Kategorie: Frankreich

  • Amnesty verurteilt „willkürliche“ Verhaftungen während Protesten in Paris

    Amnesty verurteilt „willkürliche“ Verhaftungen während Protesten in Paris

    Eine Reihe von Verhaftungen, die am 12. Dezember während einer Pariser Demonstration von Zehntausenden von Menschen gegen Frankreichs umstrittenes Sicherheitsgesetz durchgeführt wurden, waren „willkürlich“, veröffentlichte Amnesty International Frankreich am Montag.

    Von 142 Personen, die verhaftet wurden, „wurden am Ende fast 80 Prozent nicht angeklagt“, so eine Studie Amnesty International Frankreich (AIF).

    Ein ähnliches Verhältnis von Festgenommenen zu erhobenen Anklagen gab es bei der „Gelbwesten“-Bewegung, die Ende 2018 und Anfang 2019 ihren Höhepunkt erreichte, so der Pariser Staatsanwalt Remy Heitz.

    Die AIF, die sich einem Dachverband gegen das Sicherheitsgesetz angeschlossen hat, sagte, sie habe „einen berechtigten Verdacht, dass es willkürliche Verhaftungen und andere Menschenrechtsverletzungen gab“.

    Das Gesetz, das inzwischen in seiner ursprünglichen Form verworfen wurde, hätte die Veröffentlichung von Fotos von Polizeibeamten im Dienst in sogenannter böswilliger Absicht unter Strafe gestellt, was als Einschränkung der Pressefreiheit verurteilt wurde.

    Anne-Sophie Simpere von AIF, die Autorin des Berichts, sagte gegenüber der AFP, dass es bei dem Protestmarsch am 12. Dezember im Zentrum von Paris keine nennenswerte Gewalt gegeben habe und fügte hinzu: „Nichts scheint zu rechtfertigen, was die Verhaftungen betrifft.“

    Der Bericht konzentrierte sich auf polizeiliche Befragungen, ärztliche Atteste und gerichtliche Dokumente in 35 Fällen von Personen, die festgehalten, aber nicht angeklagt wurden. Zwei wurden fast fünf Stunden lang festgehalten, während die anderen 33 über Nacht in Polizeigewahrsam gehalten wurden.

    Ein starkes Polizeiaufgebot Kesselte damals die Demonstranten auf allen Seiten ein, so dass keiner von ihnen den Protest verlassen konnte, berichteten AFP-Journalisten.

    Auf der Grundlage von Zeugenaussagen und Videomaterial sagte Amnesty, dass den Verhaftungen keine „hörbaren Warnungen“ vorausgingen und sie zu einem Zeitpunkt erfolgten, als keine „signifikante Unruhe“ bei der Demonstration zu verzeichnen war.

    Alexis Baudelin, ein Anwalt, der damals auch in Gewahrsam genommen wurde, sagte gegenüber der AFP: „Ich war von der Strategie überrascht… An jeder Kreuzung stürmten die Sicherheitskräfte ohne Grund oder Vorwarnung auf die gewaltlosen Demonstranten ein.“

    Die offensive Taktik zielte darauf ab, die Bildung von anarchistischen Gruppen des „Schwarzen Blocks“ nach zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden mit gewalttätigen Demos in Paris zu verhindern, sagte die Polizei später.

    Amnesty wies auch auf „Verhaftungen auf der Grundlage vager Gesetze“ hin, insbesondere eines gegen die „Teilnahme an einer Gruppe mit dem Ziel, Gewalt zu planen“, das in 25 der untersuchten Fälle angeführt wurde.

    In nur zwei der untersuchten Fälle hatten die Verhafteten Gegenstände bei sich, die den Verdacht auf Gewaltbereitschaft begründen konnten.

    „Es ist ein Sammelbegriff für Straftaten“, sagte Simpere. „Man bestraft eine Tat, bevor sie begangen wurde.“

    Solch ein Vorgehen ist „unangemessen und kann die Menschenrechte verletzen“, sagt der Amnesty-Bericht.

