Kategorie: Frankreich

  • Frankreichs Strategie zur Finanzierung erhöhter Verteidigungsausgaben

    Frankreichs Strategie zur Finanzierung erhöhter Verteidigungsausgaben

    Angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa plant Frankreich eine erhebliche Steigerung seiner Verteidigungsausgaben. Derzeit beläuft sich das Verteidigungsbudget auf 50,5 Milliarden Euro, was etwa 2,1 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Verteidigungsminister Sébastien Lecornu betonte die Notwendigkeit, das Budget auf 90 Milliarden Euro anzuheben, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Präsident Emmanuel Macron hat klargestellt, dass diese Erhöhung ohne Steuererhöhungen realisiert werden soll. Stattdessen sollen sowohl private als auch öffentliche Finanzierungsquellen mobilisiert werden. Finanzierungsstrategien ohne Steuererhöhungen Die Regierung plant, alternative Finanzierungswege zu erschließen. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist die Einführung spezieller Sparprodukte, die es Bürgern ermöglichen, in die nationale Verteidigung zu investieren. Diese „patriotischen“ Sparprodukte sollen attraktive Renditen bieten, um das Interesse der Bevö…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wiederaufbereitete Brillen: Neue Verkaufsstrategie in französischen Postfilialen

    Wiederaufbereitete Brillen: Neue Verkaufsstrategie in französischen Postfilialen

    Nach Secondhand-Kleidung und generalüberholten Smartphones erobern nun auch aufbereitete Brillen den Markt. Eine nachhaltige Alternative, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch den Geldbeutel entlastet. In Nordfrankreich hat sich ein spezialisiertes Unternehmen mit der französischen Post (La Poste) zusammengetan, um diese Brillen in Postfilialen anzubieten – ein ungewöhnlicher, aber vielversprechender Schritt.

    Brillen in der Post? Eine Überraschung für viele

    Brillen in einer Postfiliale zu finden, ist für viele Kunden eine echte Überraschung. Seit einem Monat stehen die aufbereiteten Modelle dort zum Verkauf – und sorgen für Neugierde. „Das zu sehen, ist schon ungewöhnlich“, sagt ein Kunde. Ein anderer bleibt skeptisch: „Das interessiert mich nicht – jeder sollte bei seinem Beruf bleiben.“

    Doch der Preis spricht für sich: Während neue Brillen oft teuer sind, kosten die wiederaufbereiteten Varianten nur die Hälfte. Lesebrillen gibt es bereits ab 29 Euro, Sonnenbrillen für 45 Euro.

    Ein cleverer Zusatzservice

    Die französische Post ist längst mehr als nur ein Brief- und Paketdienstleister. Sie bietet mittlerweile auch Mobilfunktarife an und hat in manchen Filialen Umkleidekabinen installiert, um das Zurücksenden von Online-Bestellungen zu erleichtern. Mit dem neuen Brillenservice setzt sie nun auf Kreislaufwirtschaft und Kundennähe.

    „Wie oft kommen Leute und sagen: ‚Mist, ich habe meine Brille vergessen!‘ – sei es zum Ausfüllen von Formularen oder Adressetiketten“, erklärt Stéphanie Nguyen, die für den Vertrieb bei La Poste zuständig ist. „Dank dieser Initiative können wir diesem spontanen Bedarf gerecht werden.“

    Ob sich dieses Modell langfristig etabliert, bleibt abzuwarten – aber es könnte ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Konsum sein.

    Von C. Hatty

  • Steuer-Schock in Barcarès: Zweitwohnungsbesitzer empört über drastische Erhöhung

    Steuer-Schock in Barcarès: Zweitwohnungsbesitzer empört über drastische Erhöhung

    In der Küstengemeinde Barcarès (Pyrénées-Orientales) brodelt es: Die Besitzer von Zweitwohnsitzen protestieren gegen eine saftige Steuererhöhung. Die Gemeinde hat die Wohnsteuer für Ferienimmobilien um satte 60 % angehoben – für manche bedeutet das eine Verdoppelung ihrer bisherigen Abgaben.

    80 % Zweitwohnsitze – und eine umstrittene Entscheidung

    Barcarès ist ein klassischer Ferienort. In der Hauptsaison pulsiert das Leben, doch im Winter stehen viele Häuser leer. Ganze Straßenzüge wirken dann verlassen, Fensterläden bleiben geschlossen.

