Kategorie: Tourismus

  • Saint-Barthélemy: Wo karibischer Esprit auf französischen Chic trifft

    Saint-Barthélemy: Wo karibischer Esprit auf französischen Chic trifft

    Saint-Barthélemy – oder einfach „St. Barth“, wie Eingeweihte sagen – klingt wie ein Versprechen. Eine winzige Insel, kaum größer als ein Stadtteil von Marseille, eingebettet in das azurblaue Herz der Karibik. Ein Ort, an dem der Wind leise durch die Palmen flüstert und das Meer wie flüssiger Türkis aussieht. Doch hinter dem glamourösen Image verbirgt […]

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  • Château d’Anjony: Im Schatten der Türme von Tournemire

    Château d’Anjony: Im Schatten der Türme von Tournemire

    Wer einmal in das winzige, fast märchenhafte Dorf Tournemire im französischen Cantal reist, der spürt es sofort: Hier liegt etwas in der Luft. Vielleicht ist es die Ruhe. Vielleicht der Duft von Moos und alten Steinen. Oder es sind die vier wuchtigen Türme des Château d’Anjony, die wie stille Wächter über das Dorf blicken. Ein […]

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  • Salers & Tournemire: Zwei Dörfer wie aus dem Bilderbuch

    Salers & Tournemire: Zwei Dörfer wie aus dem Bilderbuch

    Frankreich ist voller Überraschungen – doch kaum etwas bereitet einen auf die stille Schönheit von Salers und Tournemire im Département Cantal vor. Zwei Dörfer, die nicht größer als ein paar Straßenzüge sind, aber Geschichten erzählen, die tiefer gehen als manch monumentale Stadt. Hier weht der Wind nicht nur durch die engen Gassen – er trägt […]

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  • Cantal: Zwischen Vulkankratern, Käsekunst und Burgenzauber

    Cantal: Zwischen Vulkankratern, Käsekunst und Burgenzauber

    Mitten im Herzen Frankreichs liegt ein Landstrich, der sich weder verbiegen noch vergessen lässt – das Département Cantal. Wer hierher reist, taucht ein in eine Welt aus sanft geschwungenen Vulkanbergen, mittelalterlichen Dörfern und einer Küche, die satt macht und das Herz wärmt. Was ist das Geheimnis dieses Ortes, der sich so weit weg vom Trubel […]

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  • Stillstand am Himmel: Erster Flug nach Stromausfall landet in Heathrow

    Stillstand am Himmel: Erster Flug nach Stromausfall landet in Heathrow

    Ein Feuer brachte alles durcheinander – buchstäblich. London-Heathrow, Europas verkehrsreichster Flughafen, musste am Freitag komplett schließen. Der Grund? Ein massiver Stromausfall infolge eines Brandes in einer nahegelegenen Umspannstation. Erst rund 18 Stunden später konnte wieder ein erstes Flugzeug landen.

    Ein British-Airways-Jet setzte als erster wieder auf – ein kleines Zeichen der Normalität nach einem beispiellosen Chaos.

    Was genau war passiert?

    Flammen loderten in einer elektrischen Schaltzentrale unweit des Flughafens. Die Ursache des Brandes ist noch unklar, doch laut Energieminister Ed Miliband gebe es „keine Hinweise auf Fremdeinwirkung“. Ob ein technischer Defekt oder ein anderer Auslöser dahintersteckt, wird derzeit untersucht.

    Die unmittelbaren Folgen? Verheerend. Mehr als 1.350 Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet. Tausende Reisende strandeten – einige davon brachten die Nacht in den Terminals zu, mit nichts als einer Flasche Wasser, einem Sandwich und einer Menge Geduld.

    Ein Nadelöhr im globalen Luftverkehr

    Heathrow ist nicht einfach irgendein Flughafen – er ist ein internationales Drehkreuz. Laut OAG, einem britischen Anbieter von Reisedaten, ist er der fünftgrößte Flughafen weltweit und die Nummer zwei, wenn es um internationale Kapazitäten geht. British Airways betreibt dort über die Hälfte aller Flüge.

    Besonders betroffen: Strecken nach New York JFK mit über 5.000 Sitzplätzen, Dubai mit 4.500 und Frankfurt mit 3.000 Passagieren.

