Kategorie: Vermischtes

  • Tragödie in den Pyrenäen: 14-jähriger tot aufgefunden, Mutter und Stiefvater festgenommen

    Tragödie in den Pyrenäen: 14-jähriger tot aufgefunden, Mutter und Stiefvater festgenommen

    Ein schockierender Fall erschüttert das französische Departement Pyrénées-Orientales. Ein 14-jähriger Junge wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in seinem Zuhause in Alénya tot aufgefunden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Mutter und der Stiefvater des Jugendlichen im Departement Val-d’Oise verhaftet wurden. Die ersten Hinweise deuten auf brutale Gewalt als Todesursache hin – ein Drama, das viele Fragen aufwirft. Eine grausame Tat und ein verzweifelter Stiefvater Was genau in den letzten Stunden des Lebens des Jungen passiert ist, liegt noch im Dunkeln, aber die ersten Erkenntnisse der Polizei sind erschütternd: Der 14-Jährige wurde offenbar mit Schlägen regelrecht hingerichtet. Kurz nach der Tat gestand der Stiefvater einem Freund, „etwas Schreckliches“ getan zu haben – er habe seinen Stiefsohn getötet. Dieses Geständnis brachte den Stein ins Rollen. Der Freund alarmierte umgehend die Polizei, und noch in derselben Nacht wurden der Mann und die Mutter des …

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  • Forbach: 11-jähriger Junge sticht auf Stiefvater ein – familiäre Tragödie erschüttert das Departement Moselle

    Forbach: 11-jähriger Junge sticht auf Stiefvater ein – familiäre Tragödie erschüttert das Departement Moselle

    Ein schockierendes Ereignis erschüttert die Gemeinde Forbach im französischen Departement Moselle: Ein 11-jähriger Junge hat bei einem eskalierenden Streit drei Messerstiche gegen seinen Stiefvater ausgeführt. Was auf den ersten Blick wie ein tragischer Familiendrama erscheint, könnte nach ersten Erkenntnissen in einem größeren Kontext von häuslicher Gewalt stehen.

    Dramatischer Vorfall in der Nacht

    Die Tat ereignete sich am Mittwochabend, dem 23. Oktober, zwischen 22 und 23 Uhr in einem ruhigen Wohnviertel von Forbach. Laut der Staatsanwaltschaft von Sarreguemines wurden die Nachbarn durch laute Schreie alarmiert und riefen die Polizei. Die Beamten trafen auf eine erschütternde Szene: Ein 11-jähriger Junge hatte seinem Stiefvater drei Messerstiche zugefügt – einen in den Thorax und zwei in den Rücken. Das Motiv: Er wollte offenbar seine Mutter vor ihrem gewalttätigen Partner schützen.

    „Kein lebensbedrohlicher Zustand“

    Der verletzte Mann, ein Deutscher in den Vierzigern, wurde umgehend in das Krankenhaus Mercy in Metz gebracht. Glücklicherweise gab das Krankenhaus bald Entwarnung: „Kein lebenswichtiges Organ wurde getroffen“, so das Urteil der Ärzte. Der Gesundheitszustand des Mannes sei stabil, sein Leben nicht in Gefahr.

    Ein Junge im Ausnahmezustand?

    Die Ermittlungen stecken noch in den Anfängen, doch das Bild, das sich bisher abzeichnet, wirft einige Fragen auf. Der Junge soll zur Verteidigung seiner Mutter gehandelt haben, während diese in einen heftigen Streit mit ihrem Partner verwickelt war. Die Staatsanwaltschaft deutet darauf hin, dass die familiäre Situation von „Gewalt“ geprägt sein könnte, auch wenn die Details derzeit noch „sehr unklar“ sind.

    Die Mutter, ebenfalls in den Vierzigern, wurde nach der Tat von der Polizei in Gewahrsam genommen, um Licht in die Vorgänge der fatalen Nacht zu bringen. Sie lebt normalerweise mit ihrem Sohn in Deutschland, besucht aber regelmäßig ihren Partner in Forbach. Der Junge wurde in die Obhut des französischen Jugendamtes gegeben und soll heute erneut von den Ermittlern befragt werden.

