Kategorie: Vermischtes

  • Endgültiger Stopp für Ölbohrungen im Becken von Arcachon

    Endgültiger Stopp für Ölbohrungen im Becken von Arcachon

    Hohe Kiefern, salzige Atlantikluft, dahinter röten sich die Dünen im Abendlicht – und unter der Erde schlummert seit sechs Jahrzehnten ein schmaler Ölstrom. Genau diesem Strom drehten Bund und Land jetzt den Hahn zu. Der kanadische Konzern Vermilion Energy plante acht zusätzliche Bohrlöcher in La Teste-de-Buch, nur einen Steinwurf vom feinen Sandstrand entfernt. Rund 50 aktive Quellen liefern dort täglich knapp 1.500 Barrel Rohöl. Klingt nach wenig im globalen Maßstab, trotzdem stritt die Region monatelang. Öl riecht nach Geld, nach Jobs, aber auch nach CO₂. Präfekt Étienne Guyot zog am 14. Juni die Reißleine. Sein Erlass: keine neuen Bohrer, Schluss mit dem Ausbau. Der Amtsträger verwies auf das Pariser Klimaabkommen, die nationale Net-Zero-Strategie und das Gesetz von 2017, das fossile Förderrechte bis spätestens 2040 auslaufen lässt. Kurz gesagt: Bohrinseln passen nicht mehr zum offiziellen Kurs. Was passierte im Vorfeld? Im Februar positionierte sich Umweltministerin Agnès Pannier-…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schüsse im Migrantenlager bei Dunkerque – Gewalt eskaliert im Norden Frankreichs

    Schüsse im Migrantenlager bei Dunkerque – Gewalt eskaliert im Norden Frankreichs

    Am Samstag, dem 14. Juni 2025, erschütterten Schüsse die fragile Atmosphäre in einem Migrantenlager in Loon‑Plage nahe Dunkerque. Ein 24‑jähriger Sudanese wurde tödlich getroffen, fünf weitere Personen – darunter ein Kind – erlitten Verletzungen. Die Verletzten sind ebenfalls sudanesischer Herkunft. Die Lage am Tatort:

    Zwei Verdächtige, die sich als Iraker und Afghane ausgeben, wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft hat umgehend ein Verfahren wegen bandenmäßigen Mordes eröffnet. Vermutlich entwickelte sich vorab ein Streit zwischen verschiedenen Gruppierungen – doch wer schoss zuerst und warum, bleibt noch unklar.

    Insgesamt leben in den illegalen Camps bei Dunkerque zwischen 1.500 und 2.000 Menschen. Viele hoffen, den Ärmelkanal zu überqueren und nach Großbritannien zu gelangen – unter schier unmenschlichen Bedingungen:

    Zelte stehen im Matsch. Es gibt kaum sanitäre Einrichtungen Es gibt kaum Schutz vor Regen und Kälte.

    Keine anständige medizinische Versorgung, …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gefährliche Fluchten über den Ärmelkanal: Fast 100 Migranten binnen 24 Stunden gerettet

    Gefährliche Fluchten über den Ärmelkanal: Fast 100 Migranten binnen 24 Stunden gerettet

    Ein Drama, das sich Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat wiederholt – diesmal besonders intensiv. Innerhalb nur eines Tages, zwischen dem 12. und 13. Juni 2025, retteten französische Rettungseinheiten insgesamt 99 Menschen, die versuchten, in überfüllten Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Eine Zahl, die nicht nur alarmiert, sondern auch das Ausmaß der humanitären Krise offenbart.

    Stürmisches Wetter, verzweifelte Menschen

    Die Bedingungen auf See waren alles andere als günstig: heftige Gewitter, starker Wellengang, kaum Sicht. Trotzdem wagten Dutzende die riskante Überfahrt. Eine Gruppe von 63 Migranten wurde vor Dunkerque gerettet, nachdem ihr Boot in Seenot geraten war. Weitere 16 Personen, die zunächst keine Hilfe annehmen wollten – trotz eines erschreckend instabilen Schlauchboots – wurden schließlich doch von einem Rettungsschiff aufgenommen. Sie hatten Glück. Viele andere vorher nicht.