    Klar – wenn ein solcher Knotenpunkt zusammenbricht, sind die Auswirkungen global. Viele Flieger wurden kurzfristig nach Gatwick, Paris-Charles de Gaulle oder Shannon in Irland umgeleitet. Wer dort ankam, hatte meist keine Ahnung, wie es weitergeht. Kein Wunder also, dass sich an den Informationsschaltern Schlangen bildeten, die an längst vergangene Zeiten der Luftfahrt erinnerten.

    Ein Flughafen im Ausnahmezustand

    Heathrow-Chef Thomas Woldbye meldete sich am Freitag zu Wort und entschuldigte sich bei den Reisenden für das Durcheinander. „Wir hätten den Flughafen nicht geschlossen, wenn es keine ernsthaften Sicherheitsbedenken gegeben hätte“, betonte er.

    Nach eigenen Angaben bezieht Heathrow seinen Strom aus drei verschiedenen Umspannwerken. Zwei davon sind weiterhin intakt – das reichte aus, um die Energieversorgung jetzt teilweise wiederherzustellen. Es musste umverteilt und technisch umstrukturiert werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Und das braucht Zeit.

    Wie geht’s weiter?

    Zwar wird der Flugbetrieb langsam wieder aufgenommen – doch von Normalbetrieb ist Heathrow noch ein gutes Stück entfernt. Flugzeuge und Besatzungen müssen an ihre geplanten Einsatzorte zurückgeführt werden. Gleichzeitig müssen die Airlines versuchen, Hunderttausende gestrandete Passagiere unterzubringen, umzubuchen und irgendwie ans Ziel zu bringen.

    Man kann sich leicht vorstellen, wie viele Nerven das kostet – bei Crews, Passagieren und Bodenpersonal gleichermaßen. Die nächsten Tage dürften turbulent bleiben.

    Die Macht der Infrastruktur

    Ein Zwischenfall wie dieser zeigt einmal mehr, wie fragil selbst die ausgeklügeltsten Systeme sein können. Ein Brand – und schon stehen Tausende vergeblich am Gate. Auch wenn moderne Technik heute viele Puffer einbauen kann, ist ein Stromausfall dieser Größenordnung schlicht schwer vorherzusehen.

    Und mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Feuer an einem Stromkasten den gesamten europäischen Flugverkehr aus der Bahn werfen kann?

    Doch genau das ist passiert. Und es zeigt: Die globale Reisekette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied – manchmal ist das eben ein Kabel.

    Erste Hoffnungsschimmer – aber viel Arbeit liegt noch vor allen Beteiligten

    Das erste Flugzeug ist gelandet. Ein wichtiger Schritt – doch die Rückkehr zum Normalbetrieb braucht Zeit, Geduld und jede Menge Koordination. Flughäfen, Airlines und Passagiere stehen vor einer logistischen Mammutaufgabe.

    Wer also in den nächsten Tagen von oder nach Heathrow reisen möchte – lieber zweimal checken. Und am besten mit einem guten Buch im Handgepäck losziehen. Man weiß ja nie.

    Von C. Hatty

  • London: Kollaps am Flughafen – Heathrow bleibt geschlossen

    London: Kollaps am Flughafen – Heathrow bleibt geschlossen

    Was passiert, wenn an einem der größten Flughäfen Europas plötzlich der Strom ausfällt? Genau das erlebt London Heathrow aktuell. Eine nahegelegene Umspannstation ist in Brand geraten – mit weitreichenden Folgen.

    Die Lichter sind aus. Die Monitore zeigen nur noch Schwarz. Und Flüge? Alle komplett gestrichen.

    Heathrow Airport hat mitgeteilt, dass aktuell niemand sagen kann, wann die Stromversorgung wiederhergestellt sein wird. Das klingt dramatisch – und ist es auch. Die Auswirkungen treffen nicht nur Passagiere, sondern auch Crews, Logistik und IT-Systeme. Das Chaos breitet sich weltweit über andere Flughäfen aus wie ein Lauffeuer.

    Feuer am Umspannwerk – und alles steht still

    Was war passiert? Ein Brand in einer elektrischen Umspannstation in der Nähe hat die gesamte Energieversorgung des Flughafens gekappt. Die genauen Ursachen für das Feuer sind bislang unklar, doch eins steht fest: Der Schaden ist gewaltig.

