Kategorie: Frankreich

  • Schockierende Gewalttat in Nîmes: Mann erschossen – Täter auf der Flucht

    Schockierende Gewalttat in Nîmes: Mann erschossen – Täter auf der Flucht

    In Nîmes, einer Stadt im Süden Frankreichs, ereignete sich am Sonntagabend eine brutale Gewalttat, die das Viertel Chemin Bas d’Avignon erschütterte. Ein Mann in seinen Dreißigern wurde gegen 22:30 Uhr von mehreren Angreifern, von denen einige maskiert waren, angegriffen. Die Täter schlugen ihn nicht nur brutal zusammen, sondern schossen auch auf ihn. Das grausame Verbrechen wurde von mehreren Zeugen beobachtet, die noch immer unter Schock stehen.

    Der Vorfall nahm eine dramatische Wende, als das Opfer versuchte, mit dem Fahrzeug der Angreifer zu entkommen – ein Auto, das laut Polizei als gestohlen gemeldet war. Doch die Flucht endete tragisch: Während er davonraste, eröffneten die Angreifer erneut das Feuer auf ihn. Der flüchtende Mann verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, das schließlich gegen eine Mauer prallte. Der Wagen fing Feuer, und das Chaos eskalierte weiter.

    Glücklicherweise gelang es einigen mutigen Zeugen, den schwer verletzten Mann aus dem brennenden Fahrzeug zu ziehen. Doch alle Rettungsversuche waren vergeblich – er erlag seinen schweren Verletzungen etwa eine halbe Stunde später, gegen 23:15 Uhr. Das ganze Viertel ist seitdem in Aufruhr, und die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den flüchtigen Tätern.

    Es ist kaum zu fassen, dass sich solch eine brutale Tat inmitten eines belebten Stadtviertels ereignete. Die Ermittler arbeiten fieberhaft daran, die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Das Motiv für diese grausame Tat ist noch unklar, doch die Polizei untersucht alle möglichen Spuren und Hinweise, um das Puzzle zusammenzusetzen.

    Die Bewohner von Nîmes, besonders diejenigen im Chemin Bas d’Avignon, sind tief betroffen. Die Angst sitzt ihnen im Nacken – wer hätte gedacht, dass die Gewalt so nah an ihre Haustür kommen würde? Nun bleibt die Frage: Wie lange dauert es, bis die Täter gefasst werden? Und wie kann die Sicherheit in solchen Vierteln langfristig gewährleistet werden?

    Die Stadtverwaltung hat bereits angekündigt, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um die Bevölkerung zu schützen und das Vertrauen in die Ordnungskräfte wiederherzustellen. Doch die Narben dieses schrecklichen Abends werden noch lange spürbar sein.

    Die Fahndung nach den Tätern läuft auf Hochtouren, bislang fehlt aber jede Spur. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen bald gefasst werden und sich für ihre Tat vor Gericht verantworten müssen. Bis dahin bleibt den Menschen in Nîmes nur, mit der Angst zu leben und zu hoffen, dass die Gewalt nicht erneut zuschlägt.

  • Nächtlicher Albtraum im Urlaub: 3.000 Camper in den Pyrenäen wegen Großbrand evakuiert

    Nächtlicher Albtraum im Urlaub: 3.000 Camper in den Pyrenäen wegen Großbrand evakuiert

    Manchmal endet ein entspannter Urlaub schneller als gedacht – und mit einem Schrecken, den man so schnell nicht vergisst. So erging es fast 3.000 Urlaubern in Canet-en-Roussillon, einem beliebten Ferienort in den Pyrenäen-Orientales, die mitten in der Nacht ihre Zelte abbrechen mussten. Ein heftiger Brand in unmittelbarer Nähe des Campings zwang die Urlauber, ihre Unterkünfte fluchtartig zu verlassen.

    Flammen in der Nacht: Eine dramatische Evakuierung

    Es war die Nacht von Sonntag auf Montag, als gegen 2:30 Uhr die ersten Alarmrufe durch das Campinggelände hallten. Nur 100 Meter von den ersten Wohnwagen entfernt hatte ein Feuer begonnen, sich durch die trockene Vegetation zu fressen. Angefacht von einem starken Nordwind, der in Böen mit bis zu 80 km/h wehte, breiteten sich die Flammen rasend schnell aus.

