Kategorie: Frankreich

  • Palästina-Demonstration: ein Samstag unter Hochspannung in Paris

    Palästina-Demonstration: ein Samstag unter Hochspannung in Paris

    Die Gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas gehen weiter. Für Samstag, 15. Mai, sind deswegen mehrere Demonstrationen in Frankreich geplant. Hugues Huet, Journalist bei France Télévisions, berichtet live aus Paris, wo trotz eines Verbotes der Aufruf zur Demonstration noch immer gilt. Als Reaktion auf die Gewalt zwischen Israel und der Hamas sind in Frankreich am Samstag, dem 15. Mai, mehrere Demonstrationen geplant. In Paris wurden sie auf Verlangen des Innenministers verboten. Hugues Huet, Journalist bei France Télévisions, berichtet aus Paris, wo der Aufruf zur Demonstration immer noch gilt: Das Verbot wurde von den etwa dreißig Verbänden, die zu dieser Demonstration aufgerufen haben, nicht befolgt. Infolgedessen wurde der Aufruf zur Demonstration, die gegen 15 Uhr beginnen soll, beibehalten. Gérald Darmanin beruft sich auf die Störung der öffentlichen Ordnung Einer der Verbände, EuroPalestine, hat eine Beschwerde beim Staatsrat eingereicht, die noch am Samsta…

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  • Covid-19 : Wie hoch ist die Verbreitung der indischen Variante in Frankreich ?

    Covid-19 : Wie hoch ist die Verbreitung der indischen Variante in Frankreich ?

    Die indische Variante sorgt schon seit einigen Wochen für Unruhe. Aber wie sieht es mit der Verbreitung in Frankreich aus? Nach Angaben von Santé Publique France ist die Zahl der entdeckten Fälle in den letzten zwei Wochen leicht angestiegen. Die im Oktober letzten Jahres erstmals in Indien entdeckte Variante B.1.617 wurde diese Woche von der WHO zusammen mit der englischen, südafrikanischen und brasilianischen Variante als „besorgniserregende Variante“ eingestuft. Seit einigen Wochen hat sich die Verbreitung der indischen Variante aufgrund der explosionsartigen Ausbreitung der Epidemie in Indien beschleunigt. Aber was ist mit Frankreich? In ihrem jüngsten epidemiologischen Update stellt Santé Publique France einen leichten Anstieg der Zahl der Ansteckungen im Zusammenhang mit der indischen Variante in den letzten zwei Wochen fest. Aber ihre Verbreitung wird in Frankreich zum Glück nicht als „signifikant“ angesehen. 24 Fälle gemeldet Bis zum 11. Mai wurden in Frankreich 24 Ansteckunge…

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  • Maskenpflicht in Frankreich: Wann werden wir darauf verzichten können?

    Maskenpflicht in Frankreich: Wann werden wir darauf verzichten können?

    Während die Vereinigten Staaten dem Tragen von Masken weitgehend ein Ende setzen, hat Frankreich seine Position in dieser Frage seit dem 20. Juli 2020 nicht geändert. „Das ist ein Meilenstein, ein großer Tag“. Am Freitag ließen die Vereinigten Staaten – zumindest teilweise – die Maske fallen. „Wenn Sie vollständig geimpft sind, brauchen Sie keine Maske mehr zu tragen“, freute sich US-Präsident Joe Biden. In der Praxis basiert die Entscheidung auf Empfehlungen von US-Gesundheitsbehörden, die sagen, dass es für Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, keinen Sinn mehr macht, in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen. Kann Frankreich den gleichen Weg gehen? Sicherlich nicht sofort. Während sich Bars und Restaurants darauf vorbereiten, wieder öffnen zu dürfen, geht es zunächst darum, eine erneute Zunahme von Ansteckungen zu vermeiden und deswegen müssen derzeit auch die Barrieregesten und das Tragen der Maske aufrecht erhalten belieben. Und das, obwohl die Pflicht, die Maske auch im F…

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  • Paris: Pro-Palästinensische Demonstration soll trotz Verbot stattfinden

    Paris: Pro-Palästinensische Demonstration soll trotz Verbot stattfinden

    Die Organisatoren der pro-palästinensischen Demonstration am Samstag in Paris haben trotz des gerichtlich bestätigten Verbots an ihrem Aufruf zur Demonstration festgehalten und wollen nach wie vor, „ihre Solidarität mit den Palästinensern zum Ausdruck bringen“, wie sie in einer Erklärung am Freitagabend mitteilten.

    „Weil wir uns weigern, unsere Solidarität mit den Palästinensern zu verschweigen, und weil wir uns nicht daran hindern lassen, zu demonstrieren, werden wir morgen um 15 Uhr an der Metrostation Barbès anwesend sein“, sagte die Vereinigung der Palästinenser in der Ile-de-France, die zu einem Kollektiv von 27 Vereinigungen gehört, kurz nachdem das Verwaltungsgericht das Verbot der Demonstration bestätigt hatte.