    Alle Bereiche des Airports sind ausser Funktion. Terminals sind lahmgelegt, Gepäcksysteme funktionieren nicht, und selbst einfache Abläufe wie Check-ins oder Sicherheitskontrollen sind nicht möglich.

    Tage voller Durcheinander erwartet

    Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Störungen noch mehrere Tage anhalten. Für viele tausende Reisende auf der ganzen Welt heißt das: umplanen, warten, hoffen. Wer schon einmal einen Flug verpasst hat, weiß, wie nervenaufreibend das sein kann – und diesmal trifft es besonders viele.

    Hinzu kommt: Auch alle Anschlussflüge in ganz Europa sind betroffen. Denn Heathrow ist ein zentraler Knotenpunkt im internationalen Flugverkehr. Fällt dort das System aus, entsteht eine Kettenreaktion.

    Wer trägt die Verantwortung?

    In sozialen Medien häufen sich Fragen – und Frust. Wieso gibt es kein besseres Notfallkonzept? Warum konnte ein einzelner Brand so massive Folgen haben?

    Einige Experten fordern nun Konsequenzen. Dass ein einziger technischer Zwischenfall einen Flughafen dieser Größe derart lahmlegen kann, wirft ein schlechtes Licht auf die Sicherheitsinfrastruktur. Müsste da nicht längst ein ausgeklügeltes Backup-System greifen? darf man sich tatsächlioch auf eine einzige Stromleitung verlassen? Nein, natürlich nicht!

    Ein Blick hinter die Kulissen

    Was viele nicht wissen: Flughäfen sind hochkomplexe Gebilde. Hinter jedem Flug stehen unzählige digitale und mechanische Abläufe. Selbst der kleinste Stromausfall bringt diese Ordnung unweigerlich durcheinander.

    Im Fall von Heathrow sind die Herausforderungen doppelt heikel. Denn der Flughafen steht ohnehin unter Druck – aufgrund von Personalmangel, steigendem Passagieraufkommen und verschärften Sicherheitskontrollen. Und nun auch noch das.

    Licht am Ende des Tunnels?

    Noch ist unklar, wann die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt sein wird. Die Techniker arbeiten rund um die Uhr. Doch konkrete Zeitangaben? Gibt es keine.

    Eine Lösung über Nacht? Unrealistisch. Eher ist mit einer schrittweisen, Tage dauernden Rückkehr zur Normalität zu rechnen.

    Und die Passagiere?

    Tausende Reisende hängen fest – in Heathrow und anderen Flughäfen auf der ganzen Welt. Auf dem Weg in den Urlaub, zu Geschäftsterminen oder zurück nach Hause. Manche bleiben gelassen, andere schimpfen lauthals. Und einige – klar – machen das Beste daraus, mit einem Sandwich in der einen Hand und dem Handy in der anderen.

    Denn was bleibt einem anderes übrig?

    Catherine H.

  • Chaos am Himmel: Als Heathrow plötzlich dunkel blieb

    Chaos am Himmel: Als Heathrow plötzlich dunkel blieb

    Der 21. März 2025 begann nicht wie ein gewöhnlicher Tag. Schon frühmorgens überschlugen sich die Nachrichten – Heathrow, Europas größter Flughafen, komplett dicht. Ein Feuer hatte ein Umspannwerk nahe dem Flughafen lahmgelegt, und das bedeutete: kein Strom, kein Licht, keine Starts, keine Landungen. Plötzlich stand der internationale Flugverkehr auf Pause.

    Was war passiert?

    Ein nächtlicher Brand in einem elektrischen Umspannwerk in Hayes bei London hatte gegen Mitternacht nicht nur Heathrow, sondern auch weite Teile West-Londons in Dunkelheit gehüllt. In wenigen Minuten fiel der Strom aus, und mit ihm auch sämtliche Systeme, die für den Flugbetrieb nötig sind. Die Sicherheitskontrollen? Tot. Die Start- und Landebahnbefeuerung? Dunkel. Die Gepäcksysteme? Stillstand. Heathrow musste handeln – und tat es: Totale Schließung für mindestens 24 Stunden.

    Flugzeuge ohne Ziel – Passagiere ohne Plan

    Während das Feuer noch loderte, waren bereits über 120 Flugzeuge mit Ziel Heathrow in der Luft. Einige davon wurden kurzerhand umgeleitet, andere kehrten über dem Atlantik um. Das Chaos war komplett: Gate-Mitarbeiter ohne funktionierende Bildschirme, Piloten ohne Landeerlaubnis, Passagiere, die nichts wussten, außer dass sie nirgendwo hinfliegen würden.