    „Alle Beteiligten sind unauffällig“

    Eine der überraschendsten Erkenntnisse dieses Falls ist, dass weder der Stiefvater noch die Mutter oder der Junge der Polizei bisher als gewalttätig bekannt waren. Es scheint, als wäre es das erste Mal, dass die Familie in eine derartige Tragödie verwickelt ist. Dennoch deutet der Staatsanwalt an, dass es Anzeichen für ein von Gewalt geprägtes Umfeld geben könnte, ohne dabei nähere Einzelheiten zu nennen.

    Übertragung an die deutsche Justiz

    Weil die gesamte Familie – Mutter, Kind und Stiefvater – deutsche Staatsangehörige sind, wird der Fall nach Ende der ersten Ermittlungen an die deutsche Justiz übergeben. „Es handelt sich hier um eine sehr komplexe Situation“, erklärt die Staatsanwaltschaft von Sarreguemines. „Nach Abschluss der Untersuchung wird das Verfahren in Deutschland fortgesetzt.“

    Man fragt sich: Wie konnte es so weit kommen? Ein junger Junge, der gezwungen ist, zu einem Messer zu greifen, um seine Mutter zu schützen – das klingt wie aus einem schlechten Film, ist aber bittere Realität.

    Was nun?

    Für den Jungen stehen nun schwere Tage bevor. Auch wenn er aus Sicht vieler vielleicht ein Held ist, der seine Mutter schützen wollte, steht fest, dass er eine äußerst traumatische Erfahrung gemacht hat. Psychologische Betreuung wird für ihn in den nächsten Wochen und Monaten wohl unverzichtbar sein, um die Ereignisse zu verarbeiten. Die Frage, die bleibt: Welche emotionalen Narben hinterlassen solche Erlebnisse bei einem Kind? Es wird sicherlich Zeit brauchen, bis die Familie – oder das, was von ihr übrig bleibt – wieder zu einem normalen Leben zurückfinden kann.

    Und doch ist dieser Fall nicht nur eine tragische Geschichte, sondern auch ein Beispiel dafür, wie schnell häusliche Gewalt eskalieren kann – mit verheerenden Konsequenzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Untersuchungen mehr Licht in die Hintergründe dieses Dramas bringen und vielleicht auch zur Prävention solcher Vorfälle beitragen können.

  • Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung gegen Notarzt in Angoulême

    Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung gegen Notarzt in Angoulême

    Ein Notarzt des Krankenhauses in Angoulême (Charente) steht unter Verdacht, vorsätzlich den Tod eines Patienten herbeigeführt zu haben. Die Familie des Verstorbenen, der an Trisomie 21 litt, hat den Arzt verklagt und wirft ihm vor, absichtlich den Tod ihres Angehörigen verursacht zu haben. Diese Anschuldigungen führten zu einer laufenden Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung“, wie France Bleu La Rochelle am 24. Oktober berichtete. Die Hintergründe des Falls Im Januar 2023 wurde der 66-jährige Mann mit Trisomie 21 aufgrund von Atemproblemen in die Notaufnahme des Krankenhauses von Angoulême eingeliefert. Obwohl sein Zustand stabil schien und die Sauerstoffversorgung in seinem Blut normal war, verstarb er nur wenige Stunden nach seiner Einlieferung. Die Familie des Verstorbenen erhebt schwere Vorwürfe gegen den behandelnden Arzt. Laut ihrer Aussage verabreichte der Mediziner etwa eine Stunde nach der Einlieferung Morphin und ein starkes Beruhigungsmittel. Letzteres darf laut Gesetz nu…

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  • Frauenmord in Seine-et-Marne: Frau erstochen, Ehemann nach Suizidversuch im Krankenhaus

    Frauenmord in Seine-et-Marne: Frau erstochen, Ehemann nach Suizidversuch im Krankenhaus

    In Emerainville (Seine-et-Marne) ereignete sich am Donnerstag, dem 24. Oktober, ein tragischer Fall von häuslicher Gewalt, der zum Tod einer Frau führte. Die 1983 geborene Frau, brasilianischer Herkunft, wurde in ihrem Zuhause von ihrem Ehemann mit mehreren Messerstichen getötet. Der mutmaßliche Täter, ihr 1980 geborener Ehemann, wurde später von der Polizei erhängt im Keller des Hauses aufgefunden. Er überlebte den Suizidversuch und befindet sich in einem kritischen Zustand im Krankenhaus.

