Kategorie: Umwelt

  • Hitzewelle in Frankreich: Sieben Departements unter Alarmstufe Orange

    Hitzewelle in Frankreich: Sieben Departements unter Alarmstufe Orange

    Die Hitze lässt nicht nach, für sieben französische Departements wurde die Warnstufe Orange wegen Hitze ausgerufen. Die aktuelle Hitzewelle soll sich bis zum Wochenende auf drei Viertel des Landes ausdehnen.

    Um jeden Preis nach Kühle und schattigen Plätzen suchen. In einigen Regionen Frankreichs ist das fast schon eine Notwendigkeit geworden. In Lyon (Rhône) zeigte das Thermometer am Mittwoch, dem 16. August, über 34 °C an, man muss sich anpassen. „Wir warten trotzdem bis zum Ende des Tages, um nach draußen zu gehen und ein wenig Luft zu schnappen, weil es unerträglich ist“, sagt eine junge Mutter gegenüber Franceinfo. In der Stadt an der Rhône dauert die derzeitige Hitzewelle bereits seit fünf Tagen an. In insgesamt sieben Departements herrscht am Donnerstag, den 17. August, die Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung.

    Frankreich wird voraussichtlich ab diesem Wochenende mit einer neuen Hitzewelle konfrontiert, die Temperaturen könnten auf über 40 °C steigen. Eine Hitze, deren Ende nach einem Juli, der der heißeste Monat in der Geschichte der Meteorologie war, nur schwer abzusehen ist. Und Frankreich ist bei weitem keine Ausnahme, alle Kontinente sind betroffen.

  • Ein Brand „außer Kontrolle“ verwüstet Teneriffa – mehrere Dörfer evakuiert

    Ein Brand „außer Kontrolle“ verwüstet Teneriffa – mehrere Dörfer evakuiert

    Am Dienstagabend brach im Norden der spanischen Insel Teneriffa ein Feuer aus. Es hat nach Angaben der örtlichen Behörden bereits über 1.800 Hektar Vegetation zerstört.

    Ein Feuer, das laut den Behörden „außer Kontrolle“ ist. Die Kanarischen Inseln werden seit Dienstag, 15. August, von einem großen Feuer heimgesucht. Rund 250 Feuerwehrleute waren am Mittwoch zur Bekämpfung der Flammen auf Teneriffa im Einsatz, ebenso wie 13 Flugzeuge und Hubschrauber.

    Das Feuer ist bereits am Dienstagabend ausgebrochen und betrifft ein Waldgebiet im Norden der spanischen Insel. „Unser Ziel ist es, dass er aufhört, sich weiter auszubreiten. Es ist ein sehr schwieriger Tag 3“, sagte der Chef der Regionalregierung, Fernando Clavijo.

    Über 1.800 Hektar Land sind nach Angaben der lokalen Behörden bereits verbrannt. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Dörfer Arrate, Chivisaya, Media Montana, Ajafona und Las Lagunetas am Mittwoch wegen dichter Rauchschwaden evakuiert. Die Straßen zu den Bergen im Nordosten des Gebiets wurden gesperrt.

    Der Brand startete nach einer Hitzewelle, die die Kanarischen Inseln heimsuchte und dort Gebiete vertrocknen ließ und damit die Gefahr von Waldbränden deutlich erhöhte.

  • Hitzewelle: Bewohner von Lyon suchen Abkühlung

    Hitzewelle: Bewohner von Lyon suchen Abkühlung

    Mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad erlebt Lyon (Rhône) eine wahre Hitzewelle. Die Einwohner versuchen, in den Gärten oder im Wasserpark etwas Abkühlung zu finden.

    Abkühlung fast um jeden Preis. Für die siebenjährige Carla ist das eine willkommene Abwechslung: „Wenn es heiß ist, gehe ich baden oder vergnüge mich in den Wasserspielen auf der Strasse“ sagt sie auf dem Sender France 3. Am Mittwoch, dem 16. August, zeigt das Thermometer in Lyon (Rhône) über 34 Grad an. Nur wenige Menschen trotzen der Hitze. Für einen Restaurantbesitzer, der im Vergleich zum Juli 100 Gedecke weniger pro Tag serviert, bedeutet dies einen großen Gewinnausfall: „Der Mittagsservice ist betroffen, das Gleiche gilt für den Nachmittag. Wir hoffen am Abend wieder mehr Gäste zu bekommen“.

