Kategorie: Vermischtes

  • Überschwemmungen in Seine-et-Marne nach starken Regenfällen

    Überschwemmungen in Seine-et-Marne nach starken Regenfällen

    Am Freitag, den 27. September 2024, verwandelten sich die Straßen mehrerer Gemeinden im Département Seine-et-Marne in regelrechte Flüsse, nachdem starke Regenfälle die Rivière du Grand Morin zum Überlaufen brachten. Besonders betroffen waren die Orte Saâcy-sur-Marne und Tresmes, wo die Anwohner erneut mit schweren Überschwemmungen konfrontiert wurden.

    Nicolas Pointeau, ein Anwohner von Pommeuse, beklagte, dass er seit Anfang 2024 bereits zum dritten Mal von Überschwemmungen betroffen sei: „Alle zwei Monate kommt das Wasser rein und blockiert uns“, berichtete er, was ihn dazu bringt, einen Umzug in Betracht zu ziehen.

    In Tresmes verbrachte die Anwohnerin Martine Calmet die ganze Nacht damit, die steigenden Wasserstände zu beobachten. Sie hatte ihr Haus mit Pumpen und einer Anti-Überschwemmungs-Barriere ausgestattet, um sich gegen die Fluten zu schützen. Auch in den umliegenden Gebieten sorgte das stark durchweichte Erdreich für zusätzliche Probleme, wie Schlammlawinen, die Gärten überfluteten.

    Obwohl die Pegel inzwischen sinken, befürchten die Bewohner weitere Regenfälle, die in den nächsten Tagen erwartet werden, was die Situation erneut verschärfen könnte.

  • Messerangriff in Condé-sur-l’Escaut: 15-Jähriger Schüler verletzt Mitschüler

    Messerangriff in Condé-sur-l’Escaut: 15-Jähriger Schüler verletzt Mitschüler

    In Condé-sur-l’Escaut, in der Nähe von Valenciennes (Nordfrankreich), wurde ein 15-jähriger Schüler festgenommen, nachdem er am Donnerstag, den 26. September, während des Unterrichts seinen Mitschüler mit einem Messer attackierte. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:40 Uhr im Lycée du Pays de Condé.

    Der 16-jährige Mitschüler des Angreifers wurde dabei am Hals verletzt. Trotz der Schwere der Verletzung ist das Leben des Opfers laut Berichten der Polizei nicht in Gefahr. Der verletzte Schüler wurde sofort ins Krankenhaus von Valenciennes gebracht.

    Nach dem Angriff griff der Schulleiter schnell ein, isolierte den Angreifer und übergab ihn den Polizeikräften, die ihn später ins Kommissariat von Valenciennes brachten. Die Motive des Täters sind noch unklar, und die Polizei führt derzeit Untersuchungen durch, um die Hintergründe der Tat zu klären.

    Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Besorgnis über die Sicherheit in Schulen und regt Diskussionen über Präventionsmaßnahmen an.

  • Betrug mit Covid-Hilfen: 11 Personen in der Region Elsass verurteilt

    Betrug mit Covid-Hilfen: 11 Personen in der Region Elsass verurteilt

    Im Zuge der Covid-Pandemie wurden in Frankreich zahlreiche staatliche Hilfen eingeführt, um Unternehmen in der Krise zu unterstützen. Doch nicht alle spielten fair: Am 26. September verurteilte das Strafgericht in Colmar elf Personen wegen Betrugs mit diesen Hilfen – die meisten erhielten Haftstrafen. Die Verurteilten hatten zu Unrecht Kurzarbeitsbeihilfen bezogen, als Frankreich sich während des Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 in einer Ausnahmesituation befand. Darunter fünf Unternehmer aus dem Elsass und einer aus der Region Paris, deren Unternehmen oft bankrott oder nur leere Hüllen waren. Haftstrafen und hohe Geldstrafen Die verhängten Strafen sind unterschiedlich: Der schwerwiegendste Fall führte zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Euro. Auf der anderen Seite steht die mildeste Verurteilung mit fünf Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Euro. Insgesamt wurden den Angeklagten 155.000 Euro Geldstrafen auferlegt, dazu kommen fast 548.000 Euro Sch…

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  • Seine-et-Marne: Schon wieder Überschwemmungen – Wie die Gemeinden kämpfen

    Seine-et-Marne: Schon wieder Überschwemmungen – Wie die Gemeinden kämpfen

    Am Freitag, den 27. September, wurden mehrere Gemeinden im Département Seine-et-Marne nach heftigen Regenfällen überflutet. Innerhalb weniger Minuten verwandelten sich die Straßen einiger Dörfer in reißende Bäche. Was nach einem normalen Regentag aussah, entwickelte sich plötzlich zu einer Katastrophe – die Anwohner sind ratlos und erschöpft.

