Kategorie: Vermischtes

  • Bus bei Unfall mit Zug in zwei Teile zerissen: 1 Schwerverletzter und 3 Leichtverletzte

    Bus bei Unfall mit Zug in zwei Teile zerissen: 1 Schwerverletzter und 3 Leichtverletzte

    Ein Bus wurde am Dienstag, dem 24. Januar, in Savoyen bei einem Zusammenstoss mit einem Regionalzug in zwei Hälften zerrissen.

    Am Dienstag, dem 24. Januar, kam es um 7.20 Uhr an einem Bahnübergang in Savoyen zu einem spektakulären Unfall zwischen einem Bus und einem TER-Regionalzug, bei dem ein Mensch schwer und drei weitere leicht verletzt wurden. „Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste im Bus, als der TER auf ihn auffuhr. Im Inneren des Zuges befanden sich etwa 50 Passagiere. Angesichts der Schäden war der Aufprall sehr heftig, wir sind nur knapp an einem Drama vorbeigeschrammt“, berichtete der Journalist Renaud Gardette vom Unfallort.

    Der Verkehr zwischen Bourg-Saint-Maurice und Albertville wurde unterbrochen.

    Der Bus wurde „buchstäblich in zwei Hälften geteilt“, und die Trümmer verteilen sich auf einer Länge von etwa 100 Metern. Wegen des Unfalls ist der Zugverkehr zwischen Bourg-Saint-Maurice (Savoyen) und Albertville (Savoyen) vollständig unterbrochen. „Zahlreiche Busse werden eingesetzt. Für die SNCF beginnt die Untersuchung des technischen Zustands der Strecke an der Unfallstelle“, so der Journalist. Die Passagiere des Zuges wurden während des Vormittags in einer nahegelegenen Festhalle untergebracht und betreut.

  • Justiz: Sammelklage wegen Betrugs gegen Influencer

    Justiz: Sammelklage wegen Betrugs gegen Influencer

    Eine Premiere in Frankreich: Rund 100 Personen klagen gemeinsam gegen Influencer, denen sie vorwerfen, sie dazu verleitet zu haben, riskante zu investieren. 

    Ein Influencer-Paar wird wegen Betrugs angeklagt. Von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus warben Marc und Nadé Blata für alle möglichen Produkte, darunter auch Finanzprodukte. Sie bieten insbesondere an, von echten Händlern ausgeübte Optionen zu kopieren, um so mühelos Gewinne zu erzielen. Melissa, eine Klägerin, glaubte den Versprechungen. „Ich habe es ein erstes Mal mit 500 Euro versucht und alles verloren. Nadé Blata sagte mir, dass es meine Schuld sei, weil ich seine Ratschläge nicht genau befolgt hätte“, erzählt sie dem Sender France 3. Sie versuchte es noch einmal und verlor erneut.

    88 Personen erstatten Anzeige wegen „bandenmäßigen Betrugs“. Dies ist eine Premiere in Frankreich. Im Rahmen ihrer Kollektivklage wollen die Opfer jeden Influencer vor Gericht bringen, der mit dem Geld seiner Abonnenten spielt. „Sie nutzen per Definition den Einfluss, den sie auf ein extrem großes Publikum ausüben (…), um entweder Komplize von Veruntreuung oder direkt Täter von Veruntreuung zu sein“, kommentiert Rechtsanwalt Alexandre Dakos, Anwalt des Klägerkollektivs „Aide aux victimes d’influenceurs“ (Hilfe für die Opfer von Influencern). Das Kollektiv hofft auf die Einleitung einer Untersuchung. Bisher waren Einzelklagen jedesmal erfolglos.

