden Felder und Wälder auf der Suche nach dem kleinsten Hinweis, der kleinsten Spur. Am Morgen des 5. Januar waren etwa 100 Freiwillige mobilisiert, um Leslie und Kévin zu finden. Das Paar wird seit dem 26. November letzten Jahres vermisst. „Das Ziel ist es, die Ermittlungen voranzutreiben und ihren armen Eltern Hoffnung zu geben, die jeden Tag einen Albtraum durchleben müssen“, erklärt eine Freiwillige dem Sender France 3.

    Ein Zeugenaufruf wurde gestartet
    Die Suchaktion wurde auf Initiative von Kevins Eltern eineinhalb Monate nach seinem Verschwinden organisiert. Seine Familie versucht immer noch zu verstehen, was passiert sein könnte. „Wir verstehen es nicht, er hat keine Feinde, es sind junge Menschen ohne Probleme“, versichert Karine Prat, Stiefmutter von Kevin Trompat. Die Suche blieb ergebnislos. Das Paar wurde zuletzt in Prahecq (Deux-Sèvres) in einem Haus gesehen, nachdem es den Abend bei Freunden verbracht hatte. Persönliche Gegenstände des Paares wurden 50 km vom Ort ihres Verschwindens entfernt in einem Müllcontainer gefunden. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet, um das Paar zu finden.

  • Zwei tote Babys am Neujahrstag in Wohnung gefunden

    Zwei tote Babys am Neujahrstag in Wohnung gefunden

    Die leblosen Körper von zwei Babys wurden – wie erst jetzt bekannt wurde – am Sonntag, dem 1. Januar, von der Gendarmerie in Rumilly, Hochsavoyen, entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Annecy wird voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung einleiten.

    Die Gendarmerie von Rumilly in Hochsavoyen machte eine makabre Entdeckung. Am Sonntag, dem 1. Januar, fanden sie die leblosen Körper von zwei Babys in einer Wohnung eines Wohnhauses in der Cité de la Salle, wie die Zeitung Le Dauphiné Libéré berichtet.

    Dem Bericht zufolge wurden die Säuglinge in einer Wohnung gefunden, in der ein Ehepaar und zwei Kinder im Alter von drei Jahren und 18 Monaten leben. Die Mutter, die sich wohl in einem Zustand tiefer Depression befand und Selbstmordabsichten hegte, hatte den Alarm selbst ausgelöst und dabei besorgniserregende Äußerungen über tote Neugeborene gemacht.

    Als die Gendarmerie in der Wohnung eintraf, nahmen die Beamten zunächst die Mutter fest und machten dann bei der Durchsuchung eine grausige Entdeckung. Der Tageszeitung Le Dauphiné Libéré zufolge war die Leiche eines der Kinder, die in einem Koffer gefunden wurde, bereits „skelettiert“. Das andere war mumifiziert.

    Bei der Anfang der Woche durchgeführten Autopsie wurde festgestellt, dass das eines der Kinder weniger als zwei Monate alt war als es starb. Sein Tod soll weniger als zwei Jahre zurückliegen. Den Experten gelang es jedoch nicht, das Alter des zweiten Kindes zu bestimmen, da sich der Körper in einem zu schlechten Zustand befindet.

    Die Mutter wurde ärztlich versorgt und in Polizeigewahrsam genommen. Der Vater war zum Zeitpunkt des Einsatzes der Polizeikräfte nicht vor Ort. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Annecy wird voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags einleiten.

  • Schädel gefunden – weiteres Opfer des Mörders Nordahl Lelandais?

    Schädel gefunden – weiteres Opfer des Mörders Nordahl Lelandais?

    Der Schädel von Eric Foray, der seit dem 16. September 2016 in Chatuzange-le-Goubet (Drôme) vermisst wurde, ist am Mittwoch, dem 4. Januar, gefunden worden. Sein Name war unter den möglichen weiteren Opfern von Nordahl Lelandais, dem Mörder der kleinen Maëlys de Araujo und des Unteroffiziers Noyer.

    Der Schädel eines Mannes aus der Region Drôme, dessen Verschwinden im Jahr 2016 zu den Fällen gehört, die erneut auf eine mögliche Beteiligung von Nordahl Lelandais untersucht werden, wurde jetzt im Vercors-Massiv entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft von Valence am Mittwoch mitteilte.