    Um dem entgegenzuwirken, hat die Gemeinde die Wohnsteuer für Zweitwohnsitze drastisch erhöht. Die Idee dahinter? Eine stärkere finanzielle Beteiligung derjenigen, die nur wenige Wochen im Jahr hier wohnen. „Viele Häuser sind im Winter ungenutzt – das ist schade“, meint ein Einwohner, der das Vorgehen der Stadt befürwortet.

    Verärgerte Eigentümer: „Das ist kein Luxus!“

    Für die betroffenen Immobilienbesitzer ist die Steuererhöhung jedoch ein harter Schlag. Chantal, die ein Ferienhaus in Barcarès besitzt, ist fassungslos: „Wenn ich allein wäre, müsste ich verkaufen. Alles wird teurer – und jetzt kommen noch tausend Euro extra dazu!“ Ihre Wohnsteuer ist von 1.800 auf 3.000 Euro gestiegen.

    Auch andere Zweitwohnungsbesitzer machen ihrem Ärger Luft. „Das ist kein Luxus. Ich habe einen Kredit über 15 Jahre aufgenommen, um mir das leisten zu können. Nur weil man eine Ferienwohnung besitzt, heißt das nicht, dass man reich ist“, beklagt sich eine andere Betroffene.

    Eine Debatte mit zwei Seiten

    Die Maßnahme der Gemeinde folgt einem landesweiten Trend: Immer mehr französische Küstenstädte erhöhen die Wohnsteuer auf Zweitwohnsitze, um entweder leerstehende Immobilien zu reduzieren oder zusätzliche Einnahmen für Infrastruktur und Dienstleistungen zu generieren.

    Doch die Debatte bleibt kontrovers. Während einige das Vorgehen als gerecht empfinden, fühlen sich viele Eigentümer unfair behandelt. Die Frage bleibt: Ist es sinnvoll, Ferienhausbesitzer stärker zur Kasse zu bitten – oder riskiert man damit, dass sie sich aus den Gemeinden zurückziehen?

    Von C. Hatty

  • Rätselhafte Krankheitswelle in Skifreizeit: Über hundert Kinder betroffen

    Rätselhafte Krankheitswelle in Skifreizeit: Über hundert Kinder betroffen

    Was als unbeschwerter Skiurlaub in den französischen Alpen geplant war, endete für viele Kinder und Betreuer mit Übelkeit und Schmerzen. In einem Ferienlager im Wintersportort Allevard (Isère) kam es in der Nacht vom 4. auf den 5. März zu einer massiven Krankheitswelle – über hundert Betroffene klagten über Erbrechen und Bauchschmerzen.

    Ein Albtraum in der Skifreizeit

    Einmal frische Bergluft schnuppern, auf den Pisten austoben und neue Freundschaften knüpfen – so stellen sich Kinder und Eltern eine gelungene Skifreizeit vor. Doch für 36 Schüler und vier Erwachsene wurde dieser Traum zum Alptraum. In der Nacht wurden sie von plötzlichen Magen-Darm-Beschwerden heimgesucht. Der Notruf wurde alarmiert, und Feuerwehr sowie medizinische Dienste eilten zur Hilfe.

    „Die Nacht war extrem anstrengend – viele Schüler waren krank, mit Durchfall und Erbrechen. Wir haben sofort den Notdienst informiert. Heute geht es den meisten aber schon besser“, berichtet Thomas Le Dorze, Sportlehrer am Collège Aragon in Montigny-lès-Cormeilles (Val-d’Oise).

    Glücklicherweise musste niemand ins Krankenhaus eingeliefert werden. Doch was steckt hinter der rätselhaften Erkrankung?

    Zweiter Krankheitsausbruch innerhalb weniger Tage

    Besonders beunruhigend: Es ist nicht das erste Mal, dass sich in Allevard ein solcher Vorfall ereignet. Bereits vor wenigen Tagen gab es eine ähnliche Krankheitswelle. Die Behörden untersuchen nun mögliche Ursachen. Eine Kohlenmonoxidvergiftung wurde ausgeschlossen, ebenso gab es bisher keine Hinweise auf eine Verunreinigung des Trinkwassers – der zuständige Wasserversorger hat bereits Kontrollen durchgeführt.