    Die aktuelle Hitzewelle, die bereits seit fünf Tagen anhält, veranlasst die Lyoner dazu, schattige und kühle Plätze zu suchen, wie im Parc de la Tête d’Or. „Wir warten bis zum Ende des Tages, um nach draußen zu gehen, weil es sonst unerträglich ist“, sagt eine Mutter.

    Sich im Schutz der Sonne ausruhen oder im Wassersportzentrum eine Runde schwimmen gehen. Der Andrang in den Schwimmbädern erfordert sehr viel Wachsamkeit. „Es zieht viele Menschen an, Familien, viele Kinder, da müssen wir sehr aufmerksam sein“, sagt ein Rettungsschwimmer. Météo-France sagt für das kommende Wochenende bis zu 40 Grad in Lyon voraus.

  • Erderwärmung: „unvereinbar mit menschlichem Überleben“ – symbolische 50 °C-Marke wird überschritten

    Erderwärmung: „unvereinbar mit menschlichem Überleben“ – symbolische 50 °C-Marke wird überschritten

    Seit Beginn des Sommers nehmen die extremen Hitzeperioden aufgrund der globalen Erwärmung immer mehr zu. In letzter Zeit haben mehrere Länder die symbolische Grenze von 50 °C überschritten. Ein früher seltenes, aber zunehmend häufigeres Ereignis.

    Der Juli 2023 wird laut einem Bericht der Nasa als der heißeste je auf der Erde gemessene Monat eingestuft. Auch der Frühsommer war etwa 1,18 °C wärmer als der zwischen 1951 und 1980 gemessene Durchschnitt.

    Eine Erwärmung, die noch nie so greifbar war und die sich überall in Temperaturrekorden niederschlägt. Früher war die Liste der Länder, in denen die 50 °C-Marke überschritten wurde, relativ klein. Doch in diesem Jahr hat das massiv verändert.

    Insbesondere Staaten wie Marokko sind in diesen sehr exklusiven Club aufgestiegen. Am Freitag, dem 11. August, zeigte das Thermometer in Agadir eine Temperatur von 50,4 °C an. Dies geht aus den Informationen der Generaldirektion für Meteorologie hervor, das marokkanische Pendant zu Météo-France.

    Auch Tunesien hat in jüngster Zeit diese symbolische Marke überschritten. Am Montag, dem 14. August, war es die Stadt Hassa im Süden Tunesiens, die mit 50,0 °C einen neuen Rekord aufstellte und den bisherigen Landesrekord um fast 1 °C überbot.

    Nach Angaben der Keraunos-Beobachtungsstelle gibt es heute etwas mehr als 20 Länder, die im Club der heißesten Länder der Welt Mitglied sind. „Es gibt etwas mehr als zwanzig Länder, in denen es bereits 50 °C oder mehr heiß wurde. Ab 52 °C wird der ‚Club‘ mit nur acht Ländern wieder sehr klein. In zwei Ländern wurden allerdings sogar bereits 54 °C oder mehr gemessen“, so Keraunos.

    Laut einer Studie, die im Juni in der Zeitschrift Nature erschienen ist, könnten bald auch in Europa Temperaturen von über 50 °C auftreten. „Bei einer globalen Erwärmung von mehr als 2 Grad werden auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis Temperaturen von mehr als 50 °C gemessen werden“, heißt es in der Zeitschrift Nature.

    Der nächste Klimagipfel wird in Dubai stattfinden. In dieser Region der Welt hat das Thermometer bereits mindestens einmal 55 °C erreicht, ein Bereich, der „mit dem menschlichen Überleben unvereinbar“ werden könnte, wenn der Temperaturanstieg so weitergeht, warnte Elfatih Eltahir, Professor für Hydrologie und Klima am MIT, im Jahr 2021.

  • Gibt es nun wirklich keine Kassenbons mehr in Frankreich?

    Gibt es nun wirklich keine Kassenbons mehr in Frankreich?

