Kategorie: Frankreich

  • Poisson en Papillote: Eine Olympische Rezeptidee

    Poisson en Papillote: Eine Olympische Rezeptidee

    Die Kunst des Kochens ist seit jeher ein Spiel von Aromen, Texturen und Präsentation. Ein herausragendes Beispiel dieser Kunst ist das „Poisson en Papillote“, ein französisches Gericht, das Fische und Gemüse in Pergamentpapier sanft gart. Dieses Rezept ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Fest für die Augen. Die Technik, die […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris 2024: Anne Hidalgo spricht bereits über das Erbe der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Anne Hidalgo spricht bereits über das Erbe der Olympischen Spiele

    Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben gerade erst begonnen, und Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, plant bereits, einige ikonische Symbole der Spiele dauerhaft in Paris zu behalten. In einem Interview mit France Bleu Paris äußerte sie ihre Absicht, die olympischen Ringe auf dem Eiffelturm, die Feuerschale und die weiblichen Statuen vor der Nationalversammlung als Vermächtnis der Spiele zu bewahren.

    „Diese drei symbolträchtigen Kunstobjekte verdienen unsere volle Aufmerksamkeit“, betonte Hidalgo.

    Die Bedeutung der Symbole

    Die olympischen Ringe auf dem Eiffelturm sind das auffälligste Zeichen der Spiele und sollen laut Hidalgo auch nach den Spielen bleiben. Die Feuerschale, die zur Eröffnung der Spiele entzündet wurde, soll ihren Platz in den Tuilerien behalten – eine Petition wurde bereits gestartet, um dieses Vorhaben zu unterstützen.

    Besonders am Herzen liegen Hidalgo auch die weiblichen Statuen, die im Rahmen der Spiele errichtet wurden und die sie sich gut im 18. Arrondissement von Paris vorstellen kann. Diese Statuen symbolisieren die Solidarität und sind ein wichtiger Teil der künstlerischen Darstellung der Spiele.

    Emotionale Eröffnungszeremonie

    Von der Eröffnungszeremonie am vergangenen Freitag zeigt sich Hidalgo begeistert. „Es war eine immense Emotion…“, sagte sie. Die Zeremonie, inszeniert von Thomas Jolly und Thierry Reboul, habe nicht nur die Franzosen, sondern die ganze Welt angesprochen.

    Und: „Es war nicht nur ein globales Spektakel, sondern erzählte etwas über uns“, so Hidalgo weiter. Der Auftritt habe die Vielfalt gefeiert und gezeigt, dass Unterschiede in einem universellen Kontext möglich und wichtig sind.

    Begeisterung in der Stadt

    Am ersten Wochenende nach der Eröffnung besuchten rund 80.000 Menschen die Stadt, darunter auch die zentralen Plätze vor den Rathäusern, die kostenfrei zugänglich waren. „Das ist fast ein Jahrzehnt an Investitionen“, erinnert Hidalgo an die lange Vorbereitungszeit für die Spiele.

    Die voll besetzten Stadien sind für Hidalgo ebenfalls ein positives Zeichen. Im Gegensatz zu den eher leeren Stadien bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, zeigt sich Paris mit vollen Rängen und begeisterten Zuschauern. „Das ist etwas sehr Schönes. Wir haben viele Kritiken einstecken müssen, aber jetzt sind wir da – und es ist einfach wunderbar!“

    Die Zukunft im Blick

    Während Hidalgo optimistisch in die Zukunft blickt, bleibt offen, ob alle der angesprochenen Symbole tatsächlich in Paris verbleiben können. Doch eines steht fest: Die Spiele hinterlassen einen bleibenden Eindruck in der Stadt und bei ihren Bewohnern. Paris 2024 wird sicherlich als ein unvergessliches Kapitel in die Geschichte von Paris eingehen.

