Kategorie: Frankreich

  • Wenn der Winter nach Wald duftet: Trüffelsaison in Sainte-Alvère eröffnet

    Wenn der Winter nach Wald duftet: Trüffelsaison in Sainte-Alvère eröffnet

    In Sainte-Alvère, mitten in der hügeligen Landschaft der Dordogne, beginnt die Saison nicht mit Schneefall oder Weihnachtsliedern – sondern mit einem ganz eigenen Klang: dem Läuten einer Glocke auf dem Wochenmarkt. Sie kündigt an, was viele hier sehnsüchtig erwarten – den ersten offiziellen Verkauf der schwarzen Trüffel des Jahres. Diesmal war der Auftakt besonders üppig: […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kampf gegen den Felssturz: Wie die Alpen-Maritimes mit moderner Technik gegen die Natur ankämpfen

    Kampf gegen den Felssturz: Wie die Alpen-Maritimes mit moderner Technik gegen die Natur ankämpfen

    Ein schmaler Weg, drei Stunden täglich für den Verkehr geöffnet – und dahinter: der Kampf gegen die Zeit, gegen das Gestein, gegen die Unberechenbarkeit der Berge.

    In den südfranzösischen Alpen, genauer gesagt im Département Alpes-Maritimes, führt ein Felssturz zu erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr. Doch während sich Autofahrer in Geduld üben und mit Umleitungen arrangieren, arbeiten Spezialisten fieberhaft daran, die Strecke dauerhaft zu sichern. Es geht um mehr als nur Asphalt. Es geht um Vertrauen in die Technik – und ein bisschen auch ums Prinzip.


    Colette wartet. Eine Stunde früher als nötig steht sie da, vor der Sperre der Bergstraße, die nun nur noch dreimal täglich für jeweils eine Stunde freigegeben wird. „Lieber so, als dass mir ein Brocken aufs Auto fällt“, sagt sie trocken. Ein Satz, der in dieser Region nicht übertrieben klingt.

    Denn was sich kürzlich hier ereignete, hätte schlimmer enden können: Ein Felssturz donnerte in den sogenannten „Couloir d’avalanches“ – ein Abschnitt, der seit Jahrzehnten als Risikozone bekannt ist. Doch diesmal hielten die Schutzvorrichtungen stand. Ein wichtiger Moment für ein paar Stahlseile, Maschendraht und gut platzierte Dissipatoren.


    „Da sieht man es – der Pfosten ist komplett verbogen, die Dämpfer sind zerrissen, aber sie haben gehalten“, sagt Denis Huber, Chef des Unternehmens Garelli CUT. Seit zwanzig Jahren seien diese Netze dort installiert – und jetzt hätten sie ihre Feuertaufe bestanden.

    Doch auf diesem Erfolg will man sich nicht ausruhen. Im Gegenteil: Während Autofahrer mit Wartezeiten kämpfen, rollen Bagger an. Eine neue Fahrspur entsteht, um die Baustelle zu entlasten. „Die alte Trasse ist nicht mehr tragbar. Wir schaffen gerade eine neue, die fast fertig ist“, erklärt Pierre Mario von der Firma Valtinée. Ein Kraftakt im alpinen Gelände – aber einer, der sich lohnt.


    Die Natur hat ihre eigenen Pläne. Und der Mensch? Der lernt, sich anzupassen.

    Bis zu sechs Monate sollen die Arbeiten noch dauern. So lange wird der Hang weiter analysiert, werden neue Netze geplant, Winkel vermessen, Einschlagkräfte berechnet. Alles mit dem Ziel, das Risiko künftiger Felsstürze zu minimieren. Ein Drahtseilakt zwischen Vorsorge und Wiederherstellung.

    Für Berufstätige wie Cécile sind die Bauzeiten ein Balanceakt. „16 oder 17 Uhr – das ist einfach unpraktisch, wenn man arbeitet“, klagt sie. Doch wie so oft in den Bergen bleibt wenig Spielraum für Alternativen. Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln – sie diktiert.


    Schon Ende nächster Woche soll die Straße wieder regulär befahrbar sein – zumindest vorübergehend. Ein kleiner Lichtblick für alle, die täglich pendeln, arbeiten, leben müssen – trotz der gewaltigen Kulisse, die nicht nur Postkartenmotive liefert, sondern mitunter auch tonnenschwere Probleme.