    „Die Todesursache von Eric Foray ist noch nicht geklärt, ebenso wenig wie der Verbleib seiner anderen sterblichen Überreste. Derzeit wird keine Hypothese ausgeschlossen, auch nicht die eines vorsätzlichen Mordes“, erklärt die Staatsanwaltschaft von Valence in einer Pressemitteilung.

    Die Staatsanwaltschaft bezeichnet die Entdeckung und formale Identifizierung des Schädels durch „forensische Analysen“ als eine „wichtige Entwicklung“ in den Ermittlungen. Die Umstände der Entdeckung des Schädels wurden bisher jedoch nicht bekannt gegeben.

    „Diese Entdeckung, so traurig sie auch ist, bestätigt, was wir befürchtet haben. Jetzt müssen wir mehr über den Fundort des Schädels erfahren (…), um zu wissen, ob wir es mit einem Mordfall zu tun haben“, sagte Bernard Valézy, der nationale Vizepräsident der ARPD (Assistance et Recherche de Personnes disparues), die unter anderem Régis Pique, den Lebensgefährten von Eric Foray, unterstützt, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Einige Familien, die Mitglieder dieses 2003 gegründeten Vereins sind, der Angehörigen von Vermissten hilft, fordern insbesondere, dass Überprüfungen offener Fälle auf eine Tatbeteiligung von Nordahl Lelandais vorgenommen werden.

    Eric Foray, 47 Jahre alt, mit kurzen Haaren und athletischem Aussehen, war am 16. September 2016 zum Einkaufen in Chatuzange-le-Goubet aufgebrochen und anschliessend spurlos verschwunden. Trotz der durchgeführten Suchmaßnahmen wurde damals weder er, noch sein Fahrzeug gefunden. Die ersten Ermittlungen hatten die Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, eine gerichtliche Untersuchung wegen Entführung und Freiheitsberaubung einzuleiten. Die Ermittlungen wurden jetzt auf den Verdacht des Mordes ausgeweitet.

    Nordahl Lelandais wurde im Februar 2022 wegen der Ermordung der achtjährigen Maëlys im August 2017 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er verbüßte bereits eine 20-jährige Haftstrafe, die im Mai 2021 für den Mord an dem jungen Soldaten Arthur Noyer verhängt wurde, den er im April 2017 in Chambéry als Anhalter mitgenommen hatte.

  • Paris: 7 Kilometer Verfolgungsjagd im Zentrum der Hauptstadt

    Paris: 7 Kilometer Verfolgungsjagd im Zentrum der Hauptstadt

    Ein Autofahrer weigerte sich am Mittwoch, den 4. Januar, bei einer Polizeikontrolle in Paris anzuhalten, was zu einer zehnminütigen Verfolgungsjagd über mehrere Kilometer führte.

    In Paris wird am Mittwochnachmittag, den 4. Januar, ein Mann von Polizeikräften festgenommen. Das markiert das Ende einer kilometerlangen Verfolgungsjagd, die ers sich mit der Polizei im Herzen von Paris geliefert hatte. Alles beginnt in der Rue Saint-Denis, als ein Auto in die falsche Richtung dieser Einbahnstrasse fährt. Die Polizisten beschließen, das Fahrzeug zu kontrollieren. „Der Fahrer weigerte sich, den Anhaltebefehl zu befolgen, und beschleunigte auf spektakuläre Weise“, berichtet Mickaël Dequin von der Gewerkschaft SGP Police.

    Der Mann wird schließlich festgenommen.

    Sofort nahmen Motorradfahrer der Polizei die Verfolgung auf. Es werden sogar mehrere Schüsse abgefeuert. Der Mann fährt mit hoher Geschwindigkeit und nimmt ein hohes Risiko auf sich. Die Verfolgungsjagd zieht sich über 7 km hin und von Passanten fassungslos beobachtet. Das Auto kracht zum Schluss in einen Bus, glücklicherweise ohne Verletzte. Der flüchtende Mann, der am Fuß verletzt wurde, konnte schließlich festgenommen werden. Er wird verhaftet und soll von der Polizei angehört werden, sobald sein Gesundheitszustand es zulässt.

  • Gegen den ehemaligen Erzbischof von Paris wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt

    Gegen den ehemaligen Erzbischof von Paris wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt

    Anfang Dezember wurde nach einer Meldung der Diözese Paris gegen den ehemaligen Erzbischof der Hauptstadt, Michel Aupetit, eine Voruntersuchung wegen sexueller Übergriffe auf eine Frau eingeleitet.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft gab am Dienstag, den 3. Januar, bekannt, dass sie eine entsprechende Meldung von des Senders BFMTV bestätige. Die Ermittlungen wurden der Brigade de répression de la délinquance aux personnes (Brigade zur Bekämpfung der Kriminalität gegen Personen) übertragen.