    Ein bekanntes Gewaltmuster

    Dieser Fall von häuslicher Gewalt ist umso schockierender, da der Ehemann bereits im Juli 2024 wegen häuslicher Gewalt festgenommen worden war. Damals wurde er auf frischer Tat ertappt, als er seine Frau angegriffen hatte. Trotz duieser Vorfälle wies sein Strafregister keine früheren Verurteilungen auf. Aufgrund der Art der Tat im Juli und der fehlenden Vorstrafen entschied sich die Staatsanwaltschaft von Meaux für ein sogenanntes compositional Verfahren – eine alternative Maßnahme, bei der der Täter die Vorwürfe anerkennt und eine Sanktion oder Wiedergutmachung leistet, um einen langwierigen Prozess zu vermeiden.

    Leider stellte sich heraus, dass diese Maßnahme den Täter nicht davon abhielt, drei Monate später erneut Gewalt gegen seine Frau auszuüben – diesmal mit tödlichen Folgen.

    Der grausame Morgen

    Am Donnerstagmorgen, um 5:35 Uhr, wurde die Polizei von Torcy zum Tatort gerufen, nachdem eines der Kinder des Paares, der 17-jährige Sohn, die Behörden alarmiert hatte. Er berichtete, dass sein Vater seine Mutter mit einem Messer angegriffen haube. Der Junge selbst wurde verletzt, als er versuchte, seine Mutter zu schützen. Ein weiteres Kind des Paares, ein 14-jähriger Junge, war ebenfalls im Haus, blieb jedoch unverletzt. Beide Kinder wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Autopsie der getöteten Frau soll Klarheit über den genauen Tathergang und die Todesursache bringen. Zum Zeitpunkt der Auffindung war jedoch bereits klar, dass sie durch mehrere Messerstiche ums Leben gekommen war.

    Die Folgen für die Kinder

    Die beiden minderjährigen Kinder des Paares wurden nach dem Vorfall in ein Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch und psychologisch betreut werden. Aufgrund der familiären Umstände hat die Staatsanwaltschaft von Meaux angekündigt, eine vorläufige Unterbringungsanordnung zu erlassen, und die Kinder in die Obhut der Kinder- und Jugendhilfe zu übergeben.

    Ein weiteres trauriges Kapitel in einer Serie von Femiziden

    Dieser Fall ist leider kein Einzelfall. Er reiht sich ein in eine beunruhigende Serie von Femiziden in Frankreich. Kurz vor diesem Vorfall ereigneten sich am 20. Oktober zwei weitere Femizide – einer in Rouen (Seine-Maritime) und einer auf La Réunion. Diese Fälle verdeutlichen die anhaltende Bedrohung durch häusliche Gewalt und die tödlichen Konsequenzen, die sie haben kann, wenn keine wirksamen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

    Ein dringender Appell zum Handeln

    Die wiederholte Gewalt des Täters gegen seine Frau wirft ernste Fragen über die Wirksamkeit der angewandten rechtlichen Maßnahmen auf. Obwohl er im Juli bereits für Gewalt gegen seine Frau verhaftet wurde, konnte er dennoch schließlich den tödlichen Angriff verüben. Es zeigt sich erneut, wie wichtig es ist, Opfer häuslicher Gewalt besser zu schützen und die Strafverfolgung in solchen Fällen zu verschärfen. Alternativen zu Gerichtsverfahren wie die composition pénale mögen in manchen Fällen sinnvoll sein, doch bei häuslicher Gewalt müssen stärkere und präventivere Maßnahmen ergriffen werden.

    Die Auswirkungen solcher Verbrechen sind weitreichend – nicht nur für die getöteten Frauen, sondern auch für die hinterlassenen Familien, insbesondere die Kinder, die solch traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen. In Frankreich bleibt der Kampf gegen häusliche Gewalt eine der dringlichsten gesellschaftlichen Herausforderungen.

  • Hauts-de-Seine: Schießerei – zwei Männer schwer verletzt

    Hauts-de-Seine: Schießerei – zwei Männer schwer verletzt

    In Plessis-Robinson, einer Gemeinde im Département Hauts-de-Seine, kam es am Mittwochabend zu einer dramatischen Auseinandersetzung, bei der ein Mann schwer durch Schüsse verletzt wurde. Ein weiterer Mann, der verdächtigt wird, auf die Gruppe geschossen zu haben, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, nachdem er von den Freunden des ersten Opfers brutal zusammengeschlagen wurde. Sieben Personen befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam.

