Kategorie: Frankreich

  • Franzosen freuen sich über Verlegung der Sperrstunde auf 23 Uhr

    Franzosen freuen sich über Verlegung der Sperrstunde auf 23 Uhr

    Viele Franzosen genossen am Mittwoch, dem 9. Juni, einen (langen) Abend in Restaurants und Bars.

    In Bordeaux (Gironde), Straßburg (Bas-Rhin) oder Cannes (Alpes-Maritimes), überall in Frankreich wurde der Abend gefeiert, denn am Mittwochabend, 9. Juni, begann die Sperrstunde erst um 23 Uhr. „Wir genießen alle zusammen, wir erleben schöne Momente und wir sind alle glücklich, hier zu sein“, vertraute ein junger Mann in Cannes dem Sender France 2 an. Für andere verlief der Abend in einer ruhigeren Atmosphäre, wie zum Beispiel in diesem Sternerestaurant in Bordeaux. Die Gäste hatten sich schon auf die Wiedereröffnung des Restaurants gefreut.

    Die Polizei hat ein wachsames Auge auf die Dinge
    „Es ist ein Weihnachtsgeschenk von unseren Kindern, wir träumen schon seit sechs Monaten davon, es ist wirklich schön“, vertraute eine Frau der Kamera an. Dank der Abstände zwischen den Tischen ist die 50%ige Maximalauslastung in diesem Lokal nicht zwingend erforderlich. Auch in Paris beginnen die Nächte wieder lebhafter zu werden. Aber Vorsicht, um 23 Uhr ist dann wirklich Schluss mit den Feierlichkeiten und die Polizei hat ein wachsames Auge auf das Geschehen. Die nächste Phase der Lockerungen beginnt am 30. Juni, dann soll die Ausgangssperre vollständig aufgehoben werden, wenn die gesundheitliche Situation es erlaubt.

  • Covid-19: 300 Millionen Euro an 15.000 Restaurantbesitzer von Axa France ausgezahlt

    Covid-19: 300 Millionen Euro an 15.000 Restaurantbesitzer von Axa France ausgezahlt

    Der Versicherungskonzern Axa gab am Donnerstag bekannt, dass er 15.000 seiner Restaurantkunden Auszahlungen von insgesamt 300 Millionen Euro zukommen lassen wird, um einen Teil ihrer durch Covid-19 entstandenen Verluste aufzufangen.

    „Wir wollen unsere Restaurantkunden nach der Pandemie begleiten, es ist wichtig, Schwierigkeit und juristische Unklarheiten, die wir im Fall der Restaurantbesitzer erlebt haben, jetzt hinter uns zu lassen. Diese Lösung ist keine Entschädigung, sondern eine Transaktion“, sagte Thomas Buberl, CEO der Axa-Gruppe, auf Europe 1 und bestätigte damit einen Bericht in Le Parisien.

    „Wir bieten eine Transaktion für viele Menschen an, die um nichts gebeten haben, sogar Menschen, die (vor Gericht) verloren haben, haben jetzt das Recht auf diese Transaktion“, fügte der Versicherer hinzu.

    1.500 Gerichtsverfahren
    Mehrere hundert Restaurantkunden der Axa haben den Versicherer in den letzten Monaten vor Gericht gebracht, mit gegensätzlichen Entscheidungen, aber insgesamt mit mehr Niederlagen für den Versicherungskonzern. Bislang wurden gegen das Unternehmen rund 1.500 Gerichtsverfahren angestrengt.

    „Ich bedauere alles, was passiert ist, denn wir waren durch ein Missverständnis mit den Restaurantbesitzern zerstritten. Wir haben gesehen, dass die Berufungsgerichte durchaus gegensätzlich entschieden haben. Wir wollen das alles aber jetzt hinter uns lassen“, betonte CEO Thomas Buberl.

    „Axa hat 100 Millionen Kunden, für 15.000 von ihnen legen wir 300 Millionen auf den Tisch, das ist wirklich eine große Summe“, betonte er und präzisierte, dass die Agenten der Gruppe nun vor Ort arbeiten werden, um die Bedürfnisse jedes Kunden zu ermitteln.

    Erste Zahlung ab Juni
    Die ersten Zahlungen sollen ab Juni einsetzen und sich bis Ende September hinziehen, präzisierte gegenüber der Agentur AFP Patrick Cohen, der neue Generaldirektor von Axa Frankreich.