    Im Dezember 2021 hatte Papst Franziskus den Rücktritt des Erzbischofs angenommen, der beschuldigt wurde, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben, was dieser jedoch kategorisch bestritt. „Ich räume ein, dass mein Verhalten gegenüber [der betreffenden Frau] zweideutig gewesen sein könnte, wodurch man annehmen konnte, dass zwischen uns intime und sexuelle Beziehungen bestanden, was ich aber entschieden zurückweise“, hatte sich Michel Aupetit damals verteidigt. Er fügte hinzu, dass er „beschlossen habe, sie nicht mehr zu sehen“ und sie darüber „informiert“ habe.

    Bisher wurde von den Ermittlern noch niemand in dieser Sache angehört, weder der ehemalige Erzbischof selbst noch die fragliche Frau, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber France Télévisions. Ende November 2021 hatte Erzbischof Aupetit seinen Rücktritt bei Papst Franziskus eingereicht, nachdem ihm mehrere Zeitungen eine Liebesbeziehung zu einer Frau unterstellt hatten, was er jedoch immer kategorisch dementierte. Laut France Télévisions handele es sich jedoch nicht um dieselbe Frau, die im Mittelpunkt der derzeitigen Ermittlungen steht.

    Michel Aupetit trat erst spät in den Priesterstand ein, er wurde im Alter von 44 Jahren geweiht, nachdem er elf Jahre lang zunächst als Arzt gearbeitet hatte, und stand seit Dezember 2017 an der Spitze der Erzdiözese Paris. Er war wegen seiner Personalführung in der Diözese bereits recht umstritten. Zuvor hatte er verschiedene Ämter als Vikar und Pfarrer sowie als Jugendseelsorger ausgeübt, war 2013 Weihbischof von Paris und hatte für etwas mehr als drei Jahre die Diözese von Nanterre geleitet.

    Der emeritierte Erzbischof ist für seine strikten Positionen zu Familie und Bioethik bekannt. Er unterstützte insbesondere regelmäßig die „Märsche für das Leben“, in denen gegen den freiwilligen Schwangerschaftsabbruch protestiert wurde. Außerdem legte er sich 2012 während der Debatte über die „Ehe für alle“ mit der LGBT+-Gemeinschaft an. Einige haben ihm auch sein Schweigen zum Thema Indesmissbrauch in der katholischen Kirche vorgeworfen, nachdem die Veröffentlichung des Berichts der von Jean-Marc Sauvé geleiteten Kommission Anfang Oktober 2021 in Frankreich eine Schockwelle ausgelöst hatte.

  • Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Aufgrund anonymer Nachrichten mit Attentatsdrohungen, die Schülerinnen und Schüler in ihrem digitalen Arbeitsbereich (ENT) erhalten hatten, mussten am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien 20 Schulen evakuiert werden.

    Geschmackloser Scherz oder echte Drohungen? Am 2. und 3. Januar, dem ersten Tag des neuen Schuljahres, erhielten Schüler und ihre Eltern mehrere Nachrichten mit Drohungen für Bomben- oder Sprengstoffanschläge, die in ihren digitalen Arbeitsbereichen (ENT).

    ENT ist ein Internetportal, das Eltern, Lehrer und Schüler miteinander verbindet und dazu dient, Informationen über das Leben in den Sekundarschulen und Gymnasien zu kommunizieren und auszutauschen.

    20 Schulen im Visier
    Da die Drohungen ernst genommen wurden, wurden die betroffenen Schulen umgehend evakuiert. Das Bildungsministerium erklärte: „Etwa zwanzig Schulen (Sekundarschulen und Gymnasien) waren in Frankreich von Nachrichten mit Anschlagsandrohungen betroffen, hauptsächlich in dem Schulbezirk von Lille und in geringerem Maße in den Schulbezirken von Créteil, Grenoble, Versailles, der Normandie und Lyon. Die Drohungen wurden von Eltern auf WhatsApp, Snapchat oder auf ENT entdeckt.

    Gestern Morgen, am Tag des Schulbeginns nach den Weihnachtsferien, wurden allein in der Stadt Carvin ein Gymnasium, ein Collège und eine Schule, die sich im selben Umkreis befanden, nach einer Sprengstoffdrohung evakuiert, wie die Präfektur mitteilte. Die Räumung des Gymnasiums wurde beendet, ohne dass etwas entdeckt wurde.