    Die wahrscheinlichste Erklärung scheint derzeit eine aggressive Magen-Darm-Infektion zu sein, die sich unter den Kindern schnell verbreitete. Doch die genaue Ursache bleibt noch ungeklärt.

    Die betroffenen Kinder und Betreuer erholen sich allmählich – doch die Frage bleibt: Wird es weitere Krankheitsfälle geben?

    Von C. Hatty

  • Sicherheit oder Naturschutz? Die Debatte um Platanen an Landstraßen

    Sicherheit oder Naturschutz? Die Debatte um Platanen an Landstraßen

    Platanen säumen seit Jahrhunderten die französischen Landstraßen. Sie bieten Schatten, prägen das Landschaftsbild – und werden zugleich als tödliche Gefahr für Autofahrer betrachtet. Nun fordert die Vereinigung 40 millions d’automobilistes, viele dieser Bäume zu fällen und stattdessen Leitplanken zu installieren. Der Grund? Nahezu 40 % der tödlichen Unfälle auf dem Land sollen mit Bäumen zusammenhängen.

    Schattenwurf oder Schicksalsschlag?

    Wer auf einer französischen Département-Straße unterwegs ist, kennt die Szene: Lange Baumreihen flankieren die Fahrbahn, ihre Wurzeln drücken stellenweise den Asphalt hoch. Gerade in engen Kurven oder bei hoher Geschwindigkeit kann das zur Gefahr werden.

    „Die Platanen wachsen immer weiter in die Straße hinein, und ihre Wurzeln machen den Fahrbahnbelag uneben“, erklärt ein Lkw-Fahrer aus Gignac (Hérault). Die Folge: Wer auch nur einen Moment unaufmerksam ist, riskiert, mit einem Baum zu kollidieren – mit oft tödlichen Konsequenzen.

    Eine wachsende Zahl an Unfällen

    Erst vor wenigen Wochen kam auf genau dieser Strecke ein 56-jähriger Autofahrer ums Leben, nachdem er gegen einen Baum prallte. Und der Vorfall ist kein Einzelfall: Im November 2024 starben im Tarn fünf junge Menschen bei einem ähnlichen Unfall.

    Angesichts dieser Tragödien fordert die Organisation 40 millions d’automobilistes nicht nur Baumfällungen, sondern auch die Installation von Leitplanken. „Wenn ein Autofahrer einen Fehler macht, gibt es zwei Szenarien: Entweder die Straße verzeiht – weil sie mit Schutzvorrichtungen ausgestattet ist. Oder sie verzeiht nicht – und es gibt keine Chance auf einen glimpflichen Ausgang“, erklärt Pierre Chasseray, der Sprecher der Organisation.

    Ein umstrittenes Dilemma

    Doch nicht alle befürworten die Idee. Platanen sind nicht nur Teil der französischen Straßenkultur, sondern erfüllen auch ökologische Funktionen: Sie spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Kritiker argumentieren, dass die Verkehrssicherheit eher durch bessere Straßenführung, Tempolimits oder Fahrerschulungen verbessert werden sollte – anstatt durch das Abholzen von Bäumen.

    Sicherheit oder Naturschutz – was wiegt schwerer? Diese Frage wird Frankreich wohl noch eine ganze Weile beschäftigen.

    Autor: C.H.

  • Familiendrama in Fresney: Bürgermeister von eigenem Sohn getötet

    Familiendrama in Fresney: Bürgermeister von eigenem Sohn getötet

    Ein kleines Dorf in der Normandie steht unter Schock: Der 75-jährige Bürgermeister von Fresney, Didier Dessaint, wurde tot aufgefunden – sein eigener Sohn hat die Tat gestanden. Was als Vermisstenfall begann, endete mit einer erschütternden Wahrheit.

    Ein düsteres Geständnis

    Seit Samstag galt Didier Dessaint als verschwunden. Die Alarmglocken läuteten, als sein Sohn, Jahrgang 1996, selbst die Polizei verständigte. Doch die Situation nahm eine unerwartete Wendung: Eine Freundin des Bürgermeisters erzählte den Ermittlern, dass der Sohn ihr anvertraut hatte, seinen Vater getötet zu haben. Sofort wurde der Verdächtige in Gewahrsam genommen – noch bevor die Polizei die Leiche entdeckte.