    Der Winter steht vor der Tür. Doch diesmal geht man vorbereitet in die kalte Jahreszeit. Dank Technik – und neuer Wege.

    Andreas M. Brucker

  • Strasbourg im Lichterkleid: Warum der Weihnachtsmarkt ein Muss ist

    Strasbourg im Lichterkleid: Warum der Weihnachtsmarkt ein Muss ist

    Es gibt Orte, die man einmal im Leben gesehen haben muss. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg gehört zweifellos dazu. Wenn sich die engen Gassen der elsässischen Altstadt in ein Lichtermeer verwandeln, wenn der Duft von Glühwein und Zimtsternen durch die Straßen zieht und über der Place Kléber der große Weihnachtsbaum leuchtet wie ein nordischer Stern – dann beginnt im Herzen Europas eine der zauberhaftesten Zeiten des Jahres. Straßburg nennt sich in dieser Phase nicht ohne Grund selbstbewusst „Capitale de Noël“, Hauptstadt des Weihnachtsfestes. Die Eröffnung des traditionsreichen Weihnachtsmarktes, der seine Wurzeln bis ins Jahr 1570 zurückverfolgt, ist für Jeanne Barseghian, die grüne Bürgermeisterin der Stadt, ein Ereignis von beinahe sakralem Charakter. „Man arbeitet das ganze Jahr über darauf hin“, sagt sie im Interview mit dem Sender FranceInfo. Kein Wunder – dieser Markt ist nicht bloß ein Fest der Sinne, sondern auch ein logistisches Großprojekt, das jedes Jahr rund 3,4 Millionen …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs Militärmacht im Wandel – Verteidigung zwischen Anspruch und Realität

    Frankreichs Militärmacht im Wandel – Verteidigung zwischen Anspruch und Realität

    Frankreich versteht sich traditionell als militärische Großmacht Europas. Auch 2025 untermauert Paris diesen Anspruch: Mit einer weltweit präsenten Armee, atomarer Abschreckung und modernen Streitkräften gilt das Land als strategischer Eckpfeiler europäischer Sicherheit. Doch die sicherheitspolitische Lage ist im Wandel – und Frankreichs Verteidigungsapparat steht vor strukturellen wie konzeptionellen Prüfsteinen. Mit der aktuellen Aufstockung des Militärbudgets, einer Neuausrichtung der Streitkräfte und ambitionierten Planungen für das kommende Jahrzehnt will die französische Regierung die militärische Handlungsfähigkeit sichern – national wie international. Der Blick auf Zahlen, Strukturen und Strategien zeigt: Frankreich bleibt eine der wenigen europäischen Nationen mit globalem Gestaltungsanspruch – doch dieser ist zunehmend kostenintensiv und komplex. Aufrüstung mit Augenmaß – das Budget als strategisches Signal Im Haushaltsjahr 2025 beläuft sich der französische Verteidigungsetat…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs Medien rufen: Freiheit für Christophe Gleizes!

    Frankreichs Medien rufen: Freiheit für Christophe Gleizes!

    Ein Land, das Journalisten verurteilt, weil sie Fragen stellen, gerät mit Recht ins Zwielicht. Und wenn über 300 Medienhäuser eines anderen Landes unisono protestieren, ist das kein Routinevorgang, sondern ein deutliches Signal. Seit dem 26. November 2025 fordern Frankreichs bedeutendste Publikationen mit einer gemeinsamen Erklärung die sofortige Freilassung von Christophe Gleizes, einem französischen Journalisten, der in Algerien zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde – wegen Interviews, wegen Kontakten, wegen seiner Arbeit.

    Gleizes, freier Reporter unter anderem für die Magazine So Foot und Society, wurde am 28. Mai 2024 bei Recherchen zum Fußballverein JS Kabylie in der gleichnamigen Region festgenommen. Der Vorwurf: Verbindungen zu einem Funktionär des Vereins, der wiederum dem makelbehafteten Mouvement pour l’autodétermination de la Kabylie (MAK) nahestehen soll – einer Bewegung, die Algeriens Regierung als terroristisch einstuft. Der Journalist habe, so das Gericht in Tizi-Ouzou, „Terrorismus verherrlicht“ und Propagandamaterial besessen, das dem nationalen Interesse schade.