    In Frankreich ist tatsächlich Schluss mit dem systematischen Ausdrucken des Kassenzettels. Im Rahmen des Anti-Abfall-Gesetzes müssen Einzelhändler seit dem 1. August ausdrücklich fragen, ob die Kunden den Kassenbons noch wünschen oder nicht. Der altbekannte Kassenbon hat ausgedient, oder zumindest fast. Theoretisch ist sein automatischer Ausdruck seit dem 1. August nicht mehr obligatorisch. Aber auch zwei Wochen später wird die neue Regelung nur schleppend umgesetzt. Auch auf Kundenseite tut man sich schwer, seine Gewohnheiten zu ändern. „Ich frage immer noch danach. Da ich schon älter bin, muss ich meine Rechnung immer überprüfen“, gesteht eine Kundin gegenüber dem Sender France 3. Weniger VerschwendungDieser kleine automatisch ausgedruckte Zettel wird jedoch schnell verschwinden, ebenso wie die Kreditkartenbelege, außer in einigen ganz bestimmten Fällen: bei abgewogenen Lebensmitteln, Artikeln unter Garantie, bei fehlgeschlagenen Kreditkartenabbuchungen oder bei von Automaten ausgest…

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  • Wetter: Bis zu 41°C – Frankreich wird ab dem Wochenende unter einer Hitzeglocke liegen

    Wetter: Bis zu 41°C – Frankreich wird ab dem Wochenende unter einer Hitzeglocke liegen

    Am Mittwoch, dem 16. August, betrifft die aktuelle Hitzewelle vorerst nur fünf Departements im östlichen Zentrum Frankreichs. Es wird aber erwartet, dass sie sich in den nächsten Tagen auf die ganze südliche Hälfte des Landes ausbreitet.

    Die Hitzewelle wird voraussichtlich eine Weile anhalten und im südlichen Teil des Landes ab dem kommenden Wochenende recht intensiv sein. Der Grund dafür ist eine Hitzekuppel, die sich allmählich über Frankreich legen wird.

    Das ist ein meteorologisches Phänomen, bei dem die Luft am Boden komprimiert wird und sich erwärmt, weil sie wie in einer Glocke eingeschlossen ist, die eine Barriere für Tiefdruckgebiete bildet. Im vergangenen Juli hatte sich eine Hitzekuppel über dem Mittelmeerraum gebildet, was damals zu neuen Hitzerekorden führte.

    Lyon wird die Metropole sein, die am stärksten von dieser neuen Hitzewelle betroffen sein wird, mit Temperaturen um die 37 und 38 °C zwischen Mittwoch und Samstag. Zwischen Sonntag und dem nächsten Dienstag wird das Thermometer sogar die 40°C-Marke knacken.

    Im Süden sind von Sonntag bis Dienstag die höchsten Temperaturen des Landes zu erwarten. Der Nordwesten sollte mit milderem Temperaturen von der grössten Hitze verschont bleiben. Die Höchstwerte werden am kommenden Dienstag 38°C in Bordeaux, 40°C in Toulouse und bis zu 41°C in Valence und Montélimar betragen.

    Ab Anfang nächster Woche werden allerdings auch Gewitter erwartet, hauptsächlich am Dienstag in der Westhälfte des Hexagons.

  • Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Die Aufräumarbeiten rund um Saint-André haben begonnen und ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.

    Das Feuer, das am späten Montagnachmittag zwischen den Gemeinden Saint-André und Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war, gilt seit 3 Uhr morgens als gestoppt, wie der Sender France Bleu Roussillon am Dienstagmorgen, dem 15. August, von der Feuerwehr erfuhr. 500 Hektar wurden von den Flammen vernichtet. Am Dienstagmorgen hat sich der Wind in der Region beruhigt, was die Arbeit der Feuerwehr deutlich erleichtert.

    Es gab keine Todesfälle zu beklagen. Die Rettungskräfte betreuten 31 Einwohner oder Touristen, die kleinere Verletzungen erlitten oder Rauch eingeatmet hatten. Zwanzig Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen Rückenschmerzen nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert. Die Stadtverwaltung von Argelès-sur-Mer richtete eine psychologische Zelle zur Betreuung der Menschen ein. Der französische Umweltminister Christophe Béchu kündigte auf Twitter an, dass er in die betroffene Region in den Pyrénées-Orientales reisen werde.

