Kategorie: Umwelt

  • Ille-et-Vilaine: 17-Jähriger vor Cancale vermisst – Suche im Meer eingestellt

    Ille-et-Vilaine: 17-Jähriger vor Cancale vermisst – Suche im Meer eingestellt

    Trotz der Wellen- und Strömungswarnungen war der Teenager mit zwei Freunden zum Baden ins Meer gegangen. Die Suche an Land wird von der Gendarmerie fortgesetzt.

    Ein 17-jähriger Jugendlicher wird seit Samstagabend vermisst, nachdem er mit zwei Freunden am Strand von Saussaye in Cancale (Ille-et-Vilaine) im Meer badete, berichten die Sender France Bleu Breizh Izel und France Bleu Armorique am Sonntag, dem 6. August. An der Küste des Departements herrschte zu diesem Zeitpunkt Warnstufe Orange wegen der Gefahr hoher Wellen und starker Strömungen. Die beiden anderen Jugendlichen konnten von der Feuerwehr gerettet werden.

    Um zu versuchen, den Jugendlichen zu finden, wurden von der regionalen Rettungsleitstelle (Centre régional opérationnel de surveillance et de sauvetage, Cross) umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt, darunter auch mit einem Hubschrauber und einem Schnellboot. Ihr Einsatz wurde jedoch durch die Wetterbedingungen und die unruhige See erschwert.

    Die Suche wurde am Samstagabend gegen 21.45 Uhr eingestellt, am Sonntag um 6.30 Uhr wieder aufgenommen und kurz darauf auf See wegen fehlender neuer Erkenntnisse wieder eingestellt, wie das Cross und die Präfektur von Ille-et-Vilaine gegenüber France Bleu Breizh Izel und France Bleu Armorique erklärten. Die Suche an Land wird von der Gendarmerie fortgesetzt.

  • Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    es regnet in Nordfrankreich. Die Stimmung im nördlichen Teil des Landes ist sehr herbstlich und kann die Urlaubslaune verderben. Die Touristen, die in die Normandie gekommen sind, stört das jedoch nicht…

    Wind, Wellen und Regen. Das ist es, was der Ärmelkanal den Urlaubern derzeit bietet. „Wir genießen es, wir haben keine Wahl. Wenn das über längere Zeit so bleibt, fahren wir aber zurück“, meint eine Touristin gegenüber dem Sender France 3. Die Bedingungen sind so schlecht, dass das Baden am Samstag, dem 5. August, tagsüber sogar verboten wurde. Dies erschwert es den Kioskbetreibern, den Gästen Süßigkeiten und Andenken zu verkaufen. Aber: „Solange der Wind weht, gibt es Hoffnung“, behauptet eine Ladenbesitzerin.

    Auch in den Restaurants herrscht graue Stimmung. Die ausbleibenden Gäste bedeuten Umsatzeinbußen. „Im letzten Jahr war das Wetter sehr schön. Es war eine sehr schöne Saison. Wir hoffen auf gutes Wetter, denn für den August soll es trockener werden“, sagt die Restaurantbesitzerin Guislaine De Malezieu vor der Kamera von France 3.

  • Waldbrände: Feuer bedrohen Wohnhäuser an der französisch-spanischen Grenze

    Waldbrände: Feuer bedrohen Wohnhäuser an der französisch-spanischen Grenze

    Am Samstag, dem 5. August, galt im Südosten Frankreichs die Alarmstufe Rot für Brände. Es ist jedoch die Situation an der französisch-spanischen Grenze, die den Behörden letztendlich große Sorgen bereitet. Starke Winde fachen die Flammen an und erschweren den Einsatz von Löschflugzeugen.

    Dicke Rauchschwaden sind am Samstagmorgen, dem 5. August, von der französisch-spanischen Grenze aus zu sehen. Das Feuer in Katalonien ist noch nicht unter Kontrolle. Angesichts der vom Tramuntana-Wind angefachten Flammen bleiben 280 spanische Feuerwehrleute auch nach 24 Stunden Kampf an der Feuerfront im Einsatz. Am Freitagabend waren die Flammen über die Bergkämme hinweg zu sehen.