    Schilderungen vor Ort lassen die Tragweite dieser Überschwemmungen erahnen. In einem der betroffenen Dörfer, wo das Wasser die Straßen überschwemmte, sieht die Lage aus wie in einem Katastrophenfilm. Eine örtliche Apothekerin, Anne-Sophie Rousseau, hatte sich bereits auf das Schlimmste vorbereitet: „Wir haben alles Mögliche getan, um uns zu schützen – Sandsäcke waren unsere letzte Rettung, als das Wasser bis an die Tür kam“, erklärt sie.

    Dreimal dieses Jahr – und es ist noch nicht vorbei

    Unglaublich, aber wahr: 2024 ist noch nicht einmal vorüber, und für einige Orte in der Region ist dies bereits die dritte schwere Überschwemmung in diesem Jahr. Besonders betroffen ist das Dorf Pommeuse, wo Nicolas Pointeau, ein langjähriger Bewohner, schon die Nase voll hat. „Wie soll man in einem Dorf wohnen, in dem man alle zwei Monate die Füße im Wasser hat?“, fragt er sarkastisch, während er die Wassermassen in seiner Einfahrt beobachtet.

    Seine Frustration ist spürbar. Er denkt ernsthaft darüber nach, seine Sachen zu packen und anderswohin zu ziehen. Doch woher kommt diese Häufung von Überschwemmungen? Das Problem ist nicht nur der Regen – es sind die Böden. Der Bürgermeister erklärt, dass die Erde das Wasser nicht mehr aufnehmen kann, weil sie bereits völlig durchnässt ist. Da hilft dann auch kein Kanalsystem mehr, wenn die Natur so oft die Oberhand gewinnt.

    Kampf gegen das Wasser – Die Hilflosigkeit der Bewohner

    Ein kurzer Blick auf die Straßen zeigt das ganze Ausmaß der Zerstörung. Autos, die versuchen, sich ihren Weg durch das Wasser zu bahnen. Fußgänger, die besorgt über den nächsten Schritt nachdenken – jeder von ihnen spürt die Auswirkungen des Wetters. Die Geschäfte, die wie die Apotheke von Anne-Sophie, bereits vorsorglich Sandsäcke aufgestapelt haben, werden dennoch nicht verschont.

    Es sind Momente wie diese, die Menschen verzweifeln lassen. Wer würde nicht nach einer Lösung suchen? Die Bewohner sind erschöpft – emotional und körperlich. Und dabei hatten sie noch Glück: Bislang wurden keine ernsthaften Verletzungen oder Todesfälle gemeldet. Doch der materielle Schaden ist gravierend.

    Klimawandel oder Zufall? – Was steckt hinter den extremen Wetterlagen?

    Es stellt sich die Frage: Warum sind solche Überschwemmungen in der Region plötzlich so häufig? Experten warnen schon lange davor, dass der Klimawandel zu extremen Wetterlagen führen kann – und das weltweit. Heftige Regenfälle, steigende Temperaturen und unvorhersehbare Wetterphänomene sind längst keine seltenen Ereignisse mehr. Die Konsequenzen? Sie sind überall zu spüren – auch in Regionen wie Seine-et-Marne, die normalerweise nicht für solch dramatische Naturereignisse bekannt sind.

    Die Böden können das viele Wasser einfach nicht mehr aufnehmen. Das Kanalsystem ist oft überfordert. Eine Zeit lang scheint alles gut zu gehen – und plötzlich bricht das Chaos herein. „Wenn das so weitergeht, sehe ich keine Zukunft für mich hier“, sagt Nicolas Pointeau abschließend, während er erneut besorgt auf seine überschwemmte Einfahrt blickt.

