Kategorie: Tourismus

  • Eine Flasche Wein gegen ein Handyfreies Dinner

    Eine Flasche Wein gegen ein Handyfreies Dinner

    Wie weit würden Sie gehen, um ein kostenloses Glas Wein zu genießen? Würden Sie dafür Ihr Handy für die Dauer eines Abendessens aufgeben? Genau das bietet Angelo Lella, der Besitzer des Restaurants Al Codominio in Verona, Italien, seinen Gästen an. In einer Welt, in der das ständige Online-Sein fast wie eine Sucht wirken kann, schlägt Angelo einen Deal vor, der so manchem schwerfallen könnte: Gib dein Smartphone ab und erhalte im Gegenzug eine Flasche Wein.

    Angelo Lella ist es leid, die Köpfe seiner Gäste gesenkt über leuchtende Bildschirme gebeugt zu sehen. Er möchte, dass sein Restaurant ein Ort der menschlichen Verbindung ist, ein Ort, wo Augenkontakt und Gespräche im Mittelpunkt stehen. „Man muss nicht alle fünf Sekunden auf sein Telefon schauen“, sagt er und fügt hinzu, dass es vielen schwerfällt, das Handy auch nur kurzzeitig beiseitezulegen.

    Ein einfacher, aber wirkungsvoller Plan

    Die Regeln sind einfach: Gäste, die bereit sind, ihr Handy während des Essens abzugeben, können dieses in eine abschließbare Box legen. Der Lohn? Eine kostenlose Flasche Wein. Diese Idee kommt an: Angelo berichtet stolz, dass 90 % seiner Kunden das Angebot annehmen.

    Was sagt uns das über unsere Gesellschaft? Ist es nicht erstaunlich, dass so viele bereit sind, ihr Telefon für eine Flasche Wein aufzugeben? Sind wir doch nicht so abhängig von unseren digitalen Begleitern?

    Die menschliche Verbindung neu entdecken

    Angelo’s Motivation ist klar: Er will, dass sein Restaurant ein sozialer Treffpunkt ist, an dem Menschen wirklich miteinander interagieren, nicht nur nebeneinander sitzen, während jeder in sein eigenes Gerät vertieft ist. „Wir wollten einen Ort schaffen, der auf den Menschen zentriert ist, um die Schönheit eines Abendessens in guter Gesellschaft wiederzuentdecken“, erklärt Angelo.

    Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch andere dieser Idee folgen. Ist es nicht vielversprechend, zu sehen, wie eine so einfache Maßnahme Menschen dazu bringen kann, ihre Telefone wegzulegen und die Gegenwart zu genießen?

    Ein Angebot, das man schwer ablehnen kann

    Es zeigt sich, dass viele den wahren Wert der direkten, menschlichen Kommunikation noch schätzen – oder zumindest den Wert eines guten Weins erkennen! In jedem Fall bietet Angelo eine interessante Möglichkeit, beides zu fördern. Wer weiß, vielleicht entdecken seine Gäste am Ende des Abends nicht nur den Geschmack eines exzellenten Weins, sondern auch das Vergnügen, ohne Unterbrechungen zu plaudern.

    Angelo Lella mag vielleicht nur ein Restaurateur in einer italienischen Stadt sein, aber seine Idee hat das Potenzial, weit über die Grenzen seines Lokals hinaus zu wirken. In einer Zeit, in der digitale Ablenkungen allgegenwärtig sind, bietet sein Ansatz eine willkommene Pause und eine Chance, sich auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist: echte Verbindungen zu anderen Menschen. Was denken Sie, könnte dies der Beginn einer neuen Esskultur sein, frei von digitalen Störungen?

  • Frankreichs Straßenqualität: Vom Spitzenreiter zum Nachzügler?

    Frankreichs Straßenqualität: Vom Spitzenreiter zum Nachzügler?

