Kategorie: Vermischtes

  • Rentenreform: Zwischen 500 und 1.000 gewaltbereite Radikale am Donnerstag in Paris erwartet

    Rentenreform: Zwischen 500 und 1.000 gewaltbereite Radikale am Donnerstag in Paris erwartet

    Am Donnerstag, dem 6. April, dem 11. Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform, werden nach Schätzungen der Pariser Polizeipräfektur zwischen 60.000 und 90.000 Demonstranten auf die Straßen der Hauptstadt gehen, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken. Unter ihnen könnten voraussichtlich zwischen 500 und 1.000 gewaltbereite Radikale sein.

    Für den 11. Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 6. April, schätzt die Pariser Polizei, dass zwischen 60.000 und 90.000 Demonstranten auf die Straßen der Hauptstadt gehen werden. Das berichtete der Sender Europe 1. Demnach dürfte die Mobilisierung im Vergleich zum vorherigen Mobilisierungstag, an dem laut Innenministerium 93.000 Menschen in Paris gezählt wurden (450.000 laut CGT), zurückgehen.

    Erneut verstärkte Sicherheitsvorkehrungen?
    Am 28. März hatte das Innenministerium angesichts der drohenden Ausschreitungen ein verstärktes Aufgebot von 5.500 Polizisten und Gendarmen allein in Paris aufgestellt. Insgesamt waren 13.000 Angehörige der Ordnungskräfte im ganzen Land einsatzbereit, um die Demonstrationen friedlich zu halten. „Ein beispielloses Dispositiv“, so der Innenminister damals. Angesichts der zunehmenden Radikalität könnten solch umfangreiche Polizeikräfte am Donnerstag erneut mobilisiert werden

  • Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Die Präfektur Alpes-Maritimes teilte mit, dass nach der Festnahme auch vier Waffen, 5 kg Cannabisharz, 10 kg Cannabis und 2,2 kg Kokain beschlagnahmt worden seien.

    Die Bilder, die der Vorsitzende der Republikaner, Eric Ciotti, am Sonntag, dem 2. April, auf Twitter postete, lösten einen politischen Aufschrei aus. Sie zeigen einen Mann mit einem Sturmgewehr, der durch das Viertel Les Moulins in Nizza (Alpes-Maritimes) spaziert. „Ich fordere den Innenminister Gérald Darmanin auf, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um dieses Viertel zurückzuerobern!“, forderte Eric Ciotti in seinem Tweet.

    Seine Worte wurden gehört. Die Präfektur der Alpes-Maritimes gab am Montag bekannt, dass neun Personen in dem Viertel festgenommen wurden, „nachdem ein Video einer bewaffneten Person in Les Moulins verbreitet wurde“. Es wurden Waffen und Drogen beschlagnahmt.

  • Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mit den drei Toten von heute Nacht sind seit Jahresbeginn in Marseille schon 13 Menschen durch Schüsse getötet worden.

    Mindestens drei Menschen starben und zwei weitere schweben zwischen Leben und Tod. In der Nacht von Sonntag, dem 2. April, auf Montag, dem 3. April, kam es in vom Drogenhandel betroffenen Vierteln im Norden von Marseille zu drei Schießereien, wie die Polizei mitteilte. Die Gewalt forderte auch sechs Verletzte, die nicht in Lebensgefahr schweben, wie die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône berichtete.

    Mit den drei Toten dieser Nacht wurden seit Jahresbeginn in der Stadt am Mittelmeer laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP schon 13 Menschen erschossen, meist in Verbindung mit dem Drogenhandel.

    Eine erste Schießerei ereignete sich gegen Mitternacht in der Nähe der Wohnanlage Castellas im 15. Arrondissement. Eine zweite Schießerei folgte nicht weit entfernt auf der anderen Seite der Autobahn A7, in der Nähe der Cité des Aygalades, die ebenfalls zu den Hochburgen des Drogenhandels gehört.

    Bei der ersten Schießerei in Le Castellas zählte die Polizei die ersten beiden Toten der Nacht. Bei beiden Schießereien wurden sechs Personen verletzt, eine davon lebensgefährlich. Kurz vor 1 Uhr morgens kam es im zweiten Arrondissement von Marseille in der Rue Vincent-Leblanc in der Nähe des Hafenviertels La Joliette zu einer dritten Schießerei. Ein Opfer, das von einer Kugel getroffen wurde, wurde für tot erklärt, zwei weitere Personen wurden verletzt, eine schwebt in Lebensgefahr.