  • Innenminister Gérald Darmanin: Einstellung des Verfahrens wegen Vergewaltigung bestätigt

    Innenminister Gérald Darmanin: Einstellung des Verfahrens wegen Vergewaltigung bestätigt

    Sophie Patterson-Spatz hatte im Frühjahr 2017 eine Anzeige wegen Vergewaltigung gegen Gérald Darmanin eingereicht. Die Tat soll sich 2009 in Paris ereignet haben. Die Ermittlungskammer des Pariser Berufungsgerichts bestätigte am Dienstag, dem 24. Januar, die Einstellung des Verfahrens zugunsten von Gérald Darmanin, der 2017 von Sophie Patterson-Spatz beschuldigt wurde, sie im Jahr 2009 vergewaltigt zu haben. Die Klägerin hatte Berufung gegen die Einstellungsverfügung eingelegt, die ein Pariser Untersuchungsrichter am 8. Juli 2022 im Rahmen einer im Sommer 2020 eingeleiteten Untersuchung wegen Vergewaltigung unterzeichnet hatte. Bei einer nichtöffentlichen Anhörung am 13. Dezember 2022, bei der weder Klägerin noch Beklagter anwesend waren, beantragte die Generalstaatsanwaltschaft die Bestätigung der Einstellung des Verfahrens. In ihren schriftlichen Anträgen schloss die Staatsanwaltschaft die „Hypothese falscher oder böswilliger Anschuldigungen“ von Sophie Patterson-Spatz zwar aus, vert…

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  • Zugverkehr am Pariser Gare de l’Est wird nach Brandstiftung ganztägig ausgesetzt

    Zugverkehr am Pariser Gare de l’Est wird nach Brandstiftung ganztägig ausgesetzt

    Die SNCF und der Verkehrsminister verurteilten am Dienstagmorgen den Brand an elektrischen Kabeln in einem Stellwerk als „böswilligen Akt“.

    Der Verkehr am Pariser Gare de l’Est wird nach einem „Brandanschlag auf elektrische Kabel“ den ganzen Tag unterbrochen sein, wie eine Sprecherin der SNCF am Dienstag, dem 24. Januar erklärte. Zunächst hatte man mit einer Wiederaufnahme des Verkehrs ab 10 Uhr gerechnet. Verkehrsminister Clément Beaune und die SNCF beklagten nach einem Brand in einem Stellwerk einen „böswilligen Akt“, der zu einer vollständigen Unterbrechung des Verkehrs von und nach dem wichtigen Pariser Bahnhof geführt habe.

    „Nach den ersten Feststellungen kann man von Brandstiftung an elektrischen Kabeln sprechen“, sagte eine SNCF-Sprecherin kurz vor 8.30 Uhr gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die SNCF kündigte an, dass man eine entsprechende Anzeige erstattet und Klage eingereicht habe.

    Dieser böswillige Akt müsse „streng bestraft“ werden, da die Auswirkungen für die Nutzer groß seien, reagierte Clément Beaune, der stellvertretende Minister für Verkehr, am Dienstag auf Franceinfo. es habe am Morgen grosse Probleme auf diesem „extrem frequentierten“ Banhof gegeben, so der Minister.

    TGV, TER und Transilien-Züge stehen still. Der Verkehr der TGV- und TER-Züge sowie der Transilien-Linie P von und zum Gare de l’Est in Paris wurde vollständig eingestellt. 

  • Frankreich repatriiert 15 Frauen und 32 Kinder aus Gefangenenlagern in Syrien

    Frankreich repatriiert 15 Frauen und 32 Kinder aus Gefangenenlagern in Syrien

    Das Flugzeug landete am frühen Dienstagmorgen auf dem Rollfeld des Flughafens Villacoublay im Departement Yvelines. Dies ist das dritte Mal seit Juli, dass das Außenministerium eine Rückführung von französischen Frauen und Kindern, die in Syrien festgehalten wurden, durchführt. Frankreich hat am Dienstag, dem 24. Januar, 15 Frauen und 32 Kinder, die wegen ihrer Mitgliedschaft in der Terrororgruppe ISIS in dschihadistischen Gefangenenlagern im Nordosten Syriens festgehalten wurden, in ihre Heimat zurückgeführt, wie das Außenministerium in einer Erklärung bekannt gab. Es fügte hinzu, dass „Frankreich der lokalen Verwaltung im Nordosten Syriens für die Zusammenarbeit dankt, was diese Operation ermöglicht hat“. „Die Minderjährigen wurden den für die Kinderhilfe zuständigen Stellen übergeben und werden medizinisch-sozial betreut“, erklärte das Außenministerium. „Die Erwachsenen wurden den zuständigen Justizbehörden übergeben“. Die 15 repatriierten Frauen sind zwischen 19 und 56 Jahre alt, w…

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  • Familienvater erschießt Tochter und Lebensgefährtin und dann sich selbst

    Familienvater erschießt Tochter und Lebensgefährtin und dann sich selbst

    Das Drama ereignete sich am Sonntag, dem 22. Januar, in einem Wohnhaus in Saint-Brieuc, Côtes-d’Armor.