    Und die Dramen hörten damit nicht auf. Freitagabend wurden neun weitere Personen aus einem sinkenden Boot gerettet. Schon am Donnerstag hatte man ein motorloses Boot entdeckt, das mit drei Menschen an Bord abgetrieben war. Auch sie kamen mit dem Schrecken davon.

    Ein neuer trauriger Rekord

    Allein am 13. Juni erreichten laut britischen Behörden 919 Migranten die englische Küste – verteilt auf 14 Boote. Es ist der höchste Tageswert des Jahres. Seit Jahresbeginn sollen mehr als 14.800 Menschen über die gefährliche Meerenge Großbritannien erreicht haben. Man fragt sich: Wie viele dieser Boote schafft die Überfahrt unentdeckt?

    Die Strecke ist kurz, aber tödlich. Mindestens 15 Todesopfer zählt man seit Januar 2025. Im vergangenen Jahr starben sogar insgesamt 78 Menschen – ein trauriger Rekord seit dem Beginn der „Small Boats“-Überfahrten im Jahr 2018. Schlauchboote, oft völlig überladen, sind das Mittel der Wahl. Doch sie bieten keinerlei Sicherheit.

    Warum tun sie das?

    Weil es für viele keine andere Möglichkeit gibt. Der Ärmelkanal ist zur letzten Hoffnung für Menschen geworden, die sich vor Kriegen, Verfolgung oder bitterer Armut retten wollen. Und trotz verschärfter Kontrollen, Abschreckungskampagnen und internationaler Abkommen setzen diese Menschen ihr Leben aufs Spiel. Jeden Tag.

    Natürlich fragt man sich: Warum unternehmen die Regierungen nicht mehr? Aber die Wahrheit ist komplex. Frankreich und Großbritannien arbeiten durchaus zusammen, etwa durch gemeinsame Patrouillen. Und trotzdem – es reicht hinten und vorne nicht. Denn solange das Elend in den Herkunftsländern anhält, wird sich an den Fluchtbewegungen nichts ändern.

    Eine politische und menschliche Sackgasse

    Es ist ein Kreislauf: Je mehr Boote unterwegs sind, desto mehr Sicherheitsmaßnahmen werden ergriffen. Je gefährlicher die Überfahrt, desto größer die Notwendigkeit für Rettungseinsätze. Doch keine dieser Maßnahmen stoppt die verzweifelten Menschen.

    Was fehlt, ist ein langfristiger Ansatz – mit fairen Asylverfahren, internationaler Kooperation und echten Perspektiven in den Herkunftsländern. Ein Ansatz, der sowohl Sicherheit garantiert als auch die Menschenwürde wahrt.

    Was nun?

    Solange dieser Balanceakt zwischen Menschlichkeit und Grenzschutz nicht gelingt, bleiben die Schlagzeilen voll von traurigen Zahlen und dramatischen Geschichten. Doch hinter jeder Zahl steht ein Mensch – mit Hoffnung, Angst und Mut. Und das sollte niemand vergessen.

    Wird der Sommer, wie in den letzten Jahren, wieder zur Hochsaison der Überfahrten? Die Zeichen deuten darauf hin.

    Doch die Frage, die bleibt, ist viel grundlegender: Wie viele Menschen müssen noch sterben, bevor sich etwas ändert?

