Kategorie: Gesellschaft

  • Franzosen wollen dieses Jahr durchschnittlich 240 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben

    Franzosen wollen dieses Jahr durchschnittlich 240 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben

    Eine Umfrage unter Franzosen hat ergeben, dass das durchschnittliche Budget für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr 240 Euro betragen wird.

    Wie viel wollen die Franzosen dieses Jahr für die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ausgeben? Laut einer Yougov/Havas-Studie wird das durchschnittliche Budget in diesem Jahr 240 Euro betragen. Ein Drittel der Befragten gab sogar an, dass sie 430 Euro ausgeben wollen!

    Fast die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie ihre Geschenke ab November im Voraus kaufen werden. Viele haben Sorge, dass die weltweite Verknappung von Containern zwischen China, Europa und den Vereinigten Staaten erhebliche Auswirkungen auf die Verfügbarkeit insbesondere von Spielzeug haben könnte.

    24% der Befragten werden ausschließlich in klassischen Geschäften einkaufen. 16% bevorzugen das Internet für alle ihre Geschenke. Alle anderen werden beide Einkaufskanäle nutzen. „Physische Geschäfte werden immer noch bevorzugt, vor allem wegen des Einkaufserlebnisses. Das Online-Format wird wegen seiner günstigen Preise und der Zeitersparnis bevorzugt“, meldet Havas, das Unternehmen, das hinter der Umfrage steht.

    Lesen Sie dazu auch unsere Artikel aus 2020:

  • In Burgund schießt ein kleines Mädchen mit einem Gewehr auf ihren 18 Monate alten Bruder

    In Burgund schießt ein kleines Mädchen mit einem Gewehr auf ihren 18 Monate alten Bruder

    In der Nähe von Saulieu (Côte-d’Or) hat am Donnerstag ein vierjähriges Mädchen mit einem Gewehr auf ihren erst 18 Monate alten kleinen Bruder geschossen. Der kleine Junge wurde verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

    Es war ein Spiel, das beinahe zu einem tödlichen Drama geworden wäre: In der Nähe des Dorfes Saulieu (Côte-d’Or) spielte ein vierjähriges Mädchen mit einem geladenen Gewehr, als sie auf ihren kleinen, erst 18 Monate alten Bruder schoss, wie am Freitag, dem 29. Oktober, bekannt wurde.

    Die Tat ereignete sich am Donnerstag: Das kleine Mädchen hielt eine kleinkalibrige Waffe in den Händen. Ein Schuss löste sich und traf ihren kleinen Bruder. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Verletzung, die der Kleine davontrug, zum Glück nur oberflächlich und er verlor nicht das Bewusstsein.

    Die Polizei will nun herausfinden, wie das vierjährige Mädchen der elterlichen Überwachung entkommen konnte und wie sie in den Besitz einer geladenen Schusswaffe gekommen ist.

  • Ist die Zeitumstellung noch sinnvoll?

    Ist die Zeitumstellung noch sinnvoll?

    Die Zeitumstellung wurde eingeführt, um Energie zu sparen. Es wird früher dunkel, aber die Sonne kommt am Morgen früher heraus, so dass weniger Straßenbeleuchtung benötigt wird. Ist diese Maßnahme wirklich noch sinnvoll?

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 31. Oktober, wird mal wieder auf Winterzeit umgestellt. „Für uns macht eine Stunde mehr Sonnenschein am Morgen und eine Stunde weniger am Abend keinen Unterschied in der Stromrechnung“, so zwei Frauen und ein Mann in vor der Kamera von France 2. „Das bringt nur den Stoffwechsel durcheinander“. Während des Ersten Weltkriegs eingeführt und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgegeben, kam die Zeitumstellung 1976 unter Valéry Giscard d’Estaing nach Frankreich zurück. Damals, kurz nach der Ölkrise, war die Zeitumstellung eine Idee, um Energie zu sparen: „Wir brauchen eine Sommerzeit, damit Arbeitstag und Helligkeit besser zusammenfällt“, sagte damals Staatschef Valéry Giscard d’Estaing.

    0,07% Ersparnis durch die Zeitumstellung
    Derzeit sollen die durch die Zeitumstellung erzielten Einsparungen gerade mal 0,07% des gesamten Stromverbrauchs ausmachen. „Alles lohnt sich“, so meint Claire-Estelle Gourinat, Sprecherin des Energievergleichsdienstes Selectra. Neben der Zeitumstellung kann man auch Energie sparen, indem man das Licht früher ausschaltet oder die Heizung herunterdreht.