    Innerhalb kürzester Zeit wurden 104 Feuerwehrleute und 27 Rettungsfahrzeuge mobilisiert. Die Situation war ernst, und das Ziel war klar: Menschenleben retten und den Brand unter Kontrolle bringen. Dank des besonnenen Handelns der Rettungskräfte konnten alle Camper sicher evakuiert werden. In den frühen Morgenstunden des 19. August war der Brand unter Kontrolle, und die ersten Urlauber kehrten erleichtert auf den mittlerweile besonders gesicherten Campingplatz zurück. Doch für einige war das böse Erlebnis noch nicht vorbei.

    Sachschäden und Verletzte: Der Preis des Feuers

    Der Morgen brachte das volle Ausmaß des Feuers zutage: Zwei Hektar Vegetation waren verbrannt, ein Wohnmobil und ein Wohnwagen vollständig zerstört. Fünf weitere Wohnmobile sowie drei Fahrzeuge wurden beschädigt. Glücklicherweise blieben die meisten Menschen unverletzt – doch ganz ohne Verletzungen ging die Nacht dann doch nicht vorüber.

    Elf Personen, darunter zwei Feuerwehrleute, erlitten leichte Verletzungen. Während die Feuerwehrleute durch die extreme Hitze und den Rauch beeinträchtigt wurden, standen die Camper unter enormem Stress. Vor allem das abrupte Aufwachen und die schnelle Evakuierung haben Spuren hinterlassen.

    Die Urlauber, die das Pech hatten, dass ihre Wohnwagen beschädigt wurden, wurden in nahegelegenen Unterkünften untergebracht. Die örtlichen Behörden haben schnell reagiert, um sicherzustellen, dass alle Betroffenen angemessen versorgt wurden. Für die meisten Camper konnte der Urlaub dennoch weitergehen – wenn auch mit einer dramatischen Erinnerung, die so mancher gerne vergessen würde.

    Ein Camping-Urlaub mit einem bitteren Nachgeschmack

    Auch wenn die Lage nun unter Kontrolle ist, wird dieses Ereignis den betroffenen Urlaubern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Es zeigt, wie schnell aus einem friedlichen Urlaub eine gefährliche Situation werden kann. Die schnelle und effektive Reaktion der Rettungskräfte und die Sicherheitsvorkehrungen haben jedoch Schlimmeres verhindert.

    Am Ende bleibt die Frage: Was hätte man selbst in einer solchen Situation gemacht? Es ist beruhigend zu wissen, dass die Einsatzkräfte bestens auf solche Notfälle vorbereitet sind. Dennoch bleibt es ein Erlebnis, das keiner der Betroffenen so schnell vergessen wird.

  • Waldbrand im Hérault: Mehr als 300 Hektar in Flammen – Über 500 Feuerwehrleute im Einsatz

    Waldbrand im Hérault: Mehr als 300 Hektar in Flammen – Über 500 Feuerwehrleute im Einsatz

    Ein Waldbrand hat am Sonntag, dem 18. August, in der französischen Gemeinde Gigean (Hérault) mehr als 300 Hektar Wald vernichtet und breitet sich weiter in Richtung der Hügel von Frontignan aus. Die Flammen brachen gegen 15 Uhr aus und führten zu einem großangelegten Einsatz der Feuerwehr, wie die örtlichen Behörden und die Präfektur mitteilten.

    Über 400 Feuerwehrleute aus dem Hérault waren sehr schnell zur Stelle. Unterstützung erhielten sie aus dem Departement Bouches-du-Rhône: 80 zusätzliche Feuerwehrleute und 80 Marine-Feuerwehrleute aus Marseille wurden in die Region geschickt. Der Einsatz wird von der Luft aus unterstützt – zwei Dash-Flugzeuge, fünf Canadair und drei Hubschrauber sind im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

    In der Abenddämmerung meldete die Präfektur auf der Plattform X, dass sich das Feuer weiterhin auf die Stadt Frontignan zubewegt. Diese Stadt, die etwa 24.000 Einwohner zählt und südwestlich von Montpellier liegt, hat aufgrund der drohenden Gefahr ihren kommunalen Notfallplan aktiviert. „Bestimmte Bereiche von Frontignan werden derzeit evakuiert“, teilte die Präfektur mit.