  • Omelette aux Herbes: Ein Leichter Genuss in Sportlichen Zeiten

    Omelette aux Herbes: Ein Leichter Genuss in Sportlichen Zeiten

    Das Omelette aux Herbes, auch bekannt als Kräuteromelett, ist eine delikate und nahrhafte Speise, die perfekt in die Ernährungspläne aktiver Menschen passt. Es vereint die Frische aromatischer Kräuter mit der Leichtigkeit von Eiern und bietet eine schnelle und unkomplizierte Mahlzeit für sportliche Zeiten. In diesem Artikel erkunden wir die Geschichte, die gesundheitlichen Vorteile und das […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gluthitze im Südwesten: Rekordtemperaturen und Vorsichtsmaßnahmen

    Gluthitze im Südwesten: Rekordtemperaturen und Vorsichtsmaßnahmen

    Heute werden im Südwesten Frankreichs höchste Temperaturen erwartet, warnt Météo-France. Insgesamt sind 39 Départements, von Südfrankreich bis Korsika, wegen einer Hitzewelle in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Alix Roumagnac, Präsident der Firma Predict, einer Tochtergesellschaft von Météo-France, sagt: „Es ist der Südwesten, der heute die heißesten Temperaturen erleben wird.“ Das lange Warten auf den Sommer ist vorbei – die Temperaturen steigen rapide an. Ursache dafür ist ein Hochdruckgebiet, das aus Nordafrika und Spanien nach Frankreich zieht.

    Extreme Temperaturen im Südwesten

    „Die Temperaturen werden meist über 40 Grad liegen, besonders im Südwesten“, so Roumagnac weiter. Auch der Südosten wird von der Hitze nicht verschont bleiben. Die Hitzewelle soll bis Mittwoch andauern.

    Wer in den Küstengebieten Urlaub macht, kann auf eine leichte Abkühlung hoffen, aber im Landesinneren steigen die Temperaturen drastisch. Alix Roumagnac erklärt: „Die Temperaturen bleiben auch nachts hoch.“ Am frühen Montagmorgen wurden Temperaturen zwischen 21°C und 24°C im nördlichen Aquitanien, in Okzitanien, vom Gard bis zum Var und auf Korsika gemessen. In anderen Teilen der südlichen Hälfte Frankreichs liegen Nachttemperaturen zwischen 18°C und 21°C.

    Prognose und Auswirkungen der Hitzewelle

    Bis Mittwoch bleibt die Hitzewelle bestehen. Eine Wetterfront aus dem Norden wird die Temperaturen gegen Ende der Woche wieder sinken lassen. Die Athleten der Olympischen Spiele in Paris bleiben von dieser extremen Hitze weitgehend verschont, auch wenn die Temperaturen dort ebenfalls steigen könnten.

    Diese Hitzewelle erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, besonders für ältere Menschen und Kinder. Ausreichende Hydrierung und Schatten sind essenziell, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Sollten Sie mit einem Haustier reisen, denken Sie daran: Auch Tiere leiden unter der Hitze und brauchen besonderen Schutz.

    Vorbereitung auf kommende Hitzeperioden

    Ist das der neue Standard für Sommer in Frankreich? In den letzten Jahren häufen sich die Hitzewellen. Die Anpassung an solche Extrembedingungen wird immer wichtiger. Klimatisierte Räume und schattige Plätzchen gewinnen an Bedeutung, ebenso wie bewusster Wasserverbrauch und Kühlstrategien für Gebäude.

    Mit der Hitze steigt auch das Risiko für Waldbrände. In den betroffenen Gebieten ist erhöhte Vorsicht geboten. Offenes Feuer und Zigarettenstummel können schnell verheerende Brände auslösen.

    Ratschläge für heiße Tage

    • Trinken Sie viel Wasser: Auch wenn Sie keinen Durst haben, bleibt Hydrierung oberste Priorität.
    • Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung: Besonders in den heißesten Stunden des Tages.
    • Tragen Sie leichte, helle Kleidung: Diese reflektiert die Sonne besser und hilft, die Körpertemperatur zu regulieren.
    • Kühlen Sie sich ab: Nutzen Sie Ventilatoren, Klimaanlagen oder nehmen Sie kalte Duschen.
    • Achten Sie auf Ihre Mitmenschen: Insbesondere ältere Menschen und kleine Kinder benötigen besondere Fürsorge.