    130 Personen mussten evakuiert werden. „Das Feuer ist rübergesprungen und die Feuerwehr hat uns gesagt, dass wir gehen sollen“, erzählt ein Anwohner. „Dieses Haus habe ich selbst gebaut. Es hätte in Flammen aufgehen können, das ist unglaublich“, fuhr er fort. Als es im Laufe des Tages ruhiger wurde, setzten die Feuerwehrleute Löschflugzeuge ein, um die Küstenorte zu schützen. Den ganzen Tag über versorgten sie sich unter den Augen der Urlauber mit Wasser aus dem Meer. Die Behörden gaben bekannt dass man es mit einem sehr schwer zu bewältigenden Feuer zu tun habe.

  • Wetter: 35°C am Mittwoch – neue Hitzewelle in der kommenden Woche

    Wetter: 35°C am Mittwoch – neue Hitzewelle in der kommenden Woche

    Nach einer kühlen Woche werden die Temperaturen ab Mittwoch, dem 9. August, wieder ansteigen. Der Südwesten Frankreichs wird von dieser neuen Hitzewelle mit Spitzenwerten von 35 °C am stärksten betroffen sein. Météo France kündigt strahlenden Sonnenschein an.

    Nachdem die Temperaturen in letzter Zeit eher kühl waren, wird die Hitze in Frankreich bald ihr Comeback feiern, besonders im Südwesten mit einem Sprung von 20 °C auf 35 °C ab Mittwoch, dem 9. August.

    Seit etwa einer Woche war das Wetter in ganz Frankreich meist kühl. Die Temperaturen lagen unter dem Durchschnitt der Jahreszeit. Schuld daran waren Tiefdruckgebiete, die von den Britischen Inseln kamen und Wolken und Regen mit sich brachten. Frankreich sah sich mit herbstlichem Wetter konfrontiert.

    Die Tiefdruckgebiete im Norden sorgten für kühlere Meeresströmungen und kaltem Wind aus dem Norden. Ein Tief ist ein Gebiet mit vermindertem Luftdruck. Das Wetter ist dort unruhiger und es kommt zu mehr Wolken und mehr Wind. Im Gegensatz dazu steht ein Hochdruckgebiet mit höherem Luftdruck für ruhigeres und sonnigeres Wetter.

    In der nächsten Woche also werden die Temperaturen im Süden wieder stark ansteigen. Météo France erwartet ein Tiefdruckgebiet, das sich im Westen über dem Atlantik und nördlich von Spanien positionieren wird, und das wird sehr heiße Luft aus Nordafrika nach Europa bringen. Die heißen Luftmasse aus dem Maghreb wird die Temperaturen in einigen Regionen Frankreichs um 15 bis 20 Grad in die Höhe schnellen lassen.

    Der Südwesten wird davon besonders betroffen sein, der Höhepunkt der Temperaturen wird ab Mittwoch, den 9. August, erwartet. Die Temperaturen werden in Südfrankreich zu Beginn der Woche zwischen 23 und 27 °C liegen werden und nach der Nacht auf Dienstag, den 8. August, rasch auf über 30 °C steigen.

    Ganz Frankreich wird von diesem Temperaturanstieg betroffen sein und die Hitze wird sich in den darauffolgenden Tagen nach Westen verlagern. Temperaturen von über 30 °C sollen bis zum kommenden Wochenende andauern.

    Wie das Wetter bis Ende August sein wird, steht allerdings noch in den Sternen. Météo France meldet, dass eine verlässliche Vorhersage noch nicht möglich ist.

