Kategorie: Tourismus

  • SNCF: Die neuen Angebote der französischen Bahn

    SNCF: Die neuen Angebote der französischen Bahn

    Am Dienstag, 1. Juni, hat die SNCF ihr neues Tarifangebot für den TGV und die Intercity-Züge vorgestellt. Eine einzige Rabattkarte, Preistransparenz, usw…

    Nach einem Jahr der Beratung hat die SNCF am Dienstag, dem 1. Juni, ihr neues Tarifangebot vorgestellt. Ziel ist es, mit dem Image des teuren Zuges aufzuräumen und Reisende zurückzugewinnen, berichtet Le Parisien.

    In diesem neuen Angebot wird es eine „Vorteilskarte“ geben, bei der man weder jung noch alt sein muss, noch am Wochenende verreisen oder zu einer großen Familie gehören muss, um eine Ermäßigung des Fahrpreises zu erhalten. Sie wird für TGV- und Intercity-Fahrten gelten.

    „Vorteil“ für alle?
    Für 49 Euro pro Jahr bietet die „Avantage-Karte“ 30% Rabatt auf alle Erwachsenentarife und 60% Rabatt auf drei Kindertarife. Die einzige Ausnahme, die eigentlich keine ist, gilt für „Kunden im Alter von 28 bis 59 Jahren, die unter der Woche allein, ohne Kinder, reisen“. Eine „Ausnahme“, die auf die Geschäftsreisenden zielt, die meist den Preis für ein Last-Minute-Ticket zahlen.

    Diese Karte kann jetzt auch zum Kauf eines Last-Minute-Tickets verwendet werden, wenn noch Plätze verfügbar sind. Wer bereits eine Rabattkarte hat, kommt ab Dienstag automatisch in den Genuss der neuen Regeln. Neukunden müssen Sie bis zum 17. Juni warten, um an den Angeboten teilnehmen zu können.

    Die SNCF wird außerdem auf ihrer Website ab sofort den Mindest- und Höchstpreis beim Kauf von Fahrkarten für ein Ziel anzeigen.

    Die Bahngesellschaft hat außerdem angekündigt, ihr TGV Max-Abo auf Senioren auszuweiten. Dieses unbegrenzte Abonnement war bisher jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren für 79 Euro pro Monat vorbehalten. Es ermöglicht unbegrenzte Fahrten von Montag bis Freitag auf allen SNCF-Strecken.

    Die SNCF plant auch eine Vereinfachung des „Grand Voyageur“-Programms, es wird eine neue erste Klasse „Business“ geschaffen, und die bisherigen Angebote werden aufgegeben.

    Leider wurde jedoch nichts über Verspätungen gesagt. Aber: Nicht alles kann sich von heute auf morgen ändern…

  • Wohnmobile: neu oder gebraucht, die Verkaufszahlen steigen

    Wohnmobile: neu oder gebraucht, die Verkaufszahlen steigen

    Seit der Beendigung des Lockdowns und der Lockerung der Reisebeschränkungen im März 2020 wird der Reisemobilmarkt für die Franzosen immer attraktiver. Ob neu oder gebraucht, die Verkäufe nehmen zu.

    In einer Zeit, in der Ungewissheit darüber herrscht, welche Verkehrsmittel im Sommer zur Verfügung stehen werden, setzen die Franzosen seit dem Frühjahr 2020 massiv auf das Wohnmobil als perfekte Ausweichlösung für ihren Urlaub. Mit 2 Millionen Fahrzeugen auf Europas Straßen, von denen fast ein Viertel in Frankreich fährt, wächst der Sektor rasant.

    Mehr als 10.000 Reisemobile wurden im März 2021 zugelassen, über 5.000 mehr als im März des Vorjahres. Insgesamt wurden in Frankreich in einem Jahr mehr als 93.000 Reisemobile verkauft, darunter mehr als 27.000 neue und fast 66.000 gebrauchte Fahrzeuge, so die Statistik der Freizeitfahrzeuggewerkschaft UNI VDL.