    Diese Maßnahmen helfen, die heißen Tage sicher und gesund zu überstehen.

    Schließlich bleibt die Frage: Wie bereiten wir uns langfristig auf immer häufiger werdende Hitzewellen vor? Investitionen in Infrastruktur, Informationen über Hitzeschutz und nachhaltige Stadtplanung werden Schlüsselrollen spielen. Inmitten der aktuellen Hitzewelle(n) ist es wichtig, nach vorne zu blicken und Lösungen zu finden, die langfristig Bestand haben.

  • Die Geisterspiele von Saint-Germain-des-Prés: Olympisches Feuer, aber keine Flamme

    Die Geisterspiele von Saint-Germain-des-Prés: Olympisches Feuer, aber keine Flamme

    Trotz der Hoffnung auf wirtschaftliche Aufschwünge enttäuschen die Umsätze in Saint-Germain-des-Prés, einem Touristenmagneten in Paris, die Inhber von Geschäften und Restaurants. Nach zehn Tagen voller Verkehrseinschränkungen im Vorfeld der Eröffnungszeremonie scheint auch das erste Wochenende der Olympischen Spiele keine Verbesserung zu bringen.

    Am Sonntag, dem 28. Juli, strahlt die Sonne über Paris, aber die Terrasse der Pizzeria Agata bleibt leer. Trotz des Beginns der Olympischen Spiele bleibt die erwartete Menschenmenge aus. Zur Mittagszeit betreten zwei Touristen das Restaurant, um einen Kaffee zu trinken. Der Inhaber nimmt die Bestellung ohne Murren an. „Normalerweise machen wir im Juli die besten Umsätze, aber dieser Juli fühlt sich an wie ein November. Wir liegen etwa 40.000 Euro hinter den Einnahmen vom Juli 2023 zurück“, berichtet Bruno, Mitinhaber des Restaurants.

    Die Geschäfte im sechsten Arrondissement von Paris litten bereits unter den Verkehrsbeschränkungen, die zwischen dem 18. und 26. Juli im Rahmen des Anti-Terror-Perimeters verhängt wurden. Auch das Zeitfahren am Samstag auf dem Boulevard Saint-Germain konnte die Situation nicht retten. „Es war zwar viel los, aber ich habe trotzdem 2.500 bis 3.000 Euro weniger eingenommen als an einem normalen Samstag“, so Bruno. „Uns wurde versprochen, dass die Spiele die Wirtschaft ankurbeln würden, aber viele Touristen konsumieren kaum etwas.“

    Hoffnungsschimmer und Ernüchterung

    Ein paar Schritte weiter, beim Café de Flore und Les Deux Magots, sieht die Lage etwas besser aus. Diese beiden bekannten gastronomischen Institutionen füllen ihre Terrassen wieder, nachdem die trüben Tage vorbei sind. „Wir lagen während der Verkehrssperren etwa 20 bis 25 Prozent unter dem Normalumsatz, aber jetzt, mit dem besseren Wetter und ohne die Absperrungen, atmen wir langsam auf“, erklärt Camille, Assistent der Geschäftsführung bei Les Deux Magots.

    Beim Relais de l’Entrecôte bildet sich um die Mittagszeit eine Schlange von etwa dreißig Personen. „Seit gestern läuft es besser, noch nicht wie üblich, aber wir hoffen, dass es sich steigert“, bemerkt Magali, die seit 23 hier Jahren Geschäftsführerin ist. „Unsere Gästezahlen stiegen von 128 am Freitagabend auf 328 am Samstagabend“, erzählt auch ein Kellner einer großen Brasserie in der Nähe.

    Dennoch bleibt die Gesamtstimmung gedämpft. „Wir liegen immer noch unter unseren Erwartungen. Vielleicht sind die Touristen alle auf der rechten Uferseite der Seine?“, fragt sich ein Kellner aus Saint-Germain-des-Prés.