    Nach Angaben des Rektorats war das Baggio-Gymnasium in Lille bereits am Montag evakuiert worden, allerdings waren an diesem Tag noch keine Schüler da. Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle spricht von einer E-Mail, in der angekündigt wurde, dass man die Schule in die Luft sprengen wolle.

    Der Inhaber des E-Mail-Kontos wurde am Montag in Polizeigewahrsam genommen, aber wieder freigelassen, weil sein Konto offensichtlich gehackt worden war, heisst es.

    Überall in Frankreich erhalten Gymnasien E-Mails mit Attentatsdrohungen über die ENT-Plattform, aber die vermeintlichen Absender der E-Mails sind nicht die Inhaber der jeweiligen ENT-Konten. Die Einheit der Nationalpolizei zur Bekämpfung der Internetkriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in der Nähe des Rathauses von Montpellier mit mehreren Schüssen getötet. Verdächtige wurden festgenommen.

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in Montpellier auf der Avenue du Pont-Trinquat in der Nähe des Rathauses erschossen, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Um 10 Uhr war die Polizei noch vor Ort, nachdem sie mehrere Verdächtige festgenommen hatte. Es wird vermutet, dass es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handelte.

  • Straßenverkehrssicherheit: Neue Radargeräte können verschiedene Verstöße erkennen

    Straßenverkehrssicherheit: Neue Radargeräte können verschiedene Verstöße erkennen

    Ein neues Radargerät, das noch in diesem Jahr in Frankreich in Betrieb genommen werden soll, kann verschiedene Verstöße registrieren. Im Großraum Toulouse sind bereits rund 30 solcher Kästen aufgestellt.

    Sie sind die neue Waffe gegen Verstösse im Strassenverkehr. In Toulouse (Haute-Garonne) wurden rund 30 hochmoderne Stadtradargeräte aufgestellt, die zahlreiche verschiedene Verstöße blitzen können. Sie können schon jetzt Geschwindigkeitsüberschreitungen in beide Richtungen oder auch das Überfahren einer roten Ampel feststellen. Für eine Autofahrerin kommt diese Maßnahme gerade recht. Eine andere meint gegenüber dem Sender France 2, dass es „vielleicht ein bisschen zu viel“ sei, auch wenn es „Regelungen“ geben müsse.

    Sie erkennen, ob die Fahrer ihre Sicherheitsgurte angelegt haben.

    In Zukunft sollen diese Radargeräte sogar die Missachtung der Fahrradwege ahnden können. Sie werden überprüfen können, ob Autos auf Radspuren fahren. Die neuen Geräte befinden sich derzeit noch in der Testphase, sollen aber im Laufe des Jahres 2023 massiv eingesetzt werden. In naher Zukunft könnten die neuen Radargeräte sogar blitzen, wenn die Autoinsassen nicht angeschnallt sind oder Fahrer am Steuer telefonieren.

    Ende 2023 wird es in Frankreich insgesamt etwa 4.600 Radargeräte aller Art geben.

  • Bas-Rhin: Ein Kind und ein 40-jähriger Mann werden von Zug erfasst und sterben

    Bas-Rhin: Ein Kind und ein 40-jähriger Mann werden von Zug erfasst und sterben

    Am Sonntag, dem 1. Januar, erfasste ein TER-Zug zwischen Bernoslheim und Mommenheim nördlich von Straßburg einen 40-jährigen Mann und ein Kind, dessen Alter bisher unbekannt ist.

    Kurz nach 20:30 Uhr am Sonntag, dem 1. Januar, erfasste ein TER-Zug zwischen Bernoslheim und Mommenheim, nördlich von Straßburg, einen 40-jährigen Mann und ein Kind, dessen Alter nicht bekannt gegeben wurde, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Beide konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden.

    Der Unfall ereignete sich auf offener Strecke.
    Laut der Zeitung Dernières nouvelles d’Alsace blieben die 118 Passagiere des Zuges unverletzt, doch der 40-jährige Zugführer und eine 30-jährige Schaffnerin standen unter Schock und wurden von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

    Der Zug verkehrte zwischen Saverne und Straßburg und der Unfall ereignete sich auf offener Strecke, so der Sender France Bleu. Die genauen Umstände des Dramas sind noch nicht bekannt.