    Von Daniel Ivers

  • Blitzschlag in Grandchamp – Als die Jagdhütte zur Todesfalle wurde

    Blitzschlag in Grandchamp – Als die Jagdhütte zur Todesfalle wurde

    Ein lauter Knall, dann Stille. In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni verwandelte sich eine Jagdhütte im beschaulichen Grandchamp (Yvelines) zur Bühne einer Tragödie. Ein 68-jähriger Mann verlor dort sein Leben, als ein vom Blitz getroffener Baum auf das kleine Gebäude stürzte – ein dramatisches Symbol für die zunehmende Bedrohung durch extreme Wetterereignisse. Ein Ort der Zuflucht – mit tödlichem Ende Sieben Menschen hatten in der Jagdhütte Schutz vor dem heftigen Unwetter gesucht. Donner grollte, Blitze zuckten über den Himmel – ein stürmisches Naturspektakel, das zur tödlichen Gefahr wurde. Als ein Blitz einen Baum traf, brach dieser um und krachte direkt auf das Gebäude. Während sechs Personen sich aus den Trümmern retten konnten, wurde der 68-Jährige unter den herabstürzenden Ästen und dem eingestürzten Dach begraben. Für ihn kam jede Hilfe zu spät – er starb noch am Unglücksort. Das Klima zeigt seine Zähne Diese Tragödie ist mehr als ein Einzelfall. In derselben Nacht wurde auch …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verzweiflung und Widerstand – Arbeiter blockieren Tetra-Pak-Werk in Longvic

    Verzweiflung und Widerstand – Arbeiter blockieren Tetra-Pak-Werk in Longvic

    Seit dem 11. Juni herrscht Ausnahmezustand im Tetra-Pak-Werk im burgundischen Longvic. Was als unzufriedenes Murmeln begann, ist mittlerweile zu einem handfesten sozialen Konflikt geworden – mit besetzten Werkstoren, brennenden Paletten und einem Produktionsstopp auf unbestimmte Zeit. Wenn die Angst um den Arbeitsplatz zur Wut wird Das Herzstück der Auseinandersetzung ist ein geplatzter Sozialplan. Seit Februar versuchen Belegschaft und Unternehmensleitung, sich auf ein sogenanntes „PSE“ – einen Plan zur Rettung der Arbeitsplätze – zu einigen. Doch sämtliche Vorschläge der Gewerkschaften prallten offenbar an einer Wand aus Ignoranz ab. Laut CGT, der führenden Gewerkschaft vor Ort, sitzt man nicht mit den wahren Entscheidern am Tisch. Die lokalen Manager, so der Vorwurf, hätten gar nicht die Befugnis, Verhandlungen zum Abschluss zu bringen. Und während die Gespräche scheiterten, wurde den Beschäftigten immer klarer: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern um ihre Existenz. „Démantèlem…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ski oder Schluss? Wie Allos über die Zukunft von Le Seignus entscheidet

    Ski oder Schluss? Wie Allos über die Zukunft von Le Seignus entscheidet

    Ein kleines Dorf steht vor einer großen Wahl. Die französische Gemeinde Allos, eingebettet in die majestätische Bergwelt der Alpes-de-Haute-Provence, diskutiert über nichts Geringeres als die Zukunft ihrer traditionsreichen Skistation Le Seignus. Bis zum 28. Juni dürfen die Einwohner – und auch Zweitwohnungsbesitzer – abstimmen. Drei Szenarien, eine Entscheidung. Doch was steht wirklich auf dem Spiel? Ein Traditionsberg im Sinkflug Le Seignus ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit 1936 lockt die Station Wintersportler in das Val d’Allos. Mit dem Label „Famille Plus Montagne“ ausgezeichnet, galt sie lange als familienfreundlicher Geheimtipp. Doch der Lack ist ab – finanziell wie klimatisch. Die nackten Zahlen sprechen eine klare Sprache: 688.000 Euro Defizit für das Jahr 2025. Betriebskosten von rund 1,8 Millionen Euro. Und ein dramatischer Einbruch bei den Skitagen – 50 % weniger seit Beginn der 2000er Jahre. Während die Besucherzahlen abnehmen, steigen die Sorgen. Fazit: Um wirtschaftli…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Pariser Sommertraum: Ab 5. Juli ist das Baden in der Seine wieder erlaubt – aber nicht für jede*n