    Ein Schatten über dem Kunstviertel

    „In den letzten zehn Tagen habe ich fast nichts verkauft, es war eine Katastrophe“, klagt Pierre-Michel, Geschäftsführer eines Bekleidungs- und Einrichtungsgeschäfts. „Jetzt geht es langsam wieder los, aber es dauert, bis die Dinge wieder in Schwung kommen.“ Einige Straßen sind immer noch durch Absperrungen blockiert. Richard, ein Galerist, raucht nervös eine Zigarette vor seiner Kunstgalerie in der Rue des Saint-Pères. „Die Leute können nicht vorbeikommen. Es ist wirklich deprimierend, aber wir müssen das durchstehen“, sagt er. Richard überlegt, ob er seine Galerie während der restlichen Zeit der Spiele schließen soll und will „die nächsten Tage abwarten“, um eine Entscheidung zu treffen.

    Wo sind die Touristen?

    Pierre-Yves, der Inhaber einer Modeboutique, hat einige Absperrungen verschoben, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Trotzdem bleibt er oft allein hinter seiner Kasse: „Die Zeit nach der Eröffnungszeremonie ist immer noch nicht sehr aufregend. Wir machen nur ein Drittel des Umsatzes, den wir normalerweise im Juli hätten.“ Die Tourismusbehörde von Paris hatte 15 Millionen Besucher für die Zeit der Olympischen Spiele vorhergesagt, darunter 11 Millionen allein für die Olympischen Spiele, und bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen versprochen. „Aber hier sehe ich niemanden. Es ist wie in der Gobi-Wüste, hier ist tote Hose“, schimpft Philippe, Verkäufer in einer Buchhandlung in der Rue Bonaparte. „Sie haben uns erzählt, dass die Spiele die Wirtschaft boosten würden, aber die Touristen sind nicht gekommen“, so seine Einschätzung.

    Einige Besucher betreten die Buchhandlung kurz, verlassen sie jedoch schnell wieder. Das Hotel Fougère auf der anderen Straßenseite ist auch noch nicht ausgebucht. „In den letzten zwei, drei Tagen wurde es besser, aber wir hatten eine große Flaute zwischen dem 15. und 25. Juli. Wir sollten eigentlich bis zum 5. August voll belegt sein“, berichtet Dominique von der Rezeption.

    Ein Blick nach vorne

    „Wir haben diesen Juli viel schlechter abgeschnitten als letztes Jahr und die kommenden zwei Wochen werden die Saison nicht retten“, sagt Dominique, Kundenbetreuer im Hotel Fougère. Einige Geschäftsinhaber fordern finanzielle Entschädigungen für die Einbußen im Juli. „Ich denke aber, das ist für den Staat nicht machbar“, meint Dominique.

    Manche Geschäftsleute glauben, dass die Touristen auf die olympischen Stätten beschränkt sind, während andere bemerken, dass die Besucher zwar vorbeikommen, aber nichts kaufen. „Ich war bei der Weltmeisterschaft 1998 und der Euro 2006 dabei, und es ist immer dasselbe“, sagt ein Buchhändler vom Quai Malaquais resigniert.

    Obwohl mehrere Geschäfte am Sonntag geöffnet hatten, um olympische Touristen zu empfangen, bleibt die Bilanz zur Mittagszeit enttäuschend. „Gestern haben wir viele Regenkleidung verkauft, aber heute hatten wir in zwei Stunden nur vier oder fünf Kunden“, berichten die Verkäufer eines Bekleidungsgeschäfts. „Verglichen mit dem letzten Jahr ist kaum jemand hier. Unsere Pariser Stammkunden sind weg und unter den Touristen finden wir keine neuen Kunden“, bestätigen Lila und Victoire, Verkäuferinnen in einer Parfümerie. „Das ist nicht das, was uns angekündigt wurde.“

    Ein paar Meter weiter langweilt sich Alexandra, die Inhaberin eines Coffee Shops. „Ich habe heute geöffnet, in der Hoffnung auf etwas Betrieb, aber es ist super ruhig. Man spürt nicht, dass die Touristen hier Geld ausgeben möchten. Verglichen mit dem letzten Jahr ist es katastrophal.“ Nach diesem enttäuschenden Saisonbeginn überlegt die Besitzerin sogar, ihr kleines Café endgültig zu schließen.

    Ein Hoffnungsschimmer?