  • Mann wegen versuchter Vergewaltigung einer deutschen Touristin am Fuße des Eiffelturms verhaftet

    Mann wegen versuchter Vergewaltigung einer deutschen Touristin am Fuße des Eiffelturms verhaftet

    Die Tat soll sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 2. April, ereignet haben. Der mutmaßliche Angreifer soll versucht haben, eine deutsche Touristin zu vergewaltigen, bevor er flüchtete.

    In der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, entging eine junge Frau am Fuße des Eiffelturms in Paris nur knapp einer Vergewaltigung. Laut der Zeitung Le Parisien wurde der mutmaßliche Angreifer „einige Minuten später“ von der Polizei festgenommen. Das Opfer ist eine deutsche Touristin russischer Herkunft.

    Sie stand zunächst unter Schock, erzählte der Polizei aber, dass der Angreifer sich mit ihr unterhalten wollte und ihr dabei Wein anbot. Die junge Frau wurde daraufhin misstrauisch und versuchte, sich zu entfernen. Der Mann riss sie zu Boden und schaffte es, sie zu fixieren, indem er sich rittlings auf sie setzte, berichtet Le Parisien. Der Mann versuchte, sie zu vergewaltigen, und öffnete ihre Hose. Das Opfer schrie, was den Angreifer dazu veranlasste, von der jungen Frau abzulassen zu flüchten.

    Glücklicherweise konnte ein Straßenverkäufer gegen 1 Uhr morgens eine Gruppe der Nachtkriminalitätsbrigade in der Nähe alarmieren. Er weist die Polizisten auf den offensichtlich betrunkenen Flüchtigen in einer Seitenstraße des Champ-de-Mars hin. Dieser versuchte zunächst vergeblich, die Polizisten abzuschütteln. Diese konnten ihn aber festnehmen und er wurde in der Polzeiwache des VII. Arrondissements in Polizeigewahrsam genommen.

    Ähnliche Vorfälle im letzten Jahr
    Ein anderer Vergewaltigungsfall, in den zwei brasilianische Touristinnen verwickelt waren, hatte sich „fast am selben Ort“ im Februar 2022 ereignet. Die beiden Schwestern hatten den Abend in der Gesellschaft von zwei Männern verbracht, bevor diese sie angriffen. Die jüngere der Schwestern wurde vergewaltigt.

  • Mysteriöse Massenmalaise bei Palmsonntagsmesse in Puygouzon – Kirche von der Feuerwehr evakuiert

    Mysteriöse Massenmalaise bei Palmsonntagsmesse in Puygouzon – Kirche von der Feuerwehr evakuiert

    Ein Dutzend Gläubige fühlten sich am Sonntagmorgen während der Palmsonntagsmesse in Puygouzon plötzlich unwohl. Die Kirche wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert.  Am Sonntagmorgen gegen 10.30 Uhr rückten Feuerwehrleute aus Albi und Saint-Juéry in die Kirche von Puygouzon (Tarn) aus, weil sich eine Reihe Gläubiger unwohl gefühlt hatten. Erst zwei, dann fünf und schließlich insgesamt elf Personen kollabierten während des Gottesdienstes. Aus Angst vor einer möglichen Kohlenmonoxidvergiftung aufgrund eines defekten Heizsystems evakuierten die Rettungskräfte die rund 60 Gottesdienstteilnehmer aus der Kirche. Inspektionen und Messungen ergaben jedoch keine Fehlfunktionen oder gar ein Gasleck. Die Gendarmerie war ebenfalls vor Ort. Die Ursache der Symptome ist noch nicht bekannt Nachdem sie von einem Arzt und zwei Feuerwehrkrankenschwestern untersucht worden waren, durften die Gemeindemitglieder, die Opfer des Unwohlseins waren, nach Hause gehen. Was könnte passiert sein? Zu diesem Zeitpunkt…

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  • Schock in Les Deux Alpes: Glas der Gondelbahn bricht – Skifahrer stürzt 40 Meter in die Tiefe

    Schock in Les Deux Alpes: Glas der Gondelbahn bricht – Skifahrer stürzt 40 Meter in die Tiefe

    Ein 29-jähriger Skifahrer starb, nachdem er am Samstag, dem 1. April, aus einer Seilbahn-Gondel in Les Deux-Alpes in der Region Isère gefallen war. Offenbar ging dem Unfall eine Unruhe in der Kabine voraus.