    Am Dienstag dann die grausige Bestätigung: Der Bürgermeister lag, teilweise entkleidet, in einer alten Ziegenstall-Scheune auf dem Grundstück, das Vater und Sohn gemeinsam bewohnten. Die Ermittler hatten den entscheidenden Hinweis – und der Sohn gestand.

    Ein Mord aus Angst vor der Zukunft?

    Die Details des Verbrechens sind erschütternd. Der Sohn gab an, seinen Vater zunächst mit einer kleinen Masse niedergeschlagen zu haben. Danach habe er weiter auf seinen Kopf eingeschlagen, bis er sicher war, dass er tot war. Anschließend beseitigte er die Spuren und brachte das Auto des Bürgermeisters in ein nahegelegenes Waldstück, um einen freiwilligen Aufbruch vorzutäuschen.

    Doch warum kam es zu dieser Tat? Die Ermittlungen laufen noch, aber ein möglicher Auslöser scheint bereits festzustehen: Die Beziehung des Opfers zu einer jungen Thailänderin. Der Sohn habe Schwierigkeiten gehabt, diese neue Frau im Leben seines Vaters zu akzeptieren, erklärte der zuständige Staatsanwalt Rémi Coutin. Er soll befürchtet haben, dass sein Vater sie heiratet – und das könnte ihn zu seiner schrecklichen Tat getrieben haben.

    Höchststrafe droht

    Nach dem Mord habe der Sohn versucht, ein perfektes Verbrechen zu inszenieren – doch er hielt dem Druck nicht lange stand. Die Polizei kam ihm schnell auf die Spur, und in der Vernehmung legte er ein Geständnis ab.

    Mittlerweile wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Tötung eines direkten Verwandten eingeleitet – eine Tat, die in Frankreich mit lebenslanger Haft bestraft werden kann.

    Fresney ist ein kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt. Nun ist es ein Ort des Entsetzens. Wie konnte eine Familie so zerbrechen, dass es zu einem Mord kam? Diese Frage wird die Bewohner noch lange beschäftigen.

    Catherine H.

  • Martine Aubry gibt auf: Ein sozialistisches Kapitel in Lille geht zu Ende

    Martine Aubry gibt auf: Ein sozialistisches Kapitel in Lille geht zu Ende

    Nach fast einem Vierteljahrhundert an der Spitze der nordfranzösischen Stadt Lille tritt Martine Aubry zurück. Die langjährige sozialistische Bürgermeisterin kündigte an, ihr Amt Mitte März niederzulegen und die Stadtführung an ihren ersten Stellvertreter, Arnaud Deslandes, zu übergeben. Ihre Entscheidung markiert das Ende einer Ära, in der sie Lille zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Metropole umgestaltete – doch auch den Auftakt für einen politischen Machtkampf um ihre Nachfolge. Ein Rücktritt mit Tränen und Stolz „Die Zeit ist gekommen, das Ruder zu übergeben“, sagte die sichtlich bewegte Aubry in einer Pressekonferenz. Die 74-Jährige, die seit 2001 an der Spitze der Stadt steht, blickte auf eine lange politische Laufbahn zurück – nicht nur als Bürgermeisterin, sondern auch als frühere Arbeitsministerin unter Premierminister Lionel Jospin. Ihr Name bleibt untrennbar mit der Einführung der 35-Stunden-Woche und den „Emplois jeunes“ verbunden, einem staatlichen Beschäftigungspro…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macron gegen Moskau: Frankreichs Präsident verschärft den Ton gegenüber Russland

    Macron gegen Moskau: Frankreichs Präsident verschärft den Ton gegenüber Russland

    Die Beziehungen zwischen Paris und Moskau erreichen einen neuen Tiefpunkt. Emmanuel Macron hat in einer Fernsehansprache vor der „russischen Bedrohung“ gewarnt und betont, dass Frankreich sich nicht in Passivität flüchten werde. Der Kreml reagierte empört und bezeichnete Macrons Äußerungen als „nukleare Drohung“. Der Ton verschärft sich – und das in einem Moment, in dem Europa über seine künftige Verteidigungsstrategie berät. Macron warnt – Russland kontert „Angesichts dieser gefährlichen Welt wäre es Wahnsinn, nur zuzusehen“, sagte Macron am Mittwochabend. In seiner Rede unterstrich er die Notwendigkeit, Europa gegenüber Russland zu stärken. Der französische Präsident nannte konkrete Vorwürfe: Moskau verletze nationale Grenzen, ermorde Oppositionelle, manipuliere Wahlen und führe Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen durch. Die russische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Außenminister Sergej Lawrow sprach von einer „klaren Bedrohung“ und zog einen historischen Vergleich:…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Europas strategischer Schulterschluss: Unterstützung für die Ukraine und neue Verteidigungspläne

