Kategorie: Vermischtes

  • Haute Couture: Sechs Verdächtige im Zusammenhang mit dem Diebstahl der Balmain-Kollektion festgenommen

    Haute Couture: Sechs Verdächtige im Zusammenhang mit dem Diebstahl der Balmain-Kollektion festgenommen

    Im September 2023 wurden einzigartige Stücke aus der aktuellen Balmain-Kollektion von bewaffneten Männern entwendet. Sechs Verdächtige wurden jetzt nach fünfmonatigen Ermittlungen festgenommen.

    Sechs Verdächtige haben das Haus Balmain, eines der renommiertesten französischen Modehäuser, überfallen. Am 16. September 2023 traf die aus New York (USA) stammende Balmain-Kollektion am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle ein. In einem unmarkierten Lieferwagen verließ die wertvolle Fracht im Wert von 500.000 Euro den Flughafen in Richtung Paris. Auf einer Autobahnauffahrt wurde der Transporter von einem grauen Renault gerammt und zum Anhalten gezwungen, der ihm offensichtlich gefolgt war.

    Einzigartige Stücke, die nicht weiterverkauft werden können
    Drei vermummte und bewaffnete Männer stießen den Fahrer des Lieferwagens zu Boden und raubten den Wagen aus. Der Expressüberfall dauerte weniger als zwei Minuten. Olivier Rousteing, künstlerischer Leiter von Balmain, erhält die schlimme Nachricht zehn Tage vor seiner Modenschau. Nach fünfmonatigen Ermittlungen konnten dann im Januar 2024 sechs Verdächtige mithilfe von abgehörten Telefongesprächen festgenommen werden. Die für den einmaligen Gebrauch geschaffenen Stücke waren unmöglich zu verkaufen. Wegen schweren Diebstahls drohen den sechs Angeklagten sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100.000 Euro.

  • Ausspähen von Mobiltelefonen: Die französische Agentur für Computersicherheit schlägt Alarm

    Ausspähen von Mobiltelefonen: Die französische Agentur für Computersicherheit schlägt Alarm

    Die französische Agentur für IT-Sicherheit (Anssi) hat gerade ihren Cyberbedrohungsbericht 2023 veröffentlicht. Das Ausspionieren von Mobiltelefonen hat stark zugenommen.

    Das Niveau der Cyberbedrohung in Frankreich hat 2023 weiter zugenommen, so die französische Agentur für Computersicherheit (Anssi), die befürchtet, dass die Olympischen Spiele in Paris in diesem Sommer Hackern „zusätzliche Möglichkeiten zum Handeln“ bieten werden. „Die Gesamtzahl der Ransomware-Angriffe (…) ist um 30% höher als im Jahr 2022“, schreibt die Anssi in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht über die Cyberbedrohung 2023.

    Die Olympischen Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August) werden „ein Ziel für alle Arten von Cyberangriffen“ sein, was eine große Belastung der Cybersicherheitskapazitäten Frankreichs darstellen wird, so Anssi-Generaldirektor Vincent Strubel.

    Die Anssi, die für den Schutz der 350 mit den olympischen Wettbewerben verbundenen Einrichtungen, darunter 80 sicherheitskritische, zuständig ist, befürchtet, dass Hacker die Olympischen Spiele nutzen könnten, „um Organisatoren und Teilnehmer zu überwachen oder zu erpressen“, und zu versuchen, „das Image des Gastgeberlandes zu schädigen oder sogar den Ablauf der Spiele zu stören“.