    Trotz der trüben Aussichten bleibt eine kleine Hoffnung: Mit dem Fortschreiten der Spiele und der anhaltenden Verbesserung des Wetters könnte sich die Lage noch ändern. Die Olympischen Spiele sind noch lange nicht vorbei, und vielleicht kommt die ersehnte Welle von Touristen und Einkäufen ja doch noch – auch wenn es aktuell schwer vorstellbar ist. Wer weiß, vielleicht bringt die zweite Halbzeit das ersehnte Tor.

  • Sommerhitze und Babys: So schützen Sie Ihre Kleinsten

    Sommerhitze und Babys: So schützen Sie Ihre Kleinsten

    Die Sommerferien sind da – Zeit für Sonne, Strand und Spaß! Doch die Hitze kann für Babys schnell gefährlich werden. Wie können Eltern sicherstellen, dass ihre kleinen Schätze gut durch die heißen Tage kommen? Hier sind einige bewährte Tipps und Tricks, um Babys während einer Hitzewelle zu schützen. 1. Ausreichend Flüssigkeit Babys verlieren bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit. Besonders gestillte Säuglinge brauchen häufiger die Brust, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken. Für ältere Babys kann auch Wasser angeboten werden. Eine kleine Faustregel: Wenn das Baby viel schwitzt, sollte es auch mehr trinken. 2. Leichte Kleidung Die richtige Kleidung spielt eine wichtige Rolle. Luftige, helle Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle ist ideal. Sie lässt die Haut atmen und schützt gleichzeitig vor Sonnenstrahlen. Ein Hut mit breiter Krempe schützt Kopf und Nacken – unverzichtbar bei jedem Spaziergang. 3. Direkte Sonne meiden Direkte Sonneneinstrahlung ist für Babys tabu. Ein schatt…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Dinkelbrot in Frankreich: Genuss ohne Weizenunverträglichkeit

    Dinkelbrot in Frankreich: Genuss ohne Weizenunverträglichkeit

    Urlaub in Frankreich – wer denkt da nicht an knusprige Baguettes, duftende Croissants und feinste Pâtisserie? Doch was tun, wenn man eine Weizenunverträglichkeit hat? Für viele scheint es unmöglich, in Frankreich ohne Beschwerden Brot und Gebäck zu genießen. Doch die gute Nachricht: Es gibt Alternativen! Ein Leser fragte: „Meine Frau leidet an einer Weizenunverträglichkeit. Nun würden wir gerne nach Frankreich reisen. Gibt es da die Möglichkeit, Dinkelbrot zu bekommen?“ Dieser Frage wollen wir a…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris 2024: „Keine Sorge“ wegen der Wasserqualität der Seine, sagt Emmanuel Grégoire, Stadtrat von Paris

    Paris 2024: „Keine Sorge“ wegen der Wasserqualität der Seine, sagt Emmanuel Grégoire, Stadtrat von Paris

    Die Regenfälle, die am Freitag und Samstag auf Paris niedergegangen sind, haben die Seine verunreinigt und die Organisatoren der Olympischen Spiele gezwungen, das zweite geplante Training für den Triathlon am Montagmorgen im Fluss abzusagen, nach dem bereits am Sonntag abgesagten Training.

    „Es gibt keine große Sorge seitens des Organisationskomitees, das weiterhin Tests zur Wasserqualität der Seine durchführen wird“, versichert Emmanuel Grégoire, sozialistischer Abgeordneter und Stadtrat von Paris, der am Montag, dem 29. Juli, bei dem Sender Franceinfo zu Gast war.

    „Ich sehe weder bei den Sportverbänden und den Ländern, die an diesen Triathlon-Wettkämpfen teilnehmen, noch beim Organisationskomitee unüberwindbare Bedenken“, fährt er fort. „Wir werden ruhig auf die Ergebnisse warten, die in der nächsten Nacht ermittelt werden“, präzisiert der ehemalige erste stellvertretende Bürgermeister von Paris.