    Schießerei und Vergeltung

    Nach ersten Ermittlungen der Polizei trafen die Beamten kurz vor Mitternacht auf einen Mann, der mit einer Eisenstange schwer im Gesicht verletzt worden war. Der Mann, der das Bewusstsein verloren hatte, wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Parallel dazu meldete das Krankenhaus Antoine Béclère in Clamart der Polizei die Aufnahme eines weiteren Mannes, der eine Schusswunde an der Wange erlitten hatte. Der Verletzte war in Begleitung von sieben Personen eingeliefert worden, die alle vor Ort von der Polizei festgenommen wurden.

    Der Zustand des Mannes, der durch den Schuss schwer verletzt wurde, verschlechterte sich in der Nacht, nachdem er einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte.

    Ein dramatischer Vorfall mitten auf der Straße

    Ein Zeuge hat die gewalttätige Auseinandersetzung mit seinem Handy gefilmt. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Mann einem achtköpfigen Personengruppe gegenüberstand und das Feuer eröffnete. Dabei verletzte er einen der Männer. Doch noch bevor er fliehen konnte, schlugen die anderen sieben auf ihn ein – sie nutzten dabei unter anderem eine Eisenstange. Anschließend brachten sie ihren angeschossenen Freund ins Krankenhaus, wo die Gruppe schließlich von der Polizei festgenommen wurde.

    Auch der Schütze, der durch die Schläge schwer verletzt wurde, musste ins Krankenhaus Antoine Béclère eingeliefert werden. Am Tatort fanden die Beamten neben der Eisenstange auch eine Sturmhaube und ein Messer.

    Unklare Hintergründe und offene Fragen

    Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen auf Hochtouren. Noch ist unklar, warum es zu dieser Auseinandersetzung kam und was der genaue Auslöser für die Schüsse war. Die sieben Männer, die den Schützen brutal zusammengeschlagen haben, wurden in das Polizeikommissariat von Bagneux gebracht, wo sie verhört wurden.

    Währenddessen kämpft der Mann, der durch die Schüsse verletzt wurde, um sein Leben. Ob der Vorfall auf eine persönliche Fehde oder einen anderen Hintergrund zurückzuführen ist, bleibt noch offen. Klar ist jedoch, dass es sich um eine äußerst gewalttätige Eskalation mitten auf einer Straße handelte, die zwei schwer verletzte Männer und zahlreiche offene Fragen hinterlässt.

  • „Schuld haben nur sie“: Gisèle Pelicots leidenschaftlicher Appell im Prozess um die Vergewaltigungen von Mazan

    „Schuld haben nur sie“: Gisèle Pelicots leidenschaftlicher Appell im Prozess um die Vergewaltigungen von Mazan

    Am 23. Oktober 2024 erschallte eine klare, unerschütterliche Stimme im Gerichtssaal von Avignon. Gisèle Pelicot, die Hauptzeugin und das Opfer in einem der aufsehenerregendsten Vergewaltigungsprozesse Frankreichs, sprach erneut vor Gericht. Es war ein kraftvolles Plädoyer – nicht nur gegen ihre Peiniger, sondern auch gegen das verzerrte gesellschaftliche Bild von Vergewaltigung. „Es ist nicht meine Scham. Es ist ihre“, sagte sie, und ihre Worte hallten im Saal wider wie ein Schlag gegen jahrzehntelang verkrustete Vorstellungen. Seit dem 2. September steht ihr Ex-Mann, Dominique Pelicot, 71 Jahre alt, zusammen mit 50 weiteren Männern vor Gericht. Sie alle sind angeklagt, Gisèle Pelicot betäubt und sie wiederholt missbraucht zu haben, während sie bewusstlos war – ein Verbrechen, das in seiner Brutalität und in seiner systematischen Organisation fassungslos macht. Ein Leben in Trümmern – und doch die Kraft zur Wahrheit Gisèle Pelicot blickt auf 50 Jahre Ehe zurück. 50 Jahre mit einem Mann…

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  • Schock in Grenoble: 15-Jähriger bei Schießerei an einem Drogenumschlagplatz getötet

    Schock in Grenoble: 15-Jähriger bei Schießerei an einem Drogenumschlagplatz getötet

    Am Abend des 22. Oktober ereignete sich in Grenoble (Isère) ein weiteres tragisches Verbrechen: Ein 15-jähriger Junge wurde bei einer Schießerei an einem bekannten Drogenumschlagplatz getötet. Ein weiterer Jugendlicher, 17 Jahre alt, wurde bei diesem Vorfall an einem Bein verletzt. Beide Jugendlichen befanden sich am Tatort, als zwei bewaffnete Täter auf Elektro-Tretrollern das Feuer eröffneten.