    Die Anssi ist auch besorgt über die zunehmende Zahl von Angriffen auf Mobiltelefone „zum Ausspionieren von Zielpersonen“, die durch die kommerzielle Entwicklung von sogenannten Intrusionstools vorangetrieben wird. „Einige Unternehmen stellen hoch entwickelte Schad-Software (…) für Unternehmen und Einzelpersonen mit böswilligen Absichten bereit“, um die Kontrolle über die Geräte der auszuspionierenden Personen zu erlangen, so der Bericht. Diese Angriffe, die „in die Dutzende“ gehen, zielen vor allem auf „Führungskräfte“, so Vincent Strubel. „Strategische und Industriespionage ist die Bedrohung, die unsere Teams in diesem Jahr am meisten mobilisiert hat“, schreibt die Anssi. Denkfabriken, Forschungsinstitute aber auch Telekommunikationsunternehmen gehören zu den wichtigsten Zielen.

    Die Agentur gibt an, dass sie 2023 mehrere potenzielle „Prepositioning“-Aktivitäten – Versuche, ein Netzwerk diskret zu übernehmen, um es zu einem geeigneten Zeitpunkt abschalten oder zerstören zu können – im Energiesektor aufgedeckt hat. „Wir haben uns gewappnet, um auf diese Art von aufkommender Bedrohung reagieren zu können“, sagt Strubel.

  • Passantin greift ein Fahrzeug der Stadtpolizei in Toulouse an – die unglaubliche Szene wurde gefilmt

    Passantin greift ein Fahrzeug der Stadtpolizei in Toulouse an – die unglaubliche Szene wurde gefilmt

    Am Sonntag griff eine Frau ganz unerwartet eine Streifenwagenbesatzung der Stadtpolizei von Toulouse an. Die Frau wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine surreale Szene spielte sich am frühen Sonntagnachmittag im Zentrum von Toulouse ab. Auf der Avenue Etienne-Billières steht ein Auto der Stadtpolizei auf der Fahrbahn. Die Beamten unterhalten sich mit einem Fahrer, der sich auf der Gegenfahrbahn befindet.

    Plötzlich kommt eine Frau von der Seite, nähert sich und wirft einen schweren Gegenstand in Richtung des Streifenwagens. Das Fenster auf der Beifahrerseite zerspringt durch die Wucht des Aufpralls. Die Frau dreht sich um und setzt ihren Weg auf dem Boulevard fort.

    Einige Sekunden später wird sie von einem Beamten der Stadtpolizei mit Hilfe seines Kollegen gestellt. Die Frau wird zu Boden geworfen und mit Handschellen gefesselt.

    Diese unglaubliche Szene wurde von @princessinfect gefilmt und im Netzwerk X verbreitet.

    Emilion Esnault, stellvertretender Bürgermeister von Toulouse, schrieb auf X: „Solche Vorfälle sind unannehmbar und schockierend“. In seiner Nachricht auf dem Netzwerk X spricht der Politiker den Mitgliedern der Stadtpolizei, die zur Zielscheibe geworden waren, seine Unterstützung aus. Der Polizist, der neben dem zersplitterten Fensters saß, wurde glücklicherweise nicht verletzt.

    Die Frau, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden scheint, wurde in Polizeigewahrsam genommen und der Nationalpolizei übergeben. „Sie wird wegen Gewalt gegen eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, strafrechtlich verfolgt“, betonte der für Sicherheit zuständige stellvertretende Bürgermeister von Toulouse.

  • Limoges: Ein Kongress über die Ankunft von Außerirdischen löst Besorgnis aus

    Limoges: Ein Kongress über die Ankunft von Außerirdischen löst Besorgnis aus

    Ein Kongress wirft Fragen auf in Limoges (Departement Haute-Vienne), wo ab dem 16. März eine Konferenz über die Ankunft von Außerirdischen abgehalten werden soll. Sie könnte potenzielle sektiererische und verschwörungstheoretische Tendenzen bestärken.

    Laut der Organisation Alliances Célestes soll es möglich sein, mit Außerirdischen zu kommunizieren. Die Organisation wirbt für ihre Konferenz in Limoges (Haute-Vienne). Bereits 2.000 Personen haben sich Karten für das „Exovision-Symposium“ am 16. und 18. März für jeweils über 150 Euro gesichert. Warum aber ist diese Zusammenkunft so besorgniserregend? Um das herauszufinden, haben sich Teams des Senders France 2 zu einem der früheren Treffen eingeladen. Ein Mann behauptet dort unter anderem, bereits mit Außerirdischen kommuniziert zu haben. In der Versammlung scheint niemand seine Aussage in Frage zu stellen.