    Lara Bellini, deren 16-jähriger Sohn 20 Stunden lang festgehalten wurde, bevor er ohne Anklage freigelassen wurde, sagte der AFP: „Die Polizei sagte mir, er gehöre zu einer kriminellen Bande. Es war unverständlich… Mein Sohn ist ein Aktivist, aber er ist in keiner Weise ein gewalttätiger Mensch.“

    In fünf der Fälle hat die Polizei ein Gesetz vom März 2019 genutzt, um ein Demonstrationsverbot von bis zu sechs Monaten zu verhängen.

    Das Verbot kommt einer „Bestrafung ohne Gerichtsverfahren“ gleich, ohne auch nur die Möglichkeit der Berufung, sagte Amnesty und forderte das Parlament auf, das Gesetz zu streichen.

  • Macron: Frankreich übertrifft sein Ziel in 2019 zur Senkung der Kohlenstoff-Emissionen

    Macron: Frankreich übertrifft sein Ziel in 2019 zur Senkung der Kohlenstoff-Emissionen

    Frankreich hat sein Ziel für die Reduzierung der Kohlenstoff-Emissionen im Jahr 2019 übertroffen, sagte Präsident Emmanuel Macron am Sonntag, vier Tage nachdem ein Gericht den Staat für die Nichteinhaltung seiner eigenen Klimaziele gerügt hatte.

    „Frankreich hat seine Treibhausgasemissionen im Jahr 2019 um -1,7 Prozent reduziert. Das ist mehr als unser Ziel!“ schrieb Macron auf Twitter. „Es ist das Ergebnis einer konkreten und fortschrittlichen ökologischen Politik, die Frucht der Anstrengungen aller. Mit dem Klimagesetz, das wir mit Ihnen vorbereitet haben, werden wir dies noch weiter beschleunigen.“

     

    Zuvor wurde Umweltministerin Barbara Pompili in einem Interview mit der Zeitung „Le Journal du Dimanche“ zu den Zahlen befragt und sagte, dass Frankreich durch die Reduzierung das Ziel von 1,5 Prozent übertreffen konnte.

    Im Juni 2020 schätzte die nationale Emissionsinventarisierungsagentur CITEPA, dass Frankreich im Jahr 2019 437 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent produzierte, was einen Rückgang von nur einem Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete.

    Aber das Umweltministerium sagte am Sonntag, dass die CITEPA ihre Schätzung inzwischen auf 441 Millionen Tonnen Emissionen revidiert hat, was einem Rückgang von 1,7 Prozent entspricht.

    Frankreich hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden, aber Aktivisten werfen dem Land vor, seinen eigenen Fahrplan zur Emissionsreduzierung nicht einzuhalten.

    Am Donnerstag fand ein Pariser Gericht Beweise für eine „Nachlässigkeit“ des Staates im Kampf gegen den Klimawandel und sagte, er sei „verantwortlich… für einen Teil der beobachteten ökologischen Schäden“.

    Das Urteil des Gerichts über eine Klage von Nichtregierungsorganisationen war das zweite seiner Art in den letzten Monaten.

    Schon im November gab das oberste Verwaltungsgericht des Landes der Regierung eine dreimonatige Frist, um zu zeigen, dass sie daran arbeitet, ihre Ziele bezüglich der globalen Erwärmung zu erreichen.

    „Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber wir sind auf dem Weg, unsere Verpflichtungen einzuhalten. Unsere Bemühungen zahlen sich aus“, sagte Pompili in dem Interview mit Le Journal du Dimanche.

    Sie sagte, dass Maßnahmen wie die Gewährung von Zuschüssen für Hausbesitzer, um Ölheizungen durch sauberere Holz- oder Gasalternativen zu ersetzen, erste Ergebnisse zeigten.

    Macron steht unter starkem Druck von Klimaaktivisten, sein 2017 gegebenes Versprechen, „unseren Planeten wieder großartig zu machen“, einzuhalten.

    Frankreich, das Land, das den Vorsitz bei dem bahnbrechende Pariser Klimaabkommen von 2015 inne hatte, hat sich verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.