    Der getötete Junge war der Justiz bereits bekannt, insbesondere wegen früherer Verurteilungen im Zusammenhang mit Drogendelikten. Er war in einem halb offenen Erziehungszentrum untergebracht und befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Flucht aus dieser Einrichtung. Ein Sprecher der örtlichen Polizei bestätigte, dass der Jugendliche bereits vorher in den Fokus der Behörden geraten war.

    Gewalt in Grenoble eskaliert

    Die Schießerei ist Teil einer anhaltenden Gewaltwelle in Grenoble. Seit Anfang 2024 gab es bereits über zwanzig Schießereien in der Stadt, bei denen fünf Menschen ums Leben kamen. Die meisten dieser Vorfälle stehen im Zusammenhang mit Bandenkriegen um die Kontrolle des Drogenhandels. Bereits am Tag nach der Schießerei kehrten Dealer an den Tatort zurück, um den Drogenumschlagplatz wieder in Betrieb zu nehmen – ein Zeichen dafür, wie stark der Drogenhandel das Viertel dominiert.

    Einwohner des betroffenen Stadtteils äußern sich zunehmend besorgt über die wachsende Unsicherheit in ihrer Nachbarschaft. „Im Viertel ist man nicht mehr sicher“, klagt ein Bewohner. Trotz der polizeilichen Präsenz und laufender Ermittlungen scheint die Gewalt nicht abzunehmen.

    Eine Stadt im Griff der Kriminalität?

    Die Serie von Schießereien in Grenoble wirft erneut die Frage auf, wie effektiv die Maßnahmen gegen den Drogenhandel und die Bandenkriminalität in Frankreich sind. Der Vorfall zeigt auch die sozialen Probleme auf, mit denen vor allem junge Menschen in Problemvierteln konfrontiert sind – von früher Kriminalität bis hin zu mangelnden Perspektiven.

    Die Behörden sind in Alarmbereitschaft und versuchen, die Kontrolle über die eskalierende Situation zurückzugewinnen. Dennoch bleibt die Herausforderung groß, den Drogenhandel in Grenoble und ähnliche Gewaltvorfälle in anderen Städten einzudämmen.

  • Messerattacke in Pamiers: Ein Mann auf offener Straße getötet, vier Personen festgenommen

    Messerattacke in Pamiers: Ein Mann auf offener Straße getötet, vier Personen festgenommen

    Am Dienstagabend wurde in Pamiers, einer Stadt im Département Ariège, ein 29-jähriger Mann auf offener Straße während einer Auseinandersetzung mit einem Messer tödlich verletzt. Trotz der schnellen Reaktion der Rettungskräfte konnte sein Leben nicht gerettet werden. Drei weitere Personen, die ebenfalls in die Auseinandersetzung verwickelt waren, wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wo sie unter Polizeibewachung stehen.

    Hintergründe der Tat

    Laut ersten Ermittlungen der Polizei handelte es sich bei der Auseinandersetzung um einen Streit zwischen fünf Personen. Der Vorfall ereignete sich am Abend des 23. Oktober, wie von dem Staatsanwalt von Foix bestätigt wurde. Die Polizei konnte insgesamt vier Verdächtige festnehmen, von denen zwei im Krankenhaus von Toulouse behandelt werden. Der Staatsanwalt erklärte, dass der Polizeigewahrsam der Verdächtigen am Mittwochabend verlängert wurde.

    Die tödliche Attacke

    Die Ermittler haben herausgefunden, dass die verstorbene Person marokkanischer Staatsbürger war und in Frankreich vorbestraft noch der Polizei negativ bekannt war. Der Staatsanwalt von Foix kündigte an, dass der Fall an die Kriminalabteilung der Staatsanwaltschaft Toulouse übergeben werde. Die Überwachungskameras in der Umgebung wurden bereits ausgewertet, und die Polizei führte mehrere Befragungen durch. Für Donnerstag ist die Eröffnung eines formellen Ermittlungsverfahrens geplant.