    Die renommierte Autobahn A13 ist seit Freitag gesperrt und bleibt es mindestens bis Montagabend. Warum? Eine 50 bis 80 cm tiefe Rissbildung, die sich quer über die Autobahn zieht, hat zur kompletten Schließung zwischen Paris und Vaucresson (Hauts-de-Seine) geführt. François Durovray, Präsident des Departementrats von Essonne und Mitglied der Versammlung der französischen Departements, verkündet besorgt, dass Frankreich „innerhalb weniger Jahre“ von der ersten auf die achtzehnte Stelle im weltweiten Ranking der Straßenqualität abgerutscht ist. Aber wie konnte es so weit kommen?

    Das steile Gefälle der französischen Straßenqualität

    Noch 2012 belegte Frankreich stolz den weltweit ersten Platz bei der Qualität der Straßeninfrastruktur. Sieben Jahre später fand sich das Land jedoch nur noch auf Rang 18 wieder – weit hinter Spitzenreitern wie Singapur, den Niederlanden und der Schweiz. Diese Bewertung des Weltwirtschaftsforums beruht auf der subjektiven Wahrnehmung der Anwohner, was sie zwar persönlich färbt, jedoch nicht minder besorgniserregend macht. 2019 stellte sich heraus, dass fast 19% der nationalen Straßen und rund 10% der Departement- und Gemeindestraßen in einem „schlechten Zustand“ waren.

    Das Problem: Unterfinanzierung

    Von 2007 bis 2017 wurde offensichtlich zu wenig in das französische Straßennetz investiert. Ein Bericht aus 2018 offenbart, dass Frankreich jährlich etwa 50.000 Euro pro Kilometer Straße ausgab, während das Vereinigte Königreich rund 80.000 Euro investierte. Diese Unterinvestition konnte die fortschreitende Verschlechterung des Netzes nicht stoppen, so die Experten.

    Die Kehrtwende bei den Kommunen

    Seit 2018 scheint sich das Blatt jedoch zu wenden. Lokale Behörden haben ihre Investitionen erhöht, und der Zustand der Straßen stabilisiert sich. Pierre Dumas vom Nationalen Straßenobservatorium betont, dass der Zustand der Straßen sich nicht weiter verschlechtert habe und sogar die Zahl der Straßen in schlechtem Zustand rückläufig sei. Es zeigt sich: Regelmäßige Wartung ist kostengünstiger als großangelegte Sanierungsarbeiten.

    Können wir also aufatmen?

    Mitnichten! Die aktuellen Bemühungen sind lobenswert, doch das grundlegende Problem der Unterfinanzierung bleibt bestehen. Werden die französischen Straßen jemals wieder zu ihrem früheren Glanz zurückkehren? Das bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Qualität einer Infrastruktur spiegelt oft die Prioritäten einer Gesellschaft wider – und hier hat Frankreich offensichtlich noch einiges aufzuholen. Warum also warten, bis die Probleme so groß werden, dass sie nicht mehr zu übersehen sind?

    Die Situation der französischen Straßen ist mehr als nur ein Weckruf. Sie ist ein klarer Indikator dafür, dass kontinuierliche Investitionen und Wartungen unerlässlich sind, um die Sicherheit und Effizienz unserer alltäglichen Wege zu gewährleisten. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen aus den vergangenen Fehlern lernen und notwendige Schritte unternehmen, um Frankreich wieder an die Spitze der weltweiten Straßenqualität zu führen.

  • Entdeckungsreise durch Perpignan – Eine Stadt, die Farbe in die Geschichte malt

    Entdeckungsreise durch Perpignan – Eine Stadt, die Farbe in die Geschichte malt

    Perpignan, eine Stadt, die oft als Geheimtipp in Südfrankreich gehandelt wird, bietet mehr als nur sonnige Tage und eine entspannte Atmosphäre. Die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Mallorca ist ein Ort, an dem katalanische Einflüsse auf französische Eleganz treffen. Ihre farbenfrohen Fassaden, historischen Bauten und lebhaften Märkte laden zu einer Entdeckungstour ein, die sowohl kulturell als […]