    Weil gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und den Ordnungskräften befürchtet werden, hat die Polizeipräfektur die Schliessung aller Geschäfte im Viertel Barbès angeordnet.

  • Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte gegenüber der Agentur AFP, das Opfer habe versucht, mit einem jungen Mann zu sprechen, der die kleine Schwester des Opfers in sozialen Netzwerken angegriffen hatte.

    Ein 17-jähriges Mädchen ist am Freitag in Ivry-sur-Seine (Val-de-Marne) bei einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen erstochen worden, wie die Staatsanwaltschaft Créteil und die Polizei mitteilten.

    Ein 15-jähriger Verdächtiger wurde am Freitagabend verhaftet. Das Tötungsdelikt stand offensichtlich im Zusammenhang mit einer Rivalität, die in sozialen Netzwerken entstanden war, so eine der Polizeiquellen.

    Die Tat ereignete sich auf der Straße, in einer städtischen Wohnsiedlung. Die Kriminalpolizei Val-de-Marne hat die Ermittlungen übernommen.

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte der AFP, das Opfer habe „versucht, zwischen dem jungen Mann zu vermitteln, der die jüngere Schwester des Teenagers in sozialen Netzwerken gewaltsam angegriffen hatte“.

    „Die Tat ist das Ergebnis einer Form von Mobbing in sozialen Netzwerken“, beklagte er. „Ich bin zutiefst betrübt und schockiert, dass diese Art von Streit zu einer solchen Tragödie führen konnte“, fügte er hinzu und erklärte, dass er der Mutter des Opfers nach der Tragödie „all seine Unterstützung“ zugesagt habe.

    Der genau Ablauf der Tat ist bisher noch nicht bekannt.

  • Die „brigade d’anges gardiens“ sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

    Die „brigade d’anges gardiens“ sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

    Die von Gesundheitsminister Olivier Véran als „Schutzengelbrigaden“ bezeichneten 6.500 Agenten der Krankenkasse sind seit einem Jahr dafür verantwortlich, Covid-19-positive Personen zu finden, sie zu isolieren und Kontaktfälle zu verhindern. Ein Bericht von Franceinfo. Das System der „Kontaktsuche“ wurde in jedem Departement eingerichtet: Sieben Tage in der Woche, von 8 bis 18 Uhr, sind landesweit fast 6.500 Agenten der Caisse primaire d’Assurance maladie (CPAM) im Einsatz, darunter auch etwa zwanzig Mitarbeiter der Telefonplattform Haute-Saône. Ihre Aufgabe: Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, anzurufen, um sie zu identifizieren und Kontaktfälle zu verhindern. Das Hauptziel dieser Anrufe ist es, die Kette der Ansteckung zu unterbrechen und vor allem die Erkrankten zu beruhigen. Positiv getestete Personen müssen sich für 10 Tage isolieren. Bei Bedarf bieten ihnen die Mitarbeiter der Krankenkasse auch den Besuch einer Krankenschwester an. 35.000 Kontaktfälle allein in Ha…

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  • Obligatorische Quarantäne: Wenn Sie aus einem dieser 16 Länder nach Frankreich einreisen, müssen Sie sich einer Quarantäne unterziehen

    Obligatorische Quarantäne: Wenn Sie aus einem dieser 16 Länder nach Frankreich einreisen, müssen Sie sich einer Quarantäne unterziehen

    Die französische Regierung hat diesen Freitag, 14. Mai, die Ausweitung der obligatorischen Quarantäne auf vier neue Länder angekündigt: Kolumbien, Uruguay, Bahrain und Costa Rica. Die Maßnahme betrifft nun insgesamt 16 Länder. Ab Sonntag, 16. Mai, müssen sich Reisende aus Kolumbien, Uruguay, Bahrain oder Costa Rica bei der Ankunft in Frankreich für 10 Tage isolieren, teilte Matignon am Freitag, 14. Mai, mit. Diese neuen Länder gesellen sich zu zwölf weiteren, für die diese Maßnahmen bereits gelten. Auf der Liste standen bereits Brasilien, Argentinien, Chile, Südafrika, Indien, Bangladesch, Sri Lanka, Pakistan, Nepal, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, aber auch Guyana. „Ein erhöhtes Risiko der Übertragbarkeit“ „Während sich die Pandemie-Situation auf dem nationalen Territorium verbessert, erfordert die Ausbreitung des Virus in einigen Ländern und insbesondere die Verbreitung mehrerer Varianten, die das Risiko einer erhöhten Übertragbarkeit oder einer Resistenz gegen…

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  • Covid-19: Kommt bald ein neuer Impfstoff gegen alle Varianten?