    Die Triathlonwettbewerbe sollen am Dienstag und Mittwoch stattfinden, gefolgt von den Freiwasserschwimmwettkämpfen in der zweiten Woche der Olympischen Spiele in Paris. Wenn die Wasserqualität des Flusses von den Organisatoren als ausreichend bewertet wird, wird der Männertriathlon ohne vorherige Streckenerprobung des Schwimmabschnitts stattfinden, dessen Startpunkt auf Höhe des Pont Alexandre III liegt.

    „Wir wussten, dass ein Risiko bleibt, wenn es in den Tagen vor den Wettkämpfen sehr starke Regenfälle gibt“, räumt Emmanuel Grégoire ein. Seit Sonntag scheint jedoch wieder die Sonne in der französischen Hauptstadt, und „wir erwarten heute (Montag) einen sonnigen Tag, was ein wesentlicher Faktor zur Wiederherstellung der Wasserqualität ist“, fügt er hinzu.

    Der französische Staat und die lokalen Behörden der Île-de-France haben etwa 1,4 Milliarden Euro investiert, um die Seine und ihren Hauptzufluss, die Marne, im Hinblick auf die Olympischen Spiele und später für die breite Öffentlichkeit badetauglich zu machen. Diese Investitionen wurden „nicht für einen Triathlonwettbewerb getätigt, sondern sind eine Investition für die nächsten 50 oder 100 Jahre“, verteidigt der Stadtrat die Ausgaben. Diese Maßnahmen sollen „dem Fluss die Wasserqualität zurückgeben, die er verdient“, und werden „die Rückkehr zu einer gesünderen Seine beschleunigen“ mit „öffentlichen Badezonen ab dem nächsten Jahr“.

    Was bedeutet das alles für die Olympischen Spiele? Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass die neuen Tests positive Ergebnisse liefern werden und die Wettbewerbe planmäßig stattfinden können. Trotz der kurzfristigen Unannehmlichkeiten aufgrund der Regenfälle sehen die langfristigen Investitionen vielversprechend aus – ein Gewinn nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Bewohner und Besucher von Paris in den kommenden Jahrzehnten.

  • Tragödie im Cantal: Einsturz einer Terrasse fordert ein Menschenleben und 39 Verletzte

    Tragödie im Cantal: Einsturz einer Terrasse fordert ein Menschenleben und 39 Verletzte

    Ein dramatisches Unglück ereignete sich am Samstag, dem 27. Juli, in Saint-Pierre im Cantal. Eine hölzerne, schwebende Terrasse brach zusammen und verursachte den Tod einer Person sowie 39 Verletzte.

    Hochzeit wird zum Albtraum

    Am Sonntag, dem 28. Juli, zeugen noch immer Champagnerflaschen und Dekorationen von der festlichen Atmosphäre des vorangegangenen Abends. Doch die Hochzeit, die an diesem Samstag stattfand, nahm ein tragisches Ende. Gegen 18:15 Uhr brach ein komplettes Stück der Holzterrasse ab und stürzte drei Meter in die Tiefe. Die Freude und der Jubel verwandelten sich in Sekunden in Schock und Verzweiflung.

    Vier Gäste in kritischem Zustand

    Während Dutzende von Gästen die idyllische Umgebung genossen, nahm das Unheil seinen Lauf. Eine 69-jährige Frau erlitt einen Herzinfarkt und verstarb noch am Unfallort. Vier weitere Gäste wurden zum Teil sehr schwer verletzt und werden weiterhin im Krankenhaus behandelt.

    Keine Anzeichen für Schwachstellen

    Laut den Behörden gab es keinerlei Anzeichen, die auf eine Schwächung der Terrasse hindeuteten. Der Bürgermeister betonte, dass die vor 16 Jahren errichtete Festhalle regelmäßig kontrolliert wurde. Wie konnte es also zu diesem schrecklichen Vorfall kommen?

    Großeinsatz der Rettungskräfte

    Innerhalb kürzester Zeit waren 60 Gendarmen, Rettungssanitäter und vier Hubschrauber vor Ort, um den Verletzten zu helfen und die Lage zu sichern. Eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung wurde eingeleitet, um die Ursachen des Einsturzes zu klären.