    Der Brandherd befindet sich etwa 150 Meter von der Autobahn A9 entfernt, bewegt sich jedoch in entgegengesetzter Richtung – hin zum Massiv der Gardiole. Einige Häuser, die am Fuß dieses Gebirges liegen, wurden evakuiert und besonders geschützt, so die Präfektur weiter.

    Während die Einsatzkräfte weiterhin alles daransetzen, das Feuer einzudämmen, bleibt die Situation angespannt. Der Kampf gegen die Flammen dauerte die ganze Nacht, und die Gefahr für Anwohner und Natur ist noch lange nicht gebannt. Die betroffenen Gemeinden stehen in ständiger Verbindung mit den Behörden, um die Lage zu beobachten und bei Bedarf weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Menschen in der Region hoffen nun auf ein schnelles Ende des Feuers – doch erst der heutige Tag wird zeigen, wie sich die Lage weiterentwickelt.

  • Politische Krise in Frankreich: Amtsenthebung oder Misstrauensvotum?

    Politische Krise in Frankreich: Amtsenthebung oder Misstrauensvotum?

    Inmitten einer aufgeheizten politischen Landschaft erhebt sich in Frankreich ein Sturm, der das politische Gefüge des Landes noch mehr ins Wanken bringen könnte. Die Partei La France insoumise (LFI), unter der Führung von Jean-Luc Mélenchon, droht mit einer drastischen Maßnahme: der Einleitung eines Amtsenthebungs-Verfahrens gegen Präsident Emmanuel Macron. Die Vorwürfe wiegen schwer – man spricht von einem „coup de force institutionnel“, einem institutionellen Gewaltakt gegen die Demokratie. Der Funke, der das Feuer entfachte Was genau hat zu dieser brisanten Situation geführt? Es geht natürlich wieder um die jüngsten Parlamentswahlen im Juli, deren Ergebnisse eine klare Botschaft an die politische Führung des Landes senden sollten. Doch anstatt die Wahlresultate anzuerkennen, scheint Präsident Macron nach Ansicht seiner Gegner den Wählerwillen zu ignorieren und eine Regierungsbildung zu planen, die diese Ergebnisse außen vor lässt. Für La France insoumise ist dies ein klarer Verstoß …

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  • Sicherheit beim Tauchen: So vermeidest du Unfälle unter Wasser

    Sicherheit beim Tauchen: So vermeidest du Unfälle unter Wasser

    Abtauchen in eine faszinierende Unterwasserwelt ist für viele ein lang gehegter Traum. Doch die Risiken, die damit verbunden sind, werden oft unterschätzt. In der vergangenen Woche ereigneten sich in der französischen Region Haute-Vienne tragische Unfälle, bei denen zwei Taucher ums Leben kamen. Solche Vorfälle erinnern uns daran, wie wichtig es ist, Sicherheitsvorkehrungen beim Tauchen ernst zu nehmen.

    Abenteuer unter Wasser – mit Vorsicht zu genießen

    Die Erkundung der Unterwasserwelt kann atemberaubend sein, doch das Vergnügen kommt nicht ohne Gefahren. Damit das Erlebnis nicht zum Albtraum wird, sind klare Sicherheitsregeln unerlässlich. An der Côte Bleue, einer beliebten Küste für Taucher, bereiten sich gerade Anfänger auf ihren ersten Tauchgang vor. Bevor es unter Wasser geht, wird jedes Detail überprüft: Das Wetter, die Ausrüstung und natürlich auch der gesundheitliche Zustand der Taucher. Diese Gruppe, die heute in die Bucht von Méjean bei Marseille (Bouches-du-Rhône) aufbricht, besteht aus 12 Personen, begleitet von drei erfahrenen Tauchlehrern.