    Mit dem Ausbruch der Covid-19-Krise mussten viele Geschäfte und Hotel- und Gaststättenbetriebe wegen der Gesundheitsmaßnahmen monatelang schließen.

    Diejenigen, die gehofft hatten, dass ihre geschäftlichen Verluste von ihren Versicherern gedeckt würden, erlebten eine bittere Enttäuschung, da die meisten Versicherer erklärten, dass sie Verluste im Zusammenhang mit eine Pandemie nicht abdecken würden. Eine solche Interpretation der Verträge und des Kleingedruckten wurde insbesondere von Restaurantbesitzern vielfach angefochten.

  • Emmanuel Macron fordert mehr Abschiebungen von illegalen Ausländern

    Emmanuel Macron fordert mehr Abschiebungen von illegalen Ausländern

    Der Staatschef, der zu Beginn seiner fünfjährigen Amtszeit als Ziel eine 100-prozentige Vollzugsquote bei Abschiebungen nannte, forderte jetzt „sehr schnelle operative“ Maßnahmen. Der Präsident sendet ein Signal an der Sicherheitsfront. Emmanuel Macron brachte am Mittwoch (9. Juni) den Premierminister, den Innen- und den Außenminister sowie einen Vertreter des Justizministers zusammen, um eine größere Effizienz bei der Ausweisung illegaler Ausländer zu fordern, teilte der Elysée mit. „Asylanträge werden zunehmend mißbraucht: Ausländer stellen systematisch Asylanträge, weil sie wissen, dass die Prüfung ihres Falles mehrere Monate dauert und dass sie zwischenzeitlich gut behandelt werden“, so ein Berater. „Aber die Akzeptanz der Zuwanderung in unserem Land wird immer geringer“, sagte er. Von den ca. 120.000 Asylbewerbern pro Jahr erhalten 20.000 den Flüchtlingsstatus, 20.000 reisen wieder aus und 80.000 bleiben illegal im Land. Das Staatsoberhaupt hat daher die Minister gebeten, die gelt…

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  • Macron-Ohrfeige: Wer ist der Verhaftete Damien Tarel?

    Macron-Ohrfeige: Wer ist der Verhaftete Damien Tarel?

    Emmanuel Macron wurde am Dienstag, den 8. Juni, während einer Reise in die Drôme geohrfeigt. Der Urheber der Ohrfeige und die Person, die ihn begleitete, wurden in Gewahrsam genommen. Der Angreifer wird am Donnerstag, den 10. Juni, der Staatsanwaltschaft vorgeführt und soll am Nachmittag vor Gericht erscheinen. Auf einem Foto als Ritter verkleidet, zeigt sich Damien Tarel als Fan der Kampfkünste des Mittelalters. Der Mann lebt in der Nostalgie und schwärmt ganz offensichtlich für ein Frankreich der Vergangenheit. Das ist es auch, was sich in seiner gewaltsamen Geste und seinen Worten widerspiegelt, als er am Dienstag, 8. Juni, Emmanuel Macron während einer Reise in die Drôme ohrfeigte. „Montjoie Saint-Denis! Nieder mit der Macrony!“, rief er aus. Ein Exemplar von Mein Kampf wurde bei ihm zu Hause gefunden „Montjoie Saint-Denis“ ist ein Kriegsruf der Royalisten. In sozialen Netzwerken folgte Damien Tarel, der der Bewegung der „Gelbwesten“ nahe steht, einigen rechten Persönlichkeiten und…

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  • Covid-19: Jean Castex wurde zum Kontaktfall erklärt und muss für sieben Tage in Isolation bleiben

    Covid-19: Jean Castex wurde zum Kontaktfall erklärt und muss für sieben Tage in Isolation bleiben