  • Impfung gegen Covid-19: Paris ärgert sich über politische Querelen in Deutschland

    Impfung gegen Covid-19: Paris ärgert sich über politische Querelen in Deutschland

    Das nennt man den Schmetterlingseffekt. Oder wenn die geplanten Wahlen in Deutschland zu Versäumnissen in der europäischen Gesundheitspolitik führen. Im September steht die Bundestagswahl an, um den Nachfolger von Angela Merkel zu wählen, die nach 16 Jahren im Kanzleramt das Ruder abgibt. Bis dahin machen sich die Parteien, die die Regierungskoalition bilden, einen Spaß daraus, sich gegenseitig zu belasten. „Das macht die Sache für uns nicht einfacher“, sagt ein französischer Beamter. So ist es tatsächlich der Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz, der seinen Kollegen im Gesundheitsministerium auffordert, ihm zu sagen, wo die Impfstoffe geblieben sind. Mitglieder der französischen Regierung sind darüber fassungslos. Derselbe Olaf Scholz, der wahrscheinlich im September für das Kanzleramt kandidiert, griff in der Bild-Zeitung auch die Präsidentin der Europäischen Kommission, die Deutsche Ursula von der Leyen, an und beurteilte ihre Impfstrategie als „wirklich beschissen“. „Das hat …

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  • Covid-19: 171 Todesfälle aber weniger als 20 000 neue Ansteckungen und  an diesem Sonntag

    Covid-19: 171 Todesfälle aber weniger als 20 000 neue Ansteckungen und an diesem Sonntag

    171 Patienten sind an diesem Sonntag in Frankreich an Covid-19 gestorben. Die Zahl der hospitalisierten Patienten liegt immer noch über 27.000. Weniger als 20.000 neue Ansteckungen wurden von Santé Publique France registriert. Covid-19 ist an diesem Sonntag für den Tod von 171 Menschen in Frankreich verantwortlich. Am Samstag hat die Pandemie noch 191 Patienten getötet. Seit dem Beginn hat die Covid-19-Epidemie in Frankreich 78.965 Menschen getötet. Kliniken und Krankenhäuser behandeln zur Zeit immer noch 27.652 Menschen. 790 neue Patienten wurden im Laufe des Tages ins Krankenhaus eingeliefert. Derzeit werden immer noch 3.262 Menschen auf einer Intensivstation behandelt, darunter 160 Neueinweisungen an diesem Sonntag. Die Zahl der Neuansteckungen fiel an diesem Sonntag mit 19.715 neuen Fällen unter die 20.000er Marke. Die Rate der positiven Testergebnisse beträgt 6,5%. Am Wochenende fanden die ersten Impfungen in Frankreich mit Dosen aus dem AstraZeneca-Labor statt. Ausserdem wurde am…

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  • Vatikan: Die Französin Nathalie Becquart wird zur Untersekretärin der Bischofssynode ernannt und ist damit die erste Frau in dieser Position

    Vatikan: Die Französin Nathalie Becquart wird zur Untersekretärin der Bischofssynode ernannt und ist damit die erste Frau in dieser Position

    Mit dieser Ernennung innerhalb der katholischen Kirche möchte Papst Franziskus „eine größere Beteiligung von Frauen an den Prozessen der der kirchlichen Entscheidungsfindung“ fördern.

    Sie ist die erste Frau in dieser Position. Papst Franziskus hat am Samstag, 6. Februar, die Französin Nathalie Becquart zur Untersekretärin der Bischofssynode ernannt. Diese Ernennung spiegelt den Wunsch des Papstes wider, „eine größere Beteiligung von Frauen an den Prozessen der kirchlichen Entscheidungsfindung zu fördern“, erklärte der Generalsekretär der Synode, Kardinal Mario Grech, in einem Interview mit Medien des Heiligen Stuhls.