    Pariser Sommertraum: Ab 5. Juli ist das Baden in der Seine wieder erlaubt – aber nicht für jede*n

    Ein Jahrhundert lang war es undenkbar. Doch jetzt wird eine alte Sehnsucht Wirklichkeit: Ab dem 5. Juli 2025 dürfen Pariserinnen, Pariser und ihre Gäste endlich wieder in der Seine baden. Drei eigens eingerichtete Badestellen öffnen ihre Pforten für den Sprung ins kühle Nass. Die drei Badestellen mitten in Paris Stellen Sie sich vor: Schwimmen mit Blick auf den Eiffelturm, eine Erfrischung im historischen Herzen der Stadt. Genau das wird möglich an folgenden Standorten:

    Bras Marie, direkt bei der Île Saint-Louis – romantischer wird’s kaum. Bras de Grenelle, fast zu Füßen des Eiffelturms – eine Ikone als Kulisse. Standort Bercy, zwischen den Brücken von Bercy und Tolbiac – etwas urbaner, aber mit viel Charme.

    Diese Orte wurden gezielt ausgesucht, nachdem intensive Reinigungsmaßnahmen und Infrastrukturprojekte im Rahmen der Olympischen Spiele 2024 die Wasserqualität massiv verbessert haben. Schwimmen ist erlaubt – aber nicht für jede*n So verlockend das neue Freizeitangebot ist, für de…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tragödie auf der A81: Ukrainischer Reisebus verunglückt – Vier Tote und zahlreiche Verletzte

    Tragödie auf der A81: Ukrainischer Reisebus verunglückt – Vier Tote und zahlreiche Verletzte

    Ein schwarzer Tag auf der A81: Bei einem schweren Busunglück in der Nähe der französischen Gemeinde Degré (Sarthe) kamen am Freitag, dem 13. Juni 2025, vier Menschen ums Leben. Der Reisebus, der Erwachsene und Jugendliche ukrainischer Herkunft transportierte, verunglückte gegen Mittag und stürzte in einen Straßengraben. Insgesamt wurden 45 Menschen verletzt, davon elf schwer.

    Was war da los?

    Der Unfall geschah bei Kilometer 179 in Fahrtrichtung Le Mans. Nach ersten Erkenntnissen kam der Bus aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab – ein zweites Fahrzeug war laut Polizei offenbar nicht beteiligt. Der Bus kippte auf die Seite und kam erst im Straßengraben zum Stillstand.

    Der genaue Hergang bleibt vorerst ein Rätsel. War es ein Moment der Unachtsamkeit des Fahrers? Ein technisches Versagen? Oder die Erschöpfung nach vielen Stunden Fahrt? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

    Großeinsatz auf der Autobahn

    Die Rettungskräfte waren in kürzester Zeit zur Stelle. Insgesamt 87 Feuerwehrleute und 49 Fahrzeuge waren im Einsatz, unterstützt durch einen eigens eingerichteten Krisenstab, der sogenannte COD (Centre opérationnel départemental).

    Die Autobahn wurde in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt – eine drastische, aber notwendige Maßnahme, um den Verletzten schnell helfen und sie sicher in umliegende Krankenhäuser transportieren zu können. Für viele von ihnen zählt jede Minute.

    Hilfe für Angehörige

    Ein Notfalltelefon (09.70.80.90.40) wurde für Angehörige eingerichtet. Die Solidarität mit den Opfern ist groß – insbesondere innerhalb der ukrainischen Gemeinde in Frankreich, die durch den Krieg in ihrer Heimat ohnehin schon unter enormem Druck steht.

    Sarthes Präfekt Emmanuel Aubry forderte die Bevölkerung dazu auf, den Bereich zu meiden und die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern. Zugleich rief er zur Anteilnahme auf und betonte, wie wichtig es sei, in solchen Momenten als Gesellschaft zusammenzustehen.