  • Französischer Tierpark sucht Namen für zwei neugeborene rote Pandas

    Französischer Tierpark sucht Namen für zwei neugeborene rote Pandas

    In einem nordfranzösischen Tierpark in Dünkirchen wurden im Juni zwei Babys des bedrohten Roten Pandas geboren. Die Öffentlichkeit kann bis zum 31. August online darüber abstimmen, ob sie auf tibetische und nepalesische Namen getauft werden sollen.

    In einem nordfranzösischen Tierpark in Dünkirchen wurden im Juni zwei Babys der bedrohten Art der Roten Pandas geboren, wie die Einrichtung Bio-Topia am Freitag mitteilte. Die Geburt der beiden Männchen ist Teil des Europäischen Programms für bedrohte Arten (EEP), das „darauf abzielt, einen Genpool von Individuen zu erhalten, die durch Fortpflanzung in der Lage sind, eine lebensfähige Population in Tierparks zu erhalten“, erklärte der Park.

    Dank desselben Programms waren im Juli 2022 zwei weitere Rote Pandas, ein Männchen und ein Weibchen, im Zoo von Lille in Nordfrankreich geboren worden. Die Neugeborenen in Dünkirchen, die am 12. Juni das Licht der Welt erblickten, „müssen noch einige Wochen wachsen“ und „werden erst im September für die Öffentlichkeit sichtbar sein“, erklärte Bio-Topia in einer Pressemitteilung.

    Tibetanische oder nepalesische Taufnamen
    Sie sind die Söhne von Yuan, die im Juni 2019 im Sosto-Zoo in Ungarn geboren wurde, und von Païku, der im Juni 2020 im französischen Park Tégomeur in der Bretagne (Nordwesten) geboren wurde. Ihre Mutter war im Juli 2020 in den Bio-Topia-Park gekommen, gefolgt im April 2021 von Païku. Der Tierpark lädt die Öffentlichkeit nun ein, bis zum 31. August online abzustimmen, um zwischen zwei Kombinationen aus tibetischen und nepalesischen Namen zu wählen: Jinpa (großzügig) und Kitsi (kitzelig) oder Zenji (Zen-Meister) und Jampo (sanft).

    Der Rote Panda ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart. „Mit weniger als 10.000 Tieren in freier Wildbahn steht er auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN)“, so Bio-Topia in seiner Pressemitteilung.

  • Sturmflut: 55-jähriger Mann ertrinkt vor Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée

    Sturmflut: 55-jähriger Mann ertrinkt vor Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée

    Ein Mann ertrank am späten Donnerstagnachmittag bei der stürmischen Flut am Strand von La Pège in Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée) im Atlantik.

    Ein 55-jähriger Mann ertrank am späten Nachmittag des 3. August am Strand von La Pège in Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée) im Atlantik, wie der Sender France Bleu Loire Océan berichtete. Der 55-jährige Mann wurde von den Rettungskräften geborgen, aber konnte nicht wiederbelebt werden. Der Vorfall ereignete sich bei steigender Flut und stürmischem Meer.

    Die ersten Augusttage sind geprägt von hohen und stürmischen Gezeiten an der französischen Atlantikküste und den Küsten des Ärmelkanals mit sehr hohen Wasserständen am Freitag und Samstag.

    Im Departement Côtes-d’Armor wurden am Donnerstagabend zwei 16-jährige Jugendliche unverletzt gerettet, nachdem sie von der steigenden Flut auf einer Insel in Plougrescant eingeschlossen worden waren, die nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist, berichtet der Sender France Bleu Breizh Izel.

    Bereits am Mittwochnachmittag, mitten im Durchzug des Sturmtiefs Patricia, kam eine 57-jährige Frau im Meer bei Ouessant (Finistère) ums Leben.

  • Pyrénées-Orientales: Feuer vernichtet mindestens 55 Hektar in der Region Ille-sur-Têt

    Pyrénées-Orientales: Feuer vernichtet mindestens 55 Hektar in der Region Ille-sur-Têt

    Ein Feuer hat am Freitagmorgen zwischen Ille-sur-Têt und Montalba-le-Château (Pyrénées-Orientales) bereits mindestens 55 Hektar Vegetation erfasst und erforderte den Einsatz von 180 Feuerwehrleuten. Das Feuer sei mittlerweile eingedämmt, teilte die Feuerwehr mit.