    Lesen Sie auch: Winterzeitumstellung an diesem Wochenende: zum letzten Mal? (2020)

  • Fußball: Lucas Hernandez muss nicht ins Gefängnis – Berufung wurde von der spanischen Justiz akzeptiert

    Fußball: Lucas Hernandez muss nicht ins Gefängnis – Berufung wurde von der spanischen Justiz akzeptiert

    Die spanische Justiz hat dem Berufungsantrag des französischen Profis und Spielers von Bayern München stattgegeben. Hernandez war zu sechs Monaten Haft verurteilt worden, weil er gegen ein Kontaktverbot wegen häuslicher Gewalt verstossen hatte.

    Lucas Hernandez wird nicht ins Gefängnis gehen. Der französische Nationalspieler und Star von Bayern München war 2019 in Spanien zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er gegen ein 2017 erlassenes Kontaktverbot nach häuslicher Gewalt verstossen hat. Am Mittwoch, dem 27. Oktober, hat die spanische Justiz seine Berufung angenommen.

    „Wir sind der Auffassung, dass der Berufung stattgegeben und die Vollstreckung der gegen Lucas Francisco Bernard Hernandez verhängten Freiheitsstrafe ausgesetzt werden muss“, erklärte der Oberste Gerichtshof von Madrid kurz vor Ablauf der von der Justiz gesetzten Frist für den Haftantritt des Spielers.

    Die Aussetzung der Strafe bleibt jedoch an die Bedingung geknüpft, dass der Spieler, der eine Geldstrafe von 96.000 Euro zahlen muss, innerhalb von vier Jahren „keine neue Straftat“ begeht, so das Gericht.

    Ein Fall, der auf das Jahr 2017 zurückgeht
    Dies ist das Ende eines langen Rechtsstreits für Lucas Hernandez. Seine erste Verurteilung in diesem Fall stammt vom Februar 2017. Der französische Nationalspieler und seine Freundin  Amelia Ossa Llorente waren im Morgengrauen vor ihrem Haus in Madrid aneinandergeraten und hatten sich gegenseitig Schläge und Kratzer zugefügt. Der Verteidiger wurde daraufhin, wie seine Freundin, zu 31 Tagen gemeinnütziger Arbeit und einem sechsmonatigen Kontaktverbot verurteilt.

    Der Spieler kam der einstweiligen Verfügung nicht nach, denn kaum vier Monate später wurde das inzwischen frisch verheiratete Paar bei der Rückkehr aus den Flitterwochen am Flughafen von Madrid verhaftet. Der Fußballer, der damals für Atlético de Madrid spielte, wurde für einige Stunden in Polizeigewahrsam genommen und schließlich im Jahr 2019 zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt.

    Gegen diese Entscheidung hatte Lucas Hernandez Berufung eingelegt. In diesem Herbst hatte sich die Justiz jedoch zunächst geweigert, seine Strafe aufzuheben. Sie betonte, dass der Fußballer ein „Wiederholungstäter“ sei, da er 2017 wegen „Verletzungen im Rahmen häuslicher Gewalt“, 2019 wegen Nichtbeachtung der einstweiligen Verfügung, aber auch wegen „einer weiteren Verurteilung“ wegen „häuslicher Gewalt“ von einem Gericht in Mostoles, einer Stadt in einem Vorort von Madrid, verurteilt worden war.

    Seine Inhaftierung war sehr wahrscheinlich geworden. Am vergangenen Montag reiste er selbst nach Madrid, um an einer Anhörung zu seinem Haftbefehl teilzunehmen. Sein Verein Bayern München hat ihn dabei unterstützt. Seine Berufung, die am Dienstag endgültig angenommen wurde, ermöglicht es dem Spieler nun, nach Deutschland zurückzukehren und mit der französischen Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.

    Hernandez hat mit seiner Ehefrau  Amelia Ossa Llorente inzwischen einen Sohn.

  • Wird WhatsApp bald nicht mehr auf Ihrem Smartphone verfügbar sein?

    Wird WhatsApp bald nicht mehr auf Ihrem Smartphone verfügbar sein?

    Die Messaging-Anwendung WhatsApp hat mitgeteilt, dass die Unterstützung für ältere Versionen von Android und iOS am 1. November eingestellt wird. Dies hat zur Folge, dass die Anwendung auf etwa 40 älteren Geräten nicht mehr aktualisiert werden kann.