    Doch was soll man tun? Wegziehen scheint für viele keine Option. Die Heimat ist eben mehr als nur ein Ort – es sind die Menschen, die Erinnerungen, die Gemeinschaft.

    Die Politik steht unter Druck

    Die Verantwortlichen vor Ort wissen um die Dringlichkeit der Situation. Immerhin geht es hier nicht nur um gelegentliche Unannehmlichkeiten – die wiederholten Überschwemmungen gefährden Leben und zerstören Existenzen. Doch was können Bürgermeister und lokale Behörden tun, wenn ihnen selbst oft die Hände gebunden sind?

    Es ist nicht so, dass die Gemeinden untätig wären. Es gibt Pläne, die Wasserspeicher- und Drainagesysteme zu verbessern, aber diese Maßnahmen benötigen Zeit – und Geld. Für viele Betroffene ist das Warten eine zusätzliche Belastung, denn sie wissen: Der nächste Regen kommt bestimmt. Und mit ihm das nächste Desaster?

    Eine langfristige Lösung ist gefragt. Doch während politische Debatten weitergehen, bleibt den Anwohnern nichts anderes übrig, als jedes Mal aufs Neue zu improvisieren.

    Können wir uns überhaupt schützen?

    Was bleibt den Menschen also? Vor allem Resilienz. Die Fähigkeit, mit dem Unerwarteten umzugehen und sich irgendwie über Wasser zu halten – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch es ist auch eine Frage der Prioritäten: Muss man wirklich an einem Ort bleiben, der regelmäßig von Naturkatastrophen heimgesucht wird?

    Die Ereignisse in Seine-et-Marne sind ein Weckruf. Nicht nur für die Politik, sondern für uns alle.

  • Überseedepartement Guadeloupe in Alarmbereitschaft: Tropensturm sorgt für starke Regenfälle und Gewitter

    Überseedepartement Guadeloupe in Alarmbereitschaft: Tropensturm sorgt für starke Regenfälle und Gewitter

    Die Bewohner der französischen Überseedepartements Guadeloupe und Martinique stehen derzeit im Fokus eines intensiven tropischen Wettersystems. Météo-France hat die Insel Guadeloupe am 26. September unter Wetterwarnstufe Orange für starke Regenfälle und Gewitter versetzt, nachdem die Region tagsüber kurzzeitig sogar auf „Rot“ hochgestuft wurde. Der Auslöser? Ein Tropensturm, der seit den frühen Morgenstunden des 26. für heftige Niederschläge und stürmische Bedingungen sorgt.

    Schwere Regenfälle und betroffene Gebiete

    Besonders betroffen von den Unwettern sind die südlichen Gemeinden der Region Basse-Terre, darunter Baillif, Basse-Terre, Trois-Rivières und weitere Orte wie Gourbeyre und Saint-Claude. Auch die Inselgruppe Les Saintes spürt die Auswirkungen des Tropensturms besonders stark. Nach Angaben von Météo-France fielen innerhalb von nur einer Stunde Niederschlagsmengen von 50 bis 80 Liter pro m2 – eine gewaltige Wassermenge, die leicht für Überschwemmungen sorgen kann.

    Für den weiteren Verlauf des Sturmes warnt der Wetterdienst vor anhaltend intensiven Regenfällen und Gewittern, die die gesamte Region von Guadeloupe bis mindestens Freitagabend in Atem halten dürften. Diese extremen Wetterbedingungen bringen nicht nur Überschwemmungen, sondern auch die Gefahr von Sturzfluten und Erdrutschen mit sich, insbesondere in den gebirgigen Regionen von Basse-Terre.

    Martinique ebenfalls betroffen

    Auch die Nachbarinsel Martinique bleibt von den heftigen Wetterphänomen nicht verschont. Dort gilt ebenfalls eine orangefarbene Wetterwarnung. Die Menschen auf der Insel müssen mit ähnlichen Bedingungen wie in Guadeloupe rechnen, da der Tropensturm sich über die gesamte Karibikregion erstreckt.

    Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen

    In solchen extremen Wettersituationen rät Météo-France den Einwohnern, besonders vorsichtig zu sein. Aufenthalte im Freien sollten auf das Notwendigste beschränkt werden, und man sollte vermeiden, sich in der Nähe von Flüssen oder Hängen aufzuhalten, die besonders anfällig für Überschwemmungen oder Erdrutsche sind. Zudem wird empfohlen, auf lokale Informationen und Warnungen zu achten und – falls nötig – Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich und seine Familie zu schützen.

    Ein vertrautes, aber bedrohliches Szenario

    Tropenstürme mit starken Regenfällen sind in der Karibik nicht ungewöhnlich – doch die Intensität dieses speziellen Systems ist bemerkenswert. Solche Wetterlagen erinnern daran, wie verwundbar die Inseln der Karibik gegenüber heftigen Naturgewalten sind. Auch wenn die Bewohner der Region regelmäßig mit tropischen Stürmen und Hurrikans konfrontiert werden, bleibt jede dieser Wetterlagen eine Herausforderung. Diesmal scheint die Guadeloupe das Epizentrum des Unwetters zu sein.

    Wie wird sich die Lage entwickeln? Während sich der Tropensturm möglicherweise weiter abschwächt, bleibt abzuwarten, wie die Inseln den Tag und die Nacht überstehen. Mit Sicherheit wird dieses Unwetter jedoch Spuren hinterlassen – sowohl in der Landschaft als auch in den Köpfen der betroffenen Menschen.

  • Olympische Ringe vom Eiffelturm abgenommen – neue Version soll angefertigt werden

    Olympische Ringe vom Eiffelturm abgenommen – neue Version soll angefertigt werden

    Zwei Monate nach dem Auftakt der Olympischen Spiele Paris 2024 wurden die ikonischen olympischen Ringe, die seit Juni die Tour Eiffel schmückten, entfernt. Doch das ist nur der Anfang – die Stadt Paris plant, eine dauerhafte Version der Ringe zu installieren, die bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 verbleiben soll.

    Ein neues temporäres Symbol für Paris 2024

    Die beeindruckenden Ringe, die eine Länge von 29 Metern und eine Höhe von 15 Metern haben, wurden zwischen dem ersten und zweiten Stockwerk des Eiffelturms angebracht. Ihre imposante Präsenz symbolisierte die Vorfreude auf die Olympischen Spiele in der französischen Hauptstadt. Doch wie am Freitag, dem 27. September wurden diese Ringe nun abmontiert.

    Der Grund? Die 30 Tonnen schwere Struktur, gefertigt vom Stahlhersteller ArcelorMittal, war nicht für den Winter konzipiert. Wind, Kälte und Schnee könnten den massiven Ringen zusetzen – eine Gefahr, die die Stadt Paris nicht eingehen wollte. Daher entschloss man sich, sie vor dem Winter zu entfernen.

    Ein langfristiges Vorhaben

    Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, hat jedoch größere Pläne. Sie wünscht sich, dass die olympischen Ringe als Symbol des Sportgeistes bis 2028 am Eiffelturm bleiben. Um das zu ermöglichen, arbeiten die Stadt und das Internationale Olympische Komitee (IOC) an einer neuen, leichteren und witterungsbeständigen Version der Ringe. Diese sollen bald anstelle der alten Struktur installiert werden.

    Während der Übergangsphase wurde bereits eine Zwischenlösung gefunden: Kleinere olympische Ringe schmücken nun den Pont d’Iéna, der sich direkt vor der Tour Eiffel erstreckt. So bleibt das olympische Erbe in Paris zumindest symbolisch präsent, bis die neuen Ringe bereit sind.

    Kontroverse um die Ringe

    Das Vorhaben, die Ringe bis 2028 am Eiffelturm zu belassen, hat jedoch nicht nur Begeisterung ausgelöst. Kritiker, vor allem aus den Reihen der Denkmalpfleger und Nachfahren von Gustave Eiffel, äußern große Bedenken. Sie argumentieren, dass die dauerhafte Platzierung eines kommerziellen Symbols – denn die Olympischen Ringe sind eine eingetragene Marke – die Integrität des 135 Jahre alten Bauwerks beeinträchtigen könnte. Der Eiffelturm, so die Argumentation, sei kein Platz für Werbung.