    Dieser Trend betrifft nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa. Die Begeisterung für Wohnmobile ist allerdings nicht ganz neu: Viele suchten schon immer die Freiheit, zu reisen, wohin man will, wann man will und so lange man will. Auch die wirtschaftliche Seite des Wohnmobils ist attraktiv, man lebt genauso sparsam, wie zu Hause. Und natürlich ist da auch die ökologische Seite: Der CO2-Fußabdruck ist wesentlich geringer, als wenn man das Flugzeug nimmt.

    Auch die Touristikbranche hat sich die Begeisterung für Wohnmobile zunutze gemacht. In diesem Jahr wurden 7.719 Campingplätze neu erschlossen und es gibt derzeit über 4.000 Plätze in Frankreich, die ausschließlich für diese Art von Fahrzeugen reserviert sind, darunter 1.250 freie Plätze. Frankreich ist nach wie vor eines der am besten ausgestatteten Länder in diesem Bereich und eines der beliebtesten Reiseziel für Wohnmobilbesitzer.

    Auf der Seite der Hersteller hat die Pandemie allerdings einen Produktionsstopp verursacht. Die derzeit hohe Nachfrage bedeutet für die Hersteller eine hohe Herausforderung, da sie mit dem Tempo der Bestellungen mithalten müssen: Es gibt daher leider eine Wartezeit für neue Käufer, weil sich die Produktionszeit verlängert hatte. Das ist wohl der Grund dafür, dass die Zahl der Gebrauchtkäufer die der Neukäufer bei weitem übersteigt.

    Doch die neuen Camping-Enthusiasten wenden sich nicht nur den Reisemobilen zu: Viele Käufer entscheiden sich eher für einen Transportern, weil es da kleinere Modelle sind. Sie nutzen diese dann ausserhalb der Ferienzeiten als Zweit-Fahrzeug.

  • Urlaub und Covid: PCR-Tests, Quarantäne, Gesundheitspass… Wie kann man die Sommerferien planen?

    Urlaub und Covid: PCR-Tests, Quarantäne, Gesundheitspass… Wie kann man die Sommerferien planen?

    Zu Beginn der Sommersaison planen viele Franzosen bereits ihren nächsten Urlaub. In dieser Zeit der Gesundheitskrise unterliegt ein Großteil der Reisen jedoch strengen Einschränkungen.

    In welche Länder können Sie in der EU reisen und unter welchen Bedingungen?
    Seit dem 3. Mai ist es für Bewohner Frankreichs möglich, ins Ausland zu reisen… unter bestimmten Bedingungen, aber ohne unbedingt geimpft zu sein. In Europa gibt es nur zwei Länder, die keine Beschränkungen für eine Einreise auferlegen: Albanien und Mazedonien. Weitere Länder verlangen mindestens einen negativen PCR-Test: Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Griechenland und Schweden. Hinzu kommt das Fürstentum Andorra, das einen negativen PCR-Test verlangt, außer für Bewohner der Departements Pyrénées-Orientales und Ariège, bei Reisen von weniger als 24 Stunden.

    Für französische Touristen kommen noch Länder hinzu, die eine Quarantäne verlangen: das ist der Fall bei Großbritannien, Irland, Deutschland, Belgien und den Niederlanden (außer Transitreisen). In Europa schließlich haben fünf Länder ihre Grenzen für den Tourismus komplett geschlossen: Norwegen, Finnland, Lettland, die Tschechische Republik und Ungarn.

    Für Touristen, die in die französischen Überseedepartements und -territorien reisen wollen, „ist der PCR-Test innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise obligatorisch“, informiert das Außenministerium. Auch müssen Reisende einen zwingenden Grund nachweisen, um nach Guadeloupe, Martinique, Saint-Pierre-et-Miquelon, Saint Barthélémy und Saint-Martin zu reisen.