    Achtung, Nutzer von Smartphones, die älter als fünf Jahre sind: Die Messaging-Anwendung WhatsApp wird ab dem 1. November einige ältere Versionen von Android und iOS (die Betriebssysteme von Smartphones) nicht mehr unterstützen. Auf seiner Website erklärt das Unternehmen, dass bei Geräten mit Versionen vor Android 4.1 und iOS 10 das Messaging beeinträchtigt wird. Diese Betriebssysteme wurden vor acht bzw. fünf Jahren eingeführt und gelten heute als zu alt, um die kommenden WhatsApp-Updates zu unterstützen.

    Ab Montag können die Nutzer dieser Smartphones die Anwendung auf ihren Geräten nicht mehr aktualisieren. Es wird jedoch weiterhin möglich sein, die alte Version von WhatsApp zu nutzen, auch wenn einige Funktionen nach und nach nicht mehr zur Verfügung stehen werden, bis die Anwendung schließlich ganz aufhört zu funktionieren, berichtet der Sender RTL.

    Insgesamt sind rund 40 Smartphones von Apple, Samsung, Huawei und LG betroffen. Wenn Sie betroffen sind, geraten Sie nicht in Panik: Durch die Installation einer neueren Version des Betriebssystems ihres Telefons sollten die Besitzer dieser Geräte in der Lage sein, WhatsApp weiterhin in vollem Umfang zu nutzen.

    Lesen Sie dazu auch: Digitale Welt: 91% der Franzosen sind im Internet und 76% in sozialen Netzwerken

    Hier die Liste der betroffenen Smartphones:

    Alcatel: One Touch Evo 7, Archos 53 Platinum, HTC Desire 500, Caterpillar Cat B15, Wiko Cink Five, Wiko Darknight, Lenovo A820, UMi X2, Faea F1 und THL W8

    Apple: iPhone SE 2016, 6s und 6s Plus

    Huawei: Ascend G740, Ascend Mate, Ascend D Quad XL, Ascend D1 Quad XL, Ascend P1 S und Ascend D2

    LG: Lucid 2, Optimus F7, Optimus F5, Optimus L3 II Dual, Optimus F5, Optimus L5, Optimus L5 II, Optimus L5 Dual, Optimus L3 II, Optimus L7, Optimus L7 II Dual, Optimus L7 II, Optimus F6, Enact, Optimus L4 II Dual, Optimus F3, Optimus L4 II, Optimus L2 II, Optimus Nitro HD und 4X HD, und Optimus F3Q

    Samsung: Galaxy Trend Lite, Galaxy Trend II, Galaxy S2, Galaxy S3 mini, Galaxy Xcover 2, Galaxy Core und Galaxy Ace 2

    Sony: Xperia Miro, Sony Xperia Neo L und Xperia Arc S

    ZTE: Grand S Flex, ZTE V956, Grand X Quad V987 und Memo

  • Queen „verärgert und frustriert“, weil sie nicht am COP26 Klimagipfel teilnehmen kann

    Queen „verärgert und frustriert“, weil sie nicht am COP26 Klimagipfel teilnehmen kann

    Buckingham gab am Dienstag bekannt, dass Königin Elizabeth II. aus gesundheitlichen Gründen nicht am COP26 Klimagipfel teilnehmen kann, dar am 31. Oktober in Glasgow (Schottland) beginnt. Die Queen ist „verärgert und frustriert“, berichtet der britische Journalist Philip Turle.

    Königin Elizabeth II. gab am Dienstag, 26. Oktober, in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht am Klimagipfel COP26, der vom 31. Oktober bis 12. November in Glasgow (Schottland) stattfindet, teilnehmen wird. Sie wollte am Montag, 1. November, am Empfang der Veranstaltung teilnehmen. Wie der britische Journalist Philip Turle auf France 24 berichtet, ist Elisabeth II. „verärgert und frustriert“, dass sie nicht an dem Gipfel teilnehmen kann. „Sie bedauert, dass sie nicht gehen kann. Sie wollte unbedingt dabei sein, weil sie, wie wir erfahren haben, über die Haltung einiger Staatschefs sehr frustriert ist“.

    Seit Mitte Oktober musste die Queen ihren Zeitplan mehrmals ändern. Auf Anraten ihrer Ärzte sagte sie einen Besuch in Nordirland ab und verbrachte die Nacht von Mittwoch, 20. auf Donnerstag, 21. Oktober im privaten Edward VII Krankenhaus in London.