    Im Wintersportort Deux-Alpes in der Region Isère ereignete sich ein schrecklicher Unfall. Es war 17 Uhr am Samstag, den 1. April, als die Pisten geschlossen wurden. Ein 29-jähriger Mann, der mit einer Gondelbahn vom Skigebiet herunterfahren wollte, stürzte in die Tiefe. Der Sturz aus etwa 40 Metern Höhe endete tödlich.

    Was aber war im Inneren der Gondelbahn Jandri Express 1, die das Ski-Gebiet auf 2600 m Höhe bedient, passiert? Zwei junge Männer, die sich allein in der Bahn befanden, sollen groben Unsinn getrieben haben. Das Opfer, ein 29-jähriger Mann aus dem Departement Isère, der 1,90 m groß ist und 100 kg wiegt, soll sich einen Spaß daraus gemacht haben, sich dabei zu filmen, wie er die Kabine durchquert und sich gegen die Glaswand wirft, berichtet der Sender France Bleu Isère. Durch den Schock brach schlußendlich das Plexiglas der Kabine und das Opfer stürzte in die Tiefe.

    Der junge Mann stürzte vor den Augen seines 23-jährigen Freundes etwa 40 Meter tiefer auf eine Skipiste.

    Beide Männer waren alkoholisiert
    Die alarmierten Pistenretter versuchten, den Abgestürzten wiederzubeleben. Ein Arzt konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Es wurden toxikologische Tests – Alkohol und Drogen – veranlasst. Die beiden Männer waren stark alkoholisiert, erklärt der Staatsanwalt von Grenoble, Eric Vaillant, später. Die Gendarmeriekompanie von La Mure hat eine Untersuchung eingeleitet.

    Der Skiort Les Deux Alpes stellte fest, dass die Gondelbahn in perfektem Zustand war und alle Sicherheitstests bestanden hatte.

  • Mann zu Boden gedrückt und teilweise entblößt: Ermittlungen gegen Polizisten in Lyon eingeleitet

    Mann zu Boden gedrückt und teilweise entblößt: Ermittlungen gegen Polizisten in Lyon eingeleitet

    Am Rande einer Demonstration gegen Polizeigewalt in Lyon wurde ein Mann von einem Polizisten zu Boden gerissen und teilweise entblößt, wie Videos in den sozialen Netzwerken zeigen. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

    Nach der Verbreitung eines Videos in sozialen Netzwerken, das einen Mann zeigt, der nach einem Handgemenge mit einem Polizisten am Rande einer Demonstration in Lyon teilweise entblößt am Boden liegt, wurde eine Untersuchung eingeleitet, berichtet die Staatsanwaltschaft von Lyon. Die Ermittlungen wurden der Inspection générale de la police nationale (IGPN, „Polizei der Polizei“) wegen des Vorwurfs der Gewalt durch eine Amtsperson übertragen.

    Das Video zeigt einen Mann, der nachts auf offener Straße von einem Mitglied der Ordnungskräfte zu Boden gerissen wird und teilweise entblößt und mit heruntergelassener Hose auf dem Boden endet. Laut dem Twitter-Account Lyon Insurrection ereignete sich die Szene bereits am Donnerstagabend.

    https://twitter.com/LyonInsurrectio/status/1641875191608270863

    An diesem Abend hatten sich etwa 3.000 Demonstranten versammelt, um „gegen Polizeigewalt“ zu protestieren. Eine städtische Polizeistation wurde beschädigt, ihre Scheiben eingeschlagen, Glascontainer wurden umgeworfen und mehrere Müllton entzündet.
    Innenminister Gérald Darmanin gab in einem Interview mit der Zeitung Journal du Dimanche heute bekannt, dass seit Beginn der Mobilisierung gegen die Rentenreform „36 gerichtliche Untersuchungen“ durch die IGPN und zwei durch die IGGN (das Pendant für Gendarmen) eingeleitet worden seien.