    Mehrere Häuser wurden zerstört, die Erfassung der Schäden wird erst am Dienstag, dem 15. August, richtig beginnen können, so der Sender France Bleu Roussillon. In ihrer letzten Bilanz um 8 Uhr gab die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales an, dass acht Häuser stark von dem Brand betroffen seien, weitere 30 Häuser und ein Unternehmen betroffen seien und ein Campingplatz stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

    „Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um die Schäden genauer zu bestimmen“, so die Präfektur. Sie gibt außerdem an, dass heute Morgen eine „Begleit- und Informationszelle eingerichtet wird, um die Geschädigten zu betreuen“, insbesondere „350 bis 400 Urlauber“. „Wir sind mit einem Bild der Verwüstung konfrontiert“, klagt Samuel Moli, der Bürgermeister von Saint-André, gegenüber France Bleu Roussillon.

    Der Bürgermeister von Saint-André beschreibt insbesondere, dass Fauna und Flora verschwunden sind, nachdem die Flammen über den Ort hinweggezogen sind. Zwar sei „die Gefahr gebannt“, aber man müsse noch „die materiellen und menschlichen Schäden bewerten“. Samuel Moli spricht insbesondere von „etwa zehn Häusern“, die von dem Brand betroffen seien, weist aber darauf hin, dass es sich dabei um eine „vorsichtige Schätzung“ handele. Der Bürgermeister sagt außerdem, dass „ein Teil des ehemaligen Gewerbegebiets von den Flammen verwüstet wurde“.

    Die Feuerwehr erklärte gegenüber France Bleu Roussillon, dass die Aufräumarbeiten vor Ort bereits begonnen hätten, diese würden hauptsächlich von den Verstärkungen durchgeführt, die am Abend aus den Regionen Bouches-du-Rhône, Hérault, Aude und dem Rest der Region Okzitanien eingetroffen seien. In der Nacht von Montag auf Dienstag waren 650 Feuerwehrleute rund um Saint-André im Einsatz. In ihrer neuesten Bilanz würdigte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales am Dienstagmorgen „die Arbeit der Feuerwehrleute“, deren Einsatz „es ermöglicht hat, mehr als 400 Häuser zu schützen und mehrere Tausend Urlauber in Sicherheit zu bringen“.

    Ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Der Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès-sur-Mer, der teilweise von den Flammen zerstört wurde, blieb geschlossen. Seine Bewohner wurden in Notuntrkünften und anderen Campingplätzen in Argelès-sur-Mer, Saint-André und Sorède untergebracht. Insgesamt verbrachten über 2.000 Menschen, sowohl Touristen als auch Einheimische, die aus zwei Wohnsiedlungen evakuiert wurden, den Abend und Teile der Nacht in Notunterkünften.

    Éric Brocardi, Sprecher des französischen Feuerwehrverbands, sprach am Dienstag auf franceinfo von einem „extrem virulenten Feuer“, vor allem wegen der „wirbelnden Winde, die zwischen 50 und 80 Kilometern pro Stunde erreichten“. Auch das schwierige Gelände erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute.

    Im Laufe des heutigen Dienstags sollen Löschflugzeuge die restlichen Brandherde ablöschen.

    Touristen, die vor den Flammen fliehen mussten, erzähltem, wie sie mit ihren Familien von einem Campingplatz evakuiert wurden: Sie waren auf dem Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès und irgendwann sah man eine Rauchfahne, und dann kamen die Löschhubschrauber. Und dann wurden sie aufgefordert, innerhalb von 30 Minuten den Campingplatz zu verlassen.

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    In dieser Woche zieht eine Hitzewelle über Frankreich. Die Böden sind bereits sehr trocken und die Lage verschlechtert sich. In den Alpes-Maritimes gelten wegen der verschärften Situation neue Einschränkungen – zum Beispiel in Coaraze.

    In Coaraze (Alpes-Maritimes), einem kleinen hochgelegenen Dorf mit 800 Einwohnern, sind die Brunnen schon seit Monaten ausgetrocknet. Die Quelle ist versiegt. Die Gemeinde hat sich daher an die sogenannte Notquelle angeschlossen. „Uns geht langsam wirklich das Wasser aus. Es ist das erste Mal, dass uns das passiert. Wir sind fast nicht mehr in der Lage, Wasser zu pumpen“, erklärt Sébastien Suche, Brunnenmeister von Coaroze, auf dem Sender France 3.