    Lesen Sie auch: Im Vorfeld von COP26 ärgert sich Königin Elizabeth II.: “Sie reden nur und handeln…

    „Es gibt zwei Möglichkeiten, die Ankündigung des Buckingham Palace zu betrachten“, erklärt der Journalist. „Eine davon ist, dass die Situation in Bezug auf ihre Gesundheit ernster sein könnte, als man zugeben möchte. Andererseits ist es wahr, dass Königin Elizabeth II. eine alte Dame von 95 Jahren ist, die einen äußerst arbeitsreichen Oktober hinter sich hat, mit Besuchen in Edinburgh und im Buckingham Palace, die Bill Gates zu Terminen empfing und jeden Tag Telearbeit macht… Kein anderer Mensch in ihrem Alter auf der Welt hat einen so vollen Terminkalender“, so der Journalist, der glaubt, sie sei einfach „müde“.

    Philip Turle stellt eine weitere Hypothese auf: In Großbritannien hat die Zahl der Covid-19-Fälle zugenommen. Die Ärzte der Königin wollen kein Risiko für ihre Gesundheit eingehen.

  • Oise: zwei große Hirsche von Jägern getötet

    Oise: zwei große Hirsche von Jägern getötet

    In der Region Oise wurden diesen Monat zwei kapitale Hirsche geschossen. Der örtliche Jagdverband selbst hat diejenigen, die sie erlegt haben, kritisiert.

    Sie waren das Wahrzeichen des Waldes in Compiègne (Oise). Einer der majestätischsten Hirsche der Region wurde nun von Jägern erlegt. Das Tier war bekannt unter dem Namen „l’Araignée“. Einige Tage zuvor bereits wurde ein weiterer großer Hirsch, der den Spitznamen „Square“ trug, getötet. Ein großer Verlust für die Wanderer, aber auch für alle diejenigen, die diese beiden stolzen Hirsche bekannt gemacht haben. „Es ist ein sehr kleiner Jagdbezirk, und jedes Jahr müssen sie zwei Hirsche erlegen, und jedes Mal sind es sehr große Hirsche“, erklärt Gaëtan Martin, ein Wildtierfotograf gegenüber France 2.

    Kritik durch den örtlichen Jagdverband
    Eine Kritik, die viele Einwohner der Region teilen, die diese „Trophäenjagd“nicht verstehen und ablehnen. Die Jagd ist seit Ende September eröffnet und ist insgesamt von September bis Februar genehmigt. Sie findet also mitten in der Brutzeit der Hirsche statt. Der örtliche Jagdverband selbst ist nicht einverstanden mit denjenigen, die die beiden großen Hirsche erlegt haben, und hat deren Jagdrecht für das nächste Jahr eingeschränkt.

    Lesen Sie auch: Die Brigitte-Bardot-Stiftung startet eine Anti-Jagd-Kampagne – Jäger erstatten Anzeige

  • Mann vor Gericht, der sich als Neffe von Brigitte Macron ausgab

    Mann vor Gericht, der sich als Neffe von Brigitte Macron ausgab

    Der 35-jährige Angeklagte steht wegen Identitätsdiebstahls, versuchten Betrugs und vollendeten Betruges vor Gericht.

    Der Angeklagte gab vor, dass seine Tante die französische First Lady sei. Der 35-Jährige muss sich seit Dienstag, 26. Oktober, vor dem Pariser Strafgericht verantworten, weil er sich als Neffe von Brigitte Macron ausgegeben hat. Zu diesem Zweck benutzte er Namen von Direktoren der Elysée-Verwaltung, um bei bestimmten Gelegenheiten einen VIP-Empfang oder kostenlose Luxusdienstleistungen zu erhalten. Der Angeklagte steht zusammen mit einer Komplizin wegen Identitätsdiebstahls, versuchten Betrugs und vollendeten Betrugs vor Gericht. Er war bereits im September 2014 wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden.

    Mitglieder der Elysée-Verwaltung als Nebenkläger
    Vor der 13. Strafkammer gab der Angeklagte zu, im Frühjahr 2018 über den Internet-Hoster OVH eine falsche E-Mail-Adresse eingerichtet zu haben: dircab@presidence-française.fr. Er unterzeichnete seine Sendungen mit Pierre-Olivier Costa, Kabinettsdirektor von Brigitte Macron, oder Patrick Strzoda, Kabinettsdirektor von Emmanuel Macron, die selbst auch eine Zivilklage eingereicht haben. Und bat, angeblich im Auftrag des Neffen der First Lady, um bestimmte Leistungen: einen VIP-Empfang in einem Luxushotel in Marokko, Tickets für einen Formel-1-Grand-Prix in Melbourne oder eine Club-2000-Karte bei Air France.