    Mindestens 180 Feuerwehrleute sind seit 1 Uhr am Freitagmorgen, dem 4. August, im Einsatz, um ein Feuer zu bekämpfen, das bereits mindestens 55 Hektar Vegetation zwischen Ille-sur-Têt und Montalba-le-Château (Pyrénées-Orientales) vernichtet hat, wie der Sender France Bleu Roussillon und die Feuerwehr des Departements Pyrénées-Orientales berichten.

    „Das Feuer ist inzwischen eingedämmt“, berichtet Jean-Claude Commes, Chef der Territorialgruppe Süd des Zivilschutzes des Departements Pyrénées-Orientales, auf France Bleu Roussillon. „Die geplanten Fluge der Löschflugzeuge wurden abgesagt“, präzisiert er, denn der Lösch-Hubschrauber des Departements konnte bereits ab 6.30 Uhr eingesetzt werden.

    Das Feuer ist am Rande der Departementsstraße D2 ausgebrochen, berichtet der Sender France Bleu Roussillon. Das Feuer befindet sich in einem schwer zugänglichen Gebiet und ausserdem wehte der Tramontane-Wind am Freitagmorgen mit Böen von bis zu 70 km/h und fachte das Feuer an. Bereits seit Mitte der Woche waren Feuerwehrleute aus den Regionen Dordogne, Gironde und Landes zur Verstärkung angereist, um die lokale Feuerwehr an diesem risikoreichen Wochenende zu unterstützen.

    Gegen 8 Uhr gab es eine Wetterberuhigung, so Oberstleutnant Jean-Claude Commes. Der Wind könnte allerdings am Nachmittag wieder zunehmen: Die am Freitagmorgen herbeigerufene Verstärkung wird vorübergehend die Feuerwehrleute des Departements ablösen, bevor diese in einigen Stunden wieder in den Dienst treten, so Commes.

  • Rekordtemperatur des Mittelmeers von 28,4°C im Juli: Wissenschaftler warnen vor Artensterben

    Rekordtemperatur des Mittelmeers von 28,4°C im Juli: Wissenschaftler warnen vor Artensterben

    Die durchschnittliche Oberflächentemperatur des Mittelmeers hat im Juli 2023 einen neuen Höchststand erreicht aufgestellt. Die Hitze des Wassers wirkt sich negativ auf das Leben im Meer und auf uns Menschen aus.

    Das Wasser im Mittelmeer war noch nie so warm. Im Juli wurde ein neuer Rekord für die Durchschnittstemperatur aufgestellt: 28,4 °C. Das motiviert selbst die kälteempfindlichsten Menschen, ins Wasser zu gehen, ist aber eine überaus besorgniserregende Situation für die Forscher.

    Der bisherige Rekord lag im Jahr 2003 bei durchschnittlich 28,25 °C. Der Unterschied zwischen diesen beiden Rekorden mag gering erscheinen, aber einen Wärmerekord um 0,15°C zu brechen, erfordert eine kolossale Energiemenge. Um ein Meer zu erwärmen, braucht man tausendmal mehr Energie als für die Erwärmung der Luft.

    Mit der globalen Erwärmung erwärmt sich das Meer pro Jahrzehnt um etwa 0,2 °C, im Mittelmeerraum sind es sogar noch mehr. Hinzu kommen natürliche Variablen wie Wind, Sonneneinstrahlung oder auch die Stärke der Wolkendecke. Der Mangel an Wind und Wolken über dem Mittelmeer hat den Anstieg der Wärme an der Wasseroberfläche begünstigt.