    Der Premierminister war bereits zweimal Kontaktfall, im September, nachdem Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme positiv getestet wurde, sowie im Dezember, als Emmanuel Macron an Covid-19 erkrankte. Jean Castex, der als Kontaktfall erklärt wurde nachdem seine Frau positiv auf Covid-19 getestet wurde, wird für sieben Tage in Isolation bleiben müssen, teilte sein Büro am Mittwoch, 9. Juni, gegenüber der Agentur AFP mit. „Der Premierminister, der seine erste Injektion des Impfstoffs von AstraZeneca am 19. März erhalten hat, wurde heute Abend aber negativ getestet“, meldete das Büro des Premierministers. Die Ankündigung kommt nach einem Tag, an dem der Premierminister mehrere Termine hatte, in Rungis, in einem Restaurant und in einer Turnhalle, als Teil der neuen Phase der Lockerungen, die am Mittwoch begann. Er nahm auch am Ministerrat teil, der zum ersten Mal seit Oktober in persönlicher Anwesenheit der Minister im Elysée-Palast stattfand. Der Premierminister ist nun gezwungen, sic…

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  • Île-de-France: Mehr als 300 Kleinkinder leiden unter Übelkeit nach dem Mittagessen in 69 Kindertagesstätten

    Île-de-France: Mehr als 300 Kleinkinder leiden unter Übelkeit nach dem Mittagessen in 69 Kindertagesstätten

    Mehr als 300 Kleinkinder in 69 Kindergärten in der Region Ile-de-France litten am Montag, 7. Juni, nach dem Mittagessen unter Erbrechen. Eine Lebensmitteluntersuchung wurde eingeleitet. Nicht weniger als 303 Babys in 69 Kindertagesstätten in der Region Ile-de-France litten am Montag, den 7. Juni, nach dem Mittagessen an Übelkeit und Erbrechen. Eine Lebensmittelvergiftung ist wohl der Ursprung des Dramas. Es wird vermutet, dass die Mahlzeiten, die die Kinder mittags bekommen haben, die Ursache sind, berichtet Le Parisien. Laut der Verantwortlichen, die eine Kinderkrippe in Nogent-sur-Marne im Val-de-Marne leitet, die auch von dieser Vergiftung betroffen ist, ist wahrscheinlich ein einziger Essenslieferant für den Vorfall verantwortlich. Eine zentrale Küche mit Sitz in den Yvelines soll auch alle anderen betroffenen kommunalen oder privaten Kindergärten beliefern. Der Lieferant der Mahlzeiten wollte sich nicht zu dem Sachverhalt äußern. Das Kartoffelpüree sei schuld Nur bei den Kindern, …

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  • QR-Codes auf der Speisekarte in Restaurants

    QR-Codes auf der Speisekarte in Restaurants

    Ab sofort müssen alle Restaurants alle Kunden registrieren, um sie im Bedarfsfall alarmieren zu können. Jede Einrichtung muss einen der berühmten QR-Codes aushängen oder auf den Tischen, in der Karte den Kunden zur Verfügung stellen. Wie funktioniert das? Im Aussenbereich oder in den Gasträumen bleibt die Regel gleich: Registrieren Sie sich in einem Kontaktbuch oder mit einem QR-Code, um im Falle eines Covid-19-Falles kontaktiert werden zu können. Am Mittwoch, 9. Juni, freuen sich einige Restaurantgäste schon auf ein Abendessen im Gastraum ihres Lieblingsrestaurants, denn das ist ab diesem Abend wieder möglich. Auf der Terrasse werden in vielen Restaurants QR-Codes auf den Tischen verteilt. Und was draußen zur Gewohnheit geworden ist, gilt ab heute auch für die Innenräume. Mit diesem Code kann der Kunde oft auch bestellen, bezahlen und Trinkgeld geben, ohne ein Kreditkartenterminal zu benutzen. Aber nicht alle Restaurants sind mit solchen Möglichkeiten ausgestattet, und so steht neben …

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  • Roland-Garros weiht den Gesundheitspass ein: „Das wird die Atmosphäre verbessern“

    Roland-Garros weiht den Gesundheitspass ein: „Das wird die Atmosphäre verbessern“

    Der Gesundheitspass tritt am Mittwoch in Frankreich in Kraft. Das Turnier von Roland Garros weiht das System mit einem VIP ein: Gesundheitsminister Olivier Véran. Und die Zuschauer sind begeistert. Inmitten eines Schwarmes von Fotografen und Kameraleuten präsentierte Olivier Véran am Mittwoch, dem 9. Juni, als erster Franzose offiziell seinen Gesundheitspass in Roland-Garros. Der Gesundheitsminister wählte das weltbekannte Tennisturnier, um für das Programm zu werben, das heute in Kraft tritt und eine neue Etappe auf dem Weg zur Rückkehr zur Normalität in einer Welt nach der Pandemie markieren soll. Flankiert von Cedric O, Staatssekretär für Digitales, ist der Minister gekommen, um den neuen Gesundheitspass zu zeigen. Um sicherzustellen, dass die Fotografen das richtige Bild bekommen, passierte er sogar zweimal den Kontrollpunkt, bevor er das Gelände von Roland Garros betrat. Am Eingang zum Restaurant in der Präsidentenloge posiert er schließlich mit einem an der Wand angebrachten QR-C…