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  • Rätsel auf der Autobahn A13: Die geheimnisvolle Spalte, die den Verkehr lahmlegt

    Rätsel auf der Autobahn A13: Die geheimnisvolle Spalte, die den Verkehr lahmlegt

    Eine geheimnisvolle Rissbildung auf der Autobahn A13, die Paris mit der Normandie verbindet, sorgt für erhebliches Kopfzerbrechen und Verkehrschaos. Seit dem Aufkommen dieser beeindruckenden Spalte, die sich quer über die gesamte Fahrbahn erstreckt, ist der betroffene Abschnitt zwischen Paris und Vaucresson für den Verkehr gesperrt. Aber was hat diese bedeutsame geologische Veränderung verursacht?

    Zuerst einmal – wer hätte das gedacht? Die A13 ist eine der ältesten Autobahnen Frankreichs, deren Bau zurück in die 1970er Jahre reicht. Die Fahrbahn, die über diese Jahre hinweg Millionen von Fahrzeugen getragen hat, besteht aus robustem Beton. Dennoch ist dieses altehrwürdige Bauwerk in die Jahre gekommen.

    Die aufgetretene Rissbildung ist nicht nur ein kleiner Kratzer. An manchen Stellen misst die Spalte beeindruckende 80 Zentimeter in der Tiefe. Schnell reagierten die Behörden mit umfangreichen Untersuchungen und Reparaturarbeiten, bei denen der Asphalt aufgebrochen wurde, um das Ausmaß des Schadens genau zu erfassen und umgehend zu beheben. Dennoch bleibt die Strecke zwischen Saint-Cloud und Vaucresson zunächst geschlossen.

    Kommen wir zum Kern der Sache – was könnte diese dramatische Veränderung verursacht haben? Die Region Île-de-France, in der die A13 liegt, erlebte in den letzten Wochen ungewöhnlich starke Niederschläge. Dies führte zu einem sogenannten „Terrainbewegung“, einer Verlagerung des Erdreichs unter der Oberfläche, die wiederum den Riss verursachte. Doch ist das die ganze Geschichte?

    Es scheint fast so, als würde sich die Natur gegen die von Menschenhand geschaffene Infrastruktur auflehnen. Ist es möglich, dass die anhaltenden Regenfälle eine bisher unbekannte Schwachstelle im Fundament der Autobahn aufgedeckt haben?

    Hinzu kommt, dass täglich 100.000 Fahrzeuge diesen Abschnitt der A13 befahren. Die ständige Belastung, kombiniert mit den natürlichen Prozessen, könnte zu einer Art perfektem Szenario geführt haben, das letztendlich die Integrität der Straße untergraben hat. Jacques Salhi, der Direktor der Straßenverwaltung Île-de-France (DIRIF), versichert jedoch, dass die Struktur der Autobahn selbst bisher keine bekannten Probleme aufgewiesen hat.

    Was lernen wir aus dieser Situation? Vielleicht, dass auch die robustesten Konstruktionen der ständigen Überwachung und Pflege bedürfen, besonders in einer Welt, die von extremen Wetterereignissen immer stärker herausgefordert wird. Kann es sein, dass wir als Gesellschaft beginnen müssen, unsere Infrastruktur aus einer neuen Perspektive zu betrachten, um uns selbst und zukünftigen Generationen Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten?

    Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Reparaturen erfolgreich abgeschlossen und die Ursachen der Rissbildung vollständig verstanden werden, sodass die Autobahn A13 bald wieder ihre wichtige Rolle im französischen Verkehrsnetz spielen kann. Doch die Fragen nach der Langzeitstabilität unserer Infrastruktur und dem Einfluss des Klimawandels darauf werden uns sicherlich noch lange beschäftigen.