    Insgesamt waren mehr als 1.350 Flüge betroffen – gestrichen, verspätet oder verlegt. British Airways, Virgin Atlantic und andere Airlines gaben alles, um die Lage in den Griff zu bekommen. Doch was macht man, wenn ein ganzer Flughafen vom Netz genommen wird?

    Kettenreaktion im globalen Luftverkehr

    Ein einziger Großflughafen mag auf den ersten Blick austauschbar wirken – ist er aber nicht. Heathrow ist ein Drehkreuz, ein Knotenpunkt, durch den täglich Zehntausende Menschen und Tonnen von Fracht strömen. Wenn hier der Betrieb stoppt, zieht das Kreise. Weltweit. Flüge von und nach Nordamerika, Asien, Afrika – alle mussten sich neu sortieren.

    Einige Airlines schickten ihre Maschinen auf Umwege, andere ließen sie am Boden. Reisende landeten in Dublin, Shannon, Manchester, Paris, Amsterdam – überall dort, wo Platz war. Manch ein Business-Trip wurde plötzlich zur Rucksackreise. Und wer ohnehin nur auf der Durchreise war, saß nun zwischen zwei Welten fest – irgendwo zwischen Kaffeeautomaten und leeren Anzeigetafeln.

    Auf dem Boden: Ein Flickenteppich aus Kabeln und Hoffnung

    Währenddessen arbeiteten Techniker rund um die Uhr daran, das Stromnetz wieder zu stabilisieren. Die Feuerwehr hatte den Brand nach einigen Stunden unter Kontrolle gebracht, doch die Folgen blieben. Auch rund 16.000 Haushalte in West-London waren betroffen – kein Licht, keine Heizung, keine Steckdose funktionierte mehr.

    Der Flughafen selbst warf all seine Notfallpläne in die Waagschale. Notstromaggregate wurden aktiviert, Crew-Räume zum Schlafplatz umfunktioniert, Personal umverteilt. Doch selbst das reichte nicht aus. Am Morgen des 22. März soll Heathrow zwar wieder eingeschränkt funktionsfähig sein, aber die Normalität – die lässt noch eine Weile auf sich warten.

    Die Ursache? Noch unklar. Die Konsequenzen? Gewaltig.

    Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Noch steht die genaue Ursache des Brandes nicht fest. Experten sprechen von einem extrem seltenen Vorfall. Doch Fakt ist: Die Energieversorgung eines internationalen Verkehrsknotens wie Heathrow muss nicht nur stabil, sondern auch krisenfest sein. Offenbar klaffte hier eine Sicherheitslücke, die nicht nur Strom, sondern auch Vertrauen kostete.

    Und jetzt? Jetzt geht es ans Aufräumen. Flugpläne müssen neu geschrieben, Passagiere umgebucht, Crews reorganisiert werden. Das Nachbeben dieses einen Tages wird noch spürbar bleiben – Tage, wenn nicht Wochen.

    Ein ganzer Flughafen – und plötzlich geht nichts mehr

    Wer hätte gedacht, dass ein einzelnes Feuer so viel ins Wanken bringen kann? Und wer sorgt eigentlich dafür, dass so etwas nicht noch einmal passiert? Vielleicht ist es an der Zeit, unsere Infrastruktur weniger selbstverständlich zu nehmen. Denn selbst ein Koloss wie Heathrow kann innerhalb weniger Minuten zum Stillstand gezwungen werden.

    Stell dir vor, du sitzt im Flieger und plötzlich dreht der Pilot mitten über dem Ozean um. Kein technischer Defekt, kein Wetterphänomen. Einfach: Kein Strom. Ein mulmiges Gefühl? Klar. Aber es zeigt auch, wie zerbrechlich das Geflecht ist, auf dem unser Alltag ruht.

    Ein Tag, der Geschichte schrieb – und noch lange nachwirkt

    Der 21. März 2025 wird in die Annalen der Luftfahrt eingehen – als der Tag, an dem ein einzelner Brand einen der größten Flughäfen der Welt lahmlegte. Und als Erinnerung daran, wie schnell ein normaler Tag zum Ausnahmezustand wird. Für Reisende, Piloten, Flughafenpersonal – und für die, die eigentlich nur nach Hause wollten.