    Ihrer Meinung nach steht die Ankunft von Außerirdischen in Frankreich unmittelbar bevor. Angesichts der steigenden Beunruhigung behauptet der Direktor von Alliances Célestes jedoch, er wolle in Limoges nur ein paar Konferenzen und Aufführungen abhalten. „Wir sind hier, um uns zu amüsieren, um unsere Vorstellungskraft zu entwickeln“, sagt Jean-Michel Raoux, Direktor der Vereinigung. Unter den zwölf Rednern befinden sich Hypnotherapeuten und auch eine französische Figur des Anti-Medien-Komplottismus. Ihre Anwesenheit ruft bei der Stadtverwaltung und Fachleuten Besorgnis wegen eines Risikos von sektiererischen Entwicklungen hervor. Das Innenministerium hat die lokalen Behörden bereits dazu aufgerufen, wachsam zu sein.

  • Departement Nord: 7-jähriges Mädchen stirbt bei Untergang eines Bootes mit 16 Migranten an Bord

    Departement Nord: 7-jähriges Mädchen stirbt bei Untergang eines Bootes mit 16 Migranten an Bord

    Nach Angaben der Präfektur war das Boot nicht für so viele Personen ausgelegt und kenterte. Das Mädchen, das zu einer Familie mit vier Kindern gehörte, ertrank.

    Ein siebenjähriges Mädchen starb nach dem Untergang eines Bootes mit 16 Migranten an Bord, wie die Präfektur des Departements Nord am Sonntag, dem 3. März in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Am frühen Morgen kenterte ein kleines Boot mit 16 Migranten an Bord auf dem Kanal de l’Aa in Watten. Das vermutlich gestohlene Boot war nicht für so viele Personen ausgelegt. Es kenterte kurz nachdem die Personen eingestiegen waren“.

    Die Präfektur erklärt, dass sich eine Familie, „deren Herkunft derzeit ermittelt wird“, mit seinen vier Kindern an Bord befand. „Die Mutter ist schwanger“. Eines der Kinder, ein siebenjähriges Mädchen, „ist durch Ertrinken gestorben“. Die anderen Familienmitglieder wurden in das Krankenhauszentrum von Dünkirchen gebracht.

    Ein weiteres Paar, zwei Männer und sechs kleine Kinder befanden sich ebenfalls in dem Boot. „Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, sie schweben nicht in Lebensgefahr“, so die Präfektur des Departements Nord in ihrer Pressemitteilung.

  • 40 Polizisten stürmen mitten in der Nacht ein Haus – wegen eines Telefonstreichs

    40 Polizisten stürmen mitten in der Nacht ein Haus – wegen eines Telefonstreichs

    Eine Frau berichtete dem Sender BFMTV, dass sie Opfer von „Swatting“ geworden war. Eine Person hatte die Polizei alarmiert, dass in ihrem Haus ein Feminizid stattgefunden habe. Ein Telefonscherz, der den Urheber bis zu zwei Jahre Haft und 30.000 Euro Geldstrafe kosten kann.

    Es war erschreckend beeindruckend. Eine Frau öffnet die Tür ihres Hauses und sieht sich etwa 40 Polizisten gegenüber, die mitten in der Nacht in ihrem Garten stehen und zum Teil mit ihren Waffen auf sie zielen. Diese traumatischen Bilder hat sie nicht vergessen können, wie sie jetzt dem Sender BFMTV berichtet.