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  • Nachtclubs und Diskotheken könnten am 2. Juli wieder öffnen

    Nachtclubs und Diskotheken könnten am 2. Juli wieder öffnen

    Bisher wurde kein Datum von der Regierung in Bezug auf die Wiedereröffnung von Nachtclubs und Diskotheken angekündigt. Eine der Gewerkschaften der Branche nennt an diesem Mittwoch das Datum des 2. Juli. Es ist ein mit Spannung erwarteter Schritt in der Phase der Lockerungen. Laut der Gewerkschaft Syndicat national des discothèques et lieux de loisirs kommt jetzt der 2. Juli als Datum für die Wiedereröffnung von Nachtclubs ins Gespräch. Die Nachtclubs und Diskotheken, die seit mehr als einem Jahr wegen der Covid-19-Epidemie geschlossen sind, haben immer noch keinen offiziellen Termin. Laut der Gewerkschaft könnte „ein Hygieneprotokoll mit der Verwendung des Gesundheitspasses auferlegt werden“, sowie eine maximale Auslastung von 65% für den Monat Juli, bevor wieder 100% Auslastung möglich sind. Die Gewerkschaft zeigt sich erfreut über diese Nachricht, hat aber einige Vorbehalte, insbesondere hinterfragen sie die Bedingungen der Wiedereröffnung und verlangen, dass diese realistisch sein müssen. Das Tragen einer Maske und Barrieregesten sind zwar immer noch erforderlich, aber welche Regeln genau werden an diesen Orten gelten? Bei seinem Besuch in der Drôme am Dienstag, 8. Juni, sagte Emmanuel Macron: „Für die Discos werden wir uns am 21. Juni treffen.“ Eine Äusserung, die von manchen als ein offizieller Kalender angesehen wird. Das Büro des Staatsoberhauptes wies darauf hin, dass es sich um eine „um dieses Datum herum“ geplante Überprüfung der Lockerungsstrategie handele und präzisierte, dass Gespräche mit Vertretern der Branche im Gange seien. Darüber hinaus hat die Regierung einen weiteren Unterstützungsplan für Nachtclubs angekündigt. Alain Griset, der für die KMUs zuständige Minister, präzisierte, dass „dieser Plan finanzieller Art sein könnte, aber auch Inneneinrichtung, Umstrukturierung usw.“ beinhalten könnte.
  • Macron-Ohrfeige: Schusswaffen und eine Kopie von Mein Kampf in der Wohnung eines der Angreifer entdeckt

    Macron-Ohrfeige: Schusswaffen und eine Kopie von Mein Kampf in der Wohnung eines der Angreifer entdeckt

    Am Tag, nachdem Emmanuel Macron während seiner Reise in die Drôme geohrfeigt wurde, wurden Berichten zufolge mehrere Schusswaffen und ein Exemplar von „Mein Kampf“ in der Wohnung eines der beiden verhafteten Männer gefunden. Nach Informationen von Cnews, die sich auf „eine dem Fall nahestehende Quelle“ berufen, wären bei Durchsuchungen in der Wohnung eines der Angreifer von Emmanuel Macron Schusswaffen sowie eine Kopie von Mein Kampf gefunden worden. Zur Erinnerung: Der Präsident der Republik wurde am Dienstag während seiner Reise in die Drôme geohrfeigt. Zwei Männer wurden anschließend verhaftet. Der Angreifer hatte „Montjoie! Saint-Denis! Nieder mit Macronie!“ gerufen, bevor er dem Staatschef eine Ohrfeige verpasste, als dieser ihn begrüßen wollte. Der Autor der Ohrfeige, Damien T., wurde von den Gendarmen aus Valence verhaftet. Ihm drohen 3 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 €. Nach dieser Geste war die gesamte politische Klasse Frankreichs einhellig entrüstet. Emmanuel …

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