    Der Richterspruch vom 29. Juni 2025 stieß auf breite Empörung – in Frankreich, aber auch in Teilen der internationalen Öffentlichkeit. Die Stimmen der Solidarität argumentieren, dass Gleizes kein Verbrechen begangen habe, sondern schlicht seinem Beruf nachging. Journalismus sei kein Komplizentum, sondern Kontrolle. Kritik. Chronistenpflicht.

    Es sind gewichtige Stimmen, die sich für Gleizes erheben: Neben etablierten Zeitungen wie Le Monde, Libération, Le Figaro oder Ouest-France haben sich auch 16 Journalistenschulen organisiert. Sie lesen öffentlich aus seinen Texten, sie protestieren, sie schreiben offene Briefe. Fußballvereine wie OGC Nizza oder der Paris FC haben sich angeschlossen – ebenso wie Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft.

    Der koordinierte Appell der Medien ist außergewöhnlich. In Frankreichs Pressegeschichte gab es kaum vergleichbare Aktionen. Was hier zusammenkommt, ist mehr als kollegiale Fürsprache – es ist ein kollektiver Aufschrei. Einer, der sich nicht nur auf die Biographie eines einzelnen Journalisten bezieht, sondern auf die Grundfrage: Dürfen Staaten Journalisten einsperren, weil ihnen deren Fragen unbequem sind?

    Die Antwort, die Frankreichs Redaktionen geben, ist deutlich: Nein. Nicht in einem freien Staat. Nicht unter dem Vorwand der Sicherheit. Nicht, wenn die Recherche – und sei sie noch so heikel – im professionellen Rahmen bleibt.

    Natürlich ist die Lage komplex. Natürlich sind die Beziehungen zwischen Paris und Algier derzeit angespannt, diplomatisch fragil. Aber genau in solchen Momenten zeigt sich, ob Prinzipien wie Pressefreiheit Substanz haben – oder nur Floskeln auf Konferenzen sind. Die Medien betonen: Solche geopolitischen Verwerfungen dürfen nie dazu führen, dass Journalist:innen zu Bauern auf dem Schachbrett der Diplomatie degradiert werden.

    Die Hoffnung auf eine Wende nährt sich derweil aus einem anderen Fall: Anfang November wurde der in Algerien inhaftierte Schriftsteller Boualem Sansal, ebenfalls mit französischem Pass, überraschend begnadigt. Viele deuten dies als mögliches Zeichen der Entspannung – und hoffen auf einen ähnlichen Akt der Gnade für Gleizes.

    Bis zum 3. Dezember bleibt wenig Zeit – an diesem Tag soll in Tizi-Ouzou das Berufungsverfahren beginnen. Die Forderungen der Unterstützer sind klar: Ein faires Verfahren. Ein transparenter Prozess. Und vor allem: Freiheit für einen Journalisten, der nichts getan hat, außer unbequeme Fragen zu stellen.

    Denn in Wahrheit geht es nicht nur um Christophe Gleizes.

    Es geht um das Recht, zu recherchieren, zu dokumentieren, zu widersprechen.

    Es geht um den Schutz all jener, die tagtäglich an der Frontlinie der Information stehen – in Diktaturen wie in Demokratien.

    Und es geht um das Signal, das von diesem Fall ausgeht: Wird Gleizes freigelassen, wäre das ein Sieg für die Pressefreiheit. Bleibt er in Haft, ist es ein Menetekel.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Tiere hinter Gittern – und im Stich gelassen: Behörden räumen Wildpark in Montredon-Labessonnié

    Tiere hinter Gittern – und im Stich gelassen: Behörden räumen Wildpark in Montredon-Labessonnié

    Was bleibt von einem Ort, der einst seine Besucher faszinieren wollte – und am Ende nur Entsetzen hinterlässt? Im Tarn, einem ländlich geprägten Département im Süden Frankreichs, wurde in dieser Woche ein düsteres Kapitel tierschutzrechtlicher Versäumnisse geschlossen. 24 Tiere, darunter eine Tigerdame, zwei Wölfe, ein Otter, ein Karakal (eine mittelgroße Wildkatze, die vor allem in Afrika und Teilen Asiens heimisch ist – bekannt für ihre charakteristischen langen, schwarzen Ohrpinsel) und sage und schreibe 19 Waschbären, wurden aus dem ehemaligen Wildpark „Les Trois Vallées“ evakuiert – allesamt in einem Zustand, der den Verantwortlichen keine Wahl ließ. Der Ort: ein verwaistes Tiergehege bei Montredon-Labessonnié. Die Lage: alarmierend. Schon Anfang September hatten Kontrollbehörden bei einer unangekündigten Inspektion festgestellt, was man auf den ersten Blick kaum glauben möchte: Lebensräume, die diesen Namen nicht verdienen. Zerfallene Gitter, spitze Metallteile, ungesicherte Ausl…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Rückhaltlos verurteilt: Was die endgültige Strafentscheidung gegen Nicolas Sarkozy bedeutet