    Das Ehepaar hatte eine ruhige Nacht, bevor die Polizisten sie aus dem Bett holten. Diese waren sich sicher, dass es sich um einen Tatort handelte. Die Polizei hatte einen Anruf von einer Person erhalten, die sich als Kind ausgab und behauptete, „sein Vater“ habe „seine Mutter“ erschossen. Ein geschmackloser Scherz, der rund 40 Polizisten mitten in der Nacht umsonst mobilisierte und ein unbescholtenes Ehepaar in Angst und Schrecken versetzte.

    Solche in den sozialen Netzwerken sehr beliebte Streiche tragen den Namen Swatting, ein Wort, das aus dem Wort Swat gebildet wurde, das die amerikanischen Spezialeinheiten bezeichnet, die zu Einsätzen bei Amokläufen gerufen werden, das Äquivalent zum französischen Raid oder der GIGN. Ziel des Swatting ist es also, möglichst viele Polizisten unnötig in Bewegung zu setzen.

    Ein Spiel, das nicht ohne Folgen bleibt. Die unnötige Mobilisierung von Polizeikräften, die in einem echten Notfall deswegen fehlen könnten, kann mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von fast 30.000 Euro geahndet werden. Kürzlich wurden Polizisten sogar zu einem fiktiven Terroranschlag in Paris gerufen…

  • Mehr als 70 Schusswaffen und Munition bei Alain Delon beschlagnahmt: Was droht dem Schauspieler?

    Mehr als 70 Schusswaffen und Munition bei Alain Delon beschlagnahmt: Was droht dem Schauspieler?

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem im Haus des Schauspielers, der keinen Waffenschein besitzt, 72 Schusswaffen und über 3.000 Schuss Munition beschlagnahmt worden waren. Die Vorschriften für den Waffenbesitz sind in Frankreich mittlerweile sehr streng…

    Bei einer Durchsuchung des Anwesens von Alain Delon in Douchy-Montcorbon (Departement Loiret) wurden am 22. Februar 72 Schusswaffen und mehr als 3.000 Schuss Munition beschlagnahmt. Der Schauspieler „verfügte über keine Genehmigung, die ihm den Besitz einer Feuerwaffe erlaubt hätte“, erklärte der Staatsanwalt von Montargis. Es wurde eine Untersuchung wegen unerlaubtem Erwerbs und unerlaubten Besitzes von Waffen der Kategorien A, B und C eingeleitet. Was droht dem Schauspieler im Falle einer Strafverfolgung?

    Der Besitz von Waffen ist in Frankreich gesetzlich streng geregelt. Die Vorschriften variieren je nach Kategorie der Waffe, die von A bis D reicht. In Kategorie A sind insbesondere Kriegswaffen zusammengefasst, in Kategorie B Waffen, die hauptsächlich von den Ordnungskräften getragen werden, und in Kategorie C unter anderem Waffen, die für die Jagd und den Schießsport verwendet werden.

    Gemäß Artikel 222-52 des Strafgesetzbuchs wird der unerlaubte Besitz von Waffen oder Munition der Kategorie A oder B mit fünf Jahren Gefängnis und 75.000 EUR Geldstrafe bestraft. Diese Strafe kann auf zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von 500.000 EUR erhöht werden, wenn eine andere Person als Mittäter fungiert. Für die Kategorie C sieht das Gesetz eine Haftstrafe von zwei Jahren und eine Geldstrafe von 30.000 Euro vor. „Das sind Höchststrafen“, sagt Jean-Yves Maréchal, Professor für Recht an der Universität Lille, gegenüber France Info. Und die „unerlaubte Aufbewahrung von Waffen, der unerlaubte Erwerb und Besitz“ kann nicht zu drei verschiedenen Verurteilungen führen, selbst wenn letztlich mehrere dieser Straftaten vorliegen. Ebenso wenig führt der Besitz von Waffen mehrerer Kategorien zu einer Vervielfachung der zu erwartenden Strafen.