    Der Schock sitzt tief

    Im Dorf Saint-Pierre herrscht Fassungslosigkeit. „Wir hätten nie gedacht, dass so etwas passieren könnte“, erzählt ein Nachbar, der die Hochzeitsgesellschaft gut kennt. Es war ein idyllischer Sommerabend, der sich in einen Albtraum verwandelte. Die Bewohner stehen unter Schock und sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien.

    War es vermeidbar?

    Die Frage, die sich nun viele stellen: Hätte dieser tragische Vorfall verhindert werden können? Obwohl die Terrasse regelmäßig kontrolliert wurde, müssen nun alle Aspekte – von der Bauweise über die Materialien bis hin zur Wartung – genauestens unter die Lupe genommen werden.

    Sicherheitsvorkehrungen überdenken

    Dieser Unfall führt drastisch vor Augen, wie wichtig regelmäßige und gründliche Sicherheitsüberprüfungen sind. Auch wenn bisherige Kontrollen keine Mängel aufzeigten, muss hinterfragt werden, ob die aktuellen Standards ausreichend sind oder ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.

    Die Ermittlungen werden wahrscheinlich einige Zeit in Anspruch nehmen, doch die drängendste Frage bleibt: Warum brach die Terrasse zusammen? Bis eindeutige Antworten vorliegen, bleibt den Betroffenen und den Dorfbewohnern nur das Hoffen auf eine schnelle Genesung der Verletzten und darauf, dass sich ein solches Unglück nie wiederholt.

    Dieser Vorfall erinnert einmal wieder daran, wie schnell das Leben sich ändern kann. Ein fröhlicher Anlass wurde zum tragischen Ereignis, das die Gemeinschaft von Saint-Pierre noch lange beschäftigen wird. Hoffen wir, dass die Untersuchung bald Klarheit bringt und solche Unfälle in Zukunft verhindert werden können.

  • Hitzewelle in Libourne: Hitzespitze bringt Bewohner ins Schwitzen

    Hitzewelle in Libourne: Hitzespitze bringt Bewohner ins Schwitzen

    Am Sonntag, dem 28. Juli, wurde es in Libourne (Gironde) heiß. Richtig heiß. Die Temperaturen stiegen auf bis zu 34 Grad, und die Bewohner bereiten sich darauf vor, auch in den kommenden Tagen der Hitze zu trotzen.

    Frühes Training – so machen es die Freizeitsportler. Wer klug ist, nutzt die kühleren Morgenstunden für sein Workout. Am Markt von Libourne haben Händler und Handwerker ihre eigenen Strategien entwickelt. Mit dem ersten Sommerhitze-Peak an diesem Sonntag stehen die Zeichen auf Anpassung. Der Obst- und Gemüsehändler hat umgedacht: „Heute sind es eher Früchte, Tomaten und Salate. Suppe verkauft sich schwer bei dieser Hitze“, scherzt er.

    Ein neuer Lebensstil für heiße Tage

    Die sich verschärfenden Hitzewellen bringen neue Gewohnheiten mit sich. Die Menschen passen ihren Alltag an, um der drückenden Hitze zu entkommen. Eine Rentnerin hat ihre Pläne drastisch geändert: „Ich bleibe zu Hause, um die Kühle zu bewahren. Das Mittagessen im Restaurant habe ich abgesagt“, erzählt sie. Für den Abend hat sie Freunde zum Aperitif eingeladen und hofft, dass die Temperaturen es zulassen, draußen zu sitzen.

    Noch heißer: Montag bringt 39 Grad

    Die kleine Abkühlung in der Nacht wird kurz sein. Am Montag, dem 29. Juli, werden im Südwesten Frankreichs bis zu 39 Grad erwartet. Die Region steht bereits unter einer Hitzewarnung.

    Die drückende Hitze lässt niemanden unberührt. Ob durch frühes Aufstehen, veränderte Einkaufsgewohnheiten oder abgesagte Vorhaben – jeder sucht nach seinem Weg, mit der Hitze umzugehen. Während die Temperaturen steigen, bleibt abzuwarten, wie die nächsten Tage verlaufen. Eins ist sicher: Diese Hitze zwingt zur Anpassung.