    Ermittlungen auf mehreren Ebenen

    Parallel zur Versorgung der Verletzten läuft eine umfassende Untersuchung. Ziel ist es, die genauen Ursachen des Unfalls zu klären. Ein technischer Defekt? Fahrerfehler? Oder eine Verkettung unglücklicher Umstände?

    Bislang ist wenig über den Reiseverlauf des Busses bekannt – weder Startpunkt noch Ziel wurden offiziell bestätigt. Klar ist nur: Die Gruppe bestand aus ukrainischen Erwachsenen und Jugendlichen, die sich offensichtlich auf einer längeren Fahrt befanden.

    Sicherheitsdebatte neu entfacht

    Der Unfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage im internationalen Reiseverkehr – insbesondere auf langen Strecken mit Bussen. Es ist nicht das erste Mal, dass eine solche Tragödie die Öffentlichkeit erschüttert.

    Wie steht es um die Arbeitsbedingungen der Fahrer? Gibt es genug Ruhezeiten? Wie regelmäßig werden die Fahrzeuge technisch überprüft? Fragen wie diese rücken nun wieder ins Zentrum der Debatte.

    Es braucht mehr als nur Anteilnahme – es braucht strukturelle Antworten.

    Ein Schicksalsschlag in bewegten Zeiten

    Für die ukrainische Gemeinschaft ist dieser Unfall ein weiterer Schicksalsschlag. Viele von ihnen sind in Frankreich Zuflucht vor dem Krieg suchend angekommen – und sehen sich nun mit einem neuen Drama konfrontiert.

    Doch auch für Frankreich ist dieser Unfall eine Mahnung. Denn bei aller Technik und aller Planung bleibt die Sicherheit auf der Straße eine fragile Angelegenheit – abhängig von Menschen, Maschinen und manchmal auch schlicht vom Zufall.

    Von C. Hatty

  • Einsturz-Alarm in Bordeaux: Drei Wohnhäuser evakuiert – bröckelnder Schornstein sorgt für Chaos

    Einsturz-Alarm in Bordeaux: Drei Wohnhäuser evakuiert – bröckelnder Schornstein sorgt für Chaos

    Ein stiller Schock durchzog am Donnerstagabend die Rue des Trois-Conils im Zentrum von Bordeaux. Drei Wohnhäuser mussten fluchtartig geräumt werden, nachdem ein brüchiger Schornstein über dem Gebäude Nummer 15 akut einzustürzen drohte. Mitten im Herzen der Stadt, nur einen Steinwurf von der majestätischen Place Pey-Berland entfernt, wurde die beliebte Einkaufsstraße urplötzlich zum Gefahrengebiet erklärt. Feuerwehrleute riegelten die Straße ab, Einsatzkräfte sperrten das Areal und begannen, die Bewohner aus ihren Wohnungen zu holen. Die Szenerie glich einer Evakuierungsübung – doch diesmal ging es um Leben und Sicherheit. Eine tickende Zeitbombe über den Köpfen Die Geschichte dieses Schornsteins beginnt nicht erst gestern. Schon im März hatte die Stadtverwaltung eine Gefahrenverfügung („Arrêté de péril“) erlassen – eine deutliche Mahnung an den Eigentümer, sich um die Bausubstanz zu kümmern. Doch offenbar blieb der Warnruf ungehört oder zumindest wirkungslos. In den letzten Tagen vers…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verflixte Viecher! Insektenplage stört Sicht der Fahrer bei den 24 Stunden von Le Mans

    Verflixte Viecher! Insektenplage stört Sicht der Fahrer bei den 24 Stunden von Le Mans

    Es brummt, surrt und fliegt – aber nicht nur auf der Rennstrecke. Die berühmten 24 Stunden von Le Mans, die am 14. und 15. Juni in ihre 93. Runde gehen, sehen sich mit einem ungebetenen Gegner konfrontiert: Massen von Insekten.

    Und zwar nicht zu übersehen – beziehungsweise genau das ist das Problem.