    Nach Abschluss der Voruntersuchung kann der Staatsanwalt entscheiden, ob er den Schauspieler vor einem Strafgericht anklagt oder nicht. Die Frage in diesem speziellen Fall ist jedoch, „ob man überhaupt in der Lage ist, Alain Delon zu verurteilen“, meint der Rechtsprofessor und verweist auf die Möglichkeit, dass der Staatsanwalt zunächst „ein psychiatrisches Gutachten“ anfordert, da der Gesundheitszustand von Alain Delon derzeit im Mittelpunkt eines Rechtsstreits zwischen den Kindern des Schauspielers steht. Darüber hinaus kann der Staatsanwalt beschließen, andere Personen zu verfolgen, die ebenfalls als Besitzer nicht angemeldeter Waffen im Haus des Schauspielers in Betracht kommen könnten.

    Wenn es zu einem Strafverfahren kommt, „kann die Beurteilung des Gerichts sehr unterschiedlich ausfallen, wenn es sich bei der Waffe der Kategorie A um einen Neukauf handelt, der aus einem illegalen Handel stammen könnte, sieht es anders aus, als wenn es sich um eine alte Kriegswaffe handelt, die von den Großeltern geerbt wurde“, wird der Strafverteidiger Nicolas Crécy von France Info zitiert. Seiner Meinung nach ist es im Falle einer Verurteilung jedoch „sehr wahrscheinlich, dass die Waffen unabhängig von der Kategorie vernichtet werden“. Frankreich hat im Jahr 2022 eine landesweite Sammlung von Waffen durchgeführt, um diese zu vernichten. Der Präfekt kann außerdem beschließen, Alain Delon in die Nationale Kartei der Personen, denen der Erwerb und Besitz von Waffen untersagt ist (Finiada), einzutragen.

  • Sicherheit: Selbstverteidigungskurse werden in Frankreich immer beliebter

    Sicherheit: Selbstverteidigungskurse werden in Frankreich immer beliebter

    Selbstverteidigungskurse, eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten, sind in Frankreich auf dem Vormarsch. Parallel dazu steigt auch der Verkauf von Selbstverteidigungswaffen.

    Angesichts des zunehmenden Gefühls der Unsicherheit wenden sich viele Franzosen der Selbstverteidigung zu. Im Jahr 2018 wurde Joëlle Garcia Opfer eines Vergewaltigungsversuchs, dem sie nur knapp entging. Nach mehreren Monaten der Traumabewältigung beschloss sie, einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Mit ihr kommen mehrere andere weibliche Opfer, die nach und nach ihre Angst verlieren. Diese Kurse für 350 Euro im Jahr, die zweimal pro Woche stattfinden, sind eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten und finden immer mehr Anhänger.

    Der Ausbilder ist bei deisem Kurs ein noch im Dienst befindlicher Gendarm und lehrt, wie man im Rahmen der Selbstverteidigung bleibt. Andere Franzosen und Französinnen rüsten sich mit Selbstverteidigungswaffen aus. Eine Pistole mit vier Gaspatronen ist eines der neuesten Objekte, die zum Verkauf angeboten werden. Sie darf nicht am Körper getragen werden und muss in der Wohnung bleiben, kann aber im Falle eines Einbruchs nützlich sein. Tränengassprays sind nach wie vor der Verkaufsschlager, die Verkaufszahlen sind in den letzten Monaten um 30 % gestiegen. Damit ihr Einsatz legal bleibt, muss man sich nachweislich in Notwehr befinden.

  • 30.000 Euro: Kinder verwüsten eine Schule und verursachen erhebliche Schäden

    30.000 Euro: Kinder verwüsten eine Schule und verursachen erhebliche Schäden

    Bereits am Samstag, dem 24. Februar, noch während der Schulferien, stürmten junge Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren die Grundschule Daniel-Jeanney in Grand-Charmont im Département Doubs. Sie richteten dort einen beeindruckenden Schaden an, dessen Kosten sich auf fast 30.000 Euro belaufen.