    Ein Mann hat am Sonntag in einem Wohnhaus in Saint-Brieuc seine Lebensgefährtin und die gemeinsame kleine Tochter erschossen und sich anschließend selbst getötet, wie die Staatsanwaltschaft der bretonischen Stadt nach ersten Erkenntnissen der Presse mitteilte.

    „Es gibt drei Tote: Der Schütze soll eine Frau, seine 22-jährige Lebensgefährtin, und die dreieinhalbjährige Tochter getötet und die 59-jährige Mutter seiner Lebensgefährtin verletzt haben (…) Der mutmassliche Schütze hat anschliessend die Waffe gegen sich selbst gerichtet“, sagte der Staatsanwalt von Saint-Brieuc, Nicolas Heitz, der gegenüber Nachrichtenagentur AFP.

  • Mann wird in Paris erschossen, nachdem er Polizisten „bedroht“ hat

    Mann wird in Paris erschossen, nachdem er Polizisten „bedroht“ hat

    Die Polizei hat am Sonntagabend in Paris einen Mann erschossen. Er soll sich zuvor bedrohlich gegenüber den Polizisten verhalten haben. 

    Ein Mann wurde am Sonntagabend im elften Arrondissement von Paris von der Polizei erschossen, nachdem er sich gegenüber Polizisten „bedrohlich“ verhalten hatte, wie die Pariser Staatsanwaltschaft und Polizeiquellen der Presse mitteilten. Der Mann soll von zwei Polizisten viermal getroffen worden sein. Einer der Beamten gab einen Schuss ab, der andere drei Schüsse. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 20.00 Uhr in der Nähe der Place de la République.

    An der Kreuzung der Avenue de la République und der Rue des Trois-Bornes wurde ein Sicherheitsperimeter errichtet. 

    Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann zunächst einen Hund mit einer Handfeuerwaffe bedroht haben. Als sich ihm zwei Polizeibeamte auf Streife näherten, drehte er sich zu ihnen um und zielte mit der Waffe auf sie. Die Polizisten eröffneten daraufhin das Feuer. Nach ersten Erkenntnissen soll er nicht mit den Polizisten gesprochen haben, zeigte sich aber „tatsächlich bedrohlich“. Zeugen, die die Szene beobachtet haben, werden derzeit noch angehört. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Hinweise auf die Identität des Opfers.

    Eine etwa 20-jährige Frau namens Elisa, die sich in der nur wenige Dutzend Meter vom Tatort entfernten Bar „Le Timbaud“ aufhielt, berichtete Reportern vor Ort: „Ich saß mit einer Freundin auf der Terrasse, wir hörten drei Schüsse und als wir uns umdrehten, sahen wir einen Mann am Boden liegen“. „Es gab keine Schreie“. Die Zeugin konnte nicht sehen, ob der Mann bewaffnet war. „Zwei Polizisten in Uniform näherten sich. Ein Mann in Zivil zog seinen Pullover aus und begann mit einer Herzmassage. Dann kam ein ziviles Polizeifahrzeug und die Feuerwehr“, berichtete die Zeugin weiter.

    Es wurden zwei Ermittlungen eingeleitet. Eine von der Kriminalpolizei wegen „versuchten Mordes“ an den Polizisten. Die andere von der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN), die die Schüsse der Polizisten betrifft. Die beiden Polizeibeamten wurden in Polizeigewahrsam genommen.

  • Frankreich: Ladendiebstähle nehmen stark zu

    Frankreich: Ladendiebstähle nehmen stark zu

    Ladendiebstähle sind in Frankreich innerhalb eines Jahres um +14% in die Höhe geschnellt. Dies ist sowohl in großen Städten als auch in ländlichen Gemeinden der Fall.