    Sicherheitshinweise – mehr als nur eine Formalität

    Bevor die Taucher in die Tiefe gleiten, wird jeder Schritt genau erklärt. Auch wenn es nicht die erste Tauchstunde ist, wiederholen die Instruktoren noch einmal alle wichtigen Hinweise. Thibault, 17 Jahre alt und bei seinem zweiten Tauchgang, fasst zusammen: „Ruhig atmen, keine zu tiefen Atemzüge machen, stabil bleiben und die Ruhe bewahren.“ Klingt einfach? Vielleicht, aber unter Wasser kann selbst die kleinste Unachtsamkeit fatale Folgen haben. Es ist also ratsam, jeden dieser Tipps ernst zu nehmen.

    Nach dem Eintauchen wartet die faszinierende Unterwasserwelt der Mittelmeerflora und -fauna darauf, entdeckt zu werden. Doch die Rückkehr an die Oberfläche sollte ebenfalls nicht überstürzt werden – Zeit für die sogenannte „Dekompression“ ist unerlässlich. Mehrere Minuten muss man in verschiedenen Tiefen verweilen, um den Körper an den Druckausgleich zu gewöhnen und gefährliche Dekompressionsunfälle zu vermeiden.

    Die traurige Bilanz des Jahres 2024

    Seit Beginn des Jahres 2024 gab es bereits acht Todesfälle bei Tauchunfällen im Mittelmeer. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich gut vorzubereiten und alle Sicherheitsregeln konsequent einzuhalten.

    Aber was genau können Taucher tun, um sich und andere vor solchen Unfällen zu schützen? Die Antwort ist simpel, doch oft missachtet: Vorbereitung und Achtsamkeit sind der Schlüssel. Eine gründliche Überprüfung der Ausrüstung vor jedem Tauchgang, das regelmäßige Üben von Notfallsituationen und die genaue Beachtung der körperlichen Fitness sind unerlässlich. Vor allem aber: Keine Panik. Unter Wasser kann ein kühler Kopf Leben retten.

    Der Mensch und das Meer – eine besondere Beziehung

    Tauchen ist mehr als nur ein Sport – es ist eine Reise in eine andere Welt, in der Mensch und Natur auf besondere Weise verbunden sind. Doch wie bei jeder Reise sollte man sich gut vorbereiten. Die Schönheit des Meeres birgt Gefahren, die sich leicht in den Griff bekommen lassen, wenn man sich an einige einfache Regeln hält.

    Das Meer hat seine eigenen Gesetze, und wer sich ihm anvertraut, sollte sie kennen und respektieren. Nur so bleibt das Tauchen das, was es sein sollte: Ein unvergessliches Abenteuer – und kein Risiko, das man leichtfertig eingeht. Was meinst du? Lohnt es sich, diese Regeln zu befolgen, um das Meer sicher genießen zu können? Die Antwort ist klar wie Wasser.

  • Tragödie in der Drôme: Frau stirbt bei Felssturz in ihrem Auto

    Tragödie in der Drôme: Frau stirbt bei Felssturz in ihrem Auto

    Ein tragisches Unglück hat am Samstag, dem 17. August, in der Drôme, Südfrankreich, das Leben einer Frau gefordert. Ein massiver Felssturz ereignete sich genau zu dem Zeitpunkt, als die Frau mit ihrem Partner eine malerische Landstraße entlangfuhr – ein Moment, der plötzlich in eine Katastrophe mündete.

    Ein massiver Steinbrocken, so schwer wie mehrere Autos, löste sich unvermittelt von der Felswand und krachte auf den rechten Teil des Fahrzeugs. Die Kraft des Aufpralls zerquetschte den Kleintransporter beinahe vollständig. In diesem Moment saßen zwei Menschen in dem Fahrzeug: Ein älteres Paar, beide um die sechzig. Die Frau auf dem Beifahrersitz hatte keine Chance und erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

    Ihr Partner, der am Steuer saß, überlebte wie durch ein Wunder und schaffte es, sich aus dem Wrack zu befreien. Doch auch für ihn bleibt der Unfall ein traumatisches Erlebnis – er stand unter Schock und mußte in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Eine Straße gesperrt, Fragen bleiben

    Das Unglück ereignete sich gegen Ende des Vormittags auf einer malerischen, aber offenbar gefährlichen Strecke zwischen den Gemeinden Villeperdrix und Sahune. Diese Region ist bekannt für ihre beeindruckenden Felsformationen – doch diese Schönheit birgt auch Risiken, wie sich in diesem Fall auf tragische Weise zeigte.

    Die Straße, auf der sich der Unfall ereignete, ist aktuell für den Verkehr gesperrt. Experten untersuchen nun die Felswand, um die Ursache für den Felssturz herauszufinden. War es eine Naturgewalt, die nicht vorhersehbar war, oder hätte eine frühere Inspektion das Unglück verhindern können? Solche Fragen müssen nun beantwortet werden, bevor entschieden werden kann, ob und wann die Straße wieder geöffnet wird.

    Es bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass der Tag für das Paar vermutlich mit Freude und Entspannung begonnen hatte – eine Fahrt durch die Drôme, um die Landschaft zu genießen. Stattdessen endete sie in einer Tragödie, die erneut daran erinnert, dass die Natur nicht immer so friedlich ist, wie sie scheint.

  • Alain Delon: Ein Abschied mit Blumen und Musik

    Alain Delon: Ein Abschied mit Blumen und Musik

    Alain Delon ist tot. Der legendäre französische Schauspieler, der mit seinen markanten Gesichtszügen und seiner intensiven Leinwandpräsenz Generationen von Filmfans begeisterte, starb im Alter von 88 Jahren in seiner geliebten Residenz in Douchy, im Département Loiret.

    Seine Kinder gaben die traurige Nachricht am Sonntagvormittag bekannt, und seitdem strömen seine Bewunderer zu seinem Anwesen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Der Verlust ist nicht nur ein Schlag für die Familie Delon, sondern auch für die unzähligen Fans, die den Schauspieler verehrten.

    Ein Ort der Erinnerung

    Für Alain Delon war Douchy ein Zufluchtsort, fernab vom Trubel des Showbusiness. Für seine Fans verwandelt sich das Anwesen nun in einen Ort des Gedenkens. Am Sonntag, dem 18. August, nur wenige Stunden nach seinem Tod, legten Menschen Blumen vor die Tore seines Anwesens. Sie wollen durch diese Geste ihre Trauer und Wertschätzung ausdrücken.

    Was kann Worte besser ergänzen als Musik? Ein Akkordeonist, der eine alte Freundschaft mit Delon pflegte, erfüllte eine fast vergessene Bitte des Schauspielers. Er spielte Melodien aus dem Film Borsalino, einem der Klassiker, die Delons Karriere unsterblich machten. „Er hatte mir einmal scherzhaft gesagt: ‚Wenn ich nicht mehr da bin, spiel ein paar Noten vor meinem Tor‘“, erzählte der Musiker. An diesem Tag wurde der Scherz zur rührenden Realität.

    Der Blumenhandel boomt

    In Douchy, dem kleinen Dorf, das Delon so viel bedeutete, steht das Leben für einen Moment still. Der örtliche Blumenladen, nur wenige Schritte von Delons Residenz entfernt, erlebte an diesem Sonntag eine nie dagewesene Nachfrage. Die Besitzer hielten den Laden extra geöffnet, um die Flut an Anrufen und Bestellungen aus ganz Frankreich zu bewältigen. Jeder wollte ein kleines Stück seiner Trauer und Verehrung in Form von Blumen ausdrücken.

    Es zeigt, wie tief Alain Delon in den Herzen der Franzosen verwurzelt war. Er war nicht nur ein Schauspieler, sondern auch ein Mann, dessen Leben und Werk untrennbar mit der französischen Kultur verbunden sind.

    Abschied von einem Giganten

    In Douchy war Alain Delon kein gewöhnlicher Nachbar. Er war die Ikone, die inmitten dieser bescheidenen Umgebung ein Leben abseits der Öffentlichkeit führte. Doch jetzt, nach seinem Tod, wird dieser ruhige Ort zum Zentrum der öffentlichen Trauer und des Gedenkens.

    Die Menschen erinnern sich an seine legendären Rollen, an seine Präsenz auf der Leinwand und an seine mystische Aura, die ihn umgab. Seine Filme bleiben, seine Erinnerungen leben weiter – in den Herzen derer, die ihn liebten und bewunderten.

    Der Tod von Alain Delon markiert das Ende einer Ära, aber sein Erbe wird weiterleben. In den Straßen von Douchy, in den Melodien eines Akkordeons und in den Blumen, die sein Andenken ehren – Alain Delon wird so schnell nicht vergessen.

  • Shanghai-Ranking: Französische Universitäten erobern die Top 100

    Shanghai-Ranking: Französische Universitäten erobern die Top 100

    Das neue Shanghai-Ranking (Academic Ranking of World Universities) ist veröffentlicht und bringt gute Nachrichten für Frankreichs Hochschullandschaft. Obwohl amerikanische Universitäten wie Harvard, Stanford und das MIT weiterhin unangefochten an der Spitze stehen, schneiden die französischen Univer…

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  • Ein verlorener Schatz kehrt zurück: Die Statuetten der Abtei von Saint-Sever-de-Rustan tauchen wieder auf

    Ein verlorener Schatz kehrt zurück: Die Statuetten der Abtei von Saint-Sever-de-Rustan tauchen wieder auf

    Stell dir vor, du besitzt eine wunderschöne Holzstatuette, die dein Wohnzimmer schmückt. Eines Tages erfährst du, dass dieses Kunstwerk vor Jahrzehnten aus einer historischen Abtei gestohlen wurde. Genau das ist zwei Bewohnern des Departements Pyrenäen-Atlantiques passiert.

    Fast sechzig Jahre lang galten vier Holzstatuetten, die in den 60er Jahren aus der Abtei von Saint-Sever-de-Rustan gestohlen wurden, als unwiederbringlich verloren. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Dank der akribischen Arbeit eines Mitarbeiters der Départementsarchive der Pyrénées-Atlantiques sind diese Schätze wieder aufgetaucht und die Geschichte hat eine überraschende Wendung genommen.

    Eine unglaubliche Entdeckung

    Beim Durchblättern alter, staubiger Dokumente stieß der Archivar auf Hinweise zu den verschwundenen Statuetten. Neugierig geworden, begann er nachzuforschen. Zunächst entdeckte er drei der Statuetten bei einem Privatmann im Baskenland. Die vierte und letzte Statuette fand er schließlich bei einem anderen privaten Sammler in Bigorre.

    Die heutigen Besitzer der Statuetten zeigten sich überrascht – sie hatten keine Ahnung, dass ihre Kunstwerke einst aus einer Abtei gestohlen wurden. Die Gendarmerie ist der Überzeugung, dass die Besitzer die Kunstwerke in gutem Glauben kauften und nicht wussten, dass es sich um Diebesgut handelte. Einer von ihnen hat seine Statuette, die als historisches Denkmal eingestuft ist, bereits freiwillig an die Abtei von Saint-Sever-de-Rustan zurückgegeben.

    Eine Geschichte mit Happy End

    Es ist schon faszinierend, wie solche Schätze nach so vielen Jahren wieder auftauchen können – und das oft durch Zufall oder die unermüdliche Arbeit einzelner Menschen. Für die Abtei von Saint-Sever-de-Rustan bedeutet diese Rückkehr der Statuetten nicht nur den Wiedererhalt von Kunstwerken, sondern auch ein Stück der eigenen Geschichte, das nun endlich wieder komplett ist.

    Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Archivar, der gewissenhaft seine Arbeit erledigt, dazu beitragen könnte, einen solchen historischen Schatz ans Licht zu bringen? Es zeigt uns einmal mehr, wie wichtig das Bewahren und Durchforsten alter Archive sein kann – man weiß nie, welche Geheimnisse dort noch schlummern.

  • Jean Cocteau und seine kreativen Freundschaften – In der Bastion de Menton

    Jean Cocteau und seine kreativen Freundschaften – In der Bastion de Menton

    Bis zum 18. November lädt das Jean Cocteau-Museum in Menton zu einer faszinierenden Ausstellung ein, die den Übergang des Poeten Jean Cocteau zum Regisseur beleuchtet. Es ist eine Gelegenheit, in die Welt einiger „monstres sacrés“ einzutauchen, die ihm nahe standen und mit ihm zusammenarbeiteten. Di…

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