    Am Samstag, dem 24. Februar, wurde der Bürgermeister von Grand-Charmont im Departement Doubs von einem Anwohner in der Nähe der Grundschule des Ortes alarmiert. Als Jean-Paul Munnier in die Schule kam, in der etwa 230 Kinder unterrichtet werden, entdeckte er 5 bis 6 Minderjährige. „Sie waren zwischen 10 und maximal 13 Jahre alt“, so Staatsanwalt Paul-Edouard Lallois.

    „Sie sind weggerannt wie ein Schwarm Spatzen“, erzählt der Bürgermeister der etwa 6.000 Einwohner zählenden Gemeinde. Als er sich in das Innere der Schule begab, wurde ihm das Ausmaß der Schäden klar, die Bilder sind beeindruckend. Es stellt sich nun die Frage, wie die Kinder in die geschlossene Schule gelangt sind, da keine Spuren eines Einbruchs gefunden wurden.

    Zerbrochene interaktive Tafeln, entleerte Feuerlöscher, umgeworfene Stühle und Tische.
    Die Beschädigungen sind sehr umfangreich und werden laut Staatsanwaltschaft auf fast 30.000 Euro geschätzt. Im Inneren der Schule herrscht Chaos. Zwei interaktive Tafeln sind zerbrochen, Stühle und Tische wurden umgeworfen und beschädigt. Der Essbereich der Schüler wurde ebenfalls verwüstet, wobei laut Staatsanwaltschaft sogar Soße auf den Boden und die Wände gespritzt wurde.

    Der Bürgermeister konnte die Kinder nicht richtig sehen und erkannen, doch die Gemeinde erstattete Anzeige bei der Gendarmerie und der Staatsanwalt ordnete die Suche nach DNA-Spuren an. Laut dem Sender France Bleu Belfort-Montbéliard ist es nicht das erste Mal, dass die Schule von solchem Vandalismus betroffen ist. Bereits zu Beginn des Schuljahres im September 2023 wurden ein Dutzend Klassenräume verwüstet.

  • Heute beginnt der Prozess des Attentats vom 11. Dezember 2018 in Straßburg

    Heute beginnt der Prozess des Attentats vom 11. Dezember 2018 in Straßburg

    Der Prozess beginnt am Donnerstag, dem 29. Februar. Fünf Menschen waren am 11. Dezember 2018 auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg (Département Bas-Rhin) durch einen Anschlag eines radikalisierten Mannes ums Leben gekommen. Der Täter wurde nach zwei langen Tagen der Verfolgung von der Polizei erschossen.

    Am 11. Dezember 2018 ging Audrey Wagner mit ihrer Familie am Rande des Weihnachtsmarkts in Straßburg spazieren. Als der Terroranschlag passiert, flüchtet sie sich mehrere Stunden in eine Bäckerei. Heute will sie bei dem beginnenden Prozess aussagen. „Ich gehe nicht mehr an einen öffentlichen Ort, ohne zu schauen, wohin ich mich retten kann. Ich schaue nach den Notausgängen, wo man sich verstecken kann. Das ist instinktiv“, sagt Audrey Wagner gegenüber dem Sender France 2.

    Am Abend des 11. Dezember 2018 tötete Chérif Chekatt, der als radikalisierter Gefährder eingestuft war, fünf Menschen und verletzte 16 schwer. Er war mit einem Messer und einem Revolver bewaffnet. Chekatt flüchtet in einem Taxi, dessen Fahrer ist noch immer von dem Ereignis traumatisiert ist. „In einem Moment befahl er mir auszusteigen, wir gingen zum Kofferraum und er hält mir die Waffe an den Bauch und sagt: ‚Du machst Probleme, ich zünde dich an’“, berichtet Mostafa Salhane, Taxifahrer und Geisel des Terroristen. Chérif Chekatt wird nach einer 48-stündigen Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen. Fünf mutmaßliche Komplizen müssen sich jetzt in dem Prozess, der am Donnerstag, dem 29. Februar beginnt, vor Gericht verantworten.