Kategorie: Grossbritannien

  • Lockerbie-Attentat 1988: Libyscher Verdächtiger in den USA inhaftiert

    Lockerbie-Attentat 1988: Libyscher Verdächtiger in den USA inhaftiert

    Ein Auslieferungsverfahren gegen Abu Agila Mohammad Massoud wurde von der US-Justiz bereits vor zwei Jahren eingeleitet, als das ehemalige Mitglied des Geheimdienstes von Muammar al-Gaddafi noch in Libyen inhaftiert war.

    Bei der Explosion der Boing 747 im Dezember 1988 waren 270 Menschen ums Leben gekommen. Ein Libyer, der verdächtigt wird, die Bombe für den Lockerbie-Anschlag in Schottland zusammengebaut und programmiert zu haben, wurde nun in den USA inhaftiert, wie die schottischen Behörden am Sonntag, dem 11. Dezember, bekannt gaben. Die Festnahme und das „bevorstehende Erscheinen“ vor Gericht von Abu Agila Mohammad Massoud, einem ehemaligen Mitglied des Geheimdienstes von Muammar al-Gaddafi, wurden von Washington bestätigt.

    Im Dezember 2020, 32 Jahre nach der Tragödie, hatte die US-Justiz angekündigt, für diesen Verdächtigen, der damals in Libyen inhaftiert war, die Auslieferung zu beantragen. Es ist nicht bekannt, wann und unter welchen Bedingungen Abu Agila Mohammad Massoud den US-Behörden übergeben wurde.

    Bisher wurde nur eine Person wegen dieses Anschlags verurteilt: der 2012 verstorbene Libyer Abdelbaset Ali Mohamed Al-Megrahi, der aber stets seine Unschuld beteuert hatte.

    Der tödlichste Anschlag in der britischen Geschichte
    Das Regime des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi hatte 2003 offiziell die Verantwortung für den Anschlag übernommen und den Familien der Opfer eine Entschädigung von 2,7 Milliarden US-Dollar gezahlt. Die Ermittlungen waren 2016 wieder aufgenommen worden, als die US-Justiz erfuhr, dass Abu Agila Mohammad Massoud nach dem Sturz des Diktators festgenommen worden war und 2012 gegenüber dem Geheimdienst des neuen libyschen Regimes ein Geständnis abgelegt haben soll.

    Der Anschlag richtete sich gegen einen Transatlantikflug von London nach New York. Die Maschine, eine Boeing 747 der Pan Am, war am 21. Dezember 1988 über dem schottischen Dorf Lockerbie explodiert, wobei alle 259 Passagiere und Besatzungsmitglieder sowie 11 Personen am Boden ums Leben kamen. Der Anschlag war der tödlichste, der jemals auf dem Gebiet des Vereinigten Königreichs verübt wurde, aber auch der zweittödlichste Anschlag auf Amerikaner (190 Tote), nur die Anschläge vom 11. September 2001 forderten mehr amerikanische Opfer.

  • Charles III. will auf Antrag einer Naturschutzorganisation die Foie gras aus seiner königlichen Küche verbannen

    Charles III. will auf Antrag einer Naturschutzorganisation die Foie gras aus seiner königlichen Küche verbannen

    König Charles III. kündigte an, dass in den königlichen Residenzen keine Stopfleber mehr serviert werden wird. Der Monarch folgt damit einer Forderung der Organisation „People for the Ethical Treatment of Animals“ (Peta). Schluss mit Stopfleber im Buckinghampalast: König Charles III. hat die französ…

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  • Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Am Wochenende des 12. und 13. Novembers versuchten wieder fast 1.000 Personen, mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Einige von ihnen wurden gewaltsam aus ihrem Boot geworfen.

    Unter Lebensgefahr nach Großbritannien. Am Sonntagmorgen, dem 13. November, versuchten Dutzende von Migranten, den Ärmelkanal zu überqueren. Ein Fischer filmte die Szenen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Schleuser hatten sich mit den Migranten über soziale Netzwerke an einem Strand verabredet. „Sie starten Aufrufe über TikTok und man kann sich dann einen Platz kaufen. Das Boot steht an einem Ort, es gibt einen GPS-Punkt und das Boot fährt die Küste entlang und holt den Migranten, der bezahlt hat, ab“, erläutert der Fischer Olivier Folcke gegenüber France Télévisions.