    Wohin kann man außerhalb der EU reisen und unter welchen Bedingungen?
    Reisen außerhalb der Europäischen Union werden in diesem Sommer wesentlich komplizierter sein. Zumindest bis zum 9. Juni bleibt ein zwingender Grund für den Zugang zu Direktflügen in Länder außerhalb des europäischen Raums vorgeschrieben. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen: Australien, Südkorea, Israel, Japan, Neuseeland und Singapur. „Für Reisen in und aus diesen Ländern ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests weniger als 72 Stunden vor der Abreise erforderlich“, teilt das Außenministerium mit.

    Kann man die Kosten für einen im Ausland durchgeführten Test erstattet bekommen?
    Wer einen PCR-Test im Ausland durchführen muss, muss diesen in der Regel im Voraus bezahlen. Für Tests, die in einem Land der Europäischen Union durchgeführt wurden, kann man sich bei der Rückkehr nach Frankreich bis zu 50 Euro erstatten lassen. Dazu muss man sich an die Krankenkasse wenden, und die europäische Krankenversicherungskarte vorlegen oder ein Formular „Pflege im Ausland“ ausfüllen.

    Welche Einschränkungen wird es für diejenigen geben, die in Frankreich Ferien machen?
    In Frankreich bereitet sich die Tourismusbranche auf eine sehr französische Saison vor: Viele Touristen werden ihre Urlaubsreisen auf das eigene Land beschränken. Derzeit ist Frankreich gerade dabei, nach und nach alle Covid-19 bedingten Beschränkungen aufzuheben. Der nächste Schritt erfolgt am 9. Juni: Cafés und Restaurants können dann wieder vollständig öffnen, wobei die Regel von maximal sechs Personen an einem Tisch beibehalten wird. Die Ausgangssperre wird auf 23 Uhr verlegt.

    Die letzte Phase der Lockerungen findet ab 30. Juni statt. An diesem wird die Ausgangssperre komplett abgeschafft. Alle Aktivitäten werden wieder erlaubt sein. Für Veranstaltungen allerdings, die eine grössere Zahl von Menschen anziehen, wird der Gesundheitspass benötigt. Lediglich die Diskotheken werden noch geschlossen bleiben. Reisen innerhalb des Landes sind ohne Einschränkungen mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder Zug ab dem 30. Juni wieder möglich.

    Wie ist es, wenn man an Covid-19 erkrankt?
    Wenn man an einer „Pauschalreise“ teilgenommen hat, die über eine Agentur gebucht wurde, muss die Agentur für einen Rücktransport nach Frankreich aufkommen, wenn sich Reisende infiziert haben. Wenn ein Flug aufgrund der Covid-19-Pandemie gestrichen wurde, muss die Agentur auch dann die notwendigen Vorkehrungen für eine Rückkehr nach Frankreich treffen. Einige Reisebüros bieten jetzt eine zusätzliche Covid-19-Versicherung an, die die meisten unvorhergesehenen Ereignisse im Zusammenhang mit der Pandemie abdeckt.

    Achtung: Wenn man über seine Unterkunft über eine Online-Buchungsplattform (wie Booking, Expedia oder Airbnb) gebucht hat, sind die Eigentümer nicht verpflichtet, etwas zu erstatten.

    Für alle anderen Buchungen sollte man sich die Erstattungsbedingungen der Organisationen genau ansehen, über die man sienen Urlaub bucht. Auch das Europäische Verbraucherzentrum kann helfen, sich über seine Rechte zu informieren.

    Was wird der Gesundheitspass ändern?
    In Frankreich erlaubt der französische Gesundheitspass, der am 9. Juni eingeführt wird, gegen Vorlage eines negativen Tests, einer Impfbescheinigung oder einer Genesungsbescheinigung den Besuch von Veranstaltungen (Messen, Ausstellungen, Konzerte, Shows, Sportveranstaltungen) mit mehr als 1 000 Personen. Damit kann man aber noch nicht von einem Land in ein anderes reisen.