    Die Debatte ist verständlich. Einerseits steht der Eiffelturm als Symbol für Paris und Frankreich – monumental, zeitlos, und architektonisch einzigartig. Andererseits repräsentieren die Olympischen Ringe universelle Werte wie Freundschaft, Respekt und Exzellenz. Kann ein solches Symbol nicht auch vorübergehend Teil der Geschichte dieses weltberühmten Monuments werden?

    Während die Stadt Paris und das IOC an einer Lösung arbeiten, bleibt die Diskussion um den Eiffelturm und die olympischen Ringe lebendig. Es ist nicht das erste Mal, dass die Wahrzeichen der Stadt als Bühne für internationale Großereignisse genutzt werden – und sicherlich nicht das letzte Mal, dass solche Entscheidungen Diskussionen auslösen.

    Am Ende geht es darum, einen Mittelweg zu finden – die Wahrung der Geschichte und Authentizität des Eiffelturms und gleichzeitig das Feiern der bedeutenden Rolle, die Paris als Gastgeber der Olympischen Spiele 2024 einnahm und einnimmt. Egal wie die Lösung aussieht, eines ist sicher: Die Olympischen Ringe und der Eiffelturm – zwei der bekanntesten Symbole der Welt – werden wohl noch ene Weile assoziiert bleiben.

  • Unwetter in der Normandie: Frau durch umstürzenden Baum schwer verletzt

    Unwetter in der Normandie: Frau durch umstürzenden Baum schwer verletzt

    Eine Frau in den Sechzigern wurde am Donnerstagabend in Évreux, im Département Eure, schwer verletzt, als ein Baum bei starkem Wind auf sie stürzte. Die dramatische Szene ereignete sich gegen 19:30 Uhr, als heftige Böen über die Region fegten.

    Heftige Böen und ein tragisches Unglück

    Laut den Berichten der Feuerwehr fiel der Baum plötzlich um und begrub die Frau unter sich. Sie wurde umgehend ins Universitätskrankenhaus von Rouen gebracht. Ihr Zustand wird als ernst, aber stabil beschrieben.

    Die Wetterlage am Donnerstag ließ nichts Gutes erahnen: Météo France hatte das Département Eure in Alarmbereitschaft versetzt und „Warnstufe Gelb“ wegen möglicher Gewitter ausgesprochen. Windböen von bis zu 80 km/h waren angekündigt, was bereits eine potentielle Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste signalisierte.

    Auch die Normandie blieb von den Wetterkapriolen der letzten Tage nicht verschont. Besonders in den Abendstunden sorgten die starken Winde vielerorts für Chaos – umstürzende Bäume, beschädigte Stromleitungen und blockierte Straßen. Für die Feuerwehr bedeutete dies eine lange Nacht voller Einsätze, um die Schäden zu beseitigen und die Sicherheit wiederherzustellen.

    Der Vorfall in Évreux rückt jedoch besonders in den Fokus. Obwohl starker Wind für die Region nichts Ungewöhnliches ist, zeigte dieser Fall einmal mehr, wie gefährlich solche Wetterereignisse sein können. Es sind Momente wie dieser, die uns daran erinnern, dass die Naturgewalten oft unvorhersehbar und unerbittlich sind.

    Sicherheitsvorkehrungen bei Sturmwarnungen

    Wenn Stürme mit solchen Winden angekündigt werden, wie können sich die Menschen dann schützen? Einfache Maßnahmen können oft helfen, das Risiko zu minimieren. Etwa sollte man das Haus möglichst nicht verlassen, und wenn doch, dann möglichst Abstand von Bäumen und Gebäuden halten, wo Äste oder Dachziegel herabstürzen könnten. Auch sollten Fenster und Türen fest verschlossen bleiben, um keine Angriffsfläche für den Wind zu bieten.

    Und doch – so gut man sich auch vorbereiten mag – gegen das Unerwartete, wie in diesem Fall, gibt es oft keinen vollständigen Schutz. Die Warnungen von Météo France sind daher entscheidend, um sich zumindest so gut wie möglich zu schützen.