    Migranten sollen gewaltsam ins Wasser geworfen worden sein.
    Innerhalb weniger Minuten befanden sich am Sonntagvormittag Frauen, Kinder und Männer mit und ohne Schwimmwesten auf dem offenen Meer. Einige von ihnen sollen dann von Schleppern absichtlich ins Wasser geworfen worden sein, um das Gewicht der Schlauchboote zu verringern. „Als wir sie aus dem Wasser zogen, hatten sie keine Kraft mehr in den Handgelenken (…) sie waren vor Kälte wie gelähmt“, fährt Olivier Folcke fort. Seit Freitag ist dies der dritte Versuch einer Überfahrt, der von den Behörden festgestellt wurde. Bisher wurden 140 Schiffbrüchige gerettet.

  • Mann bewirft König Charles III. von England mit Eiern

    Mann bewirft König Charles III. von England mit Eiern

    Ein Mann wurde am Mittwoch von der britischen Polizei festgenommen, nachdem er Eier in Richtung König Charles III. geworfen und den Monarchen, der sich auf einer Reise in Nordengland befand, nur knapp verfehlt hatte.

    Obwohl er es dreimal versuchte, gelang es dem Mann nicht, Charles III. zu treffen.

    Ein Mann wurde am Mittwoch, den 9. November, von der britischen Polizei festgenommen, nachdem er Eier in Richtung des englischen Königs geworfen hatte, der sich auf einer Reise im Norden des Landes befand.

    Im britischen Fernsehen ist zu sehen, wie der Monarch und seine Frau Camilla auf einer Straße in York Hände schütteln und von Briten bejubelt werden, als Eier in ihre Richtung geworfen werden und nur wenige Zentimeter von dem Paar entfernt aufschlagen.

    „Dieses Land wurde mit dem Blut von Sklaven gebaut“, soll der Mann, der die Eier geworfen hatte, gerufen haben, bevor er von mehreren Polizisten überwältigt wurde.

    „Schäm dich“, beschimpften den Mann einige der Schaulustigen, die zu Hunderten gekommen waren, um den neuen König und seine Frau zu begrüßen. „God save the King“, riefen andere.

    Charles III, der im Mai acht Monate nach seiner Thronbesteigung gekrönt werden wird, ist unter den Briten weit weniger beliebt als seine verstorbene Mutter, die von ihren Untertanen während ihrer 70-jährigen Regierungszeit verehrt wurde.

    Nach dem Tod von Elizabeth II. konnte König Charles jedoch einen Popularitätssprung verzeichnen, ist aber immer noch weniger beliebt als sein Sohn William und dessen Frau Kate.

  • Gastronomie: Britische Schaumweine wollen qualitativ mit französischen Champagnern konkurrieren

    Gastronomie: Britische Schaumweine wollen qualitativ mit französischen Champagnern konkurrieren

    Mit dem Klimawandel erlebt der englische Weinbau einen Aufschwung. Und man setzt alles daran, auf das Niveau des „So Famous French Champagne“ aufzusteigen.  Die Engländer lieben die Bläschen im Wein so sehr, dass das Vereinigte Königreich weltweit der zweitgrößte Konsument von französischem Cha…

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  • Spektakulär: Ein Airbus Beluga wird mitten im Flug vom Blitz getroffen

    Spektakulär: Ein Airbus Beluga wird mitten im Flug vom Blitz getroffen

    Einem Autofahrer gelang es, den Blitzeinschlag in einen Airbus Beluga zu filmen, nachdem dieser am Dienstag, dem 1. November, vom Flughafen Hawarden in Wales gestartet war.

    Es kommt recht häufig vor, dass Flugzeuge von einem Blitz getroffen werden. So geschehen auch am Dienstag, dem 1. November, gegen 13 Uhr, kurz nachdem der Aibus Beluga XL5 auf dem Flughafen Hawarden in Nordwales gestartet war.

    Der Blitzeinschlag wurde von der Armaturenbrettkamera des Autos eines gewissen Glenn Smethurst eingefangen, der die Bilder online teilte, wie die Zeitung Le Parisien berichtete.

    „Ein Routineereignis“
    „Es handelte sich um ein Routineereignis in der Luftfahrt, und das Flugzeug setzte seine Reise nach Hamburg wie geplant fort. Gemäß dem Standardbetriebsverfahren wird das Flugzeug vor seinem nächsten Flug inspiziert“, teilte Airbus mit.

    Die Beluga XL ist ein Frachtflugzeug des Luftfahrtkonzerns Airbus, das eine Ladung von mehr als 53 Tonnen über eine maximale Entfernung von 4.000 km transportieren kann. Das Flugzeug wird hauptsächlich für den Transport von Rumpfteilen von Airbus-Flugzeugen zwischen den verschiedenen Produktionsstätten in Europa eingesetzt.