    Rückhaltlos verurteilt: Was die endgültige Strafentscheidung gegen Nicolas Sarkozy bedeutet

    Der französische Kassationsgerichtshof hat am 26. November 2025 das letzte Wort gesprochen: Die Verurteilung von Nicolas Sarkozy wegen illegaler Wahlkampffinanzierung im Rahmen der sogenannten Affäre Bygmalion ist nun rechtskräftig. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre wird damit ein ehemaliger Präsident der Fünften Republik strafrechtlich belangt – mit weitreichenden Folgen für das politische Selbstverständnis Frankreichs. Die Affäre, die seit Jahren ihre Schatten auf die französische Politik wirft, bietet nicht nur Einblicke in das Innenleben eines überdrehten Präsidentschaftswahlkampfs, sondern verweist auch auf strukturelle Schwächen der politischen Kultur der V. Republik: mangelnde Kontrolle, Nähe zwischen Partei und Dienstleister – und eine erstaunliche Risikobereitschaft aufseiten höchster Amtsträger.

    Ein teurer Wahlkampf und ein illegales System Im Zentrum der Bygmalion-Affäre steht der Präsidentschaftswahlkampf von 2012, bei dem Nicolas Sarkozy um eine zweite Amtszeit kämp…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • A69: Der Bau einer Autobahn und die Spur der Verstöße

    A69: Der Bau einer Autobahn und die Spur der Verstöße

    Ein neuer Bericht rüttelt an den Grundfesten eines Bauprojekts, das von Beginn an umstritten war. Der Autobahnneubau A69, der Toulouse mit Castres verbinden soll, gerät durch neue Recherchen von France Inter und der Rechercheabteilung von Radio France weiter unter Druck. Demnach zerstört der Bau an zahlreichen Stellen Flächen, die nicht von der Umweltgenehmigung abgedeckt sind – rund 40 Hektar Land außerhalb der genehmigten Trasse. Die Konsequenz? Ein Sturm der Entrüstung – und womöglich ein juristisches Nachspiel.

    Der Asphalt, der auf illegalem Grund ruht Es klingt paradox: Ein staatlich genehmigtes Großprojekt, das teilweise so nie genehmigt war. Tatsächlich zeigen Satellitenbilder, dass sich der Bau über landwirtschaftliche Flächen, über Feuchtgebiete und andere sensible Areale erstreckt, die der Konzessionär Atosca selbst als besonders schützenswert eingestuft hatte. Dort wurde dennoch gerodet, gebaggert und planiert –…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Die neue Eleganz eines Klassikers: Tarte Tatin von der Birne mit Kardamom-Sirup und Zitronencrème

    Die neue Eleganz eines Klassikers: Tarte Tatin von der Birne mit Kardamom-Sirup und Zitronencrème

    Wenn der Advent in Frankreich Einzug hält, darf neben dem Duft von Glühwein, Zimt und Piniengrün eines nicht fehlen: ein feines Dessert, das Tradition und Moderne miteinander verbindet. Die „Tarte Tatin von der Birne mit Kardamom-Sirup und Zitronencrème“ ist genau so ein Dessert – ein Spiel aus kara…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Die neue Eleganz der Weihnachtsbûche: Entremets mit Schokolade, Tonkabohne und Himbeerkern

    Die neue Eleganz der Weihnachtsbûche: Entremets mit Schokolade, Tonkabohne und Himbeerkern

    Die Bûche de Noël, jener traditionsreiche französische Weihnachtskuchen in Form eines Holzscheits, hat über die Jahre viele Wandlungen durchgemacht. Wo einst schwere Buttercreme und dicke Biskuitrollen dominierten, hat sich in der modernen Pâtisserie eine neue Form etabliert: die Bûche als Entremets…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…