    Europas strategischer Schulterschluss: Unterstützung für die Ukraine und neue Verteidigungspläne

    Der außerordentliche EU-Gipfel in Brüssel sendet ein klares Signal: Europa stellt sich geschlossen hinter die Ukraine und plant weitreichende Maßnahmen zur eigenen Verteidigungsfähigkeit. Während Kiews Präsident Wolodymyr Selenskyj den europäischen Schulterschluss lobt, eskaliert die Rhetorik zwischen Paris und Moskau weiter. Der geopolitische Druck wächst – und Europa sieht sich gezwungen, eigene sicherheitspolitische Antworten zu finden. Selenskyjs Appell und Europas Reaktion „Wir sind sehr dankbar, nicht allein zu sein“, erklärte Selenskyj bei seiner Ankunft in Brüssel. Er betonte, dass die Unterstützung der EU nicht nur symbolischer Natur sei, sondern sich konkret im militärischen und finanziellen Beistand niederschlage. Angesichts anhaltender russischer Angriffe, darunter ein tödlicher Raketenangriff auf ein Hotel in Krywyj Rih, forderte er die EU-Staaten auf, den Druck auf Russland nicht zu lockern. Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, unterstrich die Dringlichkei…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frühlingsgefühle an der Atlantikküste: Hossegor genießt sommerliche Temperaturen

    Frühlingsgefühle an der Atlantikküste: Hossegor genießt sommerliche Temperaturen

    Hossegor in den Landes zeigt sich am 6. März von seiner schönsten Seite – und das mitten im Frühling. Mit fast 25 Grad lädt das sonnige Wetter die Menschen dazu ein, die Straßencafés zu füllen, am Strand zu spazieren oder sogar ein Bad im Atlantik zu wagen.

    Sonnenbaden im März? Warum nicht!

    Ein Strandtag im März? In Hossegor ist das Realität. Die Sonne brennt auf den warmen Sand, Spaziergänger genießen die milde Brise, und einige Mutige wagen sich ins Wasser. Eine Familie nutzt die Gelegenheit für eine gemeinsame Auszeit. Während die Mutter noch zögert, ob sie den Badeanzug auspacken soll, sind Vater und Sohn bereits entschlossen: Sie gehen ins Wasser.

    Auch die Einheimischen wissen das ungewöhnlich warme Wetter zu schätzen. Eine Frau, die gerade ihre Mittagspause in der Sonne verbringt, lacht: „Zwanzig Grad im März? Das muss man doch ausnutzen!“

    Tourismusbranche freut sich über den Frühlingsschub

    Die unerwartete Wärmeperiode sorgt nicht nur bei Spaziergängern und Badegästen für gute Laune. Auch die lokale Gastronomie und Tourismusbranche profitieren. Restaurants und Cafés sind gut besucht, und ein Gastronom bringt es auf den Punkt: „Nicht alle sind in den Bergen zum Skifahren – für uns ist der Frühling einfach etwas früher gekommen.“

    Selbst die Surfer lassen sich nicht zweimal bitten. Die Wassertemperatur sei für die Jahreszeit erstaunlich angenehm, bestätigt eine junge Frau mit ihrem Brett unter dem Arm.

    Wetterumschwung in Sicht

    Doch diese frühsommerliche Stimmung hat ein Ablaufdatum. Während sich die Küste noch bis Freitag von ihrer sonnigen Seite zeigt, bringen die kommenden Tage einen Wetterumschwung. Am Wochenende kehrt der Regen zurück – eine Erinnerung daran, dass der Frühling noch nicht ganz angekommen ist.

    Aber wer weiß? Vielleicht hält der nächste warme Überraschungstag nicht allzu lange auf sich warten.

    Von C. Hatty