    Nathalie Becquart ist damit auch die erste Frau, die das Stimmrecht in einer Versammlung erhält, die auch mit der Untersuchung der großen Lehrfragen der katholischen Kirche beauftragt ist. Ordensfrau der Xavières-Gemeinde, war sie seit 2019 Beraterin der Synode. „Während der letzten Synoden ist die Zahl der Frauen, die als Experten oder Prüfer teilnehmen, gestiegen. Mit der Nominierung von Schwester Nathalie Becquart und ihrer Möglichkeit, Wahlrecht wahrzunehmen, ist eine Tür geöffnet worden“, fügte Kardinal Grech hinzu.

    Nathalie Becquart wurde 1969 in Fontainebleau geboren und studierte Philosophie und Theologie am Centre Sèvres – Facultés jésuites de Paris und Soziologie an der Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS).

    Sie spezialisierte sich kürzlich auf Ekklesiologie an der Boston College School of Theology and Ministry in den Vereinigten Staaten, wie Vatican News berichtet. In Frankreich leitete sie von 2012 bis 2018 den Nationalen Dienst für die Evangelisierung der Jugend und der Berufe der französischen Bischofskonferenz. Nathalie Becquart hat mehrere Essays veröffentlicht, darunter Religieuse, pourquoi? Cette vie en vaut la peine und C’est maintenant le temps favorable – cinq regards de femmes sur la crise.

  • Covid-19: Mahlzeiten im Familien- und Freundeskreis, hier steckt man sich an, so das Institut Pasteur

    Covid-19: Mahlzeiten im Familien- und Freundeskreis, hier steckt man sich an, so das Institut Pasteur

    Der Epidemiologe Arnaud Fontanet hat am Sonntag, 7. Februar, die Ergebnisse einer Studie für das Institut Pasteur ausführlich dargestellt. Laut dieser Studie erhöhen Mahlzeiten mit Freunden und Familie tatsächlich das Risiko einer Covid-19-Kontamination, mehr als dies in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln der Fall ist. Familienessen, Drinks mit Freunden… Diese Zusammenkünfte von Familie und Freunden sind die Hauptquelle der Ansteckungen mit Covid-19. Die Ergebnisse einer Studie für das Institut Pasteur bestätigen diese Annahme. Der Epidemiologe und Mitglied des wissenschaftlichen Rates Arnaud Fontanet hat diese Ergebnisse im Journal Du Dimanche am Sonntag, 7. Februar, ausführlich dargestellt. „Die Übertragung erfolgt häufig in der Familie und unter Freunden“, bestätigt er. Eine Annahme, die bereits in den letzten Monaten von vielen Wissenschaftlern geäußert wurde. „Telearbeit schützt, aber die Ansteckung ist inzwischen im Büro weniger häufig als noch im Oktober“, fügte Font…

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  • Ferien im Februar: Weniger Franzosen fahren in den Urlaub

    Ferien im Februar: Weniger Franzosen fahren in den Urlaub

    Die Franzosen stellen sich auf die Situation in dieser anhaltenden Gesundheitskrise ein. Mit der Schließung der Skilifte in den Wintersportorten und den immer noch geschlossenen Restaurants, Theatern und Kinos werden die Ferien in diesem Februar oft zu Hause verbracht: Das Klima der Unsicherheit hält viele Franzosen vom Reisen ab. Die Franzosen werden im Februar viel weniger in den Urlaub fahren. Charlie Cailloux, Rechtsberater für die Reservierungs-Website PAP und PAP vacances, erklärt warum. Franceinfo: – 58%, das ist der Rückgang bei den Buchungen von Ferienwohnungen im Vergleich zum letzten Jahr? Charlie Cailloux: Ja und es gibt mindestens zwei Gründe! Traditionell fahren wir im Februar in die Berge. Aber die Schließung der Skilifte hat viele Urlauber abgeschreckt, was schon in den Weihnachtsferien der Fall war. Und dann, bevor sie ihren Urlaub buchten, prüften die Franzosen die Regierungsankündigungen: Am 24. Januar deutete das Journal Du Dimanche an, dass ein neuer Lockdown unmi…

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  • Covid-19: Erste Injektionen des Impfstoffs von AstraZeneca in Frankreich