    Ein Bericht von V.O.Yager

  • Mit dem Hausboot durchs Herz Frankreichs: Neuheiten auf Burgunds Wasserwegen und dem Rhein-Rhône-Kanal

    Mit dem Hausboot durchs Herz Frankreichs: Neuheiten auf Burgunds Wasserwegen und dem Rhein-Rhône-Kanal

    Frankreich und Flusstourismus – das gehört zusammen wie Baguette und Camembert. Doch 2025 hebt sich das Erlebnis auf den Wasserstraßen Burgunds und entlang des Rhein-Rhône-Kanals auf ein ganz neues Level. Zwischen modernen Hausbooten, Wellness-Oasen auf dem Wasser und stillen, von Sonnenlicht durchfluteten Kanälen entfaltet sich eine Region, die den Spagat zwischen Naturgenuss, Kultur und Nachhaltigkeit auf beeindruckende Weise meistert.

    Der neue Rhythmus Burgunds

    Der Frühling 2025 bringt frischen Wind auf Burgunds Flüsse. Die Region setzt nicht nur auf romantische Idylle, sondern auch auf Innovation – und das spürt man bei jeder Schleuse. Allen voran: Saint-Jean-de-Losne, das traditionsreiche Zentrum des Flusstourismus, das vom 25. bis 27. April mit dem Salon Fluvial wieder zur Bühne für Neuheiten auf dem Wasser wird. Wer sich schon immer für neue Bootstypen, ökologischen Antrieb oder luxuriöse Kabinenausstattung interessiert hat, findet hier sein Paradies.

    Doch was erwartet Reisende konkret auf den Flüssen und Kanälen?

    Zwischen Schleusen und Geschichten – Flussabenteuer in Gray

    Beginnen wir unsere Reise in Gray an der Saône. Hier schippert das Boot „Les Audacieux“ gemütlich durchs Wasser – vorbei an alten Schleusen, malerischen Uferlandschaften und mit spannenden Geschichten im Gepäck. Wer hätte gedacht, dass man mitten im Nirgendwo spannende Anekdoten über historische Persönlichkeiten, Flusstourismus und das Erbe der Region erfährt? Dazu gibt’s, wenn man möchte, ein feines Essen an Bord. Und mit jedem Kilometer wächst das Gefühl: Hier bewegt man sich nicht nur durch Raum, sondern durch Zeit.

    Elektrisch, leise, luxuriös – Nachhaltig unterwegs auf der Saône

    Ein paar Kilometer weiter taucht das „Cap Val de Saône“ auf – ein wahrer Vorreiter in Sachen grüner Mobilität. Dieses elektrisch betriebene Hausboot gleitet fast lautlos über das Wasser. An Bord: Platz für bis zu zwölf Personen, eine moderne Ausstattung und das gute Gefühl, nachhaltig zu reisen. Wer sagt eigentlich, dass Umweltschutz Verzicht bedeutet? Hier steht Komfort ganz oben auf dem Kurs – ganz ohne Motorenlärm und Dieselgeruch.

    Wellness, Wein und Wasserträume – die „Blue Note“

    Ein bisschen Entspannung gefällig? Dann ab nach Seurre zur „Blue Note“. Schon der Name klingt nach Jazz, Sommer und Müßiggang. An Bord dieses eleganten Boots erwartet Gäste ein Rundum-Wohlfühlprogramm. Massagen, gesundes Essen, Tage voller Ruhe – das Wasser wird hier zur Wellness-Oase. Wer lieber kulinarisch genießt, gönnt sich Plancha- oder Frittura-Tage – frisch, herzhaft, französisch. Und wer es richtig exklusiv möchte, kann sich auf einem luxuriösen Katamaran durch die Region treiben lassen – mit vier Doppelzimmern und riesigem Sonnendeck.

    Natur hautnah – schwimmende Cottages und feine Entdeckungen

    Ein ganz anderes Erlebnis bieten die schwimmenden Hütten auf dem Burgund-Kanal. Diese „Cottages Flottants Insolites“ verbinden Ökologie und Gemütlichkeit. Sie sind mit Solarstrom betrieben, verfügen über private Spas und bieten Platz für Familien oder Freundesgruppen. Stell dir vor: Morgens aufwachen, von Wasser umgeben, die ersten Sonnenstrahlen glitzern durch die Fenster – und der Tag beginnt mit einem Sprung ins kühle Nass.