    In Europa wird jedoch ab dem 1. Juli ein europäisches Zertifikat eingesetzt. Es handelt sich um ein nicht obligatorisches digitales oder Papierdokument, das Reisen zwischen verschiedenen Ländern der Europäischen Union erleichtern soll. Es funktioniert wie der französische Gesundheitspass: Personen, die geimpft sind, von Covid-19 genesen sind oder einen negativen Test (PCR oder Schnelltest) haben, können sich im Schengen-Raum frei bewegen.

    Ist es möglich, sich am Urlaubsort gegen Covid-19 impfen zu lassen?
    Da kommt es darauf an, wo man Urlaub macht: Wenn Sie sich in Frankreich aufhalten, ist es möglich, einen Termin für die Impfung an Ihrem Urlaubsort zu vereinbaren. Am heutigen Freitag kündigte der Sprecher der Regierung, Gabriel Attal, die baldige Präsentation eines „spezifischen Plans für den Sommer mit Details“ an, wie die Impfkampagne in diesem Sommer organisiert werden soll. Dazu gehört auch, dass die touristischsten Regionen des Landes mit ausreichend Dosen versorgt werden, um auch Touristen zu impfen. Der Regierungssprecher warnt jedoch: „Wenn Sie einen Termin für eine erste Impfdosis in einem Zentrum vereinbaren, muss auch der zweite Termin in diesem Zentrum stattfinden“.

    Einige Länder wollen die Sommersaison nutzen, um einen „Impftourismus“ zu entwickeln: Dies ist zum Beispiel in New York City der Fall, wo Bürgermeister Bill de Blasio Impfzentren in der Nähe der touristischsten Gebiete einrichten will. In diesem Fall können Sie, wenn Sie eine erste Dosis zum Beispiel in New York erhalten haben, eine zweite Injektion in Frankreich erhalten, sogar „ohne notwendigerweise ein Zertifikat vorzulegen“, sagt das Gesundheitsministerium gegenüber FranceInfo. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Art des Impfstoffs angeben, der Ihnen am Ferienort verabreicht wurde.

  • „The New Era“, das erste wasserstoffbetriebene Boot der Welt wurde in Marseille vorgestellt

    „The New Era“, das erste wasserstoffbetriebene Boot der Welt wurde in Marseille vorgestellt

    Es ist leise, umweltfreundlich und wurde gerade in Marseille vorgestellt: „The New Era“, das erste wasserstoffbetriebene Freizeitboot der Welt.

    „The New Era“ ist das erste elektro-wasserstoffbetriebene Freizeitboot der Welt. Getauft wurde es im Hafen von Marseille. Dieses 12 Meter lange Modell, mit einer Reichweite von 150 km, wird bald in Serie produziert werden.

    Es ist die Krönung des Traums der Unternehmerin und Skipperin Chloé Zaied: Boot fahren und dabei die Umwelt respektieren. „Wir zeigen, dass es möglich ist, wir zeigen, dass wir Wasserstoff auf ein Boot bringen können und dass wir anders, sauberer fahren können“, erklärt sie gegenüber Franceinfo. „Wir haben die Abgase eliminiert, wir haben das Risiko von Ölleckagen eliminiert. Auch den Lärm haben wir beseitigt“, fügt die junge Frau hinzu und ist sehr stolz auf die Verwirklichung dieses Projekts, in das fast zwei Jahre Arbeit geflossen sind.

    Wasserstoff, der Kraftstoff von morgen?
    Mehrere Partnerfirmen haben diesen neuen Antrieb entwickelt, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle arbeitet. „Wenn wir Batterien verwenden würden, wäre das Boot doppelt so schwer und wir müssten es aufladen, aber das Aufladen der Batterien dauert sehr lange“, erklärt Ingenieur Romain Jallon. Das Tanken von Wasserstoff jedoch ist wie das Tanken eines herkömmlichen Kraftstofftanks.

    Dieses Boot ist ein Zeichen der Hoffnung für alle, die den Wasserstoffsektor entwickeln wollen. Auch wenn im Moment 95% des vorhandenen Wasserstoffs mit fossiler Energie hergestellt wird. Die französische Regierung hat angekündigt, dass sie bis 2030 mehr als 7 Milliarden Euro investieren will, um einen sauberen Wasserstoffsektor zu entwickeln, der aus erneuerbarer Energie hergestellt wird.

  • Covid-19: Quarantäne für Reisende aus Großbritannien

    Covid-19: Quarantäne für Reisende aus Großbritannien

    „Obligatorische Isolierung“ für Reisende aus Großbritannien, kündigt der Regierungssprecher Gabriel Attal an. Frankreich wird eine „Zwangsquarantäne“ für Reisende verlangen, die aus dem Vereinigten Königreich kommen, wo die indische Variante des Coronavirus zirkuliert, kündigte der Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch an.Das Datum der Anwendung dieser Maßnahme wird „in den nächsten Stunden festgelegt werden“, fügte Gabriel Attal am Ende des Ministerrats hinzu. Bis dahin waren 16 Länder von einer obligatorischen Quarantäne betroffen, darunter Brasilien, Indien, Argentinien und die Türkei.  

    William Shakespeare, der erste gegen Covid geimpfte Brite, ist gestorben Er war der erste Brite, der geimpft wurde und die Welt erinnert sich vor allem an seinen Namen: William Shakespeare. Er starb jetzt im Alter von 81 Jahren, aber sein Tod wird weder mit Covid noch mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht….

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  • In Lyon startet die „Operation Verführung“, um Touristen zurückzubringen

    In Lyon startet die „Operation Verführung“, um Touristen zurückzubringen

    Die drittgrößte Stadt Frankreichs hat eine Charme-Offensive gestartet, um Touristen in diesem Sommer in ihre Hotels zu locken. Das Fremdenverkehrsamt führt die Formel „Eine Nacht gekauft, eine Nacht gratis“ ein. Ziel ist es, diesen von der Gesundheitskrise besonders betroffenen Wirtschaftssektor wieder zu beleben. 63 Hotels in Lyon nehmen an dieser Aktion teil.

    Um wieder Besucher in die Stadt zu locken, startet das Fremdenverkehrsamt Lyon in diesem Sommer die Aktion „Eine Nacht kaufen, eine Nacht umsonst bekommen“ im Internet. Ziel ist die Wiederbelebung des Hotelsektors, der von der Gesundheitskrise besonders hart betroffen ist.

    Die Hälfte der Hotels in der Metropolregion Lyon nimmt an dieser Aktion teil
    Dreiundsechzig Hotels von einem bis fünf Sternen in Lyon, Villeurbanne und Bron haben sich entschieden, an dieser großen Aktion teilzunehmen. Das sehr abwechslungsreiche Angebot gilt für jeweils zwei Personen vom 1. Juni bis 31. August. Die Bedingungen für die Anwendung des Angebots können allerdings je nach Hotel variieren. Alles, was interessierte Reisende tun müssen, ist, die Website deuxnuitsalyon.com zu besuchen.

    Weil die Zahl der Hotelgäste seit der Covid-19-Krise dramatisch gesunken ist, soll diese Aktion dazu beitragen, den Tourismus anzukurbeln, denn die die Stadt Lyon ist, wie der Slogan der Werbeaktion sagt, kein One-Night-Stand. Mit seinen Museen, seinen Kirchen, seinen historischen Stätten und Stadtteilen, seinen Festen und schlussendlich sogar seinen Staus bietet Lyon eine große touristische Attraktion.

  • Was ist das „digitale Gästebuch“, das ab 9. Juni in Restaurants Pflicht wird?

    Was ist das „digitale Gästebuch“, das ab 9. Juni in Restaurants Pflicht wird?

    Dies ist die neue Waffe in der Rückverfolgungsstrategie, die von den französischen Gesundheitsbehörden im Umgang mit Covid-19 eingesetzt wird: Restaurants, Bars und Fitnessstudios können mit Hilfe von digitalen Gästebüchern nach einer festgestellten Covid-19-Ansteckung in ihrer Einrichtung warnen. S…

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  • Urbanloop: Stadtverkehr der Zukunft ist bereit, Rekorde zu brechen

    Urbanloop: Stadtverkehr der Zukunft ist bereit, Rekorde zu brechen

    Das von Ingenieurstudenten in Nancy erdachte Urbanloop-Projekt hat eine neue Phase erreicht. Ein Projekt für sauberen städtischen Individualverkehr, das zusammen mit zwanzig anderen Projekten ausgewählt wurde, um bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Paris präsentiert zu werden. Bis dahin werden die elektrischen Kapseln von Urbanloop versuchen, den Weltrekord für den geringsten Energieverbrauch eines autonomen Fahrzeugs auf Schienen zu brechen.

    Um Transportgeschichte zu schreiben, gibt es nichts Besseres als einen Weltrekord. Das werden die Teams des Urbanloop-Projekts am 28. Mai versuchen. Der Rekord für den niedrigsten Energieverbrauch eines autonomen Fahrzeugs, das auf Schienen fährt. Das Ziel: ein Kilometer für weniger als einen Eurocent, bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h. Am Standort Tomblaine in Meurthe-et-Moselle, wo das Urbanloop-Projekt inzwischen eine sechs Kilometer lange Testschleife hat, bereitet man sich auf den Versuch vor, aber die Herausforderung geht weit darüber hinaus. Sie alle sind davon überzeugt, dass ihr System aus elektrischen Kapseln mit künstlicher Intelligenz den Stadtverkehr von morgen revolutionieren könnte.

    Angestrebtes Ziel: Paris 2024
    Das von Ingenieurstudenten aus Nancy konzipierte Projekt umfasst derzeit neun Schulen, drei Labore, ein Institut und rund hundert Studenten mit einem Jahresbudget von 500.000 Euro. Urbanloop wurde zusammen mit zwanzig anderen Projekten im Rahmen des Aufrufs des Verkehrsministeriums für Mobilitätsinnovationen ausgewählt, um bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Paris präsentiert zu werden, wo diese lustigen, auf Schienen montierten Solo- oder Duo-Kapseln die Athleten transportieren dürfen.

    Ein Projekt, das bereits über die Grenzen hinaus Interesse weckt. Doch bevor wir Urbanloop eines Tages in unseren Städten sehen, ist es noch ein weiter Weg bis zur Zulassung dieses Verkehrsmittels, vor allem in Bezug auf die Sicherheit. „Bevor wir mit der Arbeit beginnen, müssen wir in der Lage sein, die Risiken zu identifizieren und aufzuzeigen, wo wir Lösungen anbieten können, um diese Risiken zu mindern. Wir könnten schnell, innerhalb von sechs Monaten oder einem Jahr, ein vorläufiges Sicherheitsdossier vorlegen, um die Genehmigung für den Arbeitsbeginn zu erhalten. Danach wird es noch ein bis zwei Jahre dauern, bis alle Tests vor der Inbetriebnahme durchgeführt sind“, erklärt Gaëtan Lefebvre, der beim Urbanloop-Projekt für die Sicherheit zuständig ist gegenüber Franceinfo.

  • Mit Reisekoffern verwandelt ein Unternehmen in Allier Autos in Wohnmobile

    Mit Reisekoffern verwandelt ein Unternehmen in Allier Autos in Wohnmobile

    Noch nie war die Begeisterung der Franzosen für Wohnmobile und andere umgebaute Transporter so groß wie in der Pandemie . Verkaufs- und Verleihfirmen werden mit Anfragen überhäuft, denn der Sommer naht. So auch die Ausrüstungshersteller, die Lösungen anbieten, um ein normales Fahrzeug vorübergehend in ein Mini-Reisemobil zu verwandeln. Dies ist auch der Fall von Campinambulle in der Region Allier, Hersteller von abnehmbaren Dachreisekoffern.