  • Berck-sur-Mer: Die Hauptstadt der Drachen

    Berck-sur-Mer: Die Hauptstadt der Drachen

    Jedes Jahr verwandelt sich die Strandpromenade von Berck-sur-Mer in ein farbenfrohes Meer aus Drachen. Die „Rencontres Internationales de Cerfs-Volants“, die internationale Drachenbegegnung, feiert dieses Jahr ihre 37. Ausgabe und zeigt eindrucksvoll, warum Berck-sur-Mer oft als die Welt-Hauptstadt der Drachen bezeichnet wird. Vom 20. bis zum 28. April wird die Veranstaltung Tausende von Besuchern und Drachenflieger aus der ganzen Welt anziehen.

    Ein Tribut an Asien: Das Herz der Drachenkultur

    Dieses Jahr steht das Festival ganz im Zeichen Asiens, eine Region, die eine tiefgreifende historische Verbindung zu Drachen hat. Von den alten chinesischen Militärstrategien, die Drachen zur Nachrichtenübermittlung nutzten, bis hin zu den spirituellen Symbolen in der Maori-Kultur, Drachen sind ein integraler Bestandteil der asiatischen Geschichte. Die diesjährigen Attraktionen umfassen beeindruckende Drachenkonstruktionen wie hundert Meter lange Drachen und riesige Oktopus-Drachen, die den Himmel über dem französischen Badeort bevölkern werden.

    Wettbewerb und Kunst in der Luft

    Neben der Schönheit der Drachen bietet das Festival auch einen synchronisierten Flugwettbewerb, an dem Teams aus zehn Ländern, einschließlich Frankreich, Deutschland, Spanien, Kanada und Kolumbien, teilnehmen. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch ein Beweis für die technische Geschicklichkeit und die kreative Leidenschaft der Drachenflieger.

    Eine poetische Flucht

    Drachenfliegen ist mehr als nur ein Hobby; es ist eine poetische Darstellung des Lebens selbst, wie Romain Gary in seinem Roman „Les Cerfs-volants“ beschreibt. Ein Drachen am Himmel symbolisiert das Leben, das sich frei und ungebunden entfaltet – eine Metapher für die Freiheit des Geistes und die Schönheit des Loslassens.

    Die „Rencontres Internationales de Cerfs-Volants“ in Berck-sur-Mer ist mehr als nur ein Festival; es ist eine jährliche Feier der Kultur, der Geschichte und der unendlichen Freude, die Drachen in das Leben der Menschen bringen.

  • Frankreich: Superethanol als Antwort auf steigende Kraftstoffpreise?

    Frankreich: Superethanol als Antwort auf steigende Kraftstoffpreise?

    Angesichts steigender Kraftstoffpreise in Frankreich suchen viele Autofahrer nach kostengünstigeren Alternativen. Eine solche Alternative, die zunehmend an Beliebtheit gewinnt, ist Superethanol. In einer Autowerkstatt in Seine-et-Marne installiert Thomas Lefranc einen Superethanol-Boitier (siehe Film). Dieses Gerät ermöglicht es Benzinmotoren, mit Ethanol zu fahren, das erheblich günstiger ist als herkömmlicher Kraftstoff.

    Die Installation eines solchen Boitiers kostet 300 Euro und die Miete des Gerätes beträgt weniger als 30 Euro pro Monat. Lefranc erklärt, dass, wo man normalerweise 80 Euro für eine Tankfüllung bezahlen würde, mit Ethanol nur etwa 40 Euro fällig werden. Dies stellt eine signifikante Ersparnis dar, insbesondere bei den derzeit steigenden Benzinpreisen.

    Für diejenigen, die planen, ihr Auto für weniger als zweieinhalb Jahre zu behalten, ist die Miete des Boitiers interessanter als der Kauf. Der Kauf des Geräts würde zusätzlich zur Installationsgebühr 900 Euro kosten. Daher ist die Miete finanziell sinnvoller, wenn man das Fahrzeug nur relativ kurzfristig nutzt.

    In Frankreich wurden bereits 370.000 Fahrzeuge auf Ethanol umgerüstet. Angesichts der wirtschaftlichen Vorteile und der wachsenden Infrastruktur für Ethanol könnte diese Zahl weiter steigen, da immer mehr Autofahrer nach Möglichkeiten suchen, die Betriebskosten ihrer Fahrzeuge zu senken.