    Sich an die Einschränkungen anpassen
    Seit eineinhalb Jahren entnehmen die Pumpen 180 Kubikmeter pro Tag, um das Dorf zu versorgen, aber aus der Quelle kommen 25 % weniger Wasser als früher. „Das ist nicht einmal unser Plan B, das ist unser Plan C“, stellt der erste stellvertretende Bürgermeister des Ortes klar. Auch auf der Straße fließen die drei Brunnen, die Spaziergänger und Wanderer nutzen, nicht mehr ohne Unterbrechung. Die ursprüngliche Quelle des Ortes ist bereits seit März 2022 versiegt und das verhindert auch das Bewässern der Gärten und Felder der Bewohner.

  • Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Am Sonntag starben zwei Menschen im Südwesten Frankreichs. Am Morgen ertrank ein 54-jähriger Mann in Soulac-sur-Mer im Departement Gironde. Am Abend wurde in Lacanau eine Mutter von der Strömung mitgerissen, als sie versuchte, ihren beiden Kinder zu Hilfe zu kommen.

    Sie sind es gewohnt, den Ozean zu zähmen und kennen seine Gefahren genau. Am Sonntag, dem 13. August, ist es fast 21 Uhr, als zwei Surfer einer Mutter zu Hilfe eilen. Die Station der Rettungsschwimmer ist bereits seit zwei Stunden geschlossen. „Wir sahen den Familienvater, der wie verrückt versuchte, seine Frau zu finden, die in den Wellen herumirrte. Wir sind instinktiv direkt ins Wasser gesprungen“, erzählt einer der beiden Surfer auf dem Sender France 2.

    „Wir hätten auch sterben können“
    Nachdem sie versucht hatte, ihre beiden Kinder zu retten, geriet die 50-Jährige in eine gefährliche Strömung, was sie das Leben kostete. „Zum Glück kam uns ein Bademeister zu Hilfe (…) Wir hätten auch sterben können“, sagen die beiden Surfer.

    Am Wochenende hatte die Präfektur der Region Nouvelle-Aquitaine die Atlantikküste wegen der Gefahr von gefährlichen Strömungen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Sie rief zu extremer Wachsamkeit auf.

    Am Morgen des Sonntags konnte ein 54-jähriger Mann nicht mehr gerettet werden nachdem er zum Baden ins Meer gegangen war, obwohl der Strand nicht bewacht war. Auch er wurde Opfer einer gefährlichen Strömung, gegen die er machtlos war.

  • Klima: Frankreich erlebt die heißeste Woche dieses Sommers

    Klima: Frankreich erlebt die heißeste Woche dieses Sommers

    Diese Woche wird in Frankreich von Hitzewellen geprägt sein. In fünf Departements im Osten des Landes gilt bereits seit Montag, dem 14. August, eine orangefarbene Hitzewarnung. Es handelt sich tatsächlich um die erste große Hitzewelle dieses Sommers.

    Es hat bereits zwei schwächere Hitzewellen gegeben, im Osten Frankreichs am 10. Juli und im Südosten eine Woche später. Diesmal handelt es sich jedoch um eine länger anhaltende Episode, die mehr Departements betreffen wird. Es wird also wieder Bilder von menschenleeren Straßen und geschlossenen Fensterläden geben. Bereits am Montagnachmittag wurden in Lyon und generell im unteren Rhônetal 36 °C erreicht. Auch in den Ostpyrenäen wurde es sehr heiß.

    Hitze auch in Nordfrankreich.
    Die aktuelle Hitzewelle wird zumindest im Süden Frankreichs die ganze Woche über anhalten. Sie ist die Folge der aus Nordafrika aufsteigenden heißen und trockenen Luft. Die Temperaturen werden also weiterhin sehr heiß bleiben und auch nachts im Südosten nicht unter 20 °C sinken. Ab Freitag soll die Hitze sogar auf die nördlichen Departements übergreifen. Es werden am kommenden Wochenende im Norden zwischen 30 und 35 °C, im Süden zwischen 32 und 38 °C und lokal bis zu 40 °C erwartet. Das jedenfalls kündigt der Sender France 3 an: