Kategorie: Frankreich

  • Gérard Depardieu im Visier: Ermittlungen wegen schwerer Steuerhinterziehung

    Gérard Depardieu im Visier: Ermittlungen wegen schwerer Steuerhinterziehung

    Die französische Filmikone Gérard Depardieu gerät erneut in die Schlagzeilen – auch diesmal nicht wegen eines Kinohits, sondern wegen einer schweren Steuerhinterziehungsaffäre. Seit Februar 2024 läuft eine Untersuchung gegen den Schauspieler, die sich um den Vorwurf der verschärften Steuerhinterziehung sowie der Geldwäsche dreht. Laut französischen Medienberichten reichen die untersuchten Vorgänge bis ins Jahr 2013 zurück.

    Razzien in Frankreich und Belgien

    Die Ermittlungen nahmen Fahrt auf, nachdem die französische Steuerbehörde wiederholt Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gemeldet hatte. Daraufhin wurde die Brigade nationale de répression de la délinquance (BNRDF) mit dem Fall betraut. Am 11. Februar 2024 durchsuchten Ermittler des französischen Zentralamts zur Bekämpfung von Korruption sowie belgische Behörden mehrere Objekte in beiden Ländern – Teil einer groß angelegten europäischen Untersuchung.

    Ein weiterer Skandal für den umstrittenen Star

    Für Gérard Depardieu ist dies nicht der erste Rechtsstreit. Der Schauspieler, der in den letzten Jahren vermehrt durch Kontroversen abseits der Leinwand auffiel, sorgt erneut für Schlagzeilen. Seine Entscheidung, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen, hatte bereits für Aufsehen gesorgt – Kritiker warfen ihm damals vor, vor der französischen Steuerbehörde die Flucht ergriffen zu haben.

    Doch diesmal scheint der Vorwurf noch schwerwiegender. Ermittler prüfen, ob er über Jahre hinweg Einkünfte verschleiert oder Steuern umgangen hat. Falls sich die Vorwürfe bestätigen, drohen ihm nicht nur hohe Nachzahlungen, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen.

    Wie geht es weiter?

    Bislang wurde Depardieu nicht offiziell vernommen, doch die Untersuchungen laufen auf Hochtouren. Sollte sich der Verdacht erhärten, könnte es für den Schauspieler eng werden. Wird dies das Ende einer schillernden Karriere oder nur ein weiteres Kapitel in seinem bewegten Leben?

    Von C. Hatty

  • Die besondere Beziehung zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron im Kontext des Ukraine-Krieges

    Die besondere Beziehung zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron im Kontext des Ukraine-Krieges

    Am Montag, dem 24. Februar 2025, trafen sich US-Präsident Donald Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron in Washington, um über einen möglichen Friedensschluss im Ukraine-Konflikt zu beraten. Dieses Treffen unterstreicht die komplexe und oft widersprüchliche Beziehung zwischen den beiden Staatsoberhäuptern, die von freundschaftlichen Gesten bis hin zu erheblichen politischen Differenzen reicht. Ein freundschaftlicher Beginn Die Beziehung zwischen Trump und Macron begann vielversprechend. Im Juli 2017 war Trump Ehrengast bei der französischen Nationalfeier am 14. Juli in Paris. Ein Jahr später, im April 2018, während Macrons erstem Staatsbesuch in Washington, betonte Trump die enge Verbindung zwischen den beiden: „Wir haben eine besondere Beziehung.“ Diese Aussagen spiegelten eine Phase wider, in der beide Führer bemüht waren, trotz unterschiedlicher politischer Ansichten Gemeinsamkeiten zu betonen. Wachsende Differenzen Trotz des vielversprechenden Anfangs traten bald Mein…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Vendée – Frankreichs Radelparadies zwischen Küste und Natur

    Vendée – Frankreichs Radelparadies zwischen Küste und Natur

    Die Vendée hat sich als eine der besten Radfahrregionen Frankreichs etabliert. Mit über 1.800 km Radwegen, ständig neuen Routen und einer vorbildlichen Infrastruktur zieht das Département sowohl Genussradler als auch ambitionierte Sportler an. Aber was macht die Region wirklich einzigartig? Es ist die Kombination aus abwechslungsreichen Landschaften, Küstenradwegen, charmanten Dörfern und einem starken Engagement für […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Burgund modern interpretiert: Burgundische Wein-Sabayon mit schwarzer Johannisbeere

    Burgund modern interpretiert: Burgundische Wein-Sabayon mit schwarzer Johannisbeere

    Die französische Region Burgund steht für Tradition, Eleganz und herausragende Weine. Von den berühmten Pinot-Noir- und Chardonnay-Weinen über den unvergleichlichen Dijon-Senf bis hin zu Cassis, der schwarzen Johannisbeere – Burgund ist eine Region voller kulinarischer Schätze. Während Klassiker wie…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Burgund modern interpretiert: Vegetarischer Coq au Vin mit Portobello-Pilzen

    Burgund modern interpretiert: Vegetarischer Coq au Vin mit Portobello-Pilzen

    Burgund ist eine der berühmtesten kulinarischen Regionen Frankreichs, bekannt für ihre rustikale und tief aromatische Küche. Eines der ikonischsten Gerichte ist Coq au Vin, ein Huhn, das stundenlang in einer reichhaltigen Rotweinsauce mit Speck, Pilzen und Zwiebeln geschmort wird. Doch was, wenn wir…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Burgund modern interpretiert: Jakobsmuscheln à la Bourguignonne

    Burgund modern interpretiert: Jakobsmuscheln à la Bourguignonne

    Die französische Region Burgund ist weltbekannt für ihre kulinarischen Schätze – von edlen Weinen bis hin zu traditionellen Gerichten wie Boeuf Bourguignon, Coq au Vin und Escargots à la Bourguignonne. Letztere, die berühmten Weinbergschnecken in Knoblauch-Kräuter-Butter, sind eine wahre Delikatesse…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Burgund modern interpretiert: Burgunder-Schnecken-Ravioli mit Trüffelschaum

    Burgund modern interpretiert: Burgunder-Schnecken-Ravioli mit Trüffelschaum

    Die französische Küche ist ein lebendiges Erbe, das sich stetig weiterentwickelt. Besonders das Burgund, eine Region, die für ihre reichen, erdigen Aromen und die enge Verbindung von Wein und Kulinarik bekannt ist, bietet eine beeindruckende Basis für moderne Interpretationen. Ein klassisches Gerich…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marseille: Nächtliche Schließung von Spätverkaufsstellen in mehreren Vierteln angeordnet

    Marseille: Nächtliche Schließung von Spätverkaufsstellen in mehreren Vierteln angeordnet

    Die Präfektur der Bouches-du-Rhône hat entschieden: Von 22 Uhr bis 6 Uhr müssen Spätverkaufsstellen im erweiterten Zentrum von Marseille für einen Monat schließen. Die Maßnahme tritt am 21. März in Kraft und gilt bis zum 21. April 2025.

    Betroffen sind mehrere Viertel, darunter der Vieux-Port, La Joliette, das Bahnhofsviertel Saint-Charles, La Plaine, der Cours Julien sowie der Bereich Françoise Duparc-Sakakini.

    Störungen durch nächtliche Menschenansammlungen

    Laut Präfektur tragen diese Läden dazu bei, dass sich nachts Gruppen auf den Straßen bilden – oft begleitet von Alkoholkonsum oder dem Inhalieren von Lachgas. Das wiederum führt zu aggressivem Verhalten, Streitigkeiten und chaotischen Parksituationen.

    Auch die dauerhafte Beleuchtung dieser Geschäfte störe das nächtliche Stadtbild und beeinträchtige die Anwohner.

    Doch bringt diese Schließung wirklich Ruhe oder verlagern sich die Probleme einfach nur?

    Die Entscheidung sorgt bereits für Diskussionen – zwischen Anwohnern, die auf ruhigere Nächte hoffen, und Ladenbesitzern, die um ihre Umsätze fürchten.

    Catherine H.

  • Desinformation als Waffe: Wie Russland seit drei Jahren die Ukraine und ihre Verbündeten destabilisiert

    Desinformation als Waffe: Wie Russland seit drei Jahren die Ukraine und ihre Verbündeten destabilisiert

    Seit Beginn des Krieges in der Ukraine führt Russland nicht nur eine militärische, sondern auch eine mediale Offensive. Mit gefälschten Nachrichtenseiten, falschen Social-Media-Profilen und gezielten Desinformationskampagnen versucht der Kreml, die öffentliche Meinung in Europa und Afrika zu beeinflussen. Ein neuer Bericht des französischen Amts für digitale Sicherheitsüberwachung (Viginum) zeigt, wie weit diese Informationskriegsführung reicht – und welche Länder besonders betroffen sind. Frankreich im Visier: Fake-News-Seiten und Angriffe auf Faktenchecker Frankreich steht besonders im Fokus russischer Desinformationskampagnen, insbesondere seit Präsident Emmanuel Macron im Februar 2024 angedeutet hatte, dass ein möglicher Truppeneinsatz in der Ukraine nicht ausgeschlossen sei. Bereits im Frühjahr 2022 startete das Netzwerk RRN (Reliable Recent News), auch als „Doppelgänger“-Kampagne bekannt, eine Welle von Fake-News-Seiten. Dabei wurden rund 100 Websites erstellt, die sich als renom…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mohamed Amra verhaftet: Das Ende einer neunmonatigen Flucht

    Mohamed Amra verhaftet: Das Ende einer neunmonatigen Flucht

    Mohamed Amra, ein berüchtigter französischer Drogenhändler, wurde am Samstag, den 22. Februar, in Bukarest, Rumänien, gefasst. Seine spektakuläre Flucht im Mai 2024 – bei der ein bewaffnetes Kommando einen Gefangenentransport überfiel und zwei Justizbeamte tötete – hatte die Behörden alarmiert. Nun konnte nicht nur er selbst, sondern auch zehn mutmaßliche Komplizen in Frankreich, Spanien und den Niederlanden festgenommen werden. Ein Blick auf die Hintergründe dieser großangelegten Operation.

    Die Verhaftung in Bukarest: Versteckspiel beendet

    Seit seiner brutalen Flucht wurde Mohamed Amra von den französischen Behörden intensiv gesucht. Interpol hatte eine sogenannte „Red Notice“ herausgegeben, einen internationalen Haftbefehl, um seine Ergreifung im Ausland zu erleichtern. Im Juli wurde ein Zeugenaufruf gestartet – doch ohne Erfolg.

    Der Durchbruch kam schließlich in Bukarest. Französische Ermittler hatten Amras Flucht ins Ausland bemerkt und ihre rumänischen Kollegen alarmiert. Diese reagierten schnell: Innerhalb von 48 Stunden wurde er lokalisiert, identifiziert und festgenommen.

    Dabei hatte sich der 30-Jährige Mühe gegeben, sein Aussehen zu verändern. Er hatte seine Haare und seinen Bart rot gefärbt, trug runde Brillen – doch die Täuschung hielt nicht lange. Moderne Technologie machte ihm einen Strich durch die Rechnung: Gesichtserkennung und Fingerabdruckabgleich bestätigten seine Identität.

    Baldige Rückkehr nach Frankreich

    Am Sonntag wurde Amra einem Richter in Bukarest vorgeführt. Vor Gericht wirkte er auffällig gelassen und akzeptierte die Auslieferung nach Frankreich. Seine Anwältin betonte zwar, dass er die ihm vorgeworfenen Taten nicht anerkenne, sich aber dem französischen Rechtssystem stellen wolle.

    Nun müssen sich Frankreich und Rumänien über die Sicherheitsvorkehrungen für seinen Transport einigen. Innerhalb von 30 Tagen soll er nach Frankreich überstellt werden – wohl kaum in einem gewöhnlichen Gefangenentransporter.

    Internationale Razzien: Zehn mutmaßliche Helfer festgenommen

    Die Festnahme von Mohamed Amra war nur der Auftakt einer großangelegten Polizeiaktion. Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen wurden zehn weitere Personen verhaftet – in Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Darunter soll auch der Mann sein, der die beiden Justizbeamten während des Gefangenentransports erschossen haben soll.

    In Frankreich fanden die Festnahmen in Évreux, Rouen und Le Havre statt. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Pistolen, ein Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt. Die Auswertung dieser Geräte könnte weitere Details über Amras Netzwerk ans Licht bringen.

    Es wird immer deutlicher, dass seine Flucht kein Ein-Mann-Unternehmen war – dahinter steckte offenbar eine ausgeklügelte Organisation mit zahlreichen Unterstützern.

    Lob für die internationale Zusammenarbeit

    Die Verhaftung Amras und die Zerschlagung seines Netzwerks wurden von zahlreichen Politikern gewürdigt. Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau hob die „exzellente Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden“ hervor und betonte, wie wichtig internationale Kooperationen in solchen Fällen seien.

    Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem „großartigen Erfolg“ für die Sicherheitsbehörden. Innenminister Gérald Darmanin lobte zudem die rumänischen Behörden für ihr schnelles Handeln.

    Strengere Maßnahmen für hochgefährliche Gefangene geplant

    Der Fall Amra wirft erneut die Frage auf, wie gefährliche Kriminelle in Frankreich inhaftiert und transportiert werden. Justizminister Éric Dupond-Moretti will nun schärfere Maßnahmen durchsetzen.

    Geplant ist ein neues Haftregime nach italienischem Vorbild, das insbesondere für Mafiamitglieder gilt. Damit sollen besonders gefährliche Gefangene noch stärker isoliert werden. Zudem soll bis zum 31. Juli ein Hochsicherheitsgefängnis eröffnet werden, in dem die 100 gefährlichsten Drogenbosse Frankreichs untergebracht werden sollen.

    Erleichterung bei den Familien der ermordeten Justizbeamten

    Für die Angehörigen der im Mai getöteten Justizbeamten Arnaud Garcia und Fabrice Moello bedeutet Amras Festnahme zumindest ein Stück weit Gerechtigkeit. Ihre Familien äußerten sich erleichtert, wissen aber, dass damit der Schmerz nicht verschwindet.

    „Es ist ein wichtiger Schritt, aber es bringt uns unsere Lieben nicht zurück“, erklärte ein Angehöriger.

    Und jetzt?

    Mohamed Amra wird sich vor Gericht verantworten müssen – nicht nur für seine frühere kriminelle Vergangenheit, sondern auch für die Morde an den beiden Justizbeamten und seine spektakuläre Flucht. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen: Weitere Helfer könnten identifiziert und verhaftet werden.

    Diese Affäre zeigt einmal mehr, wie gefährlich kriminelle Netzwerke operieren und wie wichtig eine konsequente Strafverfolgung ist. Die Jagd auf Mohamed Amra hat neun Monate gedauert – aber der Kampf gegen den Drogenhandel ist noch lange nicht vorbei.

    Von C. Hatty