  • Verkehrsvorhersagen von Bison Futé für das Wochenende

    Verkehrsvorhersagen von Bison Futé für das Wochenende

    An diesem Wochenende steht der Verkehr in Frankreich wieder im Fokus, da das Ende der Ferien für die Zone C und der Beginn bzw. die Fortsetzung der Ferien für die Zonen A und B zusammenfallen. Bison Futé, die französische Verkehrsinformationsbehörde, prognostiziert für das Wochenende des 20. und 21. April erhöhtes Verkehrsaufkommen, insbesondere am Samstag.

    Freitag – Orange im Mittelmeerraum
    Insbesondere im Mittelmeerraum wird mit verstärktem Verkehr gerechnet. Die Autobahnen A7 zwischen Marseille und Orange, A8 Richtung Italien, A54 zwischen Arles und Nîmes sowie die A57 bei Toulon sollten zwischen 8 und 18 Uhr, teilweise sogar bis 16 Uhr gemieden werden.

    Samstag – Erhöhte Verkehrsdichte
    Samstag wird in der Region Auvergne-Rhône-Alpes sowohl für Abreisende als auch Rückkehrer eine orange Warnstufe erwartet. Auf der A7 zwischen Lyon und Orange sollten Autofahrer besonders zwischen 11 und 17 Uhr mit Staus rechnen. Bei der Rückreise könnten die Fernstraßen zwischen 15 und 18 Uhr besonders belastet sein.

    Sonntag – Weiterhin Verkehrsprobleme in der Île-de-France
    Auch am Sonntag bleibt die Verkehrssituation in der Region Île-de-France angespannt, hier ist erneut mit einer Einstufung Orange zu rechnen. Für den Rest des Landes wird überwiegend ein ruhiger Verkehr im grünen Bereich prognostiziert.

    Für Autofahrer, die durch diese Regionen reisen müssen, empfiehlt es sich, die Fahrtzeiten entsprechend anzupassen oder nach alternativen Routen zu suchen, um mögliche Verzögerungen zu vermeiden.

  • Vorsicht auf der Autobahn: Die neue Masche mit dem Pannendienst-Betrug

    Vorsicht auf der Autobahn: Die neue Masche mit dem Pannendienst-Betrug

    Es ist der Alptraum jedes Autofahrers: Eine Panne auf der Autobahn. Doch was als einfacher Notfall beginnt, kann schnell zu einer teuren Falle werden. Eine neue Betrugsmasche macht die Runde – und sie kostet Betroffene bis zu 3.000 Euro. Wie funktioniert dieser Betrug und was können Autofahrer tun, um sich zu schützen?

    Die Masche ist ebenso simpel wie perfide. Betrüger nutzen Verkehrs-Apps, auf denen Fahrer ihre liegengebliebenen Fahrzeuge melden. Kaum ist das Fahrzeug gemeldet, tauchen die falschen Pannenhelfer auf. Sie geben sich als offizielle Dienste aus – als von der Versicherung geschickt oder sogar als Polizei. „Sobald das Fahrzeug in der App erscheint, sind sie zur Stelle und geben sich als Pannenhelfer oder Versicherungsmitarbeiter aus“, erklärt Luc Le Baron, ein zugelassener Fachmann.

    Doch warum ist das ein Problem? Diese Betrüger nutzen die Notlage der Autofahrer aus. Der stellvertretende Vorsitzende der Abschleppabteilung des Berufsverbandes Mobilians kommentiert: „Diese Leute nutzen die Notlage des Kunden aus.“ Die Rechnungen für die ungebetenen Hilfeleistungen können astronomische Summen erreichen.

    Wie kann man sich vor so etwas schützen? Experten raten dazu, stets die Informationen zu überprüfen, die von der Versicherung oder dem angerufenen Pannendienst kommen. Seien Sie besonders vorsichtig mit Abschleppwagen, die keinerlei Beschriftung tragen.