    Covid-19: Kommt bald ein neuer Impfstoff gegen alle Varianten?

    Nach klinischen Versuchen an Affen erklären Wissenschaftler einer amerikanischen Universität, dass sie ein Verfahren gefunden haben, das vor allen Coronaviren schützt, auch vor aggressiven Varianten. Forscher der Duke University in den Vereinigten Staaten haben Arbeiten durchgeführt, die eine Schlüsselfrage im weltweiten Kampf gegen Covid 19 beantworten könnten: Sind Impfstoffe auch gegen die neuen Varianten wirksam? Wie die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte präklinische Studie zeigt, ist es diesen Wissenschaftlern gelungen, einen Impfstoff herzustellen, der erfolgreich an Mäusen und Affen getestet wurde und der zu 100% gegen die Mutationen des Coronavirus wirksam ist. Dieses „Pan-Coronavirus“ genannte Mittel, das vom Duke Human Vaccine Institute entwickelt wurde, ist nach Aussage der Wissenschaftler sehr wirksam gegen „Covid-19, seine Varianten und andere Coronaviren […] und damit auch gegen die nächsten Epidemien“. Die Stärke dieses Superimpfstoffs liegt in der Fähigkei…

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  • Drogen: Bewohner des 19. Pariser Arrondissements kämpfen gegen Crack-Handel

    Drogen: Bewohner des 19. Pariser Arrondissements kämpfen gegen Crack-Handel

    Die Bewohner des 19. Pariser Arrondissements zeigten am Mittwoch, 12. Mai, ihren Unmut. Die Anwohner wollen den Crack-Konsum und Handel auf ihren Strassen nicht mehr hinnehmen und prangerten die Untätigkeit der Behörden im Kampf gegen den Drogenhandel an.

    Im Norden von Paris ist der Eole-Park ein Ort, an dem Kinderspiele und Familienspaziergänge schon lange nicht mehr stattfinden. Auf den Grasflächen dieses Parks tummeln sich täglich etwa 200 Drogenkonsumenten. Sie alle rauchen Crack, ein Kokain-Derivat, das eine starke Abhängigkeit und tiefe psychische Störungen verursacht.

    „Man will schon nicht mehr rausgehen“.
    Jedes Mal, wenn Frédéric in seinem Viertel spazieren geht, trifft er auf diese Männer und Frauen, die unter den Folgen der Drogen leiden. „Man will nicht mehr ausgehen, man denkt ’sobald ich die Treppe hinuntergehe, wird mich jemand um Geld anbetteln’“, sagt er vor der Kamera von France 3. Frédéric wohnt direkt über dem Park und findet es immer schwieriger, seinen Alltag zu bewältigen, der mehr und mehr von Geschrei und Schlägereien zwischen Drogensüchtigen geprägt wird. Um ihren Unmut zu zeigen und die Zustände anzuprangern, haben die Anwohner in dieser Woche jede Nacht mit Töpfen und Pfannen in ihren Fenstern ein Klopfkonzert veranstaltet.

  • Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen

    Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen

    Die Franzosen wollen während des Himmelfahrtswochenendes, das am Donnerstag, 13. Mai, begann, die Krise und den Lockdown vergessen. Sie genießen ihre neu gewonnene Freiheit und reisen in alle Regionen Frankreichs.

    Die Touristen sind entschlossen, das Himmelfahrtswochenende voll auszunutzen. In der Provence, in La Seyne-sur-Mer (Var), trafen Familien ein und wurden von einem Team des Senders France 3 interviewt. „Wir sind hierher gefahren, um mit den Kindern das Meer zu besuchen, es ist lange her, dass wir das Meer gesehen haben, das letzte Mal war im Oktober“, sagt ein Vater. Für Viele gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter – höchstens schlechte Kleidung. „Wir haben an alles gedacht, außer an die Anoraks“, gibt allerdings ein Mann zu.

    Volle Campingplätze am Meer und in den Bergen
    In Malo-les-Bains (Norden) ist das Wasser nur zehn Grad warm, aber es ist trotzdem schwer zu widerstehen. „Wir nutzen es aus, bald kommen die Prüfungen“, äussert ein Student. In Seignosse (Landes) werden Schnelltests auf dem Campingplatz gemacht. „Nicht schlecht“, sagt ein Urlauber. Hierher kommen Besucher aus ganz Frankreich, und der Campingplatz ist fast voll. In Bussang in den Vogesen schließlich sagt ein Campingplatz-Besitzer lächelnd, er sei „sehr zuversichtlich“ und „sehr glücklich, wieder Kunden begrüßen zu können“. Immerhin haben 12 Millionen Franzosen geplant, über das Himmelfahrtswochenende Ihren Wohnungen und Häusern zu entfliehen.