    Die Zunahme der Hitze im Mittelmeer dürfte aufgrund der fortschreitenden Klimakrise nicht einfach aufhören. Forscher erwarten, dass die Temperaturen von einem Jahr zum anderen weiter steigen. Nicht nur im Mittelmeer, sondern auf den Meeren des gesamten Globus. Seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1982, mit denen die Oberflächentemperaturen der Meere verfolgt wurden, haben Wissenschaftler eine Verdoppelung der Anzahl der Hitzeperioden auf den Weltmeeren registriert.

    Die hohen Temperaturen werden sich auf das Meeresleben auswirken. Arten geraten in Stress, ihr Überleben wird immer schwieriger, wenn die Temperatur weiter steigen. Das gilt auch für das menschliche Leben auf dem Land: Die Anzahl von Wetterepisoden mit starken Niederschlägen und Stürmen wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

  • Bouches-du-Rhône: Die für Freitag gemeldete „sehr hohe“ Brandgefahr wird auf Samstag verlängert

    Bouches-du-Rhône: Die für Freitag gemeldete „sehr hohe“ Brandgefahr wird auf Samstag verlängert

    Dabei handelt es sich um die höchste Gefahrenstufe. Drei weitere Departements wurden für Samstag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Gard, Var und Vaucluse.

    Das Waldbrandrisiko wird im Departement Bouches-du-Rhône für Samstag, den 5. August, als „sehr hoch“ eingeschätzt, wie aus dem am Donnerstag von Météo-France veröffentlichten Bulletin hervorgeht. Dies ist das höchste Risikoniveau auf der Waldbrand-Risiko-Skala, die anhand der Wettervorhersagen und des Trockenheitszustands der Vegetation erstellt wird.

    Météo-France hatte das Departement Bouches-du-Rhône bereits für den heutigen Freitag auf die höchste Risikowarnstufe gestellt. Das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden wird somit „im Vergleich zu normalen Sommern sehr hoch“ sein.

    Drei weitere Departements werden für Samstag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Gard, Var und Vaucluse. Darüber hinaus befinden sich die Departements Hérault, Var und Vaucluse bereits für Freitag in der Gefahrenstufe „hoch“.

    Achtzehn Waldgebiete im Departement Bouches-du-Rhône, acht im Var und eines im Hérault sind am Freitag wegen hoher Brandgefahr gesperrt, wie von den Präfekturen der einzelnen Departements gemeldet wurde. In der Region Vaucluse ist der Zugang zu den Wäldern im Rhône-Tal am Freitag ganztägig verboten, außer für Orte mit einer Ausnahmegenehmigung und für Gruppen, die von einem Guide begleitet werden, der eine spezielle Ausbildung absolviert hat.

  • Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Am Donnerstag, dem 3. August, überraschte ein starker Gezeitenhub die Bewohner von Saint-Malo. Die Seenotretter sind alarmiert, um Unfälle zu vermeiden und schnell Hilfe zu leisten.

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) brachen am Donnerstag, dem 3. August, die Wellen mit aller Wucht gegen die Kaimauern. Die ungewöhnlichen Wetterbedingungen haben die Touristen mit einem Gezeitenkoeffizienten von 102 überrascht. Das Schauspiel ist beeindruckend. „Es ist sehr schön zu sehen. Es ist sehr schön. Man kann sich gar nicht satt sehen“, sagt eine dick eingemummte Passantin gegenüber dem Sender France 2. Überall in der Stadt werden die Spaziergänger durch Schilder zur Wachsamkeit aufgerufen. Einige Straßen sind für den Verkehr gesperrt. Die Gefahr einer Überflutung ist zu groß.

    Die Feuerwehr und die Seenotretter sind in Alarmbereitschaft. Am Mittwoch, dem 2. August, ertrank am späten Nachmittag eine Urlauberin auf der Insel Ouessant (Finistère). Wenn das Meer wieder sinkt, werden die Gemeindearbeiter die Spuren, die das Tief hinterlassen hat, beseitigen. Diese Arbeit muss jedoch am Abend nach dem Durchgang der nächsten Flut wiederholt werden.