  • Vereinigtes Königreich: Hackerangriff auf Handy der Ex-Premierministerin Liz Truss nachgewiesen

    Vereinigtes Königreich: Hackerangriff auf Handy der Ex-Premierministerin Liz Truss nachgewiesen

    Eine Enthüllung der Dailymail erschüttert das Vereinigte Königreich. Die Zeitung behauptet, dass das Telefon von Liz Truss gehackt worden sei und dass die Regierung versucht habe, die Angelegenheit, die direkt die nationale und internationale Sicherheit betrifft, zu vertuschen. Die Labour-Partei fordert nun dringend eine Untersuchung. Das Telefon von Liz Truss soll gehackt worden sein. Die Nachricht beunruhigt die höchsten Stellen in London, die sich angesichts dieses nationalen, aber auch internationalen Sicherheitsproblems in Aufregung befinden. Das private Telefon von Liz Truss soll gehackt worden sein, als sie das Amt der Außenministerin unter Boris Johnson bekleidete. Wie die Zeitung Dailymail unter Berufung auf anonyme Sicherheitsquellen berichtet, hatten die Hacker Zugang zu „streng geheimen Gesprächen mit internationalen Partnern“, zu „sehr sensiblen Diskussionen“ über den Krieg in der Ukraine. Den Hackern soll es gelungen sein, Nachrichten zu lesen, die bis zu einem Jahr zurü…

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  • WhatsApp Opfer eines weltweiten Ausfalls: Internetnutzer berichten von anhaltenden Problemen

    WhatsApp Opfer eines weltweiten Ausfalls: Internetnutzer berichten von anhaltenden Problemen

    Am Dienstag, dem 25. Oktober, ist das soziale Nachrichtennetzwerk WhatsApp von einem weltweiten Ausfall betroffen.

    WhatsApp ist ausgefallen… Das soziale Netzwerk für Instant Messaging, eine Tochtergesellschaft des US-Konzerns Meta (ehemals Facebook), ist seit Dienstagmorgen Opfer eines weltweiten Ausfalls. Dies geht aus zahlreichen Berichten hervor, die von der Referenzwebsite DownDetector.com erfasst wurden, sowie aus Beschwerden von Nutzern in anderen sozialen Netzwerken.

    „Nutzerberichte deuten darauf hin, dass Whatsapp seit 9.17 Uhr“ europäischer Zeit Probleme hat, berichtete die Website DownDetector.com, die mehrere Tausend Meldungen von Internetnutzern gesammelt hat. Meta, das im vergangenen Jahr Opfer eines beispiellosen Riesenausfalls wurde, hat am Morgen noch nicht mit einer Erklärung auf den Ausfall seines Messenger Dienstes reagiert.

    Android, iOS oder auch die App für Computer und Suchbrowser sind betroffen. Meta bestätigte den Ausfall und versicherte, daran zu arbeiten, den Dienst „so schnell wie möglich“ wiederherzustellen.

  • Vereinigtes Königreich: Rishi Sunak zieht nach Liz Truss in die Downing Street ein

    Vereinigtes Königreich: Rishi Sunak zieht nach Liz Truss in die Downing Street ein

    Die Tory-Abgeordneten stellten sich hinter die Kandidatur des ehemaligen Finanzministers, der jetzt als erste Person mit Migrationshintergrund in die Downing Street einzieht. Rivalin Penny Mordaunt zog es vor, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Am Sonntag Abend bereits hatte sich der ehemalige Premier Boris Johnson dazu entschieden, kein weiteres Mal zu kandidieren. Es war ein Szenario, das vor sechs Wochen noch unvorstellbar war. Rishi Sunak, der den Wahlkampf um den Vorsitz der Konservativen Partei gegen Liz Truss verloren hatte, schickte sich an, ihre Nachfolge in der Downing Street anzutreten. Die Tory-Abgeordneten stellten sich jetzt mit grosser Mehrheit hinter die Kandidatur des ehemaligen Finanzministers. Sunak wird der erste Premierminister mit Migrationshintergrund sein. Zudem ist Rishi_Sunak der reichste Engländer, der jemals zum Premierminister berufen wurde. Gemeinsam mit seiner Frau soll er ein Vermögen von über 730 Millionen Pfund besitzen. Das sind umgerechnet mehr als 860 …

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