    Ein Fluss, zwei Seelen – Saône und Doubs entdecken

    Im Herzen der Region führt ein neues Ausflugskonzept von Saône Doubs Bresse Reisende auf eine Erkundungsfahrt mit Kapitän. Das Besondere: Die Fahrt führt durch die stille Begegnung zweier Flüsse, Saône und Doubs, die hier zusammenfließen. Natur und Technik treffen aufeinander – und plötzlich wird einem klar, wie vielschichtig Wasser sein kann. Sanft, mächtig, verbindend.

    Hausbootträume und Hühner mit Geschichte

    Wer lieber selbst Kapitän spielt, chartert ein Hausboot bei Canalous Plaisance oder Saône Plaisance. Besonders die Seille, ein Nebenfluss der Saône, bietet dafür ideale Bedingungen. Hier schippert man gemütlich durch sattgrüne Landschaften, vorbei an charmanten Dörfern. In Louhans lockt der legendäre Markt mit seinen weißen Bresse-Hühnern – nicht umsonst eine Delikatesse mit Herkunftssiegel.

    Und gleich ums Eck wartet das Naturreservat Truchère-Ratenelle. Zwischen Schilf und stillen Tümpeln lassen sich hier Reiher beobachten, Libellen tanzen in der Luft – ein Ort, der den Herzschlag verlangsamt.

    Vom Fluss aufs Fahrrad – rund um Besançon

    Die Region Grand Besançon Métropole hat sich etwas Besonderes ausgedacht: Hier lassen sich Fluss- und Outdoor-Abenteuer kombinieren. Nach der Bootsfahrt warten Radtouren, Wanderungen oder Kajaktouren. Für Stadterkundungen stehen jetzt sogar elektrische Rikschas bereit – leise, gemütlich und mit bestem Blick auf die Altstadtgassen von Besançon oder die Flussufer bei Deluz.

    Und wie wär’s mit einem Abstecher zur berühmten Zitadelle von Besançon? Hoch über dem Fluss thront sie wie ein steinerner Wächter und erzählt Geschichten aus Jahrhunderten – von Festungen, Eroberungen und neuen Anfängen.

    Wohin die Reise geht – die Zukunft des Flusstourismus

    Eine leise Revolution rollt durch Burgund. Anbieter wie Le Boat oder Locaboat setzen auf neue Standards: Boote mit Hybridantrieb, Tanks, die mit HVO-Kraftstoff – also hydriertem Pflanzenöl – befüllt werden, und clevere Routen, die Natur und Technik versöhnen. Die Pénichette Neo® ist dabei ebenso Teil dieser neuen Ära wie das Luxusboot Liberty, das beweist, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht, sondern Fortschritt bedeutet.

    Na, neugierig geworden?

    Die Flüsse Burgunds erzählen keine Geschichten – sie flüstern sie einem ins Ohr. Und manchmal reicht ein sanftes Plätschern am Bootsrumpf, um zu wissen: Hier ist man genau richtig.

    Ein Reisebericht von V.O.Yager

  • Cotentin: Das „kleine Irland“ der Normandie

    Cotentin: Das „kleine Irland“ der Normandie

    Wilde Küsten, grüne Hügel, Wind im Haar – wer die Halbinsel Cotentin im Norden der Normandie betritt, fühlt sich schlagartig wie am Rand der Welt. Hier, wo sich das Meer mit voller Kraft gegen die Felsen wirft und die Wiesen in tausend Grüntönen schimmern, beginnt ein Abenteuer voller Natur, Kultur und überraschender Aromen. Wo Irland […]

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  • Salers: Mittelalterliches Juwel in der Auvergne

    Salers: Mittelalterliches Juwel in der Auvergne

    Ein kleines Dorf, hoch oben auf einem Vulkanplateau, mit dunklen Steinhäusern und Dächern aus Schiefer – als wäre die Zeit stehen geblieben. Willkommen in Salers, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, das mit seiner mittelalterlichen Kulisse und seiner spektakulären Lage jedes Jahr Tausende Besucher verzaubert. Ein Dorf aus Stein und Geschichte Salers liegt auf 950 Metern […]

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