    Der erfahrene Schweizer Rennfahrer Sébastien Buemi, der bereits vier Mal als Sieger aus dem Langstreckenklassiker hervorging, konnte seinen Augen kaum trauen. Oder besser gesagt: Er konnte kaum noch etwas sehen. „Das ist jetzt das 14. Mal, dass ich hier bin – aber sowas hab ich noch nie erlebt!“, sagt der Toyota-Pilot im Interview mit Ici Maine. Nach den ersten Qualifikationsläufen sprach er offen über ein Problem, das kurios klingt, aber im Cockpit brandgefährlich werden kann: Insekten, so zahlreich, dass sie die Sicht auf der über 13 Kilometer langen Strecke massiv beeinträchtigen.

    Besonders auf der legendären Hunaudières-Geraden, wo die Boliden mit über 300 km/h entlangrasen, gerät das Ganze zur Lotterie. „Man kommt aus der Box, beschleunigt – und dann ist die Scheibe voll. Du siehst buchstäblich nichts mehr“, beschreibt Buemi seinen unfreiwilligen Blindflug.

    Insektenalarm über Le Mans

    Die Insektenplage trifft nicht nur die Rennstrecke, sondern weite Teile der Region Sarthe und viele Städte im Westen Frankreichs. Warum gerade jetzt? Offenbar sorgen die warmen Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit im Juni für ideale Bedingungen für die kleinen Plagegeister. Und sie scheinen ein besonderes Faible für den Circuit de la Sarthe entwickelt zu haben.

    Buemi berichtet von regelrechten „Wolken“ aus Insekten, die besonders in den Abendstunden zwischen 20:30 und 21 Uhr zur Höchstform auflaufen. Danach sei der Spuk gegen 22 Uhr meist vorbei – bis zur nächsten Dämmerung.

    Doch bis dahin kann’s eng werden, vor allem bei den Trainings und Qualifyings, wenn jede Runde zählt. „Wenn du dann noch hinter einem bist, der ein bisschen Öl verliert und das ganze klebt dir zusätzlich auf der Scheibe, dann wird’s richtig hässlich“, so der Rennfahrer.

    Scheibenwischer? Fehlanzeige!

    Ein einfacher Knopfdruck auf den Wischerhebel hilft hier übrigens nicht weiter. „Die Scheibenwischer schaffen das nicht. Du musst auf den nächsten Boxenstopp warten. Und im schlimmsten Fall fährst du eben zwölf Runden mit einer schmierigen Insektenschicht durch die Gegend“, erklärt Buemi. Kein schönes Szenario – aber: „Das betrifft ja alle. Da gibt’s keine Wunderlösung.“

    Man könnte fast meinen, der Natur ist das egal.

    Cadillac vorne, Toyota hinterher

    Während die Insekten für Gesprächsstoff sorgen, fand auf der Strecke natürlich auch Motorsport statt – wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Die Qualifikation zur Hyperpole wurde von Cadillac dominiert, dessen Wagen die schnellsten Zeiten setzen konnten. Die favorisierten Toyota-Boliden von Buemi und Co. landeten nur auf den Plätzen 10 und 16.

    Allerdings – und das wissen alle: In einem 24-Stunden-Rennen zählt der Startplatz eher wenig. Was zählt, ist Konstanz, Taktik und Durchhaltevermögen – und jetzt wohl auch die Fähigkeit, trotz Fliegenplage einen kühlen Kopf zu bewahren.

    Oder um es mit den Worten eines Technikers in der Boxengasse zu sagen: „Das ist halt Le Mans. Da rechnet man mit allem – aber nicht mit ’nem Fliegenschwarm.“

    Ob am Ende Insekten oder Ingenieurskunst siegen, wird sich zeigen. Aber eines ist sicher: Die 24 Stunden von Le Mans 2025 starten mit einer Geschichte, die so noch keiner erlebt hat.

    Von Andreas M. Brucker