    Vor Gericht gab der Angeklagte am Dienstag zu, dass er von „Status, Prestige und Privilegien“ angezogen werde. Er bestritt allerdings, „für Geld“ oder „um Schaden anzurichten“ gehandelt zu haben.

    Lesen Sie auch: Emmanuel und Brigitte Macron haben Klage gegen einen Paparazzi eingereicht

  • In Saint-Nazaire wurde ein mehr als 3 Kilometer langer Schal für den Telethon gestrickt

    In Saint-Nazaire wurde ein mehr als 3 Kilometer langer Schal für den Telethon gestrickt

    Tausend Menschen haben einen 3.356 Meter langen Schal gestrickt, der genau der Länge der längsten Brücke Frankreichs, der Saint-Nazaire-Brücke, entspricht. Diese Leistung ist Teil der Tricothon-Initiative, einem Projekt, das zugunsten des Telethons ins Leben gerufen wurde.

    Der Telethon, eine französische Benefizveranstaltung, findet seit 1986 jedes Jahr am ersten Dezemberwochenende statt und wird von Hunderttausenden von Freiwilligen, Millionen von Teilnehmern und vielen Künstlern unterstützt. Den Telethon begleitet auch ein 30-stündiges Fernsehprogramm auf einem öffentlichen Kanal.

    Seit fast zwei Jahren haben mehr als tausend Freiwillige in ganz Frankreich 9.590 Rechtecke gestrickt. Das Ziel: einen riesigen Schal im Rahmen des Tricothon anzufertigen, um Spenden für den Telethon zu sammeln und dabei die gesamte Brücke von Saint-Nazaire zu bedecken, eine Strecke von immerhin 3.356 Metern.

    Eine Mobilisierung für eine gute Sache
    Nach vielen Stunden des Strickens musste das Ganze dann noch zusammengesetzt werden.

    Dank dieser kolossalen Strickaktion hoffen die zahlreichen Teilnehmer, mindestens 45.000 Euro an Spenden für die Erforschung von Muskeldystrophie für den Telethon zu sammeln. Aber das ist nicht der einzige Zweck dieser Initiative. Die Rechtecke des Schals werden schlussendlich zu 400 Decken umgestaltet. Sie werden anschliessend für wohltätige Zwecke gespendet.

  • Trauermarsch am Sonntag nach dem Selbstmord der 14-jährigen Dinah, die in der Schule schikaniert wurde

    Trauermarsch am Sonntag nach dem Selbstmord der 14-jährigen Dinah, die in der Schule schikaniert wurde

    Die 14-jährige Dinah wurde von Schülern ihrer Schule schikaniert und nahm sich das Leben. Eine Tragödie, die die Debatte über Mobbing an Schulen neu entfacht hat.

    In ein paar Wochen hätte sie ihren 15. Geburtstag feiern können. Aber in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober brachte sich Dina in ihrem Zimmer um. An diesem Sonntag ist um 15 Uhr in Mulhouse im Elsass ein Trauermarsch zum Gedenken an das junge Mädchen geplant, das in Kingersheim ein ganz normales Leben zu führen schien. Nach Angaben ihrer Familie wurde sie über zwei Jahre lang von Mitschülern ihrer Schule massiv belästigt. Sie wurde „eine Hure, eine Lesbe, eine dreckige Streberin, eine dreckige Rasse, eine dreckige Mischrasse“ genannt. Im März unternahm sie ihren ersten Selbstmordversuch. „Die Schule hat uns jeden Tag angerufen, um sie abzuholen“, so Dinahs Mutter gegenüber dem sender RTL.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet
    Trotz einer organisierter Gespräche zwischen Dinah und ihren Peinigern ging die Tortur für das Mädchen weiter. Sie erhielt ihr Zwischendiplom mit Auszeichnung. Durch den Besuch eines anderen Gymnasiums in Mulhouse (Haut-Rhin) hoffte sie, ihren Belästigern nicht wieder zu begegnen, aber sie trafen sich in der Kantine, die von mehreren Schulen der Region gemeinsam genutzt wird. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um einen Zusammenhang des Mobbings mit dem Selbstmord zu Untersuchen. Dinahs Familie will eine Klage gegen X und die Schule einreichen.

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