  • Marseille: Besorgnis der Eltern nach Entdeckung von über 80 Schusslöchern an einem Schulgebäude

    Marseille: Besorgnis der Eltern nach Entdeckung von über 80 Schusslöchern an einem Schulgebäude

    Die Entdeckung von mehr als 80 Einschlägen durch Bleikugeln am Collège Stéphane-Mallarmé in Marseille hat viele Eltern in Angst und Sorge versetzt. Trotz der Wiederaufnahme des Unterrichts am Donnerstag, dem 26. September, zwei Tage nach dem Vorfall, bleibt die Angst spürbar.

    Unterricht hinter beschädigten Fenstern

    Die Schüler kehrten in die Schule zurück, obwohl die Spuren der Schrotkugel noch an den Fenstern des Gebäudes zu sehen waren. Obwohl das Leben an der Schule scheinbar wieder seinen normalen Lauf nimmt, ist die Sorge unter den Eltern groß. „Es sollte mehr Sicherheit durch die Polizei geben. Es geht um unsere Kinder und Enkelkinder“, betonte eine besorgte Mutter.

    Ein andauerndes Problem

    Die Einschläge der Schüsse wurden am Dienstag, dem 24. September, entdeckt, woraufhin das Collège sofort geschlossen wurde. Die Lehrer machten von ihrem Rückzugsrecht Gebrauch und verwiesen auf eine ernsthafte und unmittelbare Gefahr. Erst nach einem Treffen mit dem Schulamt und der Polizei entschieden sich die Lehrkräfte, den Unterricht wieder aufzunehmen. Sicherheitsmaßnahmen wurden umgehend verstärkt, um die Sicherheit der Schule zu gewährleisten.

    Die Problematik ist jedoch nicht neu. Seit über einem Jahr klagen Eltern und Lehrer über die zunehmende Unsicherheit rund um das Collège, die vor allem durch einen in der Nähe gelegenen Drogenumschlagplatz verursacht wird.

  • Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in  ein Baby geschüttelt hat

    Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in ein Baby geschüttelt hat

    Die Strafe ist scharf – und der Fall sorgt weiterhin für Bestürzung. Am Mittwoch, dem 25. September, wurde eine Tagesmutter von dem Schwurgericht in Chambéry (Savoie) zu 12 Jahren Haft verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, ein sechs Monate altes Baby so heftig geschüttelt zu haben, dass es lebenslange Behinderungen davontrug. Diese Entscheidung verschärft das ursprüngliche Urteil aus dem Jahr 2022, in dem die Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Nun wurden zwei weitere Jahre hinzugefügt. Die 36-Jährige aus Brenthonne, Haute-Savoie, wurde für schuldig befunden, dem Kleinkind, das sie betreute, durch Gewalteinwirkung eine dauerhafte Behinderung zugefügt zu haben. Die erschütternden Ereignisse von 2014 Der Vorfall ereignete sich vor mittlerweile zehn Jahren, am 27. März 2014. Die damals 26-jährige Tagesmutter hatte das Baby den Tag über in ihrer Obhut. Als die Mutter ihr Kind am Abend abholte, bemerkte sie sofort, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmte. Besorgt brachte sie ihn di…

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  • MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    Eine der drastischsten Entscheidungen in der jüngeren Kirchengeschichte hat Papst Franziskus diese Woche getroffen: Er wies zehn Personen, darunter einen Bischof, Priester und Laien, aus der katholischen Bewegung „Sodalitium Christianae Vitae“ (SCV) in Peru aus der Kirche aus. Hintergrund ist eine Vatikanuntersuchung, die erschreckende Missbräuche von Macht, Autorität und Spiritualität aufdeckte. Die Entscheidung im Detail Das peruanische Episkopat verkündete die Maßnahme auf seiner Website. Die Entscheidung sei „außergewöhnlich“ und stamme direkt von Papst Franziskus, hieß es. Besonders bemerkenswert: Die Liste der aufgedeckten Vergehen, die kanonisch geahndet werden, ist beispiellos – darunter Hacking von Kommunikationsgeräten und systematische Überwachung von Kirchenkritikern. Diese Enthüllungen stellen einen Tabubruch dar, denn der Vatikan pflegt in der Regel eine zurückhaltende Kommunikation bei der Aufarbeitung von Missbräuchen. Hintergrund der Bewegung Die Bewegung SCV, gegründe…

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