  • Polizeigewalt: 38 Ermittlungen gegen Polizisten seit Beginn der Proteste gegen die Rentenreform eingeleitet

    Polizeigewalt: 38 Ermittlungen gegen Polizisten seit Beginn der Proteste gegen die Rentenreform eingeleitet

    Dies gab der französische Innenminister Darmanin am Sonntag bekannt. Gérald Darmanin wies außerdem darauf hin, dass seit Mitte März mehr als 1.000 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute verletzt worden seien. Während sich die Vorwürfe gegen Polizeigewalt bei Demonstrationen gegen die Rentenreform oder die Wasserbecken in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) häufen, versichert der Innenminister in einem Interview mit der Zeitung Journal Du Dimanche am Sonntag, dem 2. April, dass er „nie Verständnis für diejenigen gehabt habe, die ihre eigene Uniform entehren“. Gérald Darmanin erklärt in dem Interview, dass „es 36 gerichtliche Untersuchungen der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) und zwei der nationalen Gendarmerie (IGGN) gibt“, die seit Beginn der Mobilisierung gegen die Rentenreform eingeleitet wurden. Er erinnert daran, dass im Jahr 2021 111 und im Jahr 2020 101 Polizisten und Gendarmen wegen „unverhältnismäßiger Gewaltanwendung“ bestraft wurden. Der Innenminister unterstützt je…

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  • Alpes-Maritimes: Ein Feuer verwüstet 10 Hektar und zwingt 54 Personen zur Evakuierung

    Alpes-Maritimes: Ein Feuer verwüstet 10 Hektar und zwingt 54 Personen zur Evakuierung

    In den Hügeln von Colomars, oberhalb von Nizza (Alpes-Maritimes), brach am Samstag, dem 1. April, ein Feuer aus. Zehn Hektar Land gingen in Flammen auf. Ein Mann, der verdächtigt wurde, das Feuer gelegt zu haben, wurde festgenommen.

    Den ganzen Tag über kämpften die Feuerwehrleute am 1. April gegen ein Feuer in der Nähe von Nizza (Alpes-Maritimes). Das um 3 Uhr morgens ausgebrochene Feuer breitete sich auf einer Fläche von 10 Hektar aus und bedrohte Wohnhäuser. Ein Wasser-Hubschrauber wurde zur Unterstützung eingesetzt. In der Nacht mussten 54 Personen evakuiert werden. Einige fanden in einem Tennisclub Zuflucht. „Ich habe versucht zu bleiben, aber die Polizei wollte nicht, sie haben angefangen, alle zu evakuieren“, berichtet ein Mann auf dem Sender France 2.

    Komplizierte Wetterbedingungen
    Die Bewohner konnten im Laufe des Samstages wieder in ihre Häuser zurückkehren. Unterdessen begann auf steilen Wegen eine mühsame Arbeit für die Feuerwehrleute: die Fahrt zu den betroffenen Waldgebieten, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Doch die Wetterbedingungen sind schwierig. „Wir hatten nicht viel Niederschlag und die Pflanzen sind trocken“, erklärt Hauptmann Patrice Alberti, der Kommandant der eingesetzten Feuerwehren. Am Samstagabend wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Ein Obdachloser wurde festgenommen. Er soll ein Feuer entzündet haben, um sich aufzuwärmen.

  • Rentenreform: Hunderte Beschwerden über willkürliche Verhaftungen in Paris eingereicht

    Rentenreform: Hunderte Beschwerden über willkürliche Verhaftungen in Paris eingereicht

    „Rund 100 Beschwerden“ wurden am Freitag in Paris wegen „willkürlicher Festnahmen und Inhaftierungen“ im Rahmen der Demonstrationen gegen die Rentenreform eingereicht. Ein Anwaltskollektiv hat dies am Freitag, dem 31. März, auf einer Pressekonferenz angekündigt: „Rund 100 Klagen“ seien am Freitag in Paris eingereicht worden, um „willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen“ im Rahmen der Mobilisierung gegen die Rentenreform anzuzeigen. Nach Meinung der Anwälte sind die zahlreichen Festnahmen und Inhaftierungen in den letzten Wochen rechtswidrig und zielen lediglich darauf ab, „die soziale Bewegung zu zerschlagen“. „75% der Verfahren wurden eingestellt“ Laut Rechtsanwalt Raphaël Kempf wurden die Klagen am Freitagmorgen beim Pariser Gericht gegen die seiner Meinung nach größtenteils „willkürlichen“ Freiheitsentziehungen eingereicht, vor allem angesichts der geringen Quote an anschließenden Strafverfolgungen. Laut Rechtsanwältin Alice Becker würden die Verfahren in der Hauptstadt tatsächlic…

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