    Ersten Berichten zufolge soll der tödliche Vorfall das Ergebnis eines Streits zwischen zwei Gruppen gewesen sein. Zwei der verletzten Männer erklärten gegenüber der Polizei, dass sie mit drei anderen Männern in eine gewaltsame Auseinandersetzung verwickelt waren. Die drei mutmaßlichen Angreifer wurden zuvor in einem Auto gesichtet, in dem auch die 29-jährige, später verstorbene Person saß.

    Laut dem Staatsanwalt von Foix erlitt das Opfer mindestens einen Stich in den Hals. Die Autopsie, die am Mittwochnachmittag von einem Rechtsmediziner durchgeführt wurde, bestätigte, dass der Mann an den Folgen einer schweren inneren Blutung gestorben ist, die durch die Stichwunde im Hals verursacht wurde.

    Ein siebenjähriges Kind im Auto gefunden

    Neben den verletzten Erwachsenen fanden die Ermittler ein siebenjähriges Kind im Auto. Glücklicherweise blieb das Kind unverletzt. Es wurde der Kinder- und Jugendhilfe übergeben.

    Die Behörden arbeiten nun daran, den genauen Hergang der tödlichen Auseinandersetzung zu rekonstruieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Dieser tragische Vorfall hat die Kleinstadt Pamiers schwer erschüttert. Die Ermittler hoffen, durch die Auswertung der Überwachungskameras in der Umgebung des Tatorts und weitere Befragungen die Umstände dieser tödlichen Auseinandersetzung schnell aufklären zu können.

  • Inflation: Französische Verbraucher kürzen Ausgaben – außer für Lebensmittel

    Inflation: Französische Verbraucher kürzen Ausgaben – außer für Lebensmittel

    Angesichts der steigenden Inflation haben die französischen Verbraucher ihre Ausgaben in fast allen Bereichen drastisch reduziert, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: den Lebensmitteln. Laut einer am 22. Oktober veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group (BCG) stiegen die Ausgaben für Lebensmittel im ersten Halbjahr 2024 um 5 %. Gleichzeitig gingen die Ausgaben in Kategorien wie Kleidung, Snacks und Alkohol stark zurück. Fokus auf grundlegende Bedürfnisse Während die Franzosen mehr Geld für Lebensmittel ausgeben – trotz einer vergleichsweise niedrigen Nahrungsmittelinflation von 0,8 % im Juni laut dem nationalen Statistikamt Insee – haben sie ihre Ausgaben in anderen Bereichen erheblich reduziert. Der Konsum von Kleidung sank um 38 %, bei Snacks um 30 % und bei Alkohol um 24 %. Auch im Luxussegment wurden 23 % weniger ausgegeben. Bei Produkten wie Schönheitsartikeln und Haushaltsgeräten wurde nicht nur weniger gekauft, sondern auch bei der Qualität gespar…

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  • Über eine Tonne Cannabis in der Charente-Maritime beschlagnahmt: Zwei Lkw-Fahrer festgenommen

    Über eine Tonne Cannabis in der Charente-Maritime beschlagnahmt: Zwei Lkw-Fahrer festgenommen

    In der Charente-Maritime haben die Behörden einen großen Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel erzielt. Zwei Lkw-Fahrer wurden festgenommen, nachdem in einem der Lastwagen über eine Tonne Cannabis sichergestellt wurde. Dies teilten die Staatsanwaltschaft von Rennes und weitere Quellen am Dienstag, den 22. Oktober, mit.

    Bereits am Montag hatte das Büro zur Bekämpfung von Drogenkriminalität (Ofast) die beiden Fahrer in Bedenac, Charente-Maritime, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. In dem Lkw eines der Verdächtigen fanden die Ermittler rund eine Tonne Drogen, die in Matratzen und Bettgestellen versteckt waren. Laut Staatsanwaltschaft von Rennes handelte es sich um 988 Kilogramm Cannabispollen und 242 Kilogramm Cannabisblüten, die von der französischen Zollbehörde beschlagnahmt wurden.

    Die interregionale spezialisierte Gerichtsbarkeit (JIRS) in Rennes leitet die Ermittlungen, die vom Ofast-Büro in Bordeaux durchgeführt werden.