    Dies zeigt, wie wichtig es ist, in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und skeptisch zu bleiben – auch wenn die Hilfe noch so schnell und willkommen erscheint. Wer hätte gedacht, dass aus einer einfachen Panne eine so kostspielige Angelegenheit werden könnte?

  • Normandies Strände: Wo Geschichte lebendig wird

    Normandies Strände: Wo Geschichte lebendig wird

    Warum zieht es Jahr für Jahr unzählige Touristen aus aller Welt nach Omaha Beach in der Normandie? Liegt es vielleicht daran, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Strand; dass er ein lebendiges Kapitel der Weltgeschichte darstellt?

    Omaha Beach, oft als das Herzstück des lokalen Tourismus bezeichnet, spielt eine zentrale Rolle in den Erzählungen des D-Day, der Landung der Alliierten in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs. Dieser Strand, auf dem tausende amerikanische Soldaten ihr Leben ließen, ist ein Ort, der tiefgehende Emotionen hervorruft, wie ein amerikanischer Tourist bemerkte: „Ich hatte nicht erwartet, dass mich dieser Ort so berühren würde.“

    Neben der berühmten Tour Eiffel entschied sich eine amerikanische Familie für einen Besuch in der Normandie, um die Spuren der Geschichte hautnah zu erleben. Was sie fanden, war mehr als nur Sand und Meer. Verstreut in der scheinbaren Abgeschiedenheit der Normandie sind noch immer Relikte zu finden, wie verrostete Drahtzäune am Rand von Wegen, die einst als Landebahnen dienten.

    Das Interesse an Omaha Beach und anderen historischen Stätten der Region nimmt insbesondere zu den Jahrestagen der Landung zu. Der D-Day, der jedes Jahr gefeiert wird, zieht Menschen an, die die Heldentaten und das große Opfer der Alliierten Kräfte würdigen möchten.

    Aber was genau zieht die Besucher so an diesem Ort an? Ist es das Gefühl, an einem Ort zu stehen, der die Welt verändert hat? Ein ortskundiger Führer deutet es vielleicht am besten: „Für viele Amerikaner ist dies der Ort, an dem sie am meisten Stolz empfinden. Es ist Menschlichkeit und Emotion, die hier spürbar wird.“

    Die Museen der Region tragen dazu bei, dass Besucher sich in die Lage der Soldaten hineinversetzen können. Eines der bekanntesten, das D-Day Museum, ermöglicht es den Gästen, die Erfahrungen der Fallschirmjäger nachzuempfinden, die voller Angst über den Ärmelkanal flogen und dem Bombenhagel entgegentraten. Mit etwa 170.000 Besuchern jährlich und einer steigenden Besucherzahl bei jedem Jahrestag des D-Days bleibt die Anziehungskraft dieses historischen Ortes ungebrochen.

    So wie das Meer immer wieder an die Küste rollt, so scheinen auch die Geschichten von Omaha Beach unaufhörlich in den Herzen der Besucher weiterzuleben. Jeder einzelne verrostete Draht, jeder Sandkorn und jede Welle erzählen eine Geschichte von Mut, Tragödie und letztendlich von Hoffnung.

    Wenn Sie das nächste Mal einen Ort von historischer Bedeutung besuchen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Wer weiß, vielleicht fühlen Sie sich plötzlich Teil einer viel größeren Geschichte?

  • Bordeaux – Eine Reise durch das Herz des Weins

    Bordeaux – Eine Reise durch das Herz des Weins

    Bordeaux, die Stadt, die fast synonym mit erstklassigem Wein steht, bietet Besuchern weit mehr als erlesene Tropfen. In dieser Stadtführung entdecken wir die Schönheiten und Geheimnisse dieser historischen Stadt. Entlang der Garonne: Ein erster Blick auf Bordeaux Beginnen wir unsere Tour am Ufer der Garonne. Der majestätische Fluss, der wie eine Lebensader durch die Stadt […]

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