    In aller Heimlichkeit entwenden sie Produkte aus den Regalen oder reißen die Diebstahlsicherungen mit der Zange heraus und verlassen die Geschäfte, ohne zu bezahlen. Laut französischem Innenministerium ist der Ladendiebstahl im letzten Jahr um 14% gestiegen. Die Betreiber eines Supermarkts kennen dieses Phänomen nur zu gut. Immer dringender ist es inzwischen, die Kundschaft auf den Überwachungsmonitoren zu beobachten. „Wir lassen die Kasse praktisch nicht allein, es muss immer jemand da sein“, sagt Supermarktbetreiber Olivier Rolland gegenüber France 2.

    Drei Jahre Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe
    Hinter solchen Diebstählen stehen einerseits manchmal Jugendliche, die auf der Suche nach dem Adrenalin-Kick sind und in sozialen Netzwerken mit ihren Taten prahlen. Mit zunehmender Inflation bemerken die Ladenbesitzer aber auch eine andere Art von Ladendieben. „Wir haben schon eine Oma gefunden, die einen doppelten Boden in ihrem Einkaufswägelchen hatte und Einkäufe hineinlegte“, fährt Olivier Rolland fort. Ladendieben drohen in Frankreich drei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 Euro. Einige Ladenbesitzer beschließen jedoch, auf Grund der hohen Diebstahlsrate Selbstjustiz zu üben, indem sie die Fotos der Diebe an ihren Schaufenstern anbringen, obwohl dies natürlich illegal ist.

  • Juwelenraub: Schmuck der Prinzessin Mathilde Bonaparte aus Museum gestohlen

    Juwelenraub: Schmuck der Prinzessin Mathilde Bonaparte aus Museum gestohlen

    Die Diebe benutzten eine Leiter und brachen einfach den Fensterladen des Raumes auf, in dem sich der Schmuck befand.

    Der Schmuck der Prinzessin Bonaparte ist verschwunden. Im Hébert-Museum in La Tronche, Isère, wurden die Juwelen gestohlen. Dies gab der Staatsanwalt von Grenoble, Eric Vaillant, am Sonntag, dem 22. Januar, gegenüber France Télévisions bekannt und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Dauphiné Libéré. Die Schmuckstücke der Prinzessin Mathilde Bonaparte sind Eigentum der Fondation de France und wurden vom Musée d’Orsay an das Hébert-Museum in La Tronche ausgeliehen.

    Die Diebe benutzten eine Leiter und brachen ganz einfach den Fensterladen des Raumes auf, in dem sich die Schmuckstücke befanden. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, mit der die Kriminalpolizei beauftragt wurde. „Ernest Hébert war Prinzessin Mathilde, der Cousine Napoleons III., sehr verbunden und hatte einen Teil ihrer Möbel und zahlreiche Gegenstände in einem Salon des ’napoleonischen Andenkens‘ zusammengestellt, der in einem Zimmer seines Landhauses in La Tronche präsentiert wurde“, erklärte das Museum auf seiner Facebook-Seite.

    Der Wert des geraubten Schmucks wurde nicht bekannt gegegben.

    Hébert-Museum in La Tronche, Isère
  • Rentenreform: Auch Polizisten und Feuerwehrleute machen mobil

    Rentenreform: Auch Polizisten und Feuerwehrleute machen mobil

    Die Gewerkschaften haben für Dienstag, den 31. Januar, einen weiteren Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform angekündigt. Zu den mobilisierten Berufsgruppen gehören auch die Polizei und die Feuerwehr. Sind sie bereit, bis zum Äußersten zu gehen? Sie dürfen nicht streiken, aber Polizisten und Feuerwehrleute wollen sich den Demonstrationszügen und Protesten anschließen. Sie sagen Nein zur Rentenreform. „Wir gehen von einer Verlängerung der Beitragsdauer aus, die nicht mit der Belastung unseres Berufs vereinbar ist“, erklärt Mickaël Dequin, Sekretär der Gewerkschaft der Polizei SGP des Departements 92 am Rande des Demonstrationszug vom 19 Januar in Paris gegenüber France Télévisions. Das Innenministerium befürchtet RadikalisierungDie Polizei profitiert zwar von einem Sonderregelungen, aber mit der Rentenreform wird das gesetzliche Renteneintrittsalter von Polizisten von 52 auf 54 Jahre oder sogar noch höher steigen, um in den Genuss einer vollen Rente zu kommen. Das Innenministerium…

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