    Der Markt für Freizeitfahrzeuge, der schon vor der Pandemie in bester Laune war, wächst stetig, und immer mehr Franzosen wollen die Freuden eines uneingeschränkten Urlaubs erleben. Auch in diesem Sommer rechnen die Vermieter damit, dass sie die steigende Nachfrage nach Reisemobilen und umgebauten Transportern nicht befriedigen können. Diese Fahrzeuge sind in der Anschaffung teuer. Für ein paar Tage oder ein paar Wochen im Jahr gibt es aber auch Systeme, mit denen Sie Ihr Auto vorübergehend in ein Mini-Wohnmobil verwandeln können – und das zu weitaus geringeren Kosten.

    Von 2000 bis 3000 Euro
    Das bietet Campinambulle, ein Familienunternehmen aus der Region Allier, mit einer einfachen Idee: Es stellt herausnehmbare Reisetruhen her, die ein Bett, Stauraum, einen Tisch und sogar eine Küche enthalten. Die Truhen sind komplett von Tischlern handgefertigt, ohne Nägel oder Schrauben, und werden für 2000 bis 3000 Euro pro Stück verkauft. Ein Konzept, das voll im Trend liegt: Das Unternehmen wird mit Anfragen überschwemmt, im letzten Jahr gab es einen Anstieg der Aufträge von sage und schreibe 170%.

    Das Unternehmen, das von einem Tischler und seiner Frau gegründet wurde, wird heute von ihren beiden Söhnen geführt. Sie haben sich vorgenommen, das Geschäft zu diversifizieren, indem sie in den Umbau und die Ausstattung von Transportern und damit auch in die Entwicklung neuer innovativer Produkte eingestiegen sind, die es dem Unternehmen ermöglichen sollen, seinen Umsatz jedes Jahr zu verdoppeln. Eine Million Euro im Jahr 2020 und ein Umsatz, der durch die Gesundheitskrise angekurbelt wurde, wie Sylvère Matéos, der Geschäftsführer von Campinambulle, erklärt: „Covid hat eine Sehnsucht nach einem Urlaub ausgelöst, der näher an der Natur, einfacher und mobiler ist, da man nicht mehr ins Ausland fahren kann, also nehmen die Anfragen täglich zu und wir mussten weitere Mitarbeiter einstellen“.

    Campinambulle ist natürlich nicht allein auf diesem florierenden Markt, auch andere französische KMUs surfen auf dem Trend wie Camp’In Box an der Loire, Ludospace in den Vogesen, Nomad-Addict im Morbihan oder Nolty in den Yvelines.

  • Kraftstoff: Benzin- und Dieselpreise steigen wieder an

    Kraftstoff: Benzin- und Dieselpreise steigen wieder an

    Die Preise an der Zapfsäule für Benzin oder Diesel sind in den letzten Tagen mal wieder gestiegen, und das mitten im Himmelfahrtswochenende.

    Seit Anfang Januar sind die Benzinpreise in Frankreich deutlich gestiegen. Der Preis für Diesel ist um fast 7 Cent von 1,323 Euro auf 1,391 Euro angestiegen. Beim Benzin sind es 9 Cent: Der Literpreis stieg von 1,413 auf 1,509 Euro, so die Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang.

    Ein Anstieg der Treibstoffpreise war bereits Ende April mit der Ankündigung der Aufhebung der 10-km-Grenze zu verzeichnen.

    Laut dem Sender BFM Business lässt sich dieser Anstieg auch durch „die gute wirtschaftliche Gesundheit in Asien und die Erholung in den Vereinigten Staaten erklären, die den Preis für ein Barrel deutlich beeinflussten“. In der Tat weist vieles darauf hin, dass die Kraftstoffpreise nicht nur aufgrund der Nachfrage variieren, sondern auch je nach dem Preis für ein Barrel Öl, dem Euro-Dollar-Wechselkurs, der Höhe der Vorräte an Ölprodukten und natürlich der Steuern variieren.