    Covid-19: Erste Injektionen des Impfstoffs von AstraZeneca in Frankreich

    Die ersten Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca wurden am Samstag an Mitarbeiter im Gesundheitswesen unter 65 Jahren verabreicht. Im Vergleich zu den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna kann der Impfstoff von AstraZeneca wesentlich einfacher transportiert werden. Für den Covid-Impfstoff von AstraZeneca, der dritte in Frankreich zugelassene Impfstoff, begann man am Samstag, 6. Februar, mit der landesweiten Verteilung. Er soll zuerst an Mitarbeiter im Gesundheitswesen unter 65 Jahren verabreicht werden, teilte das Gesundheitsministerium mit. „273.000 Dosen werden ab heute an 117 Einrichtungen, darunter 7 in Übersee, verteilt. Die nächste Lieferung von 304.800 Dosen wird nächste Woche erfolgen“, meldete das Ministerium in einer Erklärung. Die Hohe Gesundheitsbehörde empfahl am Dienstag, diesen Impfstoff vorrangig dem Gesundheitspersonal und Menschen zwischen 50 und 64 Jahren zu verabreichen. Ein Termin für die Impfung für Menschen zwischen 50 und 64 Jahren „wird sehr bald kommuniz…

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  • Schnee bedeckt mit Sand aus der Sahara: Unglaubliche Bilder aus den Pyrenäen

    Schnee bedeckt mit Sand aus der Sahara: Unglaubliche Bilder aus den Pyrenäen

    Sand, den der Wind aus der Sahara herangetragen hat, lagerte sich am Samstag in einem Teil Südfrankreichs ab. Die Skigebiete in den Pyrenäen haben ihre Farbe von weiß auf gelb geändert.

    Das Sandmännchen hat die Pyrenäen durchquert. Es ist ein erstaunlicher Anblick, den mehrere Skigebiete in den Pyrenäen an diesem Samstag boten. Der Schnee war mit einer mehr oder weniger dünnen Schicht aus Sand aus der Sahara bedeckt, wie auf Fotos und Videos von Météo Pyrénées zu sehen ist.

    Generell hatte der Himmel in einem Teil Südfrankreichs für einen Teil des Vormittags eine ocker-orange Farbe. Und viele Menschen im Südwesten haben Sand auf Ihrem Auto oder um Ihr Haus gefunden.

    Dieses von Meteorologen beobachtete Phänomen lässt sich durch eine sehr starke südliche Windströmung aus der Sahara erklären. Der Wind trug den Sand in der Höhe von Nordafrika bis nach Südfrankreich über das Mittelmeer. Ein Wetterphänomen, das nicht selten ist, aber sich diesmal mit bemerkenswerter Intensität entwickelte.

  • Covid-19: Mehr als 2 Millionen Impfungen und 191 Todesfälle in Frankreich an diesem Samstag

    Covid-19: Mehr als 2 Millionen Impfungen und 191 Todesfälle in Frankreich an diesem Samstag

    191 Menschen sind an diesem Samstag in Frankreich an Covid-19 gestorben. Gleichzeitig wurde die Schwelle von 2 Millionen Impfungen überschritten. Jean Castex sagt, dass „die Epidemie zum Stillstand gekommen ist“. Tag für Tag steigt die Zahl der Menschen, die gegen Covid-19 geimpft werden. Die Schwelle von 2 Millionen Impfungen wurde überschritten, teilte die Generaldirektion für Gesundheit am Samstag mit. Die ersten 1.864.932 Dosen wurden injiziert. Bei der zweiten Dosis ist der Wert deutlich niedriger: 247.260 zweite Dosen wurden bis Samstag verabreicht. Drei Impfstoffe sind derzeit im Einsatz: Pfizer-BioNtech, Moderna und als dritter Impfstoff wird seit diesem Samstag der Impfstoff aus dem Labor von AstraZeneca verabreicht, vor allem für Personen unter 65 Jahren. Premierminister Jean Castex hat 1,7 Millionen neue Impftermine in der zweiten Februarhälfte und im März versprochen. 191 Tote in Frankreich an diesem Samstag Gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der Todesfälle weiter an. 191 …

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